Frankfurt Main Finance Cup

Frankfurt Main Finance Cup 2016 – Eintracht Frankfurt gegen Celta de Vigo

„Schwarz-weiß wie scheeee!“ so lautet das Motto der Frankfurter Eintracht zur traditionellen Saisoneröffnung in der Commerzbank-Arena. Am 14. August 2016 öffnen um 10 Uhr die Pforten zu einem Tag voller Spiel, Spaß und Spannung. Neben den vielen Attraktionen auf dem Stadiongelände steht um 15 Uhr der große Höhepunkt auf dem Programm. Dann nämlich spielt die Bundesligamannschaft von Eintracht Frankfurt zum dritten Mal um den Frankfurt Main Finance Cup. Gegner ist in diesem Jahr mit dem spanischen Europa-League-Teilnehmer Real Club Celta de Vigo. Eröffnungsfeierlichkeiten und Eröffnungsspiel sind miteinander kombiniert und können mit derselben Eintrittskarte besucht werden.

Frankfurt Main Finance e.V. freut sich auch in diesem Jahr Partner des „Frankfurt Main Finance Cups“ zu sein und das zum dritten Mal in Folge. „In London beginnt jeder Montag mit der Spielanalyse vom Wochenende. Eintracht Frankfurt spielt daher eine große Rolle, wenn es darum geht den Bankern aus London zu zeigen, dass Frankfurt ein tolle Stadt ist. Und wer die Eintracht einmal erlebt hat, wird zum Fan. Und die werden hoffentlich bald noch mehr.“ kommentierte Hubertus Väth, der Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V. In den vergangen Jahren konnte der „Frankfurt Main Finance Cup“ mit den internationalen Gästen Inter Mailand und F.C. Tokyo die Zuschauer begeistern und zeigen, was die Mainmetropole zu bieten hat.

Ganz besonders freut sich Eintracht Frankfurt auf den attraktiven Gegner Celta Vigo. Das Team aus Galizien spielte eine sehr starke Saison und landete auf dem sechsten Tabellenplatz. Somit spielt die Mannschaft vom argentinischen Coach Eduardo Berizzo in der anstehenden Runde in der Europa-League. Einer der Stars der Celtiñas ist John Guidetti, der mit der schwedischen Nationalmannschaft in diesem Sommer an der Europameisterschaft in Frankreich teilgenommen hat.

Mehr zur Saisoneröffnung finden Sie auf der Seite von Eintracht Frankfurt.

Frankfurt Main Finance

Brexit Fieber – FMF bei FINANCE-TV

Großbritannien hat sich entschieden die Europäische Union zu verlassen. Wie wird sich diese Entscheidung auf den Finanzplatz Frankfurt auswirken? Der Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., Hubertus Väth, war zu Gast bei FINANCE-TV, um über die Folgen eines Brexit für die europäischen Finanzzentren und die Möglichkeiten für Frankfurt zu sprechen. Wie einige Experten vorhersagen, könnten tausende von Jobs aus Londons Finanzdistrikt abgezogen werden und für diesen Fall war Frankfurt schon direkt nach der Verkündung des Referendums vorbereitet. In Kooperation mit Partnern, der FrankfurtRheinMain GmbH, Frankfurt Main Finance e.V. und der Frankfurt Economic Development wurde die Website welcometofrm.com gestartet, eine Informations-Hotline eingerichtet und eine Social Media Kampagne auf LinkedIn und Twitter, welche direkt auf Entscheidungsträger im Londoner Finanzdistrikt abgestimmt war, gestartet. Das vollständige Interview mit Hubertus Väth finden Sie unten angeführt.

 

Source: www.finance-magazin.de/finance-tv

Dr. Dombret, Deutsche Bundesbank: „Banks face immediate economic consequences“

Dr. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, erläutert in seiner Keynote Speech anlässlich einer Veranstaltung im Center for Finacial Studies der Goethe Universität Frankfurt am 13.07. 2016, was der Brexit für europäische Banken bedeutet. Auch wenn die Verhandlungen zum Austritt noch nicht begonnen haben, lassen sich laut Dr. Dombret schon heute drei Schlüsse ziehen:

  • Financial institutions have to prepare for a scenario in which euro-denominated trading and clearing is unlikely to have a future outside the EU.
  • Regarding the merger between Deutsche Börse and London Stock Exchange, the referendum outcome has even strengthened the economic rationale. But in order to reap the benefits, contracting partners should now invest in a well-balanced governance structure.
  • Financial actors in Europe have so far succeeded in digesting the somewhat surprising referendum result. Even ongoing volatility should not serve as an excuse to bypass the pillars of financial stability we have only just set up in the EU.

