Das Alleinstellungsmerkmal der Startups ist wichtig

Welche Herausforderungen wird es für junge FinTechs in der Zukunft geben und wie kann der FinTechGermany Award dabei helfen, diese zu überwinden? Lucie Haß, Managing Director bei Helaba Digital und Jury-Mitglied des FinTechGermany Awards 2019, beantwortet diese und weitere Fragen im Interview mit Frankfurt Main Finance.

Lucie Haß, Managing Director bei Helaba Digital und Jury-Mitglied des FinTechGermany Award 2019; © Stefan Krutsch Photographie

Worauf achten Sie bei der Beurteilung der Bewerber für den FinTechGermany Award besonders?

Ich hinterfrage als erstes, ob die Idee des Start-ups ein tatsächliches Problem löst und ob es skalierbar ist. Darüber hinaus schaue ich, ob wir die Gründer kennen und ihnen zutrauen, die Idee umzusetzen und etwaig auftretende Hindernisse zu überwinden.

Was sind heute die größten Herausforderungen für FinTechs in Deutschland? Was muss getan werden, um diese jungen Unternehmen zu unterstützen? Wie helfen Plattformen wie der FinTechGermany Award dabei?

Im B2C-FinTech-Bereich gibt es mittlerweile sehr viele Lösungen am Markt. Schwierig ist dabei, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen und zu zeigen, was der eigene USP ist. Im B2B-Bereich ist das Angebot deutlich geringer. Aus meiner Sicht ist hier die größte Herausforderung Partner zu finden, die das Potenzial der Lösung erkennen und bereit sind, die Lösung im eigenen Unternehmen einzusetzen. Insbesondere, wenn die B2B.FinTechs nicht nur an der Oberfläche „kratzen“, sondern sich auf Kernprozesse von Banken fokussieren, ist der Widerstand noch deutlich spürbar. Dies zu überwinden, braucht einen langen Atem und Partner, die an einen glauben. Plattformen, wie der FinTechGermany Award unterstützen dabei, besondere FinTechs hervorzuheben, diese mit Unternehmen zusammenzuführen und damit die ersten Hürden einer Kooperation zu nehmen.

Wie schätzen Sie die Entwicklung des deutschen FinTech-Ökosystems für das kommende Jahr ein? Welche Perspektiven erkennen Sie bei einem Ausblick auf die kommenden fünf Jahre?

Ich erwarte, dass sich mehr im B2B-FinTech-Markt tut. Zudem sehen wir, dass immer mehr Investments von deutschen VCs und Unternehmen in Start-ups fließen. Dennoch sehen wir nach wie vor zu wenig Kooperationen zwischen FinTechs und Unternehmen und Banken. Meine Hoffnung ist, dass Unternehmen und Banken in den kommenden Jahren noch stärker das Potenzial von Start-Ups erkennen, sich von Vorbehalten trennen und wir hier noch mehr Zusammenarbeit sehen.

Was sollte in Frankfurt getan werden, um zu einem der führenden Fintech Hubs in Deutschland bzw. in Europa zu werden?

Da gibt es ganz unterschiedliche Ansatzmöglichkeiten. Das TechQuartier, dessen Sponsor wir sind, hat zusammen mit dem Land Hessen einen Maßnahmenplan entwickelt. Dieser umfasst das gesamte Spektrum an Maßnahmen, die es für den Aufbau eines Ökosystems braucht. Darüber hinaus sind auch die Banken stark gefordert. Je offener sie gegenüber Neuem sind, desto mehr Neues wird sich in ihrer Nähe ansiedeln. Sowohl Finanzexpertise als auch Kapital ist geballt in Frankfurt. Wir müssen es also gemeinsam schaffen, dass diese Stadt und die Kooperationen attraktiv sind für Gründer innerhalb und außerhalb von Deutschland. Und aus meiner Sicht geht das am besten, wenn wir Gutes tun und über Grenzen hinweg darüber sprechen.

Fußball im Herzen Europas – FMF und Eintracht begrüßen Banker in Frankfurt

Ein spannendes Spiel, eine eindrucksvolle Choreographie, mitreißende Stimmung und gute Gespräche. Frankfurt Main Finance und Eintracht Frankfurt hatten Brexit-Neuankömmlinge zum Fußball im Herzen Europas eingeladen: Eine Veranstaltung mit dem Ziel, die „Neuen“ nicht nur in die Financial Community einzuführen, sondern auch ein Stück des Frankfurter Lebensgefühls zu vermitteln, die pragmatische Umgangsart, den Leistungswillen und die Leistungsfähigkeit der Stadt zu demonstrieren.

