Krümel oder Kuchen? Wie stark profitiert Frankfurts Immobilienmarkt vom Brexit?

Eine aktuelle Studie von Deutschen Bank Research analysiert potenzielle Auswirkungen des Brexits auf den Frankfurter Immobilienmarkt. Im Rahmen der Analyse werden der Büro- und Wohnimmobilienmarkt im Finanzzentrum Frankfurt im Hinblick auf aktuelle und zukünftige Preistrends ebenso wie Nachfrage- und Verfügbarkeitstrends untersucht. Außerdem vergleicht die Studie der Deutschen Bank verschiedene europäische Finanzplätze und zeigt auf, dass Frankfurt in mehrerlei Hinsicht eine naheliegende und finanziell tragbare Wahl für die Verlegung finanzieller Dienstleistungen aus Großbritannien darstellt.

Executive Summary

„Angesichts der hohen politischen Unsicherheit rund um das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union wird auch die Größe des Brexit- Kuchens, also der Abwanderung von Unternehmen und Arbeitnehmern, erst in einigen Jahren bestimmt werden können. Unabhängig von dem endgültigen Verhandlungsergebnis zwischen Großbritannien und der EU dürfte die Stadt Frankfurt einer der Profiteure sein.

Frankfurt ist bereits heute der Hauptfinanzplatz Kontinentaleuropas und kann dabei gegenüber anderen europäischen Städten auf eine Reihe weiterer Vorzüge verweisen: niedrige Mieten und Wohnungspreise, gute Infrastruktur, hohe wirtschaftliche Dynamik. Angesichts der Stärke der europäischen und auch außereuropäischen Wettbewerber wird Frankfurt aber wohl nur einen Teil des Brexit-Kuchens verbuchen.

Frankfurts Immobilienmarkt würde schon durch relativ wenige abwandernde britische Unternehmer und Arbeitnehmer deutlich an Dynamik gewinnen. Ein Beschäftigungsaufbau im Zuge des Brexits dürfte die Büronachfrage ankurbeln und zu einem Abbau des Leerstands und Mietsteigerungen im Büroimmobilienmarkt in erster Linie in innenstadtnahen Lagen beitragen. Nach dem Brexit-Referendum haben wir unsere erwarteten durchschnittlichen Mieterhöhungen im Spitzensegment auf über 2% pro Jahr bis zum Jahr 2020 angehoben (ein doppelt so starker Anstieg wie bisher in den Jahren 2018-2020).

Im Wohnungsmarkt gibt es bereits seit einigen Jahren Engpässe. Ein großer Nachfrageüberhang, es fehlen mehrere 10.000 Wohnungen, und zu wenig Bauland sind die Hauptursachen für die Preissteigerungen von rund 25% seit dem Jahr 2009. Ein zusätzlicher Brexit-Effekt könnte die Preise kräftig erhöhen. Als Daumenregel gilt dabei: 1.000 fehlende Wohnungen erhöhen die Quadratmeterpreise um 25 Euro. Unterstellt man eine zusätzliche Nachfrage von 5.000 Wohnungen, steigen die Wohnungspreise um 125 Euro oder rund 4% relativ zu aktuellen Niveaus.“

Die komplette Studie von Deutsche Bank Research können Sie hier herunterladen.

 

Banking Business in Germany – Ein Wegweiser durch das deutsche Bankgeschäft

Finanzkrise, umfangreiche aufsichtsrechtliche Vorgaben und der drohende Brexit stellen das internationale und nationale Bankgewerbe vor weitreichende Herausforderungen. In diesem von Unsicherheit geprägten Umfeld bietet sich der deutsche Markt nach wie vor für Banken und Investoren aus dem Ausland an, die hier mit einer Tochtergesellschaft oder einer Filiale vertreten sein wollen.

Insbesondere an diese Zielgruppe von Entscheidungsträgern richtet sich das englischsprachige Buch Banking Business in Germany, wenngleich es auch für interessierte Beobachter und die bereits hier etablierten Bankenvertreter und deren Konzernzentralen im Herkunftsland eine wertvolle Informationsquelle ist.

In der aktuellen, nunmehr fünften Auflage des über 400 Seiten umfassenden Leitfadens tragen die Branchenexperten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC gemeinsam mit dem Verband der Auslandsbanken nicht nur den vielfältigen Änderungen und Besonderheiten auf regulatorischer Ebene Rechnung, sondern geben auch einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im deutschen Bankensystem, in der Einlagensicherung sowie im Arbeits- und Steuerrecht.