Zudem bedauerte er den durch den Brexit entstandenen Rückzug britischer Kollegen: „I –probably speaking for most, if not for all of my German colleagues – will greatly miss our British counterparts in European institutions; not at least because of their orientation towards stability and free market economy. But, fortunately, as central bankers, we will continue our collaboration at many other levels such as the G7, the G20, the IMF and the BIS.“

Die vollständige Rede steht hier zum Download zur Verfügung.

 

Bildnachweis: Deutsche Bundesbank / Frank Rumpenhorst

Frankfurt Real Estate

EY-Studie: Immobilienmarkt Frankfurt wird vom Brexit profitieren

Nach den Ergebnissen einer Online-Befragung von 555 deutschen Immobilienmarktteilnehmern, die von EY Real Estate durchgeführt wurde, werden nach Ansicht der Immobilienbranche der deutsche Immobilienmarkt und der Finanzplatz Frankfurt zu den Hauptprofiteuren des Brexit-Votums der britischen Wähler zählen.

In der aktuellen Befragung gaben 57 Prozent an, dass sie mit positiven Folgen für den Immobilienmarkt in Deutschland rechnen. Sowohl die Transaktionsvolumina als auch die Kauf- bzw. Mietpreise werden nach Meinung der Mehrheit der Befragten steigen. Das betrifft insbesondere den Standort Frankfurt, wo sogar nach Ansicht von 86 Prozent der Befragten die Preise für Wohnimmobilien weiter steigen werden. 79 Prozent rechnen mit steigenden Preisen für Büroimmobilien.

Grund für diese Einschätzung dürfte die zukünftig steigende Bedeutung Frankfurts als Finanzplatz sein: 72 Prozent der Befragten erwarten, dass der Finanzplatz Frankfurt am meisten von einem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU profitieren wird. Dublin liegt mit 13 Prozent auf dem zweiten Platz, Paris wird nur von sechs Prozent als Profiteur eines Brexits gesehen.

Studie: Snapshot Immobilienwirtschaft – Brexit und die Folgen

Quelle: http://www.ey.com/DE/de/Newsroom/News-releases/EY-20160711-Brexit

tagesschau: „Der Main-Profiteur des Brexit“

In der Nachbereitung des Finanzplatzkabinetts berichtet die Nachrichtensendung zum Brexit als Standortchance: „Zugegeben, Frankfurt gilt als nicht so beschwingt wie London. Dennoch rechnet sich die hessische Stadt einiges aus, wenn der Brexit kommt. 10.000 Jobs im Bankensektor könnten von der Themse an den Main wandern. Mit einer Werbestrategie soll nachgeholfen werden.“ Von Oliver Feldforth und Sandra Scheuring, HR.

Zum Beitrag: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/frankfurt-london-101.html

BCG-Studie: „Frankfurt gehört zu den attraktivsten Standorten für in London vertretene Finanzdienstleister“

Die Boston Consulting Group (BCG) hat rund 360 leitende Banker aus Großbritannien, Frankreich, den USA und Deutschland befragt, welche Alternativen es nach dem Brexit zum Standort London für sie geben kann. Demnach gehört Frankfurt zu den attraktivsten Standorten für in London vertretene Finanzdienstleister, die aufgrund des anstehenden britischen EU-Austritts erwägen, ihre Geschäftsaktivitäten ins Ausland zu verlagern. „Insbesondere die ökonomische und politische Stabilität in Deutschland, kombiniert mit der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, macht den Standort Frankfurt am Main zur Top-Adresse, wie aus dieser Umfrage kurz vor dem Brexit hervorgeht“, sagt Bankenspezialist Dr. Wolfgang Dörner, Senior Partner und Leiter des Frankfurter BCG-Büros.

