BCG-Studie: „Frankfurt gehört zu den attraktivsten Standorten für in London vertretene Finanzdienstleister“

Die Boston Consulting Group (BCG) hat rund 360 leitende Banker aus Großbritannien, Frankreich, den USA und Deutschland befragt, welche Alternativen es nach dem Brexit zum Standort London für sie geben kann. Demnach gehört Frankfurt zu den attraktivsten Standorten für in London vertretene Finanzdienstleister, die aufgrund des anstehenden britischen EU-Austritts erwägen, ihre Geschäftsaktivitäten ins Ausland zu verlagern. „Insbesondere die ökonomische und politische Stabilität in Deutschland, kombiniert mit der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, macht den Standort Frankfurt am Main zur Top-Adresse, wie aus dieser Umfrage kurz vor dem Brexit hervorgeht“, sagt Bankenspezialist Dr. Wolfgang Dörner, Senior Partner und Leiter des Frankfurter BCG-Büros.

Rund 20 Prozent der Finanzdienstleistungs-Jobs in London könnten an andere globale Finanzplätze verlagert werden, so die Studie. Die Standortattraktivität für Banken wurde anhand von 14 Kriterien erhoben – u. a. Infrastruktur, Geschäftsumfeld, Stabilität, Lifestyle-Faktoren sowie Zugang zu Märkten und Institutionen.

Pressemitteilung der BCG mit weiteren Details zur Studie

Brexit Frankfurt Finance Summit

Frankfurt Main Finance bedauert das Votum des UK

Frankfurt Main Finance bedauert das Votum der Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen. Diese Entscheidung betrifft ganz Europa und verlängert die Phase der wirtschaftlichen Unsicherheit insbesondere für den Standort Großbritannien. Jetzt werden langwierige Verhandlungen klären müssen, wie das Verhältnis zur Europäischen Union (EU) sein wird. Mit dem Austritt gibt Großbritannien die Vorteile einer Mitgliedschaft in der EU auf. Die Konsequenzen sind noch schwer abzusehen.

Frankfurt ist als stabiler Finanzplatz gut gerüstet, Akteure, die eine stabile Basis in der Eurozone suchen, aufzunehmen. Mit einem leistungsfähigen Immobilienmarkt sowie hervorragenden Angeboten in Bereichen wie Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Kommunikation oder IT steht Frankfurt bereit. Beispielsweise befindet sich in Frankfurt ein gut ausgebauter Internetknotenpunkt, über den 40 % des europäischen Datenverkehrs geht. Auch ein vertrauenswürdiger Datenschutz sowie gut ausgebildete Fachkräfte sprechen für Frankfurt als Standort. Mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank ist Frankfurt zudem das geld- und währungspolitische Zentrum Europas. Gerade für internationale Banken ist diese Nähe zur Zentralbank ein entscheidendes Kriterium für eine Ansiedlung. Als Sitz der European Insurance and Occupational Pensions Authority, kurz EIOPA, ist Frankfurt darüber hinaus auch das Stabilitätszentrum für die europäische Versicherungswirtschaft. Der nun andauernden Phase der Instabilität in Großbritannien setzt Frankfurt Offenheit, Stabilität, eine leistungsfähige Infrastruktur und günstige Rahmenbedingungen entgegen.

Thema Brexit: Frankfurt Main Finance in den Medien

Er wird heiß diskutiert in allen Medien und über alle Kanäle: Der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU (Brexit), über den die Briten am 23. Juni per Volksentscheid abstimmen. Welche Konsequenzen ein Brexit für den Finanzplatz Frankfurt und Hessen hätte, zu dieser Frage ist der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V., Hubertus Väth, ein begehrter und kompetenter Gesprächspartner. Weiterlesen

On The Move – die Digitalisierung der Finanzwirtschaft

Top Master Studenten von umliegenden Business Schools waren eingeladen den Frankfurt Finance Summit zu besuchen. Mariam Abdelhady, Master of Finance Studentin an der Frankfurt School of Finance & Management, reflektiert hier ihre Eindrücke.

Am 12. Mai 2016 hatte ich die großartige Gelegenheit, bei dem 6. Frankfurt Finance Summit dabei zu sein. Dieser wird von Frankfurt Main Finance e.V. (FMF) in Kooperation mit dem Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) organisiert.

Der jährliche Summit hebt die wichtige Rolle Frankfurts als Zentrum für finanzielle Stabilität und Bankenregulierung in der Eurozone hervor. Es versammeln sich Zentralbänker, Regulatoren, Repräsentanten von Aufsichtsbehörden, Akademiker, Finanzpolitiker und Fachleute, um gemeinsam finanzielle Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren.

