Neue Website informiert über FinTech-Aktivitäten am Finanzplatz

Frankfurt – Die Finanzplatz-Initiative Frankfurt Main Finance e.V. hat im Rahmen einer Informationsoffensive zum Thema FinTech ihr Jahrbuch „On the Move“ veröffentlicht, sowie ihren Internetauftritt ausgebaut und neu gestaltet. Beide Maßnahmen dienen dazu, die FinTech-Aktivitäten am Finanzplatz noch besser zu dokumentieren und einen Überblick über die heimischen FinTech-Unternehmen wie auch deren unterstützende Partner zu geben.

Unter www.frankfurt-main-finance.com zeigt die Standortinitiative unter anderem, welche FinTech-Unternehmen und -Institutionen bereits das enorme Potenzial des Rhein-Main-Gebietes erkannt und sich dort angesiedelt haben. Aktuelle FinTech-Studien und ein Veranstaltungskalender ergänzen das Informationsangebot. Unter anderem ist hier der wichtige Beitrag der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hervorzuheben, welche mit Veranstaltungen, wie der Konferenz „BaFin-Tech 2016“, ganz Besonderes leistet. Darüber hinaus sind Initiativen und Unterstützer, die Frankfurts Position als FinTech-Metropole stärken, in einer neuen Datenbank hinterlegt und nach verschiedenen Kategorien abrufbar. Unternehmen, die gegenüber FinTechs als Dienstleister auftreten, können sich kostenlos in der Datenbank registrieren.

Ebenfalls neu: Die Website von Frankfurt Main Finance e.V. bietet die Möglichkeit, sich für den Finanzplatznewsletter zu registrieren und so unkompliziert regelmäßig zentrale Informationen, Terminhinweise und informative Beiträge zu erhalten.
Zusätzlich zur Neugestaltung der Website konnte Frankfurt Main Finance e.V. in den sozialen Netzwerken punkten. So gelang es, auf dem diesjährigen Frankfurt Finance Summit unter dem Hashtag #FinSum16 bei Twitter einen deutschlandweiten Top-Trend im Finanzbereich zu setzen. Insbesondere die häufige Verwendung des Hashtags und die vielfältigen Interaktionen bei Twitter waren herausragend. Laufend folgen kann man dem Verein bei Twitter unter @FMFdigital.

Weitere inhaltliche Schwerpunkte des zweisprachigen Internetangebots sind neben den Details zur Standort-Initiative aktuelle Finanzplatzthemen wie Regulierung, die Rolle Frankfurts als RMB-Hub und die internationalen Kooperationen des Finanzplatzes Frankfurt.

„Neben der inhaltlichen Erweiterung bietet der neue Internetauftritt von Frankfurt Main Finance auch ein neues, frischeres Erscheinungsbild. Der Besucher erhält alle Informationen schnell, gezielt und übersichtlich mit möglichst wenigen Klicks. Es soll Spaß machen, die Website zu nutzen“, beschreibt Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance e.V. den Relaunch der Website.

Starke Verbindung von Wirtschaft und Politik

Die Ziele von Frankfurt Main Finance erfordern eine starke Verbindung von Wirtschaft und Politik. Glaubwürdig wird sie einerseits durch den Rückhalt der politischen und wirtschaftlichen Repräsentanten und andererseits durch eine effiziente Bearbeitung der Projekte. Zentrale Gremien von Frankfurt Main Finance e.V. sind Vorstand und Präsidium, der Präsidialausschuss und die Geschäftsführung. Mit dem Relaunch der Website wird ein Überblick über die Governance, die Aufgaben und die Funktion von Frankfurt Main Finance gegeben. Ebenso wie die neugestaltete Website diverse Möglichkeiten enthält, sich Fach- und Sachinformationen herunterzuladen. Ganz besonders kann man hier auf das hochwertige Jahrbuch „On the Move“ hinweisen, welches in diesem Jahr wieder durch ganz besonders erstrangige Autoren glänzt.

Mehr zur Finanzplatz-Initiative sowie ihren Mitgliedern auf www.frankfurt-main-finance.com.

FinTechs verändern Finanzbranche

„FinTechs werden die Banken nicht vernichten, aber sie werden ihre Erscheinungsform verändern“, sagte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, während des Frankfurt Finance Summit. Aufgabe der Regulierer sei es, die jungen Unternehmen nicht zu behindern, sondern Raum für Innovationen zu schaffen. „Die Zeit ist reif für einen neuen Dialog über digitale Transformation“, so der Politiker.