Das Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League der Eintracht gegen Inter Mailand brachte spannende 90 Minuten, in denen die Eintracht vor allem in der zweiten Hälfte zu überzeugen wusste und gleich mehrfach davor stand in Führung zu gehen. Die gute Stimmung auf dem Platz und den Tribünen übertrug sich auf die Teilnehmer des Events, der in dieser Art nun zum zweiten Mal durchgeführt wurde.

Die Auftaktveranstaltung hatte anlässlich des Spiels gegen Marseille im November vergangenen Jahres stattgefunden und war ein voller Erfolg – auf und neben dem Platz. Die Sponsoren für die zweite Veranstaltung waren daher schnell gefunden. Es waren zumeist die Gleichen wie beim ersten Mal, woran sich ablesen lässt, wie gut das Format ankommt. Frankfurt Main Finance und die Eintracht Frankfurt bedanken sich bei der Deutschen Börse AG, White & Case LLP und Drooms GmbH und Meltwater Deutschland, dass sie durch ihr Engagement diese Veranstaltung ermöglicht haben.

„Überwiegend rationale Gründe haben die Unternehmen zum Wechsel an den Main bewegt. Wir als Eintracht-Familie versuchen, die Menschen hinter den Institutionen zusammen zu bringen und für unsere Region zu begeistern. Die mitreißende Stimmung im Stadion ist dafür genau die richtige Atmosphäre. So wird aus der Kopfentscheidung eine Herzensentscheidung für Frankfurt. Denn Eintracht Frankfurt spielt im Herzen von Europa“, sagte Axel Hellmann, Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance und selbst lebenslanges Mitglied der Eintracht sagte: “Fußball und Finanzplatz gehören eng zusammen. Wir wollen zeigen, wie leicht es ist, in Frankfurt anzukommen und dazuzugehören. Frankfurt ist weltoffen. Es ist die Stadt der kurzen Wege, kommunikativ und voller Lebensfreude.“

Von links: Claus Döring, Chefredakteur Börsen-Zeitung, Hubertus Väth, Geschäftsführer Frankfurt Main Finance, Horst Grüneis, Präsident Rotary Club Bad Homburg-Kurpark.

„Schauen wir auf die Chancen des Brexit für die Region“

Frankfurt Main Finance e.V. startet eine Initiative, um den Bürgerinnen und Bürgern der Rhein-Main-Region die Chancen aus dem Brexit für den Finanzplatz Frankfurt im persönlichen Dialog zu erläutern.

Auf Einladung des Rotary Clubs Bad Homburg-Kurpark warb FMF Geschäftsführer Hubertus Väth in einem Vortrag in der ehemaligen englischen Kirche zum Thema „Brexit – was hat Frankfurt davon“ dafür, sich mit Offenheit und Interesse aktiv für den Finanzplatz zu engagieren.

Hubertus Väth, Geschäftsführer Frankfurt Main Finance

Hubertus Väth, Geschäftsführer Frankfurt Main Finance

„Frankfurt am Main hat die historisch einmalige Chance, zum wichtigsten Finanzplatz innerhalb der Europäischen Union zu werden“, erklärte Hubertus Väth. Zahlreiche Finanzinstitute müssten sich wegen lange bestehender EU-Regeln – Stichworte Euro und europäischer Pass – einen neuen Standort suchen.

Im Wettbewerb insbesondere mit Paris, Amsterdam, Dublin, Luxemburg, verzeichne Frankfurt mit seinem zurückhaltenden, aber koordinierten Werben deutliche Erfolge: mehr als 30 Finanzinstitute hätten bereits angekündigt, nach dem Brexit ihre Europazentralen an den Main zu verlagern. „Der Brexit ermöglicht in Frankfurt eine Erneuerung, weitere Professionalisierung und Verjüngung der Finanzindustrie.“

„Die Stadt punktet nicht bloß mit quantitativen Faktoren, wie die starke Volkswirtschaft oder die stabile Rechtsordnung, sondern auch mit vielen qualitativen Faktoren außerhalb des Finanzbereichs“, so Väth. So stammten rund 80 Prozent der neuen Mitarbeiter aus Deutschland, weshalb keine nachhaltige Steigerung der Immobilienpreise für Wohnungen zu erwarten sei. Frankfurt verfüge über eine sehr hohe Lebensqualität: Die Luftreinheit, der Anteil an Grünflächen oder die Kinderfreundlichkeit seien wichtige Pluspunkte, denen Frankfurt auf Platz 7 in einem internationalen Städtevergleich verdanke.