Rund 20 Prozent der Finanzdienstleistungs-Jobs in London könnten an andere globale Finanzplätze verlagert werden, so die Studie. Die Standortattraktivität für Banken wurde anhand von 14 Kriterien erhoben – u. a. Infrastruktur, Geschäftsumfeld, Stabilität, Lifestyle-Faktoren sowie Zugang zu Märkten und Institutionen.

Pressemitteilung der BCG mit weiteren Details zur Studie

Brexit Frankfurt Finance Summit

Frankfurt Main Finance bedauert das Votum des UK

Frankfurt Main Finance bedauert das Votum der Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen. Diese Entscheidung betrifft ganz Europa und verlängert die Phase der wirtschaftlichen Unsicherheit insbesondere für den Standort Großbritannien. Jetzt werden langwierige Verhandlungen klären müssen, wie das Verhältnis zur Europäischen Union (EU) sein wird. Mit dem Austritt gibt Großbritannien die Vorteile einer Mitgliedschaft in der EU auf. Die Konsequenzen sind noch schwer abzusehen.

Frankfurt ist als stabiler Finanzplatz gut gerüstet, Akteure, die eine stabile Basis in der Eurozone suchen, aufzunehmen. Mit einem leistungsfähigen Immobilienmarkt sowie hervorragenden Angeboten in Bereichen wie Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Kommunikation oder IT steht Frankfurt bereit. Beispielsweise befindet sich in Frankfurt ein gut ausgebauter Internetknotenpunkt, über den 40 % des europäischen Datenverkehrs geht. Auch ein vertrauenswürdiger Datenschutz sowie gut ausgebildete Fachkräfte sprechen für Frankfurt als Standort. Mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank ist Frankfurt zudem das geld- und währungspolitische Zentrum Europas. Gerade für internationale Banken ist diese Nähe zur Zentralbank ein entscheidendes Kriterium für eine Ansiedlung. Als Sitz der „European Insurance and Occupational Pensions Authority“, kurz EIOPA, ist Frankfurt darüber hinaus auch das Stabilitätszentrum für die europäische Versicherungswirtschaft. Der nun andauernden Phase der Instabilität in Großbritannien setzt Frankfurt Offenheit, Stabilität, eine leistungsfähige Infrastruktur und günstige Rahmenbedingungen entgegen.

Thema Brexit: Frankfurt Main Finance in den Medien

Er wird heiß diskutiert in allen Medien und über alle Kanäle: Der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU (Brexit), über den die Briten am 23. Juni per Volksentscheid abstimmen. Welche Konsequenzen ein Brexit für den Finanzplatz Frankfurt und Hessen hätte, zu dieser Frage ist der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V., Hubertus Väth, ein begehrter und kompetenter Gesprächspartner. Weiterlesen

On The Move – die Digitalisierung der Finanzwirtschaft

Top Master Studenten von umliegenden Business Schools waren eingeladen den Frankfurt Finance Summit zu besuchen. Mariam Abdelhady, Master of Finance Studentin an der Frankfurt School of Finance & Management, reflektiert hier ihre Eindrücke.

Am 12. Mai 2016 hatte ich die großartige Gelegenheit, bei dem 6. Frankfurt Finance Summit dabei zu sein. Dieser wird von Frankfurt Main Finance e.V. (FMF) in Kooperation mit dem Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) organisiert.

Der jährliche Summit hebt die wichtige Rolle Frankfurts als Zentrum für finanzielle Stabilität und Bankenregulierung in der Eurozone hervor. Es versammeln sich Zentralbänker, Regulatoren, Repräsentanten von Aufsichtsbehörden, Akademiker, Finanzpolitiker und Fachleute, um gemeinsam finanzielle Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren.

Der Fokus des Summit 2016 war die Digitalisierung und deren Auswirkung auf die verschiedenen Akteure des Finanzmarktes. Die Diskussionen und Reden waren in vier Teile unterteilt:

Digitalisierung – Das Erwachen der FinTechs

Der Sprecher des FMF Präsidiums, Dr. Lutz R. Raettig, hielt die Eröffnungsrede des Summit, worin er seine Freude über das Bestehen des mittlerweile 6. Summit in Folge zum Ausdruck brachte. Weiterhin griff er den Titel des Summit auf und machte klar: Wir sind immer „On The Move“, entweder freiwillig oder weil wir in diese Richtung geschoben werden. Im Rahmen der Digitalisierung, die den Hauptschwerpunkt des diesjährigen Summits setzte, machte er deutlich, dass die Anzahl der FinTech-Unternehmen in der Region, vor allem in Frankfurt, ansteige. Der Grund dafür sei, dass Frankfurt die idealen Konditionen für FinTechs liefere: Zum einen durch die Nähe zu Regulatoren, zum anderen biete die Stadt eine geeignete Umgebung, um sich im Business international aufzustellen.