Den gesamten Beitrag von Günther Oettinger sehen Sie im Video.

Frankfurt Finance Summit 2016: Herausforderung Digitalisierung

Am 12. Mai 2016 trafen sich bereits zum sechsten Mal die Topvertreter aus Politik und Finanzbranche zum Frankfurt Finance Summit 2016. Der diesjährige Gipfel stand unter dem Titel: „On the Move – The Future of Finance“. Thematisch ging es in diesem Jahr um die Zukunft des Finanzwesens und die Auswirkungen der Digitalisierung auf Industrie und Regulierungsbehörden. Über 200 Teilnehmer besuchten die Konferenz im Kap Europa, dem ersten Kongresszentrum der Welt, welches ein Platin-Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. erhalten hat.

Von besonderem Interesse während des Frankfurt Finance Summit 2016 waren junge Finanztechnologieunternehmen, kurz FinTechs. Neben anderen Themen waren die regulatorischen Implikationen der Digitalisierung zentrale Punkte auf dem ersten Panel des Tages. Auf dem zweiten Panel des Tages Digitalization – the Dawning of FinTechs, welches von der Bloomberg TV-Moderatorin Caroline Hyde gehosted wurde, ging es sehr dezidiert um das Thema FinTechs. Ebenfalls um Digitalisierung ging es im Gespräch zwischen Prof. Dr. Andreas Pfingsten und Diwakar Gupta. Diese stellten vor allem die Digitalisierung in den Fokus, da diese bei dem sich rasant entwickelnden Thema Financial Inclusion eine große Rolle spielt. Gerade die Bedeutung für die sich entwickelnden Märkte Asiens, in welchen Millionen von Menschen immer noch keinen Zugang zu den Institutionen des Finanzwesens haben und in denen der Zugang zu Bargeld fehlt, ist nicht zu unterschätzen.
In seiner Eröffnungsrede des Frankfurt Finance Summit hob Tarek Al-Wazir, der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, die Bedeutung eines FinTech-Zentrums für die hessische Landesregierung hervor. Ziel sei es, FinTechs in Frankfurt ein attraktives Umfeld zu bieten. FinTech-Neugründungen sollen begünstigt und etablierte FinTechs langfristig am Standort gehalten werden. Minister Al-Wazir nutzte den Frankfurt Finance Summit 2016, um die aktuellen Pläne für den geplanten FinTech-Hub in Frankfurt zu skizzieren.

The Future of Finance
Im Hinblick auf die Zukunft des Finanzsektors diskutierte Carsten Kengeter, der CEO der Deutsche Börse Group, seine Ansichten in einem Gespräch mit Prof. Dr. Uwe Stegemann, dem Direktor von McKinsey & Company. Neben Themen wie einem möglichen Brexit oder den Fusionsplänen zwischen der Deutschen Börse und der London Stock Exchange lag es Herrn Kengeter besonders am Herzen, über die enorme Bedeutung des Themas FinTech und der Unterstützung von FinTechs durch seine Organisation zu sprechen. Dabei verwies er auf das von der Deutschen Börse eingerichtete Venture Network, das kürzlich in Frankfurt gegründete FinTech-Hub und das damit einhergehende Engagement. Gemeinsam mit Initiativen wie dem Dialogforum FinTech Frankfurt Rhein-Main: „Mit unserem FinTech-Hub als Teil der hessischen FinTech-Initiative wollen wir jungen Unternehmen im Finanzsektor Starthilfe geben. Damit tragen wir zur Entstehung und Entwicklung einer FinTech-Szene am Finanzplatz Frankfurt bei. Frankfurt soll Deutschlands führendes FinTech-Zentrum werden.“

Zudem machte das Vorstandsmitglied der Deutschen Börse, Hauke Stars, deutlich, dass die Deutsche Börse selbst 1990 als FinTech-Unternehmen begann, als sie die Digitalisierung auf das Börsenparkett brachte. Das Panel Redefining Banking – Regulatory and Economic Challenges konnte mit einigen der europäischen Topnamen aus den Bereichen Regulierung und Aufsicht punkten. Hier wurden besonders die Rolle der Kapitalmarktunion für das Wachstum der europäischen Wirtschaft und die Rolle der Regulatoren im Bereich der Digitalisierung in den Fokus gestellt. Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), machte deutlich, dass die BaFin die gleichen Regularien für FinTechs und etablierte Banken etabliere, um für faire Bedingungen zu sorgen. Gabriel Bernardino, Vorsitzender der European Insurance and Occupational Pensions Authority, erläuterte, dass es essentiell sei, Firmen sowohl die Möglichkeit für Innovationen zu geben, als auch Grenzen zum Schutz der Verbraucher zu ziehen.

