Guangzhou Municipal Local Financial Supervision and Administration und Frankfurt Main Finance e.V. unterschreiben Absichtserklärung

Guangzhou Municipal Local Financial Supervision and Administration und Frankfurt Main Finance verstärken ihre Zusammenarbeit. Vom 9. bis 10. Mai 2019 hat eine chinesische Delegation mit elf Vertretern der Guangzhou Municipal Local Financial Supervision and Administration sowie einigen Repräsentanten lokaler Staatsbetriebe aus Guangzhou den Finanzplatz Frankfurt besucht. Während dieser zwei Tage traf sich die Delegation mit Finanzorganisationen und vereinbarte bilaterale Kooperationspläne mit Akteuren des Finanzplatzes Frankfurt Rhein-Main.

Die Guangzhou Municipal Local Financial Supervision and Administration und Frankfurt Main Finance e.V. haben sich in einem Memorandum of Understanding auf eine langfristige Kooperation verständigt. Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V., und Qiu Qitong, Geschäftsführer der Guangzhou Municipal Local Financial Supervision and Administration, unterschrieben die Erklärung am 9. Mai 2019 im historischen Römer, dem Rathaus der Stadt Frankfurt am Main. Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt, eröffnete das Delegationstreffen mit einer Willkommensrede. Die Unterzeichnung der Absichtserklärung ist ein wichtiger Meilenstein in der bilateralen Kooperation der beiden Finanzplätze und wird die zukünftige Zusammenarbeit stärken.

Im Fokus der Vereinbarung stehen zentrale Themen der Finanzindustrie wie Green Finance, FinTech sowie grenzübergreifende Transaktionen. Das Bündnis zielt auf eine erfolgreiche Kooperation und Stärkung der Finanzplätze ab. Des Weiteren soll die Zusammenarbeit mit Hilfe von gemeinsamen Programmen wie Finanztrainings, Workshops oder Publikationen vorangetrieben werden. Darüber hinaus werden beide Seiten weiterhin an der Initiierung einer Guangzhou-Frankfurt Financial Alliance arbeiten.

Qiu Qitong, Geschäftsführer der Guangzhou Municipal Local Financial Supervision and Administration, erklärte: „In der Geschichte Chinas ist Guangzhou die einzige Stadt, die niemals ihre Tür vor dem internationalen Handel verschlossen hat – und Guangzhou möchte diese Tür in Zukunft gerne noch weiter öffnen. Wir hoffen, von Frankfurt mehr über die Entwicklung hin zu einem führenden Finanzplatz zu erfahren.“

Frankfurt Main Finance Geschäftsführer Hubertus Väth kommentierte: „Wir sind hocherfreut, das Memorandum of Understanding mit der Guangzhou Municipal Local Financial Supervision and Administration zu unterzeichnen. Weiterhin freuen wir uns sehr auf eine erfolgreiche Kooperation.“

Während dem zweitägigen Aufenthalt am Finanzplatz Frankfurt, besuchte die Delegation von Guangzhou die CEINEX (China Europe International Exchange), die BaFin und die Deutsche Bank. Wie viele der Unternehmensvertreter erklärten, ist Guangzhou eine der aktivsten Städte Chinas. Teil eines internationalen Kapitalmarktes zu sein, ist ein wichtiger Schritt für alle Unternehmen, die eine internationale Entwicklungsstrategie verfolgen. Frankfurt, als Finanzplatz im Herzen Europas, bietet diesen Unternehmen durch das vollständig integrierte und internationale Handelsnetzwerk zahlreiche Standortvorteile. Guangzhous lokale Unternehmen sind zudem daran interessiert, Finanzinstitute aus Frankfurt für Kooperationen zu gewinnen.

Vorne (von links): Dr. Lutz Raettig, Präsident Frankfurt Main Finance e.V. und Qiu Yitong, Director Guangzhou Municipal Local Financial Supervision and Administration. – Hinten (von links): Liu Xianchang, Director Economic Development and Finance Bureau of Guangzhou Aerotropolis Development District, Gao Shudong, Director Guangzhou Development District Bureau of Financial Affairs, Deng Xiaoyun, Director China (Guangdong) Pilot Free Trade Zone Nansha Area of Guangzhou and Guangzhou Nansha Economic and Technological Development Zone Bureau of Financial Affairs, Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt, Hubertus Väth, Geschäftsführer Frankfurt Main Finance e.V., Eduard Hechler, Referatsleiter Internationale Angelegenheiten der Stadt Frankfurt und Dr. Jochen Biedermann, Senior Advisor Frankfurt Main Finance e.V.

