Helaba-Finanzplatzfokus: Frankfurt auf nachhaltigem Weg

Nachhaltige Finanzierung ist unerlässlich beim Wandel hin zu einem zukunftsfähigen Weltwirtschaftssystem und wird damit zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsfaktor für Finanzplätze. Wo Deutschland mit Frankfurt als Finanzhauptstadt beim Trend Nachhaltigkeit steht, hat Helaba Volkswirtschaft/Research nun in einer Studie untersucht. Als zentrale Faktoren werden die Marktdynamik bei Green Bonds sowie das Engagement des Finanzplatzes herangezogen. Die Ergebnisse der Analyse werden im Folgenden zusammengefasst.

Makrotrend „Green Bonds“

Für Ulrike Bischoff, Autorin der Studie steht fest: „Nachhaltige Finanzprodukte gewinnen immer mehr an Bedeutung, wobei Green Bonds eine zentrale Rolle spielen.“ Die Zahlen bestätigen den Aufwärtstrend der sogenannten grünen Anleihen, die zur Finanzierung umweltfreundlicher Projekte dienen. 2019 stieg das jährliche Neuemissionsvolumen von Green Bonds um mehr als 50 Prozent auf fast 258 Milliarden US-Dollar an. Davon entfielen ca. 19 Milliarden US-Dollar auf den deutschen Markt. Der hiesige Finanzplatz belegt damit im internationalen Vergleich den vierten Platz im Emissionsländer-Rating. Innerhalb Europas hat lediglich Frankreich bei der Ausgabe neuer Green Bonds die Nase vorn. Großbritannien hingegen liegt mit Neuemissionen in Höhe von 2 Milliarden weit zurück.

Es ist zu erwarten, dass in den kommenden Jahren global immer mehr Green Bonds ausgegeben werden. In Deutschland wird dieser Trend unterstützt durch die hohe Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit und den daraus resultierenden Druck auf die Emittenten. „Für weiteres Emissionspotential hierzulande spricht zudem die gute Wettbewerbs- und Innovationsposition vieler deutscher Unternehmen hinsichtlich nachhaltiger Produkte und Prozesse“, schreibt Bischoff.

Nachhaltigkeit – neuer Wettbewerbsfaktor für Finanzstandorte

Finanzplätze sind durch die Konzentration verschiedener Finanzakteure gekennzeichnet. Solche Standorte können mittels politischem und regulatorischem Engagement geeignete Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Ausrichtung der Finanzbranche schaffen. Inwiefern das den Standorten gelingt, entscheidet über ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Finanzplatzgefüge. Finanzzentren wie Paris oder London haben schon früh spezielle Initiativgruppen ins Leben gerufen und gingen gemeinsam mit Luxemburg und den Niederlanden beim Thema Nachhaltigkeit voran. Inzwischen zeichnet sich auch Deutschland mit Frankfurt als Finanzhauptstadt durch vielfältiges Engagement aus. Das Ziel der Bundesregierung lautet: Deutschland zum führenden Standort für Sustainable Finance etablieren.

Zentral für dieses Vorhaben ist die geplante erstmalige Emission einer grünen Bundesanleihe in der zweiten Jahreshälfte 2020. Auch die Bildung verschiedener Initiativen und Netzwerke tragen dem Ziel Rechnung.

Seit Mitte 2019 unterstützen mehr als 40 Experten im Sustainable Finance-Beirat (SFB) offiziell die Bundesregierung bei der Erarbeitung und Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie. Bereits im Jahr zuvor wurde in Frankfurt das Green and Sustainability Finance Cluster Germany (GSECG), eine Plattform zur Bündelung nachhaltigkeitsbezogener Finanzexpertise, geschaffen. Die jährliche Ausrichtung der hochrangigen Veranstaltung Sustainable Finance-Gipfel ist nur eine Tätigkeit des Clusters. Austausch zu dem Thema findet zudem auf den jährlichen Veranstaltungen Green Finance Forum und der Fair Finance Week statt. Deutschland bringt sich auch in internationalen Bündnissen wie dem Financial Centres for Sustainability (FC4S) ein. Mit gutem Grund. „Schließlich sind global gemeinsame Aktivitäten unerlässlich zur Erreichung der Klimaziele“, erklärt Bischoff in der Studie.

Um die Position Deutschlands im europäischen Finanzplatz-Wettbewerbs noch weiter zu stärken, rät Bischoff mit vereinten Kräften am Thema Nachhaltigkeit kontinuierlich dran zu bleiben. Wird die bereits gut funktionierende Zusammenarbeit von Aufsichtsbehörden, Hochschulen und den zahlreichen Initiativen betrachtet, kann das Vorhaben, Deutschland zum führenden Finanzstandort zu machen, durchaus gelingen.

