Offenbach im Fokus – Teil I

Die Stadt Offenbach und seine Nachbarstadt, die Bankenmetropole Frankfurt, wachsen zusammen. Personen verbinden die Nachbarstädte auf einmalige Art und Weise. Sascha Ruehlow ist Frankfurter Stadtführer mit Offenbacher Wurzeln und kennt die Vorurteile, die seiner Heimatstadt oft entgegenstehen gut. In unserem Interview verrät der Stadtführer, wie sich die Beziehungen der Städte in den vergangenen Jahren gewandelt haben.

In unserer Beitragsreihe erfahren Sie weitere spannende Fakten über die Stadt am Main und ihre Persönlichkeiten. Oder wussten Sie, dass Mozart immer wieder Gast in Offenbach war?

Berühmte Persönlichkeiten der Stadt

Die Schultüte bunt bemalen, mit Süßigkeiten füllen und neue Freunde kennenlernen: Die Zahl der Grundschüler der kreisfreien Stadt Offenbach mit ihren 21 Stadtteilen steigt seit einigen Jahren kontinuierlich, wie die Zahlen des statistischen Landesamtes in Hessen zeigen. Für die Zukunft ergeben sich daraus zwei Folgen: Zum einen investiert die Stadt Offenbach in den Ausbau von Bildungseinrichtungen. Das Gesamtinvestitionsvolumen für Sanierungen und Erweiterungen an Schulen liegt bei rund 240 Millionen Euro, an Kitas bei knapp 21,8 Millionen Euro (Frankfurter Rundschau, 12. Juli 2019).

Zum anderen werden weitere berühmte Persönlichkeiten in der Stadt am Main aufwachsen, dort ihre Schultüten und -rucksäcke packen und die Vorurteile, die zum Teil gegen die Stadt gehegt werden, entkräften. Einer der bekanntesten Offenbacher ist wohl Smudo von den Fantastischen Vier, den es zu Beginn des Jahres wieder in die Frankfurter Festhalle gezogen hat. Den ausverkauften Saal verabschiedeten die Musiker mit den Worten: „Vergesst bitte nicht, Frankfurter: Nur Liebe, keinen Hass! Auch in Offenbach!“ Eine weitere berühmte Persönlichkeit der Stadt ist Jörg Bombach, Chef des Hessischen Rundfunks (HR). Er zählt heute zu den 100 berühmtesten Frankfurtern. Moment, Frankfurtern? Geboren wurde der HR-Chef genau genommen in Offenbach, wie er in einem Interview mit der Giessener Allgemeinen 2011 verriet. Auch Hessens Verkehrs- und Wirtschaftsminister, Tarek Al-Wazir, ist gebürtiger Offenbacher. Der Politiker lädt bei Interviews gerne zu einem Gespräch am sonnigen Mainufer ein.

Heldin im Hintergrund: Offenbacherin hilft Kindern in Kambodscha

Tarek Al-Wazir, Jörg Bombach und Smudo: Gibt man ihre Namen in eine Online-Suchmaschine ein, findet man aktuelle Informationen. Aber nicht nur berühmte Persönlichkeiten, die in Offenbach geboren oder eingeschult worden sind, prägen die Geschichte der Stadt. Hibba Kauser, frühere Offenbacher Stadtschulsprecherin und Trägerin des Integrationspreises, steht beispielsweise nicht so häufig im Rampenlicht – ihre Arbeit ist jedoch für viele unverzichtbar. In Battambang, Kambodscha kümmert sich die 19-jährige im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres um Kinder, die mit ihren Familien auf Mülldeponien leben müssen. Im Gegensatz zu Offenbacher Grundschulen, leben die Kinder dort zwischen verrotteten Nahrungsmitteln, Glas und Ungeziefer, wie Hibba Kauser der Frankfurter Rundschau im Juli diesen Jahres erzählte.

Frankfurt Main Finance befragt Offenbacher zum Leben in der Stadt am Main

Eine weitere nicht ganz so berühmte Persönlichkeit der Stadt ist Sascha Ruehlow. Der Offenbacher ist Stadtführer in Frankfurt und Offenbach und kennt die Nachbarstädte wie aus seiner Westentasche. In unserem Interview erzählt uns Sascha Ruehlow, wie er Offenbach-Neulingen und -Besuchern die Stadt und ihre versteckten Winkel näherbringt.

