Frankfurt Main Finance begrüßt Bewerbung des Bundesministeriums der Finanzen um Sitz der EBA in Frankfurt

Das Bundesfinanzministerium bewirbt sich um die Ansiedlung der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) am Finanzzentrum Frankfurt. Nach der Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen, braucht die EBA, die bislang ihren Sitz in London hat, einen neuen Standort innerhalb der EU. Bis zum 31. Juli mussten Bewerbungen vorgelegt werden. Eine Entscheidung über den künftigen Sitz der Behörde wird voraussichtlich im November 2017 fallen.

Frankfurt Main Finance begrüßt die Bewerbung des Bundesministeriums der Finanzen um den Sitz der Europäischen Bankenaufsicht in Frankfurt. „Schon heute ist Frankfurt das Zuhause von drei der fünf Säulen der Europäischen Finanzaufsicht. Die EBA nach Frankfurt zu holen, wäre der nächste logische Schritt und wurde schon vor vielen Jahren von den europäischen Abgeordneten unterstützt“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance.

Der Finanzplatz Frankfurt liegt vorn beim Bemühen um Geschäftsverlagerungen aus London nach dem Referendum im Vereinigten Königreich. Etliche Banken haben bereits angekündigt als Reaktion auf den Brexit Geschäft in Frankfurt anzusiedeln oder Geschäftsbereiche auszuweiten: die Silicon Valley Bank, Standard Chartered, Daiwa, Nomura, Sumitomo Mitsui Financial Group, Mizuho Bank, Goldman Sachs, Citibank, JP Morgan und Deutsche Bank. „Die Banken haben mit den Füßen für Frankfurt votiert, nun ist es an Europa, sich für die Finanzmarktstabilität und für Frankfurt zu entscheiden“, sagt Väth. Frankfurt Main Finance erwartet, dass sich 2017 mindestens 12, möglicherweise sogar 20 Banken für Frankfurt entscheiden werden.

Geschätzt für seine wirtschaftliche und politische Stabilität, bietet Frankfurt und die Region eine hervorragende Infrastruktur, ein vergleichsweise günstiges und hochwertiges Angebot an modernen Büroflächen, ein großes Potential gut ausgebildeter Arbeitskräfte und eine extrem hohe Lebensqualität.

Zudem ist die BaFin ein kompetenter, hilfreicher und konstruktiver Regulator, der weite Teile des Lizenzantrags in englischer Sprache akzeptiert. Bereits heute gibt es am Finanzplatz Frankfurt mehr als 150 ausländische Banken und die Finanzbranche bietet rund 75.000 Menschen Arbeit.

Frankfurt wird Ziel internationaler Bewerber – Personalberater sehen deutlichen Anstieg des Interesses

Der Brexit nimmt Fahrt auf. Zeitgleich mit den ersten offiziellen Ankündigungen von Finanzinstituten, Geschäftseinheiten von der Themse an den Main zu verlegen, kommt Bewegung in den Arbeitsmarkt. „Wir erleben gerade einen nie gesehenen Ansturm von Initiativbewerbungen aus London für Frankfurt“, sagt Christopher Schmitz, Partner, EMEIA Financial Services von EY. „Das gilt sowohl für Bewerbungen von Consultants aus dem eigenen Haus aber, auch von außen und verstärkt von Personen mit indischen Wurzeln. Das Interesse an Frankfurt ist groß.“

Ähnliches beobachtet Dr. Rolf E. Stokburger, Managing Partner Germany der international tätigen Personalberatung Boyden mit Spezialisierung auf Führungskräfte: „Unter den vermehrt proaktiven Bewerbern sind es gerade Senior Banker, die die Erfolgsgeschichte in Frankfurt von Anfang mitgestalten und dazu die Chancen des frühen Einstiegs nutzen wollen.“

Thomas Deininger, Geschäftsführer von Deininger Consulting, der ebenfalls global tätigen Beratungsgesellschaft mit Hauptsitz in Frankfurt und Büros u.a. in London, Dehli, Mumbai und Pune sagt: „In London agieren die Banken zunehmend zögerlich. Unsere Aufträge dort gehen dramatisch zurück. Die Rekrutierungen dort sind um 30 bis 50 Prozent rückläufig. Umgekehrt verzeichnen wir in Frankfurt verstärktes Interesse. Die Zahl der uns unaufgefordert zugesandten Lebensläufe hat um bestimmt ein Fünftel zugelegt. Viele Akteure in der Finanzbranche gehen derzeit mit uns in Sondierungsgespräche.

