Frankfurt Main Finance gewinnt sechs neue Mitglieder für die Finanzplatzinitiative

Frankfurt am Main – Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e. V. begrüßt sechs neue Mitglieder und wächst damit auf 60 Mitglieder. Die Neumitglieder PricewaterhouseCoopers (PwC), The Boston Consulting Group, CBRE GmbH, die Frankfurt School of Finance & Management und Norton Rose Fulbright LLP sind der Standortinitiative als Fördermitglieder beigetreten, die Werthstein GmbH als FinTech-Mitglied.

Durch ihre Mitgliedschaft geben die Vertreter aus Wissenschaft, Finanzindustrie, öffentlicher Verwaltung und dem aufstrebenden FinTech-Sektor ihrer Verbundenheit mit dem Finanzplatz Ausdruck, greifen aktuelle Themen des Finanzsektors auf und engagieren sich für die nationale und internationale Bedeutung des Finanzzentrums Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

Wir freuen uns sehr über die neuen Mitglieder und ihr Bekenntnis zum Finanzstandort Frankfurt. Das stetige Wachstum der Mitgliederzahl stärkt den Verein und ist eine Anerkennung unserer täglichen Leistung, den Finanzplatz weltweit zu repräsentieren und zu positionieren“, sagt Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance. „Unsere Stimme gewinnt Gewicht – ein Vorteil für alle Mitglieder und besonders für den Finanzplatz. Umgekehrt bieten wir schnellen, unmittelbaren Zugang zu einem herausragenden Branchen-Netzwerk.“

Das neue Mitglied PwC ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung mit 250.000 Mitarbeitern in 158 Ländern tätig – so auch am Finanzplatz Frankfurt. „Mit der Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance möchten wir nicht nur unser Bekenntnis zu Frankfurt als führendem Finanzplatz in Deutschland bestärken, sondern uns auch aktiv in die hiesige Community einbringen. Der Standort entwickelt sich hoch-dynamisch, und wir möchten zu dieser positiven Entwicklung und zur weiteren Stärkung Frankfurts beitragen. Darum freuen wir uns auf den Austausch mit den Mitgliedern der Initiative, mit Hochschulen, Banken und allen weiteren Finanzmarktakteuren der Stadt“, sagt Clemens Koch, Leiter Financial Services und Mitglied der Geschäftsführung von PwC Deutschland.

CBRE steht Investoren und Immobiliennutzern als Partner für alle Immobilienbelange weltweit zur Seite. Seit 1973 sitzt CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main. „Wir freuen uns sehr, mit unserer Mitgliedschaft helfen zu können, die vielen Vorteile des Finanzstandortes Frankfurts auch aus Sicht der Immobilienwirtschaft unterstützen zu können. Zahlreiche Projektentwicklungen bieten immer modernere und innovativere Büroflächen, welche die Skyline weiterwachsen lassen. Trotz des sinkenden Leerstandes finden sich deswegen auch für größere Flächengesuche noch immer hervorragende und repräsentative Büroflächen“, erklärt Carsten Ape, Head of Office Leasing Germany bei CBRE.

Als Frankfurt School of Finance & Management tragen wir den Finanzplatz quasi im Namen. Mit exzellenter Forschung setzen wir als Wirtschaftsuniversität neue Impulse – etwa im Bereich Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Nachhaltige Finanzwirtschaft. Außerdem bilden wir auf unserem Campus die Fach- und Führungskräfte aus- und weiter, die Frankfurt braucht, um weiterhin innovativ und erfolgreich zu sein. Ein starker Finanzplatz ist für uns essentiell, deshalb engagieren wir uns bei Frankfurt Main Finance“, so Professor Dr. Nils Stieglitz, Präsident der Frankfurt School of Finance & Management. Die forschungsorientierte Business School, akkreditiert von EQUIS, AMBA und AACSB International, bietet umfangreiche Bildungsprogramme zu Finanz-, Wirtschafts- und Managementthemen an. Der Master of Finance der Frankfurt School ist der einzige Finance-Master einer deutschen Hochschule im aktuellen Financial Times Ranking.