 

Fünfte FMF-Delegationsreise nach Südkorea und Hongkong

Unter der Leitung von Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance (FMF), reiste eine Delegation vom 10. bis zum 15. Januar 2019 nach Südkorea und Hong Kong.

Seoul

In Seoul begann die Reise mit Terminen mit der Sogang-Universität zu den Schwerpunktthemen FinTech und Blockchain. Im Anschluss stand ein Gespräch mit dem neuen Präsidenten der koreanischen Finanzaufsicht Suk Heun Yoon auf dem Programm. Themen dieses Treffens waren zum einen der Brexit, dessen Auswirkungen auf die europäischen Finanzmärkte und die daraus resultierenden Chancen für den Finanzplatz Frankfurt. Zum anderen informierten die Vertreter von FMF über die neue World Alliance of International Financial Centers (WAIFC), zu dessen Gründungsmitgliedern sowohl FMF wie auch der zweitgrößte koreanische Finanzplatz Busan gehören – Im  Gespräch wurde eine Mitgliedschaft von Seoul anregt. Weitere Gesprächsthemen waren die Themen Blockchain und Kryptowährungen sowie Regulierungsfragen.

Die Arbeit der neuen WAIFC wurde im Anschluss mit Vertretern der Stadtregierung von Seoul vertieft.

Busan

Am nächsten Tag ging es weiter nach Busan, der zweitgrößten koreanischen Stadt und Partner von Frankfurt Main Finance. Nach einem Treffen mit der Busan Economic Promotion Agency (BEPA), der Wirtschaftsförderung der Stadt Busan, bei der Dr. Raettig sehr herzlich von Chairman Dr. Ki Sik Park begrüßt wurde, reiste die Delegation zum United Nations Memorial Cemetery, einer Gedenkstätte aus dem Korea-Krieg inmitten von Busan.

Im Rathaus von Busan empfing Vizebürgermeister Jae-soo Yoo  die Delegation . Herr Yoo und Dr. Raettig würdigten den engen Austausch beider Finanzplätze Busan und Frankfurt seit der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens im Jahr 2013, der nicht zuletzt über die gemeinsame Mitgliedschaft bei der WAIFC weiter vertieft werden soll. Neben FinTech ist für Busan, auf dessen Gebiet der fünfgrößte Hafen der Welt liegt, maritime Finanzierung ein wichtiges Thema.

Hongkong

In Hongkong nahm die Delegation am Asian Financial Forum (AFF) teil. Durch eine neue Aufteilung des Forums und das zukunftsweisende Motto „Creating a Sustainable and Inclusive Future“ präsentierte sich das von der Hongkonger Regierung und dem Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) gemeinsam veranstaltete Forum nochmals deutlich größer und moderner als in den vergangenen Jahren.

Der deutsche Gemeinschaftsstand von FMF, der FrankfurtRheinMain GmbH und Hessen Trade & Invest zog zahlreiche Besucher an, die sich insbesondere für Frankfurt im Rahmen des Brexits interessierten, aber sich auch über die FinTech-Szene in Frankfurt informieren wollten. Eine besondere Ehre war der Besuch des deutschen Generalkonsuls in Hong Kong Dieter Lamlé, der den Finanzplatz Frankfurt schon lange sehr aktiv unterstützt.

Carrie Lam, die Hongkonger Regierungschefin, setzte in ihrer Eröffnungsansprache alte und neue Schwerpunkte: Zum einen betonte sie die Erfolge im Bereich FinTech in Hongkong und gab einen positiven Ausblick für 2019, der allerdings nicht von allen Forums-Teilnehmern geteilt wurde. Zum anderen machte sie deutlich, wie wichtig für die Hongkonger Regierung die neue Greater Bay Area-Initiative der chinesischen Guangdong-Provinz mit den beiden Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao ist. Die Initiative geht dabei deutlich über die bereits in Betrieb genommene neue Infrastruktur (Schnellzug-Verbindung von Hongkong in die Guangdong-Provinz, insbesondere nach Shenzhen und Kanton, sowie die Brücke nach Macao) hinaus.