Einen zusätzlichen Nutzwert bietet darüber hinaus das Glossar, das nicht nur Abkürzungen wie „GroMiKV“ für englischsprachige Bankenvertreter entschlüsselt („Großkredit- und Millionenkreditverordnung“), sondern auch gleich die Übersetzung („Large Exposure Regulation“) liefert. Der besseren Orientierung dient außerdem ein umfangreiches Stichwortregister.

Zur Buchpräsentation am 14. Oktober 2016 sprach Dr. Andreas Dombret, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank, vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern des Verbands der Auslandsbanken zum Thema Banken und Bankenaufsicht: „Welche Rolle spielt der Brexit?“.

Dies unterstreicht die Relevanz der von den Autoren dargestellten Themen für die internationalen Entscheidungsträger, die Deutschland auch oder vor allem in der Zukunft als wichtigen Finanzstandort sehen.

Die fünfte Ausgabe des Buches Banking Business in Germany können Sie auf dieser Website bestellen.

Auf dem Kontinent liegt Frankfurt ganz vorne

Der Finanzplatz Frankfurt hat die Führungsrolle unter den Finanzmetropolen in Kontinentaleuropa übernommen. Zu diesem Ergebnis kommen die Helaba-Volkswirte in ihrer Jubiläumsstudie „Finanzplatz Frankfurt bewegt sich weiter“. Frankfurt punktet mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), der herausragenden IT-Infrastruktur, den vergleichsweise günstigen Mieten und Lebenshaltungskosten sowie guter Verkehrsinfrastruktur und liegt jetzt auf dem Kontinent ganz vorne.

Besonders in zwei zentralen Feldern ist der Finanzplatz Frankfurt gut aufgestellt: In der finanzbezogenen Lehre und Forschung hat sich Frankfurt substanziell weiterentwickelt und an internationalem Ansehen gewonnen. Mit der sich ergänzenden Kombination aus Frankfurter Goethe-Universität und Frankfurt School of Finance and Management wird ein attraktives, hochwertiges Spektrum der Lehre und Forschung geboten. Zudem gewinnt Frankfurt durch sein breites Netzwerk an intellektueller Infrastruktur. Bei den Trends in der Finanzbranche ist die Digitalisierung das dominierende Thema. Der technologische Wandel des Bankwesens wird wesentlich von Fintechs sowie Internetkonzernen angeschoben. Hierbei schneidet die Rhein-Main-Neckar-Region als Deutschlands dynamischste FinTech-Region gut ab. Damit Frankfurt seine Position langfristig festigen und ausbauen kann, gilt es insbesondere, Frankfurts Position als deutscher bzw. kontinentaleuropäischer Fintech-Hub auszubauen sowie die Innovationskraft des Finanzplatzes weiter zu stärken.

Zur aktuellen Beurteilung der Finanzplätze Frankfurt, Paris und London haben die Helaba-Volkswirte fünf Kernkriterien herangezogen, die für die nachhaltig erfolgreiche Positionierung eines internationalen Finanzplatzes unverzichtbar sind. Diese sind: Banken, Börsen, finanzbezogene Lehre und Forschung, Trends in der Finanzbranche sowie standortspezifische Qualitäten.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

 

Die deutsche Finanzindustrie steht mehrheitlich hinter der geplanten Fusion der London Stock Exchange mit der Deutschen Börse

FRANKFURT, 26. April 2016. Nach einer aktuellen Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen stehen 63% der befragten Unternehmen grundsätzlich hinter der geplanten Fusion der London Stock Exchange (LSE) und der Deutschen Börse. Allerdings befürworten 35% der Befragten die Fusion im Falle eines Brexit nur dann, wenn der Sitz der Holding in Frankfurt und damit in der Eurozone ist. Für 18% ist die Fusion ausschließlich dann positiv zu bewerten, wenn die Briten nicht aus der EU ausscheiden. Lediglich 9% unterstützen uneingeschränkt die geplante Fusion. Hingegen spricht sich ein Viertel der Befragten (25%) in jedem Fall gegen eine Fusion aus.

Finanzbranche erwartet negative Auswirkungen der Börsenfusion auf den Finanzplatz Frankfurt, falls der Hauptsitz London wird

Die Finanzbranche ist sich mehrheitlich darüber einig, dass eine Börsenfusion mit zukünftigem Hauptsitz London negative Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt haben würde. Im Falle eines Brexit werden die Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt von 64% negativ beurteilt, bei einem Verbleib der Briten in der EU von 57% der Befragten.

