ARD Wirtschaftsmagazin plusminus zur aktuellen Brexit Debatte

Eines der derzeit meistdiskutieren Themen ist die Volksabstimmung in Großbritannien über einen möglichen EU-Austritt. Welche Folgen dies für den Finanzplatz Frankfurt mit sich bringen würde, war Thema des ARD Wirtschaftsmagazins plusminus. Unter dem Titel: „Goodbye Großbritannien? – Wo die Deutschen vom Brexit profitieren“, zeigte die ARD verschiedene Aspekte rund um das Thema Brexit auf.

Der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V., Hubertus Väth, macht in der Sendung deutlich: „Wir wünschen uns den Brexit nicht, er wäre schlecht für Deutschland, Europa und Großbritannien. Sollte er kommen, handelt es sich um eine klare Chance für den Finanzplatz Frankfurt“.

Insgesamt greift das Magazin einige der entscheidenden Kriterien auf, warum gerade der Finanzplatz Frankfurt gute Perspektiven bietet: Frankfurt ist nicht nur das deutsche Finanzzentrum, sondern ein echtes, europäisches – versinnbildlicht durch die Europäische Zentralbank. Aber auch durch andere entscheidende Institutionen, die ihren Sitz in Frankfurt haben, wie die Europäischen Versicherungsaufsicht (EIOPA) oder das European Systemic Risk Board. Neben den Institutionen, wurde es zudem das Thema Infrastruktur,  als wichtiges Entscheidungskriterium für den Standort hervorgehoben. Hier kann die Mainmetropole Frankfurt gleich mehrfach punkten. Die Finanzmetropole am Main steht für Stabilität, für Technologieführerschaft im Zahlungsverkehr, für zuverlässigen, voll integrierten Börsenhandel, für den Mittelpunkt des europäischen Anleihegeschäfts und nicht zuletzt für eine solide Geldpolitik. Frankfurt gilt als der globale Datenknotenpunkt. Mit 5,1 Terabyte pro Sekunde ist Frankfurt bestens gerüstet, wenn es um das Thema Datentransfer geht. Gerade in der Finanzbranche ein essentieller Standortvorteil. Denn Finanzinformationen müssen schnell und zuverlässig transportiert werden.

Zudem überzeugt Frankfurt bei weiteren wichtigen Faktoren, wie der verfügbaren Bürofläche, einem hervorragenden Dienstleistungsangebot, einer exzellenten Forschungsinfrastruktur oder auch einem der am besten ausgebauten Verkehrsnetze Europas. Kurzum Frankfurt ist gut aufgestellt.

Den gesamten Beitrag des ARD Magazins plusminus finden Sie hier.

Neue Website informiert über FinTech-Aktivitäten am Finanzplatz

Frankfurt – Die Finanzplatz-Initiative Frankfurt Main Finance e.V. hat im Rahmen einer Informationsoffensive zum Thema FinTech ihr Jahrbuch „On the Move“ veröffentlicht, sowie ihren Internetauftritt ausgebaut und neu gestaltet. Beide Maßnahmen dienen dazu, die FinTech-Aktivitäten am Finanzplatz noch besser zu dokumentieren und einen Überblick über die heimischen FinTech-Unternehmen wie auch deren unterstützende Partner zu geben.

Unter www.frankfurt-main-finance.com zeigt die Standortinitiative unter anderem, welche FinTech-Unternehmen und -Institutionen bereits das enorme Potenzial des Rhein-Main-Gebietes erkannt und sich dort angesiedelt haben. Aktuelle FinTech-Studien und ein Veranstaltungskalender ergänzen das Informationsangebot. Unter anderem ist hier der wichtige Beitrag der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hervorzuheben, welche mit Veranstaltungen, wie der Konferenz „BaFin-Tech 2016“, ganz Besonderes leistet. Darüber hinaus sind Initiativen und Unterstützer, die Frankfurts Position als FinTech-Metropole stärken, in einer neuen Datenbank hinterlegt und nach verschiedenen Kategorien abrufbar. Unternehmen, die gegenüber FinTechs als Dienstleister auftreten, können sich kostenlos in der Datenbank registrieren.