Ein Rundgang durch die Hochschule für Gestaltung in Offenbach

Im Juli hatten Interessierte die Möglichkeit, die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach, im Rahmen einer Führung, zu besichtigen. Der traditionelle Rundgang ist Höhepunkt eines Studienjahres an der HfG Offenbach und findet jährlich mit Abschluss des Sommersemesters im Juli statt. Besucherinnen und Besucher können sich bei der Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnenbild und Produktgestaltung informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind. Impressionen aus den vergangenen Jahren sind auf der Homepage der Hochschule zu finden.

Weitere Veranstaltungen in Offenbach, deren Besuch lohnenswert ist:

  • März und September: Internationale Lederwarenmesse
  • März/April: Luminale (alle zwei Jahre)
  • Ende April/Anfang Mai: Kunstansichten (alle zwei Jahre)
  • Ende April/Anfang Mai: Lange Nacht der Museen
  • Mai: Offenbacher City-Lauf
  • Ende Mai/Anfang Juni: Offenbacher Woche
  • Juni: Drachenbootrennen
  • August: Lichterfest im Büsing-Park
  • September: Festival junger Talente (alle zwei Jahre, wechselt sich mit den Kunstansichten ab)
  • September: Jazz-Matinee im Büsing-Palais

Was unternehmen wir am Wochenende?

Insgesamt sind die Offenbacher in 100 Sportvereinen, Interessensgemeinschaften und Verbänden aktiv. Auf über 60 ha Sportanlagen spielen und trainieren Jung und Alt. Die Stadt ist dynamisch und zieht jährlich zahlreiche neugierige Touristen an: 2017 verzeichnete die Stadt mehr als eine halbe Millionen Übernachtungen. Einige der Übernachtungsgäste hat Stadtführer Sascha Ruehlow vermutlich auch durch die geheimen Winkel und über die Plätze der Stadt begleitet und ihnen die Vorzüge der Stadt nähergebracht. Wer seinen Ausflug durch die Stadt nach einer eindrucksvollen Stadtführung fortsetzen möchte, kann dies in zahlreichen Museen und Veranstaltungshäusern tun: Das Haus der Stadtgeschichte, das Klingspor Museum für internationale moderne Buch- und Schriftkunst, das Deutsche Ledermuseum, das Kickers-Fan Museum, die Stadtbibliothek mit Artothek und Kinder- und Jugendbibliothek, die Volkshochschule, die Stadthalle, die Musikschule Offenbach am Main e.V., die Jugendkunstschule, Kinos, das Capitol Theater-, Konzert und Veranstaltungshaus sowie über 100 kulturelle Vereine haben täglich geöffnete Türen für ihre Besucher.

Unser kurzer Einblick hat gezeigt: Offenbach und Frankfurt wachsen zusammen – städtebaulich wie nachbarschaftlich. Berühmte Persönlichkeiten und solche, die im Hintergrund agieren, tragen zum Lebensgefühl der Region bei und verbinden die Städte am Main.

Der Finanzplatz Frankfurt begrüßt das Dubai International Financial Centre

Gemeinsam mit dem Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. veranstaltete Frankfurt Main Finance (FMF) das 14. FinanzplatzFrühstück. Gastgeber war die globale Wirtschaftskanzlei und FMF-Mitglied Norton Rose Fulbright. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Finanzplatzinitiative Dubai International Financial Centre (DIFC): Arif Amiri, Chief Executive Officer des DIFC, diskutierte das Thema Driving the Future of Finance and Exploring Opportunities for Growth in the MEASA Region.

Laut Herr Amiri war der Finanzplatz Frankfurt dabei ein wichtiger Stopp auf seiner Roadshow durch Europa, wobei es vorrangig um die Vorstellung Dubais ging – ein führendes globales Drehkreuz. Innovation, Zusammenarbeit und Wachstum seien die Schlüsselelemente für den Erfolg des Finanzzentrums.

Bei der anschließenden Diskussion ging es neben den Fragen zur Förderung einer Akademie in den Bereichen FinTech und Financial Markets vor allem auch um die Vorzüge des Finanzzentrums. So sei die Sandbox Dubai nicht nur ein Türöffner für Unternehmen, sondern ermögliche internationale Kooperationen mit gemeinsamen Gesetzen, mit denen der Rest der Welt vertraut sei.

The Challenge - The Frankfurt Job

The Frankfurt Job: Uncover the true Soul of the Rhine-Main Area

The Frankfurt Job – Companies and banks based in FrankfurtRhineMain have long appreciated the region’s numerous locational advantages: Short distances, excellent transport and a pronounced internationality. Outside the region, however, it is often not known that, in addition to its undisputed economic strength, it is also an excellent place to live. For this reason, BBC hosts Billie JD Porter and Alhan Gencay have been sent on a discovery tour through the region. Both had never been to Frankfurt Rhine-Main before and didn’t know what to expect.