„Die industrielle Logik der Fusion überzeugt die Finanzindustrie, obwohl negative Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt bei einem Hauptsitz in London erwartet werden“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Der Finanzplatz Frankfurt würde von einem Brexit profitieren, trotz negativer Erwartungen für die Wirtschaft der EU und Großbritanniens

Für den Fall, dass sich die Briten am 23. Juni mehrheitlich für den EU-Austritt entscheiden, werden negative Auswirkungen auf das wirtschaftliche Wachstum aller betroffenen Länder erwartet. Dabei geht der größte Teil der Befragten (82%) davon aus, dass die Briten stark betroffen sein werden. Hingegen werden negative Auswirkungen für die EU nur von der Hälfte der Befragten (48%) erwartet. Im Gegensatz dazu sehen 69% der Umfrageteilnehmer, dass der Finanzplatz Frankfurt als großer Profiteur aus einem Brexit hervorgehen wird.

Der Ausgang des Referendums ist laut in Großbritannien durchgeführten Meinungsumfragen völlig offen. Hierzulande erwartet die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (62%), dass sich die Briten für den Verbleib in der EU entscheiden werden.

Die Möglichkeit, dass ein Brexit weitere Austritte aus der EU nach sich ziehen könnte, hält gut die Hälfte der Befragten (51%) für unwahrscheinlich. 41% hingegen würden mit weiteren Austritten rechnen.

„Wir wünschen uns den Brexit nicht, er wäre schlecht für Deutschland, Europa und Großbritannien. Sollte er kommen, handelt es sich um eine klare Chance für den Finanzplatz Frankfurt, wie die Umfrage bestätigt“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., die Umfrageergebnisse.

Die Ergebnisse basieren auf einer vierteljährlich vom Center for Financial Studies durchgeführten Managementbefragung unter rund 400 Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland.

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten und Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

CFS-Index sinkt deutlich – Finanzinstitute haben Stimmungstief erreicht

Finanzbranche verzeichnet starken Rückgang der Umsatz- und Ertragszuwächse

FRANKFURT, 26. April 2016. Der CFS-Index, der dreimonatlich das Geschäftsklima der deutschen Finanzbranche abbildet, fällt im ersten Quartal 2016 deutlich um 4,2 Punkte auf 108,7 Punkte. Der Rückgang lässt sich insbesondere auf eine schwächere Entwicklung der Umsätze bzw. des Geschäftsvolumens sowie auf eine verminderte Ertragskraft bei den Finanzinstituten und Dienstleistern zurückführen. Diese Entwicklung bestätigt somit die Erwartungen der Unternehmen, welche bereits im vorangegangenen Quartal rückläufige Zuwächse prognostiziert haben. Speziell die Finanzinstitute befinden sich aktuell in einem Ertragsstimmungstief mit 97,9 Punkten, erwarten aber für das laufende Quartal, dass sich die Erträge wieder positiv entwickeln. Das Investitionsvolumen der Finanzinstitute hat sich im ersten Quartal erhöht, wobei die Anzahl der Mitarbeiter auf niedrigem Niveau stabil gehalten wird.

„Die Erwartungen der Finanzinstitute über die künftige Ertragsentwicklung im laufenden Jahr sind nach wie vor verhalten und verdeutlichen die Unsicherheiten am Kapitalmarkt“, kommentiert Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies, die Ergebnisse. Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht weiter: „Das steigende Investitionsvolumen und die stabilen Mitarbeiterzahlen der Finanzinstitute sind ein positives Signal für den Finanzplatz Frankfurt.“

Wie von der Finanzbranche im vorangegangenen Quartal erwartet wurde, haben sich die Umsätze bzw. das Geschäftsvolumen im ersten Quartal rückläufig entwickelt. Der entsprechende Sub-Index der Finanzbranche sinkt um 11,4 Punkte auf 110,5 Punkte. Somit liegen die Umsätze der Finanzinstitute mit 104,5 Punkten deutlich unter dem Niveau des ersten Quartals (-12,9 Punkte). Die Umsätze der Dienstleister liegen mit 116,5 Punkten 9,9 Punkte niedriger als im Vorquartal, und es wird mit anhaltend rückläufigen Zuwächsen für das laufende Quartal gerechnet. Die Finanzinstitute hingegen erwarten eine leicht positive Entwicklung.

Auch die Ertragszuwächse entwickeln sich im ersten Quartal, wie zuvor von den Befragten prognostiziert wurde, rückläufig. Speziell die Finanzinstitute befinden sich mit dem Rückgang des Sub-Index um 10,3 Punkte auf nun 97,9 Punkte in einem Ertragsstimmungstief, erwarten aber für das laufende Quartal wieder eine positive Entwicklung. Der Sub-Index der Dienstleister liegt mit 112,8 Punkten 8,5 Punkte unter dem Niveau des ersten Quartals. Es wird erwartet, dass ein leichter Abwärtstrend für das laufende Quartal anhält.

