Smart & Connected | AI Summit: Digitale Megatrends stehen im Fokus

Es ist ein Megatrend unserer Zeit: Digitale Technologien verändern das Kommunikationsverhalten und schaffen immer neue Interaktionsmöglichkeiten zwischen Menschen und ihrer Umwelt. Wir haben Ulrich Martin, Leiter Konferenzen und Marketing des Frankfurt School Verlags gefragt, welche Themen im Fokus der Konferenz Smart & Connected | AI Summit am 20. und 21. November in der Frankfurt School liegen werden. Die Besucher dürfen sich auch auf Überraschungen freuen. Weiterlesen

Großes Vertrauen in den Finanzplatz Frankfurt

Seit Oktober 2019 ist Frankfurt Solutions Mitglied bei Frankfurt Main Finance. Wir haben David Kleinz, Gründer des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens für Informationssicherheit, drei Fragen zur Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance gestellt. Weiterlesen

Finanzplatz Frankfurt

Finanzplätze Frankfurt und Dubai arbeiten künftig enger zusammen

Frankfurt am Main – Frankfurt Main Finance e.V. (FMF) und das Dubai International Financial Centre (DIFC) haben sich am Montag, den 4. November 2019, auf ein Memorandum of Understanding und damit auf einer engeren Kooperation beider Finanzplätze verständigt.

Arif Amiri, Chief Executive Officer des DIFC, und Hubertus Väth, Geschäftsführer von FMF, unterzeichneten das Abkommen in Anwesenheit des deutschen Generalkonsuls Holger Mahnicke und Yusef Ahmed, Geschäftsführer von Frankfurt International Consulting, in Dubai.

Im Rahmen einer Roadshow besucht Väth mit einer Frankfurter Delegation in dieser Woche den Nahen Osten. Sie nahmen unter anderem an einer Paneldiskussion zum Thema „The European financial landscape after Brexit and Germany´s increasing role” des DIFC teil.

„Ich bedanke mich nochmals ausdrücklich bei Arif Amiri, dem deutschen Generalkonsul Herrn Mahnicke und dem Team der Frankfurter Delegation für diesen gemeinsamen Schritt. Das Abkommen mit DIFC wird uns eine engere Zusammenarbeit und einen intensiveren Informationsaustausch ermöglichen.“

Frankfurt und Dubai werden in den kommenden Wochen und Monaten die gemeinsamen Pläne umsetzen und damit ihr freundschaftliches Verhältnis festigen und einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung ihrer jeweiligen Finanzplätze beitragen.

Games of Thrones im Rheingau

Das Kloster Eberbach: Neun Jahrhunderte Wein, Kultur, Architektur und Filmkulisse

In einem Trailer für „Games of Thrones“ ging Tyrion Lennister durch den Kirchenraum, während ein Drache durch die Fensterrosette eindrang. Drei Jahrzehnte zuvor löste Weltstar Sean Connery als William von Baskerville im „Der Name der Rose“ das Rätsel um eine antike Handschrift. Kloster Eberbach im Rheingau diente in beiden Filmen als mystische Location für mitreißende, spannende Innenaufnahmen. Wolfgang Gerhardt war für uns im Kloster Eberbach mit der Kamera unterwegs.

In einem Games of Thrones-Trailer ging Tyrion Lennister durch diesen Kirchenraum im Kloster Eberbach, während ein Drache durch die Fensterrosette eindrang.

Denn Kloster Eberbach ist mehr als nur eine Filmkulisse. Kein anderer Ort im Rhein-Main-Gebiet vereinigt neun Jahrhunderte Geschichte, Baukunst, Kultur, Religion und Weinbau. Mitten im Rheingau, rund 50 Kilometer von Frankfurt entfernt, bietet die ehemalige Klosteranlage historisch Interessierten, Weinbegeisterten, Konzertgästen und Familien ein faszinierendes Ambiente. Und jetzt im Herbst leuchten die Weinberge zudem in einem magischen Licht.

