Brexit

Das Risiko eines „harten Brexit“ bringt Unternehmen unter Zugzwang – Heißer Herbst steht bevor

Die Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals erhoffen sich bis zum EU Gipfel im Oktober, allerspätestens zum möglichen Sondergipfel im November, Klarheit über die Ausprägung des Brexit und die Auswirkungen auf ihr Geschäft. Ob im Herbst klar sein wird, inwieweit es zu einer Übergangsregelung kommen wird, die den Status-Quo bis Ende Dezember 2020 festschreibt, bleibt bislang offen. Zwar ist diese Übergangsfrist grundsätzlich vorgesehen, aber an noch unerfüllte Bedingungen geknüpft. Diese Bedingungen stellen sich als erhebliche Hürden dar. Das gilt vor allem für die Frage des Umgangs mit der Grenze in Irland.

Ob es also bald Klarheit dann geben wird, ist nicht ausgemacht. Ab September erwartet die Geschäftsführung von Frankfurt Main Finance daher einen heißen Herbst. Banken werden in den nächsten Wochen wesentliche Entscheidungen über Ihren Set-Up treffen müssen, denn die Zeit zur Vorbereitung auf den Brexit Ende März 2019 wird sonst zu knapp. Wenige Monate vor dem Termin für den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union ist das Risiko eines relativ harten Brexit noch immer nicht gebannt. Das bringt Handel, Industrie und Finanzdienstleister gleichermaßen unter Zeitdruck und Zugzwang.

Finanzinstitute rechnen in den nächsten Wochen nicht nur mit vermehrten Anfragen ihrer Kunden, sondern müssen auch für sich selbst konkret entscheiden, auf welches der Szenarien sie sich nun vorbereiten. „Die Zeit wird knapp“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance. „Wir erwarten einen heißen Herbst: Industrie- und Handelsunternehmen, aber auch die Asset Management-Branche müssen unbedingt jetzt das Gespräch mit ihren Finanzdienstleistern suchen, um die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Es gilt, die Finanzierung und Anlagen Brexit-fest zu machen. Das geht nicht auf Knopfdruck. Wir laufen auf einen Massenstart zu, der bei verspätetem Beginn zu einem Nadelöhr führen kann.“

Daher rät Frankfurt Main Finance den Unternehmen aus Handel und Industrie, aber auch den Asset Managern jetzt aktiv das Gespräch mit ihren Finanzdienstleistern zu suchen, um ihre Finanzierung Brexit-fest zu machen. Das gilt gerade auch für das Clearing für in Euro denominierte Zinsderivate. „Die Unternehmen müssen selbst aktiv werden und auf die Banken zugehen“, sagt Väth. „Es ist in ihrem eigenen Interesse, beispielsweise ihre Finanzierungen und die Absicherung Ihrer Zinsrisiken selbst für einen harten Brexit abzusichern. Leider ist dieser Fall noch immer nicht auszuschließen. Je früher sie mit ihren Banken sprechen, umso besser wird die Vorbereitung sein, denn die Unternehmen werden im Zweifel die Hauptleidtragenden sein.“

Frankfurt Main Finance sieht den Finanzplatz Frankfurt als logische erste Wahl bei der Neuordnung und -orientierung der Finanzbranche nach dem Brexit. Diese Chancen unter zunehmend stärkerem internationalen Wettbewerb zu nutzen, bedarf es aber weiterer erheblicher Kraftanstrengung.

Auswirkungen Brexit Frankfurt

Green and Sustainable Finance Cluster Germany legt Baseline-Report vor

Finanzsektor für Klimaschutz und nachhaltige Investments mobilisieren

Das Green and Sustainable Finance Cluster Germany hat am Freitag in Frankfurt seinen Baseline-Report mit einer Bestandsaufnahme der Nachhaltigkeitsaktivitäten am Finanzplatz Frankfurt vorgestellt. Der Report ist die erste Veröffentlichung des Clusters, das sich im Frühjahr 2018 aus dem Green Finance Cluster Frankfurt des Hessischen Wirtschaftsministeriums und der Accelerating Sustainable FinanceInitiative der Deutschen Börse zusammengeschlossen hat. Ziel des Clusters ist es, den Finanzsektor stärker für Klimaschutz und nachhaltiges Investment zu mobilisieren.

