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Frankfurt Main Finance besucht israelische FinTechs

Israel verfügt über einen starken FinTech-Sektor. Zeit für Frankfurt Main Finance, diesen genau kennenzulernen und Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem Finanzplatz sowie deutschen und israelischen FinTechs zu erkunden. Das übernimmt der FinTech-Experte von Frankfurt am Main Finance Dr. Jochen Biedermann im Rahmen der Veranstaltung „Tel Aviv- Frankfurt FinTech Summit“, die am 21. März im Rahmen der Israel-Delegationsreise des Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann stattfinden wird. Vorab beantwortet er Fragen zum FinTech-Standort Israel und die Ziele seines Besuches vor Ort. Interessierte deutsche FinTechs sind eingeladen, ihn im Herbst bei einer weiteren Delegationsreise nach Israel zu begleiten.

 

Herr Biedermann, als Frankfurter denkt man bei FinTech-Standorten nicht in aller erster Linie an Tel Aviv. Wie ist das israelische FinTech-Segment denn tatsächlich aufgebaut?

Israel ist sehr technologiestark. Hier sammeln sich ein großes Hightech- Know-how und in diesen Themen gut ausgebildete Fachkräfte. Besonders das Cybersecurity-Segment ist in Israel hoch entwickelt und genießt einen äußerst guten Ruf. Das unterstützt auch den FinTech-Sektor, da es hier viele Schnittstellen gibt. Außerdem ist Israel ein sehr kleines Land. Das heißt, dass die dort ansässigen Unternehmen exportorientiert agieren und sehr schnell ins Ausland expandieren. Zusammenfassend lässt sich Israel als Tech-Powerhouse wie auch als Startup-Nation beschreiben.

 

Welche Anknüpfungspunkte sehen Sie zwischen den FinTech-Standorten Frankfurt und Tel Aviv?

Wie bereits erwähnt, expandieren israelische FinTechs sehr schnell ins Ausland. Für uns ist es deshalb eine willkommene Möglichkeit, den Finanzplatz Frankfurt und seine FinTech-Branche vorzustellen. Auch im Rhein-Main-Gebiet befindet sich ein großes Cluster für Cybersecurity. Als Beispiele seien hier das Fraunhofer-Institut SIT wie auch das Center for Research in Security and Privacy (CRISP) in Darmstadt angeführt. Israelische FinTechs finden somit hier auch die gewohnte Infrastruktur vor. Darüber hinaus wollen wir natürlich auch die Internationalisierung unserer heimischen FinTechs vorantreiben. Unser Partner Accelerator Frankfurt und sein Gründer Ram Shoham sind in Israel bereits gut vernetzt. Nun wollen wir das auch für den Finanzplatz Frankfurt insgesamt etablieren.

 

Sind weitere Kooperationen zwischen Frankfurt und Tel Aviv geplant?

Wir kooperieren im FinTech-Bereich bereits seit Jahren erfolgreich mit Südkorea, Hongkong,Holland sowie Norwegen und haben auch mit Israel bereits zwei gemeinsame Veranstaltungen in Frankfurt Rhein-Main durchgeführt.

Für Herbst ist bereits eine weitere Reise nach Israel geplant, gemeinsam mit deutschen FinTechs. Interessierte FinTechs sind herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden, wenn Interesse besteht, mit uns nach Tel Aviv zu reisen.

frankfurter weihnachtsmarkt

Frankfurter Weihnachtsmarkt

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt blickt auf eine lange Tradition zurück und zählt damit zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Bis ins Jahr 1393 lässt sich nachweisen, dass an Weihnachten in Frankfurt Märkte stattfanden. Mittelpunkt des Marktes ist der Römerberg, der mit seinen Fachwerkhäusern die Kulisse für einen der schönsten Weihnachtsmärkte des Landes bietet. An den verschiedenen Weihnachtsmarktbuden lassen sich neben den Klassikern, gebrannte Mandeln, Glühwein und Bratwürstchen, typische Frankfurter Weihnachtsspezialitäten wie Bethmännchen, warmer Apfelwein und Quetschmännchen kosten. Auf dem angrenzenden Kunsthandwerkmarkt in den Römerhallen sowie der Paulskirche gibt es zudem die Möglichkeit, sich auf die Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk zu machen.