Beeindruckende Architektur aus romanischer und frühgotischer Zeit

Gegründet 1136 von Zisterziensern des Heiligen Bernhard von Clairvaux, entwickelte sich das Kloster Eberbach rasch zu einem der größten und bedeutendsten Klöster Deutschlands. Ein imposanter Klosterbau entstand fernab größerer Orte.

Die dreischiffige, romanische Pfeilerbasilika aus dem 12. Jahrhundert ist von der Schlichtheit geprägt, die für den Zisterzienserorden typisch ist. An kaum einem anderen Ort in Deutschland wird der Purismus romanischer Architektur so deutlich wie im Kloster Eberbach. Im 13. und 14. Jahrhundert entstand der gotische Schlafsaal der Mönche mit einem eindrucksvollen Kreuzrippengewölbe. In diesem damals ganzjährig unbeheizten Raum mit einer Länge von 72 Metern übernachteten damals bis zu 150 Mönche auf hölzernen Pritschen.

Die Nachtruhe war kurz, denn schon nach Mitternacht wurden die Mönche zum ersten Chorgebet in die Kirche gerufen.

Schlafsaal der Mönche im Kloster Eberbach

Spitzenweine aus dem Rheingau

Der Weinbau, den die Mönche aus dem Burgund im Jahr 1136 mitgebracht hatten, wurde rasch zu einer wichtigen wirtschaftlichen Grundlage für das Kloster. Nach wenigen Jahrhunderten war Kloster Eberbach das größte deutsche Weingut.

Die ehemalige Schreibstube der Mönche ist heute ein Weinkeller, der als „Cabinet“ zur Einlagerung besonders wertvoller Weine genutzt wird. Er ist fester Bestandteil des Klosterrundgangs. Im ehemaligen Speisesaal der Laienbrüder stehen 12 große Weinpressen – die älteste aus dem Jahr 1668. Die Spitzenstellung des Weinguts zeigen natürlich die Riesling-Weine, die für den Rheingau charakteristisch sind. Ebenso angebaut werde die anspruchsvollen Rebsorten Spät-, Weiß- und Grauburgunder (Pinot Noir, Blanc und Gris).

Weinlese Kloster Eberbach

Von der Säkularisation bis zur Event- und Film Location

Im Rahmen der Säkularisierung wurde das Kloster im Jahr 1803 aufgehoben – und erlebte danach mehrere Eigentümer und viele verschiedene profane Nutzungen. 1986 begann eine Generalsanierung, 1998 wurde die Anlage in eine öffentlich-rechtliche Stiftung des Landes Hessen überführt, und so präsentiert sich Kloster Eberbach heute mit einer Vielfalt von Angeboten.

Die Basilika ist in den Sommermonaten eine der wichtigsten Spielstätten des Rheingau Musik-Festivals. Schlenderweinproben bieten eine faszinierende Mischung aus Kunst- und Weingenuss, während bei abendlichen Führungen die Teilnehmer durch nur mit Kerzen beleuchtete Räume gehen. KulturKids-Tage für die ganze Familie bringen Kindern und ihren Eltern die Welt des Mittelalters nahe. Das Museum dokumentiert die Geschichte des Klosters, die Vinothek wiederum die hohe Qualität des Rheingauer Weins. Und nicht zuletzt wird das Kloster für Filme genutzt: Die Innenaufnahmen für Umberto Ecos „Der Name der Rose“ entstanden 1986 – die Innenaufnahmen für einen Trailer zur Serie „Games of Thrones“ im Jahr 2015.

Kloster Eberbach

Die Übersicht über Öffnungszeiten und die Veranstaltungen finden Sie auf der Website des Kloster Eberbach.

Beitrag und Fotos: Dr. Wolfgang Gerhardt.

Frankfurt Brexit

Frankfurt Main Finance gewinnt vier neue Mitglieder für die Finanzplatzinitiative

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e. V. begrüßt vier neue Mitglieder und wächst damit auf 69 Mitglieder. Die Neumitglieder KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Quirin Privatbank AG und Sumitomo Mitsui Banking Corporation (SMBC) sind der Standortinitiative als Fördermitglieder und Frankfurt Solutions als FinTech-Mitglied beigetreten.