„Ein erfreuliches Ergebnis ist, dass dem Thema Nachhaltigkeit in den Vorständen der Finanzinstitute inzwischen hohe Bedeutung beigemessen wird und daraus mehr und mehr innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Nun kommt es darauf an, diese Aktivitäten zu koordinieren, damit Frankfurt ein führender Standort auf diesem Gebiet wird und in der internationalen Diskussion eine deutsche Stimme artikuliert.“

Der Report analysiert den Status quo nachhaltiger Aktivitäten in Frankfurt und an anderen europäischen Finanzplätzen. Für den Baseline-Report wurde eine umfangreiche Umfeldanalyse vorgenommen. Den Antworten zufolge diskutieren 86 Prozent der Befragten Nachhaltigkeitsthemen auf Vorstandsebene. 100 Prozent der teilnehmenden Unternehmen berichten über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten. Die wachsende Bedeutung des Themas verdeutlichen auch aktuelle Zahlen einer Erhebung des „Forum Nachhaltige Geldanlagen“: Demnach summierten sich nachhaltige Geldanlagen 2017 in Deutschland bereits auf 1,4 Billionen Euro. Seit 2005 lag das jährliche Wachstum bei 27 Prozent.

Al-Wazir verwies auf Schätzungen der EU-Kommission, nach denen pro Jahr 180 Milliarden Euro zusätzlich investiert werden müssen, um die europäischen Klimaziele für 2030 zu erreichen.

„Die öffentliche Hand allein wäre mit den nötigen Investitionen in Nachhaltigkeit völlig überfordert. Deshalb muss in großem Umfang privates Kapital mobilisiert werden. Bei den Anlegern trifft das auf große Nachfrage. Mittlerweile hat man an so gut wie allen Finanzplätzen der Welt die Bedeutung von Green and Sustainable Finance erkannt. Frankfurt muss dabei eine führende Rolle spielen“, so der Befund von Karsten Löffler, Co-Head des Frankfurt School – UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance und einer der beiden Cluster-Geschäftsführer.

Sustainable Finance dürfte – so die Analyse des Baseline-Reports – für die Finanzindustrie nicht nur aus Reputationsgründen, sondern auch wegen seiner strategischen Geschäftspotenziale stark an Bedeutung gewinnen. Die Erkennung von Risiken für Investitionen und Finanzierungen, die z.B. aus dem Klimawandel entstehen, wird immer wichtiger. Zum anderen birgt dies aber auch eine Reihe von neuen geschäftspolitischen Chancen, die sich unmittelbar aus der Finanzierung der Erfordernisse einer nachhaltigen Infrastruktur ergeben. Im Zusammenhang mit dem hohen Finanzierungsvolumen, das die Transformation zu einem nachhaltigeren

Wirtschaftssystem benötigt, sind Finanzinstitute zunehmend gefordert, sich zukunftsgerichtet aufzustellen und eine entsprechende Strategie zu entwickeln.

„Neben vielen erfreulichen Entwicklungen zeigt der Baseline-Report nach wie vor eine schwache Datenlage rund um nachhaltige Investments, dies liegt unter anderem an fehlenden Standards und Definitionen“, sagte Kristina Jeromin, Head of Group Sustainability bei der Deutschen Börse und zugleich Geschäftsführerin des Clusters.

„Das ist ein Kernproblem“, sagte Al-Wazir. „Unklarheit ist Gift für Investitionen. Ein Anleger muss darauf vertrauen können, dass er nicht auf Etikettenschwindel hereinfällt.“

Dieser und weiteren Herausforderungen will das Cluster im Rahmen von vier definierten Handlungsfeldern begegnen:

  • Status quo und Innovation: bspw. Bestandsaufnahme der bisherigen Aktivitäten und Identifizierung von Entwicklungspotenzialen
  • Metriken und Standards: bspw. Entwicklung von Definitionen und Messmethoden für nachhaltige Finanzanlagen
  • Daten und Digitalisierung: bspw. Erweiterung der klassischen Unternehmenskennzahlen um Indikatoren für ökologische und soziale Aspekte
  • Dialog und Wissensaufbau: bspw. Schulung von Mitarbeitern und Aufbau permanenter Dialogplattformen

Das Cluster ist als Verein organisiert. Die aktuellen Sponsoren sind BNP Paribas Germany, Commerzbank AG, DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Bank AG, Deutsche Börse AG, DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Helaba, KfW Bankengruppe und Metzler Asset Management GmbH. Sitz des Clusters ist die Frankfurt School of Finance & Management. Außerdem wird das Cluster von den Unterzeichnern der Frankfurter Erklärung unterstützt.

Den vollständigen Baseline-Report und ausführliche Informationen zum Green and Sustainable Finance Cluster Germany finden Sie auf der neuen Website unter: http://www.gsfc-germany.com

 

CFS-Umfrage: Deutsche Finanzbranche sieht ICOs kritisch, stärkere Regulierung wird gefordert

ICOs (Initial Coin Offerings) werden insbesondere von jungen Start-up-Unternehmen zur Unternehmensfinanzierung durch die Ausgabe von Kryptowährungen, den sogenannten „Tokens“, genutzt. Diese können im Austausch gegen staatlich emittierte Währungen oder gegen virtuelle Währungen wie Bitcoin oder Ether erworben werden. Anders als bei IPOs werden Tokens ohne Beachtung strenger kapitalmarktrechtlicher Regeln ausgegeben, obwohl diese der Unternehmensfinanzierung dienen. Die BaFin verhält sich auf dem Gebiet der Kryptowährungen und ICOs eher abwartend, dennoch stuft sie ICOs als hochspekulative Finanzanlagen ein.

