Europa-Kulturtage der EZB: Inspirierendes Spanien

Die Europa-Kulturtage der EZB haben Tradition. Seit 2003 werden gegen Ende des Jahres in den kulturellen Einrichtungen der Stadt Frankfurt am Main zahlreiche herausragende künstlerische Darbietungen aus den Bereichen Musik, Tanz und Theater präsentiert. Ebenfalls auf dem Programm stehen Vorträge über Kunst, Ausstellungen, Literaturveranstaltungen, Filme sowie Veranstaltungen für Kinder. Die EZB organisiert die KULTURTAGE zusammen mit der nationalen Zentralbank des jeweiligen Gastlands. Dabei wird sie von vielen Partnern unterstützt, denen die Förderung der europäischen Kunst und Kultur am Herzen liegt.

2017 steht Spanien im Mittelpunkt der gemeinsam von der Europäischen Zentralbank und der Banco de España ausgerichteten EUROPA-KULTURTAGE. Einwohner und Besucher der Stadt Frankfurt sowie der Rhein-Main-Region können sich im Rahmen dieser Veranstaltung von der inspirierenden Kultur dieses Landes in den Bann ziehen lassen. Den Auftakt bildet am 24. August das Europa Open Air auf der Weseler Werft mit dem hr-Sinfonieorchester.

Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen sind im Veranstaltungsmagazin zusammengefasst (Download).

 

Bildnachweis: Banco de Espana

 

Lichtinstallation zur Frankfurter Buchmesse

Lyon schenkt Frankfurt eine Lichtinstallation. Während der diesjährigen Buchmesse strahlt der Frankfurter Römer in den schillerndsten Farben. Rot, blau, gelb und grün setzt der Pariser Lichtkünstler Patrice Warrener vom 9.–14. Oktober 2017 die Rathausgiebel in Szene. Die Illumination ist ein Geschenk der französischen Partnerstadt anlässlich der Bücherschau, bei der Frankreich in diesem Jahr Gastland ist.Premiere ist am 9. Oktober um 20 Uhr, wenn die Oberbürgermeister Frankfurts und Lyons, Peter Feldmann und Georges Kénépékian, den Startknopf drücken. Danach leuchtet der Römer bis 14. Oktober jeden Abend von 19 bis 23 Uhr.

Der Lichtkünstler Patrice Warrener hat mittels des speziellen CHROMOLITHE© Systems in den letzten 15 Jahren mehr als 60 Lichtinstallationen in der ganzen Welt geschaffen. Regelmäßig sind seine Lichtkunstwerke bei den „Fêtes des Lumières“ in Lyon zu sehen. Dieses Lichterfest ist das weltweit älteste und bedeutendste Festival der Lichtkunst, das auf einer jahrhundertealten Tradition und dem technischen Know-how der Stadt Lyon beruht.Die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Lyon wurde am 15. Oktober 1960 gegründet und ist damit die älteste internationale Städteverschwisterung Frankfurts.

Infoflyer zum Download
Foto auf dem Flyer: ©Chromolithe Patrice Warrener

 

Frankfurt feiert Museen am Main

Zwei Millionen Menschen besuchen jährlich das Museumsuferfest in der Bankenstadt Frankfurt. Von 25. bis 27. August ist es wieder so weit.

Es gilt als eines der größten und spektakulärsten Kunst- und Kulturfestivals in Europa: das Frankfurter Museumsuferfest. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass jährlich circa zwei Millionen Menschen an den Main kommen, wenn an seinem nördlichen und südlichen Ufer vor der beeindruckenden Kulisse der Frankfurter Skyline die Türen der Museen bis spät in die Nacht geöffnet sind.

Ein facettenreiches Bühnenprogramm, zahlreiche Inszenierungen sowie kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt ergänzen das Programm des dreitägigen Museumsuferfestes, das am 27. August um 22 Uhr mit einem Feuerwerk endet.

Hier können Sie das Programm für das Museumsuferfest 2017 online anschauen oder das Programmheft als pdf herunterladen.

