PwC Studie: COVID-19 bremst Fintech-Übernahmewelle

Eine PwC Studie zu Fintech Kooperation zeigt, dass 2020 deutlich weniger Finanz-Start-ups ihr Geschäft einstellen mussten. Gleichzeitig sinken auch die durchgeführten Übernahmen im Fintech-Sektor. Vorrangig übernehmen Fintechs andere Fintechs. Startups sind bei Übernahme durchschnittlich 5,5 Jahre alt und bei Geschäftseinstellung circa vier Jahre.

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Mein Finanzplatz – Der Podcast von Frankfurt Main Finance: #2 mit Gerhard Wiesheu

Der neu gewählte Präsident der Finanzplatzinitiative hat eine klare Vision: Frankfurt als „Center of Euro“ und als „Center of Regulation“ soll auch insgesamt eine zentrale Rolle in der EU spielen. Weiterlesen

Frankfurt am Main

Land Hessen fördert Frankfurter Brennstoffzellenbusse

Mit rund 2,4 Mio. Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Frankfurt bei der Anschaffung von 13 Brennstoffzellenbussen. Die 22 Kilometer lange Strecke der Linie führt durch dicht bebaute Stadtteile Frankfurts. Der Einsatz soll auf der mit ca. 13.500 Fahrgästen pro Tag gut nachgefragten Buslinie 36 im Sommer 2022 starten. Die Anschaffungskosten der 13 Fahrzeuge liegen bei rund 9,1 Millionen Euro. Das Land Hessen fördert die Frankfurter Brennstoffzellenbusse aus Mitteln des Programms „Beschaffung von Elektrobussen für den öffentlichen Personennahverkehr in Hessen“.

Ziel ist es, Schadstoff- und Treibhausgasemissionen zu reduzieren und gleichzeitig die städtische Mobilität auf hohem Niveau zu erhalten und so die Klimabilanz zu verbessern.

„Frankfurt ist Wirtschaftsmetropole, Verkehrsknotenpunkt und Pendlerhauptstadt – hier müssen leistungsfähige Verkehrssysteme erhalten und ausgebaut werden – bei gleichzeitiger Reduzierung von Schadstoff- und Treibhausgasemissionen“, betonte Al-Wazir.

Die Stadt Frankfurt baut nach den positiven Erfahrungen mit Nachtladern auf der Linie 75 auch das batterieelektrische Antriebskonzept weiter aus. Der Geschäftsführer der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ, Dr.-Ing. Tom Reinhold kündigte an, dass man bereits im Dezember 2020 für die neue Metrobuslinie M60 komplett auf Brennstoffzellenbusse umstellen werde.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


Text von Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Bild von Tom Bayer

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Investmentbranche mit Vorreiterrolle bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsrisiken

Action Roadmap des Green and Sustainable Finance Clusters

Mein Finanzplatz – Der Podcast von Frankfurt Main Finance: #1 mit Oliver Schwebel

Der Finanzplatz Frankfurt ist mehr als nur Finanzen und Banken. Der Standort lebt nicht vom Nebeneinander der Branchen, sondern von deren Miteinander. Der Verzahnung. Der das sagt, hat von Berufswegen einen ganzheitlichen Blick auf den Standort: Oliver Schwebel ist der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Weiterlesen

Kurs halten in schwerer See

Die EURO FINANCE WEEK (16.  – 20. November 2020) ist seit 23 Jahren immer im November der Höhepunkt des Veranstaltungsjahres am Finanzplatz Frankfurt: Vier Tage lang diskutieren Entscheider und Experten von Banken, Fondsgesellschaften, Aufsichtsbehörden, Notenbanken und der Politik über das, was die Finanzbranche bewegt. Am fünften Tag steht dann der Frankfurt European Banking Congress (EBC) in der Alten Oper auf dem Programm – zu dem das Who is Who der europäischen Finanzwelt nach Frankfurt kommt.