Der Fokus des Summit 2016 war die Digitalisierung und deren Auswirkung auf die verschiedenen Akteure des Finanzmarktes. Die Diskussionen und Reden waren in vier Teile unterteilt:

Digitalisierung – Das Erwachen der FinTechs

Der Sprecher des FMF Präsidiums, Dr. Lutz R. Raettig, hielt die Eröffnungsrede des Summit, worin er seine Freude über das Bestehen des mittlerweile 6. Summit in Folge zum Ausdruck brachte. Weiterhin griff er den Titel des Summit auf und machte klar: Wir sind immer „On The Move“, entweder freiwillig oder weil wir in diese Richtung geschoben werden. Im Rahmen der Digitalisierung, die den Hauptschwerpunkt des diesjährigen Summits setzte, machte er deutlich, dass die Anzahl der FinTech-Unternehmen in der Region, vor allem in Frankfurt, ansteige. Der Grund dafür sei, dass Frankfurt die idealen Konditionen für FinTechs liefere: Zum einen durch die Nähe zu Regulatoren, zum anderen biete die Stadt eine geeignete Umgebung, um sich im Business international aufzustellen.

Der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir unterstützte diese Ansicht. Er hob in seiner Rede hervor, dass die Stadt Frankfurt ihr FinTech-Zentrum in vier Monaten eröffne mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen Start-ups, Banken und Regulatoren zu verbessern. Dies wiederum ziehe Investoren an und würde die Positionierung der Stadt als „innovative Lokation für IT-getrieben Start-ups im Finanzsektor“ verbessern. Darüber hinaus sagte Al-Wazir, dass sich der Finanzsektor aufgrund der ökonomischen und regulatorischen Konditionen und der Digitalisierung, die den Fokus des Summit darstellte, fundamental verändere.

SWIFT CEO Gottfried Leibrandt erklärte die Konzepte Blockchain und Bitcoin sowie deren mögliche Auswirkungen auf den Bankensektor und SWIFT. Dennoch glaubt er, dass Banken dies überstehen werden, genau wie in den 90er Jahren während der ersten Welle der FinTech-Branche, des Aufstiegs von Online-Banking und des elektronischen Handels. Der Schlüssel für Banken sei, diese Innovationen zu nutzen, um sich die Arbeit zu erleichtern und FinTechs nicht zu erlauben, ihre Arbeit zu übernehmen. Hierbei scheine die größte Gefahr Cyber Security zu sein. Hauke Stars, Vorstandsmitglied der Deutschen Börse AG, glaubt, dass nur die Institutionen überleben werden, die sich an die verändernde Umwelt anpassen können. In Übereinstimmung mit dieser Sichtweise ist Roland Boekhout, Vorstand der ING-DiBA AG, der Meinung, dass die Kooperation mit FinTechs essenziell ist, da deren Technologie und Services für ihre Kunden interessant sein könnten.

Die Neudefinition des Banking – Regulatorische und wirtschaftliche Herausforderungen

Ein weiteres interessantes, heiß diskutiertes Thema des Summit war die Fusion zwischen Deutscher Börse und London Stock Exchange. Carsten Kengeter, CEO der Deutschen Börse, erklärte alle Schritte bis zum Fusionsprozess sowie die Auswirkungen des Abkommens am Kapitalmarkt und die damit verbundenen Vorteile.

Weiterhin thematisierte dieses Panel die potenziellen Auswirkungen der Kapitalmarktunion auf den Bankensektor, zukünftige Regulierungen und die Auswirkungen von einem voraussichtlichen Basel 4 sowie die Zukunft einiger Finanzinstitute, die Änderungen von Vorschriften und die sich entfaltende Digitalisierung. Obwohl die Regulierungen in der Vergangenheit im Bankensektor zu mehr Belastbarkeit geführt haben, könnten neue Regulierungen die Durchführung von Aktivitäten erschweren, da Banken verhindern, angestrebten Profit zu realisieren. Bezüglich der Auswirkungen auf die Digitalisierung und FinTechs auf den Bankensektor wird vermutet, dass diese die Geschäftsmodelle von Banken grundlegend verändern werden. Aufgrund dessen ist es wesentlich, für Kontrollbehörden die richtige Balance zu finden zwischen der Förderung von Innovationen und dem Schutz von Kunden innerhalb des gesamten Finanzsystems.

Tektonische Verschiebung – Wohin wird sich die Finanzwelt entwickeln?