Während die Bankenvertreter der Delegation den interessanten Vorträgen folgten, präsentierte sich das Frankfurter FinTech-Unternehmen AsiaFundManagers gegenüber einer Reihe von potentiellen Investoren bei der sogenannten Deal Flow Matchmaking Session des AFF. Die beiden teilnehmenden Geschäftsführer von AsiaFundManagers zeigten sich beim Abschlussgespräch mit Dr. Raettig am letzten Tag der Reise sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Gespräche.

Frankfurt Main Finance beim Toronto Global Forum: „Fintech and the Future of Money“

Der Finanzplatz Frankfurt über ein dynamisches FinTech-Ökosystem. Mit einer ausgeprägten Start-up-Kultur, einem weltweit führenden Fintech-Cluster, der Nähe zu etablierten Banken und damit Zugang zu potenziellen Kunden und Finanzierungsmöglichkeiten, hat Frankfurt alles, was es für eine lebendige FinTech-Szene braucht. Daher wurde Hubertus Väth, Managing Director von Frankfurt Main Finance (FMF), eingeladen, die Perspektive des Finanzplatzes Frankfurt beim Toronto Global Forum zum Thema Fintech and the Future of Money einzubringen.

Das Toronto Global Forum ist eine internationale Konferenz, die unter der Schirmherrschaft des International Economic Forum of Americas ausgetragen wird. Mit dem Ziel, den weltweiten Dialog zu den aktuellen Fragen der Finanzwelt voranzutreiben, kamen zur jüngsten Konferenz nationale und internationale Entscheidungsträger aus Politik, Zentralbanken, Ministerien und Weltwirtschaft unter dem Motto Navigating a World in Disruption zusammen. Das Event, an dem 3.000 Besucher und 170 Referenten teilnahmen, bietet allen Stakeholdern eine gute Gelegenheit, wirtschaftliche Synergien zu nutzen und mit hochkarätigen Wirtschaftsakteuren ins Gespräch zu kommen.

Wie sich rasant entwickelnde technologische Innovationen auf Finanzdienstleistungen und das traditionelle Bankgeschäft auswirken, diskutierten die Panelisten Hubertus Väth, Managing Director von FMF, Al Goldstein, Chairman und Chief Executive Officer von Avant, Shuman Ghosemajumder, Chief Technology Officer von Shape Security und Rafael Funes, Vorstandsvorsitzender von LOVIS. Das Panel Fintech and the Future of Money wurde von Alexandra Posadzki, Journalistin für Finanzdienstleistungen bei The Globe and Mail, moderierten.

Dabei wurde debattiert, wie der Finanzsektor in einigen Jahren aussehen, wie sich die Finanzindustrie durch neue Technologien transformieren und wie Regulierungen Innovation fördern sowie das Vertrauen zwischen Verbrauchern und Finanzinstituten stärken könnte. In der Diskussion betonte Väth, dass Technologie zwar einige Formen traditioneller Finanzdienstleistungen verändert oder sogar abgelöst habe, etablierte Finanzinstitute jedoch manchmal potenziell industrieverändernde Trends, wie künstliche Intelligenz, Big Data, Blockchain, Cloud-Speicher, aus den Augen verlieren bzw. nicht ausreichen durch Investitionen fördern. Allerdings seien genau dies disruptive Technologien, die zukünftige Preis, Handels-, Clearing- und Abwicklungsprozesse revolutionieren könnten.

Stärkung der Partnerschaft mit der Stadt Toronto

Während des Besuchs in Toronto traf sich Frankfurt Main Finance mit Thomas Schultze, Generalkonsul des Konsulates der Bundesrepublik Deutschland in Toronto und Michael Thompson, stellvertretender Bürgermeister von Toronto, um die Zusammenarbeit der beiden Finanzplätze weiter voranzutreiben und den Bereich künstliche Intelligenz in die Kooperation aufzunehmen.

