Brexit-Banker bringen mehr Wohlfahrtseffekte für Stadt und Region als die eigenen Jobs

Neue Stellen im Bankensektor – das ist die erwartete Folge der Standortverlagerungen von London nach Frankfurt. Gut begründete Schätzungen sprechen von rund Zehntausend zusätzlichen Arbeitsplätzen innerhalb der nächsten vier Jahre. Das insgesamt mit dem Brexit verbundene Jobwachstum liegt wesentlich höher, weil Multiplikatoreffekte Wachstum auch in anderen Branchen hervorrufen, so die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management im Auftrag von Frankfurt Main Finance.

„Wir haben untersucht, welche Auswirkungen die Verlagerungen von Bankarbeitsplätzen im Zuge des Brexit auf den Arbeitsmarkt insgesamt haben – und zwar für die Stadt Frankfurt, für die unmittelbar benachbarten Städte und für das Rhein-Main-Gebiet“, sagt Prof. Dr. Lutz Johanning, einer der Autoren der Studie. „Unsere Untersuchung zeigt: Der Multiplikatoreffekt liegt – je nach Betrachtungsraum und Region – bei 2,1 bis 8,8. Wenn wir von zehn Tausend neuen Arbeitsplätzen im Bankgewerbe ausgehen, dann können in den folgenden vier Jahren in Frankfurt City bei vorsichtiger Schätzung weitere 21 Tausend und in der Rhein-Main-Region im optimistischen Fall bis zu weiteren 88 Tausend neue Stellen entstehen.“

Moritz C. Noll, Co-Autor der Studie, sagt: „Mit unseren Modellen haben wir zeigen können, dass durch einen initialen Schock, also die zusätzlichen Jobs in der Finanzindustrie durch den Brexit, der langfristige Wachstumspfad verändert wird. Man sieht also, dass die Wachstumseffekte auf den Arbeitsmarkt noch deutlich höher sein können, als es der Ersteffekt vermuten lässt. Da ist also noch Luft nach oben.“

Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance, sagt: „Der Stellenzuwachs bringt das wirtschaftlich starke Frankfurt und die Region weiter voran. Ein echter Erfolg für alle Beteiligten. Wichtig ist nun, dieses Wachstum positiv aufzunehmen und zu gestalten. Das ist eine Herausforderung. Die zusätzlichen Arbeitsplätze bringen aber auch die Mittel zu investieren und die Herausforderung zu meistern.“

Ausgehend von der Annahme, dass Zehntausend Stellen in Frankfurts Finanzbereich durch den Brexit nach Frankfurt verlagert werden, ergeben sich auch zusätzliche Steuereinnahmen für die Stadt Frankfurt. Im konservativen Szenario beläuft sich das Plus aus Einkommens-, Umsatz- und Gewerbesteuer auf rund 136 Millionen Euro jährlich, im optimistischen Szenario auf circa 191 Millionen Euro.

Winning Frankfurt: Brexit Bankers‘ Welfare Effect Beyond Bringing Their Jobs

 

Frankfurt Main Finance begrüßt Bewerbung des Bundesministeriums der Finanzen um Sitz der EBA in Frankfurt

Das Bundesfinanzministerium bewirbt sich um die Ansiedlung der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) am Finanzzentrum Frankfurt. Nach der Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen, braucht die EBA, die bislang ihren Sitz in London hat, einen neuen Standort innerhalb der EU. Bis zum 31. Juli mussten Bewerbungen vorgelegt werden. Eine Entscheidung über den künftigen Sitz der Behörde wird voraussichtlich im November 2017 fallen.

Frankfurt Main Finance begrüßt die Bewerbung des Bundesministeriums der Finanzen um den Sitz der Europäischen Bankenaufsicht in Frankfurt. „Schon heute ist Frankfurt das Zuhause von drei der fünf Säulen der Europäischen Finanzaufsicht. Die EBA nach Frankfurt zu holen, wäre der nächste logische Schritt und wurde schon vor vielen Jahren von den europäischen Abgeordneten unterstützt“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance.