Durch ihre Mitgliedschaft geben die Vertreter aus Wissenschaft, Finanzindustrie, öffentlicher Verwaltung und dem aufstrebenden FinTech-Sektor ihrer Verbundenheit mit dem Finanzplatz Ausdruck, greifen aktuelle Themen des Finanzsektors auf und engagieren sich für die steigende nationale und internationale Bedeutung des Finanzzentrums Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

„Insbesondere in Zeiten vielseitiger Unsicherheiten ist es umso wichtiger, alle Kräfte der Finanzindustrie zu bündeln, geeint die Zukunft des Finanzplatztes aktiv mitzugestalten und zusammen zu wachsen. Durch die Unterstützung unserer langjährigen sowie neuen Mitglieder und unser stetig wachsendes Branchen-Netzwerk können wir gemeinsam Ansätze zur Lösung der Zukunftsfragen generieren“, sagt Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance.

Sven-Olaf Leitz, Vorstand von Financial Services bei KPMG Deutschland, freut sich über den Beitritt von KPMG bei Frankfurt Main Finance: „In ‚Mainhattan‘ hat sich ein Finanzsektor entwickelt, der weltweit eine hervorragende Reputation besitzt. Nicht ohne Grund befindet sich im Squaire am Frankfurter Flughafen die größte unserer mehr als 20 Niederlassungen in Deutschland. Dies unterstreicht, welche Bedeutung der Finanzplatz auch für uns als eine der größten Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hat. Wir schätzen die räumliche Nähe der unterschiedlichsten Akteure und den intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, den die Mainmetropole bietet. Dadurch entwickelt sich der Finanzplatz ständig weiter, und wir freuen uns, nun durch die Mitgliedschaft im Frankfurt Main Finance e.V. einen weiteren Beitrag zu dieser Entwicklung leisten zu können.“

Holger Clemens Hinz, Managing Director im Kapitalmarktgeschäft der Quirin Privatbank AG, bekräftigt: „Wir freuen uns, ab sofort Mitglied bei Frankfurt Main Finance zu sein, da uns dadurch die Möglichkeit gegeben wird, die Zukunft des Finanzplatzes Frankfurt mit den anderen Partnern und der Finanzcommunity aktiv mitzugestalten. Nicht nur zu der Ausrichtung des operativen Bankengeschäfts in Frankfurt, sondern gerade auch hinsichtlich wichtiger strategischer Entscheidungen durch Politik und Stadt können wir uns als Institut selbst einbringen, was wir für sehr wertvoll erachten wie auch darüber hinaus den Austausch mit Hochschulen.“

David Kleinz, Gründer von Frankfurt Solutions, sagt: „Sowie der Name Frankfurt Solutions ein Bekenntnis zum hiesigen Standort darstellt, so gilt dies auch für die Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance. Als Teil dieses Netzwerkes möchten wir im regen Austausch ein starkes Bindeglied werden und die aussichtsreichen Entwicklungen im Herzen Europas bekräftigen und nutzen. Wir freuen uns auf die Schaffung neuer Ideen, Veranstaltungen, Kontakte und gemeinsamen Projekten mit den Mitgliedern.“

Stellungnahme zur aktuellen Einigung zwischen EU und Großbritannien

Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben sich nun auf eine weitere Verschiebung des Brexit bis Ende Januar 2020 geeinigt.

Hubertus Väth, Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance, sagt dazu:

„Frankfurt Main Finance begrüßt den Beschluss der Europäischen Union der Bitte um Fristverlängerung, für den EU-Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Staatengemeinschaft, zu entsprechen. Die Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexit ist nun nach der Zustimmung zum vorliegenden Abkommen erheblich vermindert. Wir sehen darin einen Sieg der Vernunft.“

Banking Business in Germany – Ein Leitfaden für das Bankengeschäft in Deutschland

Das internationale und nationale Bankgewerbe wird durch den digitalen Wandel, umfangreiche aufsichtsrechtliche Vorgaben und den anstehenden Brexit vor weitreichende Herausforderungen gestellt. In diesem von Unsicherheit geprägten Umfeld bietet sich der deutsche Markt nach wie vor für Banken und Investoren aus dem Ausland an, die hier mit einer Tochtergesellschaft oder einer Filiale vertreten sein wollen.