Sylvie Matherat, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, Innovation Labs, sagte mit Blick auf zukünftige Entwicklungen in der Finanzindustrie: „Die Digitalisierung hat fundamentale Auswirkungen auf die Finanzindustrie und die Geschäftsmodelle von Banken. Die Deutsche Bank arbeitet unter anderem durch ihre Innovation Labs erfolgreich mit FinTech-Unternehmen zusammen. Wir sehen technologische Innovationen als eine Chance, unseren Kunden zukünftigen Mehrwert zu bieten. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von FinTech-Unternehmen ist es jedoch wichtig, sie angemessen zu regulieren. Die Aufsichtsbehörden müssen dabei die richtige Balance zwischen der Förderung von Innovationen und der Sicherheit für Kunden und das Finanzsystem finden.“

In der ersten Grundsatzrede der Veranstaltung erläuterte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, aktuelle Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und die europäische Strategie bei der Schaffung eines Digital Single Market. Er stellte grundlegend und eindrucksvoll heraus, wie zentral der Schutz der persönlichen Daten von Konsumenten und Investoren ist. Zudem zeigte Kommissar Oettinger eindrucksvoll auf, dass gerade jetzt die Zeit für einen offenen Dialog zur Digitalen Transformation gekommen sei und er ging ebenfalls auf Details des für Ende 2016 geplanten Aktionsplans und die Ergebnisse aus Diskussionen zwischen führenden Vertretern aus Politik und Wirtschaft in ganz Europa ein.

The Dawning of FinTechs
Das zweite Gespräch und das zweite Panel der Veranstaltung standen unter dem Titel Digitalization – the Dawning of FinTechs und wurden großartig von Caroline Hyde von Bloomberg Television moderiert. Frau Hyde führte ein spannendes und sehr informatives Gespräch mit Gottfried Leibbrandt, dem CEO von SWIFT, in welchem die Bedeutung der Cybersicherheit und die Bedeutung der Digitalisierung bei der Schaffung neuer Schwachstellen diskutiert wurden. Herr Leibbrandt stellte heraus, dass Banken mit FinTechs kooperieren sollten und deren Technologie ihnen und den Konsumenten nutzen werde.
Auf dem Panel wurde dieses Gespräch fortgeführt und diskutiert, inwieweit FinTechs Veränderungen im Bereich der Backoffice-Funktionen der Banken, für die Endverbraucher und Konsumenten herbeiführen. Gerade beim Thema Blockchain hob Hauke Stars von der Deutschen Börse das enorme Veränderungspotenzial für die Finanzindustrie hervor. Sie erläuterte, dass gerade im B2B-Bereich und nicht im Konsumentenbereich die größten Veränderungen zu erwarten seien, vor allem im Hinblick auf die Kosten der Banken im Bereich des Backoffice und bei den Infrastrukturkosten. Denn gerade in diesen Bereichen biete der Einsatz neuer Technologien einen bedeutenden Effizienzgewinn. Roland Boekhout, der Vorstandsvorsitzende der ING-DiBa AG, machte vor allem die Anstrengungen deutlich, mit welchen seine Organisation die Zusammenarbeit mit FinTechs vorantreibe und hob das Ziel hervor, die führende digitale Bank Deutschlands zu werden. Zudem werde intern die Entwicklung der digitalen Dienstleistungen vorangetrieben und ein Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit FinTechs gelegt, da sie neue Technologien entwickeln und kundenrelevant sind.

Eine ganz besondere Ehre in diesem Jahr war es, dass der deutsche Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, mit dem Thema: Tectonic Shift – Where will finance move to? eine entscheidende Grundsatzrede hielt. In dieser herausragenden Rede griff Dr. Schäuble auch einen möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU auf. Vor allem machte er die Vorteile eines Verbleibs Großbritanniens innerhalb der Europäischen Union deutlich: “Great Britain’s relationship with Europe should not be defined by splendid isolation, but by splendid integration.” Weiter erläuterte er die überragende Bedeutung Europas für die Zukunft des Finanzwesens insgesamt. Zudem lobte er die Regulatoren, indem er auf die Erfolge hinwies, Risiken zu minimieren. Darüber hinaus stellte der deutsche Finanzminister heraus, wie wichtig es ist, die Bankenunion zu stärken. Auch für Herrn Dr. Schäuble war die Digitalisierung das zentrale Thema. Schließlich brachte er zu den Themen Digitalisierung und Innovation zum Ausdruck, wie wichtig es ist, dass alle Branchen innovativ sind, um passende Business-Modelle für die neue Welt zu finden. Im Anschluss an seine Rede hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, Herrn Dr. Schäuble einige Fragen zu stellen.