„Wir erleben gerade die Frühphase einer sich entwickelnden, einschneidenden Verschiebung am Arbeitsmarkt in Frankfurt“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance. „In den Banken werden jetzt Gespräche mit den Teams geführt, wie die Verlagerungen nach Frankfurt umgesetzt werden kann“, so Väth weiter. „Diese muss man abwarten und die dort getroffenen Entscheidungen von langer Hand vorbereiten. Davon sind nicht nur die Arbeitnehmer selbst betroffen, sondern auch deren Familien.“

Bemerkenswert, aber keine Überraschung ist das große Interesse an Frankfurt aus Indien. Nach Zahlen der Stadt Frankfurt lebt die mit weitem Abstand größte indische Community innerhalb Deutschlands in der Rhein-Main-Region, die Orbis Datenbank verzeichnet 2017 mehr als 130 indische Unternehmen in der Region. Sie ist damit das bevorzugte Investitionsziel Indiens im Schengen-Raum. Und nicht zuletzt haben mehr als 40 indische IT-Unternehmen, neun davon aus den Top 20 der indischen IT-Companies, hier ihren Sitz. „In unseren Büros in Delhi, Mumbai und Pune steigt das Interesse an einem Arbeitsplatz in Frankfurt“, sagt Thomas Deininger. „Der Global Innovation Index 2016 sieht Frankfurt als führendes deutsches Innovationscluster auf Platz 12 weltweit, es führt deutlich vor London (21) und Berlin (30). Für innovative Unternehmen ist der Standort Frankfurt daher besonders attraktiv“, ergänzt Hubertus Väth.

Mizuho bestätigt als vierte japanische Bank ihren Umzug nach Frankfurt

Die japanische Investmentbank Mizuho Securities Co. Ltd, eine Hauptgruppe der Mizuho Financial Group, Inc. bewirbt sich für eine Lizenz, um seine Präsenz am Finanzplatz Frankfurt auszubauen. Neben Daiwa, Nomura, and Sumitomo Mitsui Financial Group hat nun die vierte japanische Großbank entschieden, ihren Standort in Frankfurt am Main auszubauen.

„Frankfurt e yokoso, herzlich willkommen in Frankfurt Mizuho! Die Wahl Mizuhos sehen wir als großen Vertrauensbeweis für den Finanzplatz“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance. „Die Vorteile des Standorts überzeugen als Gesamtpaket. Jetzt haben vier der fünf führenden japanischen Banken und Kapitalgesellschaften nach umfangreicher und sorgfältiger Prüfung Frankfurt als ihren europäischen Standort gewählt. Wir freuen uns, die Banken in der Ansiedlung ihrer Geschäftseinheiten unterstützen zu können.“

„Die Entscheidungen der Banken für die Verlagerung von Geschäftseinheiten von der Themse an den Main in den vergangenen Tagen stärken Frankfurt als wichtiges Finanzzentrum in Europa und weltweit“, erklärt Väth weiter. Frankfurt Main Finance erwartet, dass mindestens 12 Banken ihren Umzug nach Frankfurt in diesem Jahr verkünden werden. „Wir sind einen Schritt näher an unserem Ziel, dass sich in diesem Jahr bis zu 20 Banken für den Finanzplatz Frankfurt entscheiden. Die vergangenen Wochen sollten alle Zweifel gegenüber Frankfurts Attraktivität für global agierende Investmentbanken zerstört haben“, sagt Väth.

Der Finanzplatz Frankfurt liegt vorn beim Bemühen um Geschäftsverlagerungen aus London nach dem Referendum im Vereinigten Königreich. Geschätzt für seine wirtschaftliche und politische Stabilität, bietet Frankfurt und die Region eine hervorragende Infrastruktur, ein vergleichsweise günstiges und hochwertiges Angebot an modernen Büroflächen, ein großes Potential gut ausgebildeter Arbeitskräfte und eine extrem hohe Lebensqualität. Zudem ist die BaFin ein kompetenter, hilfreicher und konstruktiver Regulator, der weite Teile des Lizenzantrags in englischer Sprache akzeptiert. Bereits heute gibt es am Finanzplatz Frankfurt mehr als 150 ausländische Banken und die Finanzbranche bietet rund 75.000 Menschen Arbeit.

Zur Pressemitteilung der Mizuho Financial Group.

