6. Finanzplatz-Frühstück: FMF und Deutsche Bank zur Entwicklung Indiens

Indien gilt als das Aufsteiger- und Chancenland in der weltweiten Entwicklung. Nicht nur aufgrund seiner Bevölkerung, sondern auch wirtschaftlich nimmt das Land eine rasante Entwicklung – von Indien kann ein wichtiges Signal an die gesamte Weltwirtschaft ausgehen.

Auf Einladung der Deutschen Bank AG und der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V. trafen sich heute geladene Gäste im Herzen von Frankfurt zum sechsten FinanzplatzFrühstück. Die Vorsitzende der State Bank of India, Frau Arundhati Bhattacharya, begeisterte mit einem gelungenen Vortrag unter der Überschrift: Indien – viele kleine Schritte hin zu großen Reformen. Nach einer Begrüßung durch Jürgen Fitschen, dem Co-Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Bank AG und Hubertus Väth, dem Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V., gab Frau Bhattacharya gekonnt einen Überblick über das spannende Schwellenland Indien.

Ganz besonders deutlich veranschaulichte Frau Bhattacharya zentrale Punkte, welche für die weitere Entwicklung des Landes von wegweisender Bedeutung sind. Vor allem die Bereiche Bildung, Ausbildung und Entwicklung sind für sie wesentliche Faktoren für die weitere Entwicklung Indiens. Weiter erläuterte sie, dass gerade jetzt dringend notwendige Reformen angegangen werden, die für die schnell wachsende Bevölkerung und Wirtschaft des Landes benötigt werden. Mit Frau Bhattacharya konnte eine außergewöhnliche Gastrednerin gewonnen werden, welcher es gelang, mit viel Sachverstand in kürzester Zeit einen fundierten Überblick zur aktuellen Entwicklung in Indien zu geben. Frau Bhattacharya ist die erste weibliche Vorsitzende der 207 Jahre alten State Bank of India und damit eine der mächtigsten Frauen der Welt.

FinTechs verändern Finanzbranche

„FinTechs werden die Banken nicht vernichten, aber sie werden ihre Erscheinungsform verändern“, sagte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, während des Frankfurt Finance Summit. Aufgabe der Regulierer sei es, die jungen Unternehmen nicht zu behindern, sondern Raum für Innovationen zu schaffen. „Die Zeit ist reif für einen neuen Dialog über digitale Transformation“, so der Politiker.

Den gesamten Beitrag von Günther Oettinger sehen Sie im Video.

Frankfurt Finance Summit 2016: Herausforderung Digitalisierung

Am 12. Mai 2016 trafen sich bereits zum sechsten Mal die Topvertreter aus Politik und Finanzbranche zum Frankfurt Finance Summit 2016. Der diesjährige Gipfel stand unter dem Titel: „On the Move – The Future of Finance“. Thematisch ging es in diesem Jahr um die Zukunft des Finanzwesens und die Auswirkungen der Digitalisierung auf Industrie und Regulierungsbehörden. Über 200 Teilnehmer besuchten die Konferenz im Kap Europa, dem ersten Kongresszentrum der Welt, welches ein Platin-Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. erhalten hat.

Von besonderem Interesse während des Frankfurt Finance Summit 2016 waren junge Finanztechnologieunternehmen, kurz FinTechs. Neben anderen Themen waren die regulatorischen Implikationen der Digitalisierung zentrale Punkte auf dem ersten Panel des Tages. Auf dem zweiten Panel des Tages Digitalization – the Dawning of FinTechs, welches von der Bloomberg TV-Moderatorin Caroline Hyde gehosted wurde, ging es sehr dezidiert um das Thema FinTechs. Ebenfalls um Digitalisierung ging es im Gespräch zwischen Prof. Dr. Andreas Pfingsten und Diwakar Gupta. Diese stellten vor allem die Digitalisierung in den Fokus, da diese bei dem sich rasant entwickelnden Thema Financial Inclusion eine große Rolle spielt. Gerade die Bedeutung für die sich entwickelnden Märkte Asiens, in welchen Millionen von Menschen immer noch keinen Zugang zu den Institutionen des Finanzwesens haben und in denen der Zugang zu Bargeld fehlt, ist nicht zu unterschätzen.
In seiner Eröffnungsrede des Frankfurt Finance Summit hob Tarek Al-Wazir, der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, die Bedeutung eines FinTech-Zentrums für die hessische Landesregierung hervor. Ziel sei es, FinTechs in Frankfurt ein attraktives Umfeld zu bieten. FinTech-Neugründungen sollen begünstigt und etablierte FinTechs langfristig am Standort gehalten werden. Minister Al-Wazir nutzte den Frankfurt Finance Summit 2016, um die aktuellen Pläne für den geplanten FinTech-Hub in Frankfurt zu skizzieren.