Ebenfalls neu: Die Website von Frankfurt Main Finance e.V. bietet die Möglichkeit, sich für den Finanzplatznewsletter zu registrieren und so unkompliziert regelmäßig zentrale Informationen, Terminhinweise und informative Beiträge zu erhalten.
Zusätzlich zur Neugestaltung der Website konnte Frankfurt Main Finance e.V. in den sozialen Netzwerken punkten. So gelang es, auf dem diesjährigen Frankfurt Finance Summit unter dem Hashtag #FinSum16 bei Twitter einen deutschlandweiten Top-Trend im Finanzbereich zu setzen. Insbesondere die häufige Verwendung des Hashtags und die vielfältigen Interaktionen bei Twitter waren herausragend. Laufend folgen kann man dem Verein bei Twitter unter @FMFdigital.

Weitere inhaltliche Schwerpunkte des zweisprachigen Internetangebots sind neben den Details zur Standort-Initiative aktuelle Finanzplatzthemen wie Regulierung, die Rolle Frankfurts als RMB-Hub und die internationalen Kooperationen des Finanzplatzes Frankfurt.

„Neben der inhaltlichen Erweiterung bietet der neue Internetauftritt von Frankfurt Main Finance auch ein neues, frischeres Erscheinungsbild. Der Besucher erhält alle Informationen schnell, gezielt und übersichtlich mit möglichst wenigen Klicks. Es soll Spaß machen, die Website zu nutzen“, beschreibt Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance e.V. den Relaunch der Website.

Starke Verbindung von Wirtschaft und Politik

Die Ziele von Frankfurt Main Finance erfordern eine starke Verbindung von Wirtschaft und Politik. Glaubwürdig wird sie einerseits durch den Rückhalt der politischen und wirtschaftlichen Repräsentanten und andererseits durch eine effiziente Bearbeitung der Projekte. Zentrale Gremien von Frankfurt Main Finance e.V. sind Vorstand und Präsidium, der Präsidialausschuss und die Geschäftsführung. Mit dem Relaunch der Website wird ein Überblick über die Governance, die Aufgaben und die Funktion von Frankfurt Main Finance gegeben. Ebenso wie die neugestaltete Website diverse Möglichkeiten enthält, sich Fach- und Sachinformationen herunterzuladen. Ganz besonders kann man hier auf das hochwertige Jahrbuch „On the Move“ hinweisen, welches in diesem Jahr wieder durch ganz besonders erstrangige Autoren glänzt.

Mehr zur Finanzplatz-Initiative sowie ihren Mitgliedern auf www.frankfurt-main-finance.com.

Frankfurt Finance Summit zur digitalen Zukunft der Finanzbranche

Unter dem Motto „On the Move – The Future of Finance“ kommen Notenbankgouverneure, Regulierer, Vertreter der Aufsichtsbehörden, Finanzpolitiker, Wissenschaftler und Praktiker heute bereits zum sechsten Mal am Finanzplatz Frankfurt zusammen. Dabei stehen Fragen zur Digitalisierung, sowie der Finanzmarktregulierung und ihre Auswirkungen im Fokus.

