Frankfurt Marathon

Frankfurt Marathon – Läuferparty nach 42,195 km

Am Sonntag dem 30. Oktober 2016 hieß es für Läufer aus 104 Nationen zum 35. Mal durchhalten beim Frankfurt Marathon. Nach den Deutschen stellten Franzosen mit 589 und Briten mit 360 Läufern die größten Teilnehmergruppen, darüber hinaus zog es Läufer aus Weißrussland, Indien und Madagaskar zum Marathon in die Mainmetropole und auch aus Grönland reiste ein Teilnehmer an. 30 % der insgesamt 15.850 Marathonläufer – die zweithöchste Teilnehmerzahl in der Geschichte des Laufes – kamen aus dem Ausland für das Sportereignis an den Main und verbanden das Erlebnis Marathon mit Shoppen, Museumsbesuchen oder einem frühen Glühwein. Die Beliebtheit des Frankfurt Marathons im Ausland ist vor allem auf das prominent besetzte Spitzenläuferfeld und den flachen Streckenverlauf zurückzuführen – wegen des Gesamthöhenunterschieds von nur 27,8m gilt Frankfurt als drittschnellste Marathonstrecke der Welt. Aufgrund der internationalen Profisportler ist der Frankfurt Marathon neben Berlin zudem die einzige deutsche Stadt, die sich mit dem „Gold-Label“ des internationalen Leichtathletikverbands IAAF schmücken darf.

Rund 500 000 begeisterte Zuschauer verfolgten den Lauf laut Schätzungen von Polizei und Veranstalter am Streckenrand und die fast 100 Streckenfeste mit Musik sorgten zusätzlich für ausgelassene Stimmung. Der Marathon endete nach 42,195 km in der Festhalle mit dem einmaligen Zieleinlauf auf dem roten Teppich in Begleitung einer Diskoatmosphäre aus Musik, Lichteffekten und begeisterten Zuschauern. Um 16:25 wurden schließlich die letzten Läufer angefeuert, hinter denen das Rolltor bis zum Marathon 2017 geschlossen wurde. In der Festhalle alleine verfolgten 7.000 Zuschauer Übertragung und Bilder, Zwischenstände und Endzeiten und veranstalten zu Ehren der Finisher eine riesige Läuferparty.

Frankfurter Buchmesse

275.791 Besucher auf der Frankfurter Buchmesse

Am 19. Oktober öffnete die größte Medienschau der Welt, die Frankfurter Buchmesse, ihre Tore. Die Literaturbranche bietet Fachbesuchern und Privatpersonen im Rahmen der Messe mehr Vielfalt, mehr Innovation und mehr internationales Flair als irgendwo sonst. 2016 sind auf 170.000 Quadratmetern 7.100 Austeller aus 100 Ländern mit über 400.000 Buchtiteln, Landkarten, Manuskripte und Grafiken sowie digitalen Medien zu verschiedensten Themen vertreten. 275.791 Messebesucher hatten Gelegenheit zur Teilnahme an rund 4000 Veranstaltungen.

In diesem Jahr stehen unter dem Motto „Dies ist, was wir teilen“ Kultur und Buchproduktion der Niederland und Flandern im Mittelpunkt. Das traditionelle Gastland der Frankfurter Buchmesse wird somit dieses Jahr von einer Sprachregion vertreten. Auf der Eröffnung waren der niederländische König Willem-Alexander und das belgische Königspaar Philippe und Mathilde anwesend. 36 flämische und 36 niederländische Autorinnen und Autoren, unter ihnen beispielweise Cees Nooteboom, Jessica Durlacher, Connie Palmen, Leon de Winter oder Arnon Grünberg, präsentierten ihre Region im Rahmen der Buchmesse.

FinTechGermany Award

CFS-Umfrage: Cybersecurity muss in der Finanzbranche auf jeder Agenda stehen

Das Thema Cybersecurity ist von zentraler Bedeutung. Darin ist sich die deutsche Finanzindustrie geschlossen einig und misst dem Thema einen entsprechend hohen (20%) bis sehr hohen (75%) Stellenwert bei. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen am Finanzplatz Deutschland. Einigkeit besteht in der Branche jedoch auch weitgehend (78%) darüber, dass das Thema noch nicht ausreichend adressiert wird.