The Future of Finance
Im Hinblick auf die Zukunft des Finanzsektors diskutierte Carsten Kengeter, der CEO der Deutsche Börse Group, seine Ansichten in einem Gespräch mit Prof. Dr. Uwe Stegemann, dem Direktor von McKinsey & Company. Neben Themen wie einem möglichen Brexit oder den Fusionsplänen zwischen der Deutschen Börse und der London Stock Exchange lag es Herrn Kengeter besonders am Herzen, über die enorme Bedeutung des Themas FinTech und der Unterstützung von FinTechs durch seine Organisation zu sprechen. Dabei verwies er auf das von der Deutschen Börse eingerichtete Venture Network, das kürzlich in Frankfurt gegründete FinTech-Hub und das damit einhergehende Engagement. Gemeinsam mit Initiativen wie dem Dialogforum FinTech Frankfurt Rhein-Main: „Mit unserem FinTech-Hub als Teil der hessischen FinTech-Initiative wollen wir jungen Unternehmen im Finanzsektor Starthilfe geben. Damit tragen wir zur Entstehung und Entwicklung einer FinTech-Szene am Finanzplatz Frankfurt bei. Frankfurt soll Deutschlands führendes FinTech-Zentrum werden.“

Zudem machte das Vorstandsmitglied der Deutschen Börse, Hauke Stars, deutlich, dass die Deutsche Börse selbst 1990 als FinTech-Unternehmen begann, als sie die Digitalisierung auf das Börsenparkett brachte. Das Panel Redefining Banking – Regulatory and Economic Challenges konnte mit einigen der europäischen Topnamen aus den Bereichen Regulierung und Aufsicht punkten. Hier wurden besonders die Rolle der Kapitalmarktunion für das Wachstum der europäischen Wirtschaft und die Rolle der Regulatoren im Bereich der Digitalisierung in den Fokus gestellt. Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), machte deutlich, dass die BaFin die gleichen Regularien für FinTechs und etablierte Banken etabliere, um für faire Bedingungen zu sorgen. Gabriel Bernardino, Vorsitzender der European Insurance and Occupational Pensions Authority, erläuterte, dass es essentiell sei, Firmen sowohl die Möglichkeit für Innovationen zu geben, als auch Grenzen zum Schutz der Verbraucher zu ziehen.

Sylvie Matherat, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, Innovation Labs, sagte mit Blick auf zukünftige Entwicklungen in der Finanzindustrie: „Die Digitalisierung hat fundamentale Auswirkungen auf die Finanzindustrie und die Geschäftsmodelle von Banken. Die Deutsche Bank arbeitet unter anderem durch ihre Innovation Labs erfolgreich mit FinTech-Unternehmen zusammen. Wir sehen technologische Innovationen als eine Chance, unseren Kunden zukünftigen Mehrwert zu bieten. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von FinTech-Unternehmen ist es jedoch wichtig, sie angemessen zu regulieren. Die Aufsichtsbehörden müssen dabei die richtige Balance zwischen der Förderung von Innovationen und der Sicherheit für Kunden und das Finanzsystem finden.“

In der ersten Grundsatzrede der Veranstaltung erläuterte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, aktuelle Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und die europäische Strategie bei der Schaffung eines Digital Single Market. Er stellte grundlegend und eindrucksvoll heraus, wie zentral der Schutz der persönlichen Daten von Konsumenten und Investoren ist. Zudem zeigte Kommissar Oettinger eindrucksvoll auf, dass gerade jetzt die Zeit für einen offenen Dialog zur Digitalen Transformation gekommen sei und er ging ebenfalls auf Details des für Ende 2016 geplanten Aktionsplans und die Ergebnisse aus Diskussionen zwischen führenden Vertretern aus Politik und Wirtschaft in ganz Europa ein.