Mit einem Zitat zur Zukunft der englischen Kirche aus dem Tanusboten vom 13. Januar 1920, das für Hubertus Väth auch aktuell für den Finanzplatz ist, endete der Vortrag „Hier Schwierigkeiten zu machen, läge auch kaum im Interesse des Bades Homburg, das ja gerne wieder Engländer in seinen Mauern sehen möchte“.

Bei der Veranstaltung des Sozialfonds Rotary Club Bad Homburg-Kurpark in Kooperation mit dem Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe erklärte Rotary-Präsident Horst Grüneis bei seiner Begrüßung, es sei unverständlich, warum es den politisch Verantwortlichen in der EU nicht gelungen sei, das Vereinigte Königreich in der EU zu halten. Die lebhafte Diskussion nach dem Vortrag moderierte Claus Döring, Chefredakteur der Börsen-Zeitung.

„Die Bedeutung des Standorts für Finanzinstitutionen und deren erweitertes Ökosystem steht außer Frage“

Frankfurt Main Finance (FMF) wächst stetig. Im Interview lesen Sie, warum der Wissens- und Informationstechnologiedienstleister Wolter Kluwers | CCH® Tagetik der Finanzplatzinitiative Anfang des Jahres beigetreten ist und wo er die Stärken des Finanzplatzes sieht.

Warum treten Sie als Mitglied bei FMF als Unterstützer des Finanzplatzes auf?

Der Finanzplatz Frankfurt besitzt für unsere Kundenklientel eine hohe Bedeutung, und wir möchten diesen daher im Einklang mit unseren Kundeninteressen bestmöglich fördern. Wir sehen diese Art als eine Win-Win-Situation für beide Seiten, da wir zum einen dem Finanzplatz Unterstützung mit unserem Expertenwissen zur Verfügung stellen und gleichzeitig unsere Marke im Raum Frankfurt bekannter machen, sodass sich eine in unseren Augen gute Balance daraus ergibt.

Die aktive Beteiligung im FMF-Verein versetzt uns zudem in die Lage, noch engere partnerschaftliche und nachhaltige Beziehungen zu anderen Akteuren am Finanzstandort Frankfurt pflegen zu können und sich über Chancen und Herausforderungen auszutauschen.

Wie trägt Ihr Unternehmen zur Entwicklung des Finanzplatzes bei?

Wir möchten durch die aktive Beteiligung als im FMF-Verein tätiger IT-Lösungsanbieter unser vielfältiges Prozess- und Digitalisierungswissen im Finanzbereich für Unternehmen im Raum Frankfurt zur Verfügung stellen. Wir glauben zudem, durch unser ergänzendes Netzwerk einen großen Mehrwert für die FMF-Community bereitstellen zu können, von dem alle Mitglieder profitieren und somit der Finanzplatz Frankfurt als Ganzes unterstützt wird.

Wo sehen Sie die Stärken des Finanzplatzes, was ist ausbaufähig?

Die Bedeutung des Standorts für Finanzinstitutionen und deren erweitertes Ökosystem steht außer Frage, Frankfurt ist ein weltweit bekannter Finanzplatz. Die Vielfalt des kulturellen Angebots ist stark, aber in seinem Bekanntheitsgrad länderübergreifend ausbaufähig. Der Finanzplatz Frankfurt ist bereits ein pulsierender Digitalstandort, der viele namhafte (insb. mittelständische) IT-(Dienstleistungs)Unternehmen vorzuweisen hat. Als IT-Unternehmen sehen wir jedoch noch Potential, diesen Aspekt noch stärker in und für die Wahrnehmung von Stadt und Region zu rücken.

CFS Index Standardfragen

CFS-Index leicht rückläufig

Der CFS-Index, der vierteljährlich das Geschäftsklima der deutschen Finanzbranche abbildet, sinkt im vierten Quartal 2018 um 1,2 Punkte auf 112,8 Punkte. Der leichte Rückgang ist auf ein schwächeres Wachstum der Erträge bei relativ konstantem Umsatzwachstum in der gesamten Finanzbranche zurückzuführen. Des Weiteren melden die Dienstleister bei ihrem Investitionsvolumen einen deutlichen Rückgang des Wachstums, der stärker ausfällt als im Vorquartal erwartet wurde, und es werden weniger Mitarbeiter eingestellt. Bei den Finanzinstituten steigt das Investitionsvolumen leicht an, und sie halten die Anzahl der Mitarbeiter entgegen ihren Erwartungen unverändert konstant. Für das laufende Quartal wird jedoch weiterhin mit einem Stellenabbau gerechnet.