Vor dem krönenden Abschluss der Konferenz durch das Schlusswort von Wolfgang Hartmann, Chairman of the Executive Committee, Frankfurt Institute for Risk Management and Regulation (FIRM), kam in der letzten Conversation des Tages ein spannendes Thema zum Tragen: die Financial Inclusion.

Hier diskutierten Prof. Dr. Andreas Pfingsten, Director Finance Center Münster, Universität Münster, und Diwakar Gupta, Vice President der Asian Development Bank (ADB), über die finanzielle Eingliederung, einen weiten Bereich, welcher sowohl gesellschaftlich als auch politisch höchst spannend ist. Herr Gupta erklärte die Herausforderungen der finanziellen Eingliederung in den Bereichen, in denen ein Drittel der Bevölkerung in Armut lebt. Ganz oben auf der Liste sind Menschen, die nur begrenzten Zugang zu Finanzdienstleistungen haben und die, die sie zum ersten Mal verwenden. Er stellte die These auf, dass die Regierungen eine zentrale Rolle dabei spielen, Crafting-Technologie zu unterstützen sowie bei der Förderung und der finanziellen Eingliederung zu helfen. Die Erfolgsgeschichten von Mobile-Banking-Netzwerken in Afrika beweise die Notwendigkeit für den Ausbau der FinTechs und die Unterstützung dieser Ziele.

In seinem sechsten Jahr war der Frankfurt Finance Summit erneut ein voller Erfolg. Nicht nur durch die mediale Resonanz, die ausgezeichneten Referenten und Diskussionsteilnehmer, sondern auch durch die hochkarätigen Teilnehmer. Zusätzlich konnte die Konferenz über einen Livestream verfolgt werden, den mehr als tausend Menschen nutzten.

Die kompletten Aufnahmen des diesjährigen Frankfurt Finance Summit 2016 finden Sie auf der folgenden YouTube Playlist:

Hessen fördert aktiv den Ausbau eines FinTech-Zentrums in Frankfurt

Bereits im September 2016 soll das Frankfurter Fintech-Zentrum eröffnet werden, das kündigte Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im Rahmen des Frankfurt Finance Summit an. Den Anstoß für dieses Zentrum hatte die hessische Landesregierung im vergangenen Dezember mit einer Ausschreibung gegeben. Ziel sei es, modernen Finanztechnologien in Frankfurt ein attraktives Umfeld zu bieten. FinTech-Neugründungen sollen begünstigt und etablierte FinTechs langfristig am Standort gehalten werden.

Den gesamten Beitrag von Tarek Al-Wazir sehen Sie im Video.

Study the Future: neue FinTech-Vertiefung im Bachelor an der Frankfurt School

Zum Wintersemester 2016/17 bietet die Frankfurt School of Finance & Management die neue Spezialisierung „Digital Innovation and FinTech“ in ihrem Bachelor-Studium in Business Administration an. Launch-Partner und maßgeblicher Initiator ist die FinTech Group AG; sie fördert 20 Studierende durch eine hälftige Übernahme der Studiengebühren. Zusätzlich können sie bei der FinTech Group im Rahmen des dualen Studiengangs als Trainees erste Berufserfahrung sammeln.

„Durch IT-gestützte Innovationen entstehen enorme Potenziale. Hier in Frankfurt geht es vor allem um FinTechs“, so Professor Dr. Udo Steffens, Präsident der Frankfurt School. „Jetzt schaffen wir das erste Studienangebot, das junge Leute darauf vorbereitet, diese Chancen in Produkte und Services umzusetzen. Die FinTech Group hat sich als echter Sparringspartner bei der Entwicklung des Programms erwiesen. Die Kooperation wird vor allem den Studierenden zugutekommen.“

Frank Niehage, CEO der FinTech Group, ist wesentlicher Ideengeber für die neue Vertiefung. Er kommentiert: „Um die Digitalisierung in der Finanzbranche auch in Zukunft in Deutschland voranzubringen, benötigen wir engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter insbesondere am Standort Frankfurt. Nur mit ihnen können wir Marktchancen wahrnehmen und unser Wachstum realisieren. Wir freuen uns, mit der Frankfurt School einen exzellenten Partner gefunden zu haben, mit dem wir die Idee für das erste FinTech-Studienangebot schnell und dynamisch umsetzen können. Unser großes, gemeinsames Ziel ist es, den Studierenden vielversprechende Karriereperspektiven aufzuzeigen und andere Unternehmen einzuladen, sich an dem Thema zu beteiligen.“

Um die Studierenden zusätzlich zu motivieren, wird die FinTech Group AG den drei Jahrgangsbesten jeweils einen Arbeitsvertrag anbieten. Beim Bachelor Day am Samstag, dem 30. April 2016, stellte die Frankfurt School die neue Vertiefung vor. Auch die FinTech Group wurde mit einem Stand dabei.