Bildnachweis: visitfrankfurt  / Holger Ullmann

歓迎される – Willkommen

Frankfurt am Main wird der künftige EU-Standort der Finanzhäuser Mizuho Securities, Daiwa Securities, Sumitomo Mitsui Financial Group und Nomura werden. Doch aus welchen Gründen entscheiden sich ausländische Banken für Frankfurt? Und wo liegen die Chancen und Herausforderungen eines Umzugs? Ein Interview mit Dr. Oliver Wagner, Geschäftsführer des Verbands der Auslandsbanken in Deutschland e.V.

Warum kommen ausländische Banken nach Frankfurt?

Dr. Oliver Wagner: Es ist ein Bündel von Motiven, warum sich Banken für Frankfurt entscheiden. In regionaler Hinsicht sind dies nicht nur die zentrale Lage des Rhein Main-Gebiets quasi in der Mitte der Bundesrepublik, die guten Verkehrsanbindungen mit dem internationalen Flughafen und dem zentralen Hauptbahnhof mit guten ICE-Verbindungen sowie Autobahnen, sondern auch die vergleichsweise günstigen Büromieten und die umfassende IT-Infrastruktur. Hinzu kommen die Nähe zur Börse, die fast 200 im Raum Frankfurt vertretenen Banken – darunter auch circa 160 Auslandsbanken – mit ihren über 70.000 Mitarbeitern und Präsenz der Berater, Prüfer und Kanzleien. Standortunabhängig sind sicherlich die leistungsfähige, verlässliche und gesprächsoffene Aufsicht von BaFin und Bundesbank entscheidend, die auch Gespräche und in weiten Teilen Dokumentationen in englischer Sprache zulässt. Die Aufzählung ist bei weitem nicht abschließend, betont sei aber, dass es weder Steuergeschenke noch sonstige Vergünstigungen gab, wie wir es aus anderen Standorten gehört haben.

Was sind die größten Herausforderungen für ein Unternehmen, das im Zuge des Brexit nun den EU-Standort verlagert?

Wagner: Das kann man nicht so pauschal beantworten, da dies sehr davon abhängt, auf welcher Struktur man aufbauen kann. Banken, die bisher nicht in Deutschland tätig waren, müssen nicht nur eine entsprechende Erlaubnis der Aufsicht beantragen, was den Erfahrungen nach rund ein Jahr dauern kann. Dies gilt auch für solche Häuser, die bisher mit Hilfe des EU-Passes tätig waren. Auch diese brauchen eine neue Erlaubnis und werden insbesondere im Marktfolgebereich Mitarbeiter und Infrastrukturen aufbauen. Werden zudem neue Geschäftsbereiche wie beispielsweise das Broker-Dealer-Geschäft neu etabliert, sind umfangreiche Investitionen notwendig. Die große Frage ist, wie man weiterhin die bestehenden Strukturen nutzen kann, eventuell auch im Wege des Outsourcing. Generell gilt, es werden sich viele aufsichtsrechtliche und steuerliche Fragen stellen.

Und worin bestehen die größten Chancen?

Wagner: Zunächst einmal glaube ich, dass der Brexit weder für die Europäische Union noch das Vereinigte Königreich eine positive Entwicklung ist. In Zeiten der Globalisierung und vernetzter Märkte sind zersplitterte und fragmentierte Märkte für fast alle Beteiligten mit Kostenbelastungen und erheblichem zusätzlichem Aufwand verbunden. Will man diesem disruptiven Ereignis doch etwas Positives abgewinnen, wird es vielleicht die Chance sein, dass ein Unternehmen sich neu ordnen und das Bisherige auf den Prüfstand stellen kann.
Worauf sollte bei den Brexit-Verhandlungen aus Sicht der Finanzbranche unbedingt geachtet werden?
Es sollten auf jeden Fall Übergangsfristen vereinbart werden. Es ist absehbar, dass in den kommenden Monaten bis Ende März 2019 nicht alles so geregelt werden kann, dass am 20. März 2019 ein rechtssicherer und reibungsloser Übergang erfolgen kann. Diese Rechtssicherheit für Produkte und Dienstleistungen ist erforderlich, nicht zuletzt im Sinne der Finanzstabilität.

Wer siedelt sich am Finanzplatz Frankfurt an?

„Japanische Banken haben sehr früh vor den Folgen des Brexit gewarnt und zählen nun zu den ersten, die reagieren“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance. „Als nächstes erwarten wir die Entscheidungen der amerikanischen und europäischen Banken und sind auch hier zuversichtlich.“ Wer die Finanzhäuser sind, die nach Frankfurt kommen, zeigt ein Überblick ausgewählter Kennzahlen im Vergleich zum Deutsche Bank Konzern.