In a total of six episodes, you will go on a discovery tour to an apple wine grower, to the Kleinmarkthalle in Frankfurt, to the Kaiser-Friedrich-Therme in Wiesbaden, to the Frankenstein Castle for Halloween, to the new Frankfurt Old Town, to a family with international roots, to an international school, to the Frankfurt Opera and an international Stand Up Comedy Club. Both face the challenge with their typical British humour and meet people who bring them closer to the secrets and characteristics of FrankfurtRhineMain.

„The Frankfurt Job“ is primarily aimed at people who work in internationally active companies. The aim of the English-language online campaign is to position FrankfurtRhineMain as an attractive location for international companies. The focus is on the lifestyle of the FrankfurtRhineMain region.

The campaign was initiated by FrankfurtRheinMain comprising 30 districts, cities, the state of Hesse, municipalities and associations. The company’s task is to inform foreign companies about the advantages of FrankfurtRhineMain as a business location, to promote FrankfurtRhineMain’s international competitiveness and to strengthen its image abroad. FrankfurtRheinMain GmbH is the central point of contact in the region for all enquiries regarding the establishment of companies from abroad.

Please find more information here.

Rechtshandbuch Cyber Security

Was sind die rechtlichen Aspekte von Cyber-Security?

„Es gibt nur zwei Arten von Unternehmen: Solche, die gehackt wurden, und solche, die noch gehackt werden.“ Mit diesem Zitat des ehemaligen FBI-Chefs Robert Müller aus dem Jahr 2012 beginnt das neu erschienene Rechtshandbuch Cyber-Security. Es wurde maßgeblich von den Anwälten der Sozietät White & Case – Frankfurt Main Finance-Mitglied – verfasst.

Das Rechtshandbuch gibt für das deutsche Recht einen alle relevanten Rechtsbereiche übergreifenden Überblick über die Fragestellungen im Bereich Cyber-Security.  Diese reichen von der Verantwortlichkeit der Geschäftsleitung für Organisationen und Fortbestand des Unternehmens über ‚klassische‘ Compliance-Materien wie Datenschutz und IT-Sicherheit bis hin zu Fragen der Transaktions- und Aufsichtspraxis. Es ist damit gerade für Manager an internationalen Finanzplätzen wie Frankfurt am Main interessant, da diese oft im täglichen Umgang mit Compliance und Cyber-Security-Themen sind.

Ransomware, Malware, DDoS-Attacken, APT-Angriffe oder der CEO-Fraud – alle diese Begriffe sind gängige Formen von Cyber-Attacken. Doch wie sollen Unternehmen dagegen vorgehen bzw., einen Schritt voraus gedacht, wie können sich Unternehmen effektiv dagegen schützen? Mit welchen Kosten sind diese Maßnahmen verbunden und in welchem rechtlichen Rahmen bewegen sich die Unternehmen? Das Rechtshandbuch Cyber-Security beantwortet diese Fragen systematisch, zeigt Fallbeispiele auf, führt Länderberichte an und stellt Unternehmen praxisorientierte Cyber-Security-Checklisten zur Verfügung.

Das sind die Themen des Cyber-Security Ratgebers

Insgesamt gliedert sich das Buch in 16 Kapitel und umfasst die Themenbereiche Gesellschaftsrecht, Merger and Acquisitions, Datenschutz, IT-Sicherheit, Arbeitsrecht, Aufsichtsrecht, Kartellrecht, Vergaberecht, Prozessführung und Haftung, Strafrecht und Versicherungsrecht. Ergänzt werden diese Themenfelder durch drei Länderberichte über die USA, Großbritannien und China sowie Checklisten für Unternehmen zum Thema Cyber-Security.

Cyber-Security-Checklisten bieten praxisorientierte Hilfestellungen

Die Herausgeber des Buches zitieren eine Statistik des Digitalverbandes Bitkom (2018), die davon ausgeht, dass durch digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage und Datendiebstahl in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland rund 43,3 Milliarden Euro Gesamtschaden entstanden ist. Dieser setze sich aus Imageschäden, Patenrechtsverletzungen, Prozess- und Systemverlusten, Recherchen, Umsatzeinbußen, Rechtsstreitigkeiten, datenschutzrechtlichen Maßnahmen, Erpressungen und sonstigen Schäden zusammen. Zeitgleich seien 2018 rund 800 Millionen Schadprogramme in Deutschland im Umlauf gewesen (Lagebericht 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik). Zudem verweisen die Autoren auf eine McKinsey-Studie, die zeigt, dass nur 16 Prozent der Manager ihre Unternehmen auf Cyber-Risiken gut vorbereitet sehen. An dieser Stelle soll das Buch Managern eine ganz konkrete Hilfestellung bieten und beantwortet Fragen wie: Was sind Anforderungen an das Risikomanagement von Banken, Zahlungsinstituten und Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen? Oder: Wie sieht ein Cyber Incident Response Plan aus?

