Delegation aus Südkorea besucht den Finanzplatz Frankfurt

Im Oktober 2015 besuchten führende koreanische FinTech Unternehmen, darunter Finotek, Yello Finance Group und Datastream corp., unter Leitung des Kongressabgeordneten Kim Jung-hoon den Finanzplatz Frankfurt. Zukunftsweisende Kooperationen wurden vereinbart. Zusätzlich fand neben Terminen bei der KfWIPEX Bank und weiteren Frankfurter Instituten ein von Frankfurt Main Finance organisierter FinTech-Workshop statt. Hier nahmen Vertreter aus Politik, FinTech-Unternehmen und Universitäten aus Busan und Frankfurt teil. Beide Finanzplätze sehen großes Potenzial in einem weiteren intensiven Austausch im Bereich FinTech.

„Mit Korea verbindet uns eine vertrauensvolle Partnerschaft: Vom Derivatehandel über maritime Finanzierung bis hin zu FinTech – alles Themen, in denen wir eng zusammenarbeiten und insbesondere Finanzinstitute, Universtitäten und junge FinTech-Unternehmen beider Seiten zusammenbringen“, fasste Dr. Jochen Biedermann von Frankfurt Main Finance den Besuch der Delegation zusammen.

 

Fintech Studie

Rhein-Main-Neckar ist Deutschlands dynamischste FinTech-Region

Im deutschen FinTech-Sektor herrscht Gründerstimmung. Insbesondere die Region Rhein-Main-Neckar hat in jüngster Zeit deutlich an Dynamik zugelegt: So stieg die Zahl der FinTech-Unternehmen hier im vergangenen Jahr um 22 Prozent auf 56 Unternehmen. Im übrigen Bundesgebiet lag diese Rate bei 13 Prozent. Damit steht die Region Rhein-Main-Neckar im deutschlandweiten Vergleich auf Rang zwei und nicht mehr allzu weit hinter Berlin und deutlich vor München.

Diese Ergebnisse erzielte die Studie „German FinTech landscape: opportunity for Rhein-Main-Neckar“, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY im Auftrag von Frankfurt Main Finance im März 2016 vorlegte.

Deutschlandweit stieg die Zahl der jungen FinTechs 2015 um 32 auf 250 Unternehmen. Das Volumen an investiertem Risikokapital hat sich von rund 200 Mio. Euro 2014 auf 576 Mio. Euro fast verdreifacht. Rund 13.000 Beschäftigte sind in der jungen Branche tätig.

Auch im internationalen Vergleich hat Deutschland der Studie zufolge zuletzt stark aufgeholt. Es wird erwartet, dass Deutschland und insbesondere die Region um Frankfurt künftig eine noch größere Rolle spielen werden, wenn das geplante Frankfurter FinTech-Zentrum realisiert wird.

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FinTech-Standort Frankfurt mit großem Wachstumspotenzial

In Kooperation mit Frankfurt Main Finance hat das Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) im Oktober 2015 die Analyse „Positioning of the Rhein-Main Region as an attractive FinTech Hub“ erstellt. Erstmalig wurde eine  Bestandsaufnahme erhoben, um den Status und die Entwicklungsmöglichkeiten deutscher FinTech-Zentren zu beschreiben. Dazu wurden Vertreter etablierter Institutionen, aus der Politik, Regulatoren sowie FinTechs befragt. Das ermutigende Fazit: Frankfurt besitze großes Potenzial, das jedoch noch nicht ausgeschöpft sei.

 

FinTech Meetup setzt Fokus auf InsurTech

Die Dynamik rund um das Thema FinTech hat die gesamte Region Rhein-Main-Neckar erfasst. Dies wird nicht nur an der Vielzahl neu entstehender Unternehmen deutlich, sondern auch in den Veranstaltungen, welche die Thematik aufgreifen. Gerade in Frankfurt sind die Palette und die Auswahl der Veranstaltungen enorm vielfältig. Einen ganz besonders spannenden Abend organsierte Meetup am 9. März: In den Räumen der Goethe Universität. Hier dreht sich alles um das spezielle Thema InsurTech. Bei kleinen Leckereien, die von Frankfurt Main Finance gesponsert wurden, konnten drei großartige Redner in die Materie einführen und auf die spezielle Thematik eingehen.

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China Europe International Exchange CEINEX erfolgreich gestartet

Im November 2015 startete die China Europe International Exchange (CEINEX), das Joint Venture der Shanghai Stock Exchange (SSE), der Deutschen Börse und der China Financial Futures Exchange (CFFEX). Bereits in den ersten Stunden nach Handelsstart wurden die ersten Transaktionen getätigt.

Am 18. November um 9:00 Uhr MEZ läuteten die CEINEX-Vorstandsmitglieder Han Chen (Co-CEO) und Jianhong Wu (Vorstandsmitglied) zum Marktstart die Börsenglocke im Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse. An den Feierlichkeiten zur Markteinführung nahmen der chinesische Botschafter Shi Mingde und CEOs der Joint Venture-Partner teil: Huang Hongyuan, Präsident der Shanghai Stock Exchange, und Carsten Kengeter, CEO Deutsche Börse AG.