Wie sich die Zusammenarbeit zwischen etablierten Finanzinstituten und FinTech-Unternehmen gestaltet, ist einer der Schwerpunkte der Konferenz. Die enge Verbindung zwischen innovativen Unternehmen und dem Finanzplatz erläutert Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance: „Die Region um den Finanzplatz konnte im vergangenen Jahr einen Anstieg der FinTech Unternehmen um 22 Prozent verzeichnen. 56 junge FinTech-Unternehmen haben ihre Heimat bisher in der Region gefunden. Wir erwarten weiteres Wachstum und befördern den Dialog zwischen Banken und jungen Start-ups. Gerade in Frankfurt finden FinTech Unternehmen ideale Standortbedingungen. Hier profitieren FinTechs von der Nähe zum Regulator und den besten Voraussetzung für die Internationalisierung ihres Geschäfts. Langjährige Expertise und Anwendererfahrung trifft hier auf Experimentierfreude und Innovationsstärke.“
Insbesondere das Land Hessen treibt den Ausbau eines FinTech-Zentrums am Finanzplatz stark voran. So erläutert Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, die FinTech-Initiative des Landes Hessen: „Ziel ist es, modernen Finanztechnologien in Frankfurt ein attraktives Umfeld zu bieten. FinTech-Neugründungen sollen begünstigt und etablierte FinTechs langfristig am Standort gehalten werden. Keine andere Region Deutschlands oder Europas bietet eine ähnliche geografische Verknüpfung von Informations- und Kommunikationstechnologie mit Finanzdienstleistungen. Die Region Rhein-Main bietet einzigartige Voraussetzungen, sie beheimatet renommierte und international anerkannte wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten. Hinzu kommen herausragende Adressen für IT. Hervorzuheben sind unter anderen die Universität und die Hochschule Darmstadt sowie die Forschungszentren im Bereich IT-Sicherheit.“.
Die FinTech-Initiative Hessens wird auch maßgeblich von der Deutschen Börse unterstützt. Diese hat mit der Lancierung ihrer FinTech-Initiative bereits einen Erfolg verbuchen können. So sieht Carsten Kengeter, CEO der Deutschen Börse, großes Potential für das Projekt am Finanzplatz: „Mit unserem Fintech-Hub als Teil der hessischen Fintech-Initiative wollen wir jungen Unternehmen im Finanzsektor Starthilfe geben. Damit tragen wir zur Entstehung und Entwicklung einer Fintech-Szene am Finanzplatz Frankfurt bei. Frankfurt soll Deutschlands führendes Fintech-Zentrum werden.“
Wolfgang Hartmann, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Instituts für Risikomanagement und Regulierung (FIRM), verweist auf die wichtige Rolle der Regulierung: „Die Regulierung muss Bedingungen entwickeln, die Innovationsstärke und Wachstum von FinTech Unternehmen unterstützen. Gleichzeitig muss die Stabilität und Sicherheit der Finanzmärkte, sowie der Schutz des Kunden im Vordergrund stehen. Deshalb sollte eine umfassende Kooperation zwischen FinTech Unternehmen und Regulierer etabliert werden.“
Felix Hufeld, Präsident der BaFin, weist drauf hin, dass die Finanzbranche aus guten Gründen reguliert sei. Es existiere ein Netz an Vorgaben, das die Integrität und Stabilität des Finanzmarktes zum Wohl der Allgemeinheit schützen solle. Je nach Geschäftsmodell gälten diese Vorgaben auch für FinTechs: „Für die Aufsicht gilt der alte Grundsatz „gleiches Geschäft, gleiches Risiko, gleiche Regel“ unter Beachtung der Proportionalität – egal, welche Technologie eingesetzt wird, und egal, wie cool oder sexy ein Unternehmen ist.“ Die BaFin werde weder einen Schutzzaun um die etablierten Unternehmen ziehen, noch Start-ups privilegieren. „Was man von uns erwarten kann, ist eine adressatengerechte Kommunikation“, betont Hufeld.
Sylvie Matherat, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, sagte mit Blick auf zukünftige Entwicklungen in der Finanzindustrie: “Die Digitalisierung hat fundamentale Auswirkungen auf die Finanzindustrie und die Geschäftsmodelle von Banken. Die Deutsche Bank arbeitet unter anderem durch ihre Innovation Labs erfolgreich mit FinTech-Unternehmen zusammen. Wir sehen technologische Innovationen als eine Chance, unseren Kunden zukünftigen Mehrwert zu bieten. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von FinTech-Unternehmen ist es jedoch wichtig, sie angemessen zu regulieren. Die Aufsichtsbehörden müssen dabei die richtige Balance finden zwischen der Förderung von Innovationen und der Sicherheit für Kunden und das Finanzsystem.“
Roland Boekhout, Mitglied des Präsidiums von Frankfurt Main Finance und Vorstandsvorsitzender der ING-DiBa betont das Potential, das aus der Kooperation mit FinTechs entsteht: „Unser Ziel ist es, die führende Digitalbank in Deutschland zu sein. Neben der Entwicklung von eigenen digitalen Services setzen wir auch auf die Kooperation mit FinTechs. Denn hier entstehen Technologien und Services, die auch für unsere Kunden interessant sein können.“
Der Frankfurt Finance Summit hat sich in seinem sechsten Jahr als Forum etabliert, das sich mit der Exklusivität und Expertise seiner Teilnehmer auszeichnet. Die Konferenz kann per Stream im Internet live verfolgt werden.
Die gestrige Rede von Dr. Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, anlässlich des Frankfurt Finance Summit Conference Dinners, finden Sie unter folgendem Link: https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Presse/Reden/reden.html
Konferenzprogramm
www.frankfurt-main-finance.com/program
Frankfurt Finance Summit 2016: On the Move – Frankfurt Main Finance
www.frankfurt-main-finance.com
Das Thema des diesjährigen Summits: Digitalisierung. Ebenso wie die gesamte Marktwirtschaft sehen sich Banken mit einer Neudefinierung ihrer Geschäftsmodelle konfrontiert. Dies nimmt Einfluss auf das Risikomanagment und die Regulierung und wird bekannte Verfahren signifikant verändern.

