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Hubertus Väth im Interview mit efinancialcareers

Im Interview mit efinancialcareers spricht Frankfurt Main Finance Geschäftsführer Hubertus Väth über die anstehende Verlagerungen von Arbeitsplätzen an den Finanzplatz Frankfurt. Besonders den großen US-Banken, aber auch schweizer und asiatischen Banken komme in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zu. In all diesen Regionen sieht Väth Frankfurt deutlich in der Pole Position und dementsprechend würden in Kürze erste Banken ihre Entscheidungen öffentlich kommunizieren. Neben den Regulieungsinstitutionen wie BaFin und der EZB sei vor allem die hervorragende Infrastruktur Frankfurts, die Wettbewerbsfähigkeit und der große Talentpool am Standort Frankfurt grundlegend für die Entscheidung der Banken. Die Wechselwelle erwartet Väth dabei in drei Schritten: zuerst die Investmentbanken, gefolgt von Commercial Banks und schließlich Asset Managern und Dienstleistern, welche in einem dritten Schritt wechseln würden.

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Brexit und die Folgen

Der vielfach befürchtete post-Brexit-Wettbewerb zwischen den Finanzplätzen London und Frankfurt ist kein Grund zur Sorge. Das ist das Ergebnis des Podiumsgesprächs zum Thema Brexit und dessen möglichen Folgen, das die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main und das Frankfurter Chapter der Socitey for International Development (SID) am 31.01.2017 veranstalteten. Neben Moderator und SID-Vorstandsmitglied Klaus Zorbach nahmen Mark Weinmeister, Staatssekretär für Europaangelegenheiten der Hessischen Staatkanzlei, Dr. Jürgen Ratzinger, Geschäftsführer für das Geschäftsfeld International der IHK Frankfurt am Main sowie der Botschaftsrat Nick Leake, welcher die Abteilung EU und Wirtschaft der Britischen Botschaft in Berlin leitet, an der Diskussionsrunde teil. Das Gespräch untergliederte sich in drei Hauptteile: Den Auswirkungen des Brexits im Allgemeinen, den konkreten Auswirkungen auf das Land Hessen und die Rhein-Main-Region sowie das post-Brexit Bild von Europa und die Frage nach einer Krise Europas.

Auf besonderes Interesse des zahlreichen erschienen Frankfurter Publikum stieß die Frage nach den Veränderungen in der Rhein-Main-Region in Folge des Brexits. An dieser Stelle galt es für die Diskutanten einen schwierigen Bogen zu spannen, vom Brexit „als großem europäischen Unfall“ einerseits, der für Frankfurt und die gesamte Rhein-Main-Region andererseits wiederrum große Vorteile mit sich bringen könne, wie Dr. Ratziger den Gegensatz zusammenfasste. Allerdings gehe es in diesem Zusammenhang gar nicht darum Großbritannien und insbesondere London etwas zu nehmen, sondern sich anzubieten und in dieser Hinsicht habe die Rhein-Main-Region viel zu bieten. Unabhängig davon jedoch, welche Institutionen, Banken und Finanzdienstleister Geschäftsteile nach Frankfurt verlagerten, werde London in jedem Fall ein wichtiger Finanzplatz bleiben. Staatssekretär Weinmeister ergänzte das Argument des großen Potenzials der Rhein-Main-Region, indem er auf die gut strukturierte Bankenlandschaft Frankfurts, die hier ansässigen Regulierungsinstitutionen, wie beispielsweise die EZB, die BaFin oder die EIOPA sowie auf das generelle Know-How in Frankfurt und der Rhein-Main-Region verwies, welche vor diesem Hintergrund optimale Bedingungen für Finanzdienstleister aufweise. Auch könne der Finanzplatz Frankfurt den sogenannten Finanzpass ermöglichen, welcher Finanzdienstleistungen ohne erneute Registrierung in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union erlaubt. Die Negativargumente, mit denen Frankfurt als europäischem Finanzplatz häufig konfrontiert wird – zu wenig Wohn- und Büroraum sowie internationale Schulen – bezeichnete er als nichtzutreffend und bot vor diesem Hintergrund den betroffenen Institutionen und Unternehmen Gespräche zur Klärung von Missverständnissen an. Einen interessanten Aspekt in der Frage, ob Frankfurt zukünftig für London eher Konkurrenz oder Brücke in die EU darstelle, ergänzte Nick Leake, der betonte, dass intelligent gestalteter Wettbewerb positiv zu bewerten sei, da er alle beteiligten Akteure erheblich stärke.