Nachhaltigkeitsratings sind besser standardisiert, als man denkt (DVFA Gastbeitrag in der Börsen-Zeitung)

Autoren: Henrik Pontzen und Gunnar Friede, beide Leiter der DVFA Kommission Sustainable Investing

 

Stellen Sie sich vor, ein Analyst empfiehlt ein Wertpapier als Kauf, ein anderer rät zum Verkauf. Skandal? Nein? Ist es denn nicht durchaus normal, dass zwei gleichermaßen gut ausgebildete und anerkannte Experten nach eingehender Fundamentalanalyse bei ein und demselben Unternehmen zu entgegengesetzten Ergebnissen kommen können? Wie kann es dann aber sein, dass immer wieder öffentlichkeitswirksam reklamiert wird, Ratings zu ESG (Environment, Social und Governance) taugten nichts, weil auch sie beim ein oder anderen Einzelwert zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen?

Die Forderung, Ratingagenturen müssten bei der Bewertung der ESG-Konformität zu einem übereinstimmenden Urteil kommen, entspringt falschen Erwartungen. Das Nachhaltigkeitsrating eines Unternehmens ist hinsichtlich der Komplexität kaum seriös mit einem Kreditrating zu vergleichen. Letztere messen lediglich eine Facette: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kupon und die Rückzahlung einer Anleihe ausfallen?

Sowohl der Beobachtungshorizont als auch die Anzahl zu berücksichtigender Kriterien sind bei der ESG-Bewertung ungleich größer, und es bedarf nicht allein quantitativer, sondern auch qualitativer Gewichtung. Insofern ist per se mit einer höheren Spreizung der Ergebnisse zu rechnen.

Die Varianz hat ihre Ursache aber nicht allein in der Vielschichtigkeit ihres Gegenstandes. Sie liegt auch in der Natur der Sache. So kann beispielsweise die Antwort auf die Frage, ob Elektromobilität nachhaltig ist, je nach Bewertung durch die Ratingagentur unterschiedlich ausfallen. Einerseits ist E-Mobilität mit dem Ziel der Klimaneutralität kompatibel, andererseits werden bei der Herstellung von Batterien Seltene Erden verwendet, deren Abbau unter Sozial- und Umweltgesichtspunkten mitunter fragwürdig ist.

Die Antwort auf die Frage, ob etwa ein Autobauer ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen ist, kann daher mit guten Gründen durchaus unterschiedlich ausfallen. Welche Geschäftsaktivitäten nachhaltig sind und welche nicht, entscheidet sich final erst in der Zukunft. Die voneinander abweichenden Ratingergebnisse spiegeln diese Offenheit der Entscheidung und geben Raum für unterschiedliche Einschätzungen.

Unterschiedliche Ergebnisse sind daher kein Argument gegen Nachhaltigkeitsratings oder gegen das Ziel, nachhaltig zu investieren. Auch die Fundamentalanalyse der Aktie eines Unternehmens liefert nicht immer eindeutige Ergebnisse im Hinblick auf ihre tatsächliche Wertentwicklung. Die Tatsache, dass verschiedene Analysten, in redlichem Bemühen und bester Absicht, zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen – der eine zum Kauf, ein anderer zum Verkauf desselben Wertpapiers rät -, wird gemeinhin auch nicht als hinreichender Grund gesehen, auf Fundamentalanalysen zu verzichten. Ähnlich entspannt, aber mit dem steten Willen, besser zu analysieren, sollte mit der ESG-Bewertung umgegangen werden.

Darüber hinaus muss die Behauptung, Nachhaltigkeitsratings seien sich nicht ansatzweise einig, wie das Nachhaltigkeitsrisiko eines Unternehmens zu messen sei, mit einem deutlichen Fragezeichen versehen werden. Denn so berechtigt das Argument für eine geringe Korrelation bei einzelnen Titeln sein mag, stimmt es für den Durchschnitt der Unternehmen und ESG-Ratingfirmen nicht. Das zeigt neben anderen Untersuchungen auch die in letzter Zeit häufiger bemühte Studie vom MIT Sloan, der Wirtschaftshochschule des Massachusetts Institute of Technology. Die Autoren Florian Berg, Julian Koelbel und Roberto Rigobon haben die ESG-Bewertungen der führenden Ratinganbieter Asset4, RobecoSam, Sustainalytics und Vigeo Eiris für ein Universum von mehr als 800 der größten Unternehmen weltweit untersucht und eine durchschnittliche paarweise Korrelation von 0,7 nachgewiesen.