Die deutsche Finanzbranche spricht sich angesichts der enormen Risiken eindeutig (70%) für eine stärkere Regulierung von ICOs aus und wünscht sich eine aktivere Rolle der BaFin auf diesem Gebiet (60%). Das ergab eine aktuelle Umfrage des Center for Financial Studies.

„Der Markt wird derzeit von ICOs regelrecht überschwemmt. In Deutschland sehen wir hier zwar erst die Anfänge, aber die Welle neuer Tokens wird bald auch Deutschland erfassen. Die Umfrage verdeutlicht, dass auf dem Gebiet der ICOs dringender Handlungsbedarf besteht. Es bedarf eines klaren regulatorischen Rahmens mit einem entsprechenden Mandat für die Finanzaufsicht“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Angesichts des Betrugsrisikos von ICOs auf unregulierten Tauschplattformen sind 50% der Befragten der Meinung, dass etablierte Börsen eigene Handelsplattformen für Kryptowährungen als sicherere Alternative entwickeln sollten.

„ICO-Plattformen an etablierten Börsen könnten durch transparente und standardisierte Abläufe zu mehr Vertrauen bei den Anlegern führen, wovon auch ausgebende Unternehmen profitieren könnten“, erläutert Brühl weiter.

Lediglich 12% der Befragten sehen in diesem bislang weitgehend unregulierten Feld Chancen für den Finanzplatz Deutschland.

Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht: „ICOs sind ohne Zweifel eine Innovation für die Finanzindustrie mit erheblichem Potential. Der Wunsch der Branche nach stärkerer Regulierung ist der verständliche und begrüßenswerte Wunsch, dieses Potential zu nutzen und zugleich die Risiken im Griff zu behalten.“

 

 

Die Ergebnisse basieren auf einer vierteljährlich vom Center for Financial Studies durchgeführten Managementbefragung unter Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland.

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und
-bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten und Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

CFS-Index leicht gestiegen

  • Finanzinstitute melden starken Rückgang der Ertragszuwächse trotz unverändert positivem Umsatzwachstum
  • Investitionsvolumen der Dienstleister erreicht zweithöchsten Stand seit Beginn der Befragungen im Jahr 2007

Der CFS-Index, der vierteljährlich das Geschäftsklima der deutschen Finanzbranche abbildet, steigt im zweiten Quartal 2018 um 1,8 Punkte und befindet sich mit 118,5 Punkten auf einem guten Stand. Der leichte Anstieg ist auf eine durchweg positive Entwicklung der Umsätze, Erträge, Investitionen und Mitarbeiterzahlen der Dienstleister zurückzuführen. Hingegen melden die Finanzinstitute einen deutlichen Rückgang der Ertragszuwächse trotz eines unverändert positiven Umsatzwachstums. Für das laufende Quartal wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet, ebenso beim Umsatzwachstum. Auch haben die Finanzinstitute kurzfristig Stellen im zweiten Quartal abgebaut, für das laufende Quartal sind sie diesbezüglich jedoch wieder optimistischer. Das Investitionsvolumen der Finanzbranche befindet sich stabil auf einem hohen Niveau.

„Im Bankensektor kann man den erhöhten Wettbewerbs- und insbesondere auch Innovationsdruck aus den Umfragewerten ablesen: Die Erträge sind rückläufig bei gleichzeitig erhöhten Investitionen und etlichen Neueinstellungen“, kommentiert Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies, die Ergebnisse.

Die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland wird weiterhin sehr positiv beurteilt

Mit einem leichten Rückgang um 0,5 Punkte auf 131,3 Punkte liegt der Unternehmensstandort-Index, der die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland bewertet, kaum verändert auf einem sehr hohen Stand, welcher seit dem Brexit-Votum in 2016 gehalten wird.

Der Finanzplatz Frankfurt wird an internationaler Bedeutung zulegen, daran zweifelt die Finanzbranche nicht, wie der Indikator belegt. Wichtig wird sein, wie viel der sich bietenden Chancen die für den Standort Verantwortlichen nutzen können. Davon hängt ab, wie stark die Bedeutung Frankfurts zulegen wird.“ kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., die Umfrageergebnisse.

Umsätze der Finanzbranche auf hohem Niveau / Ertragswachstum rückläufig bei den Finanzinstituten und positiv bei den Dienstleistern

Das Wachstum der Umsätze der befragten Finanzinstitute bleibt nahezu unverändert mit +0,2 Punkten auf einem guten Niveau von 118,8 Punkten, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 12,4 Punkten entspricht. Bei den Dienstleistern steigt der entsprechende Sub-Index sogar um 7,6 Punkte auf 128,9 Punkte und befindet sich somit 4,4 Punkte über dem Vorjahresstand. Es wird ein weiterer Anstieg erwartet. Hingegen erwarten die Finanzinstitute für das laufende Quartal einen etwas stärkeren Wachstumsrückgang ihrer Umsätze.