Das Rechtshandbuch Cyber-Security ist im Deutschen Fachverlag, Fachmedien für Recht und Wirtschaft, in Frankfurt am Main erschienen und ist online erhältlich.

Weitere Informationen zum Buch

Rechtshandbuch Cyber-Security

Hrsg.: D. Gabel, T.A. Heinrich, A. Kiefner

Deutscher Fachverlag GmbH, Fachmedien Recht und Wirtschaft, Frankfurt am Main

ISBN: 978-3-8005-0012-3

Jahr: 2019

Wirtschaftsstandort Eschborn lockt Startups ins Rhein-Main-Gebiet

Der Finanzplatz Frankfurt Rhein-Main hat einiges zu bieten: Darunter auch ein hervorragendes Startup-Ökosystem. So ist der Wirtschaftsstandort Eschborn ein idealer Nährboden für FinTechs und Startups und zieht immer mehr Unternehmen in die dynamische und internationale Rhein-Main-Region. Im Interview erklärt Dong-Mi Park-Shin, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Eschborn (WIFÖ), warum es so viele innovative Unternehmen und Startups an den Wirtschaftsstandort Eschborn zieht. Weiterlesen

Sustainable Finance

Nachhaltigkeit im Finanzsektor muss zum Mainstream werden

Der Finanzplatz Deutschland und Europa forcieren einen Wandel zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaft.  Das Bundesfinanzministerium und das Bundesumweltministerium haben Anfang Juni in enger Kooperation mit dem Bundeswirtschaftsministerium und weiteren Ministerien den Sustainable-Finance-Beirat der Bundesregierung ins Leben gerufen, um mit der Unterstützung von Akteuren aus der Finanz- und Realwirtschaft, der Wissenschaft sowie der Zivilgesellschaft seine Sustainable-Finance-Strategie zu entwickeln. Nachhaltigkeit biete Chancen, neue Wege der Wertschöpfung zu erschließen, Wirtschaft und Unternehmen modern und zukunftsgerichtet aufzustellen, die notwendige Transformation zu begleiten und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie zu stärken, so Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, und Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Nachfolgenden finden Sie den ausführlichen Beitrag, der Börsen-Zeitungsausgabe vom 16. August 2019 veröffentlicht wurde und Frankfurt Main Finance zur Zweitveröffentlichung zur Verfügung gestellt wurde:

Nachhaltigkeit im Finanzsektor muss zum Mainstream werden

Deutschland und Europa bereiten sich auf einen umfassenden Strukturwandel hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaft vor. Dieser Prozess ist dringend notwendig, denn es geht dabei auch um die Zukunft unserer Wirtschaft und den gesellschaftlichen Wohlstand. Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit sind kein Selbstzweck, sondern eine ökologische, ökonomische und soziale Notwendigkeit. In den nächsten Jahren werden in erheblichem Umfang nachhaltige Investitionen nötig sein – in physische Infrastruktur, Anlagen, Technologien, aber auch in die Neuorganisation von Prozessen und in neues Wissen. Investitionsbedarf besteht nicht nur in den Bereichen Klima, Energie oder Verkehr, sondern auch in Ressourceneffizienz, in Kreislaufwirtschaft, Wasserwirtschaft und Landwirtschaft – und das in globalem Maßstab.

Gewaltiger Investitionsbedarf

Die EU-Kommission geht davon aus, dass allein zur Erreichung der EU-Klimaziele bis 2030 eine Investitionslücke von mindestens 180 Mrd. Euro jährlich innerhalb der EU gefüllt werden muss. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beziffert das jährlich notwendige weltweite Investitionsvolumen sogar auf 6 000 Mrd. Dollar allein für Infrastruktur. Wenn wir bis 2050 die CO2 -Emissionen fast vollständig reduzieren wollen, müssen wir diese Investitionen schon heute im Blick haben. Die öffentlichen Haushalte werden diesen Wandel allein nicht stemmen können. Alle Sektoren werden für diese Transformation gebraucht. Die Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele wird die Investitionstätigkeit in nahezu allen Sektoren anregen. Unser Ziel ist es, dass sich der Wandel insgesamt positiv auf Wirtschaftswachstum und Beschäftigung auswirkt und sozialverträglich gestaltet wird.