E- und S-Ratings konsistent

Die Konsistenz der Ratings ist vor allem im E-Bereich und größtenteils im S-Bereich hoch. Größere Abweichungen gibt es hingegen im G-Bereich und wenn man die Ratings von KLD/MSCI hinzunimmt. Zum Vergleich: Die führenden Bond-Ratings weisen für das Universum des MSCI AC World zwischen Moody’s, S&P und Fitch eine paarweise Korrelation von etwa 0,9 auf. Mit anderen Worten: Die Streuung der Korrelation zwischen den Anbietern von ESG-Ratings ist im Durchschnitt recht akzeptabel, was umso erstaunlicher ist, da die Provider unterschiedliche Ratingphilosophien und bei ihren Messungen zwischen 38 und 238 Indikatoren berücksichtigen, also allein quantitativ in ihrer Methodik stark voneinander abweichen. Es stimmt zwar, dass die großen Anbieter von Bond-Ratings in ihren Bewertungen höhere Übereinstimmungen erzielen. Die Korrelation bei den ESG-Ratings aber ist gemessen an ihrer Komplexität erstaunlich hoch.

Die Bewertung von Unternehmen nach ESG-Kriterien ist schon heute besser standardisiert als ihr Ruf. Die informierte, kritische Nutzung mehrerer ESG-Ratings und die qualitative, abschließende Gesamtbewertung durch den Analysten bleiben jedoch beim nachhaltigen Investieren unverzichtbar und stellen die Stärke des Assetmanagers heraus. Unklarheiten und teilweise geringe Datengüte stellen das Konzept nachhaltigen Investierens nicht grundsätzlich in Frage. Die DVFA Kommission Sustainable Investing versteht diese Befunde vielmehr als Auftrag an die Investoren, Vielfalt bei Ratingagenturen zu unterstützen und gleichzeitig bessere Messmethoden und im Dialog mit den Unternehmen ausreichend belastbare und aktuelle Daten einzufordern.


Links:

Informationen zur DVFA Kommission Sustainable Investing: https://www.dvfa.de/der-berufsverband/kommissionen/sustainable-investing.html

„Unser Ziel ist es, den Start in Hessen zu erleichtern“

Das WELCOMECENTER Hessen ist eine gemeinsame Fachkräfteinitiative von Land, Wirtschaft und Bundesagentur für Arbeit. Es berät internationale Fach- und Führungskräfte und unterstützt sie bei ihrem Start in Hessen. Frankfurt Main Finance hat das Welcomecenter in der Fischerfeldstraße in Frankfurt besucht und gefragt, wie das Welcomecenter Personen unterstützt, die aufgrund des Brexits in Hessen leben und arbeiten wollen.

Seit wann gibt es das WELCOMECENTER Hessen?

Das WELCOMECENTER Hessen gibt es seit Juli 2013, also schon seit mehr als sechs Jahren.

Welche Angebote stellt das WELCOMECENTER Hessen zur Verfügung und an wen richten sich diese?

Ins Leben wurde das Welcomecenter gerufen, um internationalen Fach- und Führungskräften ihren Start in Hessen zu erleichtern und die Wirtschaft bei der Deckung ihres Fachkräftebedarfs zu unterstützen. Das Welcomecenter fungiert als mehrsprachige Anlauf-, Service- und Beratungsstelle für ganz Hessen für internationale Fach- und Führungskräfte und deren Familien, die sich noch im Ausland befinden bzw. neu nach Hessen gekommen sind. Außerdem berät es Unternehmen, Betriebe und Verwaltungen mit Interesse an der Anwerbung, Anerkennung und nachhaltigen Integration internationaler Fach- und Führungskräfte in Hessen.

Wir beraten internationale Fachkräfte, die neu in Hessen sind oder noch nach Hessen kommen möchten und bauen eine Brücke zwischen Arbeitgebern und internationalen Fach- und Führungskräften. Die Fragen an das WELCOMECENTER Hessen drehen sich rund um das Leben und Arbeiten in Hessen, wie beispielsweise „Wie funktioniert die Arbeitssuche in Deutschland?“, „Wie erstelle ich meine Bewerbungsunterlagen?“, „Wie kann ich meinen Abschluss in Deutschland anerkennen lassen?“, „An wen muss ich mich wenden, wenn ich eine Arbeitserlaubnis brauche oder meinen Aufenthaltstitel klären möchte?“, „Gibt es in Hessen internationale Schulen für meine Kinder?“ oder auch „Kann meine Partnerin oder mein Partner, die mich nach Hessen begleitet, hier auch arbeiten, studieren oder beispielsweise eine Ausbildung machen?“.

Das WELCOMECENTER Hessen steht auch Arbeitgebern in Hessen beratend zur Seite. Unternehmen, Betriebe und Verwaltungen werden rund um die Themen Einstellung und langfristige Integration internationaler Fach- und Führungskräfte unterstützt, zum Beispiel bei ausländerrechtlichen Fragestellungen oder auch zu der Frage, welcher Deutschkurs für die jeweilige Fachkraft infrage kommt.

