Somewhere else: Eine Ausstellung von Simone van de Loo und Natalie Goller

 

 

 

 

Mit welchen Standortvorteilen kann der Finanzplatz punkten? Ein Interview mit Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen-Agentur

Was ist Unternehmen wichtig, die sich im Zuge des Brexit mit Umzugsgedanken ins Rhein-Main-Gebiet beschäftigen und mit welchen Standortvorteilen kann der Finanzplatz punkten? Diese Frage steht im Fokus unseres Interviews mit Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen-Agentur. Weiterlesen

Es ist, wie in eine andere Welt abzutauchen

Ein Interview mit Sascha Ruehlow

 

Sascha Ruehlow

„Offenbach und Frankfurt sind sich manchmal ähnlicher als man landläufig denkt“, sagt Sascha Ruehlow. Der Frankfurter Stadtführer mit Offenbacher Wurzeln verrät uns im Interview, wo die Nachbarstädte am Main zusammenwachsen. Weiterlesen

Offenbach im Fokus – Teil I

Die Stadt Offenbach und seine Nachbarstadt, die Bankenmetropole Frankfurt, wachsen zusammen. Personen verbinden die Nachbarstädte auf einmalige Art und Weise. Sascha Ruehlow ist Frankfurter Stadtführer mit Offenbacher Wurzeln und kennt die Vorurteile, die seiner Heimatstadt oft entgegenstehen gut. In unserem Interview verrät der Stadtführer, wie sich die Beziehungen der Städte in den vergangenen Jahren gewandelt haben.

In unserer Beitragsreihe erfahren Sie weitere spannende Fakten über die Stadt am Main und ihre Persönlichkeiten. Oder wussten Sie, dass Mozart immer wieder Gast in Offenbach war?

Berühmte Persönlichkeiten der Stadt

Die Schultüte bunt bemalen, mit Süßigkeiten füllen und neue Freunde kennenlernen: Die Zahl der Grundschüler der kreisfreien Stadt Offenbach mit ihren 21 Stadtteilen steigt seit einigen Jahren kontinuierlich, wie die Zahlen des statistischen Landesamtes in Hessen zeigen. Für die Zukunft ergeben sich daraus zwei Folgen: Zum einen investiert die Stadt Offenbach in den Ausbau von Bildungseinrichtungen. Das Gesamtinvestitionsvolumen für Sanierungen und Erweiterungen an Schulen liegt bei rund 240 Millionen Euro, an Kitas bei knapp 21,8 Millionen Euro (Frankfurter Rundschau, 12. Juli 2019).

Zum anderen werden weitere berühmte Persönlichkeiten in der Stadt am Main aufwachsen, dort ihre Schultüten und -rucksäcke packen und die Vorurteile, die zum Teil gegen die Stadt gehegt werden, entkräften. Einer der bekanntesten Offenbacher ist wohl Smudo von den Fantastischen Vier, den es zu Beginn des Jahres wieder in die Frankfurter Festhalle gezogen hat. Den ausverkauften Saal verabschiedeten die Musiker mit den Worten: „Vergesst bitte nicht, Frankfurter: Nur Liebe, keinen Hass! Auch in Offenbach!“ Eine weitere berühmte Persönlichkeit der Stadt ist Jörg Bombach, Chef des Hessischen Rundfunks (HR). Er zählt heute zu den 100 berühmtesten Frankfurtern. Moment, Frankfurtern? Geboren wurde der HR-Chef genau genommen in Offenbach, wie er in einem Interview mit der Giessener Allgemeinen 2011 verriet. Auch Hessens Verkehrs- und Wirtschaftsminister, Tarek Al-Wazir, ist gebürtiger Offenbacher. Der Politiker lädt bei Interviews gerne zu einem Gespräch am sonnigen Mainufer ein.