Finanzinstitute erhöhen Investitionsvolumen und halten die Mitarbeiteranzahl auf niedrigem Niveau stabil

Das Investitionsvolumen in Produkt- und Prozessinnovationen der Finanzinstitute wurde im ersten Quartal 2016 erhöht, und sie planen diese positive Entwicklung im laufenden Quartal fortzusetzen. Der entsprechende Sub-Index steigt um 3,9 Punkte auf 112,5 Punkte. Hingegen verzeichnen die Dienstleister einen leicht rückläufigen Zuwachs an Investitionen um 1,6 Punkte auf 113,6 Punkte. Es wird erwartet, dass sich dieser Rückgang verstärkt.

Die Finanzinstitute halten ihren Mitarbeiterstab nahezu unverändert stabil auf niedrigem Niveau. Der Sub-Index in dieser Gruppe sinkt um lediglich 1,0 Punkte auf 99,0 Punkte. Die Dienstleister stellen im ersten Quartal 2016 weniger neue Mitarbeiter ein als im Vorquartal. Der entsprechende Sub-Index sinkt um 4,2 Punkte auf 111 Punkte. Während bei den Finanzinstituten der Ausblick auf das laufende Quartal nahezu unverändert bleibt, rechnen die Dienstleister mit einem verstärkten Rückgang der Neueinstellungen im zweiten Quartal 2016.

Die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland wird rückläufig eingeschätzt. Der entsprechende Wert sinkt um 3,8 Punkte auf 116,1 Punkte. Dieser Rückgang liegt in der Einschätzung der Finanzinstitute begründet. Der entsprechende Index-Wert dieser Gruppe liegt mit 113,5 Punkten 7,2 Punkte unter dem Niveau des vorangegangen Quartals. Die Beurteilung der Dienstleister bleibt mit -0,4 Punkten nahezu unverändert bei 118,6 Punkten.

Allgemeine Methodik der Indexberechnung

Der CFS-Index basiert auf einer vierteljährlich durchgeführten Managementbefragung unter rund 400 Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland. Der Index fasst qualitative Angaben zu den Unternehmenskennzahlen „Umsätze bzw. Geschäftsvolumen“, „Ertragssituation“, „Mitarbeiteranzahl“ und „Investitionen“ bezüglich des gerade vergangenenen Quartals („Performance“) und des aktuellen Quartals („Prognose“) zusammen. Konstruktionsbedingt beträgt der maximale Indexwert 150, der minimale 50; ein Wert von 100 signalisiert eine neutrale Stimmungslage. Bei der Umfrage handelt es sich um eine Panel-gestützte Erhebung bei Unternehmen und Institutionen der Finanzindustrie. Die Panelteilnehmer werden in die Sektoren „Finanzinstitute“ und „Dienstleister“ am Finanzplatz unterteilt, wobei die zweite Gruppe sehr weit gefasst ist.

Kurzprofil CFS

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten sowie Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

CFS Index

CFS-Index gibt leicht nach

Finanzinstitute erwarten Umsatz- und Ertragsrückgang trotz positivem Quartalsergebnis

Der CFS-Index, der vierteljährlich das Geschäftsklima der deutschen Finanzbranche abbildet, sinkt leicht um 0,9 Punkte auf 112,9 Punkte. Dabei weichen die Erwartungen stark von der aktuellen, positiven Lage der befragten Finanzinstitute und Dienstleister ab. Die Unternehmen können ihre Umsätze bzw. ihr Geschäftsvolumen deutlich ausbauen. Andererseits erwarten besonders die Finanzinstitute einen starken Rückgang für das laufende Quartal. Das Investitionsvolumen bleibt hingegen nahezu unverändert. Auch der Stellenabbau fällt bei den Finanzinstituten niedriger aus als erwartet und signalisiert nach erheblichen personellen Einschnitten in 2015 mit 100 Punkten nun eine neutrale Stimmungslage. Weiterlesen

ICFRMx

ICFx Frankfurt-Rhein-Main Indices

Preis- und Wirtschaftskraft-Indikatoren für Frankfurt und die Rhein-Main-Region

Die ICFx Frankfurt-Rhein-Main Indices bilden die börsennotierte wirtschaftliche Kraft der Region FrankfurtRheinMain ab. Zudem veranschaulichen sie ihre vielfältige Wirtschaftsstruktur.

Man erkennt die gute Wirtschaftslage der drittgrößten Metropolregion Deutschlands: Zum Start im Juli 2012 zeigten die Indices eine erhebliche Outperformance gegenüber dem DAX-, M-DAX-, S-DAX- und Tec-DAX-Preis-Index der letzten fünf Jahre, sie schlagen damit sämtliche deutschen Indices. Ein klares Signal für Unternehmen, die darüber nachdenken, sich in der Region anzusiedeln. Weiterlesen