 

 

the Financial Centre Frankfurt

Citi verstärkt den Standort Frankfurt

Die amerikanische Investmentbank Citigroup verstärkt ihr Geschäft am Finanzplatz Frankfurt in Folge des Rückzugs des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Laut Medienberichten wird die Investmentbank einige hundert Arbeitsplätze im Bereich Sales und im Handel nach Frankfurt verlagern.

Frankfurt Main Finance begrüßt die Entscheidung und ist stolz, dass mit der Citigroup einer der sogenannten „Big Five“ den Standort Frankfurt ausbaut. Geschäftsführer Hubertus Väth sagt: „Das sind großartige Neuigkeiten für den Finanzplatz Frankfurt und wir freuen uns, unsere neuen Kollegen willkommen zu heißen. Die gemeldete Entscheidung der Citi belegt unsere These, dass noch in diesem Jahr zusätzliche 1.000 Arbeitsplätze nach Frankfurt umziehen werden und in den kommenden fünf Jahren 10.000 weitere dazukommen. Außerdem fühlen wir uns bestätigt, dass in diesem Jahr noch mindestens zwölf, möglicherweise sogar 20 Banken für Frankfurt entscheiden.“

Im vergangenen Jahr wurden am Finanzplatz Frankfurt Gespräche mit fast 20 interessierten Banken geführt. „Vergangene Woche hat Jamie Dimon in Paris angekündigt, Frankfurt werde JP Morgans rechtlicher Sitz in der EU. Das war bereits ein erstes starkes Signal von den US-Banken. In Anschluss an die Vorlage der Brexit-Pläne der Banken bei der Bank of England in der Vorwoche erwarten wir in Kürze eine neue Welle von Umzugsankündigungen“, sagt Väth.

Der Finanzplatz Frankfurt liegt vorn beim Bemühen um Geschäftsverlagerungen aus London nach dem Referendum im Vereinigten Königreich. Geschätzt für seine wirtschaftliche und politische Stabilität, bietet Frankfurt und die Region eine hervorragende Infrastruktur, ein vergleichsweise günstiges und hochwertiges Angebot an modernen Büroflächen, ein großes Potential gut ausgebildeter Arbeitskräfte und eine extrem hohe Lebensqualität. Zudem ist die BaFin ein kompetenter, hilfreicher und konstruktiver Regulator, der weite Teile des Lizenzantrags in englischer Sprache akzeptiert. Bereits heute gibt es am Finanzplatz Frankfurt mehr als 150 ausländische Banken und die Finanzbranche bietet rund 75.000 Menschen Arbeit.

Financial Centre Frankfurt

Japanische Sumitomo Mitsui plant zwei Niederlassungen in Frankfurt

Die japanische Sumitomo Mitsui Banking Corporation (SMBC) und die Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) kommen nach Frankfurt. Als Reaktion auf das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union werden weitere Verlagerungen nach Frankfurt vorbereitet. Die Entscheidung teilte SMFG-Präsident und CEO der SMFG, Takeshi Kunibe, am Montag mit. Laut der Pressemitteilung plant die drittgrößte Bank Japans, zwei Niederlassungen in Frankfurt zu eröffnen.

„Yoku irasshaimashita, Willkommen Sumitomo. Der Brexit beginnt, sich auszuwirken“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance. „Japanische Banken haben sehr früh vor den Folgen des Brexit gewarnt und zählen nun zu den ersten, die reagieren. Mit Sumitomo Mitsui hat nach Daiwa und Nomura innerhalb weniger Tage die dritte japanische Bank angekündigt zu handeln. Einmal mehr haben die hervorragende Infrastruktur, die große Zahl gut ausgebildeter Arbeitskräfte, eine prosperierende Wirtschaft und verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen den Ausschlag gegeben. Frankfurt Main Finance erwartet, dass in diesem Jahr mindestens zwölf Banken sich für Frankfurt entscheiden werden.“

In den beiden vergangenen Wochen hatten die japanischen Banken Daiwa und Nomura ihre Entscheidungen mitgeteilt, nach Frankfurt zu kommen oder ihre Niederlassung auszubauen.