 

Frankfurt wächst: in die Höhe

Frankfurt hat viel zu bieten: Neben Apfelwein und Handkäs‘ vor allem die einzige Skyline Deutschlands, die im internationalen Vergleich besteht. Und die Stadt wächst weiter nach oben.

Die Stadt am Main richtet sich im Zuge des Austritts der Briten aus der Europäischen Union (EU) auf Wachstum ein. Pro Jahr könnten zwischen 15.000 und 20.000 Menschen nach Frankfurt kommen. Tatsächlich haben sich inzwischen die ersten Banken entschieden, dorthin ihre Europa-Zentrale zu verlegen. Denn Banken außerhalb Europas benötigen einen sogenannten EU-Pass, damit sie Geschäfte innerhalb der EU tätigen können. Besitzen sie eine Lizenz in Großbritannien, können sie nach einem Brexit in keinem EU-Land mehr ihre Geschäfte ausüben.

Folglich sind sowohl Büroflächen als auch Wohnraum gefragt. In den kommenden Jahren sollen 20 neue Hochhäuser entstehen. Rund 300.000 Quadratmeter Bürofläche sind in der Planung. Dabei sollen die neuen Gebäude nicht nur durch ihre Höhe, sondern auch durch architektonischen Charme überzeugen. Ein Überblick.

Eine interaktive Karte finden Sie hier!

1. Deutsche-Bank-Areal (2021/2022)

Vier gläserne Türme mit begrünten Terrassen auf dem Sockel sollen bis 2022 an dem Ort am Roßmarkt entstehen, den die Deutschen Bank seit Jahrzenten als Händlerzentrum nutzt. Die alten Gebäude ersetzt ein funktional gemischtes Quartier mit vier Hochhäusern: ein 228 Meter hoher Hotel- und Büroturm, zwei 120 und 173 Meter hohe Wohntürme und ein 100 Meter hoher Büroturm. In einem Architekturwettbewerb hatte sich das niederländische Büro UN Studio mit diesem Entwurf gegen 14 Konkurrenten durchgesetzt. Die ersten Türme sollen bereits 2021 fertig sein. Der Bauherr Groß & Partner startet noch in diesem Jahr mit dem Abriss.

2. Henninger Turm (2017/2018)

Fast fertig ist eines der beliebtesten Frankfurter Wahrzeichen, das sich architektonisch neu erfunden hat: Der Henninger Turm zählt zu den Gewinnern der internationalen Iconic Awards 2015 und wurde in der Kategorie „Architecture / Domestic“ als Beispiel für „visionäre Architektur“ ausgezeichnet. Das neue Wohnhochhaus ist mit 140 Metern höher als der 1961 errichtete Turm, der eine Höhe von etwa 120 Metern aufwies. Der auffällige, fassförmige, obere Turmteil bleibt erhalten. Dort gibt es ein Restaurant mit Rundumblick sowie im 38. Stock eine Aussichtsplattform. In einem Sockelgebäude neben dem Henninger Turm entstehen zusätzliche Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten.

3. Tower 90 (2018)

Im Europaviertel, gegenüber dem „Grand Tower“ soll bis 2018 ein Hochhaus mit hängenden Gärten auf dem ehemaligen Telenorma-Areal in die Höhe ragen. „Tower 90“ lautet die Bezeichnung des 90 Meter hohen Turms mit 28 Geschossen, in denen um die 212 Eigentumswohnungen entstehen. Auf dem 13.700 m² großen Gelände soll es zudem einen 60 Meter hohen Hotelturm und einen großen Supermarkt geben.

4. Grand Tower (2019)

Mit 172 Metern das höchste Wohnhochhaus Deutschlands soll bald schon in unmittelbarer Nähe zum Skyline Plaza zu finden sein. Auf 47 Stockwerken sind 401 Eigentumswohnungen geplant. Auch Penthouse-Wohnungen mit bis zu 270 Quadratmetern werden in dem Tower an der Kreuzung Europa-Allee und Osloer Straße zu finden sein. Der luxuriöse Charakter des Turms wird durch verschiedene Serviceleistungen unterstrichen. Ende 2017 soll der Rohbau fertig sein, der Einzug kann ab Mitte 2019 stattfinden. Die Untergeschosse mit gläsernen Waben am Einkaufszentrum „Skyline Plaza“ sind bereits gebaut.