The Dawning of FinTechs
Das zweite Gespräch und das zweite Panel der Veranstaltung standen unter dem Titel Digitalization – the Dawning of FinTechs und wurden großartig von Caroline Hyde von Bloomberg Television moderiert. Frau Hyde führte ein spannendes und sehr informatives Gespräch mit Gottfried Leibbrandt, dem CEO von SWIFT, in welchem die Bedeutung der Cybersicherheit und die Bedeutung der Digitalisierung bei der Schaffung neuer Schwachstellen diskutiert wurden. Herr Leibbrandt stellte heraus, dass Banken mit FinTechs kooperieren sollten und deren Technologie ihnen und den Konsumenten nutzen werde.
Auf dem Panel wurde dieses Gespräch fortgeführt und diskutiert, inwieweit FinTechs Veränderungen im Bereich der Backoffice-Funktionen der Banken, für die Endverbraucher und Konsumenten herbeiführen. Gerade beim Thema Blockchain hob Hauke Stars von der Deutschen Börse das enorme Veränderungspotenzial für die Finanzindustrie hervor. Sie erläuterte, dass gerade im B2B-Bereich und nicht im Konsumentenbereich die größten Veränderungen zu erwarten seien, vor allem im Hinblick auf die Kosten der Banken im Bereich des Backoffice und bei den Infrastrukturkosten. Denn gerade in diesen Bereichen biete der Einsatz neuer Technologien einen bedeutenden Effizienzgewinn. Roland Boekhout, der Vorstandsvorsitzende der ING-DiBa AG, machte vor allem die Anstrengungen deutlich, mit welchen seine Organisation die Zusammenarbeit mit FinTechs vorantreibe und hob das Ziel hervor, die führende digitale Bank Deutschlands zu werden. Zudem werde intern die Entwicklung der digitalen Dienstleistungen vorangetrieben und ein Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit FinTechs gelegt, da sie neue Technologien entwickeln und kundenrelevant sind.

Eine ganz besondere Ehre in diesem Jahr war es, dass der deutsche Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, mit dem Thema: Tectonic Shift – Where will finance move to? eine entscheidende Grundsatzrede hielt. In dieser herausragenden Rede griff Dr. Schäuble auch einen möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU auf. Vor allem machte er die Vorteile eines Verbleibs Großbritanniens innerhalb der Europäischen Union deutlich: “Great Britain’s relationship with Europe should not be defined by splendid isolation, but by splendid integration.” Weiter erläuterte er die überragende Bedeutung Europas für die Zukunft des Finanzwesens insgesamt. Zudem lobte er die Regulatoren, indem er auf die Erfolge hinwies, Risiken zu minimieren. Darüber hinaus stellte der deutsche Finanzminister heraus, wie wichtig es ist, die Bankenunion zu stärken. Auch für Herrn Dr. Schäuble war die Digitalisierung das zentrale Thema. Schließlich brachte er zu den Themen Digitalisierung und Innovation zum Ausdruck, wie wichtig es ist, dass alle Branchen innovativ sind, um passende Business-Modelle für die neue Welt zu finden. Im Anschluss an seine Rede hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, Herrn Dr. Schäuble einige Fragen zu stellen.

Vor dem krönenden Abschluss der Konferenz durch das Schlusswort von Wolfgang Hartmann, Chairman of the Executive Committee, Frankfurt Institute for Risk Management and Regulation (FIRM), kam in der letzten Conversation des Tages ein spannendes Thema zum Tragen: die Financial Inclusion.