FinTechGermany Award prämiert beste FinTechs

Frankfurt am Main, 12. Mai 2016. Der Finanzplatz Frankfurt zeichnet zukünftig die erfolgsversprechendsten FinTech-Unternehmen aus. Eine hochrangig besetzte Jury trifft die Auswahl aus einer Investorenperspektive. Auf dem Prüfstand steht dabei die Werthaltigkeit der jungen Unternehmen.

FinTech-Unternehmen mit besonders werthaltigen, erfolgreichen oder zukunftsversprechenden Geschäftsmodellen haben ab diesem Jahr die Chance auf einen Gründerpreis. Dabei werden FinTech/ InsurTech-Unternehmen identifiziert, die aus der Sicht der Investoren ein besonders hohes Potential haben. Die drei wichtigsten Faktoren sind: Finanzierbarkeit, Skalierbarkeit und Exit-Fähigkeit der Unternehmen. Die jährliche Verleihung des FinTechGermany Award hat das Ziel, die deutsche FinTech-Gemeinschaft sowie deren Finanzierung zu fördern.

Im Hinblick auf den FinTech-Standort Frankfurt begrüßt das Jury-Mitglied und Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance, Dr. Lutz Raettig die Ausschreibung des Preises: „Für den Finanzplatz Frankfurt ist der Preis eine perfekte Ergänzung der FinTech-Landschaft. Auch das geplante FinTech-Zentrum wird von der Attraktivität für nationale und internationale Investoren profierten. Auch Anwender und Regulatoren sehen hierin einen Vorteil. Frankfurt ist ein internationaler Finanzplatz, der optimale Bedingungen für die erfolgreiche Entwicklung von FinTech-Unternehmen bietet.“

Der Vorsitzende der Jury und Vorstandsvorsitzende der Business Angels FrankfurtRheinMain e.V., Andreas Lukic, sieht in der Fortführung des Preises im Rahmen der Frankfurter FinTech-Center-Initiative ein starkes Signal: „Dies ist das optimale Umfeld für unsere Aktivitäten und damit können wir den teils schwierigen Zugang zu institutionellem Kapital sowie Fördermitteln erleichtern und andererseits weiteres Privatkapital für FinTech-Unternehmen mobilisieren.“

Der Preis wird gemeinsam von Frankfurt Main Finance, Business Angels Frankfurt RheinMain und der WM Gruppe (Börsen-Zeitung) verliehen. Hauptsponsoren des Preises sind die Deutsche Bank und die Deutsche Börse. Eine renommierte Jury aus FinTech-Experten und namhaften Vertretern der Finanzbranche wird die spannendsten FinTech-Unternehmen in vier Kategorien auswählen.