Der 33 Meter hohe und etwa neun Tonnen schwere Weihnachtsbaum auf dem Römerberg – eine Spende der Tourismusregion Skijuwel Alpbachtal Wildschönau im österreichischen Brandenberg in Tirol – stellt wie jedes Jahr das Wahrzeichen des Frankfurter Weihnachtsmarktes dar und sorgt mit circa 5.000 energieeffizienten LEDs und 400 Schliefen für besinnliche Beleuchtung und weihnachtliche Atmosphäre. Auf der Bühne neben dem größten Weihnachtsbaum Deutschlands werden an den Wochenenden internationale Weihnachtslieder präsentiert. Auch die Weihnachtskrippe mit dem Jesukind findet sich dort und die Turmbläser vom Altan der Nikolaikirche erfüllen den Römerberg mittwochs und samstags mit festlichen Melodien.

Zweisprachig, in Deutsch und Englisch, werden jeweils an den Adventswochenende Führungen über den Weihnachtsmarkt angeboten und die Frankfurter Weihnachtsmarkt-Spezialitäten vorgestellt. Auch Geschichten über das historische und moderne Frankfurt, den Weihnachtsmarkt und bekannte Frankfurter Persönlichkeiten sind Teil des Rundgangs, der mit einem Besuch der Dachgalerie der Alten Nikolaikirche und dem Blick auf das Lichtermeer von Weihnachtsmarkt und Skyline gekrönt wird.

An der Frankfurter Hauptwache finden sich weitere Weihnachtsmarktstände, die das klassische Weihnachtsmarktgelände bis auf die Shoppingmeile Zeil erweitern und somit einen Übergang zum Weihnachtsbummel bilden. Auf dem Friedrich-Stolze-Platz findet zudem die sogenannte „Rosa Weihnacht“ statt, die von der Gay Community des Rhein-Main-Gebietes ausgerichtet wird und mit bunten Lichtern sowie ausgefallener Dekoration und Gestaltung eine besondere Stimmung entfaltet. Neben diesem zusammenhängenden Weihnachtsmarktgelände laden auch Frankfurt-Höchst am Höchster Schloss und Sachsenhausen am Goetheturm zum Besuch kleiner Stadtteilweihnachtsmärkte ein. Vor den Toren der Stadt findet sich zudem eine Vielzahl romantischer Weihnachtsmärkte in Odenwald, Rheingau, Taunus und Wetterau.

FinTechGermany Award

CFS-Umfrage: Cybersecurity muss in der Finanzbranche auf jeder Agenda stehen

Das Thema Cybersecurity ist von zentraler Bedeutung. Darin ist sich die deutsche Finanzindustrie geschlossen einig und misst dem Thema einen entsprechend hohen (20%) bis sehr hohen (75%) Stellenwert bei. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen am Finanzplatz Deutschland. Einigkeit besteht in der Branche jedoch auch weitgehend (78%) darüber, dass das Thema noch nicht ausreichend adressiert wird.

Von den FinTechs verspricht sich die Finanzindustrie nur teilweise eine Unterstützung

Von den FinTechs erwarten nur 8% der Befragten eine maßgebliche Unterstützung beim Thema Cybersecurity. Die Hälfte (51%) verspricht sich zumindest teilweise eine Stärkung für das eigene Unternehmen. Hingegen rechnen 29% mit weniger und 7% mit keinerlei Unterstützung durch Fintechs.

„Das Thema Cybersecurity ist ein Zukunftsthema und eigentlich für junge Technologieunternehmen maßgeschneidert. Daher gehe ich davon aus, dass wir bald mehr Startups in diesem Bereich sehen werden“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Cybersecurity kann zukünftig einen Wettbewerbsfaktor darstellen – die Einrichtung europäischer Datenzentren ist wichtig und entscheidend

Die Finanzinstitute sind sich größtenteils darüber einig (86%), dass das Thema Datensicherheit zu einem Wettbewerbsfaktor für Finanzdienstleister werden kann. Lediglich 12% halten diesen Punkt nicht für relevant.