FinTechGermany Award

CFS-Umfrage: Das Drei-Säulen-Modell der deutschen Kreditwirtschaft hat sich bewährt

Insgesamt ist sich die Finanzbranche weitgehend darüber einig (62%), dass sich das Drei-Säulen-Modell der deutschen Kreditwirtschaft (Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken) bewährt hat. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen am Finanzplatz Deutschland. Hingegen sind 29% eher unentschieden und halten das System für fraglich, 8% vertreten die Ansicht, dass sich das Model nicht bewährt hat.

Für die Finanzierung des deutschen Mittelstands sind Sparkassen und Genossenschaftsbanken entscheidend

Bei der Frage, wie wichtig jeweils die drei Säulen für die Finanzierung des deutschen Mittelstands sind, besteht in der Finanzbranche bei über 40% der Befragten Einigkeit darüber, dass Sparkassen und Genossenschaftsbanken gleichermaßen den entscheidenden oder zumindest einen wichtigen Beitrag leisten. Die Geschäftsbanken werden nur von 20% der Befragten als entscheidend, aber von 57% als wichtig eingeschätzt. 17% halten sie hingegen für weniger wichtig.

„Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind für die Finanzierung des deutschen Mittelstands unverzichtbar“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bankensektors im internationalen Vergleich wird differenziert beurteilt – Weitere Konsolidierungsprozesse werden erwartet

Die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bankensektors im internationalen Vergleich wird von der Finanzindustrie skeptisch beurteilt. Weniger als 25% der Befragten halten den deutschen Bankensektor im internationalen Vergleich für gut aufgestellt. „Der Bankensektor steht wegen des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes, erhöhten regulatorischen Anforderungen und der Digitalisierung unter einem hohen Anpassungsdruck. Die deutschen Banken müssen ihr Restrukturierungstempo erhöhen, um im internationalen Vergleich nicht weiter an Boden zu verlieren“, meint Professor Brühl. Vor diesem Hintergrund besteht Einigkeit in der Finanzindustrie (95%), dass es in den kommenden Jahren zu weiteren Konsolidierungsprozessen im Bankensektor kommen wird.

Hinzu kommt, dass ausländische Banken verstärkt in Deutschland auf den Markt drängen. Bei den Befragten besteht weitgehend Einigkeit darüber (60%), dass diese weiter an Bedeutung gewinnen werden.

„Die Umfrage macht überdeutlich, wie attraktiv der Finanzstandort Deutschland für ausländische Banken ist. Dies ist vor allem langfristig ein Ansporn für uns“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V. die Umfrageergebnisse.

FinTechGermany Award

CFS-Umfrage: Cybersecurity muss in der Finanzbranche auf jeder Agenda stehen

Das Thema Cybersecurity ist von zentraler Bedeutung. Darin ist sich die deutsche Finanzindustrie geschlossen einig und misst dem Thema einen entsprechend hohen (20%) bis sehr hohen (75%) Stellenwert bei. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen am Finanzplatz Deutschland. Einigkeit besteht in der Branche jedoch auch weitgehend (78%) darüber, dass das Thema noch nicht ausreichend adressiert wird.

Von den FinTechs verspricht sich die Finanzindustrie nur teilweise eine Unterstützung

Von den FinTechs erwarten nur 8% der Befragten eine maßgebliche Unterstützung beim Thema Cybersecurity. Die Hälfte (51%) verspricht sich zumindest teilweise eine Stärkung für das eigene Unternehmen. Hingegen rechnen 29% mit weniger und 7% mit keinerlei Unterstützung durch Fintechs.

„Das Thema Cybersecurity ist ein Zukunftsthema und eigentlich für junge Technologieunternehmen maßgeschneidert. Daher gehe ich davon aus, dass wir bald mehr Startups in diesem Bereich sehen werden“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Cybersecurity kann zukünftig einen Wettbewerbsfaktor darstellen – die Einrichtung europäischer Datenzentren ist wichtig und entscheidend

Die Finanzinstitute sind sich größtenteils darüber einig (86%), dass das Thema Datensicherheit zu einem Wettbewerbsfaktor für Finanzdienstleister werden kann. Lediglich 12% halten diesen Punkt nicht für relevant.

Da viele Daten europäischer Nutzer von sozialen Netzwerken in den USA gespeichert werden, wird die Notwendigkeit eigener Datenzentren für kritische Daten in Europa diskutiert. Die Finanzbranche hält die Einrichtung solcher Datenzentren mehrheitlich für wichtig (59%) und für entscheidend (26%). Hingegen ist es für 12% weniger relevant, wo Datenzentren angesiedelt sind.

