FinTech ecosystem

Willkommen in Frankfurt – Deutschlands führendes FinTech-Ökosystem

Die vielen Qualitäten des FinTech-Ökosystems der Rhein-Main-Region kurz und knapp beleuchtet – dass bietet die neue Broschüre von Hessen Trade and Invest, der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen, in Kooperation mit Frankfurt Main Finance und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. „Der digitale Wandel innerhalb der Finanzbranche ist eine Herausforderung, für die wir gewappnet sind“, sagt Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, in der Broschüre. „Die Rhein-Main-Region ist eine Finanzmetropole genauso wie ein Hotspot der Informations- und Kommunikationstechnik. Diese Kombination bietet enormes Potential in der heutigen Welt, in der digitale Technologien zahlreiche Möglichkeiten für völlig neue Geschäftsmodelle liefern. Und genau dieses Potential mobilisieren wir gerade.“

Die Broschüre erklärt, warum der Finanzplatz Frankfurt und Hessen die perfekten Bedingungen für internationale Investoren und FinTech-Start-ups bieten. Neben den zahlreichen Aufsichtsbehörden und Regulierungsagenturen hat der Großraum Frankfurt ausgezeichnete Expertise im immer wichtiger werdenden Bereich der IT-Sicherheit. Im November 2016 zeichnete die deutsche Bundesregierung den Finanzplatz Frankfurt als Digital Hub für FinTechs und Finanzdienstleitungen im Rahmen seiner Initiative zur Stärkung Deutschlands als führende Industrienation aus.

Frankfurt am Main ist bereits Geburtsstätte zahlreicher Fintech-Erfolgsgeschichten. So etwa 360T: Die Devisenplattform wurde 2015 von der Deutschen Börse für 725 Millionen Euro aufgekauft. Auch der in Frankfurt ansässige Robo Advisor Vaamo entwickelte sich in kürzester Zeit aus dem Unibator der Goethe-Universität zu einem wichtigen Partner im B2B-Sektor mit Kooperation mit N26, Santander und 1822direkt.

An den nächsten Erfolgsgeschichten wird bereits in den zahlreichen Inkubatoren gearbeitet. Das Tech Quartier bietet beispielsweise Arbeitsraum für Fintechs jeglicher Größe. In der Broschüre werden die verschiedenen Inkubatoren der Region aufgeführt: das FinTech Hub der Deutschen Börse, der Unibator der Goethe Universität, Accelerator Frankfurt, Main Incubator, FinTech Headquarter, die Digitalfabrik der Deutschen Bank, das Tech Quartier, das FinTech Lab sowie VABN. Fast wöchentlich finden Events zum Thema Fintech statt. Die besten Fintech-Unternehmer werden mit der Golden Garage bei den FinTechGermany Awards ausgezeichnet.

Um mehr über Deutschlands führendes Fintech-Ökosystem im Herzen Europas zu erfahren, können Sie die Broschüre von Hessen Trade and Invest hier herunterladen.

 

Financial Centre Report

Building Bridges – Frankfurt and Europe after Brexit. Der neue Standortbericht von Frankfurt Main Finance

Building Bridges – Frankfurt and Europe after Brexit, so lautet der Titel des aktuellen Finanzstandortberichts von Frankfurt Main Finance. Die ausschließlich in englischer Sprache verfügbare Publikation, widmet sich in ihrem ersten Teil den Facetten des Finanzplatzes. Gestaltet wie ein Magazin präsentiert sich die Mainmetropole aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigt in lesefreundlicher Weise, was diese Stadt stark macht, welche Besonderheiten sie auszeichnen.

Der zweite Teil des Berichts, „Insights“, analysiert detailliert und kenntnisreich volkswirtschaftliche Fragen und wirft einen kritischen Blick auf die Chancen, die sich dem Finanzplatz nach dem britischen Brexit-Votum bieten.

Den Auftakt zum Standortbericht macht ein Grußwort des Hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir, der bereits die Hauptthemen intoniert. Der Minister erinnert an den Aufstieg Frankfurts zum wichtigsten Finanzzentrum in Kontinentaleuropa. Er weist auf die Vielzahl von Herausforderung hin, der sich die Finanzindustrie heute ausgesetzt sieht. Zu denken sei etwa an die Digitalisierung, die die Branche fordert, sich neu zu erfinden und neu aufzustellen. Die lebhafte FinTech-Szene in der Rhein-Main-Region sei eine Art, die Herausforderungen anzunehmen und offensiv anzugehen.

Die zweite Herausforderung dieser Tage sei es, die Neuausrichtung der europäischen Finanzbranche in der Folge des Brexit zu bewältigen und zukunftsorientiert damit umzugehen. „Building Bridges“, der Titel des Standortberichts hat hier seinen Ursprung. Der Bericht zeigt, wie Frankfurt und die Rhein-Main-Region aus einer kooperativen Grundhaltung heraus dazu beitragen, die europäische Finanzordnung zukunftstauglich zu machen und ihre Leistungsfähigkeit für die Realwirtschaft auch weiterhin sicher zu stellen.