Da viele Daten europäischer Nutzer von sozialen Netzwerken in den USA gespeichert werden, wird die Notwendigkeit eigener Datenzentren für kritische Daten in Europa diskutiert. Die Finanzbranche hält die Einrichtung solcher Datenzentren mehrheitlich für wichtig (59%) und für entscheidend (26%). Hingegen ist es für 12% weniger relevant, wo Datenzentren angesiedelt sind.

„Die Studie unterstreicht, wie wichtig eine leistungsfähige Daten-Infrastruktur heute für die Finanzbranche ist. Der Finanzstandort Frankfurt biete hier z.B. mit dem Deutschen Internet Exchange DE-CIX exzellente Voraussetzungen. Über die Hälfte aller deutschen Rechenzentren stehen im Großraum Frankfurt. Unser Status als Daten-Hauptstadt Deutschlands macht uns auch für FinTech-Unternehmen besonders attraktiv“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V. die Umfrageergebnisse.

Bitcoins als Zahlungsmittel werden unter dem Aspekt der Datensicherheit nicht an Bedeutung gewinnen

Bitcoins sollen angeblich besonders geeignet sein, um Hacker-Attacken im Zahlungsverkehr abzuwehren. Vor diesem Hintergrund erwartet die Finanzbranche mehrheitlich (73%) jedoch nicht, dass Bitcoins als Zahlungsmittel in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden.

Frankfurt FinTech Report #1

Die Frankfurter FinTech Szene pulsiert durch Events und neue Initiativen. Bleiben Sie auf dem Laufendem, indem sie Freitags unseren wöchentlichen Rückblick verfolgen.

Accelerator Frankfurt

Die erste Gruppe Start-ups hat ihr viermonatiges Programm bei Accelerator Frankfurt begonnen, einem unabhängiger Accelerator, der Startups durch die Vermittlung von Partnern, Kunden und Investoren zur Investitionsbereitschaft verhilft. Die erste Welle an Startups bestand aus acht Startups: Alyne (RegTech, Compliance als Dienstleistung), Beeeye (Kreditprüfung mithilfe lernfähiger Computer), Cindicis (kontextabhängige Informationsplattform), Fenror7 (Cybersecurity für Unternehmen) Pronteo (Peer-To-Peer FoodTech), Schnellspesen (FinTech, automatisiertes Kostenmanagement), Secured Touched (Cybersecurity für mobile Geräte) and Wroomer (efinance Plattform für Gebrauchtwagen). Das Kick-off Event des Programms kommentierend, betonte Ram Shoham, Gründer von Accelerator Frankfurt: „Das Programm wäre ohne unsere strategischen Partner Atobe, Beiten Burkhardt, d-fine und die firma nicht möglich, welche den Startups die nötigen Services bieten, um ihre Lernkurve zu beschleunigen und ihre Erfolgsaussichten zu erhöhen.“
Frankfurt Main Finance möchte den acht Start-ups, welche unter 150 Bewerbern ausgewählt wurden, gratulieren. Außerdem spielen Start-Up Accelerators eine entscheidende Rolle im sich stetig erweiternden Frankfurter FinTech Ökosystem. FMF unterstützt bereits seit langem Initiativen, Accelerators in die Rhein-Main-Region zu holen und wird dieses Ziel auch weiterhin verfolgen. Accelerator Frankfurt bringt Expertise und Mentoren aus Deutschalnd, Israel und Skandinavien miteinander in Verbindung und kann vor diesem Hintergrund als ausgezeichnetes Beispiel für private Initiative und internationaler Zusammenarbeit betrachtet werden. Erfolgreiche Start-ups sind ein wichtiger Impuls für die lokale Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und lockt Investitionen in die Region an.