Der Link zur Pressemitteilung der Sumitomo Mitsui Financial Group:
http://www.smbc.co.jp/news_e/e600418_01.html

Japanische Investmentbank Nomura wählt Frankfurt als Standort

Eine weitere japanische Bank beantragt eine Banklizenz in Deutschland und wählt Frankfurt als Sitz der neuen Geschäftseinheit. Frankfurt Main Finance (FMF) freut sich, dass mit Nomura nun eine weitere japanische Bank ihre Entscheidung für Frankfurt nun offiziell gemacht hat. „Es waren gerade auch japanische Banken, die schon früh vor den Konsequenzen des Brexit gewarnt hatten und nun zu den ersten zählen, die sich entschieden haben“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance.

„Wir danken Nomura für das Vertrauen und freuen uns auf die neuen Kolleginnen und Kollegen. Nomura ist bereits Mitglied von FMF. Wir sehen in der Wahl Frankfurts ein Signal; weitere Entscheidungen namhafter Institute werden in den nächsten Wochen folgen.“

Vor wenigen Tagen hatte sich die japanische Daiwa Securities Group für den Standort Frankfurt entschieden.

Der Link zur Pressemitteilung der Nomura Bank.

 

Brexit Negotiations

Frankfurt Main Finance hofft auf konstruktive Brexit Verhandlungen

Mit der formellen Austrittserklärung der britischen Regierung tritt der Brexit nun in eine neue und entscheidende Phase. Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V, sagt: „Der Beginn der Austrittsverhandlungen der Europäischen Union mit dem Vereinigten Königreich steht nun unmittelbar bevor. Damit betreten die Verhandlungspartner Neuland. Wir halten es für wichtig, die Maxime zu beherzigen: Stabilität des Finanzsystems kommt vor dem Einzelinteresse. Beide Seiten werden die Balance finden müssen, einen ungeordneten Bruch zu vermeiden und zugleich die Attraktivität der Mitgliedschaft in der EU erkennbar zu belassen.“

Frankfurt Main Finance bedauert auch weiterhin den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU und rechnet mit dem Wegfall der Rechte unter dem Passporting. „Der Finanzplatz Frankfurt ist hervorragend aufgestellt, um eine Brückenfunktion für London in die EU zu übernehmen. Als Standort der Europäischen Zentralbank, der europäischen Versicherungsaufsicht, der größten europäischen Börse und dem größten Internet-Knoten für Datentransfer bietet Frankfurt die beste Infrastruktur für europaweit tätige Kreditinstitute und Finanzdienstleister. Mit dem TechQuartier und dem dynamischen, wachsenden Fintech-Ökosystem ist Frankfurt von der Bundesregierung auch als Digital Hub für die Finanzindustrie ausgezeichnet worden. Deshalb rechnen wir weiterhin mit einer Verlagerung von rund 10.000 Arbeitsplätzen über die kommenden Jahre“, sagt Geschäftsführer Väth weiter.

Ansprechpartner für Presseanfragen:
Dr. Ralf Witzler
Frankfurt Main Finance e.V.
Telefon 069 94 41 80 – 50
ralf.witzler[at]fmfinance.de

Holland Fintech und Frankfurt Main Finance e.V. setzten die erfolgreiche Zusammenarbeit fort

Nach dem erfolgreichen Start in Amsterdam setzen Holland Fintech und Frankfurt Main Finance e.V. am 25. November ihr Joint FinTech Matchmaking fort. Für Finanzdienstleistungs-Technologie-Unternehmen ist der Zugang zu ausländischen Märkten von erheblicher Bedeutung. Frankfurt agiert hier als Tor für deutsche FinTechs in die globale Finanzwelt. Das zeigen auch die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zur deutschen FinTech-Branche die belegen, wie schnell Deutschland international und Frankfurt national aufholen.

Im Hinblick auf den FinTech-Standort Frankfurt und die gesamte Region Frankfurt Rhein-Main gibt es inzwischen ein überaus positives Klima für FinTechs. Mit dem Start des Akzelerator Frankfurt, der Eröffnung des TechQuartiers, der Benennung Frankfurts als einen von fünf deutschen Digital Hubs und der Verleihung der FinTechGermany Awards – GoldenGarage hat der Standort eindrucksvoll seine Innovationskraft unter Beweis gestellt. Es war zudem mit Quantoz N.V. ein niederländisches Unternehmen das den Award für Foreign new entrant to Germany gewann. Die Nähe zu Banken und Regulatoren erweist sich als Stärke des Standortes Frankfurt. Amsterdam gilt als einer der agilsten Standorte, an dem früh Innovationen angenommen werden. Als Sponsor für die Veranstaltung konnte die ING DiBa und als Supporter die Hessen Trade & Invest GmbH gewonnen werden.