Das Ertragswachstum beider Gruppen entwickelt sich stark gegenläufig. Die Finanzinstitute befinden sich mit einem Rückgang des Sub-Index um 9,3 Punkte auf 101,8 Punkte auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren und erwarten für das laufende Quartal einen weiteren, ebenso starken Rückgang. Die Dienstleister andererseits verzeichnen einen Anstieg um 5,4 Punkte und liegen mit 127,6 Punkten auf dem zweithöchsten Niveau seit 2007. Auch das laufende Quartal wird optimistisch eingeschätzt.

Investitionsvolumen der Dienstleister erreicht zweithöchsten Stand seit Beginn der Befragungen im Jahr 2007

Das Wachstum des Investitionsvolumens in Produkt- und Prozessinnovationen der Dienstleister steigt um 9,8 Punkte auf 122,4 Punkte und erreicht somit den zweithöchsten Stand seit Beginn der Befragungen im Jahr 2007. Es wird allerdings wieder mit einer Abschwächung für das laufende Quartal gerechnet. Auch der entsprechende Sub-Index der Finanzinstitute steigt leicht um 1,3 Punkte auf 116,1 Punkte, hier wird ein weiterer Anstieg erwartet.

Erneut kurzfristig Stellenabbau bei den Finanzinstituten

Nach dem anhaltenden Stellenabbau der Vorquartale meldeten die Finanzinstitute im ersten Quartal 2018 erstmalig wieder einen Mitarbeiterzuwachs. Dieser wird nun kurzfristig unterbrochen. Der entsprechende Sub-Index Mitarbeiter sinkt um 6,2 Punkte auf 96.4 Punkte. Für das laufende Quartal sind die Finanzinstitute jedoch wieder optimistischer. Die Entwicklung bei den Dienstleistern ist positiv, es werden verstärkt Mitarbeiter eingestellt. Der Sub-Index steigt um 3,3 Punkte auf 126,3 Punkte. Für das laufende Quartal wird mit einem leicht abgeschwächten Mitarbeiterzuwachs gerechnet.

 

 

Allgemeine Methodik der Indexberechnung

Der CFS-Index basiert auf einer vierteljährlich durchgeführten Managementbefragung des Finanzstandortes Deutschland. Der Index fasst qualitative Angaben zu den Unternehmenskennzahlen „Umsätze bzw. Geschäftsvolumen“, „Ertragssituation“, „Mitarbeiteranzahl“ und „Investitionen“ bezüglich des gerade vergangenen Quartals („Performance“) und des aktuellen Quartals („Prognose“) zusammen. Konstruktionsbedingt beträgt der maximale Indexwert 150, der minimale 50; ein Wert von 100 signalisiert eine neutrale Stimmungslage. Bei der Umfrage handelt es sich um eine Panel-gestützte Erhebung bei Unternehmen und Institutionen der Finanzindustrie. Die Panelteilnehmer werden in die Sektoren „Finanzinstitute“ und „Dienstleister“ am Finanzplatz unterteilt, wobei die zweite Gruppe sehr weit gefasst ist.

Kurzprofil CFS

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und
-bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten sowie Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

Finanzplatz Frankfurt

Sommer am Finanzplatz, in Hessen & Rhein-Main – Guide für den Rekordsommer

Der Rekord-Sommer dauert nun schon mehrere Monate an und das Frankfurt-Main-Finance-Team hatte ausgiebig Gelegenheit, die Mainmetropole, die Rhein-Main-Region und das ganze Bundesland aus der Hochsommer-Perspektive zu betrachten: Welche Lieblingsorte laden bei Temperaturen über 30 Grad zum Ausflug ein? Welche Highlights der Region bieten ausreichend Schatten bei der Rekordwärme?

Und wir haben sie gefunden: kühle, luftige Parks und Waldseen, sommerliche Biergärten, idyllische Außenterrassen und Main-Strandbars versprechen einmalige Ausflüge und unvergessliche Sommerabende in Frankfurt und der Region.

In den Beiträgen:

betrachten wir besondere Orte in unserer Region, die sich als Hochsommer-tauglich erwiesen haben und berichten von unseren Lieblingsentdeckungen des bisherigen Sommers. Auf diese Weise möchten wir Neu-Frankfurtern Tipps für Erkundungstouren an die Hand geben und auch für die Alteingesessenen ist vielleicht die ein oder andere Idee dabei. Nachdem wir den Großraum Frankfurt betrachtet haben, schauen wir auch darüber hinaus und beleuchten einige schöne Sommerorte in ganz Hessen und an dessen Grenzen.