Women in FinTech

Am Montagabend fand das von Frankfurt Main Finance ausgerichtete und von Marguerite Arnold initiierte Kick-off-Treffen zur geplanten Veranstaltungsreihe „Women in FinTech“ statt, in dem vor allem die inhaltliche Gestaltung zukünftiger Treffen im Mittelpunkt stand. Im Hinblick auf die zentrale Frage, wie der Anteil von Frauen, nicht nur als Gründerinnen, sondern im gesamten FinTech-Sektor, erhöht werden kann, wurden als grundlegende Stichworte Finanzierungsmöglichkeiten, gesetzliche Rahmenbedingungen Informationsverbreitung, Netzwerkbildung, aber auch die Sichtbarkeit von Frauchen in der FinTech-Branche sowie finanzielle Bildung identifiziert. Dementsprechend sollen zukünftige Women-in-FinTech-Abende anhand dieser Schlagworte strukturiert werden, wobei man sich darauf einigte, sich beim nächsten Treffen am 25. Oktober mit der gesetzlichen Grundlage zur Start-up Gründung zu beschäftigen. Große Einigkeit war unter den Teilnehmern auch in der generellen Überzeugung zu finden, dass Frauen als Nutzerinnen von Finanztechnologie auch an deren Entwicklung beteiligt sein sollten sowie dass ein größerer Anteil an Frauen für die FinTech-Branche von großem Nutzen sein würde, da deren alternative Perspektiven und Sichtweisen der Entwicklung von FinTechs neue Wege ermöglichten.

Start-Up Grind

Am Donnerstag, den 22. September 2016, veranstalte das Frankfurt Startup Grind Team sein siebtes Event, welches im 48sten Stock des PWC Gebäudes im Frankfurter Westend stattfand. Auf diese Weise wurden die Gespräche der dynamischen Frankfurter FinTech Gemeinschaft vor dem offiziellen Programm des Abens, von einem atemberaubenden Ausblick umgeben. Sprecher des Abends waren Hartmut Giesen, verantwortlich für die strategische Entwicklung des Sutor Startup-Platform und Andreas Wiethölter, CMO und Geschäftsführer von Deposit Solutions, einem Hamburger FinTech, welches 2014 ZINSPILOT als B2C Produkt etablierte. Ein Video des Abends kann auf der Facebook-Seite des Start-Up Grind Frankfurt abgerufen werden.

Kommende Frankfurt FinTech Events:

BCG-Studie: „Frankfurt gehört zu den attraktivsten Standorten für in London vertretene Finanzdienstleister“

Die Boston Consulting Group (BCG) hat rund 360 leitende Banker aus Großbritannien, Frankreich, den USA und Deutschland befragt, welche Alternativen es nach dem Brexit zum Standort London für sie geben kann. Demnach gehört Frankfurt zu den attraktivsten Standorten für in London vertretene Finanzdienstleister, die aufgrund des anstehenden britischen EU-Austritts erwägen, ihre Geschäftsaktivitäten ins Ausland zu verlagern. „Insbesondere die ökonomische und politische Stabilität in Deutschland, kombiniert mit der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, macht den Standort Frankfurt am Main zur Top-Adresse, wie aus dieser Umfrage kurz vor dem Brexit hervorgeht“, sagt Bankenspezialist Dr. Wolfgang Dörner, Senior Partner und Leiter des Frankfurter BCG-Büros.

Rund 20 Prozent der Finanzdienstleistungs-Jobs in London könnten an andere globale Finanzplätze verlagert werden, so die Studie. Die Standortattraktivität für Banken wurde anhand von 14 Kriterien erhoben – u. a. Infrastruktur, Geschäftsumfeld, Stabilität, Lifestyle-Faktoren sowie Zugang zu Märkten und Institutionen.

Pressemitteilung der BCG mit weiteren Details zur Studie

Die hessenschau zu einem möglichen Brexit

Hessen würde verlieren, Frankfurt könnte gewinnen – die hessenschau analysierte jüngst die möglichen Konsequenzen eines Brexit auf Frankfurt und ganz Hessen. Der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V., Hubertus Väth, macht in der Sendung deutlich: Wir wünschen uns den Brexit nicht, er wäre schlecht für Deutschland, Europa und Großbritannien. Sollte er kommen, handelt es sich um eine klare Chance für den Finanzplatz Frankfurt. Wir rechnen damit, dass bei es bei einer Verlagerung zu einer fünfstelligen Zahl an neuen Arbeitsplätzen in Frankfurt kommen könnte.