Der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir unterstützte diese Ansicht. Er hob in seiner Rede hervor, dass die Stadt Frankfurt ihr FinTech-Zentrum in vier Monaten eröffne mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen Start-ups, Banken und Regulatoren zu verbessern. Dies wiederum ziehe Investoren an und würde die Positionierung der Stadt als „innovative Lokation für IT-getrieben Start-ups im Finanzsektor“ verbessern. Darüber hinaus sagte Al-Wazir, dass sich der Finanzsektor aufgrund der ökonomischen und regulatorischen Konditionen und der Digitalisierung, die den Fokus des Summit darstellte, fundamental verändere.

SWIFT CEO Gottfried Leibrandt erklärte die Konzepte Blockchain und Bitcoin sowie deren mögliche Auswirkungen auf den Bankensektor und SWIFT. Dennoch glaubt er, dass Banken dies überstehen werden, genau wie in den 90er Jahren während der ersten Welle der FinTech-Branche, des Aufstiegs von Online-Banking und des elektronischen Handels. Der Schlüssel für Banken sei, diese Innovationen zu nutzen, um sich die Arbeit zu erleichtern und FinTechs nicht zu erlauben, ihre Arbeit zu übernehmen. Hierbei scheine die größte Gefahr Cyber Security zu sein. Hauke Stars, Vorstandsmitglied der Deutschen Börse AG, glaubt, dass nur die Institutionen überleben werden, die sich an die verändernde Umwelt anpassen können. In Übereinstimmung mit dieser Sichtweise ist Roland Boekhout, Vorstand der ING-DiBA AG, der Meinung, dass die Kooperation mit FinTechs essenziell ist, da deren Technologie und Services für ihre Kunden interessant sein könnten.

Die Neudefinition des Banking – Regulatorische und wirtschaftliche Herausforderungen

Ein weiteres interessantes, heiß diskutiertes Thema des Summit war die Fusion zwischen Deutscher Börse und London Stock Exchange. Carsten Kengeter, CEO der Deutschen Börse, erklärte alle Schritte bis zum Fusionsprozess sowie die Auswirkungen des Abkommens am Kapitalmarkt und die damit verbundenen Vorteile.

Weiterhin thematisierte dieses Panel die potenziellen Auswirkungen der Kapitalmarktunion auf den Bankensektor, zukünftige Regulierungen und die Auswirkungen von einem voraussichtlichen Basel 4 sowie die Zukunft einiger Finanzinstitute, die Änderungen von Vorschriften und die sich entfaltende Digitalisierung. Obwohl die Regulierungen in der Vergangenheit im Bankensektor zu mehr Belastbarkeit geführt haben, könnten neue Regulierungen die Durchführung von Aktivitäten erschweren, da Banken verhindern, angestrebten Profit zu realisieren. Bezüglich der Auswirkungen auf die Digitalisierung und FinTechs auf den Bankensektor wird vermutet, dass diese die Geschäftsmodelle von Banken grundlegend verändern werden. Aufgrund dessen ist es wesentlich, für Kontrollbehörden die richtige Balance zu finden zwischen der Förderung von Innovationen und dem Schutz von Kunden innerhalb des gesamten Finanzsystems.

Tektonische Verschiebung – Wohin wird sich die Finanzwelt entwickeln?