Heldin im Hintergrund: Offenbacherin hilft Kindern in Kambodscha

Tarek Al-Wazir, Jörg Bombach und Smudo: Gibt man ihre Namen in eine Online-Suchmaschine ein, findet man aktuelle Informationen. Aber nicht nur berühmte Persönlichkeiten, die in Offenbach geboren oder eingeschult worden sind, prägen die Geschichte der Stadt. Hibba Kauser, frühere Offenbacher Stadtschulsprecherin und Trägerin des Integrationspreises, steht beispielsweise nicht so häufig im Rampenlicht – ihre Arbeit ist jedoch für viele unverzichtbar. In Battambang, Kambodscha kümmert sich die 19-jährige im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres um Kinder, die mit ihren Familien auf Mülldeponien leben müssen. Im Gegensatz zu Offenbacher Grundschulen, leben die Kinder dort zwischen verrotteten Nahrungsmitteln, Glas und Ungeziefer, wie Hibba Kauser der Frankfurter Rundschau im Juli diesen Jahres erzählte.

Frankfurt Main Finance befragt Offenbacher zum Leben in der Stadt am Main

Eine weitere nicht ganz so berühmte Persönlichkeit der Stadt ist Sascha Ruehlow. Der Offenbacher ist Stadtführer in Frankfurt und Offenbach und kennt die Nachbarstädte wie aus seiner Westentasche. In unserem Interview erzählt uns Sascha Ruehlow, wie er Offenbach-Neulingen und -Besuchern die Stadt und ihre versteckten Winkel näherbringt.

Ein Rundgang durch die Hochschule für Gestaltung in Offenbach

Im Juli hatten Interessierte die Möglichkeit, die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach, im Rahmen einer Führung, zu besichtigen. Der traditionelle Rundgang ist Höhepunkt eines Studienjahres an der HfG Offenbach und findet jährlich mit Abschluss des Sommersemesters im Juli statt. Besucherinnen und Besucher können sich bei der Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnenbild und Produktgestaltung informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind. Impressionen aus den vergangenen Jahren sind auf der Homepage der Hochschule zu finden.

Weitere Veranstaltungen in Offenbach, deren Besuch lohnenswert ist:

  • März und September: Internationale Lederwarenmesse
  • März/April: Luminale (alle zwei Jahre)
  • Ende April/Anfang Mai: Kunstansichten (alle zwei Jahre)
  • Ende April/Anfang Mai: Lange Nacht der Museen
  • Mai: Offenbacher City-Lauf
  • Ende Mai/Anfang Juni: Offenbacher Woche
  • Juni: Drachenbootrennen
  • August: Lichterfest im Büsing-Park
  • September: Festival junger Talente (alle zwei Jahre, wechselt sich mit den Kunstansichten ab)
  • September: Jazz-Matinee im Büsing-Palais

Was unternehmen wir am Wochenende?

Insgesamt sind die Offenbacher in 100 Sportvereinen, Interessensgemeinschaften und Verbänden aktiv. Auf über 60 ha Sportanlagen spielen und trainieren Jung und Alt. Die Stadt ist dynamisch und zieht jährlich zahlreiche neugierige Touristen an: 2017 verzeichnete die Stadt mehr als eine halbe Millionen Übernachtungen. Einige der Übernachtungsgäste hat Stadtführer Sascha Ruehlow vermutlich auch durch die geheimen Winkel und über die Plätze der Stadt begleitet und ihnen die Vorzüge der Stadt nähergebracht. Wer seinen Ausflug durch die Stadt nach einer eindrucksvollen Stadtführung fortsetzen möchte, kann dies in zahlreichen Museen und Veranstaltungshäusern tun: Das Haus der Stadtgeschichte, das Klingspor Museum für internationale moderne Buch- und Schriftkunst, das Deutsche Ledermuseum, das Kickers-Fan Museum, die Stadtbibliothek mit Artothek und Kinder- und Jugendbibliothek, die Volkshochschule, die Stadthalle, die Musikschule Offenbach am Main e.V., die Jugendkunstschule, Kinos, das Capitol Theater-, Konzert und Veranstaltungshaus sowie über 100 kulturelle Vereine haben täglich geöffnete Türen für ihre Besucher.