Das englischsprachige Buch Banking Business in Germany richtet sich an diese Entscheidungsträger. Der Leitfaden bietet einen verständlichen und detaillierten Überblick über das deutsche Bankengeschäft und dessen Themengebiete und ist somit auch für interessierte Beobachter, bereits in Deutschland etablierte Bankenvertreter und deren Konzernzentralen im Ausland ein relevanter Ratgeber.

Auf 464 Seiten und anhand von 45 Abbildungen und 40 Tabellen erklären die Branchenexperten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC gemeinsam mit dem Verband der Auslandsbanken in der sechsten Auflage nicht nur die vielfältigen Änderungen und Besonderheiten auf regulatorischer Ebene, sondern geben auch einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im deutschen Bankensystem, in der Einlagensicherung sowie im Arbeits- und Steuerrecht.

Das Werk verfügt über ein nützliches Glossar, das nicht nur Abkürzungen wie „EStDV“ für englischsprachige Bankenvertreter entschlüsselt („Einkommensteuerdurchführungsverordnung“), sondern auch gleich die Übersetzung („Income Tax Implementation Ordinance“) liefert. Der besseren Orientierung dient außerdem ein umfangreiches Stichwortregister.

Der Leitfaden wird durch ein Vorwort des Hessischen Finanzministers Dr. Thomas Schäfer eingeleitet, welcher explizit die Vorteile des Finanzplatz Frankfurt für ausländische Banken und Investoren herausarbeitet.

Die sechste Ausgabe des Buches Banking Business in Germany können Sie auf der PwC-Website bestellen.

Welt ohne Geld?

Welt ohne Geld?: Ein Zukunftshandbuch für Banken“ – so heißt eine aktuelle KPMG-Analyse der Finanzbranche. Es geht um die zentrale Frage: Wie funktioniert eine digitale Welt, in der Plattformen Assets, Ressourcen, Finanzmittel und Portfolios in Echtzeit bewerten und Algorithmen so programmiert werden, dass sie in der Kürze eines Wimpernschlags komplizierte Analysen erstellen – für die ein geschulter Mitarbeiter mehrere Stunden vor dem Bildschirm hätte verbringen müssen. Weiterlesen

FMF begrüßt zwischen die Einigung zwischen EU und UK

„Frankfurt Main Finance begrüßt die Einigung der Europäischen Union mit dem Vereinigten Königreich. Damit ist die Grundlage geschaffen, den wirtschaftlichen Schaden durch den Austritt zu begrenzen, Klarheit zu schaffen und so die Risiken zu vermindern. Vor der IWF- und Weltbanktagung ist am Morgen in Washington die mit Hoffnung auf einen Deal verbundene Erleichterung unter den Banken mit Händen zu greifen.

Die Einigung zeigt aber auch: Allem Theaterdonner der vergangenen Wochen und Monate zum Trotz, funktioniert die Diplomatie zwischen Brüssel und London. Nun bleibt abzuwarten, ob die Einigung auch so umgesetzt werden kann.

Am Beispiel des Backstop wurde jedenfalls klar: Pragmatische Lösung sind im Interesse beider Seiten möglich. Das lässt für die Verhandlungen über das künftige Verhältnis auf einen weiteren Sieg der Vernunft hoffen.“

Hubertus Väth, Managing Director von Frankfurt Main Finance

Haftungsdachlösung für kleinere Finanzdienstleister

Ein Interview mit Frank A. Rothauge, Geschäftsführender Gesellschafter der AHP Capital Management GmbH

Vor welchen Herausforderungen stehen vor allem kleinere ausländische Finanzdienstleister, die sich am Finanzplatz Frankfurt am Main niederlassen möchten? Diese Frage steht im Fokus unseres Interviews mit Frank A. Rothauge, Geschäftsführender Gesellschafter der AHP Capital Management GmbH in Frankfurt.

 

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