Das Bachelor-Studium Business Administration mit der Vertiefung Digital Innovation and FinTech dauert sieben Semester. Es wird im 3-Tage-Modell angeboten. Während der Vorlesungszeit sind die Studierenden drei Tage in der Woche, auch samstags, an der Frankfurt School und drei weitere Tage im Unternehmen. Die Frankfurt School freut sich auf weitere Unternehmen aus allen Branchen, die Studierende in der Bachelor-Vertiefung Digital Innovation and Fintech als Praktikanten, Werkstudenten oder Trainees beschäftigen.

Erfolgreiche Absolventen erwerben den Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.). Das Studium beginnt am 29. August, Bewerbungsschluss ist in diesem Jahr der 30. Juni. Studierende müssen eine Hochschulzugangsberechtigung nachweisen und das Bewerbungsverfahren der Frankfurt School und der FinTech Group erfolgreich durchlaufen. Die Studiengebühren liegen bei 6.650 Euro pro Semester, von denen die FinTech Group die Hälfte übernimmt.

Frankfurt Finance Summit zur digitalen Zukunft der Finanzbranche

Unter dem Motto „On the Move – The Future of Finance“ kommen Notenbankgouverneure, Regulierer, Vertreter der Aufsichtsbehörden, Finanzpolitiker, Wissenschaftler und Praktiker heute bereits zum sechsten Mal am Finanzplatz Frankfurt zusammen. Dabei stehen Fragen zur Digitalisierung, sowie der Finanzmarktregulierung und ihre Auswirkungen im Fokus.