„Sind Dienstleister anpassungsfähiger als Banken? Der Jahresvergleich legt diese Folgerung nahe: Während bei Dienstleistern die Sachinvestitionen steigen und zugleich die Mitarbeiterzahl nach unten tendiert, dreht sich der Zusammenhang bei Banken um: Die Investitionsausgaben tendieren nach unten, während der Personalstand gehalten wird. Angesichts der sinkenden Ertragsaussichten wirft dies die drängende Frage bei den Banken auf, wie sie die notwendige Kapazitätsanpassung gestalten werden“, kommentiert Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies, die Ergebnisse.

Die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland wird positiv beurteilt

Ungeachtet der Unsicherheiten über das Brexit-Austrittsabkommen beurteilt die Finanzbranche die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland weiterhin sehr positiv. Im vierten Quartal 2018 steigt der entsprechende Wert leicht um 1,0 Punkte auf 127 Punkte.

Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht: „Die Überzeugung, dass der Finanzplatz Frankfurt an internationaler Bedeutung zunehmen wird, herrscht in der Finanzbranche schon geraume Zeit vor und ist wohl begründet. Der jüngste, leichte Anstieg des Index dürfte darauf zurückzuführen sein, dass der Austritt Großbritanniens aus der EU mit jedem Tag näher rückt und zunehmend greifbar wird.“

Umsatzwachstum der Finanzbranche kaum verändert / Ertragswachstum rückläufig

Das Wachstum der Umsätze bzw. des Geschäftsvolumens der Finanzinstitute hat sich im vierten Quartal 2018 kaum verändert. Der entsprechende Sub-Index steigt um 0,1 Punkte auf 112,7 Punkte. Für das laufende Quartal wird wieder ein leichter Anstieg erwartet. Die Umsätze der Dienstleister liegen mit 120,9 Punkten 2,8 Punkte niedriger als im Vorquartal. Es wird erwartet, den aktuellen Stand zu halten.

Das Ertragswachstum der beiden Gruppen entwickelt sich rückläufig. Dabei sinkt der Sub-Index der Finanzinstitute um 3,1 Punkte auf 108,5 Punkte, befindet sich aber immer noch auf einem soliden Stand. Die Dienstleister verzeichnen, wie zuvor erwartet wurde, einen deutlicheren Rückgang um 4,8 Punkte auf 111,5 Punkte. Für das laufende Quartal erwarten beide Gruppen wieder einen leichten Anstieg.

Investitionsvolumen der Finanzinstitute konstant / Stärkerer Rückgang als erwartet bei den Dienstleistern

Das Wachstum des Investitionsvolumens in Produkt- und Prozessinnovationen der Finanzinstitute ist im vierten Quartal leicht um 1,3 Punkte gestiegen und verweilt mit 112,1 Punkten auf einem mittleren Niveau. Für das erste Quartal 2019 wird keine wesentliche Änderung erwartet. Hingegen melden die Dienstleister im vierten Quartal einen deutlichen Rückgang, der stärker ausfällt als im Vorquartal erwartet wurde. Der Sub-Index sinkt entsprechend um 6,7 Punkte auf 112,2 Punkte. Es wird erwartet, diesen Rückgang im laufenden Quartal wieder zu korrigieren.

Trotz erwartetem Stellenabbau halten Finanzinstitute die Anzahl der Mitarbeiter weiterhin konstant / Dienstleister stellen weniger Mitarbeiter ein

Der Mitarbeiter-Sub-Index der Finanzinstitute steigt um 0,4 Punkte und signalisiert wie schon im Vorquartal mit 100,5 Punkten eine neutrale Stimmungslage. Bei den Dienstleistern hat sich, wie zuvor erwartet, das Mitarbeiterwachstum weiter verlangsamt. Der entsprechende Sub-Index befindet sich mit -6,4 Punkten auf 111,5 Punkten aber immer noch auf einem guten Stand. Für das laufende Quartal rechnen die Dienstleister damit, dieses Niveau des Mitarbeiterwachstums halten zu können. Hingegen erwarten die Finanzinstitute weiterhin einen Stellenabbau.