 

Frankfurt Main Finance International

Frankfurt Main Finance ist Teil eines starken internationalen Netzwerks

Frankfurt Main Finance (FMF) arbeitet intensiv daran, den Finanzplatz noch stärker international zu vernetzen und Dialogplattformen zu bieten. Ein wichtiges Instrument dafür sind hochkarätige Delegationsreisen in bedeutende Partnerstädte. Anfang Dezember ist daher ein FMF-Team nach Katar und Kuwait gereist, um sich mit Vertretern der jeweiligen Regionen über Best Practices finanzplatzübergreifend auszutauschen und den Diskurs auf internationaler Ebene weiter voranzutreiben.

Unter anderem fand hierbei ein Treffen mit Repräsentanten der Qatar Financial Centre (QFC) Authority statt. Die Organisation verwaltet und pflegt das rechtliche und steuerliche Umfeld des Finanzzentrums Katar und lizenziert Unternehmen, Geschäfte im oder vom Finanzplatz aus zu tätigen. Außerdem baut sie, wie auch Frankfurt Main Finance, Beziehungen zur globalen Finanzwelt und zu anderen wichtigen Institutionen innerhalb und außerhalb Katars auf.

Ein weiteres Highlight der Reise stellte ein exklusives Interview mit dem Fernsehsender Al Jazeera English dar, welches die Folgen des britischen EU-Austritts thematisierte. „London wird einer der führenden Finanzplätze der Welt bleiben“, kommentierte FMF-Geschäftsführer Hubertus Väth, allerdings werde Großbritanien seine Passporting-Rechte verlieren, die dem vereinten Königreich bislang Finanzgeschäfte in den EU27 ermöglichen. Außerdem betonte Väth den Standpunkt der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance: „Der Brexit ist weder gut für Europa, noch für Großbritannien.“

Quelle: Al Jazeera English

Diese Reise steht exemplarisch für die Anstrengungen von FMF, ein großes  internationales Finanzplatznetz auzubauen, welches immer weiter wächst und indem Frankfurt Main Finance die Interessen des Finanzplatzes Frankfurt vertritt. Beispielsweise führte eine weitere Delegationsreise im Juli 2018 die FMF-Vertreter in die kasachische Hauptstadt Astana. Experten für den Finanzplatz Frankfurt diskutierten dort auf dem Global Finance Forum zusammen mit hochrangigen internationalen Finanz- und Politikvertretern die Veränderungen einer global vernetzten Finanzindustrie sowie Entwicklungstendenzen.

Frankfurt Main Finance ist Gründungsmitgliede der World Alliance of International Financial Centers (WAIFC)

In einer Zeit rapider technologischer Entwicklung und sozialen Wandels sind Finanzplätze ein Schlüsselfaktor für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Ziel der Word Alliance of International Financial Centres ist es daher, ein transparentes Netzwerk zu schaffen und das Verständnis für die Bedeutung internationaler Finanzplätze für die nationale und internationale Wirtschaft sowie die soziale Entwicklung zu fördern.

 

Financial Centre Frankfurt, World Alliance of International Financial Centres,

Gründung der World Alliance of International Financial Centers (WAIFC)

Am 1. Oktober 2018 haben elf  Finanzplätze aus aller Welt die World Alliance of International Financial Centers (WAIFC) ins Leben gerufen. Die Gründung einer internationalen Non-Profit-Organisation wurde erstmals von den Finanzplätzen Frankfurt (Deutschland), Moskau (Russland) und Paris (Frankreich) im Dezember 2016 vorgeschlagen. 2018 haben sie sich dann mit weiteren sieben Finanzzentren zur WAIFC zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit und den Austausch über Best Practices finanzplatzübergreifend zu fördern und den Dialog mit den Behörden auf internationaler Ebene auszubauen.

Wer sind die Gründungsmitglieder von der WAIFC?

Die WAIFC besteht aus folgenden Gründungsmitgliedern:

Was sind die Ziele der Word Alliance of International Financial Centers?