Die Rede des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble konzentrierte sich auf das vorgeschlagene Referendum für den Brexit und dessen Auswirkungen auf die Zukunft der Finanzwirtschaft in der EU. Weiterhin steht er dafür ein, dass Großbritannien in der EU bleiben sollte, aufgrund der großen Bedeutung des Landes für die Union. Sollte das Ergebnis des Referendums anders ausfallen, würde die Exit Phase sofort beginnen. Herr Schäuble glaubt, dass der Prime Minister David Cameron einen guten Deal verhandelt hat und kein weiteres Entgegenkommen und keine Rückverhandlungen möglich seien im Fall einer mehrheitlichen Wahl für den Austritt Großbritanniens aus der EU. Er stellte fest: „In means in, and out means out“, mit allen Konsequenzen, die die Entscheidung haben könnte. Darüber hinaus hob Bundesfinanzminister Schäuble hervor, dass es zusätzlich zu den einzelnen Kontrollmechanismen, weiterhin andere Bereiche der Bankregulation gibt sowie Staatshaushalt, Politik und Sicherheit, die in Zukunft weiterhin verbessert werden sollen, mit oder ohne Großbritannien.

 Finanzielle Eingliederung

In einer Diskussion über die Bedeutung der Technologie des Finanzsektors erklärte Mr. Diwakar Gupta, Vizepräsident der Asian Development Bank, mit Indien als Beispiel, dass neue Technologien wie Mobile Banking dem Großteil der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten ermögliche, auf Finanzdienstleistungen zuzugreifen. Darüber hinaus sollten Regierungen solche Technologien verwenden, beispielsweise um sicherzustellen, dass Subventionen auch wirklich die armen Menschen erreichen. Herr Gupta glaubt, dass die größte Herausforderung für technologiebasierte Finanzdienstleistungen darin liegt, die Menschen zu motivieren, es zum ersten Mal zu verwenden.

Insgesamt war der Summit eine tolle Erfahrung, denn er zeigte die Hauptthemen auf, die den Finanzsektor sowie seine Hauptakteure in naher Zukunft betreffen. Darunter waren Erkenntnisse von erstklassigen Fachleuten sowie Finanzpolitikern und Regulatoren des Bereichs. Solche einzigartigen Erfahrungen, die die Frankfurt School ihren Studenten bietet, zusammen mit akademischer Exzellenz ist es, was sie von anderen Schulen und Universitäten unterscheidet.

BaFin unterstützt aktiv Unternehmensgründer und FinTechs

Als Kombination aus den Worten „Financial Services“ und „Technology“ versteht man unter FinTechs junge Unternehmen, die mit Hilfe technologiebasierter Systeme spezialisierte und besonders kundenorientierte Finanzdienstleistungen anbieten. Dabei gibt es verschiedene Geschäftsmodelle, die je nach Ausgestaltung eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfordern. Die aktuell häufigsten Modelle sowie aufsichtsrechtlichen Hinweise sind:

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Die hessenschau zu einem möglichen Brexit

Hessen würde verlieren, Frankfurt könnte gewinnen – die hessenschau analysierte jüngst die möglichen Konsequenzen eines Brexit auf Frankfurt und ganz Hessen. Der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V., Hubertus Väth, macht in der Sendung deutlich: Wir wünschen uns den Brexit nicht, er wäre schlecht für Deutschland, Europa und Großbritannien. Sollte er kommen, handelt es sich um eine klare Chance für den Finanzplatz Frankfurt. Wir rechnen damit, dass bei es bei einer Verlagerung zu einer fünfstelligen Zahl an neuen Arbeitsplätzen in Frankfurt kommen könnte.

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„Think Asia, Think Hong Kong“: Veranstaltung in Frankfurt/Main

Die Veranstaltung „Think Asia, Think Hong Kong“, organisiert vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), findet in diesem Jahr erstmals in Deutschland statt. Am 28. und 29. September bietet die Veranstaltungsserie Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größenordnungen in vier Städten die Möglichkeit, umfassende und aktuelle Informationen zum Geschäftsumfeld in Hongkong, China und Asien zu erhalten und Kontakte zu knüpfen. In Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München sieht das Programm themenspezifische Seminare und Panel-Diskussionen mit führenden Personen der Wirtschaft Deutschlands und Hongkongs vor. Über Beratungsangebote vor Ort und Business Matching Meetings können sich deutsche Geschäftsleute und Dienstleister aus Hongkong kennenlernen und austauschen. Im Rahmen der erstmals in Deutschland stattfindenden Veranstaltungsreihe wird Frankfurt Main Finance e.V. Kooperationspartner für das Seminar am Finanzplatz Frankfurt sein.