Fakten zum Gründerpreis „FinTechGermany Award“

Der Preis wir in den folgenden Kategorien an FinTech-Unternehmen verliehen:

  1. Seed-/Early Stage
  2. Later Stage
  3. Growth Stage
  4. Foreign new entrant to Germany

Die ersten drei Kategorien sind absichtlich nicht auf deutsche FinTech-Unternehmen beschränkt.

Der Gründerpreis soll FinTechs sowie InsurTechs Zugang und Visibilität im Investorenumfeld von der Gründung bis zur Börse sowie relevante Rückmeldung zu deren Werthaltigkeit geben.

Kontakt für Anfragen seitens Gründern, Investoren und der Presse:

Business Angels FrankfurtRheinMain e.V. (BA-FRM) (www.ba-frm.de) ist das zentrale Forum für Wachstumsunternehmen auf Kapitalsuche und für betreuende Privatinvestoren aus ganz Deutschland. Die Organisation versteht sich als Förderer der jungen Unternehmergeneration insbesondere im Rhein-Main-Gebiet und hilft, eine speziell bei Innovatoren klaffende Finanzierungslücke zu schließen. Das Netzwerk setzt sich in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dafür ein, das Konzept der Business Angels als wichtigen Bestandteil der Gründerförderung zu stärken.

Andreas Lukic, Vorsitzender des Vorstands, alu@valuenet-capital.de
Frank Müller, Geschäftsführender Vorstand, info@ba-frm.de
069 . 2197-1591, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main

 

Download: die Pressemeldung im PDF Format

Frankfurt Finance Summit 2016 am 12. Mai – Live Übertragung

Seit 2011 kommen in Frankfurt hochkarätige Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Finanzwelt zusammen. Der Frankfurt Finance Summit konnte sich als eine der führenden Veranstaltungen in Europa etablieren. Unter dem Motto „On the Move – The Future of Finance“ treffen sich in diesem Jahr Notenbankgouverneure, Regulierer, Vertreter der Aufsichtsbehörden, Finanzpolitiker, Wissenschaftler und Praktiker bereits zum sechsten Mal am Finanzplatz Frankfurt und diskutieren.

 

Dabei stehen Fragen zur Digitalisierung, sowie der Finanzmarktregulierung und ihre Auswirkungen im Fokus. Die Digitalisierung bietet große Chancen für die Finanzwirtschaft. Gleichzeitig ist sie eine große Herausforderung, die auch Fragen aufwirft: Wie wird die Zukunft der Finanzbranche aussehen? Wie wird sich die Zusammenarbeit zwischen etablierten Finanzinstituten und FinTech-Unternehmen gestalten? Dies sind nur einige der Fragen, welche auf dem Frankfurt Finance Summit 2016 diskutiert werden. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen unter www.frankfurt-main-finance.com/stream

 

Der Frankfurt Finance Summit hat sich als das Forum etabliert, das sich durch die Exklusivität und Expertise seiner Teilnehmer auszeichnet. In diesem Jahr diskutieren wieder exponierte Experten, darunter Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, und Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Die Konferenz widmet sich in diesem Jahr den Themen:

  • Redefining Banking – Regulatory and Economic Challenges
  • Digitalisation – The Dawning of FinTechs
  • Tectonic Shift – Where will Finance move to?
  • Financial Inclusion

 