Der Finanzplatz Frankfurt liegt vorn beim Bemühen um Geschäftsverlagerungen aus London nach dem Referendum im Vereinigten Königreich. Etliche Banken haben bereits angekündigt als Reaktion auf den Brexit Geschäft in Frankfurt anzusiedeln oder Geschäftsbereiche auszuweiten: die Silicon Valley Bank, Standard Chartered, Daiwa, Nomura, Sumitomo Mitsui Financial Group, Mizuho Bank, Goldman Sachs, Citibank, JP Morgan und Deutsche Bank. „Die Banken haben mit den Füßen für Frankfurt votiert, nun ist es an Europa, sich für die Finanzmarktstabilität und für Frankfurt zu entscheiden“, sagt Väth. Frankfurt Main Finance erwartet, dass sich 2017 mindestens 12, möglicherweise sogar 20 Banken für Frankfurt entscheiden werden.

Geschätzt für seine wirtschaftliche und politische Stabilität, bietet Frankfurt und die Region eine hervorragende Infrastruktur, ein vergleichsweise günstiges und hochwertiges Angebot an modernen Büroflächen, ein großes Potential gut ausgebildeter Arbeitskräfte und eine extrem hohe Lebensqualität.

Zudem ist die BaFin ein kompetenter, hilfreicher und konstruktiver Regulator, der weite Teile des Lizenzantrags in englischer Sprache akzeptiert. Bereits heute gibt es am Finanzplatz Frankfurt mehr als 150 ausländische Banken und die Finanzbranche bietet rund 75.000 Menschen Arbeit.

Frankfurt wird Ziel internationaler Bewerber – Personalberater sehen deutlichen Anstieg des Interesses

Der Brexit nimmt Fahrt auf. Zeitgleich mit den ersten offiziellen Ankündigungen von Finanzinstituten, Geschäftseinheiten von der Themse an den Main zu verlegen, kommt Bewegung in den Arbeitsmarkt. „Wir erleben gerade einen nie gesehenen Ansturm von Initiativbewerbungen aus London für Frankfurt“, sagt Christopher Schmitz, Partner, EMEIA Financial Services von EY. „Das gilt sowohl für Bewerbungen von Consultants aus dem eigenen Haus aber, auch von außen und verstärkt von Personen mit indischen Wurzeln. Das Interesse an Frankfurt ist groß.“

Ähnliches beobachtet Dr. Rolf E. Stokburger, Managing Partner Germany der international tätigen Personalberatung Boyden mit Spezialisierung auf Führungskräfte: „Unter den vermehrt proaktiven Bewerbern sind es gerade Senior Banker, die die Erfolgsgeschichte in Frankfurt von Anfang mitgestalten und dazu die Chancen des frühen Einstiegs nutzen wollen.“

Thomas Deininger, Geschäftsführer von Deininger Consulting, der ebenfalls global tätigen Beratungsgesellschaft mit Hauptsitz in Frankfurt und Büros u.a. in London, Dehli, Mumbai und Pune sagt: „In London agieren die Banken zunehmend zögerlich. Unsere Aufträge dort gehen dramatisch zurück. Die Rekrutierungen dort sind um 30 bis 50 Prozent rückläufig. Umgekehrt verzeichnen wir in Frankfurt verstärktes Interesse. Die Zahl der uns unaufgefordert zugesandten Lebensläufe hat um bestimmt ein Fünftel zugelegt. Viele Akteure in der Finanzbranche gehen derzeit mit uns in Sondierungsgespräche.