5. Porsche Design Tower (2018)

Das erste europäische Wohnhochhaus der Luxus- und Lifestyle-Marke Porsche Design soll im Neubaugebiet auf dem ehemaligen Güterbahnhof (Emser Brücke im Europaviertel) entstehen. Ungefähr 100 Meter soll es hoch werden und bis Ende 2018 vollmöblierte Suiten und Penthouse-Wohnungen im Porsche Design aufweisen. Sehenswert wird es jedoch nicht nur von innen sein: Die außergewöhnlich Fassade soll Loggien zeigen, die wie aufgezogene Schubladen herausragen.

6. Cascada – Rising Residences (2018)

Die Bauarbeiten am 60 Meter hohen Cascada – Rising Residences im Europaviertel haben bereits begonnen. Der Sockelbau des Wohnhochhauses soll C-förmig gebaut werden und einen zentralen Garten umrahmen. Wie bei den anderen neuen Wohnhochhaus-Projekten sind auch hier eine Mischung aus unterschiedlichen Wohnungsgrößen und -typen vorgesehen. Bereits ab 2018 werden die Wohnungen bezugsfertig sein.

7. Die Marieninsel (2019)

Im Herzen des Frankfurter Bankenviertels, direkt gegenüber von den Zwillingstürmen der Deutschen Bank entsteht die sogenannte Marieninsel mit zwei neuen Bürohochhäusern. Der 155 Meter hohe Marienturm mit etwa 44.900 Quadratmetern Mietfläche soll Anfang 2019 bezogen werden können. Das 40 Meter hohe Marienforum mit 11.700 Quadratmetern Fläche soll bereits 2018 fertiggestellt sein soll. Das Innere der Gebäude wird von der mailändischen Designerin Patricia Urquiola geplant. Der Marienplatz soll durch gastronomische Angebote und Einzelhandelsflächen überzeugen.

8. Omniturm (2018)

Leben, wie in New York: Der neue „Omniturm“ im Bankenviertel soll Wohnen, Hotel, Gastronomie, Gewerbe, Büros und öffentliche Flächen unter einem Dach vereinen. Der 183 Meter hohe, gläserne Wolkenkratzer ist als „innovatives Mischnutzungsobjekt“ geplant. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.

9. One Forty West (2020/2021)

In der Nähe der Messe, wo vor wenigen Jahren ein ehemaliger Universitäts-Turm in einer spektakulären Aktion kontrolliert gesprengt wurde, entsteht der 140 Meter hohe „One Forty West“. In die ersten 15 von 40 Etagen zieht ein Hotel, drei Etagen sind für Service-Appartements reserviert, und in den oberen Stockwerken sollen bis zu 300 Wohnungen entstehen. Das Richtfest ist für das ersten Quartal 2019 geplant.

10. Axis

Schon Ende 2017 bezugsfähig sollen zwei weitere neue Wohntürme an der Europa-Allee 165 sein: Im 60 Meter hohen „Axis“ wohnen bereits die ersten Eigentümer. In der Fertigstellung befindet sich das ebenfalls 60 Meter hohe „Praedium“. In den 19 Stockwerken des Gebäudes haben 242 Eigentumswohnungen, acht Läden, ein Restaurant und ein Büro Platz.

11. Drei Schwestern

Wohnen in der Innenstadt: Das sollen die Hochhäuser „Drei Schwestern“ direkt am Einkaufszentrum „MyZeil“ ab Mitte 2020 ermöglichen. Die geplante Höhe der drei Wohntürme beträgt 44, 60 und 85 Meter. Sie sollen bis zu 500 kleine Wohnungen sowie mietbare, gemeinsame Speiseräume für größere Feiern umfassen. Zudem soll das Projekt noch einen neuen Namen bekommen.

12. Winx (2017)

Mitte des Jahres soll am sogenannten Maintor-Areal am Frankfurter Schauspiel der Rohbau des Büroturms „Winx“ fertig sein. Der 110 Meter hohe Turm wird auf 42.000 Quadratmetern Büros und Gastronomie beherbergen. Er liegt in erster Reihe direkt am Main und wird einen sagenhaft-schönen Ausblick auf Stadt und Fluss bieten.