Unser kurzer Einblick hat gezeigt: Offenbach und Frankfurt wachsen zusammen – städtebaulich wie nachbarschaftlich. Berühmte Persönlichkeiten und solche, die im Hintergrund agieren, tragen zum Lebensgefühl der Region bei und verbinden die Städte am Main.

Der Finanzplatz Frankfurt begrüßt das Dubai International Financial Centre

Gemeinsam mit dem Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. veranstaltete Frankfurt Main Finance (FMF) das 14. FinanzplatzFrühstück. Gastgeber war die globale Wirtschaftskanzlei und FMF-Mitglied Norton Rose Fulbright. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Finanzplatzinitiative Dubai International Financial Centre (DIFC): Arif Amiri, Chief Executive Officer des DIFC, diskutierte das Thema Driving the Future of Finance and Exploring Opportunities for Growth in the MEASA Region.

Laut Herr Amiri war der Finanzplatz Frankfurt dabei ein wichtiger Stopp auf seiner Roadshow durch Europa, wobei es vorrangig um die Vorstellung Dubais ging – ein führendes globales Drehkreuz. Innovation, Zusammenarbeit und Wachstum seien die Schlüsselelemente für den Erfolg des Finanzzentrums.

Bei der anschließenden Diskussion ging es neben den Fragen zur Förderung einer Akademie in den Bereichen FinTech und Financial Markets vor allem auch um die Vorzüge des Finanzzentrums. So sei die Sandbox Dubai nicht nur ein Türöffner für Unternehmen, sondern ermögliche internationale Kooperationen mit gemeinsamen Gesetzen, mit denen der Rest der Welt vertraut sei.

The Challenge - The Frankfurt Job

The Frankfurt Job: Uncover the true Soul of the Rhine-Main Area

The Frankfurt Job – Companies and banks based in FrankfurtRhineMain have long appreciated the region’s numerous locational advantages: Short distances, excellent transport and a pronounced internationality. Outside the region, however, it is often not known that, in addition to its undisputed economic strength, it is also an excellent place to live. For this reason, BBC hosts Billie JD Porter and Alhan Gencay have been sent on a discovery tour through the region. Both had never been to Frankfurt Rhine-Main before and didn’t know what to expect.

In a total of six episodes, you will go on a discovery tour to an apple wine grower, to the Kleinmarkthalle in Frankfurt, to the Kaiser-Friedrich-Therme in Wiesbaden, to the Frankenstein Castle for Halloween, to the new Frankfurt Old Town, to a family with international roots, to an international school, to the Frankfurt Opera and an international Stand Up Comedy Club. Both face the challenge with their typical British humour and meet people who bring them closer to the secrets and characteristics of FrankfurtRhineMain.

„The Frankfurt Job“ is primarily aimed at people who work in internationally active companies. The aim of the English-language online campaign is to position FrankfurtRhineMain as an attractive location for international companies. The focus is on the lifestyle of the FrankfurtRhineMain region.

The campaign was initiated by FrankfurtRheinMain comprising 30 districts, cities, the state of Hesse, municipalities and associations. The company’s task is to inform foreign companies about the advantages of FrankfurtRhineMain as a business location, to promote FrankfurtRhineMain’s international competitiveness and to strengthen its image abroad. FrankfurtRheinMain GmbH is the central point of contact in the region for all enquiries regarding the establishment of companies from abroad.

Please find more information here.

Rechtshandbuch Cyber Security

Was sind die rechtlichen Aspekte von Cyber-Security?

„Es gibt nur zwei Arten von Unternehmen: Solche, die gehackt wurden, und solche, die noch gehackt werden.“ Mit diesem Zitat des ehemaligen FBI-Chefs Robert Müller aus dem Jahr 2012 beginnt das neu erschienene Rechtshandbuch Cyber-Security. Es wurde maßgeblich von den Anwälten der Sozietät White & Case – Frankfurt Main Finance-Mitglied – verfasst.