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Börsenplatz-Podcast: Folge #7 mit Gerhard Wiesheu

In der siebten Podcast-Folge der Deutschen Börse ist Gerhard Wiesheu zu Gast bei Sven Schumann, Senior Vice President Community Development bei der Deutschen Börse. Sie sprechen über den Eigensinn einer der ältesten deutschen Privatbanken, die Bedeutung von Traditionen und Werten sowie über die Ziele von Herrn Wiesheu als Präsident von Frankfurt Main Finance. Weiterlesen

CFS-Index weiterhin positiv

Finanzinstitute: Steigendes Wachstum der Erträge und Investitionen bei leichtem Wachstumsrückgang der Umsätze und anhaltendem Stellenabbau / Dienstleister: Stark positives Umsatzwachstum, steigendes Ertrags- und Investitionswachstum und positive Mitarbeiterzahlen

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CFS-Umfrage zur „Reformierung des DAX“

Deutsche Finanzbranche sieht Reformbedarf beim DAX

Der Wirecard-Skandal hat nicht nur Fragen zur Rolle der BaFin und der zuständigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aufgeworfen, sondern auch Diskussionen über die Kriterien zur Aufnahme in den DAX ausgelöst. Denn die inzwischen insolvente Wirecard AG hat im Jahr 2018 die Commerzbank AG im DAX ersetzt. Das CFS hat Führungskräfte der Finanzindustrie zu ihrer Einschätzung von möglichen Reformen des DAX befragt.

Mehr als 55% der Befragten sind der Auffassung, dass künftig nur profitable Unternehmen in den DAX aufgenommen werden sollten. Dieses Kriterium gibt es bislang nicht.

„Dies würde bedeuten, dass das Unternehmen delivery hero, nicht hätte in den DAX aufgenommen werden sollen“, erläutert Professor Volker Brühl, Geschäftsführer des CFS.

Andererseits lehnen es ca. 75% der Befragten ab, Unternehmen nach einer längeren Verlustphase aus dem DAX auszuschließen, solange diese die sonstigen Kriterien wie Börsenwert und Liquidität erfüllen.

Interessant ist auch, dass knapp 52% der Befragten es nicht für sinnvoll erachten, Nachhaltigkeitskriterien bei der Aufnahme in den DAX heranzuziehen, ca. 45% der Befragten würden dies begrüßen. „Das überrascht zunächst, da ESG Kriterien von Investoren immer wichtiger werden. Andererseits hat die Deutsche Börse bereits eine „grüne“ DAX-Variante auf den Markt gebracht mit dem DAX 50 ESG.“

Eine deutliche Mehrheit von ca. 56% würde es befürworten, dass die Überprüfung der Zusammensetzung des Index künftig häufiger erfolgt. Noch deutlicher fällt das Votum mit ca. 60% der Befragten bei der Frage aus, dass man künftig auf den Börsenumsatz als Aufnahmekriterium verzichtet. Stattdessen soll – wie international üblich – eine Mindestliquidität der Aktie für eine DAX-Zugehörigkeit ausreichen.

„Der Fall Wirecard und das Ergebnis der CFS-Umfrage zeigen deutlich, dass eine Anpassung der Aufnahmekriterien in den DAX unabdingbar ist. Dabei müssen wir das Rad nicht neu erfinden, sondern das Verfahren an das internationale Parkett anpassen“, erläutert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance.

Eine klare Mehrheit von ca. 55% der Befragten ist der Auffassung, dass die Anzahl der Mitglieder im DAX von derzeit 30 Unternehmen auf 40 oder 50 erhöht werden sollte, lediglich ca. 38% sehen diese Notwendigkeit nicht.

„Den Vorschlag der Deutschen Börse, die Zahl der DAX-Mitglieder auf 40 zu erhöhen, begrüße ich sehr. Die Ausweitung müsste jedoch an einer regelmäßigeren Überprüfung der Unternehmen geknüpft werden, um das Risiko von Reputationsschäden zu verringern“, erklärt Väth.


Die Ergebnisse basieren auf einer vierteljährlich vom Center for Financial Studies durchgeführten Managementbefragung unter Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland.

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten und Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.