Finanzsystem stark gefordert

Das Finanzsystem kann nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Gelingen dieses Strukturwandels leisten. Es liegt auch im Interesse der Finanzmarktakteure selbst, nachhaltige Investments zu berücksichtigen. Nachhaltigkeitsbezogene Risiken, insbesondere Klimarisiken, haben auch einen Einfluss auf Rendite und Sicherheit der Investitionen. Besonders der Wandel der Realwirtschaft birgt Risiken und Chancen für Finanzmarktakteure. Alle Akteure am Kapitalmarkt sollten diese verstehen und in ihrem Handeln berücksichtigen. Dies betrifft übrigens auch den Staat als Anleger am Kapitalmarkt.

Die Finanzindustrie kann somit die Chance ergreifen und zeigen, dass sie mit ihren Dienstleistungen die Realwirtschaft unterstützt und einen Beitrag leistet, indem sie auch Nachhaltigkeit in ihre Entscheidungsprozesse integriert. Daraus ergeben sich drei grundlegende Fragen, die die europäische und auch die nationale Agenda bestimmen: Wie erreichen wir, dass mehr in Nachhaltigkeit und Klimaschutz investiert wird, ohne zugleich Fehlanreize zu setzen? Wie bilden wir systemische und finanzielle Risiken sowie Chancen, die sich aus dem Klimawandel, der Ressourcennutzung, Umwelteinflüssen und sozialen Problemen ergeben, besser in Investitions- und Finanzierungsentscheidungen ab? Wie erhöhen wir Transparenz und das Langfristdenken bei finanz- und realwirtschaftlichen Entscheidungen? Kurzum: Wie wird die Integration von Nachhaltigkeitsfaktoren in Entscheidungen der Finanzmarktakteure stärker zum Mainstream? Hier realistische und praktikable Antworten zu finden, ist auch eine Aufgabe des neu eingerichteten Sustainable-Finance-Beirats der Bundesregierung.

Viele Finanzmarktakteure haben bereits erkannt, dass Sustainable Finance ein wichtiges Thema ist. Die Bundesregierung will aktiv dazu beitragen, dass sich dies fortsetzt und noch mehr Akteure die Bedeutung von Sustainable Finance erkennen. Das Bundesfinanzministerium und das Bundesumweltministerium haben deshalb Anfang Juni in enger Kooperation mit dem Bundeswirtschaftsministerium und weiteren Ministerien den Sustainable-Finance-Beirat der Bundesregierung ins Leben gerufen. Akteure aus der Finanz- und Realwirtschaft, aus Wissenschaft sowie der Zivilgesellschaft sollen die Bundesregierung besonders darin unterstützen, eine Sustainable-Finance-Strategie zu entwickeln. Dabei werden europäische und internationale Initiativen ebenso berücksichtigt wie die laufenden Arbeiten in der Bundesregierung zur Anlagestrategie des Bundes. Ein erster Entwurf der Strategie soll bereits beim 3. Sustainable-Finance-Gipfel am 16. Oktober öffentlich vorgestellt und diskutiert werden.

Alle Akteure eint das gemeinsame Verständnis, dass nachhaltige Investitionen unseren Wohlstand und unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und bei Investitionen das klassische „Zieldreieck“ der Investitionsentscheidung – Risiko, Rendite und Liquidität – gültig bleibt, wenn Nachhaltigkeitsaspekte bei der Einschätzung der Risiken und Renditechancen berücksichtigt werden.

Transformation flankieren

Unsere gemeinsame Botschaft ist: Nachhaltigkeit bietet Chancen, neue Wege der Wertschöpfung zu erschließen, Wirtschaft und Unternehmen modern und zukunftsgerichtet aufzustellen, die notwendige Transformation zu begleiten und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie zu stärken.

Die deutsche Volkswirtschaft verfügt über erhebliche Potenziale, diesen Markt für sich weiter zu erschließen. Dies sollte uns motivieren, die Weichen weiter in Richtung Zukunft zu stellen und entsprechende Rahmenbedingungen z. B. durch eine gemeinsame europäische Taxonomie zu schaffen. Die Sustainable-Finance-Strategie für Deutschland wird hieran einen wichtigen Anteil haben. Wir sehen mit großer Erwartung und Zuversicht den Arbeiten im neuen Beirat entgegen.

