Das Rheingau Gourmet und Weinfestival findet direkt vor den Toren Frankfurts statt.

Rheingau Gourmet und Wein Festival: Genuss auf höchstem Niveau

Das Rheingau Gourmet und Wein Festival findet unmittelbar vor den Toren der Stadt Frankfurt bereits seit dem 22. Februar und noch bis zum 11. März statt. Ein Ereignis für die Rhein-Main-Region und darüber hinaus.

Weiterlesen

Unter den vielen Frankfurter Krimis fällt die Auswahl nicht leicht – Thriller, Ermittlerduo im Einsatz oder ein Krimi auf Grundlage eines realen Falls? Um die Entscheidung der Osterlektüre zu erleichtern, stellen wir fünf Frankfurter Krimiautoren kurz und knapp vor.

Entspannung durch Hochspannung: Frankfurter Krimiautoren fesseln ihre Leser

Der Finanzplatz Frankfurt zeichnet sich nicht zuletzt durch hohe Bankentürme und eine lebendige Innenstadt aus. Mystische Täler und verschlafene kleine Dorfplätze sind allerdings nicht weit. Diese Gegensätze des Großraums Frankfurt Rhein-Main machen sich die Frankfurter Krimiautoren zunutze, lassen verschneite Wälder zu Tatorten werden und scheinbar harmlose Nachbarn zu Kronzeugen. Unter den vielen Frankfurter Krimis fällt die Auswahl nicht leicht – Thriller, Ermittlerduo im Einsatz oder ein Krimi auf Grundlage eines realen Falls? Um die Entscheidung der Osterlektüre zu erleichtern, stellen wir fünf Frankfurter Krimiautoren kurz und knapp vor:

  • Nele Neuhaus ist mit ihrem Taunus Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein eine feste Institution der deutschen Krimiautoren geworden. Ihre Taunus Krimis wurden bereits vom ZDF verfilmt und begeisterten viele Fernsehzuschauer.
  • Rosa Ribas lässt in ihrem spanischen Kriminalroman Kalter Main, die Lebensader der Stadt Frankfurt zum Tatort werden. Wer am Finanzplatz Frankfurt lebt oder arbeitet, wird einige ihrer Schauplätze wiedererkennen.
  • Nikola Hahn arbeitete als Polizistin und studierte im Fernstudium Belletristik, Lyrik und Sachliteratur: Die perfekte Kombination, um mitreißende Kriminalromane aus Frankfurt zu schreiben.
  • Daniel Holbe. Dan Brown gab ihm die Inspiration zu seinem ersten Buch Die Petrusmütze. Diesem folgten Thriller und Krimis mit Hochspannung. Mitten in der Wetterau geboren, ist Daniel Holbe tief mit der Region verbunden.
  • Matthias Altenburg schreibt unter dem Pseudonym Jan Seghers. Hauptperson seiner Kriminalromane ist Kommissar Robert Marthaler. Wenn Matthias Altenburg nicht gerade zuhause in Frankfurt an seinem Schreibtisch zu finden ist, sucht er vermutlich neue Krimischauplätze, indem er mit dem Fahrrad durch das Rhein-Main-Gebiet radelt.

Wer die passende Osterlektüre für sich ausmachen konnte und nach Ostern noch mehr über den Autor, seine Biografie und seine Werke erfahren will oder Inspiration in weiteren Genres sucht, kann sich auf der kommenden Frankfurter Buchmesse, die vom 10. Bis 14. Oktober 2018 stattfindet, informieren. Tickets für die Frankfurter Buchmesse sind bereits ab März erhältlich.

Frankfurt Rhein-Main entwickelt sich zum führenden FinTech-Hub

Die Region Frankfurt Rhein-Main soll sich innerhalb von fünf Jahren zum führenden FinTech-Hub in Kontinentaleuropa sowie einer international anerkannten Tech-Region entwickeln. Auf dieses gemeinsame Ziel haben sich am Donnerstag das hessische Wirtschaftsministerium, Unternehmen und Hochschulen der Region verpflichtet.

