Der Frankfurter Weihnachtsmarkt

Duftende Lebkuchen und glitzernde Lichter: Der Frankfurter Weihnachtsmarkt zieht Besucher aus aller Welt an

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt blickt auf eine lange Tradition zurück und zählt zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Bis ins Jahr 1393 lässt sich nachweisen, dass an Weihnachten in Frankfurt Märkte stattfanden. Traditioneller Mittelpunkt des Marktes ist der Römerberg, der mit seinen historischen Fachwerkhäusern die Kulisse für einen der schönsten und größten Weihnachtsmärkte des Landes bietet. Die durchschnittlich drei Millionen Besucher können 2018 vom 26. November bis zum 22. Dezember die festliche Stimmung zwischen Innenstadt und Römerberg genießen.

Highlight der Eröffnungsfeier am 26. November wird ein Live-Konzert der Oper Frankfurt sein. Und bis zum 22. Dezember reicht das musikalische Angebot von der Darbietung internationaler Weihnachtslieder auf der Bühne am Römerberg, dem Spiel der Turmbläser der Alten Nikolaikirche bis hin zum großen Stadtgeläut mit dem zeitgleichen Läuten von 50 Glocken.

Anlässlich der Fertigstellung der neuen Frankfurter Altstadt, findet sich deren Umriss auf der neuen Glühweintasse 2018. Wer sich eine der allerersten Tassen sichern möchte, kann diese bereits ab dem 26. November in den Tourist Informationen Römer und Hauptbahnhof sowie direkt auf dem Markt in der Frankfurt Information-Hütte erwerben.

Frankfurter Weihnachtsmarkt - © #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Frankfurter Weihnachtsmarkt – © #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Von Apfelwein bis Zimtstern

Über 200 Weihnachtsmarktbuden locken die Besucher mit weihnachtlichen Geschenken, Kitsch und Leckereien. Neben den Klassikern, gebrannte Mandeln, Glühwein und Bratwürstchen, erfreuen sich typische Frankfurter Weihnachtsspezialitäten wie Bethmännchen, warmer Apfelwein und Quetschmännchen besonderer Beliebtheit.

Neben der kulinarischen Vielfalt erwarten den Besucher klassische Weihnachtsmarktartikel aus den Bereichen Dekoration und Volkskunst, aber auch modernes Kunsthandwerk und typische Frankfurter Waren wie Dippe und Steinguterzeugnisse. Auf dem angrenzenden Kunsthandwerksmarkt in den Römerhallen sowie der Paulskirche gibt es zudem die Möglichkeit, sich auf die Suche nach einem außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenk zu machen. Der Kunstmarkt in den Römerhallen beginnt am Freitag, den 7. Dezember. Für alle diejenigen, die sich schon ein paar Tage zuvor auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken begeben wollen, öffnet der Kunstmarkt in der Paulskirche schon am Dienstag. Auch vor den Toren der Stadt findet sich außerdem eine Vielzahl romantischer Weihnachtsmärkte in Odenwald, Rheingau, Taunus und Wetterau.

Weihnachtsmarktführungen

Am 16. Dezember wird für Blinde und Sehbehinderte die Weihnachtsmarktführung „Glühwein, Geschichten & Gebäck“ angeboten und die Frankfurter Weihnachtsmarkt-Spezialitäten vorgestellt. Begleitet vom Duft gebrannter Mandeln lernen Blinde und Sehbehinderte bei diesem Rundgang den Frankfurter Weihnachtsmarkt kennen und erfahren dabei allerlei Geschichten über das historische und moderne Frankfurt sowie Frankfurter Persönlichkeiten.

Zu Frankfurter Tourismusbüro einen eineinhalb stündigen Rundgang über den Frankfurter Weihnachtsmarkt an. Die Highlights sind Karussellfahrten, Glühwein, eine Bethmännchen- Kostprobe und der Besuch der Dachgalerie der Alten Nikolaikirche.

Ein weiteres Highlight stellt ein geführter Rundgang durch die verwinkelten Gassen der neuen Frankfurter Altstadt dar. Eine deutschsprachige Tour beginnt um täglich um 14 Uhr. Auch für englischsprachige Weihnachtsmarktbesucher wird die Tour durch die neue Altstadt angeboten. An sechs Terminen, beginnend ab dem 1. Dezember, können englischsprachige Gäste das Frankfurter Altstadt-Flair genießen. Die Besucher erwartet eine spannende Mischung aus Neubauten und Rekonstruktionen.