Von den FinTechs verspricht sich die Finanzindustrie nur teilweise eine Unterstützung

Von den FinTechs erwarten nur 8% der Befragten eine maßgebliche Unterstützung beim Thema Cybersecurity. Die Hälfte (51%) verspricht sich zumindest teilweise eine Stärkung für das eigene Unternehmen. Hingegen rechnen 29% mit weniger und 7% mit keinerlei Unterstützung durch Fintechs.

„Das Thema Cybersecurity ist ein Zukunftsthema und eigentlich für junge Technologieunternehmen maßgeschneidert. Daher gehe ich davon aus, dass wir bald mehr Startups in diesem Bereich sehen werden“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Cybersecurity kann zukünftig einen Wettbewerbsfaktor darstellen – die Einrichtung europäischer Datenzentren ist wichtig und entscheidend

Die Finanzinstitute sind sich größtenteils darüber einig (86%), dass das Thema Datensicherheit zu einem Wettbewerbsfaktor für Finanzdienstleister werden kann. Lediglich 12% halten diesen Punkt nicht für relevant.

Da viele Daten europäischer Nutzer von sozialen Netzwerken in den USA gespeichert werden, wird die Notwendigkeit eigener Datenzentren für kritische Daten in Europa diskutiert. Die Finanzbranche hält die Einrichtung solcher Datenzentren mehrheitlich für wichtig (59%) und für entscheidend (26%). Hingegen ist es für 12% weniger relevant, wo Datenzentren angesiedelt sind.

„Die Studie unterstreicht, wie wichtig eine leistungsfähige Daten-Infrastruktur heute für die Finanzbranche ist. Der Finanzstandort Frankfurt biete hier z.B. mit dem Deutschen Internet Exchange DE-CIX exzellente Voraussetzungen. Über die Hälfte aller deutschen Rechenzentren stehen im Großraum Frankfurt. Unser Status als Daten-Hauptstadt Deutschlands macht uns auch für FinTech-Unternehmen besonders attraktiv“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V. die Umfrageergebnisse.

Bitcoins als Zahlungsmittel werden unter dem Aspekt der Datensicherheit nicht an Bedeutung gewinnen

Bitcoins sollen angeblich besonders geeignet sein, um Hacker-Attacken im Zahlungsverkehr abzuwehren. Vor diesem Hintergrund erwartet die Finanzbranche mehrheitlich (73%) jedoch nicht, dass Bitcoins als Zahlungsmittel in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden.

CFS Index

CFS-Index beurteilt die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Frankfurt sehr positiv

CFS-Index zeigt starke Stellenkürzungen bei den Finanzinstituten – starker Stellenaufbau bei den Dienstleistern

Der CFS-Index, der vierteljährlich das Geschäftsklima in der deutschen Finanzindustrie abbildet, steigt im dritten Quartal 2016 um 0,3 Punkte auf 110,6 Punkte. Der im Ergebnis zwar nahezu unveränderte Wert beruht auf einer stark gegensätzlichen Entwicklung der Mitarbeiterzahlen der Finanzinstitute und der Dienstleister. Während die Finanzinstitute aktuell einen – seit Beginn der Index-Befragungen im Jahr 2007 – historischen Tiefstand zu verzeichnen haben, stellen die Dienstleister verstärkt Personal ein. Darüber hinaus meldet die gesamte Finanzbranche wachsende Umsätze und Erträge. Besonders die Finanzinstitute verzeichnen nach erheblichen Ertragsrückgängen im ersten Halbjahr nun wieder einen deutlichen Anstieg, der noch höher ausfällt als zuvor erwartet wurde. Das Wachstum des Investitionsvolumens ist leicht rückläufig, befindet sich aber auf solidem Niveau.

„Die Zahlen reflektieren Strukturveränderungen in der Produktionsweise der Bankindustrie, insbesondere steigende Kapitalintensität und sinkende Mitarbeiterzahlen. Spiegelbildlich hierzu erhöhen sich die Mitarbeiterzahlen bei den externen Dienstleister, auch wegen des Trends zur Digitalisierung“, kommentiert Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies, die Ergebnisse des CFS-Index.

Finanzbranche beurteilt die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland sehr positiv

Die Bewertung der zukünftigen internationalen Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland hatte im Zuge des Brexit-Votums im zweiten Quartal einen historischen Höchststand von 136,8 Punkten erreicht gehabt. Auch im dritten Quartal bleibt der entsprechende Wert mit 128,3 Punkten auf überdurchschnittlich hohem Niveau, wenn auch abgeschwächt um – 8,5 Punkte.

Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht: „Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Finanzplatzes Frankfurt weiterhin groß ist. Unsere Funktion als Brücke zwischen London und der EU und das partnerschaftliche, konstruktive Vorgehen in der Diskussion der Brexit-Themen werden die internationale Bedeutung Frankfurts als wichtigstes Finanzzentrum im Euroraum weiter stärken.“

Stellenkürzungen treffen Finanzinstitute noch stärker als erwartet, und es wird mit weiteren Einsparungen im Personalbereich gerechnet

Der Stellenabbau fällt bei den befragten Finanzinstituten noch deutlicher aus als letztes Quartal bereits erwartet wurde. Zuvor wurde die Anzahl der Mitarbeiter auf neutralem Niveau stabil gehalten. Jetzt fällt der Sub-Index Mitarbeiter der Finanzinstitute im dritten Quartal um 13,7 Punkte auf ein – seit Beginn der Index-Befragungen im Jahr 2007 – historisches Tief von 86,0 Punkten, und die Finanzinstitute gehen für das laufende Quartal davon aus, dass sich die Situation weiter verschärft. Hingegen entwickelt sich der Mitarbeiterstab bei den Dienstleistern noch positiver als erwartet. Der entsprechende Sub-Index erhöht sich gegenüber dem Vorquartal deutlich um 11,8 Punkte auf 116,9 Punkte. Für das vierte Quartal sind die Dienstleister noch optimistischer.

Umsatzwachstum bei den Finanzinstituten

Das Wachstum der Umsätze bzw. des Geschäftsvolumens der befragten Finanzinstitute fällt im dritten Quartal 2016 etwas höher aus als im Vorquartal erwartet wurde. Der entsprechende Sub-Index steigt um 2,5 Punkte auf 109,6 Punkte. Auch die Dienstleister halten ihre Umsätze erwartungsgemäß mit -1,0 Punkten auf hohem Niveau bei 119,7 Punkten stabil und rechnen für das laufende Quartal mit einem erhöhten Umsatzwachstum.

Finanzinstitute beenden Ertragsrückgang – Die Finanzbranche blickt positiv auf das laufende Quartal

Bei den Erträgen melden beide Gruppen im dritten Quartal einen Zuwachs. Besonders die Finanzinstitute verzeichnen nach erheblichen Ertragsrückgängen im ersten Halbjahr nun wieder einen deutlichen Anstieg, der noch höher ausfällt als zuvor erwartet wurde. Der entsprechende Sub-Index steigt bei den Finanzinstituten um 7,0 Punkte auf 103,9 Punkte, bei den Dienstleistern um 2,2 Punkte auf 115,3 Punkte. Bei beiden Gruppen ist der Ausblick auf das laufende Quartal positiv.

Das Wachstum des Investitionsvolumens in Produkt- und Prozessinnovationen ist leicht rückläufig, befindet sich aber auf solidem Niveau. Bei den Finanzinstituten sinkt der Sub-Index, entgegen den Erwartungen, um 2,2 Punkte auf 110,1 Punkte, bei den Dienstleistern bleibt der Sub-Index mit -0,4 Punkten bei 112,2 Punkten stabil. Beide Gruppen befinden sich somit nach wie vor auf nahezu gleichem Stand und erwarten keine wesentlichen Änderungen für das laufende Quartal.

Frankfurt FinTech

Frankfurt FinTech Report #3

Die Frankfurter Ortsgruppe von Startup Grind veranstaltete am 13. Oktober 2016 ihr achtes Event am Finanzplatz. Startup Grind ist eine globale Community, deren lokale Gruppen monatliche Events in Zusammenarbeit mit erfolgreichen lokalen Gründern und Erfindern veranstalten, um auf diese Weise Lessons Learned auf dem Weg zur Gründung eines erfolgreichen Startups zu teilen. Im Oktober stand vor diesem Hintergrund ein Kamingespräch mit Ivonne Arlod, COO und Head of Funding von Peermatch, eines Frankfurter FinTech Startups und Frankfurt Main Finance Mitglieds auf der Agenda. 20 Jahre lang war Ivonne Arold als Managerin im Bereich Kapital- und Finanzmärkte für internationale Investmentbanken tätig. Trotz ihres Erfolgs im traditionellen Bankensektor entschied sie sich für einen Wechsel in die FinTech-Szene und wechselte 2015 zu Peermatch. Während des Kamingesprächs, das vom Frankfurter Startup Grind Direktor Dr. Osman Sacarcelik moderiert wurde, beschrieb sie die Unterschiede zwischen der FinTech-Szene einerseits und dem Arbeitsleben in den großen Banken andererseits. In diesem Zusammenhang berichtete Arnolds, dass sie die Formalität und den Glamour der großen Banken nicht vermisse, sondern die Balance genieße, die sie in der Startup-Szene gefunden habe.