„Frankfurt Rhein-Main ist die wichtigste Verkehrsdrehscheibe Deutschlands, der bedeutendste Finanzplatz in Kontinentaleuropa und der größte Internetknoten der Welt“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir im TechQuartier in Frankfurt. „Wir haben damit alles, was ein gutes Gründerökosystem benötigt: Perfekte Erreichbarkeit, finanzkräftige Kunden und Highspeed-Internet-Verbindungen.“  Das Frankfurter TechQuartier hat dazu einen Masterplan für die Startup-Region entwickelt und konkrete Maßnahmen erarbeitet, wie dieses Ziel erreicht werden kann.

„Um als Region auch langfristig attraktiv und ökonomisch leistungsfähig zu bleiben, bedarf es nicht nur einer finanziellen Kraftanstrengung aller Beteiligten, sondern auch einem Bekenntnis zu Unternehmertum und einem gemeinsamen Verständnis für die Dynamiken einer digitalen Gesellschaft“, so Dr. Sebastian Schäfer, Managing Director des TechQuartier. Dr. Thomas Funke, Co-Direktor des TechQuartier: „Ausgangspunkt der Initiative war eine internationale Vergleichsstudie mit 50 anderen Gründerökosystemen, aus der in den letzten Monaten Maßnahmen abgeleitet und für die Region konkretisiert wurden. Die Empirie zeigt, dass sich erfolgreiche Gründerökosysteme nicht über Nacht entwickeln, sondern über viele Jahre entstehen und häufig auf einer gemeinsamen Vision unterschiedlicher Stakeholder aufbauen.“

Der Masterplan umfasst derzeit 20 Maßnahmen aus vier zentralen Bereichen:

BereichKonkrete Maßnahmen
Talentaktivierungbspw. Praxisangebote an Hochschulen, internationale Austauschprogramme, Mentoren-Programme für Gründer
Förderung von Kooperationenbspw. Netzwerkevents, Startup-Investorenkonferenzen
Zugang zu Finanzkapitalbspw. Acceleratoren, Investorenmarketing, staatliche Investitionsfonds
Standortmarketingbspw. neues Webportal Rhein-Main Community, Welcome Package, Ökosystem-Analysen.

Maßnahmen des Masterplans mit einem Gesamtvolumen bis 20 Millionen Euro

Insgesamt umfasst der Masterplan Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 15 bis 20 Millionen Euro innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre. Al-Wazir: „Mit der Umsetzung des Masterplans liegt eine große Aufgabe vor uns, die über das Thema FinTech hinausgeht und nur durch breite Unterstützung und enge Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erfolgreich bewältigt werden kann. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen – niemand wird allein gelassen.“ Mit der Veröffentlichung des Masterplanes gehen auch bereits erste Maßnahmen in die Umsetzungsphase.

  • Startup-Accelerator: Das TechQuartier schließt eine mehrjährige Kooperation mit Plug and Play, dem weltweit größten Startup-Accelerator aus dem Silicon Valley. Mit diesem starken Partner soll die größte Multi-Corporate Innovationsplattform in Europa entstehen. Das Ziel ist es, zahlreiche Banken und Finanzdienstleister für das gemeinsame Programm zu begeistern, vielversprechende Technologien nach Frankfurt zu holen und mit der Finanzbranche zu verschmelzen. Startups erhalten damit die einmalige Möglichkeit, ihre Geschäftsidee mit Unterstützung namhafter Unternehmen und Partner zu marktreifen Produkten weiterzuentwickeln.
  • Investorenmarketing: Vermarktung der Erfolgsgeschichten der Region mit gezielter Ausrichtung auf Investoren sowie direkte Vernetzung der hiesigen Startups mit nationalen und internationalen Investoren.
  • Ökosystem-Profiling: Die Goethe Universität führt gemeinsam mit dem TechQuartier eine globale Wettbewerbsanalyse durch, um die Erfolgsfaktoren für die Startup-Region zu identifizieren und den Masterplan passgenau weiterzuentwickeln. Passenderweise wurde die sechsstellige Summe für die Studie vom Goethe Alumnus Yi Shi bereitgestellt, der heute als erfolgreicher Unternehmer zwischen Shanghai und San Francisco pendelt.
  • Web-Portal: Aufbau einer Website, die als zentrale Online-Plattform für die FinTech- und Startup-Wirtschaft der Region dient. Aufgabe der Plattform ist es, Informationen über Aktivitäten der Akteure und Möglichkeiten im Ökosystem zugänglich zu machen. Dies umfasst den Zugang zu Kapital, Netzwerken und Talenten, CoWorking Spaces, Forschungsinfrastruktur und anderen Standortangeboten.
  • Mehr Kapital für Startups: Mit der Beteiligungsgesellschaft Hessen Kapital III unterstützt das Land Hessen kleine und mittlere Unternehmen in der Start- und Wachstumsphase, insbesondere Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Hessen Kapital III (EFRE) stellt 33,5 Mio. Euro zur Verfügung, die je zur Hälfte aus dem Landeshaushalt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen.

