Hochrangig und effizient

Die Ziele von Frankfurt Main Finance erfordern eine starke Verbindung von Wirtschaft und Politik; glaubwürdig wird sie einerseits durch den Rückhalt der politischen und wirtschaftlichen Repräsentanten und andererseits durch eine effiziente Bearbeitung der Projekte. Dieses Spannungsfeld hat Frankfurt Main Finance durch die Verfassung und Organisationsstruktur des Vereins auf­gelöst. Zentrale Gremien sind das Präsidium, der Ständige Ausschuss, die Geschäftsführung und Arbeitsgruppen. Daneben sieht die Satzung einen Vorstand vor, der von der Mit­gliederversammlung gewählt wird. Die Mitgliederversammlung legt darüber hinaus den Etat fest, entlastet Vorstand, Präsidium und Geschäftsführung und entscheidet über Satzungsänderungen und die Vereinsauflösung.

Das Präsidium

Das Präsidium führt den Verein. Es setzt sich aus bis zu zwölf Mitgliedern zusammen und wird vom Vorstand gewählt. Durch die Besetzung mit hochrangigen Persönlichkeiten der Mitgliedsorganisationen wird der Initiative sowohl innerhalb der Organisationen selbst als auch in der breiten Öffent­lichkeit die notwendige Stärke verliehen.

Mitglieder des Präsidiums

Dr. Lutz Raettig (Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender der Morgan Stanley Bank AG)

Dr. Lutz Raettig

Dr. Lutz Raettig

„Wir Investmentbanker profitieren besonders von der intellektuellen Anziehungskraft der Stadt. Nirgends ist die Verbindung zwischen Finanzwissenschaft und Praxis so intensiv und auch relevant wie am Standort der EZB.“

Von 1995 bis 2005 war er Vorsitzender des Vorstandes der Morgan Stanley Bank AG Frankfurt. Außerdem war er Vice Chairman Europe und verantwortete das Geschäft der Gruppe in Deutschland und Österreich. Vor seinem Wechsel zu Morgan Stanley arbeitete Lutz Raettig acht Jahre als Generalbevollmächtigter bei der Commerzbank AG in Frankfurt und New York, u.a. als Leiter des Investment Banking, Leiter des Global Corporate Banking und zuletzt als Co-Head der Region Nordamerika in New York. Zuvor war er 18 Jahre bei der Westdeutschen Landesbank (WestLB) in Düsseldorf, Frankfurt, London (Orion Banking Group) und New York tätig, vornehmlich in den Bereichen Investment Banking, Capital Markets und Corporate Banking. Von 1978 bis 1982 war er Co-Head Nordamerika in New York.

Geboren in Berlin 1943, hat er in Bremen Abitur gemacht, in Hamburg Betriebswirtschaftslehre studiert und nach seinem Examen 1967 im Jahre 1969 promoviert. Von 1967 bis 1970 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hamburg.

Dr. Lutz R. Raettig hat eine Reihe von Mandaten am Finanzplatz inne. So ist er unter anderem ehrenamtliches Mitglied des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main, Vorsitzender des Börsenrates der Frankfurter Wertpapierbörse, Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Banken, Mitglied des Aufsichtsrates bei Clearstream International, Mitglied des Aufsichtsrates der Messe Frankfurt, Vizepräsident der IHK Frankfurt und der Vereinigung Hessischer Unternehmerverbände, Vorsitzender des Bankenausschusses der IHK Frankfurt, Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH und der VGF Frankfurt sowie Mitglied des Board of Directors des American Chamber of Commerce in Germany und des German American Chamber of Commerce in New York.

Am Kulturzentrum Frankfurt gehört er den Kuratorien der Alten Oper, des Schirn Museums und des English Theatre an.