Peertmatch ist eine App für Immobiliendarlehen. Über die Plattform investieren Anleger direkt in Darlehen und erhalten risikogerechte Renditen; dahinter steht immer der Wert einer Immobilie. Darlehensnehmer profitieren von niedrigen Kapitalmarktzinsen. Ursprünglich war die Plattform für institutionelle Investoren und kommerzielle Kreditnehmer konzipiert, doch im Oktober 2016 wurden ebenso Produkte für private Investoren und Kreditnehmer etabliert. Peermatch versucht mit seinem Geschäftsmodell den digital affinen Sektor des Kreditgeschäfts anzusprechen, deren Mitglieder eine Onlineabwicklung ihrer Geschäfte präferieren und/oder mit den konventionellen Institutionen unzufrieden sind. Arold führte aus, dass Peermatch darauf abziele, diese Kunden durch die Erleichterungen und wettbewerbsfähigen Zinssätzen der Plattform für sich zu gewinnen.

Das Startup-Unternehmen versucht so viele Prozesse wie möglich im Rahmen der App abzuwickeln. Die Peermatch eigene Cryptographic Chat Search Engine stellt Datenschutz und Privatsphäre der Nutzer sicher. Obwohl Kreditwürdigkeit traditionell ermittelt wird, besteht die erste Interaktion der Kunden mit einem Computerprogramm, bevor sie schnell an den zuständigen Peermatch-Mitarbeiter weitergeleitet werden.

Auf der kommerziellen Seite erklärt Arold, dass diese Kunden normalerweise eine Reihe an Partnern bräuchten, um ihr Finanzierungsmodell zu vervollständigen: eine Bank für den Kredit und andere Partner für Fremdkapital. Das System vom Peematch dagegen ist so entworfen, dass Kreditnehmer die verschiedenen Investoren aus einer Hand beziehen können. Arold erklärt, dass der Kreditnehmer nur die erforderlichen Kreditpapiere ausfüllen müsse und alles Weitere durch Peermatch organisiert werde. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen die Investoren aus deutschen Versicherungen, Unternehmen und Pensionsfunds, die sichere Investitionsmöglichkeiten mit guten Zinssätzen suchen. Family Offices und Investmentfunds aus dem Vereinigten Königreich dagegen haben riskantere Kreditteile finanziert. In diesem Zusammenhang machte Arold deutlich, dass Peermatch sich von Asset Backed Securities darin unterscheide, dass Investoren Risiken in Bezug auf individuelle Kredite eingehen, die nicht in Tranchen oder Pakete gebündelt sind.

Die Zukunft von FinTechs in Frankfurt

Peermatch trat kürzlich als erstes FinTech-Mitglied Frankfurt Main Finance bei. Diese neue Mitgliedschaft ist ein entscheidender Schritt in den Bemühungen des Vereins FinTechs bei der Entwicklung und Entfaltung in der Region zu unterstützen, die zurzeit knapp 60 FinTechs einen Sitz bietet. Auch Arold betonte deutlich die Bedeutung einer vielseitigen FinTech-Landschaft für den Finanzplatz Frankfurt. „Wir begrüßen jedes FinTech, das sich in Frankfurt ansiedelt. […] Es ist wichtig von anderen FinTechs umgeben zu sein mit denen Austausch stattfinden kann und Kooperationen eingegangen werden können. Jedes FinTech-Startup hat seinen eigenen Geschäftsbereich, aber in ein paar Jahren wird vielleicht die Zeit zur Kooperation kommen, da wir Teile entdecken, die zusammenpassen.“ Außerdem sind, gemäß Arold, Frankfurts Finanzcenter und Infrastruktur „prädestiniert der führende FinTech-Hub in Deutschland oder sogar Europa zu werden.“

Frankfurt FinTech Report #2

Bleiben Sie mithilfe des FinTech Report bei den neusten Entwicklungen der Frankfurter FinTech Szene auf dem Laufenden!