Wie sich die Zusammenarbeit zwischen etablierten Finanzinstituten und FinTech-Unternehmen gestaltet, ist einer der Schwerpunkte der Konferenz. Die enge Verbindung zwischen innovativen Unternehmen und dem Finanzplatz erläutert Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance: „Die Region um den Finanzplatz konnte im vergangenen Jahr einen Anstieg der FinTech Unternehmen um 22 Prozent verzeichnen. 56 junge FinTech-Unternehmen haben ihre Heimat bisher in der Region gefunden. Wir erwarten weiteres Wachstum und befördern den Dialog zwischen Banken und jungen Start-ups. Gerade in Frankfurt finden FinTech Unternehmen ideale Standortbedingungen. Hier profitieren FinTechs von der Nähe zum Regulator und den besten Voraussetzung für die Internationalisierung ihres Geschäfts. Langjährige Expertise und Anwendererfahrung trifft hier auf Experimentierfreude und Innovationsstärke.“
Insbesondere das Land Hessen treibt den Ausbau eines FinTech-Zentrums am Finanzplatz stark voran. So erläutert Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, die FinTech-Initiative des Landes Hessen: „Ziel ist es, modernen Finanztechnologien in Frankfurt ein attraktives Umfeld zu bieten. FinTech-Neugründungen sollen begünstigt und etablierte FinTechs langfristig am Standort gehalten werden. Keine andere Region Deutschlands oder Europas bietet eine ähnliche geografische Verknüpfung von Informations- und Kommunikationstechnologie mit Finanzdienstleistungen. Die Region Rhein-Main bietet einzigartige Voraussetzungen, sie beheimatet renommierte und international anerkannte wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten. Hinzu kommen herausragende Adressen für IT. Hervorzuheben sind unter anderen die Universität und die Hochschule Darmstadt sowie die Forschungszentren im Bereich IT-Sicherheit.“.
Die FinTech-Initiative Hessens wird auch maßgeblich von der Deutschen Börse unterstützt. Diese hat mit der Lancierung ihrer FinTech-Initiative bereits einen Erfolg verbuchen können. So sieht Carsten Kengeter, CEO der Deutschen Börse, großes Potential für das Projekt am Finanzplatz: „Mit unserem Fintech-Hub als Teil der hessischen Fintech-Initiative wollen wir jungen Unternehmen im Finanzsektor Starthilfe geben. Damit tragen wir zur Entstehung und Entwicklung einer Fintech-Szene am Finanzplatz Frankfurt bei. Frankfurt soll Deutschlands führendes Fintech-Zentrum werden.“
Wolfgang Hartmann, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Instituts für Risikomanagement und Regulierung (FIRM), verweist auf die wichtige Rolle der Regulierung: „Die Regulierung muss Bedingungen entwickeln, die Innovationsstärke und Wachstum von FinTech Unternehmen unterstützen. Gleichzeitig muss die Stabilität und Sicherheit der Finanzmärkte, sowie der Schutz des Kunden im Vordergrund stehen. Deshalb sollte eine umfassende Kooperation zwischen FinTech Unternehmen und Regulierer etabliert werden.“
Felix Hufeld, Präsident der BaFin, weist drauf hin, dass die Finanzbranche aus guten Gründen reguliert sei. Es existiere ein Netz an Vorgaben, das die Integrität und Stabilität des Finanzmarktes zum Wohl der Allgemeinheit schützen solle. Je nach Geschäftsmodell gälten diese Vorgaben auch für FinTechs: „Für die Aufsicht gilt der alte Grundsatz „gleiches Geschäft, gleiches Risiko, gleiche Regel“ unter Beachtung der Proportionalität – egal, welche Technologie eingesetzt wird, und egal, wie cool oder sexy ein Unternehmen ist.“ Die BaFin werde weder einen Schutzzaun um die etablierten Unternehmen ziehen, noch Start-ups privilegieren. „Was man von uns erwarten kann, ist eine adressatengerechte Kommunikation“, betont Hufeld.
Sylvie Matherat, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, sagte mit Blick auf zukünftige Entwicklungen in der Finanzindustrie: “Die Digitalisierung hat fundamentale Auswirkungen auf die Finanzindustrie und die Geschäftsmodelle von Banken. Die Deutsche Bank arbeitet unter anderem durch ihre Innovation Labs erfolgreich mit FinTech-Unternehmen zusammen. Wir sehen technologische Innovationen als eine Chance, unseren Kunden zukünftigen Mehrwert zu bieten. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von FinTech-Unternehmen ist es jedoch wichtig, sie angemessen zu regulieren. Die Aufsichtsbehörden müssen dabei die richtige Balance finden zwischen der Förderung von Innovationen und der Sicherheit für Kunden und das Finanzsystem.“
Roland Boekhout, Mitglied des Präsidiums von Frankfurt Main Finance und Vorstandsvorsitzender der ING-DiBa betont das Potential, das aus der Kooperation mit FinTechs entsteht: „Unser Ziel ist es, die führende Digitalbank in Deutschland zu sein. Neben der Entwicklung von eigenen digitalen Services setzen wir auch auf die Kooperation mit FinTechs. Denn hier entstehen Technologien und Services, die auch für unsere Kunden interessant sein können.“
Der Frankfurt Finance Summit hat sich in seinem sechsten Jahr als Forum etabliert, das sich mit der Exklusivität und Expertise seiner Teilnehmer auszeichnet. Die Konferenz kann per Stream im Internet live verfolgt werden.
Die gestrige Rede von Dr. Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, anlässlich des Frankfurt Finance Summit Conference Dinners, finden Sie unter folgendem Link: https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Presse/Reden/reden.html
Konferenzprogramm
www.frankfurt-main-finance.com/program
Frankfurt Finance Summit 2016: On the Move – Frankfurt Main Finance
www.frankfurt-main-finance.com
Das Thema des diesjährigen Summits: Digitalisierung. Ebenso wie die gesamte Marktwirtschaft sehen sich Banken mit einer Neudefinierung ihrer Geschäftsmodelle konfrontiert. Dies nimmt Einfluss auf das Risikomanagment und die Regulierung und wird bekannte Verfahren signifikant verändern.

FinTechGermany Award prämiert beste FinTechs

Frankfurt am Main, 12. Mai 2016. Der Finanzplatz Frankfurt zeichnet zukünftig die erfolgsversprechendsten FinTech-Unternehmen aus. Eine hochrangig besetzte Jury trifft die Auswahl aus einer Investorenperspektive. Auf dem Prüfstand steht dabei die Werthaltigkeit der jungen Unternehmen.

FinTech-Unternehmen mit besonders werthaltigen, erfolgreichen oder zukunftsversprechenden Geschäftsmodellen haben ab diesem Jahr die Chance auf einen Gründerpreis. Dabei werden FinTech/ InsurTech-Unternehmen identifiziert, die aus der Sicht der Investoren ein besonders hohes Potential haben. Die drei wichtigsten Faktoren sind: Finanzierbarkeit, Skalierbarkeit und Exit-Fähigkeit der Unternehmen. Die jährliche Verleihung des FinTechGermany Award hat das Ziel, die deutsche FinTech-Gemeinschaft sowie deren Finanzierung zu fördern.