„Die Studie unterstreicht, wie wichtig eine leistungsfähige Daten-Infrastruktur heute für die Finanzbranche ist. Der Finanzstandort Frankfurt biete hier z.B. mit dem Deutschen Internet Exchange DE-CIX exzellente Voraussetzungen. Über die Hälfte aller deutschen Rechenzentren stehen im Großraum Frankfurt. Unser Status als Daten-Hauptstadt Deutschlands macht uns auch für FinTech-Unternehmen besonders attraktiv“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V. die Umfrageergebnisse.

Bitcoins als Zahlungsmittel werden unter dem Aspekt der Datensicherheit nicht an Bedeutung gewinnen

Bitcoins sollen angeblich besonders geeignet sein, um Hacker-Attacken im Zahlungsverkehr abzuwehren. Vor diesem Hintergrund erwartet die Finanzbranche mehrheitlich (73%) jedoch nicht, dass Bitcoins als Zahlungsmittel in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden.

Finanzplatz Frankfurt ist großer Profiteur eines Brexits

Die deutsche Finanzbranche ist sich geschlossen darüber einig, dass der Finanzplatz Frankfurt vom Ausstieg Großbritanniens aus der EU profitieren wird, auch wenn die Entscheidung der Briten die Branche größtenteils überrascht hat. Ebenso werden eher neutrale bis positive Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft erwartet. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen am Finanzplatz Deutschland. Speziell der Bereich Wertpapierhandel und Abwicklung wird am Finanzplatz Frankfurt dazugewinnen laut 78% der Befragten. Mit einem Umzug der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) von London nach Frankfurt rechnet gut die Hälfte der Umfrageteilnehmer. Dabei stellt primär der knappe Wohnraum in Frankfurt bei der Verlagerung von Geschäftsaktivitäten für die befragten Finanzunternehmen (72%) einen Engpass dar.

„Die Umfrageergebnisse bestätigen, dass viele Finanzmarktteilnehmer mit einem Brexit überhaupt nicht gerechnet haben. Dieser Überraschungseffekt spiegelt sich auch in der hohen Volatilität der Aktienmärkte wieder, die uns in den kommenden Monaten begleiten dürfte“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrage.

Für nahezu alle befragten Unternehmen (95%) ist der Finanzplatz Frankfurt der große Gewinner. Daneben sehen gut zwei Drittel Paris als weiteren Profiteur eines Brexits. 15% erwarten, dass Amsterdam dazugewinnen wird. Lediglich 6% gehen davon aus, dass auch London profitieren wird. Für Mailand und Madrid werden kaum Vorteile erwartet. Ein Drittel der Befragten erwartet, dass auch andere Finanzplätze profitieren werden.

„Frankfurt ist auf einen Brexit sehr gut vorbereitet gewesen. Wir werden alles daran setzen, diese Jahrhundertchance für Frankfurt zu nutzen, für uns ist klar, dass London der zentrale Finanzplatz bleibt. Daher wollen wir, dass Frankfurt zu der Brücke für London in die Eurozone wird“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V. die Umfrageergebnisse.

Auf die Frage, in welchen Geschäftsbereichen der Finanzplatz Frankfurt besonders profitieren kann, wird der Bereich Wertpapierhandel und Abwicklung von 78% der Befragten genannt. Die Hälfte sieht weitere Chancen für das Asset Management / Vermögensverwaltung und für den Bereich Corporate Banking, knapp gefolgt vom Bereich Professional Services (43%). Retail Banking hingegen wird nur von 7% der Umfrageteilnehmer genannt.

„Die Ergebnisse zeugen von hohen Erwartungen der Marktteilnehmer an die künftige Rolle des Finanzplatzes Frankfurt. Dies erhoffen sich aber auch andere Finanzplätze. Ich rechne daher mit einem intensiven Standortwettbewerb, in dem es darauf ankommen wird, die Stärken Frankfurts gezielt bei Top-Entscheidern hervorzuheben“, führt Professor Brühl weiter aus.

Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) wird voraussichtlich ihren Sitz nicht mehr in einem Land haben können, das außerhalb der EU liegt. Wohin die EBA jedoch verlagert wird, ist offen. Die deutsche Finanzbranche rechnet mehrheitlich damit (57%), dass die EBA nach Frankfurt umzieht. Hingegen erwarten 33% der Befragten, dass sich die europäische Bankenbehörde an einem anderen Standort ansiedelt.