Tarek Al-Wazir (Staatsminister, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung)

Tarek-Al-Wazir„Sowohl für die Wirtschaft Hessens als auch Deutschlands ist der Finanzplatz Frankfurt ein wichtiger Erfolgsfaktor. Nachhaltiges Wachstum, ein wettbewerbsfähiger Mittelstand und Jahrhundertaufgaben wie die Energiewende oder die Modernisierung der Infrastruktur sind nur mit einem soliden und starken Finanzsektor zu bewältigen.“

Geboren am 3. Januar 1971 in Offenbach, ist Tarek Al-Wazir seit Januar 2014 Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Zuvor, von Mai 2000 bis Januar 2014, war der Diplom-Politologe Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und seit 1995 Mitglied des Hessischen Landtags. Von 2007 bis 2013 war er Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und seit 2006 Mitglied des Bundesparteirates der Grünen.

Tarek Al-Wazir ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Uwe Becker (Kämmerer der Stadt Frankfurt am Main)

Uwe Becker

Uwe Becker

„Das Leben ist viel zu kurz und wichtig, um es nur an sich selbst zu verschwenden.“

Uwe Becker ist Kämmerer der Stadt Frankfurt am Main. Zugleich ist er als Dezernent zuständig für die städtischen Beteiligungen, die Region Frankfurt RheinMain und die kirchlichen Angelegenheiten der Stadt.

Obwohl er 1969 in Bad Homburg geboren wurde, ist Uwe Becker ein waschechter Frankfurter. Er wuchs in der ehemals selbstständigen Gemeinde Nieder-Eschbach auf, die seit 1972 Stadtteil von Frankfurt am Main ist. Das Abitur absolvierte er an der Ziehenschule. Nach dem Grundwehrdienst lernte er Bankkaufmann bei der Frankfurter Sparkasse, wo er dann als Personalreferent tätig war. Früh zeichnete sich die politische Karriere des heutigen Kämmerers ab. In der Jungen Union wurde er rasch Vorsitzender des Verbands Frankfurt/Nordost. 1991, mit 22 Jahren, wurde er Vorsitzender der CDU Nieder-Eschbach. Von 1993 bis 1995 war er Fraktionschef der CDU im Ortsbeirat 15 (Nieder-Eschbach). 1995 kandidierte er dann erfolgreich für das Stadtparlament im Römer. Von 1999 bis 2001arbeitete er zunächst als stellvertretender Fraktionsvorsitzender, dann entschied er sich vollends für den hauptberuflichen Wechsel in die Politik und übernahm Vorsitz sowie Geschäftsführung der CDU-Fraktion im Römer. Am 13. Juli 2006 wurde er zum hauptamtlichen Stadtrat der Stadt Frankfurt gewählt und war zunächst Dezernent für Soziales, Jugend und Sport. Im April 2007 wurde er schließlich Stadtkämmerer.

In der CDU ist Uwe Becker stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Frankfurt am Main und Landesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) Hessen. Vom Hessischen Städtetag wurde er vor kurzem in das Präsidium aufgenommen.

Als Aufsichtsrat ist Uwe Becker unter anderem bei der Messe Frankfurt GmbH, bei der Mainova AG und im Konsortialausschuss der Fraport AG tätig. Ferner engagiert er sich als Ehrenpräsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft, als Präsidiumsmitglied der Steuben-Schurz-Gesellschaft sowie in zahlreichen sozialen, sportlichen und gesellschaftlichen Vereinen.

Thomas Groß (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Helaba)

Nick Jue (Vorstandsvorsitzender ING-DiBa AG)

Nick Jue, geboren 1965, hat Betriebswirtschaftslehre an der Erasmus-Universität in Rotterdam, Niederlande, studiert. 1998 schloss er sein Master-Studium in Marketing Management mit Auszeichnung an der Universität von Tilburg ab. 2002 absolvierte er das General Management-Programm CEDEP an der INSEAD Fontainebleau, Frankreich.

Seine berufliche Laufbahn begann er 1990 als Sales Manager und Consultant bei KPN. 1993 wechselte Nick Jue als Leiter Marketing der Abteilung Sparen zur Postbank und wurde nach drei Jahren zum Leiter des Marketing-Managements Kundenbeziehung ernannt.