Den gesamten Beitrag finden Sie hier:

Auf dem Kontinent liegt Frankfurt ganz vorne

Der Finanzplatz Frankfurt hat die Führungsrolle unter den Finanzmetropolen in Kontinentaleuropa übernommen. Zu diesem Ergebnis kommen die Helaba-Volkswirte in ihrer Jubiläumsstudie „Finanzplatz Frankfurt bewegt sich weiter“. Frankfurt punktet mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), der herausragenden IT-Infrastruktur, den vergleichsweise günstigen Mieten und Lebenshaltungskosten sowie guter Verkehrsinfrastruktur und liegt jetzt auf dem Kontinent ganz vorne.

Besonders in zwei zentralen Feldern ist der Finanzplatz Frankfurt gut aufgestellt: In der finanzbezogenen Lehre und Forschung hat sich Frankfurt substanziell weiterentwickelt und an internationalem Ansehen gewonnen. Mit der sich ergänzenden Kombination aus Frankfurter Goethe-Universität und Frankfurt School of Finance and Management wird ein attraktives, hochwertiges Spektrum der Lehre und Forschung geboten. Zudem gewinnt Frankfurt durch sein breites Netzwerk an intellektueller Infrastruktur. Bei den Trends in der Finanzbranche ist die Digitalisierung das dominierende Thema. Der technologische Wandel des Bankwesens wird wesentlich von Fintechs sowie Internetkonzernen angeschoben. Hierbei schneidet die Rhein-Main-Neckar-Region als Deutschlands dynamischste FinTech-Region gut ab. Damit Frankfurt seine Position langfristig festigen und ausbauen kann, gilt es insbesondere, Frankfurts Position als deutscher bzw. kontinentaleuropäischer Fintech-Hub auszubauen sowie die Innovationskraft des Finanzplatzes weiter zu stärken.

Zur aktuellen Beurteilung der Finanzplätze Frankfurt, Paris und London haben die Helaba-Volkswirte fünf Kernkriterien herangezogen, die für die nachhaltig erfolgreiche Positionierung eines internationalen Finanzplatzes unverzichtbar sind. Diese sind: Banken, Börsen, finanzbezogene Lehre und Forschung, Trends in der Finanzbranche sowie standortspezifische Qualitäten.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

 

Neue Website informiert über FinTech-Aktivitäten am Finanzplatz

Frankfurt – Die Finanzplatz-Initiative Frankfurt Main Finance e.V. hat im Rahmen einer Informationsoffensive zum Thema FinTech ihr Jahrbuch „On the Move“ veröffentlicht, sowie ihren Internetauftritt ausgebaut und neu gestaltet. Beide Maßnahmen dienen dazu, die FinTech-Aktivitäten am Finanzplatz noch besser zu dokumentieren und einen Überblick über die heimischen FinTech-Unternehmen wie auch deren unterstützende Partner zu geben.

Unter www.frankfurt-main-finance.com zeigt die Standortinitiative unter anderem, welche FinTech-Unternehmen und -Institutionen bereits das enorme Potenzial des Rhein-Main-Gebietes erkannt und sich dort angesiedelt haben. Aktuelle FinTech-Studien und ein Veranstaltungskalender ergänzen das Informationsangebot. Unter anderem ist hier der wichtige Beitrag der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hervorzuheben, welche mit Veranstaltungen, wie der Konferenz „BaFin-Tech 2016“, ganz Besonderes leistet. Darüber hinaus sind Initiativen und Unterstützer, die Frankfurts Position als FinTech-Metropole stärken, in einer neuen Datenbank hinterlegt und nach verschiedenen Kategorien abrufbar. Unternehmen, die gegenüber FinTechs als Dienstleister auftreten, können sich kostenlos in der Datenbank registrieren.

Ebenfalls neu: Die Website von Frankfurt Main Finance e.V. bietet die Möglichkeit, sich für den Finanzplatznewsletter zu registrieren und so unkompliziert regelmäßig zentrale Informationen, Terminhinweise und informative Beiträge zu erhalten.
Zusätzlich zur Neugestaltung der Website konnte Frankfurt Main Finance e.V. in den sozialen Netzwerken punkten. So gelang es, auf dem diesjährigen Frankfurt Finance Summit unter dem Hashtag #FinSum16 bei Twitter einen deutschlandweiten Top-Trend im Finanzbereich zu setzen. Insbesondere die häufige Verwendung des Hashtags und die vielfältigen Interaktionen bei Twitter waren herausragend. Laufend folgen kann man dem Verein bei Twitter unter @FMFdigital.