Allgemeine Methodik der Indexberechnung

Der CFS-Index basiert auf einer vierteljährlich durchgeführten Managementbefragung des Finanzstandortes Deutschland. Der Index fasst qualitative Angaben zu den Unternehmenskennzahlen „Umsätze bzw. Geschäftsvolumen“, „Ertragssituation“, „Mitarbeiteranzahl“ und „Investitionen“ bezüglich des gerade vergangenen Quartals („Performance“) und des aktuellen Quartals („Prognose“) zusammen. Konstruktionsbedingt beträgt der maximale Indexwert 150, der minimale 50; ein Wert von 100 signalisiert eine neutrale Stimmungslage. Bei der Umfrage handelt es sich um eine Panel-gestützte Erhebung bei Unternehmen und Institutionen der Finanzindustrie. Die Panelteilnehmer werden in die Sektoren „Finanzinstitute“ und „Dienstleister“ am Finanzplatz unterteilt, wobei die zweite Gruppe sehr weit gefasst ist.

Kurzprofil CFS

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und
-bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten sowie Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

CFS Index Sonderfragen

CFS-Umfrage: Ein großer Teil der deutschen Finanzbranche rechnet mit einem „harten Brexit“

Am 29. März 2019 soll der rechtskräftige Austritt Großbritanniens aus der EU erfolgen. Aufgrund von Uneinigkeiten hinsichtlich des Austrittsabkommens könnte es zu einem „harten Brexit“, also einem ungeordneten Austritt der Briten kommen.

Ungeachtet der möglichen Folgen im Falle eines harten Brexits, so ergab eine aktuelle Umfrage des Center for Financial Studies, vertritt die Mehrheit der deutschen Finanzbranche (66% der Befragten) die Meinung, die EU solle keine weiteren Zugeständnisse machen, obwohl fast die Hälfte der Befragten (46%) mit einem harten Brexit rechnet. 52% hingegen erwarten einen glimpflicheren Ausgang des Konflikts.

Während 51 % der Befragten denken, dass die Finanzinstitute in Deutschland nicht auf alle Szenarien, also auch nicht auf einen harten Brexit, vorbereitet sind, erachten immerhin 46% die deutsche Finanzindustrie als vorbereitet.

„Der Finanzsektor hat sich in Teilen zu sehr auf einen geordneten Brexit verlassen. Das könnte zu Marktverwerfungen führen, wenn es tatsächlich zu einem harten Brexit kommt“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Seit die Briten im Januar den EU-Vorschlag zum Austrittsabkommen ablehnten, haben die Bedenken bezüglich der Auswirkungen eines harten Brexits deutlich zugenommen. Angesichts der schwer vorhersehbaren Folgen des Brexits ist sich die deutsche Finanzbranche geschlossen einig (83%), dass der Finanzplatz Deutschland von einem harten Brexit weniger profitieren würde als von einem geordneten Brexit.

„Nicht nur der Finanzsektor braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Ein ungeordneter Brexit führt zu großen Unsicherheiten auf den Märkten, behindert Investitionsentscheidungen und wird etliche Arbeitsplätze kosten“, erläutert Brühl weiter.

London wird bei einem harten Brexit sehr wahrscheinlich seine Stellung als wichtigster europäischer Finanzplatz mittel- und langfristig nicht halten können. Davon sind 57% der Befragten überzeugt.

Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht: „Die Bedeutung des Finanzplatzes Frankfurt hat durch den Brexit zugenommen. Die Aufgabenverteilung zwischen den Finanzplätzen in Europa wird sich neu ausrichten, der Wettbewerb wird hart, aber ohne London wird es auch in Zukunft nicht gehen.“

 

 

Die Ergebnisse basieren auf einer vierteljährlich vom Center for Financial Studies durchgeführten Managementbefragung unter Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland.

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten und Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

Tarek Al-Wazir: „Die Finanzwirtschaft von morgen ist digital“

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, im Interview zum Thema FinTech in Frankfurt

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Frankfurt Main Finance hat Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, drei Fragen zum Thema Fintech gestellt. Unter anderem erfahren wir im Interview, welche FinTech-Highlights uns in Frankfurt 2019 erwarten.

FinTech – Warum ist das Thema für Sie persönlich wichtig? Warum für die Region?

Der Finanzplatz Frankfurt ist nicht nur ein Wirtschaftsfaktor für die Rhein-Main-Region. Deutschland als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt braucht ein entsprechendes Bankenzentrum. Und deshalb braucht Frankfurt innovative Finanztechnologie-Unternehmen – oder kurz: FinTechs. Denn die Finanzwirtschaft von morgen ist digital; FinTechs drängen in den Markt, konkurrieren mit traditionellen Dienstleistern oder schaffen völlig neue Geschäftsfelder. Damit Frankfurt in diesem Innovationswettbewerb konkurrenzfähig bleibt, müssen wir hochqualifizierten Fachkräften ein attraktives Arbeitsumfeld und zukunftsorientierte Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. Und ich bin überzeugt, dass die Innovationskraft, die von FinTechs ausgeht, auch anderen Branchen zugutekommt.