Gibt es Beispiele, die die Arbeit des WELCOMECENTER Hessen verdeutlichen?

Ja, die gibt es. Zum Beispiel hat sich eine Pharmazeutin aus dem EU-Ausland an uns gewandt, die viele Jahre mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Kind in Irland gelebt und gearbeitet hatte. Aufgrund der neuen Stelle ihres Mannes in Hessen wagte auch sie den Neustart in Deutschland. Wir konnten sie in verschiedenen Fragen beraten, mit denen sich die meisten Ratsuchenden auseinandersetzen, wie beispielsweise „Wie suche ich eine zu meinem Profil passende Stelle? Was muss ich beim Bewerbungsvorgang beachten? Wie gut sollten meine Deutschkenntnisse sein? Und benötige ich die Anerkennung meines Universitätsabschlusses?“. Wir haben ihr eine Arbeitssuchendmeldung bei der Agentur für Arbeit empfohlen und dorthin den Kontakt hergestellt. Darüber hinaus haben wir auch erklärt, wie sie ihren in Irland erworbenen Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend machen kann. Außerdem haben wir die Pharmazeutin dazu beraten, wo es eine passende bilinguale Schule für ihr Kind geben könnte.

Inwiefern helfen Sie Personen, die im Zuge des Brexits aus beruflichen Gründen nach Frankfurt bzw. ins Rhein-Main-Gebiet ziehen müssen?

Zunächst einmal sind wir für ganz Hessen zuständig. Selbstverständlich können Personen, die im Zuge des Brexits nach Hessen kommen, unsere Unterstützung beanspruchen und sich mit Fragen an uns wenden, die sich aus ihrem Umzug ergeben. Das können zum Beispiel Fragen zum Wohnen, Leben, Lernen und Arbeiten in Hessen sein. Beispielsweise zu den mit dem Umzug verbundenen Formalitäten oder zur Frage, wie man einen Kindergarten- oder Schulplatz findet. Wir erleben auch häufig, dass ein Paar gemeinsam nach Hessen zieht, bei dem eine Person schon eine Stelle hat und der Partner oder die Partnerin noch Arbeit sucht. In solch einem Fall unterstützen wir die Partner gern bei ihren Fragen zur Arbeitssuche, Zeugnisanerkennung und dem Bewerbungsprozess in Deutschland. Unser Ziel ist es, den Start in Hessen zu erleichtern. Deshalb sollte niemand zögern, sich mit Fragen an uns zu wenden. Wir schauen dann ganz konkret, wie wir weiterhelfen und unterstützen können.

Wie können interessierte Personen Sie am besten erreichen?

Wenn diejenigen schon in Hessen sind, dann können sie am besten telefonisch zu uns Kontakt aufnehmen oder direkt in das Büro des WELCOMECENTER Hessen in Frankfurt am Main kommen. Wir bieten von Montag bis Freitag täglich – immer vormittags und donnerstags auch am Nachmittag – eine offene Beratung an, d.h. die Ratsuchenden können ohne Termin vorbeischauen und sich informieren, orientieren und beraten lassen. Aber auch per E-Mail sind wir erreichbar. Das ist manchmal der einfachere Weg, beispielsweise wenn die Ratsuchenden sich noch im Ausland befinden. Die Arbeitgeber beraten wir ebenfalls persönlich, telefonisch oder per E-Mail, aber auch vor Ort – ganz nach Bedarf.

 

Das WELCOMECENTER Hessen ist Teil der Hessischen Fachkräftesicherungsstrategie mit ihrem Maßnahmenmix aus über 200 Einzelmaßnahmen und Initiativen in vier zentralen Strategiebereichen: Bildung (Aus- und Weiterbildung), potenzialorientierte Arbeitsmarktpolitik, Internationalisierung als Standortfaktor (Zuwanderung und Integration gestalten) und Attraktivität Hessens. Als Brücke zwischen Arbeitgebern und den internationalen Fachkräften verbessert und lebt es Willkommenskultur in Hessen. Es trägt als Teil der Willkommensstruktur zur Erleichterung der Einreiseprozesse und zur Integration bei. Als Gemeinschaftsinitiative zur Fachkräftesicherung wird es vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main sowie der Regionaldirektion Hessen und der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt.

Kontakt:

WELCOMECENTER Hessen, Fischerfeldstraße 10-12, 60311 Frankfurt/ M., Tel. 0800-6665788 (aus dem Inland), Tel. 0049-69-97172-122 (aus dem Ausland), E-Mail: info@welcomecenterhessen.com, www.welcomecenterhessen.com.