Rosa Weihnacht

An der Frankfurter Hauptwache finden sich weitere Weihnachtsmarktstände, die das klassische Weihnachtsmarktgelände bis auf die Shoppingmeile Zeil erweitern und somit einen Übergang zum Weihnachtsbummel bilden. Auf dem Friedrich-Stolze-Platz findet zudem die sogenannte „Rosa Weihnacht“ statt, die von der Gay Community des Rhein-Main-Gebietes ausgerichtet wird und mit bunten Lichtern sowie ausgefallener Dekoration und Gestaltung eine besondere Atmosphäre schafft.

Alle Informationen rund um die Anreise, Veranstaltungsanmeldungen, den Frankfurter Weihnachtsbaum oder die Glühweintassen hat das Frankfurter Tourismusbüro für Besucher hier zusammengestellt.

 

Bildnachweis: © #visitfrankfurt, Holger Ullmann, www.frankfurt-tourismus.de

Green and Sustainable Finance Cluster_ Grüneburgpark Frankfurt

Green and Sustainable Finance Cluster Germany (GSFCG)

Stärkung einer nachhaltigen Zukunft am Finanzplatz Frankfurt

Ohne einen starken und verantwortungsvollen Finanzsektor ist eine nachhaltige Zukunft nicht möglich. Laut des Baseline Report des Green and Sustainable Finance Cluster Germany (GSFCG) erfordert alleine die Emissionseinsparungen, die Deutschland bis 2050 im Rahmen internationaler Verpflichtungen erreichen müsste, Investitionen in Höhe von 530 Milliarden Euro. Weiterlesen

Deutsches Aktieninstitut_Die Hauptversammlung

Rückblick auf die 15. Jahrestagung „Die Hauptversammlung“ des Deutschen Aktieninstituts

Wenn Theorie und Praxis aufeinandertreffen

„Die Bude ist gerappelt voll“, begrüßte Dr. Claudia Royé, Leiterin Kapitalmarktrecht beim Deutschen Aktieninstitut, am 23. Oktober die Teilnehmer der 15. Jahrestagung „Die Hauptversammlung“. Über 125 hochrangige Experten waren nach Frankfurt am Main gekommen. Obwohl – oder gerade weil – die Veranstaltung kurzfristig um vier Wochen verschoben worden war, um die Veröffentlichung des Referentenentwurfs zur Umsetzung der geänderten Aktionärsrechterichtlinie abzuwarten.

Wie komplex sich die Stärkung der Eigentümerrechte gestaltet, wurde durch die verschiedenen Redebeiträge überdeutlich. Während beispielsweise der Gesetzgeber den direkten Kontakt zwischen Gesellschaft und Aktionär im Blick hat und dafür die Dominanz von Intermediären zurückzudrängen beabsichtigt, sind gerade die es, die diesen Kontakt über Ländergrenzen hinweg überhaupt erst ermöglichen. Die digitalen Abläufe um SWIFT greifen eben doch noch nicht nahtlos ineinander, über die Grenzen von Ländern und nationalen Jurisdiktionen hinweg.

Fokus auf Nachhaltigkeit als Folge der Finanzkrise

Aber nun von Anfang an: Die erste Version des Gesetzes zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie, besser bekannt unter ARUG, trat 2007 in Kraft. Das war vor der Finanzkrise. In deren Folge wanderte der Fokus immer mehr auf die Nachhaltigkeit von Unternehmen, was wiederum das Engagement der Investorenseits auf diesem Feld zur Folge hatte. Während also noch um die Jahrtausendwende die immer weiter abnehmende Präsenz von Stimmrechten auf den Hauptversammlungen ein großes Problem darstellte, steht heute eher die Kanalisation von Investorenbegehren im Mittelpunkt.