Der Frankfurt Finance Summit 2016 findet im Kongresshaus Kap Europa mitten in Frankfurts zentralem Europaviertel statt. Die Konferenzsprache ist Englisch. Erwartet werden, wie in den vergangenen Jahren, Vertreter der Aufsichtsbehörden, Vorstände der europäischen und außereuropäischen Zentralbanken, Parlamentarier, Mitglieder der Finanzausschüsse, Vertreter von Finanz- und Wirtschaftsministerien, CEOs, CFOs und CROs von Banken, Börsen, institutionelle Investoren und Unternehmen, Experten auf dem Gebiet des Risikomanagements sowie renommierte Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern. Mehr zur Veranstaltung finden Sie unter https://frankfurt-main-finance.com/frankfurt-finance-summit-on-the-move/

Konferenzprogramm

www.frankfurt-main-finance.com/program

Live Stream von 10h bis ca. 17h

Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen: www.frankfurt-main-finance.com/stream

Twitter

Hashtag zur Veranstaltung lautet: #FinSum16

Die entsprechenden Tweets werden vor Ort live auf unserer Twitter Wall gezeigt.

Der Summit wird live auf Twitter begleitet: @FMFdigital

 

 

Die deutsche Finanzindustrie steht mehrheitlich hinter der geplanten Fusion der London Stock Exchange mit der Deutschen Börse

FRANKFURT, 26. April 2016. Nach einer aktuellen Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen stehen 63% der befragten Unternehmen grundsätzlich hinter der geplanten Fusion der London Stock Exchange (LSE) und der Deutschen Börse. Allerdings befürworten 35% der Befragten die Fusion im Falle eines Brexit nur dann, wenn der Sitz der Holding in Frankfurt und damit in der Eurozone ist. Für 18% ist die Fusion ausschließlich dann positiv zu bewerten, wenn die Briten nicht aus der EU ausscheiden. Lediglich 9% unterstützen uneingeschränkt die geplante Fusion. Hingegen spricht sich ein Viertel der Befragten (25%) in jedem Fall gegen eine Fusion aus.

Finanzbranche erwartet negative Auswirkungen der Börsenfusion auf den Finanzplatz Frankfurt, falls der Hauptsitz London wird

Die Finanzbranche ist sich mehrheitlich darüber einig, dass eine Börsenfusion mit zukünftigem Hauptsitz London negative Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt haben würde. Im Falle eines Brexit werden die Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt von 64% negativ beurteilt, bei einem Verbleib der Briten in der EU von 57% der Befragten.

„Die industrielle Logik der Fusion überzeugt die Finanzindustrie, obwohl negative Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt bei einem Hauptsitz in London erwartet werden“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Der Finanzplatz Frankfurt würde von einem Brexit profitieren, trotz negativer Erwartungen für die Wirtschaft der EU und Großbritanniens

Für den Fall, dass sich die Briten am 23. Juni mehrheitlich für den EU-Austritt entscheiden, werden negative Auswirkungen auf das wirtschaftliche Wachstum aller betroffenen Länder erwartet. Dabei geht der größte Teil der Befragten (82%) davon aus, dass die Briten stark betroffen sein werden. Hingegen werden negative Auswirkungen für die EU nur von der Hälfte der Befragten (48%) erwartet. Im Gegensatz dazu sehen 69% der Umfrageteilnehmer, dass der Finanzplatz Frankfurt als großer Profiteur aus einem Brexit hervorgehen wird.

Der Ausgang des Referendums ist laut in Großbritannien durchgeführten Meinungsumfragen völlig offen. Hierzulande erwartet die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (62%), dass sich die Briten für den Verbleib in der EU entscheiden werden.

Die Möglichkeit, dass ein Brexit weitere Austritte aus der EU nach sich ziehen könnte, hält gut die Hälfte der Befragten (51%) für unwahrscheinlich. 41% hingegen würden mit weiteren Austritten rechnen.

„Wir wünschen uns den Brexit nicht, er wäre schlecht für Deutschland, Europa und Großbritannien. Sollte er kommen, handelt es sich um eine klare Chance für den Finanzplatz Frankfurt, wie die Umfrage bestätigt“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., die Umfrageergebnisse.