„Innovationen entstehen, wo die Besten und Kreativsten zusammenkommen und voneinander lernen. Daher unterstützen wir sehr gerne die Veranstaltung und freuen und auf den Austausch“, so Željko Kaurin, Mitglied des Vorstands der ING-DiBa.

Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V.: “Viele deutsche FinTech-Unternehmen haben inzwischen ihre Geschäftsmodelle in Deutschland erfolgreich etabliert und stehen vor dem Schritt ins Ausland. Seitens Frankfurt Main Finance unterstützen wir dies auf Basis unserer langjährigen vertrauensvollen Partnerschaften mit führenden internationalen Finanzzentren, und positionieren uns dabei auch als hochattraktiver Standort für ausländische FinTech-Unternehmen. Matchmaking-Veranstaltungen wie diese sind dabei eines der Formate, auf die wir setzen.“

About Holland FinTech

Holland FinTech brings together people and organisations, who believe that creating a level playing field in the financial ecosystem will drive innovation. And that connecting mature players to innovative start-ups across borders, will accelerate financial innovation to its full potential. Leaning on the strengths and strategic position of the Netherlands towards continental Europe, Holland FinTech will is building a technology based market place in global financial innovation.

 

About Frankfurt Main Finance e.V.

Frankfurt Main Finance is the Financial Centre initiative for Frankfurt am Main, the leading financial centre in Germany and the euro zone. The initiative has more than 40 members including the State of Hesse, the cities of Frankfurt and Eschborn, and dozens of prominent actors in the finance sector. Frankfurt Rhine-Main region offers young FinTechs attractive working and living conditions. The proximity to the established banks is also advantageous for these young start-ups.

FinTechGermany Awards – and the Golden Garage goes to….

Business Angels FrankfurtRheinMain, WM-Gruppe und Frankfurt Main Finance prämieren beste FinTechs, InsurTechs und RegTechs

Mit einem neuen Konzept und an einem außergewöhnlichen Veranstaltungsort fand am gestrigen Abend die diesjährige Preisverleihung der FinTechGermany Awards statt.

Mit dem führenden Gründerpreis auf Investorenseite zeichnet der Finanzplatz Frankfurt damit die erfolgversprechendsten FinTech-, InsurTech- und RegTech-Unternehmen nicht einfach nur aus, sondern setzte ein Ausrufezeichen. Außergewöhnlich machten die Preisverleihung in diesem Jahr neben hochrangigen Entscheidern und kreativen FinTechs die Gestaltung der Preise selbst und die überraschende Location sowie deren Ausgestaltung. Alles stand im Zeichen der Golden Garage.

Mit der Idee, den Veranstaltungsort komplett in eine goldene Garage zu verwandeln und mit der Golden Garage eine ganz neue Form von Award zu schaffen, ist es gelungen die Idee der FinTechs zu versinnbildlichen. Mit diesem Preis konnte ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass der Finanzplatz Frankfurt diese Unternehmen und ihre Schaffenskraft unterstützt und wertschätzt.

Die Golden Garage wurden von Dr. Jens Zinke (Geschäftsführer Börsen-Zeitung), Dr. Lutz Raettig (Präsident von Frankfurt Main Finance e.V.) und Andreas Lukic (Vorsitzender, BA-FRM e.V. und Jury-Vorsitzender) verliehen. Die Preisverleihung des FinTechGermany Awards erfolgt im Rahmen der Eröffnung des Tech Quartiers, des neuen FinTech-Zentrums in Frankfurt, am 17. November 2016. Eine hochkarätig besetzte Jury aus Finanz-, Regulierungs-, Kapitalmarkt- und Fintech-Experten wählte Preisträger in den Kategorien Early Stage, Late Stage, Growth Stage und Foreign new entrant to Germany. Diese überzeugen durch besonders hohes Potenzial sowie durch besonders werthaltige, erfolgreiche oder zukunftsversprechende Geschäftsmodelle. Mit dem Hauptsponsor, der Deutschen Börse und weiteren renommierten Unternehmen und Institutionen wie Ernst & Young, Baker & McKenzie und der IHK  Frankfurt am Main konnte ein breites Feld von Unterstützern gewonnen werden.

Der Gründerpreis soll den Startups Zugang und Visibilität im Investorenumfeld von der Gründung bis zum Börsengang oder Verkauf sowie relevante Rückmeldung zu deren Werthaltigkeit geben.