Welche FinTech-Highlights erwarten uns 2019 aus Ihrer Sicht?

Eins unserer Ziele ist ja, dass Frankfurt als FinTech-Standort überregional sichtbar wird. Dazu werden einige Events beitragen, zum Beispiel die Global Insurtech Roadshow (GIR 2019) mit dem Partnerland Israel im März, die ExecFintech im April, die nach zwei Jahren in Berlin nach Frankfurt zurückkehrt, und die Growth Con im Mai. Der KI-Hub wird sich weiter etablieren und seine ersten finanzwirtschaftlichen Programme starten. Es wird Ansiedlungen und Finanzierungsrunden geben. Ich bin sicher, dass sich viele Anlässe bieten, um über die Erfolge von Frankfurt als Top-FinTech-Standort zu berichten.

Die Region Frankfurt Rhein-Main soll sich innerhalb von fünf Jahren zum führenden FinTech-Hub in Kontinentaleuropa sowie einer international anerkannten Tech-Region entwickeln. Was ist noch nötig, um DAS PERFEKTE Gründerklima zu etablieren und dies zu erreichen?

DAS perfekte Gründerklima für alle wird es nicht geben – weder hier noch im Silicon Valley. Dafür sind die Bedürfnisse einfach zu unterschiedlich. Wir müssen deshalb von unseren Stärken ausgehen, und die sind FinTechs, Cybersecurity und Künstliche Intelligenz. Den Weg weist unser Masterplan für die Start-up-Region Frankfurt-Rhein-Main. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wollen gemeinsam erreichen, dass aus guten Ideen marktreife und erfolgreiche Produkte werden. Zentrale Maßnahmen sind schon umgesetzt oder angestoßen. Die Plattform TechObserver ist online, das FinTech Acelerator Programm des TechQuartier läuft. Aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns. Wir arbeiten kräftig weiter, aber ich freue mich über jede Anstrengung weiterer Akteure.

„Wir sollten die Stärken des Standorts betonen“: Matthias Hübner, Partner bei Oliver Wyman in Frankfurt, im Interview zum FinTechGermany Award 2019

Matthias Hübner ist Partner bei Oliver Wyman und Jurymitglied des FinTechGermany Awards 2019, der führende investorenseitige FinTech-Award in Deutschland. Wir haben Matthias Hübner gefragt, worauf er bei der Beurteilung der FinTech-Bewerber besonders großen Wert legt.

Worauf achten Sie bei der Beurteilung der Bewerber für den FinTechGermany Award besonders?

Für mich sind zwei Punkte entscheidend: Erstens, der Bedarf für ein Produkt oder eine Dienstleistung muss klar sein, das heißt das Produkt sollte ein tatsächliches Problem für Kunden lösen. Zweitens muss es innovativ sein. Leider sehen wir in letzter Zeit viele „copy cat“-Modelle ohne echte Differenzierung, von denen die meisten meiner Meinung nach keine dauerhafte Überlebenschance haben.

Was sind heute die größten Herausforderungen für FinTechs in Deutschland? Was muss getan werden, um diese jungen Unternehmen zu unterstützen? Wie helfen Plattformen wie der FinTechGermany Award dabei?

Die größte Schwierigkeit bei Start-ups, nicht nur im FinTech-Bereich, ist sicherlich die Skalierung, also das Erreichen der kritischen und langfristig profitablen Größe. Hier kann der FinTech Germany Award eindeutig helfen: direkt durch den Kontakt zu Investoren für die Finanzierung des Wachstums, wie auch indirekt über einen Beitrag zur Steigerung der Markenbekanntheit der Preisträger.

Wie schätzen Sie die Entwicklung des deutschen FinTech-Ökosystems für das kommende Jahr ein? Welche Perspektiven erkennen Sie bei einem Ausblick auf die kommenden fünf Jahre?

Deutschland ist bei FinTech ein Nachzügler, entwickelt sich aber dynamisch und holt gegenüber anderen Ländern auf. Diese Entwicklung sollte sich 2019 fortsetzen, zumal einige FinTechs der ersten Stunde mittlerweile auch über deutlich ausgereiftere Geschäftsmodelle verfügen und somit zunehmend aus der Nische herauswachsen.