In einer Zeit rapider technologischer Entwicklung und sozialen Wandels sind Finanzplätze ein Schlüsselfaktor für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Ziel der Word Alliance of International Financial Centres ist es daher, ein transparentes Netzwerk zu schaffen und das Verständnis für die Bedeutung internationaler Finanzzentren für die nationale und internationale Wirtschaft sowie die soziale Entwicklung zu fördern. Darüber hinaus wird die WAIFC projektbezogen arbeiten und sich auf folgende Bereiche konzentrieren:

  • Daten zu Finanzplätzen
  • Beitrag der Finanzplätze zu grünen Investitionen und Infrastruktur
  • Neue FinTech-Entwicklungen
  • Die Rolle der Finanzzentren bei der Finanzierung der Wirtschaft

Wie ist die WAIFC organisiert?

Der Sitz der World Alliance of International Financial Centers ist am Finanzplatz Frankfurt. Die erste Generalversammlung wird im Dezember 2018 unter Beteiligung der Gründungsmitglieder und weiterer Finanzplätze stattfinden. Der Vorstand der WAIFC besteht aus den folgenden hochrangigen Führungskräften der Gründungsmitglieder:

  • Abdullah Al Salmi, The Capital Markets Authority Oman
  • Arnaud de Bresson, Paris EUROPLACE
  • Said Ibrahimi, Casablanca Finance City
  • Kairat Kelimbetov, Astana International Financial Centre
  • Frederic de Laminne, Belgian Finance Club
  • Jennifer Reynolds, Toronto Finance International
  • Young Ho Park, Busan International Financial City Promotion Center
  • Philippe Richard, Abu Dhabi Global Market
  • Tom Theobald, Luxembourg for Finance
  • Hubertus Vaeth, Frankfurt Main Finance
  • Alexander Voloshin, Analytical Centre Forum Moscow

Arnaud de Bresson, Paris EUROPLACE, ist der erste gewählte Vorsitzende des Gremiums. Frederic de Laminne, Belgian Finance Club, übernimmt die Rolle des Schatzmeisters und Dr. Jochen Biedermann, Frankfurt Main Finance, wird als Geschäftsführer des neu gegründeten Verbandes fungieren.

Global Finance Forum_Astana Financial Days

Global Finance Forum: Digitale Trends vernetzen Finanzzentren weltweit

Wie werden digitale Trends und technologische Innovationen die Finanzindustrie in den kommenden Jahren verändern? Diese Frage stand im Fokus der Podiumsdiskussion „The New Geography of Global Finance“ des Global Finance Forums, das vom 3.-4. Juli im Rahmen der Astana Finance Days in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfindet. Als Experte für den Finanzplatz Frankfurt am Main diskutiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance, zusammen mit hochrangigen internationalen Finanz- und Politikvertretern die Veränderungen einer global vernetzten Finanzindustrie sowie Entwicklungstendenzen.

Die Astana Finance Days werden anlässlich des 20. Jahrestags der Hauptstadt Kasachstans vom Astana International Financial Center und dem Reinventing Bretton Woods Committee organisiert. Die Konferenz wirf einen Blick auf die stabile Entwicklung des Landes, welches seine Wirtschaftskraft seit seiner Unabhängigkeit kontinuierlich und nachhaltig steigert. Ausgehend von einem Blick auf die Vergangenheit ist die Entwicklung des internationalen Finanzsektors Themenfokus der Veranstaltung. Das zweitägige Global Finance Forum bietet im Rahmen der Astana Finance Days eine exklusive Diskussionsplattform, die die digitalen Trends und technologischen Innovationen, die die Strukturen des internationalen Finanzsektors neu ordnen, in den Fokus stellt. Zentrale Themen der Podiumsdiskussionen sind:

  • Chancen und Risiken der globalen Finanzzentren
  • Eine nachhaltige Entwicklung des Finanzsystems
  • Die Entwicklung lokaler Kapitalmärkte
  • Finanzkapitalmanagement
  • Industrie 4.0
  • Trends der Finanztechnologie

Außerdem präsentiert sich die kasachische Hauptstadt Astana bei dem Forum als einen Financial Service Hub für die Belt and Road Initiative.

Im Fokus der Podiumsdiskussion „The New Geography of Global Finance“, an der Hubertus Väth teilgenommen hat, standen die technologischen Innovationen, die die Finanzindustrie revolutionieren und die globale Vernetzung der Finanzmärkte ausweiten: Cybersecurity, Big Data und Artificial Intelligence.