Norton Rose Fulbright LLP berät als globale Wirtschaftskanzlei führende national wie auch international tätige Unternehmen in allen wichtigen Branchen. „Frankfurt Main Finance ist die Stimme des Finanzplatzes Frankfurt. Wir unterstützen die Initiative, weil sie den Finanzplatz Frankfurt wirkungsvoll im nationalen und globalen Wettbewerb positioniert“, erläutert Dr. Oliver Sutter, Partner bei Norton Rose Fulbright LLP.

Als digitaler Vermögensverwalter bietet Werthstein seinen Kunden die Möglichkeit, ein breites, nach Risikoaspekten diversifiziertes, individuelles Portfolio aufzubauen, das auf die Anlage in aktuelle wirtschaftliche, technologische oder gesellschaftliche Trends spezialisiert ist. „Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance steht für Aufgeschlossenheit gegenüber der Innovation und dem Schwung, den FinTechs in die Vermögensverwaltung bringen. Deshalb sind wir der Initiative eng verbunden“, kommentiert Felix Röscheisen, Generalbevollmächtigter der Werthstein GmbH.

Eurex Clearing weitet Partnerschaftsprogramm auf Repo und FX aus

Eurex Clearing plant eine Erweiterung des Partnerschaftsprogramms. Künftig soll das Programm auch die Segmente Repo und FX umfassen. Die Ausgestaltung der Programmerweiterung ergänzt das bereits etablierte Zinsswap-Segment. Im Rahmen des im Januar 2018 aufgelegten Programms teilt Eurex Clearing einen bedeutenden Teil des wirtschaftlichen Erfolgs ihres Zinsswap-Segments mit ihren Partnerbanken und beteiligt die aktivsten Marktteilnehmer zusätzlich an der Governance der Eurex Clearing AG.

Im Repo-Segment zielt das Programm darauf ab, Alternativen im Handel mit Special-Repo- und General-Collateral-Instrumenten zu schaffen, Effizienz für Kunden zu steigern und das Geschäft der Banken mit Endkunden (Buyside) zu fördern.

Das FX-Segment des Partnerschaftsprogramms zielt darauf ab, die Vorteile des zentralen Clearings in neue Märkte zu bringen, die bislang zu größten Teilen nicht gecleart werden. Eurex Clearing arbeitet derzeit gemeinsam mit Marktteilnehmern daran, das erste große Clearinghaus mit einem umfassenden Angebot an Clearingservices für Cross-Currency-Swaps zu werden.

Marktteilnehmer können nun ihr Interesse an einem Beitritt zu den neuen Programm-Segmenten anmelden. Der Start ist für das erste Quartal 2019 geplant. Commerzbank, Deutsche Bank, J.P. Morgan und Morgan Stanley haben bereits ihr Interesse an beiden Segmenten hinterlegt – sowohl für Repo- als auch FX. Citigroup, DekaBank und LBBW sind an der Teilnahme am Repo-Programm interessiert. Weitere Details zur Programmerweiterung werden den interessierten Marktteilnehmern in Kürze kommuniziert.

Erik Müller, CEO der Eurex Clearing, sagt: “Die Ausweitung des Partnerschaftsprogramms steigert die Auswahlmöglichkeiten für Kunden und fördert Innovation im Markt. Marktteilnehmer können nun an den Vorteilen des integrierten Angebots der Eurex Clearing in den Bereichen Zinsderivate, Repo und FX teilhaben.”

Charles Bristow, Co-Head of Global Rates Trading bei J.P. Morgan, sagt: “J.P. Morgan war ein früher Förderer und Designpartner im außerbörslichen Zinsderivatesegment des Partnerschaftsprogramms. Wir begrüßen die geplante Ausweitung des erfolgreichen Programms, das darauf abzielt, die Clearing-Optionen der Marktteilnehmer auf neue Assetklassen auszuweiten und die Resilienz des Finanzsystems zu stärken.“

Frankfurt: Liebe auf den ersten Blick. Und den Zweiten. Und den Dritten.