Die Rede des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble konzentrierte sich auf das vorgeschlagene Referendum für den Brexit und dessen Auswirkungen auf die Zukunft der Finanzwirtschaft in der EU. Weiterhin steht er dafür ein, dass Großbritannien in der EU bleiben sollte, aufgrund der großen Bedeutung des Landes für die Union. Sollte das Ergebnis des Referendums anders ausfallen, würde die Exit Phase sofort beginnen. Herr Schäuble glaubt, dass der Prime Minister David Cameron einen guten Deal verhandelt hat und kein weiteres Entgegenkommen und keine Rückverhandlungen möglich seien im Fall einer mehrheitlichen Wahl für den Austritt Großbritanniens aus der EU. Er stellte fest: „In means in, and out means out“, mit allen Konsequenzen, die die Entscheidung haben könnte. Darüber hinaus hob Bundesfinanzminister Schäuble hervor, dass es zusätzlich zu den einzelnen Kontrollmechanismen, weiterhin andere Bereiche der Bankregulation gibt sowie Staatshaushalt, Politik und Sicherheit, die in Zukunft weiterhin verbessert werden sollen, mit oder ohne Großbritannien.

 Finanzielle Eingliederung

In einer Diskussion über die Bedeutung der Technologie des Finanzsektors erklärte Mr. Diwakar Gupta, Vizepräsident der Asian Development Bank, mit Indien als Beispiel, dass neue Technologien wie Mobile Banking dem Großteil der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten ermögliche, auf Finanzdienstleistungen zuzugreifen. Darüber hinaus sollten Regierungen solche Technologien verwenden, beispielsweise um sicherzustellen, dass Subventionen auch wirklich die armen Menschen erreichen. Herr Gupta glaubt, dass die größte Herausforderung für technologiebasierte Finanzdienstleistungen darin liegt, die Menschen zu motivieren, es zum ersten Mal zu verwenden.

Insgesamt war der Summit eine tolle Erfahrung, denn er zeigte die Hauptthemen auf, die den Finanzsektor sowie seine Hauptakteure in naher Zukunft betreffen. Darunter waren Erkenntnisse von erstklassigen Fachleuten sowie Finanzpolitikern und Regulatoren des Bereichs. Solche einzigartigen Erfahrungen, die die Frankfurt School ihren Studenten bietet, zusammen mit akademischer Exzellenz ist es, was sie von anderen Schulen und Universitäten unterscheidet.

Auf dem Kontinent liegt Frankfurt ganz vorne

Der Finanzplatz Frankfurt hat die Führungsrolle unter den Finanzmetropolen in Kontinentaleuropa übernommen. Zu diesem Ergebnis kommen die Helaba-Volkswirte in ihrer Jubiläumsstudie „Finanzplatz Frankfurt bewegt sich weiter“. Frankfurt punktet mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), der herausragenden IT-Infrastruktur, den vergleichsweise günstigen Mieten und Lebenshaltungskosten sowie guter Verkehrsinfrastruktur und liegt jetzt auf dem Kontinent ganz vorne.

Besonders in zwei zentralen Feldern ist der Finanzplatz Frankfurt gut aufgestellt: In der finanzbezogenen Lehre und Forschung hat sich Frankfurt substanziell weiterentwickelt und an internationalem Ansehen gewonnen. Mit der sich ergänzenden Kombination aus Frankfurter Goethe-Universität und Frankfurt School of Finance and Management wird ein attraktives, hochwertiges Spektrum der Lehre und Forschung geboten. Zudem gewinnt Frankfurt durch sein breites Netzwerk an intellektueller Infrastruktur. Bei den Trends in der Finanzbranche ist die Digitalisierung das dominierende Thema. Der technologische Wandel des Bankwesens wird wesentlich von Fintechs sowie Internetkonzernen angeschoben. Hierbei schneidet die Rhein-Main-Neckar-Region als Deutschlands dynamischste FinTech-Region gut ab. Damit Frankfurt seine Position langfristig festigen und ausbauen kann, gilt es insbesondere, Frankfurts Position als deutscher bzw. kontinentaleuropäischer Fintech-Hub auszubauen sowie die Innovationskraft des Finanzplatzes weiter zu stärken.

Zur aktuellen Beurteilung der Finanzplätze Frankfurt, Paris und London haben die Helaba-Volkswirte fünf Kernkriterien herangezogen, die für die nachhaltig erfolgreiche Positionierung eines internationalen Finanzplatzes unverzichtbar sind. Diese sind: Banken, Börsen, finanzbezogene Lehre und Forschung, Trends in der Finanzbranche sowie standortspezifische Qualitäten.

Die gesamte Studie finden Sie hier.