1999 wechselte Nick Jue zu Nationale Nederlanden, wo er als General Manager für die Region Süd-Ost zuständig war. Im Zeitraum 2002 bis 2003 arbeitete er für die ING in Belgien als Mitglied der Geschäftsleitung. Als Leiter Unternehmenskommunikation bei ING Group kehrte Nick Jue 2003 zurück in die Niederlande. Im Jahr 2005 wurde er zum
Geschäftsführer Unternehmenskommunikation & Corporate Affairs ING Group ernannt, wo er unter anderem auch für Investor Relations, Branding und Sponsoring sowie Public Affairs verantwortlich war.

Nick Jue wurde 2006 zum Vorstandsvorsitzenden von ING Retail Nederland ernannt, wo er für Postbank und RVS verantwortlich war. Im Mai 2007 wurde die Fusion der Postbank und der ING Bank angekündigt, für deren erfolgreiche Integration er zuständig war. Im September 2010 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden von ING Bank Nederland ernannt und war in dieser Funktion auch für Wholesale Banking tätig. Seit dem 1. Juni bekleidet Nick Jue das Amt des ING-DiBa Vorstandsvorsitzenden.

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Robert Restani (Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse)

Dr. Robert Restani„Die Frankfurter Sparkasse ist die viertgrößte Sparkasse Deutschlands. Über 40 Prozent der Frankfurter schenken ihrer Sparkasse das Vertrauen, sie in allen Fragen rund um Finanzdienstleistungen zu beraten. Neben ihrem unternehmerischen Handeln übernimmt die Frankfurter Sparkasse seit Generationen gesellschaftliche Verantwortung und fördert und gestaltet das Leben der Bürger und die Zukunft der Region aktiv mit. Wir sind stolz auf unsere bald 200-jährige Tradition am Finanzplatz Frankfurt. Als Marktführer im Retailgeschäft engagieren wir uns auch bei Frankfurt Main Finance.“

Robert Restani verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bankwesen und ist insbesondere im Rhein-Main-Gebiet bestens vernetzt. Seit November 2015 bekleidet er das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Sparkasse. Zuvor führte er rund acht Jahre als Vorsitzender des Vorstands die Sparkasse Hanau und verantwortete dort die Unternehmenssteuerung und das Filialgeschäft. Zwischen 1999 und 2007 war Restani Vorstandsmitglied bei der KarstadtQuelle Bank AG und der Taunus Sparkasse sowie stellvertretendes Vorstandsmitglied bei der WestLB AG. Der Diplom-Kaufmann und gebürtige Duisburger begann seine berufliche Laufbahn als Trainee bei der Deutschen Bank. Dort hatte er zwischen 1982 und 1998 unterschiedliche Funktionen vor allem im vertrieblichen Bereich inne, leitete in Stuttgart die Vertriebsunterstützung der Region Südwest und übernahm zuletzt Führungsfunktionen in der Frankfurter Zentrale.

Neben dem Amt als Präsidiumsmitglied von Frankfurt Main Finance bekleidet Robert Restani weitere Gremienmandate. Seit November 2015 ist er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der 1822direkt GmbH sowie bei der Deutschen Leasing AG. Darüber hinaus engagiert sich Restani auch ehrenamtlich, unter anderem als Vorstandsmitglied und Schatzmeister beim Freundschaftsverein Taizhou-Hanau.

Dr. Cornelius Riese (Mitglied des Vorstandes der DZ BANK AG)

Christian Sewing (Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank AG)

Christian Sewing, geboren 1970, wurde am 1. Januar 2015 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank AG. Er verantwortet den Unternehmensbereich Privat- und Geschäftskunden.

Herr Sewing trat 1989 in die Deutsche Bank ein. Von Juni 2013 bis Mai 2015 leitete er Group Audit. Davor bekleidete er eine Reihe von Führungspositionen im Bereich Risk – neben Frankfurt auch an Standorten wie Singapur, Toronto, Tokio und London. Von 2012 bis 2013 war er Deputy Chief Risk Officer und Head of Risk Management and Risk Strategy. Zuvor, von 2010 bis 2012, war er Chief Credit Officer der Bank.

Von 2005 bis 2007 war Herr Sewing Mitglied des Vorstands der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank.

Vor seinem berufsbegleitenden Studium an der Bankakademie Bielefeld und Hamburg absolvierte er 1989 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank.