Die deutsche Finanzbranche stellt sich auch auf gewisse Engpässe ein, wenn es zu einer Verlagerung von Geschäftsaktivitäten von London nach Frankfurt kommt. Knapp drei Viertel der Befragten (72%) nennt hier den knappen Wohnraum, die Hälfte (53%) sorgt sich um ausreichend qualifiziertes Personal, 27% beurteilen die Verkehrsinfrastruktur kritisch und 22% das Angebot an Büroflächen. Hingegen sehen nur 11% die IT-Infrastruktur in Frankfurt als Engpass an.

Finanzbranche befürwortet mehrheitlich eine Beschränkung der Briten zum EU-Binnenmarkt und erwartet eher neutrale bis positive Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft

Nach Meinung der Mehrheit der befragten Finanzinstitute und Dienstleistungsunternehmen (68%) sollte die EU Großbritannien zukünftig keinen uneingeschränkten Zugang zum Europäischen Binnenmarkt mehr gewähren. Hingegen sprechen sich 22% dafür aus, trotz eines Brexits keine Beschränkungen einzuführen. Die möglichen Auswirkungen eines Brexits auf die deutsche Wirtschaft werden von der Hälfte der Befragten (48%) neutral und von 35% positiv beurteilt. Lediglich 15% erwarten negative Auswirkungen.

Thema Brexit: Frankfurt Main Finance in den Medien

Er wird heiß diskutiert in allen Medien und über alle Kanäle: Der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU (Brexit), über den die Briten am 23. Juni per Volksentscheid abstimmen. Welche Konsequenzen ein Brexit für den Finanzplatz Frankfurt und Hessen hätte, zu dieser Frage ist der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V., Hubertus Väth, ein begehrter und kompetenter Gesprächspartner. Weiterlesen

Die hessenschau zu einem möglichen Brexit

Hessen würde verlieren, Frankfurt könnte gewinnen – die hessenschau analysierte jüngst die möglichen Konsequenzen eines Brexit auf Frankfurt und ganz Hessen. Der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V., Hubertus Väth, macht in der Sendung deutlich: Wir wünschen uns den Brexit nicht, er wäre schlecht für Deutschland, Europa und Großbritannien. Sollte er kommen, handelt es sich um eine klare Chance für den Finanzplatz Frankfurt. Wir rechnen damit, dass bei es bei einer Verlagerung zu einer fünfstelligen Zahl an neuen Arbeitsplätzen in Frankfurt kommen könnte.

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Auf dem Kontinent liegt Frankfurt ganz vorne

Der Finanzplatz Frankfurt hat die Führungsrolle unter den Finanzmetropolen in Kontinentaleuropa übernommen. Zu diesem Ergebnis kommen die Helaba-Volkswirte in ihrer Jubiläumsstudie „Finanzplatz Frankfurt bewegt sich weiter“. Frankfurt punktet mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), der herausragenden IT-Infrastruktur, den vergleichsweise günstigen Mieten und Lebenshaltungskosten sowie guter Verkehrsinfrastruktur und liegt jetzt auf dem Kontinent ganz vorne.

Besonders in zwei zentralen Feldern ist der Finanzplatz Frankfurt gut aufgestellt: In der finanzbezogenen Lehre und Forschung hat sich Frankfurt substanziell weiterentwickelt und an internationalem Ansehen gewonnen. Mit der sich ergänzenden Kombination aus Frankfurter Goethe-Universität und Frankfurt School of Finance and Management wird ein attraktives, hochwertiges Spektrum der Lehre und Forschung geboten. Zudem gewinnt Frankfurt durch sein breites Netzwerk an intellektueller Infrastruktur. Bei den Trends in der Finanzbranche ist die Digitalisierung das dominierende Thema. Der technologische Wandel des Bankwesens wird wesentlich von Fintechs sowie Internetkonzernen angeschoben. Hierbei schneidet die Rhein-Main-Neckar-Region als Deutschlands dynamischste FinTech-Region gut ab. Damit Frankfurt seine Position langfristig festigen und ausbauen kann, gilt es insbesondere, Frankfurts Position als deutscher bzw. kontinentaleuropäischer Fintech-Hub auszubauen sowie die Innovationskraft des Finanzplatzes weiter zu stärken.

Zur aktuellen Beurteilung der Finanzplätze Frankfurt, Paris und London haben die Helaba-Volkswirte fünf Kernkriterien herangezogen, die für die nachhaltig erfolgreiche Positionierung eines internationalen Finanzplatzes unverzichtbar sind. Diese sind: Banken, Börsen, finanzbezogene Lehre und Forschung, Trends in der Finanzbranche sowie standortspezifische Qualitäten.

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