Der vorliegende Bericht von Frankfurt Main Finance wirft Schlaglichter auf den Finanzstandort Frankfurt und eröffnet Einsichten, die in ihrer Gesamtheit ein ebenso eindrucksvolles wie stimmiges Bild ergeben. Nach den launigen und einfühlsamen Seiten des ersten Teils, gibt der zweite Teil klarer, faktenbasierter Analyse Raum. Thematisch bleibt der Blick auf die gleichen Fragen gerichtet, die schon im Magazinteil verhandelt wurden: Was bedeutet der Brexit für Frankfurt, wie ist es um das Verhältnis von Realwirtschaft und Banken bestellt, wie ist es um die ökonomisch so bedeutende Langfrist-Finanzierung bestellt und wie verhält sich die deutsche Wirtschaft zum Brexit?

Frankfurt Finance Summit 2017 – Europe Reloaded

Seit 2011 kommen in Frankfurt hochkarätige Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Finanzwelt zusammen. Unter dem Motto „Europe Reloaded – Herausforderungen des Finanzsektors“ trafen sich am 26. April 2017 Entscheider aus Zentralbanken, Börsen, Aufsichtsbehörden, Banken, Versicherungen, Politik, Unternehmen und Wissenschaft, um sich über aktuelle Fragen rund um den europäischen Wirtschaftsraum, Regulierung und die Finanzmärkte auszutauschen. Dabei standen die Folgen des Brexits, die Herausforderungen durch Cyberkriminalität und die Veränderung der Langzeitfinanzierung im Fokus

Einen umfassenden Rückblick auf den Frankfurt Finance Summit 2017 in englischer Sprache finden Sie hier.

Frankfurt Main Finance freut sich über sein neues Mitglied Oliver Wyman GmbH

Die Strategieberatung Oliver Wyman wird neues Fördermitglied von Frankfurt Main Finance. Insgesamt engagieren sich nun fast 50 Mitglieder für den Finanzplatz Frankfurt. Mit ihrer Mitgliedschaft unterstreichen alle Vertreter ihre Verbundenheit mit Frankfurt und engagieren sich für dessen nationale und internationale Bedeutung.

„Wir freuen uns, Oliver Wyman GmbH als Fördermitglied begrüßen zu dürfen. Denn Oliver Wyman hat sich bereits seit längerer Zeit durch sein Engagement um den Finanzplatz Frankfurt verdient gemacht“, erklärt Dr. Lutz Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance. So unterstütze die Strategieberatung die FintechGermany Awards 2017 als Sponsor. Außerdem war Matthias Hübner, Partner Oliver Wyman in Frankfurt, als Juror bei der Preisverleihung tätig.

Oliver Wyman ist eine der weltweit führenden Managementberatungen mit 4.500 Mitarbeitern in über 50 Büros in rund 30 Ländern. Das Unternehmen verbindet ausgeprägte Branchenspezialisierung mit hoher Methodenkompetenz in den Bereichen Strategieentwicklung, Prozessdesign, Risikomanagement und Organisationsberatung. Außerdem veröffentlicht Oliver Wyman regelmäßig Studien, White Paper etc. und realisiert in Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern Forschungsprojekte zu Zukunftsthemen.

„In diesen unsicheren Zeiten werden für Deutschland der Erhalt und die Weiterentwicklung eines starken Finanzplatzes weiter an Bedeutung gewinnen. Als eine der führenden Strategieberatung im deutschen Markt ist es Oliver Wyman eine große Ehre und ein wichtiges Anliegen, Frankfurt Main Finance mit unserer Erfahrung und unserer Expertise im Finanzbereich zu unterstützen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Matthias Hübner, Partner und Fintech-Experte bei Oliver Wyman, über die Kooperation mit Frankfurt Main Finance.

CFS Index

CFS-Index zeigt gegensätzliche Entwicklung auf

Finanzinstitute begrenzen Stellenabbau und steigern Ertragszuwächse – Dienstleister melden verlangsamte Wachstumsdynamik ihrer Umsätze, Erträge und Investitionen

Der CFS-Index, der vierteljährlich die Verfassung der deutschen Finanzbranche abbildet, sinkt leicht um 0,7 Punkte auf 113,6 Punkte. Der im Ergebnis nahezu unverändert hohe Stand beruht auf gegensätzlichen Entwicklungen: Die Finanzinstitute melden unerwartet hohe Ertragszuwächse, und es werden deutlich weniger Stellen abgebaut. Die Dienstleister hingegen verzeichnen einen stärkeren Umsatz- und Ertragsrückgang, befinden sich aber nach wie vor auf hohem Niveau. Das Investitionsvolumen beider Gruppen bleibt auch weiterhin positiv, kann sich jedoch nicht auf den zuvor erreichten Höchstständen halten.
„Die stabilisierte wirtschaftliche Entwicklung der Finanzinstitute äußert sich insbesondere in einer langsam ansteigenden Ertragserwartung bei gleichzeitig stark gestiegenem realisiertem Ertrag im ersten Quartal. Das ist eine gute Nachricht, denn es kann die Voraussetzung für ein dringend benötigtes Kapitalwachstum der Banken schaffen, und damit die Finanzstabilität erhöhen“, kommentiert Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies, die Ergebnisse.