Nach diesem Einblick in die Freizeitgestaltung des Frankfurt-Main-Finance-Teams und dessen Entdeckungen dieses Sommers freuen wir uns nun auf Ihre Lieblings-Sommerorte in Frankfurt und der gesamten Region, die wir gerne ebenfalls auf unserer Website veröffentlichen würden. Welcher Ausflugsort lockt Sie bei den Rekordtemperaturen, wo genießen Sie den Sommer und wo finden Sie ein schattiges Plätzchen, wenn es einmal viel zu warm wird? Über Hinweise, Geschichten und Geheimtipps freuen wir uns unter: redaktion@fmfinance.de.

Finanzplatz Frankfurt

Durchatmen und im Grünen entspannen

In schattigen Parks und auf grünen Liegeweisen lässt sich der Sommer bei zelebriertem Müßiggang, gemeinschaftlichen Picknicks und entspanntem Beisammensein genießen, häufig gibt es aber auch kulturelle Angebote, historische Bezüge oder geologische Besonderheiten zu erkunden.

Am Grüngürtel-Radrundweg, der an den momentan raren, weniger warmen Sommertagen zu einer großzügigen Rundtour um Frankfurt einlädt, liegt der Alte Flugplatz Bonames. Auf 4,5 Hektar Fläche lässt es sich zur nahegelegenen Nidda spazieren, auf der alten Landebahn Rollschuh fahren oder auf den weiten Grünflächen ein nachmittägliches Lager aufschlagen. Denn die grundlegende Umgestaltung des ehemaligen Flugplatzes der US Army beruht auf der Hauptidee, den militärischen Charakter des Geländes mit der umliegenden Natur in Einklang zu bringen und auf diese Weise ein Naherholungsgebiet zu schaffen. Neben einer Aussichtsplattform, Teichen und Tümpeln, Natur- und Liegewiesen sowie einem Hundeauslaufplatz entstand zudem im ehemaligen Tower ein Café mit großer Außenterrasse, sodass auch stehts für das leibliche Wohl gesorgt ist.

Ebenfalls am Grüngürtel-Radweg befindet sich der 18 Hektar große Lohrberg mit dem Lohrpark – die höchstgelegene Parkanlage Frankfurts. Prächtige alte Bäume, große, sanft abfallende Spiel- und Liegewiesen sowie eine Kirschallee, die durch das Gelände führt, prägen das Bild des Lohrbergs. Auch der einzige städtische Weinberg Frankfurts liegt auf dem Gelände; der Wein lässt sich beim städtischen Weingut erwerben. Besonderes Highlight des Lohrbergs ist die weite Aussicht, welche die 180 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Parkanlage auf die Frankfurter Skyline sowie auf Mainebene und Taunus bietet. Der großangelegte Spielplatz sowie das Wasserspielbecken machen den Ausflug auf den Lohrberg auch für Familien mit Kindern interessant. Hungrige und durstige Besucher lockt die Lohrberg-Schenke mit Frankfurter Spezialitäten bei einzigartigem Ausblick.

In der von Mittelgebirgen geprägten Rhein-Main-Region ist eine Binnendüne eine wahre Besonderheit; in ganz Europa findet man nur wenig Vergleichbares. Seltene Pflanzen- und Tierarten, wie Silbergras und Eidechsen, haben sich hier angesiedelt. In Folge der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren entstand die Düne durch aus dem Flussbett des Mains abgetragenen Sand und wanderte später an ihren jetzigen Ort im Westen des Frankfurter Stadtteils Schwanheim. Das Naturschutzgebiet ist über spezielle Bohlenwege begehbar, ohne dass die Besucher das Gleichgewicht der seltenen Flora und Fauna stören. Zwischen den lichten Nadelwäldern, dem feinen Sand und den sanft ansteigenden Dünen können Besucher voll eintauchen in die Andeutung einer mediterranen Landschaft direkt am Main, etwa mit der Provence vergleichbar. Die sehenswerte Altstadt des Frankfurter Stadtteils Höchst, die sich an die Niddamündung in den Main anschließt, lädt anschließend zum Einkehren oder einem weiteren Spaziergang ein.

Ein Stück entfernt von Frankfurt, aber immer noch in weniger als einer halben Autostunde erreichbar, in Hanau, liegt der Staatspark Wilhelmsbad. Der Rundgang durch einen der ersten Landschaftsgärten Deutschlands gleicht einer Zeitreise: Vorbei am historischen Gebäudekomplex der ehemaligen Kuranlage führen die Wege durch den weitläufigen Landschaftspark über natürliche Hügel und bieten stetige neue Blickwinkel und Aussichten auf die besonderen Gebäuden und Natureindrücke. Eine äußerlich als Ruine erbaute Burg, eine Pyramide und ein weltweit einzigartiges Karussell aus dem Jahr 1780 schmücken den Weg. Führungen, Ausstellungen, Workshops und Feste bereichern die einmalige Parkanlage um eine kulturelle Komponente. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch des jährlichen Gartenfests, das man sich an Fronleichnam als gesetzten, jährlichen Termin in den Kalender eintragen kann.