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Frankfurt digital:
22 Prozent mehr FinTechs in 2015

Rhein-Main-Neckar ist Deutschlands dynamischste FinTech-Region

Die Gründerkultur nimmt gerade beim Thema FinTech immer weiter an Fahrt auf. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 1,2 Mrd. Euro in FinTech Unternehmen investiert und die 250 FinTech-Unternehmen beschäftigen deutschlandweit schon etwa 13.000 Menschen. Damit ist die Bundesrepublik Deutschland der zweitgrößte FinTech-Standort in Europa und der viertgrößte der Welt. Führend in diesem Bereich sind Berlin und die Region Rhein-Main-Neckar. Besonders erfreulich ist die Dynamik mit der sich der Standort entwickelt. Gerade im Raum Rhein-Main-Neckar stieg die Zahl der FinTechs im Jahr 2015 um 22 auf 56 Prozent.  Weiterlesen

FMF zeigt Präsenz beim Finanzplatztag 2016

Am 03. März 2016 fand erneut der Finanzplatztag in Frankfurt statt. In diesem Jahr waren mit den Themen Investoren, Standort und Emittenten/Services/IT drei ganz besonders spannende Schwerpunkte gesetzt, welche die Debatte auf dem 9. Finanzplatztag prägten. In diesem Jahr knüpfte der Finanzplatztag inhaltlich an die ausgesprochen positive Resonanz zur Themenauswahl der Vorgängerveranstaltungen an und bot damit erneut ein zentrales Kommunikationsforum mit einem Alleinstellungsmerkmal für die deutsche Finanzbranche am Finanzplatz Frankfurt.  Weiterlesen

Fintech Studie

Rhein-Main-Neckar ist Deutschlands dynamischste FinTech-Region

  • 2015 wurden in Deutschland 1,2 Mrd. Euro in FinTech Unternehmen investiert
  • 250 FinTech-Unternehmen beschäftigen deutschlandweit etwa 13.000 Menschen
  • Deutschland ist zweitgrößter FinTech-Standort in Europa – hinter Großbritannien und viertgrößter der Welt
  • Berlin und die Region Rhein-Main-Neckar sind die führenden Standorte in Deutschland
  • Zahl der FinTechs im Raum Rhein-Main-Neckar stieg 2015 um 22 Prozent auf 56

Im deutschen FinTech-Sektor herrscht Gründerstimmung: Die Zahl der jungen Technologie-Unternehmen im Bereich Finanzdienstleistungen (FinTech) stieg im vergangenen Jahr um 32 auf 250. Das Volumen an Risikokapital, das in diese Jungunternehmen investiert wurde, hat sich sogar von ca. 200 Millionen Euro im Vorjahr auf 576 Millionen Euro fast verdreifacht. In Europa hat nur Großbritannien die Nase vorn: Dort wurden 707 Millionen Euro investiert. Die britischen FinTech-Unternehmen beschäftigen aktuell etwa 61.000 Menschen, in Deutschland liegt die Zahl der Beschäftigten bei 13.000. Berücksichtigt man den Kauf von 360T durch die Deutsche Börse, wurden 2015 sogar rund 1,2 Milliarden Euro in deutsche FinTech-Unternehmen investiert.  Weiterlesen

International: In Frankfurt am Main leben und arbeiten Menschen aus 180 Nationen

Frankfurt am Main ist Deutschlands führender Finanzplatz und ist der wichtigste Finanzstandort der Eurozone. Der Grund dafür: Die Lage im Herzen Europas. Seit Jahrhunderten ist Frankfurt der wichtigste Verkehrsknotenpunkt Europas und eine er weltweit bedeutendsten Handels- und Messestädte. Die Stadt nimmt seit jeher eine europäische Spitzenposition bei Produktivität, Forschungsintensität und Qualität der Lehre ein. All das macht FrankfurtRheinMain zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsräume Europas.  Weiterlesen

Peking

Hessen und Peking – eine besondere Verbindung

Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Frankfurt und China reichen in die achtziger Jahre zurück. Die Partnerschaft mit der Hauptstadt der Provinz Guangdong wurde bereits im Jahr 1988 ins Leben gerufen.

Um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Städten Frankfurt und Peking zu verstärken, unterzeichnete die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und das Beijing Investment Promotion Bureau im August 2007 ein Memorandum über freundschaftliche Zusammenarbeit.

Seitdem hat sich die wirtschaftliche Dynamik im Reich der Mitte und insbesondere Peking als Zentrum der Finanzwirtschaft rasant entwickelt. Im dritten Quartal 2012 hatten in der Beijing Financial Street über 1.000 Finanzinstitute sowie über 400 Aufsichts- und Regulierungsorgane ihren Sitz. Rund 174.000 Angestellte arbeiten dort für Finanzdienstleister und somit 70 Prozent aller Angestellten des Finanzsektors von ganz Peking. Das Volumen der Vermögenswerte belief sich auf 62,1 Billionen Yuan RMB, fast 50 Prozent der landesweiten Vermögenswerte.

Dementsprechend war es für die Finanzmetropole Frankfurt folgerichtig, im Jahr 2012 mit Peking eine Vereinbarung zur langfristigen Zusammenarbeit der beiden Finanzplätze zu unterzeichnen. Im Zentrum der Ausgestaltung stehen Fragen der Finanzmarktregulierung und des Risikomanagements sowie der Aus- und Weiterbildung von Führungspersonal. Der Finanzplatz Frankfurt baut so seine exzellenten Kapazitäten und Kontakte in diesen Bereichen aus.

Peking gehört mit seinem Distrikt Xicheng zu den dynamischsten Finanzzentren der Welt. Die Zusammenarbeit stellt eine wertvolle Bereicherung für das globale Netzwerk des Finanzplatzes Frankfurt dar. Xicheng bietet große Geschäftspotentiale, die durch die gemeinsamen Initiativen der hessischen Landesregierung, den Vertretern der hessischen Wirtschaft und des Finanzplatzes Frankfurt für die hessische Finanzindustrie erschlossen werden sollen.

Abgerundet wird das getroffene Finanzplatzabkommen durch die Vereinbarung, einen hessisch-chinesischen Wirtschafts- und Handelstag in Frankfurt durchzuführen. Sondiert wird, ob ein chinesisch-hessischer Wirtschaftsbeirat eingerichtet werden kann.