13. One (2021)

Bis 2021 sollen die 49 Geschosse des Hotel- und Büroturms „One“ fertiggestellt sein. Der 190 Meter hohe Turm, der in der Nähe der Hochhäuser Tower 185, Pollux und Castor vor dem Eingang des Kongresszentrums Kap Europa in die Höhe wächst, wird mit Hotel- und Büroflächen gemischt genutzt werden.

14. Blue Horizon (2018)

Mit „Blue Horizon“ entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) bis Ende 2018 ein neuer Wohnturm. Das alte 19-geschossige Bürogebäude wird entkernt und dann als Wohnhochhaus mit 118 Wohnungen über eine Fläche von 9.000 Quadratmetern neu etabliert. Im Erdgeschoss sollen vier Gewerbeeinheiten entstehen. Die Fassade wird in einer einer Natursandsteinoptik gestaltet.

15. Westend Ensemble (2018)

Im Westend, direkt gegenüber der Messe gelegen, entstehen in der denkmalgeschützten ehemaligen Oberpostdirektion bis 2018 repräsentative Eigentumswohnungen. Das Gebäude wird vollständig entkernt und mit viel Liebe zu Detail saniert. Das neben dem historischen Teil der ehemaligen Oberpostdirektion gelegene Senckenberg Carré wird komplett zurückgebaut und durch einen Neubau mit Mietwohnungen ersetzt. Komplettiert wird das Westend-Ensemble durch ein elegantes Hochhaus mit Blick über die Frankfurter Skyline.

Aktuelles zum Thema bietet der Skyline-Atlas.

Bildnachweis: Groß & Partner

IRONMAN European Championship in Frankfurt

Am 9. Juli 2017 ist die Finanzmetropole Frankfurt am Main wieder Gastgeber der Ironman-Europameisterschaften über die Langdistanz.

Rund 3.000 Triathleten nehmen jährlich am Ironman Frankfurt teil. Für alle Teilnehmer heißt es dann: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und anschließend einen Marathon laufen. Die Athleten starten mit Schwimmen in den ruhigen Gewässern des Langener Waldsees. Die anschließende Fahrrad-Strecke führt unter anderem mitten durch Frankfurt und ist hügelig und anspruchsvoll. Angefeuert von tausenden Besuchern absolvieren die Sportler abschließend die 42.195 Kilometer lange und flache Laufstrecke entlang des Mains. Der Höhepunkt der Ironman-Europameisterschaften ist wie in jedem Jahr das Finish auf dem Frankfurter Römerberg.

Copyright: Getty Images for IRONMAN

Laufen für Team-Geist und den guten Zweck

Am 13. Juni 2017 war es wieder so weit: Mehr als 63.000 Läuferinnen und Läufer aus 2.419 Unternehmen gingen in Frankfurt am Main anlässlich der 25. J.P. Morgan Corporate Challenge an den Start. Wie in jedem Jahr nahmen daran fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Firmen unterschiedlicher Branchen teil. Wie es sich für einen internationalen Finanzplatz gehört, waren auch Banken, Asset Manager und andere Finanzdienstleister zahlreich vertreten. Sport war dabei nicht das erste Ziel, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Lauf über eine Strecke von 5,6 Kilometern oder 3,5 Meilen verfolgten. Stattdessen standen Werte wie Team-Geist, Kommunikation, Kollegialität, Fairness und Gesundheit im Mittelpunkt.

Bereits im Vorfeld konnte als Gast bei der Pressekonferenz am 31. Mai 2017 der Ausnahmeathlet Markus Rehm begrüßt werden. Er gewann 2016 bei den Paralympics in Rio de Janeiro zwei Goldmedaillen und wurde mit Mitteln aus der J.P. Morgan Corporate Challenge gefördert. Denn für jede Läuferin und jeden Läufer fließen vier Euro in die Förderung von Sportprojekten für junge Menschen mit Behinderungen. So kamen innerhalb von elf Jahren insgesamt über 2,5 Millionen Euro für diesen Zweck zusammen, mit denen über die Stiftung Deutsche Sporthilfe und die Deutsche Behindertensportjugend zahlreiche wichtige Vorhaben realisiert wurden und werden. „Meine Trainingsgruppe beim TSV Bayer 04 Leverkusen profitiert von den Geldern aus dem Lauf und konnte dadurch die Arbeit immer weiter professionalisieren und Kinder und Jugendliche mit Handicap an den paralympischen Spitzensport heranführen und sie dort etablieren“, so Spitzensportler Rehm.