Innovative Unternehmensgründungen in ganz Hessen vorantreiben

Al-Wazir: „Die Entwicklung der FinTech- und Startup-Region ist auch von hohem öffentlichen Interesse. Maßnahmen wie Talententwicklung, Vermarktung der Region sowie die Projektkoordination und -steuerung des Masterplans sind Aufgaben, bei denen sich die öffentliche Hand und auch die Hochschulen einbringen müssen und wollen.“ Neben der finanziellen Förderung des zentralen Infoportales „Rhein-Main Community“ beabsichtigt das Hessische Wirtschaftsministerium, sich auch an der Finanzierung des Projektmanagement-Teams zur Umsetzung des Masterplanes zu beteiligen. „Darüber hinaus wollen wir als Land aber auch die Entwicklung innovativer Unternehmensgründungen in ganz Hessen vorantreiben. Der Masterplan wird uns auch bei dieser Aufgabe von enormem Nutzen sein“, so Al-Wazir.

Den Masterplan können Sie hier herunterladen.

Bewerbungsfrist für den FinTechGermany Award „Golden Garage“ gestartet

Der führende investorenseitige Gründerpreis Deutschlands für FinTech- und InsurTech-Unternehmen wird 2018 zum vierten Mal verliehen. Interessierte Startups können sich ab jetzt bis zum 16. April 2018 für die Auszeichnungen bewerben.

Die Organisatoren des Preises – Börsen-Zeitung, Business Angels FrankfurtRheinMain, Frankfurt Main Finance und TechFluence – führen das bewährte Konzept der Vorjahre fort und vergeben den „Golden Garage“ genannten Award in den Kategorien Seed-/Early Stage, Late Stage, Growth Stage sowie „Best Foreign New Entrant to Germany“. Darüber hinaus werden Preisträger in den Sonderkategorien InsurTech und Proptech ermittelt.

Die öffentliche Verleihung der Awards, zu der wieder rund 200 Teilnehmer erwartet werden, findet am 14. Juni 2018 im Frankfurter TechQuartier statt. Die Veranstaltung bietet den anwesenden Gründern die Möglichkeit, ihre persönlichen Netzwerke auszubauen und den Bekanntheitsgrad unter den anwesenden Investoren zu steigern. Die Berichterstattung über die Veranstaltung verbessert zudem die Wahrnehmung der beteiligten Unternehmen in der breiten Öffentlichkeit.

Bereits vor dem Termin im Juni werden sich ausgewählte Bewerber während des Finanzplatztages der WM Gruppe am 7. März 2018 im Rahmen einer offenen Jurysitzung präsentieren. „Die offene Jurysitzung bietet den Bewerbern, aber auch interessierten Zuschauern einen Einblick in die Bewertung junger Unternehmen durch potenzielle Investoren“, erläutert Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der Börsen-Zeitung, das neue Veranstaltungsformat. Unterstützt wird der Fintech Germany Award u.a. durch das Bankhaus Metzler, Baker McKenzie, Ernst & Young, Oliver Wyman sowie durch die IHK Frankfurt am Main.