 

Nach diesem Einblick in die Freizeitgestaltung des Frankfurt-Main-Finance-Teams und dessen Entdeckungen dieses Sommers freuen wir uns nun auf Ihre Lieblings-Sommerorte in Frankfurt und der gesamten Region, die wir gerne ebenfalls auf unserer Website veröffentlichen würden. Welcher Ausflugsort lockt Sie bei den Rekordtemperaturen, wo genießen Sie den Sommer und wo finden Sie ein schattiges Plätzchen, wenn es einmal viel zu warm wird? Über Hinweise, Geschichten und Geheimtipps freuen wir uns unter: redaktion@fmfinance.de.

Finanzplatz Frankfurt

Ins kühle Nass

Bei den Temperaturen diesen Sommers ist häufig der erste Freizeitgedanke, Abkühlung durch den Sprung ins kalte Wasser. Auch hierfür bieten sich in der Region ausreichend Gelegenheiten. Es gibt eine Reihe von beliebten Freibädern wie das Brentanobad, das im Jugendstil erbaute Stadionbad sowie die beliebten Stadtteil-Freibäder in Eschersheim, Hausen und Bergen-Enkheim. In der Region sticht neben dem Waldschwimmbad in Kronberg, von dessen Lage zwischen dichten Bäumen eine besondere Ruhe auf den Badegast übergeht, vor allem das Opelbad in Wiesbaden hervor, das beim Schwimmen, Planschen und Sonnenbanden mit einem weiten Blick über die Stadt besticht. Auf dem Neroberg gelegen ist es mit einer kleinen Bergbahn zu erreichen. Nach dem ausgiebigen Baden bietet sich zudem ein Spaziergang rund um dem Neroberg an, vorbei an der sehenswerten russisch-orthodoxen Kirche der heiligen Elisabeth und mit weiteren tollen Ausblicken auf die Stadt. Eine Einkehrmöglichkeit ist mit dem Restaurant Der Turm mitten auf dem Berg gegeben. In der sogenannten Erlebnismulde finden außerdem regelmäßig Open-Air Veranstaltungen und Kleinkunstaufführungen statt.

Neben den Freibädern laden einige Seen zum Abkühlen ein. Der bekannteste See ist der Langener Waldsee – einem deutschlandweiten Publikum als Austragungsort der Ironman-Europameisterschaften bekannt. 72.000 Quadratmeter Wasserfläche – daher auch „hessisches Mittelmeer“ genannt – machen ihn zum größten See für Freizeitaktivitäten und Erholung im Rhein-Main-Gebiet und 900 Meter Sandstrand runden das Urlaubsgefühl perfekt ab. Mitten im Grün des Stadtwaldes gesellen sich zu den Badegästen auch Segler, Surfer und Angler. Auch Beachvolleyballfelder gehören zum Angebot. Wer gleich für längere Zeit bleiben möchte mietet sich auf dem angrenzenden Campingplatz ein. Wen es aber nur für einen Tagesausflug an den Langener Waldsee zieht, kann dies aus Frankfurt mit einer schattigen Radtour durch den Stadtwald verbinden. Wer den Trubel lieber meidet, hat bei den kleineren Badeseen der Region, die Chance ein abgeschiedenes Fleckchen am Wasser zu ergattern: Hierfür empfehlen sich beispielsweise der Schultheißweiher in Offenbach oder die Grube Prinz von Hessen in Darmstadt. Der Badesee in Kahl lockt mit seiner besonderen geografischen Lage auf der hessisch-bayrischen Grenze; von Hessen aus losschwimmend gelangen Badegäste auf die bayrische Seite und zu einem der nördlichsten Biergärten auf bayrischem Gebiet.

 

Nach diesem Einblick in die Freizeitgestaltung des Frankfurt-Main-Finance-Teams und dessen Entdeckungen dieses Sommers freuen wir uns nun auf Ihre Lieblings-Sommerorte in Frankfurt und der gesamten Region, die wir gerne ebenfalls auf unserer Website veröffentlichen würden. Welcher Ausflugsort lockt Sie bei den Rekordtemperaturen, wo genießen Sie den Sommer und wo finden Sie ein schattiges Plätzchen, wenn es einmal viel zu warm wird? Über Hinweise, Geschichten und Geheimtipps freuen wir uns unter: redaktion@fmfinance.de

Sommer am Finanzplatz: Draußen essen und trinken

An Sommerabenden zieht es die Frankfurter wie in den meisten Städten natürlich ins Freie: Direkt am Main, in Beachbars und Restaurants in schöner, grüner Lage lassen sie bevorzugt den Sommertag ausklingen. Ein paar beliebte Adressen haben wir ausgiebig getestet:

Die 2016 neu eröffnete Strandbar Blaues Wasser Frankfurt bringt das Lebensgefühl von St. Tropez an den Main. Obwohl man auf dem Weg zum Restaurant diesen Eindruck erst einmal gar nicht für möglich hält. Durch Osthafen und das Industriegebiet an der Franziusstraße nähert man sich dem „Blauen Wasser“ und hat dabei die Main-Schleuse und die Autobahnbrücke vom Offenbacher Kaiserlei im Kopf, die sich in unmittelbarer Nähe befinden. Am Ziel angekommen, durchquert man das Gebäude und betritt die großzügige Terrasse direkt am Main, die auf mehreren Ebenen verschiedene Lounge- und Sitzgelegenheiten bietet – Sitzplätze im Innenraum sind praktisch nicht vorhanden dafür aber Überdachungen als Schutz gegen den Regen. Bereits mit dem ersten Blick auf die Strandbar ist man begeistert von der ruhigen, entspannten, luftigen und sommerlichen Atmosphäre. Industriegebiet, Autobahnbrücke und Main-Schleuse verschwinden vollkommen aus dem Blickfeld und den Gedanken. Die gute Küche und der perfekte Service runden das Sommerabend-St. Tropez-Erlebnis angemessen ab.

Im Sommer bietet neben der Abkühlung im Badesee auch der Wald, im Fall Frankfurt also der ausgedehnte Stadtwald, Zuflucht vor der Hitze. In erfrischend kühler und schattiger Atmosphäre lädt die Waldgaststätte Oberschweinstiege zum gemütlichen Beisammensein bei Landhausküche mit regionalen Produkten und Rezepten, bei denen gleichzeitig Zutaten und Zubereitungsformen aus aller Welt zum Einsatz kommen, ein. Sollte es doch einmal Regenschauer geben, bietet das 2014 grundlegend renovierte Gasthaus mit Gasträumen zu jeweils unterschiedlichen Mottos, Schutz vor dem Sommerregen.

Auch die Käsemühle in Offenbach-Bieber ist für ihre naturnahe Lage bekannt. Die Speisekarte bietet Landhausküche mit regionalen Spezialitäten sowie deutschen, besonders bayrischen Klassikern und saisonalen Besonderheiten. Der Weg, am schönsten als Spaziergang oder per Fahrrad zurückzulegen, führt durch verträumte Wiesen und Felder, von denen das traditionsreiche Wirtshaus umgrenzt wird. Im großen bayrischen Biergarten kann sich der Besucher zwischen ebendiesen Feldern und der vorbeifließenden Bieber an den leckeren bayrischen Gerichten satt essen und das wechselnde Licht der untergehenden Sonne auf Wiesen und Bäumen auf sich wirken lassen.

Ein weiterer einmaliger Biergarten empfängt den durstigen Besucher in Darmstadt – mit dem naheliegenden Namen: Biergarten Darmstadt. Unter alten Kastanien, an denen bunte Lichterketten angebracht sind und zwischen beleuchteten Pavillons nimmt die gemütliche Atmosphäre den Besucher sofort gefangen. Der Biergarten befindet sich in erhöhter Lage auf einer Mauer, ein paar Meter über der Straße und daher auch ein Stück weit entfernt von den Stadtgeräuschen. Die in unmittelbarer Nähe gelegene Mathildenhöhe, die mit ihrem Jugendstilensemble auf jeden Fall einen Besuch wert und als Künstlerkolonie über die Grenzen der Region bekannt ist, sowie der Rosengarten bieten anschließend Gelegenheit für ausgiebige Spaziergänge.

 

Nach diesem Einblick in die Freizeitgestaltung des Frankfurt-Main-Finance-Teams und dessen Entdeckungen dieses Sommers freuen wir uns nun auf Ihre Lieblings-Sommerorte in Frankfurt und der gesamten Region, die wir gerne ebenfalls auf unserer Website veröffentlichen würden. Welcher Ausflugsort lockt Sie bei den Rekordtemperaturen, wo genießen Sie den Sommer und wo finden Sie ein schattiges Plätzchen, wenn es einmal viel zu warm wird? Über Hinweise, Geschichten und Geheimtipps freuen wir uns unter: redaktion@fmfinance.de. 

Darf es auch ein bisschen weiter weg sein: was hat die ganze Region zu bieten?

Außerhalb des Großraums Frankfurt gibt es eine Reihe weiterer, einmaliger Ziele zu erkunden. Für alle, die eine ein- bis zweistündige Fahrt (im klimatisierten Wagen) nicht scheuen, warten weitere besondere Erlebnisse.