Hier diskutierten Prof. Dr. Andreas Pfingsten, Director Finance Center Münster, Universität Münster, und Diwakar Gupta, Vice President der Asian Development Bank (ADB), über die finanzielle Eingliederung, einen weiten Bereich, welcher sowohl gesellschaftlich als auch politisch höchst spannend ist. Herr Gupta erklärte die Herausforderungen der finanziellen Eingliederung in den Bereichen, in denen ein Drittel der Bevölkerung in Armut lebt. Ganz oben auf der Liste sind Menschen, die nur begrenzten Zugang zu Finanzdienstleistungen haben und die, die sie zum ersten Mal verwenden. Er stellte die These auf, dass die Regierungen eine zentrale Rolle dabei spielen, Crafting-Technologie zu unterstützen sowie bei der Förderung und der finanziellen Eingliederung zu helfen. Die Erfolgsgeschichten von Mobile-Banking-Netzwerken in Afrika beweise die Notwendigkeit für den Ausbau der FinTechs und die Unterstützung dieser Ziele.

In seinem sechsten Jahr war der Frankfurt Finance Summit erneut ein voller Erfolg. Nicht nur durch die mediale Resonanz, die ausgezeichneten Referenten und Diskussionsteilnehmer, sondern auch durch die hochkarätigen Teilnehmer. Zusätzlich konnte die Konferenz über einen Livestream verfolgt werden, den mehr als tausend Menschen nutzten.

Die kompletten Aufnahmen des diesjährigen Frankfurt Finance Summit 2016 finden Sie auf der folgenden YouTube Playlist:

Hessen fördert aktiv den Ausbau eines FinTech-Zentrums in Frankfurt

Bereits im September 2016 soll das Frankfurter Fintech-Zentrum eröffnet werden, das kündigte Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im Rahmen des Frankfurt Finance Summit an. Den Anstoß für dieses Zentrum hatte die hessische Landesregierung im vergangenen Dezember mit einer Ausschreibung gegeben. Ziel sei es, modernen Finanztechnologien in Frankfurt ein attraktives Umfeld zu bieten. FinTech-Neugründungen sollen begünstigt und etablierte FinTechs langfristig am Standort gehalten werden.

Den gesamten Beitrag von Tarek Al-Wazir sehen Sie im Video.

Study the Future: neue FinTech-Vertiefung im Bachelor an der Frankfurt School

Zum Wintersemester 2016/17 bietet die Frankfurt School of Finance & Management die neue Spezialisierung „Digital Innovation and FinTech“ in ihrem Bachelor-Studium in Business Administration an. Launch-Partner und maßgeblicher Initiator ist die FinTech Group AG; sie fördert 20 Studierende durch eine hälftige Übernahme der Studiengebühren. Zusätzlich können sie bei der FinTech Group im Rahmen des dualen Studiengangs als Trainees erste Berufserfahrung sammeln.

„Durch IT-gestützte Innovationen entstehen enorme Potenziale. Hier in Frankfurt geht es vor allem um FinTechs“, so Professor Dr. Udo Steffens, Präsident der Frankfurt School. „Jetzt schaffen wir das erste Studienangebot, das junge Leute darauf vorbereitet, diese Chancen in Produkte und Services umzusetzen. Die FinTech Group hat sich als echter Sparringspartner bei der Entwicklung des Programms erwiesen. Die Kooperation wird vor allem den Studierenden zugutekommen.“

Frank Niehage, CEO der FinTech Group, ist wesentlicher Ideengeber für die neue Vertiefung. Er kommentiert: „Um die Digitalisierung in der Finanzbranche auch in Zukunft in Deutschland voranzubringen, benötigen wir engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter insbesondere am Standort Frankfurt. Nur mit ihnen können wir Marktchancen wahrnehmen und unser Wachstum realisieren. Wir freuen uns, mit der Frankfurt School einen exzellenten Partner gefunden zu haben, mit dem wir die Idee für das erste FinTech-Studienangebot schnell und dynamisch umsetzen können. Unser großes, gemeinsames Ziel ist es, den Studierenden vielversprechende Karriereperspektiven aufzuzeigen und andere Unternehmen einzuladen, sich an dem Thema zu beteiligen.“

Um die Studierenden zusätzlich zu motivieren, wird die FinTech Group AG den drei Jahrgangsbesten jeweils einen Arbeitsvertrag anbieten. Beim Bachelor Day am Samstag, dem 30. April 2016, stellte die Frankfurt School die neue Vertiefung vor. Auch die FinTech Group wurde mit einem Stand dabei.