Meine Liebe zu Frankfurt begann vor drei Jahren, als ich für mein erstes Erasmussemester in die schöne Stadt am Main kam. Anderthalb Jahre später zog es mich für ein weiteres Semester erneut hier her. Ich habe mich schnell in Frankfurt wohlgefühlt und kann mir auch in Zukunft vorstellen, hier zu leben. Wenn Leute mich fragen, warum ich Frankfurt mag, kann ich keinen Hauptgrund nennen, es fühlt sich einfach sehr gut an, hier zu sein – die Stadt ist kompakt, fahrradfreundlich und hat immer etwas zu bieten. Frankfurt ist groß, aber man kann überall hinlaufen; sie ist international, sie ist urban und hat eine schöne Skyline, aber die Anzahl der Parks, Grünflächen und das Flussufer erlaubt es, sich zu entspannen und die Freizeit in der Natur zu genießen. Frankfurt, wie der Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance Hubertus Väth sagt, ist die kleinste globale Stadt der Welt, und ich kann dem nur zustimmen.

Frankfurt Internship AbroadDieses Jahr kehrte ich im Rahmen meines Masterstudiums ein drittes Mal in die wundervolle Stadt zurück. Diesmal für ein Erasmus-Praktikum. Vor einem Jahr habe ich in meiner Heimat Litauen meinen Bachelorabschluss in Politikwissenschaften von der Universität Vilnius erhalten. Während meiner Bachelorstudienzeit konnte ich durch Praktika verschiedene Bereiche in internationalen Institutionen, wie beispielsweise die UNO in New York City, kennenlernen. Wie ich feststellen musste, werden Prozesse dort allerdings nur sehr langsam umgesetzt. Auch deshalb wollte ich einen Einblick in die agile Finanzbranche bekommen.

Mein Praktikum habe ich bei der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V. (FMF) gemacht, einem Verein zur internationalen Stärkung des Finanzplatzes Frankfurt. Aufgrund meiner beruflichen Vorerfahrungen und meiner Begeisterung für die Stadt hat mich ein Praktikum, bei dem ich Frankfurt ganz neu kennenlernen kann, besonders interessiert. Während meiner Zeit durfte ich das FMF-Team bei der Planung verschiedener Events und der Steuerung der Social-Media-Kanäle unterstützen. Ich habe aber auch Einblicke in das klassische PR Handwerk erhalten und Texte und Pressemitteilungen für die Internetseite geschrieben. Dadurch habe ich eine Menge über die Stadt Frankfurt und über den Finanzplatz gelernt.

Mein Praktikum und damit auch meine Zeit hier in Frankfurt neigt sich zwar langsam dem Ende zu, aber ich bin zuversichtlich, nicht das letzte Mal in der kleinsten globalen Stadt der Welt gewesen zu sein, denn die Stadt ist auch noch Liebe auf den dritten Blick.

Fall in Love with Frankfurt_Destination Frankfurt

Vorurteile, Mythen und Klischees – die unterschätzte Metropole Frankfurt: ein Kurzfilm

Der Finanzplatz am Main steht im Wettbewerb mit Finanzstandorten in Europa und aller Welt. Der Brexit hat das noch einmal verdeutlicht. Der Standort Frankfurt vereinigt viele rationale Argumente auf sich, wenn es um die Ansiedlung von Banken und Finanzdienstleistern, aber auch von Unternehmen aus der Industrie und dem Handel geht. Doch das Image von Stadt und Region hat Verbesserungspotential. Noch immer kämpft Frankfurt mit einem Geflecht aus Vorurteilen, Mythen und überholten Klischees, die gerne auch von den Konkurrenten befeuert werden. Frankfurt Main Finance, die Finanzplatzinitiative, will sich damit nicht abfinden, nimmt den Kampf auf – und hat einen Kurzfilm produziert. Sehen Sie selbst: Fall in love with Frankfurt auf YouTube.

Der Kurzfilm ist der vorläufige Höhepunkt der Social-Media-Kampagne Destination Frankfurt. Mit ihr werden die gängigen Vorurteile gegenüber der Stadt mit den für Außenstehende nicht selten überraschenden Fakten konfrontiert, es werden die Vorteile des Finanzstandorts hervorgehoben und Frankfurt in den Social-MediaKanälen Twitter, LinkedIn, YouTube und Facebook positioniert. Alle Elemente der Kampagne, ebenso wie Links zu den Themen Veranstaltungen, Wissenschaft, Natur, Infrastruktur, FinTech-Ökosystem und Märkte finden Sie hier versammelt.

