Der Finanzplatz ist Chefsache

Frankfurt/Brüssel/New York/Hong Kong/Oman – Ministerpräsident Bouffier reiste zu Brexit-Gesprächen nach New York und Brüssel. Vertreter der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V. waren im Mittleren Osten und Asien.

Der Finanzplatz Frankfurt ist Chefsache, dass machten die beiden jüngst vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier unternommenen Reisen nach Brüssel und New York eindrucksvoll deutlich. In Brüssel traf sich der hessische Ministerpräsident mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und im Anschluss startete er für mehrere Tage nach New York, um mit zahlreichen Großbanken über den Standort Hessen zu sprechen. „Wir bedauern die Entscheidung der Briten zum Austritt aus der Europäischen Union ausdrücklich, sind aber entschlossen, die Situation positiv für Hessen zu gestalten“, kommentierte der Ministerpräsident seine Reisen, mit welchen er ein deutliches Ausrufezeichen und ein Signal an die Vertreter der Finanzbranche aussandte.

„Wenn man in einigen Jahren zurückschauen wird, dann wird man sagen, dass diese Reisen des Hessischen Miniterpräsidenten enorm wichtig waren. Sie kamen zur richtigen Zeit: Es stehen in den nächsten Monaten Entscheidungen an, wohin man geht und man will jetzt wissen: Sind wir willkommen? Da gab es Fragezeichen und die hat Volker Bouffier mit der notwendigen Rückendeckung sehr deutlich ausräumen können. Ihm gebührt unser Dank, sowie zuvor auch den zahlreichen hessischen Ministern und dem Oberbürgermeister von Frankfurt, die alle an einem Strang gezogen haben und noch ziehen“, kommentierte Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V. die Reisen.

Frankfurt ist in der Eurozone das bedeutendste Finanzzentrum und die Drehscheibe des Euro-Zahlungsverkehrs. Der Finanzplatz ist insgesamt gut gerüstet für die anstehenden Entscheidungen. Gerade die enge Zusammenarbeit und die gute Vorbereitung von Land, Region, Stadt Frankfurt und dem Finanzplatz sorgen dafür, dass Frankfurt in einer guten Ausgangslage ist. Es gilt allerdings weiterhin, dass alle Kräfte gebündelt werden müssen und die Ansiedlung von Unternehmen und Aufsichtsbehörden, wie der Bankenaufsicht EBA oder der Arzneimittelagentur EMA, keine Selbstläufer sind. Für den Finanzplatz spricht vieles, wichtig ist, dass man gerade Faktoren, wie Stabilität und Sicherheit mit in die Waagschale wirft. Diese Botschaft gilt es in die Welt zu tragen. Daher waren in den vergangnen Monaten die Vertreter der Finanzplatzinitaitve erneut unterwegs, um für den Standort zu werben. Neben Metropolen in Asien lagen die Reiseziele auch verstärkt im Mittleren Osten. Zentral bleibt aber bei allen Reisen, dass die Vertreter des Finanzplatzes Frankfurt ruhig und sachlich für den Standort werben. Dies geschieht vor allem in persönlichen Gesprächen, am besten vor Ort, in denen die Entscheider von Frankfurt und der Rhein-Main-Region überzeugt werden.

 

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