Was sollte in Frankfurt getan werden, um zu einem der führenden Fintech-Hubs in Deutschland beziehungsweise in Europa zu werden?

Ich denke, dass die dezentrale Struktur in Deutschland für die Etablierung eines international führenden FinTech-Hubs nicht gerade hilfreich ist. Aber wir sollten wegkommen von der traditionellen Diskussion „Frankfurt vs. Berlin“, und stattdessen klar die Stärken des jeweiligen Standorts betonen. Für Frankfurt spricht aus meiner Sicht die Nähe zu führenden Partnern wie Banken, Börse oder auch die Infrastruktur an Beratungsleistungen. Gerade für FinTechs mit Fokus auf B2B ist das ein wichtiger Vorteil.

Fintech Interview with Compendor

“Es ist fast ein kleiner Kulturwandel erforderlich“

Elmo Olieslagers | Compendor GmbH

Elmo Olieslagers | Compendor GmbH

RegTech (kurz für Regulatory Technologies) zielt darauf ab, zeiteffiziente, konfigurierbare und zuverlässige regulatorische Lösungen für Unternehmen anzubieten. Waren vor wenigen Jahren beispielsweise noch komplexe Excel-Tabellen zur Bearbeitung von Compliance-Fragen nötig, bieten nun junge und aufstrebende RegTech-Unternehmen Software-Lösungen an, die regulatorische Anforderungen einsichtig und verständlich darstellen und die Umsetzung dieser unterstützen und dokumentieren. Vor allem nach in Kraft treten der MiFID II / MiFIR-Regelungen sind RegTech-Unternehmen daher in den Fokus der Aufmerksamkeit der Finanzwelt gerückt. Eines dieser Unternehmen ist das Frankfurt Main Finance-Mitglied Compendor: Elmo Olieslagers, Gründungsmitglied von Compendor, gibt uns im Interview einen exklusiven Einblick in die Arbeitsweilt eines jungen RegTech-Unternehmens!

Wie ist die Idee, die zur Gründung von Compendor führte, entstanden? Gab es bestimmte Auslöser, die dazu veranlasst haben, das Unternehmen ins Leben zu rufen?

MiFID II / MiFIR ist ein am 3. Januar 2018 in Kraft getretenes Gesetz, welches mit allen seinen Ergänzungen insgesamt fast 7.000, für Nicht-Juristen oftmals schwer verständliche, Seiten umfasst.

Mit der Umsetzung der Anforderungen von MiFID II / MiFIR, benötigte ein Kunde einen strukturierten, detaillierten und pragmatischen Gap Assessment-Ansatz. Anwaltskanzleien boten zu der Zeit lediglich auf Excel-Tabellen basierende Lösungen zur Gap-Analyse an. Da diese Lösungen sehr komplex und juristisch geschrieben waren, war für unseren Kunden nicht eindeutig klar, was die genauen Anforderungen sind und was praktisch zu tun ist.  Es wäre also notwendig gewesen, einen externen Rechtsberater zu engagieren. Dies war der Grund, warum der Kunde uns beauftragte, eine weniger komplexe Lösung zu erarbeiten. Unsere Lösung vereint die Expertise von Anwälten und das Wissen von Compliance-Spezialisten mit Bankfachwissen in einer Online-Applikation. Die Basis ist dabei eine strukturierte Entscheidungsbaumsoftware, mit der wir in einer innovativen Art und Weise regulatorische Anforderungen einsichtig und verständlich machen und die Umsetzung dieser unterstützen und dokumentieren.

Seitdem haben wir unsere Lösung auch auf andere Verordnungen erweitert und unterstützen unsere Kunden bei den wichtigsten Anforderungen bezüglich Anlegerschutz und bei der DSGVO für Banken, Kapitalanlagegesellschaften und Vermögensverwalter.

Wo ist Compendor im Spektrum der verschiedenartigen RegTech-Lösungen angesiedelt?

Um diese Frage genau zu antworten, betrachten wir die typischen Akteure und typischen Lösungen entlang eines generischen Regulatory Response Prozesses.

Der Regulatory Response Prozess besteht typischerweise aus drei Schritten:

  1. „Signalisierung“ neuer regulatorischer Anforderungen durch die Software, ggf. mit einem ersten Schnellscan auf mögliche Auswirkungen
  2. „Umsetzung“ mittels einer detaillierten Gap-Analyse, der Definition von Lösungsansätzen und derer Umsetzung
  3. „Monitoring“, also kontinuierliche und detaillierte Überwachung der Einhaltung bereits eingeführter regulatorischer Anforderungen

Verschiedene deutsche Bankenverbände und Anwaltskanzleien bieten bereits Lösungen zur „Signalisierung“- an.