Die Beurteilung der zukünftigen internationalen Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland erreicht den historisch zweithöchsten Stand

Die schon seit dem Brexit-Votum enorm positiv eingeschätzte zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland liegt im zweiten Quartal 2017 nur knapp unter dem historischen Höchststand des letzten Jahres von 136,8 Punkten. Der entsprechende Wert steigt um 4,0 Punkte auf 135 Punkte.

Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht: „Die Umfrage zeigt sehr klar, dass der aufsteigende Trend intakt ist: Die Finanzbranche sieht eine zunehmende Bedeutung des Finanzplatzes Frankfurt. Das ist ein erfreuliches Ergebnis und Resultat der verstärkten Zusammenarbeit aller relevanten Akteure am Finanzstandort.“

Dienstleister verzeichnen stärkeren Wachstumsrückgang der Umsätze, jedoch auf solidem hohem Niveau

Das Wachstum der Umsätze bzw. des Geschäftsvolumens der Finanzbranche ist leicht rückläufig, befindet sich aber auf solidem hohem Niveau. Bei den Finanzinstituten steigt der Sub-Index nur leicht um 0,9 Punkte auf 113,9 Punkte. Die Dienstleister verzeichnen einen stärkeren Rückgang um 4,0 Punkte, stehen aber nach wie vor mit 126,6 Punkten auf einem sehr guten Level. Für das laufende Quartal erwarten beide Gruppen einen weiteren Wachstumsrückgang.

Erträge der Finanzinstitute entwickeln sich unerwarteterweise sehr positiv – Dienstleister hingegen verzeichnen einen deutlichen Rückgang

Die befragten Finanzinstitute können ihre Erträge nach der schwachen Entwicklung der letzten Quartale deutlich ausbauen. Der entsprechende Sub-Index steigt unerwarteterweise um 8,0 Punkte auf 112,5 Punkte, im Vorjahresvergleich lag der Sub-Index noch bei 97,9 Punkten. Hingegen melden die Dienstleister einen Rückgang des Ertragswachstums um 5,5 Punkte, befinden sich aber nach wie vor mit 117,9 Punkten auf hohem Niveau. Beide Gruppen, besonders die Finanzinstitute, rechnen mit einem Rückgang für das laufende Quartal.

Deutlich abgeschwächter Stellenabbau bei den Finanzinstituten

Der Trend bei den Finanzinstituten, den Stellenabbau seit Beginn des Jahres zu begrenzen, hält weiter an. Der entsprechende Sub-Index Mitarbeiter steigt deutlich um 7,2 Punkte auf 97,6 Punkte, befindet sich somit aber immer noch unter der neutralen Grenze von 100 Punkten. Die Finanzinstitute gehen für das laufende Quartal davon aus, dass sich der Stellenabbau wieder leicht erhöht. Hingegen stellen die Dienstleister nahezu unverändert Mitarbeiter ein. Der entsprechende Sub-Index sinkt um 0,1 Punkte auf 113,6 Punkte. Für das laufende Quartal sind die Dienstleister optimistischer.

Investitionsvolumen weiterhin sehr positiv, kann sich jedoch nicht auf den zuvor erreichten Höchstständen halten

Trotz eines Wachstumsrückgangs befindet sich das Investitionsvolumen in Produkt- und Prozessinnovationen beider Gruppen nach wie vor auf einem guten Niveau. Der Sub-Index der Finanzinstitute sinkt um 2,6 Punkte auf 113,5 Punkte. Der Sub-Index der Dienstleister sinkt deutlicher um 6,1 Punkte auf 111,8 Punkte. Beide Gruppen rechnen für das laufende Quartal mit weiteren Rückgängen.

Allgemeine Methodik der Indexberechnung

Der CFS-Index basiert auf einer vierteljährlich durchgeführten Managementbefragung unter rund 400 Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland. Der Index fasst qualitative Angaben zu den Unternehmenskennzahlen „Umsätze bzw. Geschäftsvolumen“, „Ertragssituation“, „Mitarbeiteranzahl“ und „Investitionen“ bezüglich des gerade vergangenen Quartals („Performance“) und des aktuellen Quartals („Prognose“) zusammen. Konstruktionsbedingt beträgt der maximale Indexwert 150, der minimale 50; ein Wert von 100 signalisiert eine neutrale Stimmungslage. Bei der Umfrage handelt es sich um eine Panel-gestützte Erhebung bei Unternehmen und Institutionen der Finanzindustrie. Die Panelteilnehmer werden in die Sektoren „Finanzinstitute“ und „Dienstleister“ am Finanzplatz unterteilt, wobei die zweite Gruppe sehr weit gefasst ist.

Kurzprofil CFS

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten sowie Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.