Das Astana International Financial Center und Frankfurt Main Finance haben sich im November vergangenen Jahres auf ein Memorandum of Understanding über eine Kooperation beider Finanzplätze verständigt. „Astana ist ein junges und aufstrebendes Finanzzentrum, mit dem uns schon seit vielen Jahren ein enges und freundschaftliches Verhältnis verbindet“, kommentierte Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance, das Verhältnis zum kasachischen Finanzzentrum nach der Unterzeichnung des neu gewonnenen Abkommens.

Said Ibrahimi, CEO of Casablanca Finance City and Hubertus Väth, Managing Director of Frankfurt Main Finance signed the Memorandum of Understanding at the Conference of Montreal.

Casablanca Finance City Authority und Frankfurt Main Finance e.V. beschließen enge Zusammenarbeit

Frankfurt Main Finance e.V. (FMF) und die marokkanische Casablanca Finance City Authority (CFC) haben sich mit einem gemeinsamen Memorandum of Understanding auf die langfristige Kooperation der beiden Finanzplätze geeinigt. Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance und Saïd Ibrahimi, Geschäftsführer der Casablanca Finance City Authority unterzeichneten das Abkommen am 11.06.2018 auf der Conference of Montreal.

Bei der Vereinbarung stehen wichtige aktuelle Themen der Finanzindustrie, wie nachhaltige Investments und Fintech-Unternehmen im Fokus. Gleichzeitig wird auch eine gegenseitige Unterstützung bei der Stärkung der Finanzplätze Frankfurt und Casablanca, sowie der jeweiligen wirtschaftlichen Regionen, der Eurozone und Afrika angestrebt. Um die enge Zusammenarbeit weiter zu fördern, werden gemeinsam organisierte Weiterbildungen, Workshops, Studienprogramme, wissenschaftliche Publikationen sowie Studienreisen anvisiert.
Frankfurt Main Finance Geschäftsführer Hubertus Väth erklärte: „Der Finanzindustrie bietet Afrika vielfältige Möglichkeiten. Inklusion und Nachhaltigkeit sind wesentliche Stichworte. Wir freuen uns auf die Kooperation mit Casablanca als einem jungen und führenden Finanzzentrum auf dem afrikanischen Kontinent.“

Said Ibrahimi, CEO von Casablanca Finance City, kommentiert: „Wir sind hocherfreut, das Memorandum of Understanding mit Frankfurt Main Finance, dem führenden Finanzplatz in der Eurozone, zu unterzeichnen. Die Partnerschaft wird die Zusammenarbeit zwischen der Eurozone und Afrika, vor allem in den Bereichen Green Finance und Fintech, unzweifelhaft vorantreiben.“
Frankfurt und Casablanca werden in den nächsten Wochen und Monaten ihre gemeinsamen Pläne umsetzen und damit zusammen zur Stärkung ihrer jeweiligen Finanzplätze beitragen.