Von Jochen Flasbarth und Dr. Jörg Kukies

Sustainable Finance bietet Chancen für den Finanzsektor und Wettbewerbsvorteile für Deutschland.

Musik im Rheingau – FMF und Hessen Agentur begrüßen Händler

Der Finanzplatz Frankfurt Rhein-Main kann mit hoher Lebensqualität und einem vielfältigen kulturellen Leben punkten. Dazu gehört auch das Rheingau Musik Festival, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, herausragende Talente zu entdecken und fördern. Das internationale Event gehört zu den größten Musikfestivals Europas und hat sich für so manche jungen Künstlerinnen und Künstler als Sprungbrett für die große Karriere erwiesen. Das Format „Klassik-Marathon“ ist dabei ein etabliertes Format, das eine Vielzahl von aufstrebenden Stars der klassischen Musik in den Mittelpunkt stellt. Die Veranstaltung fand am 17. August 2019 auf dem Schloss Johannisberg statt, einem wunderschönen Schloss auf dem Gipfel des von Reben umgebenen Bergs hoch über dem Rheintal.

Als Zeichen des Willkommens luden Frankfurt Main Finance und die Hessen Agentur Wertpapierhändler ein, die in Folge des Brexit-Referendums kürzlich an den Finanzplatz Frankfurt gezogen sind.

„Wir bedanken uns bei Hessen Trade & Invest für das Engagement beim Klassik-Marathon. An der Veranstaltung nahmen Devisen-, Anleihen- und Aktienhändler von globalen Finanzinstituten teil. Unser Dank gilt auch Union Investment, die die Käuferseite vertreten hat und immer mehr Händler in ihrer neuen Heimat, dem Finanzplatz Frankfurt, willkommen heißt“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance, das Trader Event.

Eschborn im Fokus

Skulpturen, die Börse, eine aufstrebende Kulturszene, Branchenvielfalt und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung: Die Stadt Eschborn liegt im Herzen Hessens und hat einiges zu bieten. In unserer Beitragsserie rund um den Finanz- und Wirtschaftsstandort Eschborn entdecken wir die Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven. Matthias Geiger, Bürgermeister Eschborns, wird uns in einem exklusiven Interview einen Einblick in die Lebensqualität der Stadt geben; Dong-Mi Park-Shin, Leiterin der Wirtschaftsförderung Eschborn, diskutiert mit uns, warum es gerade so viele Start-ups nach Eschborn zieht.

Lebensqualität

Was gibt es Schöneres, als an einem Sommerabend ein Konzert unter freiem Himmel zu genießen? Von Juni bis August 2019 veranstaltet die Stadt Eschborn eine Open-Air-Reihe: Jeden Mittwoch geben Bands unterschiedlichster Musikrichtungen ihr Repertoire zum Besten. Open-Air-Theater mit anspruchsvollem Programm gibt es an vier Freitagabenden: Sowohl heitere Komödien als auch musikalisches Kabarett erleben Zuschauende während des Sommers.

Auch tagsüber zieht die Stadt Kulturinteressierte an, die ihre Besuche am Frankfurter Museumsufer gern durch einen Abstecher zur Skulpturenachse Eschborns erweitern. Es ist keine lineare Achse, sondern ein Netz mit verschiedenen Kreuzungspunkten. Je nach Standort wechselt der Blick zwischen der Silhouette der Frankfurter Skyline und dem Taunus. Bereits seit Ende des 20. Jahrhunderts werden in der Stadt moderne Skulpturenparks gezielt als Ausstellungsräume angelegt. Natur und Kultur gehen bei der Schau eine spannende Verbindung ein: Die Standorte verändern sich mit den Lichtverhältnissen der verschiedenen Jahreszeiten. Die Skulpturenachse durchzieht inzwischen das gesamte Stadtgebiet von Eschborn und Niederhöchstadt und schafft neue unverwechselbare Orte: Sie prägt nicht nur das Stadtbild, sondern stellt mit den hier lebenden Menschen einen Dialog her.

Wirtschaft

Insgesamt arbeiten knapp 37.500 Menschen in Eschborn, knapp 7.000 davon im Finanzdienstleistungssektor. Vor allem für junge Finanztechnologie-Unternehmen, die die Nähe zu etablierten Finanzdienstleistern suchen, ist der Finanzplatz Frankfurt Rhein-Main ein Standortvorteil. Unterstützt werden die Gründer durch Acceleratoren, wie das TechQuartier in Frankfurt, oder Initiativen der Städte und Länder. Einen tieferen Einblick in Eschborns Wirtschaft gibt Dong-Mi Park-Shin in unserem Interview.