Daher konzentrieren sich die Neuerungen, die ARUG II ausmachen, auf die Themenfelder Aktionärsidentifikation, Verbesserung der Transparenz bei institutionellen Anlegern, Vermögensverwaltern sowie Stimmrechtsberatern, Regelungen zur Zustimmung und Bekanntmachung von Geschäften mit nahestehenden Personen oder Unternehmen und schließlich die Politik zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Vergütungsbericht. Letztlich soll zum einen börsennotierten Gesellschaften geholfen werden zu verstehen, mit welchen Aktionären sie es zu tun haben und in welchem Ausmaß diese sich in Bezug auf die Gesellschaft engagieren. Demgegenüber soll es Investoren erleichtert werden, eine Diskussion über die richtige Incentivierung des Managements zu führen.

Corporate Governance Gedanke stärkt Einfluss der Hauptversammlung

Die verschiedenen Vorträge befassten sich neben den Neuerungen aus dem ARUG II auch mit weiteren Themen rund um die Hauptversammlung. So drehen sich die Interessen institutioneller Anleger vermehrt um die Arbeit des Aufsichtsrats, dem sie im Zweifel die Entlastung verwehren. Zumeist, aber eben nicht in allen Fällen, bleibt die Nichtentlastung des Aufsichtsrats ohne Folgen: Im MDAX musste ein Aufsichtsratsvorsitzender jedoch daraufhin sein Amt räumen. Andererseits gleicht es aus Sicht der Unternehmen einer Quadratur des Kreises, die zum Teil sehr gegensätzlichen Corporate Governance-Vorstellungen aller institutioneller Investoren gleichzeitig zu berücksichtigen. Sogenannte Governance Roadshows zur Abklärung der Vorstellungen bei den Hauptaktionären durch den Emittenten werden wohl in Zukunft zum Standard werden.

Deutsches Aktieninstitut_Die Hauptversammlung

ARUG II stellt hohe Anforderungen an den Aufsichtsrat

Der Minderheitenschutz durch die Regulierung von Geschäften mit nahestehenden natürlichen oder juristischen Personen ist das komplizierteste Kapitel von ARUG II. Die Diskussion darüber war sehr abstrakt, eine Anreicherung durch Beispiele hätte ihr gutgetan. Zumal etliche Ausnahmen von der Regel vorgesehen sind. Dr. Cordula Heldt, Leiterin Gesellschaftsrecht und Corporate Governance des Deutschen Aktieninstituts, demonstrierte in ihrem Vortrag sehr eindrücklich die Vielschichtigkeit dieses Themas, das auf Aktionärsseite sicher nur einigen Spezialisten verständlich ist. Bleibt zu hoffen, dass sich zukünftig genügend Aufsichtsräte finden lassen, die die Feinheiten durchschauen.

Prof. Dr. Ulrich Seibert, Ministerialrat im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hatte die Erläuterung des ARUG II Referentenentwurfs mit dem Hinweis eingeläutet, dass der massive, weltweite Rückgang bei börsennotierten Unternehmen wohl auch einer gewissen Überregulierung geschuldet ist. Sicher hat er aus Frankfurt allerhand Anregungen zur Verschlankung der Vorschriften mitgenommen.

von Dr. Charlotte Brigitte Looß

Frankfurt Main Finance gewinnt sechs neue Mitglieder für die Finanzplatzinitiative

Frankfurt am Main – Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e. V. begrüßt sechs neue Mitglieder und wächst damit auf 60 Mitglieder. Die Neumitglieder PricewaterhouseCoopers (PwC), The Boston Consulting Group, CBRE GmbH, die Frankfurt School of Finance & Management und Norton Rose Fulbright LLP sind der Standortinitiative als Fördermitglieder beigetreten, die Werthstein GmbH als FinTech-Mitglied.

Durch ihre Mitgliedschaft geben die Vertreter aus Wissenschaft, Finanzindustrie, öffentlicher Verwaltung und dem aufstrebenden FinTech-Sektor ihrer Verbundenheit mit dem Finanzplatz Ausdruck, greifen aktuelle Themen des Finanzsektors auf und engagieren sich für die nationale und internationale Bedeutung des Finanzzentrums Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

Wir freuen uns sehr über die neuen Mitglieder und ihr Bekenntnis zum Finanzstandort Frankfurt. Das stetige Wachstum der Mitgliederzahl stärkt den Verein und ist eine Anerkennung unserer täglichen Leistung, den Finanzplatz weltweit zu repräsentieren und zu positionieren“, sagt Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance. „Unsere Stimme gewinnt Gewicht – ein Vorteil für alle Mitglieder und besonders für den Finanzplatz. Umgekehrt bieten wir schnellen, unmittelbaren Zugang zu einem herausragenden Branchen-Netzwerk.“