Das Rechtshandbuch gibt für das deutsche Recht einen alle relevanten Rechtsbereiche übergreifenden Überblick über die Fragestellungen im Bereich Cyber-Security.  Diese reichen von der Verantwortlichkeit der Geschäftsleitung für Organisationen und Fortbestand des Unternehmens über ‚klassische‘ Compliance-Materien wie Datenschutz und IT-Sicherheit bis hin zu Fragen der Transaktions- und Aufsichtspraxis. Es ist damit gerade für Manager an internationalen Finanzplätzen wie Frankfurt am Main interessant, da diese oft im täglichen Umgang mit Compliance und Cyber-Security-Themen sind.

Ransomware, Malware, DDoS-Attacken, APT-Angriffe oder der CEO-Fraud – alle diese Begriffe sind gängige Formen von Cyber-Attacken. Doch wie sollen Unternehmen dagegen vorgehen bzw., einen Schritt voraus gedacht, wie können sich Unternehmen effektiv dagegen schützen? Mit welchen Kosten sind diese Maßnahmen verbunden und in welchem rechtlichen Rahmen bewegen sich die Unternehmen? Das Rechtshandbuch Cyber-Security beantwortet diese Fragen systematisch, zeigt Fallbeispiele auf, führt Länderberichte an und stellt Unternehmen praxisorientierte Cyber-Security-Checklisten zur Verfügung.

Das sind die Themen des Cyber-Security Ratgebers

Insgesamt gliedert sich das Buch in 16 Kapitel und umfasst die Themenbereiche Gesellschaftsrecht, Merger and Acquisitions, Datenschutz, IT-Sicherheit, Arbeitsrecht, Aufsichtsrecht, Kartellrecht, Vergaberecht, Prozessführung und Haftung, Strafrecht und Versicherungsrecht. Ergänzt werden diese Themenfelder durch drei Länderberichte über die USA, Großbritannien und China sowie Checklisten für Unternehmen zum Thema Cyber-Security.

Cyber-Security-Checklisten bieten praxisorientierte Hilfestellungen

Die Herausgeber des Buches zitieren eine Statistik des Digitalverbandes Bitkom (2018), die davon ausgeht, dass durch digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage und Datendiebstahl in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland rund 43,3 Milliarden Euro Gesamtschaden entstanden ist. Dieser setze sich aus Imageschäden, Patenrechtsverletzungen, Prozess- und Systemverlusten, Recherchen, Umsatzeinbußen, Rechtsstreitigkeiten, datenschutzrechtlichen Maßnahmen, Erpressungen und sonstigen Schäden zusammen. Zeitgleich seien 2018 rund 800 Millionen Schadprogramme in Deutschland im Umlauf gewesen (Lagebericht 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik). Zudem verweisen die Autoren auf eine McKinsey-Studie, die zeigt, dass nur 16 Prozent der Manager ihre Unternehmen auf Cyber-Risiken gut vorbereitet sehen. An dieser Stelle soll das Buch Managern eine ganz konkrete Hilfestellung bieten und beantwortet Fragen wie: Was sind Anforderungen an das Risikomanagement von Banken, Zahlungsinstituten und Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen? Oder: Wie sieht ein Cyber Incident Response Plan aus?

Das Rechtshandbuch Cyber-Security ist im Deutschen Fachverlag, Fachmedien für Recht und Wirtschaft, in Frankfurt am Main erschienen und ist online erhältlich.

Weitere Informationen zum Buch

Rechtshandbuch Cyber-Security

Hrsg.: D. Gabel, T.A. Heinrich, A. Kiefner

Deutscher Fachverlag GmbH, Fachmedien Recht und Wirtschaft, Frankfurt am Main

ISBN: 978-3-8005-0012-3

Jahr: 2019