Compendor bietet darüber hinaus Lösungen zur Umsetzung sowie zur Überwachung regulatorischer Anforderungen. Dazu ist es notwendig, die Anforderungen und deren Auswirkungen auf einer viel detaillierteren Ebene zu verstehen und zu beschreiben, und praktische Lösungsansätze mitzuliefern.

Warum sollten Vermögensverwalter und Banken Ihre Lösungen nutzen?

Wir sehen, dass viele Vermögensverwalter und kleinere Banken oft nicht über die Ressourcen oder das detaillierte Fachwissen verfügen, um mit allen neuen Anforderungen Schritt halten zu können. Und sogar, wenn für eine bestimmte Regulatorik doch Ressourcen bereitgestellt werden (d.h.: freigesetzt und ausgebildet), so ist dies beispielsweise oft nicht genug. Daraus ergeben sich Bedenken in Bezug auf Kontinuität und inhaltlichem Abdeckungsgrad der verschiedenen regulatorischen Anforderungen.

Unsere Lösungen bieten da Abhilfe. Durch den Einsatz unserer RegTech-Lösungen ist kontinuierliche Verfügbarkeit von aktuellem Wissen garantiert. So können verfügbare Ressourcen effizienter eingesetzt werden, um die Belastung durch neue und bestehende Regulatorik zu bewältigen.

Compendor in 3 Punkten: Was macht den Erfolg von Compendors Compliance Monitoring Solutions aus?

  1. Kontinuität und Beständigkeit von regulatorischem Fachwissen und Expertise: Sowohl die regulatorischen Anforderungen wie auch die Interpretationen während des Umsetzungsprozesses sind immer in einer zentralen Lagerstelle vorhanden, unabhängig von der Verfügbarkeit individueller Personen (Full Audit Trail).
  2. Aktualität: Die rechtliche Basis ist immer auf dem neuesten Stand der regulatorischen Anforderungen.
  3. Effizienz: Der Einsatz von innovativer Technologie ermöglicht den effizienten und effektiven Einsatz von oft knappen Ressourcen.

Was sind derzeit die größten Hürden für die RegTech in der Finanzindustrie?

Um die Vorteile, die RegTech bieten kann, vollständig zu nutzen, ist in vielen Finanzinstituten fast ein kleiner Kulturwandel erforderlich. Einige Punkte, die oft eine Hürde darstellen, sind:

  • Die fehlende Einsicht und Akzeptanz, dass die Einhaltung regulatorischer Anforderungen ein Hygienefaktor ist, und kein strategischer Wettbewerbsvorteil.
  • Der Wiederstand in manchen Rechts- und Compliance-Abteilungen gegen den Einsatz von Technologie, um die stetig zunehmende Menge und Komplexität der Regulatorik zu bewältigen.
  • Kosten- und zeitintensive Eigenentwicklung von Interpretationen und Lösungen anstatt Einsatz von Best Practice-Lösungen mit gebündeltem Fachwissen aus der Finanzindustrie.
  • Fragmentierte Einführung regulatorischer Anforderungen durch individuelle Tochtergesellschaften, Geschäftsbereiche und Abteilungen, anstatt einer einheitlichen Interpretation und Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Warum ist Frankfurt der ideale Standort für (FinTech-) Startups?

Frankfurt gewinnt in der europäischen Finanzlandschaft immer mehr an Bedeutung, immer mehr Banken und andere Finanzinstitute siedeln sich in Frankfurt an. Dies führt zu einem großen Bedarf an Finanz- und Aufsichtskompetenz und demnach auch zu Engpässen bei den verfügbaren Ressourcen. FinTech / RegTech kann Abhilfe schaffen mit alternativen Lösungen für effizientere Prozesse und für den effizienteren Einsatz der ohnehin knappen Ressourcen.

PIC Galper, Josh Finadium_neu

„Collaterals sind eine ungewöhnliche Anlageklasse“

Am 21. Februar findet in Frankfurt die Konferenz „Business of Collateral Trading“ statt. Frankfurt Main Finance sprach mit Josh Galper, Managing Principal des Organisators Finadium, einem der weltweit führenden Spezialisten für Wertpapierfinanzierung, Sicherheiten und Derivate, über die Idee der Konferenz und warum er sich entschied, sie in Frankfurt durchzuführen. Weiterlesen