„Wir erleben gerade die Frühphase einer sich entwickelnden, einschneidenden Verschiebung am Arbeitsmarkt in Frankfurt“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance. „In den Banken werden jetzt Gespräche mit den Teams geführt, wie die Verlagerungen nach Frankfurt umgesetzt werden kann“, so Väth weiter. „Diese muss man abwarten und die dort getroffenen Entscheidungen von langer Hand vorbereiten. Davon sind nicht nur die Arbeitnehmer selbst betroffen, sondern auch deren Familien.“

Bemerkenswert, aber keine Überraschung ist das große Interesse an Frankfurt aus Indien. Nach Zahlen der Stadt Frankfurt lebt die mit weitem Abstand größte indische Community innerhalb Deutschlands in der Rhein-Main-Region, die Orbis Datenbank verzeichnet 2017 mehr als 130 indische Unternehmen in der Region. Sie ist damit das bevorzugte Investitionsziel Indiens im Schengen-Raum. Und nicht zuletzt haben mehr als 40 indische IT-Unternehmen, neun davon aus den Top 20 der indischen IT-Companies, hier ihren Sitz. „In unseren Büros in Delhi, Mumbai und Pune steigt das Interesse an einem Arbeitsplatz in Frankfurt“, sagt Thomas Deininger. „Der Global Innovation Index 2016 sieht Frankfurt als führendes deutsches Innovationscluster auf Platz 12 weltweit, es führt deutlich vor London (21) und Berlin (30). Für innovative Unternehmen ist der Standort Frankfurt daher besonders attraktiv“, ergänzt Hubertus Väth.

Mizuho bestätigt als vierte japanische Bank ihren Umzug nach Frankfurt

Die japanische Investmentbank Mizuho Securities Co. Ltd, eine Hauptgruppe der Mizuho Financial Group, Inc. bewirbt sich für eine Lizenz, um seine Präsenz am Finanzplatz Frankfurt auszubauen. Neben Daiwa, Nomura, and Sumitomo Mitsui Financial Group hat nun die vierte japanische Großbank entschieden, ihren Standort in Frankfurt am Main auszubauen.

„Frankfurt e yokoso, herzlich willkommen in Frankfurt Mizuho! Die Wahl Mizuhos sehen wir als großen Vertrauensbeweis für den Finanzplatz“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance. „Die Vorteile des Standorts überzeugen als Gesamtpaket. Jetzt haben vier der fünf führenden japanischen Banken und Kapitalgesellschaften nach umfangreicher und sorgfältiger Prüfung Frankfurt als ihren europäischen Standort gewählt. Wir freuen uns, die Banken in der Ansiedlung ihrer Geschäftseinheiten unterstützen zu können.“

„Die Entscheidungen der Banken für die Verlagerung von Geschäftseinheiten von der Themse an den Main in den vergangenen Tagen stärken Frankfurt als wichtiges Finanzzentrum in Europa und weltweit“, erklärt Väth weiter. Frankfurt Main Finance erwartet, dass mindestens 12 Banken ihren Umzug nach Frankfurt in diesem Jahr verkünden werden. „Wir sind einen Schritt näher an unserem Ziel, dass sich in diesem Jahr bis zu 20 Banken für den Finanzplatz Frankfurt entscheiden. Die vergangenen Wochen sollten alle Zweifel gegenüber Frankfurts Attraktivität für global agierende Investmentbanken zerstört haben“, sagt Väth.

Der Finanzplatz Frankfurt liegt vorn beim Bemühen um Geschäftsverlagerungen aus London nach dem Referendum im Vereinigten Königreich. Geschätzt für seine wirtschaftliche und politische Stabilität, bietet Frankfurt und die Region eine hervorragende Infrastruktur, ein vergleichsweise günstiges und hochwertiges Angebot an modernen Büroflächen, ein großes Potential gut ausgebildeter Arbeitskräfte und eine extrem hohe Lebensqualität. Zudem ist die BaFin ein kompetenter, hilfreicher und konstruktiver Regulator, der weite Teile des Lizenzantrags in englischer Sprache akzeptiert. Bereits heute gibt es am Finanzplatz Frankfurt mehr als 150 ausländische Banken und die Finanzbranche bietet rund 75.000 Menschen Arbeit.

Zur Pressemitteilung der Mizuho Financial Group.