Detaillierte Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Startups, Sponsoren und Interessenten an der Veranstaltung sind auf der Internetseite www.fintechgermanyaward.de verfügbar. Bewerber können sie auch direkt per E-Mail an bewerbung@fintechgermanyaward.de an die Organisatoren wenden. Aktuelle Informationen gibt es auch bei Twitter unter @FinTechGermany und #GoldenGarage.

Primärmarktkonferenz 2018 des Deutschen Aktieninstituts. Im Bild Christoph Heuer, Head of Equity Capital Markets Goldman Sachs International

Der IPO im Fadenkreuz: Rückblick auf die Primärmarktkonferenz 2018 des Deutschen Aktieninstituts

2018 soll das stärkste IPO-Jahr seit Langem werden. So hat das Deutsche Aktieninsitut den Schwerpunkt seiner diesjährigen Primärmarktkonferenz auf aktuelle Fragen und Entwicklungen rund um das Thema Börsengang gelegt. Am 30. Januar trafen sich über 60 Teilnehmer aus Unternehmen, Banken, Kanzleien sowie Beratungsunternehmen zum intensiven Austausch.

Das Themenspektrum reichte von der neuen Prospektverordnung (ProspektVO), welche ab Juni 2019 in den Ländern der Europäischen Union (EU) gelten wird, bis hin zu Erlebnisberichten von VARTA und Uniper. Drängten in den Boom-Jahren ab Mitte der 90er vor allem junge Unternehmen mit neuartigen Geschäftsmodellen an die Börse, prägen in jüngster Zeit zunehmend Spin-offs, alteingesessene Gesellschaften oder zumindest gereifte Geschäftsmodelle die IPO-Szene.

Für diese kann die recht trocken anmutende Rechtsform der KGaA eine maßgeschneiderte Lösung darstellen – insbesondere, wenn die Altgesellschafter weiterhin die Kontrolle behalten wollen. Ein Beispiel für den anstehenden Börsengang einer GmbH & Co. KGaA ist die DWS (Deutsche Asset Management) mit der Deutschen Bank als Kommanditistin. Durch einen „Joint Comittee“ genannten Ausschuss soll der Aufsichtsrat ein größeres Mitspracherecht bekommen als dies in der Rechtsform der KGaA normalerweise üblich ist. Hier zeigt sich die enorme Flexibilität der Ausgestaltung des KGaA-Systems.

Etwas aus dem Blick geraten ist das Börsen-Listing deutscher Gesellschaften in den USA. Waren ab Mitte der 90er Jahre in Spitzenzeiten rund 30 deutsche Emittenten in den USA gelistet, kam es nach dem Sarbanes-Oxley Act von 2002 zu Delisting und Deregistrierung bei mehr als zwei Dritteln davon.

Der „Jumpstart Our Business Startups Act” (JOBS Act) macht seit 2012 das Listing an einer US-Börse vor allem für kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 1,070 Mrd. USD attraktiv. Deutsche Gesellschaften, die dies in Erwägung ziehen, sollten vor allem drei Aspekte beachten: 1. Mit der BaFIN ist die Abstimmung verlässlicher Zeitpläne möglich, was mit der SEC nicht immer gegeben ist. 2. Financial Statements müssen in den USA nach US GAAP oder nach originalen IFRS eingereicht werden, nicht in der für die EU übernommenen Fassung. 3. Wesentliche Verträge müssen als Anlagen zum Registration Statement offengelegt werden. So musste trivago den Mietvertrag seines neuen Hauptquartiers in Düsseldorf übersetzen und veröffentlichen. Welche Anregungen der europäische Gesetzgeber aus dem JOBS Act ziehen könnte, blieb auf der Konferenz offen. Das Listing in den USA bietet eine Lösung für Unternehmen mit sehr spezifischen Gegebenheiten.

Von Charlotte Brigitte Looß

„Mister Finanzplatz wird 75“

Gäbe es Lutz Raettig nicht, Frankfurt müsste ihn erfinden. Der Finanzplatz am Main und die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance verdanken Lutz Raettig viel. Seit 2005 ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Morgan Stanley Bank AG in Frankfurt, ab 1995 wirkte er als deren Vorstandsvorsitzender. Weiterlesen