Im Hinblick auf den FinTech-Standort Frankfurt begrüßt das Jury-Mitglied und Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance, Dr. Lutz Raettig die Ausschreibung des Preises: „Für den Finanzplatz Frankfurt ist der Preis eine perfekte Ergänzung der FinTech-Landschaft. Auch das geplante FinTech-Zentrum wird von der Attraktivität für nationale und internationale Investoren profierten. Auch Anwender und Regulatoren sehen hierin einen Vorteil. Frankfurt ist ein internationaler Finanzplatz, der optimale Bedingungen für die erfolgreiche Entwicklung von FinTech-Unternehmen bietet.“

Der Vorsitzende der Jury und Vorstandsvorsitzende der Business Angels FrankfurtRheinMain e.V., Andreas Lukic, sieht in der Fortführung des Preises im Rahmen der Frankfurter FinTech-Center-Initiative ein starkes Signal: „Dies ist das optimale Umfeld für unsere Aktivitäten und damit können wir den teils schwierigen Zugang zu institutionellem Kapital sowie Fördermitteln erleichtern und andererseits weiteres Privatkapital für FinTech-Unternehmen mobilisieren.“

Der Preis wird gemeinsam von Frankfurt Main Finance, Business Angels Frankfurt RheinMain und der WM Gruppe (Börsen-Zeitung) verliehen. Hauptsponsoren des Preises sind die Deutsche Bank und die Deutsche Börse. Eine renommierte Jury aus FinTech-Experten und namhaften Vertretern der Finanzbranche wird die spannendsten FinTech-Unternehmen in vier Kategorien auswählen.

Fakten zum Gründerpreis „FinTechGermany Award“

Der Preis wir in den folgenden Kategorien an FinTech-Unternehmen verliehen:

  1. Seed-/Early Stage
  2. Later Stage
  3. Growth Stage
  4. Foreign new entrant to Germany

Die ersten drei Kategorien sind absichtlich nicht auf deutsche FinTech-Unternehmen beschränkt.

Der Gründerpreis soll FinTechs sowie InsurTechs Zugang und Visibilität im Investorenumfeld von der Gründung bis zur Börse sowie relevante Rückmeldung zu deren Werthaltigkeit geben.

Kontakt für Anfragen seitens Gründern, Investoren und der Presse:

Business Angels FrankfurtRheinMain e.V. (BA-FRM) (www.ba-frm.de) ist das zentrale Forum für Wachstumsunternehmen auf Kapitalsuche und für betreuende Privatinvestoren aus ganz Deutschland. Die Organisation versteht sich als Förderer der jungen Unternehmergeneration insbesondere im Rhein-Main-Gebiet und hilft, eine speziell bei Innovatoren klaffende Finanzierungslücke zu schließen. Das Netzwerk setzt sich in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dafür ein, das Konzept der Business Angels als wichtigen Bestandteil der Gründerförderung zu stärken.

Andreas Lukic, Vorsitzender des Vorstands, alu@valuenet-capital.de
Frank Müller, Geschäftsführender Vorstand, info@ba-frm.de
069 . 2197-1591, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main

 

Download: die Pressemeldung im PDF Format

Die digitale Zukunft der Finanzbranche: Livestream zum Frankfurt Finance Summit 2016

Beim heutigen Frankfurt Finance Summit stehen Fragen zur Digitalisierung, der  Finanzmarktregulierung sowie deren Auswirkungen im Fokus. Die Digitalisierung bietet große Chancen für die Finanzwirtschaft – gleichzeitig ist sie eine große Herausforderung, die auch Fragen aufwirft: Wie wird die Zukunft der Finanzbranche aussehen? Wie wird sich die Zusammenarbeit zwischen etablierten Finanzinstituten und FinTech-Unternehmen gestalten? Dies sind nur einige der Fragen, die im Rahmen des Frankfurt Finance Summit 2016 diskutiert werden.

Die Veranstaltung wird von 10 Uhr bis etwa 17 Uhr live im Internet übertragen unter
www.frankfurt-main-finance.com/stream

Bereits seit 2011 kommen in Frankfurt hochkarätige Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Finanzwelt zusammen und haben den Frankfurt Finance Summit als eine der führenden Veranstaltungen der Branche in Europa etabliert. Unter dem Motto „On the Move – The Future of Finance“ treffen sich in diesem Jahr Notenbankgouverneure, Regulierer, Vertreter der Aufsichtsbehörden, Finanzpolitiker, Wissenschaftler und Praktiker bereits zum sechsten Mal am Finanzplatz Frankfurt.