 

 

the Financial Centre Frankfurt

Citi verstärkt den Standort Frankfurt

Die amerikanische Investmentbank Citigroup verstärkt ihr Geschäft am Finanzplatz Frankfurt in Folge des Rückzugs des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Laut Medienberichten wird die Investmentbank einige hundert Arbeitsplätze im Bereich Sales und im Handel nach Frankfurt verlagern.

Frankfurt Main Finance begrüßt die Entscheidung und ist stolz, dass mit der Citigroup einer der sogenannten „Big Five“ den Standort Frankfurt ausbaut. Geschäftsführer Hubertus Väth sagt: „Das sind großartige Neuigkeiten für den Finanzplatz Frankfurt und wir freuen uns, unsere neuen Kollegen willkommen zu heißen. Die gemeldete Entscheidung der Citi belegt unsere These, dass noch in diesem Jahr zusätzliche 1.000 Arbeitsplätze nach Frankfurt umziehen werden und in den kommenden fünf Jahren 10.000 weitere dazukommen. Außerdem fühlen wir uns bestätigt, dass in diesem Jahr noch mindestens zwölf, möglicherweise sogar 20 Banken für Frankfurt entscheiden.“

Im vergangenen Jahr wurden am Finanzplatz Frankfurt Gespräche mit fast 20 interessierten Banken geführt. „Vergangene Woche hat Jamie Dimon in Paris angekündigt, Frankfurt werde JP Morgans rechtlicher Sitz in der EU. Das war bereits ein erstes starkes Signal von den US-Banken. In Anschluss an die Vorlage der Brexit-Pläne der Banken bei der Bank of England in der Vorwoche erwarten wir in Kürze eine neue Welle von Umzugsankündigungen“, sagt Väth.

Der Finanzplatz Frankfurt liegt vorn beim Bemühen um Geschäftsverlagerungen aus London nach dem Referendum im Vereinigten Königreich. Geschätzt für seine wirtschaftliche und politische Stabilität, bietet Frankfurt und die Region eine hervorragende Infrastruktur, ein vergleichsweise günstiges und hochwertiges Angebot an modernen Büroflächen, ein großes Potential gut ausgebildeter Arbeitskräfte und eine extrem hohe Lebensqualität. Zudem ist die BaFin ein kompetenter, hilfreicher und konstruktiver Regulator, der weite Teile des Lizenzantrags in englischer Sprache akzeptiert. Bereits heute gibt es am Finanzplatz Frankfurt mehr als 150 ausländische Banken und die Finanzbranche bietet rund 75.000 Menschen Arbeit.

Euro Clearing

Joint Declaration of Frankfurt Main Finance and Paris EUROPLACE on Euro Clearing

The United Kingdom is leaving the European Union and will in all likelihood lose access to the common market. In light of this, Frankfurt Main Finance and Paris EUROPLACE jointly request the concerned European authorities to consider some fundamental principles regarding future oversight of Euro Clearing:

  1. Central counterparties are key to managing risk for investors. These robust structures are essential drivers of trust in the financial ecosystem.
  2. As a concentrator of risk, CCPs are systemic. In times of crisis, a diverse ecosystem of CCPs plus a clear, manageable resolution process are key prerequisites to preserving stability.
  3. In the case of resolution, the EU Supervisors and the resolution authority must be able to expeditiously reach the appropriate decisions necessary to fully protect European financial security, including its monetary policy constraints in a way that shields European tax payers from potential losses.
  4. In that context, day to day risk monitoring is crucial. It necessitates easy access to information by European supervisors, as well as efficient conditions for access to central bank liquidity based on a one-step decision making process.
  5. The legal framework in which the CCP operates must be EMIR equivalent and the CCP should fall under the jurisdiction of the European Court of Justice.

Frankfurt Main Finance and Paris EUROPLACE urge the responsible European authorities to clarify their position without delay and by doing so, bolster certainty in this systemically relevant pillar of the European financial system.