Das neue Mitglied PwC ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung mit 250.000 Mitarbeitern in 158 Ländern tätig – so auch am Finanzplatz Frankfurt. „Mit der Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance möchten wir nicht nur unser Bekenntnis zu Frankfurt als führendem Finanzplatz in Deutschland bestärken, sondern uns auch aktiv in die hiesige Community einbringen. Der Standort entwickelt sich hoch-dynamisch, und wir möchten zu dieser positiven Entwicklung und zur weiteren Stärkung Frankfurts beitragen. Darum freuen wir uns auf den Austausch mit den Mitgliedern der Initiative, mit Hochschulen, Banken und allen weiteren Finanzmarktakteuren der Stadt“, sagt Clemens Koch, Leiter Financial Services und Mitglied der Geschäftsführung von PwC Deutschland.

CBRE steht Investoren und Immobiliennutzern als Partner für alle Immobilienbelange weltweit zur Seite. Seit 1973 sitzt CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main. „Wir freuen uns sehr, mit unserer Mitgliedschaft helfen zu können, die vielen Vorteile des Finanzstandortes Frankfurts auch aus Sicht der Immobilienwirtschaft unterstützen zu können. Zahlreiche Projektentwicklungen bieten immer modernere und innovativere Büroflächen, welche die Skyline weiterwachsen lassen. Trotz des sinkenden Leerstandes finden sich deswegen auch für größere Flächengesuche noch immer hervorragende und repräsentative Büroflächen“, erklärt Carsten Ape, Head of Office Leasing Germany bei CBRE.

Als Frankfurt School of Finance & Management tragen wir den Finanzplatz quasi im Namen. Mit exzellenter Forschung setzen wir als Wirtschaftsuniversität neue Impulse – etwa im Bereich Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Nachhaltige Finanzwirtschaft. Außerdem bilden wir auf unserem Campus die Fach- und Führungskräfte aus- und weiter, die Frankfurt braucht, um weiterhin innovativ und erfolgreich zu sein. Ein starker Finanzplatz ist für uns essentiell, deshalb engagieren wir uns bei Frankfurt Main Finance“, so Professor Dr. Nils Stieglitz, Präsident der Frankfurt School of Finance & Management. Die forschungsorientierte Business School, akkreditiert von EQUIS, AMBA und AACSB International, bietet umfangreiche Bildungsprogramme zu Finanz-, Wirtschafts- und Managementthemen an. Der Master of Finance der Frankfurt School ist der einzige Finance-Master einer deutschen Hochschule im aktuellen Financial Times Ranking.

Norton Rose Fulbright LLP berät als globale Wirtschaftskanzlei führende national wie auch international tätige Unternehmen in allen wichtigen Branchen. „Frankfurt Main Finance ist die Stimme des Finanzplatzes Frankfurt. Wir unterstützen die Initiative, weil sie den Finanzplatz Frankfurt wirkungsvoll im nationalen und globalen Wettbewerb positioniert“, erläutert Dr. Oliver Sutter, Partner bei Norton Rose Fulbright LLP.

Als digitaler Vermögensverwalter bietet Werthstein seinen Kunden die Möglichkeit, ein breites, nach Risikoaspekten diversifiziertes, individuelles Portfolio aufzubauen, das auf die Anlage in aktuelle wirtschaftliche, technologische oder gesellschaftliche Trends spezialisiert ist. „Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance steht für Aufgeschlossenheit gegenüber der Innovation und dem Schwung, den FinTechs in die Vermögensverwaltung bringen. Deshalb sind wir der Initiative eng verbunden“, kommentiert Felix Röscheisen, Generalbevollmächtigter der Werthstein GmbH.

Eurex Clearing weitet Partnerschaftsprogramm auf Repo und FX aus

Eurex Clearing plant eine Erweiterung des Partnerschaftsprogramms. Künftig soll das Programm auch die Segmente Repo und FX umfassen. Die Ausgestaltung der Programmerweiterung ergänzt das bereits etablierte Zinsswap-Segment. Im Rahmen des im Januar 2018 aufgelegten Programms teilt Eurex Clearing einen bedeutenden Teil des wirtschaftlichen Erfolgs ihres Zinsswap-Segments mit ihren Partnerbanken und beteiligt die aktivsten Marktteilnehmer zusätzlich an der Governance der Eurex Clearing AG.