Neben den Start-ups zeichnet sich Eschborns Wirtschaft durch eine große Branchenvielfalt sowie einen starken Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung aus. In diesem Zusammenhang hat Matthias Geiger eine Initiative zur Vermeidung von Lichtverschmutzung in den Magistrat eingebracht, die mehrheitlich beschlossen wurde. Der Beschluss sieht vor, dass eine Gestaltungssatzung über den Umgang mit Kunstlicht sowie städtische Richtlinien zur energiesparenden, klimaschonenden und umweltverträglichen Beleuchtung erarbeitet werden, um Lichtverschmutzung und negative Auswirkungen auf Mensch und Natur zu vermeiden bzw. zu vermindern. Belange von Sicherheit, Umwelt, Funktion und Gestaltung sollen dabei in Einklang gebracht werden. Was das Leben in der Stadt ausmacht und welche Maßnahmen für die weitere Stadtentwicklung geplant sind, wird uns Bürgermeister Matthias Geiger im Interview selbst erzählen.

 

CFS-Umfrage: Deutsche Finanzbranche rechnet nun klar mit einem „harten Brexit“

Die neue britische Regierung unter Premierminister Boris Johnson bereitet sich darauf vor, die EU am 31. Oktober ohne Abkommen zu verlassen. Auch die deutsche Finanzindustrie rechnet nun größtenteils mit einem harten Brexit. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Center for Financial Studies. Dabei halten 55% der Befragten einen ungeordneten Austritt Großbritanniens für wahrscheinlich, 31% halten ihn sogar für sehr wahrscheinlich. Lediglich 11% sind in dieser Hinsicht optimistischer.

Die Mehrheit der Befragten (63%) erachtet den deutschen Finanzsektor im Falle eines harten Brexits als ausreichend vorbereitet, während 36% die Meinung vertreten, dass hier noch mehr Handlungsbedarf besteht.

„Wenn man die inzwischen hohe Wahrscheinlichkeit eines harten Brexit berücksichtigt, sind die Umfrageergebnisse eher besorgniserregend. Denn viel Zeit für Anpassungsmaßnahmen bleibt den Marktteilnehmern nicht mehr“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Die EU hat Nachverhandlungen des Brexit-Deals ausgeschlossen und sollte nun auch keine neuen Kompromisse anbieten, um einen harten Brexit eventuell noch zu vermeiden. Diese Meinung wird mehrheitlich (70%) von der deutschen Finanzbranche vertreten. Dennoch sind sich die Befragten ebenso einig (61%), dass die Finanzmärkte das Szenario eines harten Brexit noch nicht vollständig antizipiert haben und es demzufolge auch zu Marktverwerfungen kommen könnte.

„Die Umfrage verdeutlicht, dass man mögliche Nachteile eines harten Brexit in Kauf nimmt, um endlich Klarheit über die künftigen Rahmenbedingungen zu haben“, erläutert Brühl weiter.

Bei den Befragten besteht auch geschlossen Einigkeit (88%) darin, dass es im Falle eines ungeordneten EU-Austritts der Briten zu vermehrten Verlagerungen von Geschäftsaktivitäten und Beschäftigten nach Kontinentaleuropa kommen wird.

Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht: „Sollte es tatsächlich zu einem harten Brexit kommen, und die Mehrheit der Befragten geht offensichtlich davon aus, wird es darauf ankommen, dass die Finanzplätze in Kontinentaleuropa ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Gelänge es dann noch länderübergreifend zu kooperieren, könnte Europa gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.“

Die Ergebnisse basieren auf einer vierteljährlich vom Center for Financial Studies durchgeführten Managementbefragung unter Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland.

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten und Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

CFS-Index weiterhin rückläufig

Finanzbranche verzeichnet deutlichen Rückgang des Wachstums des Investitionsvolumens / Finanzinstitute melden steigende Ertragszuwächse bei sinkendem Umsatzwachstum und einen abgeschwächten Stellenabbau

Der CFS-Index, der vierteljährlich das Geschäftsklima der deutschen Finanzbranche abbildet, sinkt um 2,5 Punkte auf 109,9 Punkte. Damit setzt der Index seinen rückläufigen Trend nun seit einem Jahr fort. Der aktuelle Rückgang lässt sich insbesondere auf eine deutlich schwächere Entwicklung des Investitionsvolumens der Finanzbranche zurückführen. Des Weiteren melden die Finanzinstitute ein vermindertes Umsatzwachstum, welchem jedoch steigende Ertragszuwächse und ein geringerer Stellenabbau entgegenstehen. Auch das Umsatzwachstum der Dienstleister befindet sich auf einem niedrigen Niveau. Zusätzlich melden sie sinkende Ertragszuwächse, welche sich im Vorjahresvergleich auf einem sehr niedrigen Stand befinden. Für das laufende Quartal sind die Dienstleister optimistisch.