Vierte FMF-Delegationsreise nach Südkorea und Hongkong

Unter der Führung von Herrn Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance (FMF) reiste vom 11. bis zum 16. Januar 2018 eine von FMF organisierte FinTech-Delegation nach Südkorea und Hong Kong, wie schon in den vergangenen Jahren.
In Seoul stand zu Beginn ein Gespräch mit dem Präsidenten der koreanischen Finanzaufsicht Heungsik Choe auf dem Programm. Themen des Gesprächs waren die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen FinTech, Blockchain und Cryptowährungen.
Beim FinTech- & Blockchain-Forum in der Sogang-Universität in Seoul präsentierten dann neben koreanischen Vertretern von deutscher Seite die Frankfurter Unternehmen Blockchain HELIX und Firamis sowie das Stuttgarter FinTech FINVAX. Dr. Jochen Papenbrock, der Gründer und CEO von Firamis erläuterte dabei seinen innovativen Ansatz der Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Finanzbranche.
Am nächsten Tag ging es mit dem Hochgeschwindigkeitszug KTX weiter nach Busan, der zweitgrößten koreanischen Stadt, mit der Frankfurt Main Finance durch verschiedene Kooperationsabkommen verbunden ist und eng zusammenarbeitet. Die Delegation wurde von Ki-young Kim, dem Vize-Bürgermeister für wirtschaftliche Angelegenheiten im Rathaus offiziell empfangen. Danach stand der Busan-Frankfurt-FinTech Roundtable im 52. Stock des BIFC-Gebäudes statt, welches symbolisch für die dynamische Entwicklung und die großen Ziele der Stadtplaner steht.
Zurück in Seoul standen Treffen mit koreanischen Politikern sowie Prof. Sooyong Park, dem Leiter des Global FinTech Research Institute auf dem Programm, bevor die Delegation weiter nach Hongkong reiste.
In Hongkong nahm die Delegation am Asian Financial Forum teil, auf dem FMF gemeinsam mit der FrankfurtRheinMain GmbH und Hessen Trade & Invest mit einem Gemeinschaftsstand vertreten war, um im Brexit-Kontext Interesse bei asiatischen Finanzdienstleistern, insbesondere FinTechs, für den Standort Frankfurt zu wecken.
Carrie Lam, die neue Hongkonger Regierungschefin, machte in ihrer Eröffnungsansprache klar, welche Bedeutung die FinTech- und Blockchain-Branche für Hongkong hat. Insbesondere von der Blockchain-Technologie erhofft man sich in Hongkong wichtige Impulse für die One Belt, One Road-Initiative der chinesischen Regierung.
Beim Fintech O2O International Fintech Pitch Evening in Cyberport, dem staatlichen Tech-Zentrum Hongkongs mit über 30.000 qm Fläche für FinTechs und andere Tech-Unternehmen, hatte Oliver Naegele, der Gründer und CEO des Frankfurter Blockchain-Unternehmens Blockchain HELIX die Gelegenheit, in seinem 5-minütigen Pitch anwesende Unternehmen und Investoren von seiner Lösung zur Digitalen Identität zu überzeugen. Dem Applaus und den zahlreichen positiven Kommentaren im Nachgang zufolge ist ihm dies mehr als gelungen.
Der zweite Tag des Asian Financial Forum widmete sich fast komplett den Startups. Neben zahlreichen Pitches beleuchten in verschiedenen „Innotalks“ internationale Experten insbesondere die FinTech-Ökosysteme in China, Hongkong und Asien.
Weitere Gespräche wurden mit der Hong Kong FinTech Association und dem neu-gegründeten Hong Kong Blockchain Center (HKBCC) geführt, mit denen Frankfurt Main Finance zukünftig eng zusammenarbeiten möchte.

FinTech-Delegation reist nach Südkorea und Hong Kong

Wie schon in den letzten Jahren reist eine FinTech-Delegation unter der Führung von Dr. Raettig im Januar wieder nach Hongkong zum Asian Financial Forum (AFF). Das AFF ist das wichtigste Treffen der asiatischen Finanzbranche und findet am 15. und 16. Januar 2018 bereits zum elften Mal statt. Zu den Themen des AFF gehören unter anderem Finanzinnovationen und Technologie, AI und Robotics, Green Finance, Versicherungs-Technologie, Fintech, Blockchain und Banking-Innovationen.

Frankfurt Main Finance wird sich mit einem gemeinsamen Stand mit der FrankfurtRheinMain GmbH und Hessen Trade & Invest der asiatischen Finanzwelt als attraktiver internationaler Finanzplatz präsentieren – nicht nur im Brexit-Kontext.

Mit der FinTech-Community in Hongkong unterhält Frankfurt Main Finance seit Jahren enge Verbindungen, u.a. mit HKTDC, Invest.HK, der FATHK sowie Cyberport und Metta als führende FinTech-Hubs in Hongkong.

Bereits am 11. Januar 2018 wird die FinTech-Delegation nach Südkorea reisen und sich dort in Seoul und Busan auf FinTech-Veranstaltungen präsentieren. Mit beiden südkoreanischen Finanzplätzen ist Frankfurt Main Finance über eine Reihe von Abkommen eng verbunden, u.a. in den Bereichen FinTech und Blockchain. Seit mehreren Jahren erfolgt ein regelmäßiger Austausch auf Ebene der Finanzplätze wie auch der Aufsichtsbehörden. Südkorea ist ein wichtiger Partner für Frankfurt und auch regelmäßig Ziel von Delegationsreisen des Landes Hessen.