Im Repo-Segment zielt das Programm darauf ab, Alternativen im Handel mit Special-Repo- und General-Collateral-Instrumenten zu schaffen, Effizienz für Kunden zu steigern und das Geschäft der Banken mit Endkunden (Buyside) zu fördern.

Das FX-Segment des Partnerschaftsprogramms zielt darauf ab, die Vorteile des zentralen Clearings in neue Märkte zu bringen, die bislang zu größten Teilen nicht gecleart werden. Eurex Clearing arbeitet derzeit gemeinsam mit Marktteilnehmern daran, das erste große Clearinghaus mit einem umfassenden Angebot an Clearingservices für Cross-Currency-Swaps zu werden.

Marktteilnehmer können nun ihr Interesse an einem Beitritt zu den neuen Programm-Segmenten anmelden. Der Start ist für das erste Quartal 2019 geplant. Commerzbank, Deutsche Bank, J.P. Morgan und Morgan Stanley haben bereits ihr Interesse an beiden Segmenten hinterlegt – sowohl für Repo- als auch FX. Citigroup, DekaBank und LBBW sind an der Teilnahme am Repo-Programm interessiert. Weitere Details zur Programmerweiterung werden den interessierten Marktteilnehmern in Kürze kommuniziert.

Erik Müller, CEO der Eurex Clearing, sagt: “Die Ausweitung des Partnerschaftsprogramms steigert die Auswahlmöglichkeiten für Kunden und fördert Innovation im Markt. Marktteilnehmer können nun an den Vorteilen des integrierten Angebots der Eurex Clearing in den Bereichen Zinsderivate, Repo und FX teilhaben.”

Charles Bristow, Co-Head of Global Rates Trading bei J.P. Morgan, sagt: “J.P. Morgan war ein früher Förderer und Designpartner im außerbörslichen Zinsderivatesegment des Partnerschaftsprogramms. Wir begrüßen die geplante Ausweitung des erfolgreichen Programms, das darauf abzielt, die Clearing-Optionen der Marktteilnehmer auf neue Assetklassen auszuweiten und die Resilienz des Finanzsystems zu stärken.“

Frankfurt: Liebe auf den ersten Blick. Und den Zweiten. Und den Dritten.

Meine Liebe zu Frankfurt begann vor drei Jahren, als ich für mein erstes Erasmussemester in die schöne Stadt am Main kam. Anderthalb Jahre später zog es mich für ein weiteres Semester erneut hier her. Ich habe mich schnell in Frankfurt wohlgefühlt und kann mir auch in Zukunft vorstellen, hier zu leben. Wenn Leute mich fragen, warum ich Frankfurt mag, kann ich keinen Hauptgrund nennen, es fühlt sich einfach sehr gut an, hier zu sein – die Stadt ist kompakt, fahrradfreundlich und hat immer etwas zu bieten. Frankfurt ist groß, aber man kann überall hinlaufen; sie ist international, sie ist urban und hat eine schöne Skyline, aber die Anzahl der Parks, Grünflächen und das Flussufer erlaubt es, sich zu entspannen und die Freizeit in der Natur zu genießen. Frankfurt, wie der Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance Hubertus Väth sagt, ist die kleinste globale Stadt der Welt, und ich kann dem nur zustimmen.

Frankfurt Internship AbroadDieses Jahr kehrte ich im Rahmen meines Masterstudiums ein drittes Mal in die wundervolle Stadt zurück. Diesmal für ein Erasmus-Praktikum. Vor einem Jahr habe ich in meiner Heimat Litauen meinen Bachelorabschluss in Politikwissenschaften von der Universität Vilnius erhalten. Während meiner Bachelorstudienzeit konnte ich durch Praktika verschiedene Bereiche in internationalen Institutionen, wie beispielsweise die UNO in New York City, kennenlernen. Wie ich feststellen musste, werden Prozesse dort allerdings nur sehr langsam umgesetzt. Auch deshalb wollte ich einen Einblick in die agile Finanzbranche bekommen.