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Financial Centre Frankfurt

Japanische Sumitomo Mitsui plant zwei Niederlassungen in Frankfurt

Die japanische Sumitomo Mitsui Banking Corporation (SMBC) und die Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) kommen nach Frankfurt. Als Reaktion auf das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union werden weitere Verlagerungen nach Frankfurt vorbereitet. Die Entscheidung teilte SMFG-Präsident und CEO der SMFG, Takeshi Kunibe, am Montag mit. Laut der Pressemitteilung plant die drittgrößte Bank Japans, zwei Niederlassungen in Frankfurt zu eröffnen.

„Yoku irasshaimashita, Willkommen Sumitomo. Der Brexit beginnt, sich auszuwirken“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance. „Japanische Banken haben sehr früh vor den Folgen des Brexit gewarnt und zählen nun zu den ersten, die reagieren. Mit Sumitomo Mitsui hat nach Daiwa und Nomura innerhalb weniger Tage die dritte japanische Bank angekündigt zu handeln. Einmal mehr haben die hervorragende Infrastruktur, die große Zahl gut ausgebildeter Arbeitskräfte, eine prosperierende Wirtschaft und verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen den Ausschlag gegeben. Frankfurt Main Finance erwartet, dass in diesem Jahr mindestens zwölf Banken sich für Frankfurt entscheiden werden.“

In den beiden vergangenen Wochen hatten die japanischen Banken Daiwa und Nomura ihre Entscheidungen mitgeteilt, nach Frankfurt zu kommen oder ihre Niederlassung auszubauen.

Der Link zur Pressemitteilung der Sumitomo Mitsui Financial Group:
http://www.smbc.co.jp/news_e/e600418_01.html

Japanische Investmentbank Nomura wählt Frankfurt als Standort

Eine weitere japanische Bank beantragt eine Banklizenz in Deutschland und wählt Frankfurt als Sitz der neuen Geschäftseinheit. Frankfurt Main Finance (FMF) freut sich, dass mit Nomura nun eine weitere japanische Bank ihre Entscheidung für Frankfurt nun offiziell gemacht hat. „Es waren gerade auch japanische Banken, die schon früh vor den Konsequenzen des Brexit gewarnt hatten und nun zu den ersten zählen, die sich entschieden haben“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance.

„Wir danken Nomura für das Vertrauen und freuen uns auf die neuen Kolleginnen und Kollegen. Nomura ist bereits Mitglied von FMF. Wir sehen in der Wahl Frankfurts ein Signal; weitere Entscheidungen namhafter Institute werden in den nächsten Wochen folgen.“

Vor wenigen Tagen hatte sich die japanische Daiwa Securities Group für den Standort Frankfurt entschieden.

Der Link zur Pressemitteilung der Nomura Bank.

 

Brexit Negotiations

Frankfurt Main Finance hofft auf konstruktive Brexit Verhandlungen

Mit der formellen Austrittserklärung der britischen Regierung tritt der Brexit nun in eine neue und entscheidende Phase. Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V, sagt: „Der Beginn der Austrittsverhandlungen der Europäischen Union mit dem Vereinigten Königreich steht nun unmittelbar bevor. Damit betreten die Verhandlungspartner Neuland. Wir halten es für wichtig, die Maxime zu beherzigen: Stabilität des Finanzsystems kommt vor dem Einzelinteresse. Beide Seiten werden die Balance finden müssen, einen ungeordneten Bruch zu vermeiden und zugleich die Attraktivität der Mitgliedschaft in der EU erkennbar zu belassen.“

Frankfurt Main Finance bedauert auch weiterhin den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU und rechnet mit dem Wegfall der Rechte unter dem Passporting. „Der Finanzplatz Frankfurt ist hervorragend aufgestellt, um eine Brückenfunktion für London in die EU zu übernehmen. Als Standort der Europäischen Zentralbank, der europäischen Versicherungsaufsicht, der größten europäischen Börse und dem größten Internet-Knoten für Datentransfer bietet Frankfurt die beste Infrastruktur für europaweit tätige Kreditinstitute und Finanzdienstleister. Mit dem TechQuartier und dem dynamischen, wachsenden Fintech-Ökosystem ist Frankfurt von der Bundesregierung auch als Digital Hub für die Finanzindustrie ausgezeichnet worden. Deshalb rechnen wir weiterhin mit einer Verlagerung von rund 10.000 Arbeitsplätzen über die kommenden Jahre“, sagt Geschäftsführer Väth weiter.