 

Frankfurt Finance Summit 2016 am 12. Mai – Live Übertragung

Seit 2011 kommen in Frankfurt hochkarätige Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Finanzwelt zusammen. Der Frankfurt Finance Summit konnte sich als eine der führenden Veranstaltungen in Europa etablieren. Unter dem Motto „On the Move – The Future of Finance“ treffen sich in diesem Jahr Notenbankgouverneure, Regulierer, Vertreter der Aufsichtsbehörden, Finanzpolitiker, Wissenschaftler und Praktiker bereits zum sechsten Mal am Finanzplatz Frankfurt und diskutieren.

 

Dabei stehen Fragen zur Digitalisierung, sowie der Finanzmarktregulierung und ihre Auswirkungen im Fokus. Die Digitalisierung bietet große Chancen für die Finanzwirtschaft. Gleichzeitig ist sie eine große Herausforderung, die auch Fragen aufwirft: Wie wird die Zukunft der Finanzbranche aussehen? Wie wird sich die Zusammenarbeit zwischen etablierten Finanzinstituten und FinTech-Unternehmen gestalten? Dies sind nur einige der Fragen, welche auf dem Frankfurt Finance Summit 2016 diskutiert werden. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen unter www.frankfurt-main-finance.com/stream

 

Der Frankfurt Finance Summit hat sich als das Forum etabliert, das sich durch die Exklusivität und Expertise seiner Teilnehmer auszeichnet. In diesem Jahr diskutieren wieder exponierte Experten, darunter Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, und Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Die Konferenz widmet sich in diesem Jahr den Themen:

  • Redefining Banking – Regulatory and Economic Challenges
  • Digitalisation – The Dawning of FinTechs
  • Tectonic Shift – Where will Finance move to?
  • Financial Inclusion

 

Der Frankfurt Finance Summit 2016 findet im Kongresshaus Kap Europa mitten in Frankfurts zentralem Europaviertel statt. Die Konferenzsprache ist Englisch. Erwartet werden, wie in den vergangenen Jahren, Vertreter der Aufsichtsbehörden, Vorstände der europäischen und außereuropäischen Zentralbanken, Parlamentarier, Mitglieder der Finanzausschüsse, Vertreter von Finanz- und Wirtschaftsministerien, CEOs, CFOs und CROs von Banken, Börsen, institutionelle Investoren und Unternehmen, Experten auf dem Gebiet des Risikomanagements sowie renommierte Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern. Mehr zur Veranstaltung finden Sie unter https://frankfurt-main-finance.com/frankfurt-finance-summit-on-the-move/

Konferenzprogramm

www.frankfurt-main-finance.com/program

Live Stream von 10h bis ca. 17h

Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen: www.frankfurt-main-finance.com/stream

Twitter

Hashtag zur Veranstaltung lautet: #FinSum16

Die entsprechenden Tweets werden vor Ort live auf unserer Twitter Wall gezeigt.

Der Summit wird live auf Twitter begleitet: @FMFdigital

 

 

Frankfurt Finance Summit 2016: Herausforderung Digitalisierung

Der Countdown läuft! Am 12. Mai findet der sechste Frankfurt Finance Summit statt unter dem Motto „On the move – The Future of Finance“. Im Vorfeld der hochkarätigen Konferenz geben drei namhafte Sprecher einen Ausblick auf spannende Themen.

Dr. Lutz R. Raettig, Chairman of the Executive Committee, Frankfurt Main Finance

„It’s a real game changer: We may be talking about tectonic moves or tectonic changes. We are all invited to discuss with prominent practitioners, with central bankers, with politicians, among all is our Finance Minister, Dr. Wolfgang Schäuble. So we are looking forward to go through a very interesting and exciting program with you.“

Carl-Ludwig Thiele, Member of the Executive Board, Deutsche Bundesbank

„Yet, we are at the beginning of a very interesting development. And right now, we are only just beginning to understand its impact on the financial system and the way we bank in the future.“

Roland Boekhout, Chairman of the Management Board, ING-DiBa AG

„Digitalization, the Internet of Everything and Industry 4.0 – they offer massive changes to all kind of industries, including financial services and banking in particular. Massive challenges to move along, but also massive opportunities to offer more convenience services to our customers.“