Das Bachelor-Studium Business Administration mit der Vertiefung Digital Innovation and FinTech dauert sieben Semester. Es wird im 3-Tage-Modell angeboten. Während der Vorlesungszeit sind die Studierenden drei Tage in der Woche, auch samstags, an der Frankfurt School und drei weitere Tage im Unternehmen. Die Frankfurt School freut sich auf weitere Unternehmen aus allen Branchen, die Studierende in der Bachelor-Vertiefung Digital Innovation and Fintech als Praktikanten, Werkstudenten oder Trainees beschäftigen.

Erfolgreiche Absolventen erwerben den Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.). Das Studium beginnt am 29. August, Bewerbungsschluss ist in diesem Jahr der 30. Juni. Studierende müssen eine Hochschulzugangsberechtigung nachweisen und das Bewerbungsverfahren der Frankfurt School und der FinTech Group erfolgreich durchlaufen. Die Studiengebühren liegen bei 6.650 Euro pro Semester, von denen die FinTech Group die Hälfte übernimmt.

Frankfurt Finance Summit 2016: Herausforderung Digitalisierung

Der Countdown läuft! Am 12. Mai findet der sechste Frankfurt Finance Summit statt unter dem Motto „On the move – The Future of Finance“. Im Vorfeld der hochkarätigen Konferenz geben drei namhafte Sprecher einen Ausblick auf spannende Themen.

Dr. Lutz R. Raettig, Chairman of the Executive Committee, Frankfurt Main Finance

„It’s a real game changer: We may be talking about tectonic moves or tectonic changes. We are all invited to discuss with prominent practitioners, with central bankers, with politicians, among all is our Finance Minister, Dr. Wolfgang Schäuble. So we are looking forward to go through a very interesting and exciting program with you.“

Carl-Ludwig Thiele, Member of the Executive Board, Deutsche Bundesbank

„Yet, we are at the beginning of a very interesting development. And right now, we are only just beginning to understand its impact on the financial system and the way we bank in the future.“

Roland Boekhout, Chairman of the Management Board, ING-DiBa AG

„Digitalization, the Internet of Everything and Industry 4.0 – they offer massive changes to all kind of industries, including financial services and banking in particular. Massive challenges to move along, but also massive opportunities to offer more convenience services to our customers.“

Frankfurt Finance Summit: Digitalisierung im Fokus

Das zweite Panel des Frankfurt Finance Summit „On the Move“ am 12. Mai 2016 befasst sich mit dem Schwerpunkt „Digitalisation – The Dawning of FinTechs“. Weiterlesen

Die deutsche Finanzindustrie steht mehrheitlich hinter der geplanten Fusion der London Stock Exchange mit der Deutschen Börse

FRANKFURT, 26. April 2016. Nach einer aktuellen Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen stehen 63% der befragten Unternehmen grundsätzlich hinter der geplanten Fusion der London Stock Exchange (LSE) und der Deutschen Börse. Allerdings befürworten 35% der Befragten die Fusion im Falle eines Brexit nur dann, wenn der Sitz der Holding in Frankfurt und damit in der Eurozone ist. Für 18% ist die Fusion ausschließlich dann positiv zu bewerten, wenn die Briten nicht aus der EU ausscheiden. Lediglich 9% unterstützen uneingeschränkt die geplante Fusion. Hingegen spricht sich ein Viertel der Befragten (25%) in jedem Fall gegen eine Fusion aus.

Finanzbranche erwartet negative Auswirkungen der Börsenfusion auf den Finanzplatz Frankfurt, falls der Hauptsitz London wird

Die Finanzbranche ist sich mehrheitlich darüber einig, dass eine Börsenfusion mit zukünftigem Hauptsitz London negative Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt haben würde. Im Falle eines Brexit werden die Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt von 64% negativ beurteilt, bei einem Verbleib der Briten in der EU von 57% der Befragten.