 

„Frankfurt wird immer wieder unterschätzt. Dagegen anzugehen und in London, in Tokio, in New York oder andernorts die Fakten für Frankfurt sprechen zu lassen, ist eine unserer wesentlichen Aufgaben“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance. „Destination Frankfurt zielt genau in diese Richtung und fügt sich perfekt in unsere Brexit-Kampagne. Auch dabei werben wir zurückhaltend für Frankfurt, lassen sachliche Argumente sprechen und attackieren keine Wettbewerber. Der Erfolg, seit dem Brexit-Referendum mehr als 25 Banken für Frankfurt gewonnen zu haben, gibt uns Recht. Aber das Rennen ist noch lange nicht zu Ende, wir sind nicht einmal auf der Zielgeraden.“

Financial Centre Frankfurt, World Alliance of International Financial Centres,

Gründung der World Alliance of International Financial Centers (WAIFC)

Am 1. Oktober 2018 haben elf  Finanzplätze aus aller Welt die World Alliance of International Financial Centers (WAIFC) ins Leben gerufen. Die Gründung einer internationalen Non-Profit-Organisation wurde erstmals von den Finanzplätzen Frankfurt (Deutschland), Moskau (Russland) und Paris (Frankreich) im Dezember 2016 vorgeschlagen. 2018 haben sie sich dann mit weiteren sieben Finanzzentren zur WAIFC zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit und den Austausch über Best Practices finanzplatzübergreifend zu fördern und den Dialog mit den Behörden auf internationaler Ebene auszubauen.

Wer sind die Gründungsmitglieder von der WAIFC?

Die WAIFC besteht aus folgenden Gründungsmitgliedern:

Was sind die Ziele der Word Alliance of International Financial Centers?

In einer Zeit rapider technologischer Entwicklung und sozialen Wandels sind Finanzplätze ein Schlüsselfaktor für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Ziel der Word Alliance of International Financial Centres ist es daher, ein transparentes Netzwerk zu schaffen und das Verständnis für die Bedeutung internationaler Finanzzentren für die nationale und internationale Wirtschaft sowie die soziale Entwicklung zu fördern. Darüber hinaus wird die WAIFC projektbezogen arbeiten und sich auf folgende Bereiche konzentrieren:

  • Daten zu Finanzplätzen
  • Beitrag der Finanzplätze zu grünen Investitionen und Infrastruktur
  • Neue FinTech-Entwicklungen
  • Die Rolle der Finanzzentren bei der Finanzierung der Wirtschaft

Wie ist die WAIFC organisiert?

Der Sitz der World Alliance of International Financial Centers ist am Finanzplatz Frankfurt. Die erste Generalversammlung wird im Dezember 2018 unter Beteiligung der Gründungsmitglieder und weiterer Finanzplätze stattfinden. Der Vorstand der WAIFC besteht aus den folgenden hochrangigen Führungskräften der Gründungsmitglieder:

  • Abdullah Al Salmi, The Capital Markets Authority Oman
  • Arnaud de Bresson, Paris EUROPLACE
  • Said Ibrahimi, Casablanca Finance City
  • Kairat Kelimbetov, Astana International Financial Centre
  • Frederic de Laminne, Belgian Finance Club
  • Jennifer Reynolds, Toronto Finance International
  • Young Ho Park, Busan International Financial City Promotion Center
  • Philippe Richard, Abu Dhabi Global Market
  • Tom Theobald, Luxembourg for Finance
  • Hubertus Vaeth, Frankfurt Main Finance
  • Alexander Voloshin, Analytical Centre Forum Moscow

Arnaud de Bresson, Paris EUROPLACE, ist der erste gewählte Vorsitzende des Gremiums. Frederic de Laminne, Belgian Finance Club, übernimmt die Rolle des Schatzmeisters und Dr. Jochen Biedermann, Frankfurt Main Finance, wird als Geschäftsführer des neu gegründeten Verbandes fungieren.