Die Preisträger in den einzelnen Kategorien sind:

Seed-/Early Stage: Scalable Capital

Scalable Capital ist eine Unternehmensgruppe, die zwei unabhängigen Finanzdienstleister im Bereich der digitalen Vermögensverwaltung in Deutschland und England umfasst.
„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie zeigt, dass wir nicht nur den Nerv smarter Privatanleger treffen, sondern auch Branchenexperten von dem Potenzial und der Werthaltigkeit unserer Technologie und unseres Geschäftsmodells überzeugen“, so Erik Podzuweit, Mitgründer und Co-Geschäftsführer von Scalable Capital.

Late Stage: CRX Markets

CRX Markets ist ein unabhängiger Marktplatz für Asset-Based Finance-Lösungen und verbindet Käufer, Lieferanten, Banken und Institutionelle Investoren.
„Preisträger des FinTechGermany Awards zu sein sehen wir als Bestätigung unserer harten Arbeit in den letzten Jahren und als Dank an unsere Kunden auf der Unternehmens- und Bankenseite für das Vertrauen in CRX. In den kommenden Jahren wollen wir CRX als hollistische Liquiditätsplattform für die Finanzierung kurzlaufender Assets bei Kunden positionieren. In der Zusammenarbeit mit Banken, Asset Managern und Family Offices möchten wir Unternehmen eine tiefe Liquidität in allen Produktklassen zur Verfügung stellen, um die kurzfristige Unternehmensfinanzierung transparent und wettbewerbsorientiert abzubilden,“ so Moritz von der Linden, CEO der CRX Markets AG.

Growth Stage: WebID Solutions

Die WebID Solutions GmbH ist als Kopf der WebID-Solutions-Gruppe der europaweit führende Anbieter für rechtskonforme Online-Vertragsabschluss- und Identifikationsprodukte und weltweiter Pionier im Segment der GwG-konformen
Face2Face-Online-Identifikation.
„Wir fühlen uns in unserer Arbeit und unserer internationalen Wachstumsstrategie der WebID durch diese Auszeichnung bestärkt. Direkt aus Frankfurt werden wir in 2017 unsere Expansion zusammen mit den zahlreichen WebID-Partnern fortsetzen,“ kommentierte Frank S. Jorga, Geschäftsführer / Co-CEO der WebID Solutions GmbH.

Foreign new entrant to Germany: Quantoz N.V.

Quantoz ist ein niederländisches Technologieunternehmen. Quantoz N.V. betreut offene, dezentrale Konzepte mit pragmatischen Lösungen. Dazu erstellen und implementieren sie Blockchain-basierte Applikationen.
„Deutschland ist für Quantoz seit Beginn der attraktivste Markt und Frankfurt der präferierte Standort. Mit unserer Software können Banken Ihre Geschäftskunden besser bei der finanziellen Abwicklung von Prozessen in Zusammenhang mit der fortschreitenden Digitalisierung der Industrie unterstützen,“ sagte Henri de Jong, Co-Geschäftsführer von Quantoz N.V.

Für den Finanzplatz Frankfurt ist der Preis eine perfekte Ergänzung der FinTech-Landschaft. Mit dem Dialog-Forum Fintech, als Gründungsmitglied der internationalen Global FinTech Hubs Federation und mit vielen weiteren Aktivitäten liefert der FinTechGermany Award – Golden Garage die perfekte Möglichkeit zu zeigen, welch hervorragende und innovative Unternehmen es gibt.

FinTechGermany Award

Fin-Tech-Standort Deutschland auf der Überholspur

Fin-Tech-Standort Deutschland auf der Überholspur

  • In den ersten neun Monaten wurden in Deutschland 421 Millionen US-Dollar in FinTech-Unternehmen investiert
  • Im Risikokapital überholt Deutschland innerhalb Europas Großbritannien und zählt mehr als 300 FinTech-Unternehmen
  • FinTechs in Asien und USA erhalten die meisten Risikokapitalinvestitionen – Europa mit Abstand auf Platz drei
  • Region Rhein-Main-Neckar holt gegenüber Berlin auf – Zahl der FinTech-Unternehmen stieg in ersten 10 Monaten 2016 um 45 Prozent
  • Eröffnung Tech-Quartier als bislang größtes der Fintech-Zentren in Frankfurt am 17. November

 

Frankfurt, 11.11.2016 Der deutsche FinTech-Sektor hat im laufenden Jahr noch einmal deutlich an Fahrt aufgenommen: Die Zahl der jungen Technologie-Unternehmen im Bereich Finanzdienstleistungen (FinTech) stieg in den ersten zehn Monaten um 55 auf 305 und damit um 22 Prozent. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Finanzierungsrunden in die FinTechs hierzulande von 35 im Vorjahr auf 51 alleine in den ersten neun Monaten. Nur in Großbritannien wurden mehr Deals in Europa abgeschlossen. Allerdings bleiben die 104 Deals dort in den ersten neun Monaten noch hinter der Zahl von 118 Deals im Gesamtjahr 2015 zurück.