Bildnachweis: Team Communication J.P. Morgan Corporate Challenge Frankfurt

Kunst privat! – Kunstschätze hessischer Unternehmen

Dass Unternehmen oft repräsentative Kunstsammlungen besitzen, ist bekannt. Öffentlich zugänglich sind sie jedoch selten. Das ändert die zweitätige Veranstaltung „Kunst privat! Hessische Unternehmen zeigen ihre Kunst“ am 24. Und 25. Juni 2017. Die Unternehmen öffnen ihre Häuser für Führungen und Rundgänge durch ihre Sammlungen. Da dürfen auch die Frankfurt Main Finance-Mitglieder DekaBank, Deutsche Börse, Deutsche Bank, DZ BANK, Helaba und UBS mit ihren umfangreichen Sammlungen nicht fehlen.

Über Arbeit und Freizeit, Gesellschaftskritik und zeitgenössische Kunst

Traditionell öffnet die DekaBank anlässlich der Veranstaltung „Kunst privat!“ seit 2003 Türen und Tore zu ihrer Sammlung zeitgenössischer Kunst. Diese umfasst nahezu 1.400 Arbeiten der Malerei, Fotografie, Skulptur, installativen Kunst und des Films.

Im hochmodernen Cube in Eschborn zeigt die Deutsche Börse ihre noch recht junge Kunstsammlung: 1999 begann sie mit dem Aufbau einer Kollektion zeitgenössischer Fotografie und präsentiert diese in wechselnden Ausstellungen. Für die zweitätige Veranstaltung öffnet sie auch am Wochenende und lädt Besucher zu ihrer aktuellen Ausstellung. „Work & Leisure” widmet sich den beiden Lebenswelten, die den menschlichen Alltag am stärksten prägen: Arbeit und Freizeit.

Eine der weltweit bedeutendsten Kollektionen von Zeichnungen und Fotografien nach 1945 befindet sich im Besitz der Deutschen Bank. Unter dem Titel „Art works“ öffnet sie ihre Türme regelmäßig dem breiten Publikum für eine Besichtigung der Werke. So auch im Rahmen von „Kunst privat!“.

Fotografien stehen im Fokus der Kollektion der DZ BANK. Regelmäßig lädt sie zu Ausstellungen in das hauseigene ART FOYER am Platz der Republik und fördert junge Künstler mit Stipendien. Am 24. und 25. Juni finden Führungen durch das Portfolio fotografischer Werke im DZ BANK Turm statt.

Im MAIN TOWER lädt die Helaba zur Besichtigung ihrer Sammlung zeitgenössischer Kunst. Diese umfasst neben Gemälden, Fotografien, Zeichnungen und skulpturalen Arbeiten auch zahlreiche großflächige künstlerische Wandarbeiten, die in den vergangenen Jahren vor Ort im MAIN TOWER realisiert worden sind.

Eine Symbiose aus Architektur und Funktionalität des Opernturms einerseits und den Werken andererseits schafft die UBS. Beeindruckende 30.000 Werke umfasst ihre gesamte Sammlung. An ihrem Frankfurter Standort finden sich vornehmlich Exponate deutscher Künstler. Zudem engagiert sich die UBS mit „Planet Art“ einer App von UBS für die Kunstbildung: Abonnenten erhalten hierüber die wichtigsten Informationen aus der Welt der zeitgenössischen Kunst.

Neben den Vorgestellten öffnen knapp 30 weitere hessische Unternehmen ihre Häuser für die Besichtigung ihrer Kunstsammlung. Von Malerei über Zeichnung, Fotografie bis hin zu Skulptur und Installation finden sich vom 24. bis 25. Juni Werke aus verschiedenen Epochen seit der Renaissance.

Weitere Informationen finden Sie unter nachfolgendem Link
Für die Führungen können Sie sich ab 24. Mai 2017 anmelden.