„Die industrielle Logik der Fusion überzeugt die Finanzindustrie, obwohl negative Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt bei einem Hauptsitz in London erwartet werden“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Der Finanzplatz Frankfurt würde von einem Brexit profitieren, trotz negativer Erwartungen für die Wirtschaft der EU und Großbritanniens

Für den Fall, dass sich die Briten am 23. Juni mehrheitlich für den EU-Austritt entscheiden, werden negative Auswirkungen auf das wirtschaftliche Wachstum aller betroffenen Länder erwartet. Dabei geht der größte Teil der Befragten (82%) davon aus, dass die Briten stark betroffen sein werden. Hingegen werden negative Auswirkungen für die EU nur von der Hälfte der Befragten (48%) erwartet. Im Gegensatz dazu sehen 69% der Umfrageteilnehmer, dass der Finanzplatz Frankfurt als großer Profiteur aus einem Brexit hervorgehen wird.

Der Ausgang des Referendums ist laut in Großbritannien durchgeführten Meinungsumfragen völlig offen. Hierzulande erwartet die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (62%), dass sich die Briten für den Verbleib in der EU entscheiden werden.

Die Möglichkeit, dass ein Brexit weitere Austritte aus der EU nach sich ziehen könnte, hält gut die Hälfte der Befragten (51%) für unwahrscheinlich. 41% hingegen würden mit weiteren Austritten rechnen.

„Wir wünschen uns den Brexit nicht, er wäre schlecht für Deutschland, Europa und Großbritannien. Sollte er kommen, handelt es sich um eine klare Chance für den Finanzplatz Frankfurt, wie die Umfrage bestätigt“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., die Umfrageergebnisse.

Die Ergebnisse basieren auf einer vierteljährlich vom Center for Financial Studies durchgeführten Managementbefragung unter rund 400 Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland.

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten und Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

CFS-Index sinkt deutlich – Finanzinstitute haben Stimmungstief erreicht

Finanzbranche verzeichnet starken Rückgang der Umsatz- und Ertragszuwächse

FRANKFURT, 26. April 2016. Der CFS-Index, der dreimonatlich das Geschäftsklima der deutschen Finanzbranche abbildet, fällt im ersten Quartal 2016 deutlich um 4,2 Punkte auf 108,7 Punkte. Der Rückgang lässt sich insbesondere auf eine schwächere Entwicklung der Umsätze bzw. des Geschäftsvolumens sowie auf eine verminderte Ertragskraft bei den Finanzinstituten und Dienstleistern zurückführen. Diese Entwicklung bestätigt somit die Erwartungen der Unternehmen, welche bereits im vorangegangenen Quartal rückläufige Zuwächse prognostiziert haben. Speziell die Finanzinstitute befinden sich aktuell in einem Ertragsstimmungstief mit 97,9 Punkten, erwarten aber für das laufende Quartal, dass sich die Erträge wieder positiv entwickeln. Das Investitionsvolumen der Finanzinstitute hat sich im ersten Quartal erhöht, wobei die Anzahl der Mitarbeiter auf niedrigem Niveau stabil gehalten wird.

„Die Erwartungen der Finanzinstitute über die künftige Ertragsentwicklung im laufenden Jahr sind nach wie vor verhalten und verdeutlichen die Unsicherheiten am Kapitalmarkt“, kommentiert Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies, die Ergebnisse. Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht weiter: „Das steigende Investitionsvolumen und die stabilen Mitarbeiterzahlen der Finanzinstitute sind ein positives Signal für den Finanzplatz Frankfurt.“

Wie von der Finanzbranche im vorangegangenen Quartal erwartet wurde, haben sich die Umsätze bzw. das Geschäftsvolumen im ersten Quartal rückläufig entwickelt. Der entsprechende Sub-Index der Finanzbranche sinkt um 11,4 Punkte auf 110,5 Punkte. Somit liegen die Umsätze der Finanzinstitute mit 104,5 Punkten deutlich unter dem Niveau des ersten Quartals (-12,9 Punkte). Die Umsätze der Dienstleister liegen mit 116,5 Punkten 9,9 Punkte niedriger als im Vorquartal, und es wird mit anhaltend rückläufigen Zuwächsen für das laufende Quartal gerechnet. Die Finanzinstitute hingegen erwarten eine leicht positive Entwicklung.