Über das Asian Financial Forum in Hongkong

Zum elften Mal kommen am 15. und 16. Januar 2018 hochkarätige, internationale Vertreter der Finanz- und Wirtschaftswelt zum Asian Financial Forum im Hongkong zusammen. Während der zwei Tage werden sie Entwicklungen und Trends in den dynamischen Märkten Asiens und darüber hinaus diskutieren. Die Veranstaltung, die von der Regierung der Hong Kong Special Administrative Region (HKSAR) und dem Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisiert wird, steht diesmal unter dem Motto: Wachstum steuern und Innovation den Weg bereiten, in Asien und weltweit. In 2017 verzeichnete das Forum über 2.900 Teilnehmer, darunter mehr als 100 international renommierte Sprecher. Großes Interesse gab es auch an den Deal Flow Matchmaking Sessions, wo in über 600 Gesprächen mehr als 490 Projekte mit Investoren diskutiert wurden. Insgesamt arrangierte der Veranstalter seit dem Start dieser Sessions bereits 3.800 Meetings mit mehr als 1.800 Unternehmen.

Unter den Referenten 2018 finden sich Jacob J. Lew, bis 2017 Finanzminister der USA, David Lipton, First Deputy Managing Director des International Monetary Fund, Pierre Gramegna, Finanzminister von Luxemburg, Hu Huaibang, Chairman der China Development Bank Corporation, und Takehiko Nakao, Präsident der Asian Development Bank. Aus Deutschland kommt Dr. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Sprecherin beim Keynote-Luncheon am 16. Januar ist in diesem Jahr die Expertin für AI und Robotics, Professor Daniela Rus, Director of Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) und Professor Electrical Engineering and Computer Science des MIT.

Angeboten werden den Besuchern des AFF zudem vorab arrangierte Meetings für Teilnehmer mit gemeinsamen Interessengebieten, der InnoVenture Salon für Startups, die ihre Geschäftsideen internationalen Investoren vorstellen möchten, eine Zone für kostenlose Finanz- und Serviceberatung sowie Sessions mit Projekteignern, die ihre Projekte möglichen Investoren präsentieren. Zur HKTDC-Homepage: http://bit.ly/2kpfT38

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Kontakt: Dr. Jochen Biedermann

Foto: Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) 

Finanzplätze Frankfurt und Astana wollen enger kooperieren

Frankfurt Main Finance e.V. (FMF) und das Astana International Financial Centre (AIFC) aus Kasachstan haben sich am Freitag, den 17.11.2017, auf ein Memorandum of Understanding über eine Kooperation beider Finanzplätze verständigt.

In Anwesenheit des kasachischen Botschafters Bolat Nussupov, Stadtrat Markus Frank, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Oliver Schwebel und Hubertus Väth, Geschäftsführer von FMF, unterzeichneten Kairat Kelimbetov, Gouverneur des AIFC, und Dr. Lutz Raettig, Präsident von FMF das Abkommen in den Räumen der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Eine Delegation des AIFC hatte in der vergangenen Woche Frankfurt am Main besucht. Neben mehreren Treffen mit Frankfurt Main Finance sowie mit Mitgliedern von FMF nahm die Delegation am Astana International Financial Centre Forum im Rahmen der Euro Finance Week teil, dort stellten Kairat Kelimbetov und sein Team ihre weitreichenden Pläne für die kommenden Jahre vor.

„Astana ist ein junges und aufstrebendes Finanzzentrum mit dem uns schon seit vielen Jahren ein enges und freundschaftliches Verhältnis verbindet“, kommentierte Dr. Lutz Raettig das Verhältnis zum kasachischen Finanzzentrum.

Hubertus Väth sieht viel Potential in dem neugewonnenen Abkommen: „Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, in den Bereichen Infrastruktur, Ausbildung sowie interner und externer Finanzplatzvermarktung zusammen zu arbeiten.“

Frankfurt und Astana werden in den nächsten Wochen und Monaten ihre gemeinsamen Pläne umsetzen und damit zusammen zur Stärkung ihrer jeweiligen Finanzplätze beitragen.