Beginn des FinTech-Bachelors von Frankfurt School und FinTech Group AG

Die ersten Studierenden haben den in Europa bislang einmaligen Studiengang „Digital Innovation and FinTech“ begonnen. Das Studienprogramm wurde von der Frankfurt School of Finance & Management und der FinTech Group AG ins Leben gerufen. Momentan absolvieren die Studierenden ein Modul bei der FinTech Group, welches der Orientierung dienen soll. Im Verlaufe dieses Studienabschnitts arbeiten die Studierenden mit einem Mentor, welcher ihnen bei den Einblicken in die verschiedenen Abteilungen und Projekte zur Seite steht. Auf diese Weise gewinnen die Studierenden verschiedene Perspektiven auf die vielseitige FinTech Landschaft und deren Anwendungen.

Neue Mitgliedschaft für FinTechs

Frankfurt Main Finance hat eine neue Mitgliedschaftskategorie für FinTechs eingeführt. Als Teil der andauernden Bestrebungen die FinTech-Szene am Finanzplatz Frankfurt zu fördern, verfolgt FMF die Absicht, durch die neue Mitgliedschaft vielversprechende Start-ups aus ganz Deutschland mit der etablierten Finanz-Community in Kontakt zu bringen. Das erste FinTech-Mitglied ist die Peermatch Management GmbH. Lesen Sie mehr zur neuen Mitgliedschaftskategorie hier.

Between the Towers

Am 4. Oktober 2016 fand die monatliche Veranstaltung von main incubator, Between the Towers, an der Goethe Universität statt. In diesem Monat lag der Fokus der Veranstaltung auf der Blockchain Technologie. Die Hauptrede des Abends, „Umgang mit disruptiven Technologien: Ein Blockchain Praxisbericht“, hielten Philipp Harrschar und Daniel Scheu von Zühlke Engineering, auf welche eine Panel-Diskussion zum selben Thema folgte, die von Sven Koschinowski von der KPMG, Sponsor der Veranstaltung, moderiert wurde und an der Frank Brigge von der Commerzbank, Burkhard Blechschmidt von Cognizant, Johann Horch von niiio, Dr. Matthias Terlau von Osborne Clarke und Philipp Harrscharr teilnahmen. Bevor Networking und Gespräche den Abend ausklingen ließen, durften dann Quantoz, Berries, Diversifaktor und Blockchain Helix pitchen. Between the Towers findet jeden ersten Dienstag im Monat statt und ist eine der beliebtesten und meist besuchten FinTech-Veranstaltungen in Frankfurt.

Frankfurt Main Finance führt FinTech-Mitgliedschaft ein

Auf der Mitgliederversammlung am 05. Oktober 2016 hat der Verein die Einführung einer neuen Mitgliedschaft für FinTech-Unternehmen beschlossen. Durch die Ergänzung der bestehenden Ordentlichen Mitgliedschaft und der Fördermitgliedschaft stehen jetzt drei Kategorien zur Verfügung. FinTech-Mitglieder können FinTech-Unternehmen aus ganz Deutschland sein, die bestimmte Kriterien erfüllen. So darf die maximale Anzahl der Mitarbeiter nicht höher sein als 50 und das Unternehmen nicht länger als 5 Jahre bestehen. FinTech-Mitglieder sind in den Mitgliederversammlungen nicht stimmberechtigt, können aber an den Versammlungen teilnehmen. Sie erhalten regelmäßig Informationen über die Arbeit des Vereins. Der Mitgliedsbeitrag für FinTech-Mitglieder beträgt in den ersten drei Jahren der Mitgliedschaft 500 Euro jährlich.

Erstes FinTech-Mitglied des Vereins ist die Peermatch Management GmbH, eine Tochtergesellschaft des Amsterdamer Finanztechnologie-Unternehmens Peermatch B.V., mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Grundidee hinter Peermatch ist, Immobilienfinanzierung so zu organisieren, dass jeder Marktteilnehmer ein Höchstmaß an Mobilität genießt und immer alles selbst in der Hand behält. Das Peermatch-Ökosystem ist so ausgestaltet, dass Immobilienfinanzierung unter den verschiedenen Rechtsrahmen im europäischen Markt möglich ist.