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Accenture Studie zu wachsenden Fintech-Investitionen

Jüngste Ergebnisse der Studie des Dienstleistungsunternehmens Accenture zeigen ein rasantes Wachstum des Investitionsvolumens in der FinTech-Branche. Venture Capitalists, Private Equity Gesellschaften, Corporates und zahlreiche andere Investoren haben enorme Summen in globale FinTech Start-ups investiert.
„Die Innovationsdynamik der Fintech-Szene reicht inzwischen weit über die traditionellen Finanzzentren der Welt hinaus“, offenbart Friederike Stradtmann, Senior Manager bei Accenture Strategy im Bereich Financial Services und Expertin für digitale Geschäftsmodelle. Aus der Studie geht hervor, dass Investitionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 75 Prozent auf 22,2 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Der Anteil der Investitionen in Europa und Asien hat sich hierbei mit 62 Prozent fast verdoppelt. Die Accenture Analyse belegt, die wesentlichen Treiber dieses Wachstums sind Amerika, Asien und Europa. Während die Investitionen 2015 in China um 445 Prozent und damit auf 1,97 Milliarden US-Dollar gestiegen sind, folgt Indien mit 1,65 Milliarden US-Dollar Wachstum. In Deutschland legte das Investitionsvolumen um 840 Prozent auf  770 Millionen US-Dollar zu.
Obwohl es aktuell mehr disruptive als kooperative Fintech Start-ups gibt, zeigt die Analyse einen steigenden Trend zu Kooperationen zwischen Finanzinstituten und Fintechs. Während sich disruptive FinTechs als Konkurrenz zu anderen bezeichnen, bieten kooperative FinTechs innovative Lösungen für existierende Unternehmen an. Der Anteil kooperativer Fintechtransaktionen stieg von 38 Prozent im Jahr 2010 auf 44 Prozent in 2015.
In die FinTech Branche fallen alle Unternehmen, die in dem Zeitraum 2010 bis zum ersten Quartal 2016 Technologien in den Bereichen Banking, Corporate Finance, Kapitalmärkte, Finanzdatenanalyse, Zahlungsverkehr und Personal Finance Management bereitstellen.

Die Studie steht auf der Website des Unternehmens zum Download zur Verfügung.

Auf dem Kontinent liegt Frankfurt ganz vorne

Der Finanzplatz Frankfurt hat die Führungsrolle unter den Finanzmetropolen in Kontinentaleuropa übernommen. Zu diesem Ergebnis kommen die Helaba-Volkswirte in ihrer Jubiläumsstudie „Finanzplatz Frankfurt bewegt sich weiter“. Frankfurt punktet mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), der herausragenden IT-Infrastruktur, den vergleichsweise günstigen Mieten und Lebenshaltungskosten sowie guter Verkehrsinfrastruktur und liegt jetzt auf dem Kontinent ganz vorne.

Besonders in zwei zentralen Feldern ist der Finanzplatz Frankfurt gut aufgestellt: In der finanzbezogenen Lehre und Forschung hat sich Frankfurt substanziell weiterentwickelt und an internationalem Ansehen gewonnen. Mit der sich ergänzenden Kombination aus Frankfurter Goethe-Universität und Frankfurt School of Finance and Management wird ein attraktives, hochwertiges Spektrum der Lehre und Forschung geboten. Zudem gewinnt Frankfurt durch sein breites Netzwerk an intellektueller Infrastruktur. Bei den Trends in der Finanzbranche ist die Digitalisierung das dominierende Thema. Der technologische Wandel des Bankwesens wird wesentlich von Fintechs sowie Internetkonzernen angeschoben. Hierbei schneidet die Rhein-Main-Neckar-Region als Deutschlands dynamischste FinTech-Region gut ab. Damit Frankfurt seine Position langfristig festigen und ausbauen kann, gilt es insbesondere, Frankfurts Position als deutscher bzw. kontinentaleuropäischer Fintech-Hub auszubauen sowie die Innovationskraft des Finanzplatzes weiter zu stärken.

Zur aktuellen Beurteilung der Finanzplätze Frankfurt, Paris und London haben die Helaba-Volkswirte fünf Kernkriterien herangezogen, die für die nachhaltig erfolgreiche Positionierung eines internationalen Finanzplatzes unverzichtbar sind. Diese sind: Banken, Börsen, finanzbezogene Lehre und Forschung, Trends in der Finanzbranche sowie standortspezifische Qualitäten.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

 

Britisches EU-Referendum: „Wichtigste Weichenstellung seit Jahrzehnten“

Die Briten stehen beim EU-Referendum aus Sicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor der wichtigsten Weichenstellung seit Jahrzehnten. Dies betonte der Politiker während seiner Rede beim Frankfurt Finance Summit. Er plädiere für einen Verbleib der Briten in der EU, weitere Zugeständnisse würde es aber nicht geben. Sollte sich die britische Bevölkerung für den Austritt entscheiden, beginne unmittelbar die Exit-Phase. Darüber hinaus stellte er klar, dass sich die Bundespolitik im Falle eines Zusammenschlusses der Deutschen Börse mit der London Stock Exchance (LSE) nicht für einen Sitz der fusionierten Gesellschaft in Deutschland einsetzen werde. Dies gelte auch für den Fall eines Austritts Großbritanniens aus der EU.

Den gesamten Beitrag von Wolfgang Schäuble sehen Sie im Video.