Hauke Stars (Mitglied des Vorstands der Deutsche Börse AG)

Seit Dezember 2012 Mitglied des Vorstands der Deutsche Börse AG, verantwortlich für Cash Market, Pre-IPO & Growth Financing.

Frank Westhoff (Vorstandsvorsitzender des Instituts für Risikomanagement und Regulierung,Frankfurt a.M.)

Gerhard Wiesheu (Partner B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG)

Gerhard Wiesheu ist seit 2001 für Metzler tätig. 2015 wurde er in den Kreis der persönlich haftenden Gesellschafter des Bankhauses B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA und 2012 in den Vorstand der B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG aufgenommen. Seit 2002 ist Herr Wiesheu Mitglied des Partnerkreises B. Metzler seel. Sohn & Co. Holding AG und verantwortlich für das Geschäftsfeld Asset Management sowie Metzler FundX change.

Eva Wunsch-Weber (Vorsitzende des Vorstandes der Frankfurter Volksbank eG)

Eva Wunsch-Weber

Eva Wunsch-Weber

„Die Frankfurter Volksbank ist mit ihrer 150-jährigen Tradition ein authentischer, verlässlicher und vertrauenswürdiger Partner der Menschen in FrankfurtRheinMain. Sie hat zudem Gewicht als eine feste Größe in der wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftspolitischen Landschaft. Aus diesem Grund engagieren wir uns auch bei Frankfurt Main Finance.“

Eva Wunsch-Weber wurde 1964 geboren. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau studierte sie Betriebswirtschaftslehre und schloss das Studium 1991 erfolgreich als Diplom-Kauffrau ab.

Eva Wunsch-Weber verfügt über tiefgreifendes Know-how und eine langjährige Erfahrung im Bankwesen. Nach zwei Jahren bei der Commerzbank AG wechselte sie 1993 zur Frankfurter Volksbank eG. Ab 1997 verantwortete sie das Vorstandssekretariat, parallel dazu begann sie ihre Tätigkeit als Dozentin der Bankakademie, Fachbereich Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, die sie bis 2003 zusätzlich wahrnahm. 2000 wurde sie Leiterin des Dezernats Grundsatzfragen, das 2004 um die Verantwortung für den Fachbereich Personal erweitert wurde. Von 2002 bis 2011 war sie auch Mitglied des Boards of Directors, Frankfurter Volksbank International S. A., Luxemburg.

Nach Stationen als Direktorin und Generalbevollmächtigte wurde sie 2008 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied und 2009 zum ordentlichen Vorstandsmitglied bestellt. 2010 folgte die Ernennung zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Seit dem 25. April 2012 ist Eva Wunsch-Weber Vorsitzende des Vorstandes der Frankfurter Volksbank eG.

Gremienmandate bekleidet Eva Wunsch-Weber u. a. als Mitglied des Aufsichtsrats der BAG Bankaktiengesellschaft, Hamm. Zudem ist sie Mitglied der Vollversammlung und des Bankenausschusses der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main und engagiert sich in vielen Ehrenämtern, wie beispielsweise als Mitglied des Kuratoriums der Gesellschaft für Kapitalmarktforschung.

Die Geschäftsführung

Hubertus Väth,
Geschäftsführer Frankfurt Main Finance e.V.

Das Präsidium beruft einen oder mehrere Geschäftsführer. ­ Hierbei arbeiten sie eng mit dem Präsidenten und dem Ständigen Ausschuss zusammen. Mit der Geschäftsführung ist derzeit die NewMark Finanzkommunikation GmbH beauftragt, die mit ­Hubertus Väth auch den Geschäftsführer stellt.

Der Ständige Ausschuss

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Delegierten des Präsidiums, bereitet dessen Entscheidungen vor. Sie kommt vier mal im Jahr zusammen und stimmt alle Fragen der laufenden Arbeit auch mit der Geschäftsführung ab. Damit wird eine höchstmögliche Effizienz in der Abstimmung der täglichen Arbeit zwischen Präsidium und Geschäftsführung gewährleistet.

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