World Club Dome: Die Welt feiert in Frankfurt

Wo sonst der Ball rollt, ist demnächst Party angesagt: In der Commerzbank-Arena entsteht der größte Club der Welt mit einem riesigen Dancefloor auf über 700 Tausend Quadratmetern. Auf 20 Bühnen heizen 200 internationalen DJs den erwarteten 130 Tausend Besuchern aus 60 Nationen ein. Gigantische Bühnen, Lasershow und Pyrotechnik – wer die große Show liebt, ist hier genau richtig.

Am 2. Juni ist es wieder soweit: Zum fünften Mal verwandeln sich Fußballstadion, Außenanlage und die Schwimmbäder für ein langes Wochenende zum größten Club der Welt. Es sei das perfekte Gelände für ein solches Megaevent, so Bernd Breiter, der seit zwölf Jahren gemeinsam mit seiner Frau ausgefallene Techno-Partys organisiert.

Wer Techno liebt, wird auf seine Kosten kommen: Das Line-up der DJs liest sich wie das „Who‘s who“ der Szenen, darunter viele Superstars wie Robin Schulz, Deichkind, Grandtheft, Afrojack, Koze, Le Shuuk oder Sven Väth. Egal, ob Mainstage, Poolstage oder Q-Dance – das gigantische Set-up mit 1.800.000 Watt Sound und die unzähligen Show-Einlagen werden an jedem Ort für Stimmung sorgen. Und wer es zwischendurch mal ruhig mag, kann im Club-Forrest im nahegelegenen Wald entspannen. Weitere Highlights sind die Pool-Sessions im Stadionbad, ein Club-ICE-Zug, der am 2. Juni von Paris nach Frankfurt fährt, und ein Airbus 340-Club mit zwei DJ-Zonen. Die Fraport AG hat dafür eigens ein Terminal im Ankunftsgate umgebaut.

Nicht nur für die Besucher, auch für die Stadt Frankfurt ist dieses Event etwas ganz Besonderes: So lobte Stadtrat Markus Frank bei der Vorstellung des Konzepts die unglaubliche Kreativität des Veranstalters. Big City Beats macht aus der Bankenstadt eine coole City, die junge Menschen aus aller Welt anzieht. Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich den Termin fürs nächste Jahr vormerken. Denn die Wochenendtickets für 133 Euro sind in diesem Jahr längst ausverkauft.

 

Bildnachweis: bigcitybeats; www.worldclubdome.com

J.P.Morgan Corporate Challenge

Der Finanzplatz Frankfurt ist Austragungsort von Europas größtem Lauf

Das Finanzzentrum Frankfurt ist seit 1993 einer der Gastgeber der J.P. Morgan Corporate Challenge. Der Firmenlauf führt 5,6 km durch die Innenstadt. Im ersten Jahr zog es 527 Teilnehmer aus 57 Unternehmen auf die Straßen. Eine Tradition in der Mainmetropole fand damals ihren Anfang. 2016 nahmen 68.119 Läufer aus mehr als 2.600 Unternehmen an dem Lauf teil, der nun der größte in Europa und einer der größten der Welt ist.

Zur Feier der 25. J.P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt kommen die Sieger der weltweiten Reihe für ein Meisterschaftsrennen nach Frankfurt. Am 13. Juni 2017 werden die besten Läufer der Welt zu den knapp 70.000 Teilnehmern stoßen, die Frankfurts Unternehmen und Organisationen – von internationalen Investmentbanken bis hin zu den kleinsten FinTechs – repräsentieren. Ziel des Laufs ist die Förderung von Teamgeist, Kommunikation, Kollegialität, Fairness und Gesundheit. Er führt von der Innenstadt über die Frankfurter Börse und Alte Oper, bevor die Läufer die Wolkenkratzer im Herzen des Bankenviertels umrunden. Entlang der Strecke jubeln den Läufern Kollegen und Freunden zu und sorgen so für eine feierliche Stimmung in der gesamten Stadt. Nach Zieleinlauf treffen sich die Läufer mit ihren Kollegen zu Unternehmensfeiern am Ufer des Mains und in der gesamten Stadt. Die J.P. Morgan Corporate Challenge bringt nicht nur Angestellte, sondern das gesamte Finanzzentrum Frankfurt zusammen.