Auch die Ertragszuwächse entwickeln sich im ersten Quartal, wie zuvor von den Befragten prognostiziert wurde, rückläufig. Speziell die Finanzinstitute befinden sich mit dem Rückgang des Sub-Index um 10,3 Punkte auf nun 97,9 Punkte in einem Ertragsstimmungstief, erwarten aber für das laufende Quartal wieder eine positive Entwicklung. Der Sub-Index der Dienstleister liegt mit 112,8 Punkten 8,5 Punkte unter dem Niveau des ersten Quartals. Es wird erwartet, dass ein leichter Abwärtstrend für das laufende Quartal anhält.

Finanzinstitute erhöhen Investitionsvolumen und halten die Mitarbeiteranzahl auf niedrigem Niveau stabil

Das Investitionsvolumen in Produkt- und Prozessinnovationen der Finanzinstitute wurde im ersten Quartal 2016 erhöht, und sie planen diese positive Entwicklung im laufenden Quartal fortzusetzen. Der entsprechende Sub-Index steigt um 3,9 Punkte auf 112,5 Punkte. Hingegen verzeichnen die Dienstleister einen leicht rückläufigen Zuwachs an Investitionen um 1,6 Punkte auf 113,6 Punkte. Es wird erwartet, dass sich dieser Rückgang verstärkt.

Die Finanzinstitute halten ihren Mitarbeiterstab nahezu unverändert stabil auf niedrigem Niveau. Der Sub-Index in dieser Gruppe sinkt um lediglich 1,0 Punkte auf 99,0 Punkte. Die Dienstleister stellen im ersten Quartal 2016 weniger neue Mitarbeiter ein als im Vorquartal. Der entsprechende Sub-Index sinkt um 4,2 Punkte auf 111 Punkte. Während bei den Finanzinstituten der Ausblick auf das laufende Quartal nahezu unverändert bleibt, rechnen die Dienstleister mit einem verstärkten Rückgang der Neueinstellungen im zweiten Quartal 2016.

Die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland wird rückläufig eingeschätzt. Der entsprechende Wert sinkt um 3,8 Punkte auf 116,1 Punkte. Dieser Rückgang liegt in der Einschätzung der Finanzinstitute begründet. Der entsprechende Index-Wert dieser Gruppe liegt mit 113,5 Punkten 7,2 Punkte unter dem Niveau des vorangegangen Quartals. Die Beurteilung der Dienstleister bleibt mit -0,4 Punkten nahezu unverändert bei 118,6 Punkten.

Allgemeine Methodik der Indexberechnung

Der CFS-Index basiert auf einer vierteljährlich durchgeführten Managementbefragung unter rund 400 Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland. Der Index fasst qualitative Angaben zu den Unternehmenskennzahlen „Umsätze bzw. Geschäftsvolumen“, „Ertragssituation“, „Mitarbeiteranzahl“ und „Investitionen“ bezüglich des gerade vergangenenen Quartals („Performance“) und des aktuellen Quartals („Prognose“) zusammen. Konstruktionsbedingt beträgt der maximale Indexwert 150, der minimale 50; ein Wert von 100 signalisiert eine neutrale Stimmungslage. Bei der Umfrage handelt es sich um eine Panel-gestützte Erhebung bei Unternehmen und Institutionen der Finanzindustrie. Die Panelteilnehmer werden in die Sektoren „Finanzinstitute“ und „Dienstleister“ am Finanzplatz unterteilt, wobei die zweite Gruppe sehr weit gefasst ist.

Kurzprofil CFS

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten sowie Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

Frankfurt Finance Summit: Hochkarätig besetztes Panel

Am 12. Mai 2016 findet der sechste Frankfurt Finance Summit statt. Nach einer spannenden Conversation befasst sich das erste Panel mit folgenden Themen: Weiterlesen