Bei heißem Wetter bietet sich auch ein Ausflug in den Odenwald und zur Bergstraße an. Eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Gegend ist das sogenannte Felsenmeer: große, runde Felsblöcke ziehen sich wie ein steinerner Fluss etwa einen Kilometer den Berghang hinab.  Diverse Mythen und Theorien ranken sich um das spektakuläre Phänomen. Liegt unter den Felsen ein Riese begraben, den man bei genauem Hinhören atmen hören kann? Ist das Felsenmeer das Ergebnis des Kontinentaldrifts oder eines früheren Vulkanausbruchs? Welche Einwirkungen hatten Klimaveränderungen und eine frühere Eiszeit? Informationen und Erläuterungen bietet das Informationszentrum am Fuße des Berges. Am besten erkundet man die eindrucksvolle Naturlandschaft natürlich selbst: Bei einer schattigen Wanderung um das Felsenmeer herum. Samstags und sonntags können sich Besucher zudem auf halber Strecke um das Felsenmeer im afrikanischen Restaurant Ada’s Buka stärken und eine Rast einlegen. Besonders ausdauernde Wanderer können außerdem vom Felsenmeer gleich gut eineinhalb Stunden weiter in Richtung des idyllischen Städtchens Bensheim an der Bergstraße wandern. Dort erwartet sie mit dem Kirchberghäuschen ein Lokal in spektakulärer Lage. Oben auf dem Kirchberg gelegen, zeigt die gehisste Fahne an: es ist geöffnet, der Aufstieg lohnt sich. Denn das Kirchberghäuschen ist nur zu Fuß zu erreichen. Oben warten Wein von den Weinbergen des Kirchberges, regionale Spezialitäten und eine atemberaubende Aussicht über die Bergstraße bis nach Mannheim und Ludwigshafen.

Im Norden Hessens, in der Region Kassel, entschädigt der Bergpark Wilhelmshöhe allemal für die zweistündige Anfahrt. Die 8,30 Meter hohen Herkules-Statue und die bekannten Wasserspiele ziehen Besucher aus ganz Deutschland und darüber hinaus an. 750 Kubikmeter Wasser überwinden alleine durch den natürlichen Wasserdruck des Berges Kaskaden, Wasserfälle und ein Aquädukt. Das Finale bildet die 50 Meter hohe Große Fontäne, die ebenfalls durch den natürlichen Wasserdruck entsteht. Die Wasserspiele sind im Sommer in der Regel mittwochs und sonntags zu bestaunen. Neben diesen bekannten Sehenswürdigkeiten lassen sich im Bergpark außerdem ein einzigartiges Baum- und Pflanzenreich, Museen sowie Burg und Schloss entdecken. Im Juni 2013 wurde der Bergpark für dieses einmalige Angebot in die Liste UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Ebenfalls in der Region Kassel erwarten den Besucher vor allem im Frühsommer am 27 Kilometer langen Edersee spannende Freizeitaktivitäten. Die ausgezeichnete Wasserqualität lädt zum Schwimmen, Angeln und zu Wassersport aller Art ein. Ein besonderes Erlebnis bietet eine Wanderung entlang des Urwaldsteigs durch die UNESCO Weltnaturerbefläche des Nationalpark Kellerwald-Edersee. Ein verschlungener, schattiger Pfad führt den Wanderer an den Hängen und auf dem Kamm, der um den See gelegenen Hügel entlang; die namengebenden Urwaldrelikte warten am Rand des Pfades darauf, entdeckt zu werden. Aber nicht nur Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten: Technikbegeisterte Besucher bestaunen die 48 Meter hohe Edertalsperre, deren Überlauf im Frühjahr ein besonderes Highlight darstellt. Im Herbst dagegen bietet der Edersee für Hobby-Historiker einen besonderen Anblick, wenn das sogenannte Edersee-Atlantis zutage tritt. Vor 100 Jahren nämlich versanken drei Dörfer, durch den Bau der Edertalsperre überflutet, fast vollständig im Wasser.

 

Nach diesem Einblick in die Freizeitgestaltung des Frankfurt-Main-Finance-Teams und dessen Entdeckungen dieses Sommers freuen wir uns nun auf Ihre Lieblings-Sommerorte in Frankfurt und der gesamten Region, die wir gerne ebenfalls auf unserer Website veröffentlichen würden. Welcher Ausflugsort lockt Sie bei den Rekordtemperaturen, wo genießen Sie den Sommer und wo finden Sie ein schattiges Plätzchen, wenn es einmal viel zu warm wird? Über Hinweise, Geschichten und Geheimtipps freuen wir uns unter: redaktion@fmfinance.de.

Finanzplatz Frankfurt, Fincite, FinTech, Ralf Heim

„The Next Best Step“- Interview mit Ralf Heim, Co-CEO von Fincite

Wie sieht die Geldanlage der Zukunft aus? Ralf Heim, FinTech Pionier und Co-CEO bei Fincite, spricht im Interview über die Arbeit des Frankfurter B2B FinTechs und wirft einen Blick in die digitale Zukunft des Asset Managements. Weiterlesen