Ansprechpartner für Presseanfragen:
Dr. Ralf Witzler
Frankfurt Main Finance e.V.
Telefon 069 94 41 80 – 50
ralf.witzler[at]fmfinance.de

Holland Fintech und Frankfurt Main Finance e.V. setzten die erfolgreiche Zusammenarbeit fort

Nach dem erfolgreichen Start in Amsterdam setzen Holland Fintech und Frankfurt Main Finance e.V. am 25. November ihr Joint FinTech Matchmaking fort. Für Finanzdienstleistungs-Technologie-Unternehmen ist der Zugang zu ausländischen Märkten von erheblicher Bedeutung. Frankfurt agiert hier als Tor für deutsche FinTechs in die globale Finanzwelt. Das zeigen auch die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zur deutschen FinTech-Branche die belegen, wie schnell Deutschland international und Frankfurt national aufholen.

Im Hinblick auf den FinTech-Standort Frankfurt und die gesamte Region Frankfurt Rhein-Main gibt es inzwischen ein überaus positives Klima für FinTechs. Mit dem Start des Akzelerator Frankfurt, der Eröffnung des TechQuartiers, der Benennung Frankfurts als einen von fünf deutschen Digital Hubs und der Verleihung der FinTechGermany Awards – GoldenGarage hat der Standort eindrucksvoll seine Innovationskraft unter Beweis gestellt. Es war zudem mit Quantoz N.V. ein niederländisches Unternehmen das den Award für Foreign new entrant to Germany gewann. Die Nähe zu Banken und Regulatoren erweist sich als Stärke des Standortes Frankfurt. Amsterdam gilt als einer der agilsten Standorte, an dem früh Innovationen angenommen werden. Als Sponsor für die Veranstaltung konnte die ING DiBa und als Supporter die Hessen Trade & Invest GmbH gewonnen werden.

„Innovationen entstehen, wo die Besten und Kreativsten zusammenkommen und voneinander lernen. Daher unterstützen wir sehr gerne die Veranstaltung und freuen und auf den Austausch“, so Željko Kaurin, Mitglied des Vorstands der ING-DiBa.

Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V.: “Viele deutsche FinTech-Unternehmen haben inzwischen ihre Geschäftsmodelle in Deutschland erfolgreich etabliert und stehen vor dem Schritt ins Ausland. Seitens Frankfurt Main Finance unterstützen wir dies auf Basis unserer langjährigen vertrauensvollen Partnerschaften mit führenden internationalen Finanzzentren, und positionieren uns dabei auch als hochattraktiver Standort für ausländische FinTech-Unternehmen. Matchmaking-Veranstaltungen wie diese sind dabei eines der Formate, auf die wir setzen.“

About Holland FinTech

Holland FinTech brings together people and organisations, who believe that creating a level playing field in the financial ecosystem will drive innovation. And that connecting mature players to innovative start-ups across borders, will accelerate financial innovation to its full potential. Leaning on the strengths and strategic position of the Netherlands towards continental Europe, Holland FinTech will is building a technology based market place in global financial innovation.

 

About Frankfurt Main Finance e.V.

Frankfurt Main Finance is the Financial Centre initiative for Frankfurt am Main, the leading financial centre in Germany and the euro zone. The initiative has more than 40 members including the State of Hesse, the cities of Frankfurt and Eschborn, and dozens of prominent actors in the finance sector. Frankfurt Rhine-Main region offers young FinTechs attractive working and living conditions. The proximity to the established banks is also advantageous for these young start-ups.