Beim Volumen an Risikokapital hat Deutschland Großbritannien sogar erstmals überholt, allerdings scheint das hohe Volumen des Vorjahres 2016 nicht erreicht zu werden. In den ersten neun Monaten wurden bereits 421 Millionen US-Dollar hierzulande investiert und damit mehr als in Großbritannien (375 Millionen US-Dollar). Europaweit liegen die beiden Länder damit deutlich an der Spitze. Auf Platz drei folgt derzeit Frankreich mit einem Volumen von 70 Millionen US-Dollar. Im Gesamtjahr 2015 lag Großbritannien noch wie in den Vorjahren deutlich vor Deutschland mit einem Volumen von 917 Millionen US-Dollar. In Deutschland wurden im gleichen Zeitraum 811 Millionen US-Dollar investiert.

Vor allem die beiden Regionen Berlin und Rhein-Main-Neckar bauen innerhalb Deutschlands ihren Status als FinTech-Hotspots aus: In Berlin lassen sich aktuell 87 Unternehmen und in der Rhein-Main-Neckar-Region 81 Unternehmen finden, die im FinTech-Sektor aktiv sind. Dabei wächst die Rhein-Main-Neckar-Region deutlich schneller und hat seit der letzten Befragung im März um 25 neu identifizierte Unternehmen beziehungsweise 45 Prozent zugelegt. In Berlin kamen im selben Zeitraum 17 Unternehmen neu hinzu, das entspricht einem Wachstum von 24 Prozent. München als dritter wichtiger Standort konnte nur um zwei Unternehmen zulegen und zählt derzeit 36 FinTechs.

Das sind Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY, die zusammen mit Frankfurt Main Finance die deutsche FinTech-Branche bereits zum dritten Mal untersucht hat und Möglichkeiten für eine weitere Förderung aufzeigt.

„Die FinTech-Branche in Deutschland ist sehr lebendig und sehr dynamisch“, beobachtet Jan-Erik Behrens, einer der Autoren der Studie und Executive Director bei EY. „FinTech-Standort der Stunde ist die Rhein-Main-Neckar-Region, die deutlich überdurchschnittlich wächst und beinahe schon zu Berlin aufgeschlossen hat. Die Strahlkraft des Finanzplatzes reicht weit über die Stadtgrenzen von Frankfurt hinaus.“

Im internationalen Vergleich habe Deutschland eine beeindruckende Entwicklung gezeigt, so Christopher Schmitz, Mit-Autor und Partner bei EY: „Die deutsche FinTech-Branche boomt und kann erstmals sogar Großbritannien hinter sich lassen. Klar ist, dass Deutschland und insbesondere die Region um Frankfurt zukünftig eine noch größere Rolle spielen wird, wenn das neue Frankfurter FinTech-Zentrum „Tech-Quartier“ in dieser Woche eröffnet.“

Bei der Versorgung mit Risikokapital steht Europa nach Asien und Nordamerika nur auf Platz drei

Im internationalen Vergleich steckt die Versorgung der FinTechs mit Risikokapital in Europa allerdings noch in den Kinderschuhen. Während in Europa in den ersten neun Monaten insgesamt 1,7 Milliarden US-Dollar investiert wurden, konnten FinTechs in Asien 10,3 Milliarden US-Dollar auf sich vereinen und die in Nordamerika 5,2 Milliarden US-Dollar. Bei der Zahl der Finanzierungsrunden liegt Europa mit 308 allerdings auf dem zweiten Platz hinter Nordamerika mit 640 Deals und noch vor Asien mit 238 Deals.

„Die Zahl der Finanzierungsrunden in Europa ist in den vergangenen Jahren vor allem auch dank der dynamischen Entwicklung in Deutschland nach oben gegangen. Das zeigt, dass die FinTech-Branche in der Breite hier gut aufgestellt ist und Investoren anziehen kann. Es fehlen aber teilweise noch die Ideen mit großer Reichweite, die ähnlich hohe Risikokapitalsummen auf sich vereinen können wie in Asien oder Nordamerika“, sagt Schmitz.