Weitere inhaltliche Schwerpunkte des zweisprachigen Internetangebots sind neben den Details zur Standort-Initiative aktuelle Finanzplatzthemen wie Regulierung, die Rolle Frankfurts als RMB-Hub und die internationalen Kooperationen des Finanzplatzes Frankfurt.

„Neben der inhaltlichen Erweiterung bietet der neue Internetauftritt von Frankfurt Main Finance auch ein neues, frischeres Erscheinungsbild. Der Besucher erhält alle Informationen schnell, gezielt und übersichtlich mit möglichst wenigen Klicks. Es soll Spaß machen, die Website zu nutzen“, beschreibt Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance e.V. den Relaunch der Website.

Starke Verbindung von Wirtschaft und Politik

Die Ziele von Frankfurt Main Finance erfordern eine starke Verbindung von Wirtschaft und Politik. Glaubwürdig wird sie einerseits durch den Rückhalt der politischen und wirtschaftlichen Repräsentanten und andererseits durch eine effiziente Bearbeitung der Projekte. Zentrale Gremien von Frankfurt Main Finance e.V. sind Vorstand und Präsidium, der Präsidialausschuss und die Geschäftsführung. Mit dem Relaunch der Website wird ein Überblick über die Governance, die Aufgaben und die Funktion von Frankfurt Main Finance gegeben. Ebenso wie die neugestaltete Website diverse Möglichkeiten enthält, sich Fach- und Sachinformationen herunterzuladen. Ganz besonders kann man hier auf das hochwertige Jahrbuch „On the Move“ hinweisen, welches in diesem Jahr wieder durch ganz besonders erstrangige Autoren glänzt.

Mehr zur Finanzplatz-Initiative sowie ihren Mitgliedern auf www.frankfurt-main-finance.com.

Frankfurt bei Arbeitnehmern besonders beliebt

Immer mehr Menschen pendeln zum Arbeiten nach Hessen und insbesondere nach Frankfurt. Die Zahl der Berufs-Pendler stieg im Vorjahresvergleich um mehr als 9000 auf 344 667 Menschen (Stichtag: 30.6.2015), wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) bekanntgab. Demnach kommen 14,3 Prozent der in Hessen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus einem anderen Bundesland oder aus dem Ausland. Viele zieht es nach Frankfurt: 350 400 Menschen kommen täglich zur Arbeit in die Mainmetropole, davon 256 204 aus anderen hessischen Regionen.

Vor allem für die Bewohner der umliegenden Städte und Gemeinden spielt Frankfurt als Arbeitsort eine wichtige Rolle. So arbeiten in den Kommunen Bad Vilbel, Kelsterbach, Offenbach, Mörfelden-Walldorf, Maintal, Eschborn und Neu-Isenburg mehr als die Hälfte aller Auspendler im direkt angrenzenden Frankfurt; in vielen Kommunen – etwa aus dem Vordertaunus – beträgt der Anteil der „Frankfurt-Pendler“ immer noch vierzig Prozent und mehr.

Frankfurt als zentraler Internetknoten

Die Finanz- und Dienstleistungsmetropole Frankfurt am Main vereint als Mittelpunkt der Wirtschaftsregion Rhein- Main eine in Deutschland einzigartige Mischung aus branchenübergreifender Wirtschaftskraft, zentraler Lage, hervorragender Infrastruktur, exzellentem wissenschaftlichen Angebot sowie hoher Lebensqualität. 220 Kreditinstitute mit mehr als 73.000 Beschäftigten sowie 7.000 im Finanzbereich tätige Unternehmen bilden ein stabiles Rückgrat.

Aber Frankfurt ist nicht nur Drehkreuz für Handel, Verkehr und Finanzen, sondern auch ein zentrales Drehkreuz des internationalen Datenverkehrs. Frankfurt am Main hat nach Verkehrsaufkommen mit über 5,1 Terrabit pro Sekunde einen der größten und wichtigsten Internetknoten der Welt. Damit spielt Frankfurt nicht nur als Finanzplatz eine weltweit zentrale Rolle, sondern auch für den internationalen Datenverkehr.