„Die Rückgänge bei den Kernindikatoren Umsatz, Ertrag und Investitionen bei insgesamt unveränderter Beschäftigungslage unterstreicht die schwierige Lage der Branche, deren verschlechterte Aussichten nun neben den Banken auch die Dienstleister erfasst hat“, kommentiert Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies, die Ergebnisse.

Die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland wird, wie bereits im Vorquartal, mit -3,7 Punkten weiter konsolidiert, befindet sich aber mit 119,7 Punkten noch auf einem guten Niveau. Der erneute Rückgang liegt in der Einschätzung der Dienstleister begründet. Deren Index-Wert ist um 11,8 Punkte auf 121,8 Punkte gesunken. Nachdem die Einschätzung der Finanzinstitute im ersten Quartal stark rückläufig war, haben sie diese nun wieder nach oben korrigiert. Deren Sub-Index steigt um 4,4 Punkte auf 117,6 Punkte. Finanzinstitute und Dienstleister liegen nun in Ihrer Einschätzung nahe beieinander.

Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht: „Die gegenläufigen Bewegungen bei Finanzinstituten und Dienstleistern scheinen mir Beleg für eine abwartende Haltung zu sein. Wahrscheinlich wissen wir erst nach dem 31. Oktober als dem nächsten möglichen Brexit-Tag, wohin die Reise geht.“

Umsatzwachstum der Finanzinstitute rückläufig

Das Wachstum der Umsätze bzw. des Geschäftsvolumens der Finanzinstitute hat sich im zweiten Quartal rückläufig entwickelt. Der entsprechende Sub-Index sinkt um 3,0 Punkte auf 112,0 Punkte. Es wird mit einem weiteren leichten Rückgang für das laufende Quartal gerechnet. Die Umsätze der Dienstleister bleiben mit 110,9 Punkten nahezu konstant auf dem niedrigen Niveau des Vorquartals (-0,3 Punkte), wobei sie für das laufende Quartal unverändert optimistisch sind.

Deutliche Ertragszuwächse der Finanzinstitute / Sinkende Ertragszuwächse der Dienstleister bei positiven Erwartungen für das laufende Quartal

Die Ertragszuwächse der Finanzinstitute haben sich im zweiten Quartal, wie zuvor prognostiziert wurde, positiv entwickelt. Der Sub-Index steigt um 3,4 Punkte auf 104,4 Punkte. Hingegen sinkt der Sub-Index der Dienstleister um 3,7 Punkte und befindet sich im Vorjahresvergleich (-24,2 Punkte) mit 103,5 Punkten auf einem sehr niedrigen Stand. Für das laufende Quartal sind die Dienstleister, wie auch bei den Umsätzen, unverändert optimistisch. Die Finanzinstitute erwarten einen Rückgang der Ertragszuwächse.

Wachstum des Investitionsvolumens der Finanzbranche gesunken

Die Finanzbranche meldet für das zweite Quartal ein gesunkenes Wachstum ihres Investitionsvolumens in Produkt- und Prozessinnovationen. Der entsprechende Sub-Index der Finanzinstitute sinkt um 5,8 Punkte auf 106,1 Punkte. Die Dienstleister verzeichnen einen Rückgang um 4,9 Punkte auf 109,9 Punkte. Für das laufende Quartal erwarten die Finanzinstitute einen weiteren leichten Rückgang, die Dienstleister sind optimistischer.

Stellenabbau der Finanzinstitute abgeschwächt / Mitarbeiterwachstum der Dienstleister konstant

Der Stellenabbau der Finanzinstitute hat sich leicht abgeschwächt. Der Mitarbeiter-Sub-Index steigt entsprechend um 2,5 Punkte auf 98,7 Punkte. Für das laufende Quartal wird mit einem nahezu konstanten Niveau des Stellenabbaus gerechnet. Die Dienstleister melden unverändert zum Vorquartal ein konstantes Mitarbeiterwachstum. Der entsprechende Sub-Index verweilt bei 112,4 Punkten. Für das laufende Quartal wird ein leicht ansteigendes Wachstum der Mitarbeiterzahlen erwartet.