Die größten Segmente innerhalb des FinTech-Sektors bleiben hierzulande der Bank- und Kreditbereich, der alleine mit 73 Unternehmen knapp ein Viertel aller FinTech-Unternehmen in Deutschland auf sich vereint. 59 Unternehmen beziehungsweise 19 Prozent sind im Payments-Bereich unterwegs, also beim Bezahlen per Internet oder über mobile Geräte. Als die nächsten großen Bereiche haben sich mit 50 beziehungsweise 44 Unternehmen die Prozess- und Technologieunternehmen, also Hersteller von Finanz- und Prozesssteuerungssoftware, sowie das Segment InvesTech etablieren können. Letzteres beinhaltet z. B. Portfoliomanagement und Anlage-Plattformen an.

Diese Bereiche entwickeln sich auch am dynamischsten mit den meisten neuen Unternehmen in den ersten zehn Monaten. An der Spitze steht der Bereich von Prozess-und Technologieunternehmen (18 neue Unternehmen), gefolgt von Bank- und Kreditservices (14) und Payment (13).

Standort Frankfurt Rhein-Main bekommt von Akteuren gute Wertung – es hapert aber noch an der Finanzierung

Die Region Frankfurt Rhein-Main tut derzeit sehr viel dafür, ein positives Klima für FinTechs zu erschaffen. Zahlreiche Inkubatoren, Acceleratoren, Investorentreffen und Vernetzungsinitiativen wurden in den vergangenen Jahren ins Leben gerufen und hinterlassen bereits ihre Spuren: Auf einer Skala von 1 bis 5 bewerten Repräsentanten von FinTech-Initiativen in der Region den Fortschritt als FinTech-Hub mit einer 3,7.

Allerdings hapert es vor allem noch an der Finanzierung, die von allen Befragten als wichtigster Punkt gesehen wird. „Internationale Investoren konzentrieren sich vor allem auf London oder Berlin“, stellt Behrens fest. „Deshalb muss die FinTech-Community weiter an ihrer internationalen Sichtbarkeit arbeiten, um auch Gelder aus dem Ausland anzuziehen.“

Mit Blick auf die Studie erklärte Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V.: „Die Studie verdeutlicht, dass Deutschland aufholt und Frankfurt und die Region Rhein-Main-Neckar dabei weiterhin der entscheidende Motor sind. Zudem wird deutlich, dass gerade die von Frankfurt Main Finance initiierten Partnerschaften mit Asien, wie unter anderem die Kooperationen mit China und Korea, sich als richtig erwiesen haben. Dies belegt auch die jüngste, erfolgreiche Reise des stellvertretenden hessischen Ministerpräsidenten, Tarek Al-Wazir, nach Japan und Korea“.

Dialogforum FinTech Frankfurt Rhein-Main soll Branchen unterstützen – Neues FinTech-Zentrum eröffnet am 17. November

Ein wichtiger Baustein für den FinTech-Hub ist das Dialogforum FinTech Frankfurt Rhein-Main, in dem sich auf Initiative von Frankfurt Main Finance und unterstützt von EY nicht nur rund 50 öffentliche und privatwirtschaftliche Institutionen, sondern auch zahlreiche FinTech-Unternehmen zusammengefunden haben. Sie eint das Ziel, ein attraktives und nachhaltig erfolgreiches FinTech-Ökosystem in der Region zu etablieren und zu sehen, wer was dazu beitragen kann.

Unter der Führung von Tarek Al-Wazir, dem Hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr, Energie und Landesentwicklung sowie Präsidiumsmitglied von Frankfurt Main Finance hat das Land Hessen außerdem den Aufbau eines unabhängigen und unternehmensübergreifenden FinTech-Zentrums in Frankfurt initiiert. Das „Tech-Quartier““ wird an diesem Donnerstag, 17. November, feierlich eröffnet. Aktiv unterstützt wird das Vorhaben auch durch die Stadt Frankfurt, und im Rhein-Main-Neckar Gebiet ansässige Universitäten sowie am Standort ansässige Finanzdienstleister und Beratungsunternehmen.

Die gesamte Studie finden Sie hier: http://www.ey.com/de/de/newsroom/news-releases/ey-20161117-fintech-standort-deutschland-auf-der-ueberholspur