Die Ergebnisse basieren auf einer vierteljährlich vom Center for Financial Studies durchgeführten Managementbefragung unter rund 400 Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland.

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten und Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

Fintech Studie

Rhein-Main-Neckar ist Deutschlands dynamischste FinTech-Region

  • 2015 wurden in Deutschland 1,2 Mrd. Euro in FinTech Unternehmen investiert
  • 250 FinTech-Unternehmen beschäftigen deutschlandweit etwa 13.000 Menschen
  • Deutschland ist zweitgrößter FinTech-Standort in Europa – hinter Großbritannien und viertgrößter der Welt
  • Berlin und die Region Rhein-Main-Neckar sind die führenden Standorte in Deutschland
  • Zahl der FinTechs im Raum Rhein-Main-Neckar stieg 2015 um 22 Prozent auf 56

Im deutschen FinTech-Sektor herrscht Gründerstimmung: Die Zahl der jungen Technologie-Unternehmen im Bereich Finanzdienstleistungen (FinTech) stieg im vergangenen Jahr um 32 auf 250. Das Volumen an Risikokapital, das in diese Jungunternehmen investiert wurde, hat sich sogar von ca. 200 Millionen Euro im Vorjahr auf 576 Millionen Euro fast verdreifacht. In Europa hat nur Großbritannien die Nase vorn: Dort wurden 707 Millionen Euro investiert. Die britischen FinTech-Unternehmen beschäftigen aktuell etwa 61.000 Menschen, in Deutschland liegt die Zahl der Beschäftigten bei 13.000. Berücksichtigt man den Kauf von 360T durch die Deutsche Börse, wurden 2015 sogar rund 1,2 Milliarden Euro in deutsche FinTech-Unternehmen investiert.  Weiterlesen

Claudio Borio, Diana Rutzka-Hascher und Lutz Raettig

5. Finanzplatz­Frühstück: Challenges for the global economy

Eine Dekade nach der Finanzkrise: Wirtschaft ist unfähig zu ausgewogenem Wachstum

Das langfristige Produktivitätswachstum der Realwirtschaft leidet in erheblichem Maße an den Folgen der Finanzkrise, so die Ergebnisse jüngster Forschungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Deren Chefökonom, Claudio Borio hat gestern im Rahmen des FinanzplatzFrühstücks aufgezeigt, vor welchen Herausforderungen die Weltwirtschaft steht und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Weiterlesen

Vier neue Mitglieder engagieren sich für den Finanzplatz

Frankfurt am Main, 10. November 2015. Das Präsidium von Frankfurt Main Finance e.V. hat in seiner letzten Sitzung neue Fördermitglieder aufgenommen. Das Finanzinstitut Goldman Sachs, die Anwaltskanzlei Taylor Wessing LLP sowie das FinTech-Beratungsunternehmen TechFluence Consult UG bekennen sich zum Finanzplatz Frankfurt. Im April dieses Geschäftsjahres kam bereits die WM Gruppe als neues Mitglied hinzu. Weiterlesen

Europäische Kapitalmarktunion verspricht Zukunftsfähigkeit

Die geplante Kapitalmarktunion soll kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) neue Finanzierungswege bieten. Für mittelständische Unternehmen in Europa wird das Thema der Kapitalbeschaffung immer wichtiger. Auch hessische Unternehmen sollen in Zukunft von dem europäischen Projekt profitieren. Zu diesem Thema konnten sich heute im Haus des Handwerks in Frankfurt hessische Unternehmen informieren. Der EU-Kommissar für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion, Lord Jonathan Hill, und der Hessische Minister der Finanzen, Dr. Thomas Schäfer, sprachen mit rund 30 Vertretern von hessischen KMU und Vertretern der Banken- und Finanzbranche über die Vorteile der geplanten Kapitalmarktunion. Die Unternehmen konnten darüber hinaus ihre Wünsche zur weiteren Ausgestaltung der Kapitalmarktunion zur Sprache bringen. Weiterlesen