Mein Praktikum habe ich bei der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e.V. (FMF) gemacht, einem Verein zur internationalen Stärkung des Finanzplatzes Frankfurt. Aufgrund meiner beruflichen Vorerfahrungen und meiner Begeisterung für die Stadt hat mich ein Praktikum, bei dem ich Frankfurt ganz neu kennenlernen kann, besonders interessiert. Während meiner Zeit durfte ich das FMF-Team bei der Planung verschiedener Events und der Steuerung der Social-Media-Kanäle unterstützen. Ich habe aber auch Einblicke in das klassische PR Handwerk erhalten und Texte und Pressemitteilungen für die Internetseite geschrieben. Dadurch habe ich eine Menge über die Stadt Frankfurt und über den Finanzplatz gelernt.

Mein Praktikum und damit auch meine Zeit hier in Frankfurt neigt sich zwar langsam dem Ende zu, aber ich bin zuversichtlich, nicht das letzte Mal in der kleinsten globalen Stadt der Welt gewesen zu sein, denn die Stadt ist auch noch Liebe auf den dritten Blick.

Fall in Love with Frankfurt_Destination Frankfurt

Vorurteile, Mythen und Klischees – die unterschätzte Metropole Frankfurt: ein Kurzfilm

Der Finanzplatz am Main steht im Wettbewerb mit Finanzstandorten in Europa und aller Welt. Der Brexit hat das noch einmal verdeutlicht. Der Standort Frankfurt vereinigt viele rationale Argumente auf sich, wenn es um die Ansiedlung von Banken und Finanzdienstleistern, aber auch von Unternehmen aus der Industrie und dem Handel geht. Doch das Image von Stadt und Region hat Verbesserungspotential. Noch immer kämpft Frankfurt mit einem Geflecht aus Vorurteilen, Mythen und überholten Klischees, die gerne auch von den Konkurrenten befeuert werden. Frankfurt Main Finance, die Finanzplatzinitiative, will sich damit nicht abfinden, nimmt den Kampf auf – und hat einen Kurzfilm produziert. Sehen Sie selbst: Fall in love with Frankfurt auf YouTube.

Der Kurzfilm ist der vorläufige Höhepunkt der Social-Media-Kampagne Destination Frankfurt. Mit ihr werden die gängigen Vorurteile gegenüber der Stadt mit den für Außenstehende nicht selten überraschenden Fakten konfrontiert, es werden die Vorteile des Finanzstandorts hervorgehoben und Frankfurt in den Social-MediaKanälen Twitter, LinkedIn, YouTube und Facebook positioniert. Alle Elemente der Kampagne, ebenso wie Links zu den Themen Veranstaltungen, Wissenschaft, Natur, Infrastruktur, FinTech-Ökosystem und Märkte finden Sie hier versammelt.

 

„Frankfurt wird immer wieder unterschätzt. Dagegen anzugehen und in London, in Tokio, in New York oder andernorts die Fakten für Frankfurt sprechen zu lassen, ist eine unserer wesentlichen Aufgaben“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance. „Destination Frankfurt zielt genau in diese Richtung und fügt sich perfekt in unsere Brexit-Kampagne. Auch dabei werben wir zurückhaltend für Frankfurt, lassen sachliche Argumente sprechen und attackieren keine Wettbewerber. Der Erfolg, seit dem Brexit-Referendum mehr als 25 Banken für Frankfurt gewonnen zu haben, gibt uns Recht. Aber das Rennen ist noch lange nicht zu Ende, wir sind nicht einmal auf der Zielgeraden.“

Financial Centre Frankfurt, World Alliance of International Financial Centres,

Gründung der World Alliance of International Financial Centers (WAIFC)

Am 1. Oktober 2018 haben elf  Finanzplätze aus aller Welt die World Alliance of International Financial Centers (WAIFC) ins Leben gerufen. Die Gründung einer internationalen Non-Profit-Organisation wurde erstmals von den Finanzplätzen Frankfurt (Deutschland), Moskau (Russland) und Paris (Frankreich) im Dezember 2016 vorgeschlagen. 2018 haben sie sich dann mit weiteren sieben Finanzzentren zur WAIFC zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit und den Austausch über Best Practices finanzplatzübergreifend zu fördern und den Dialog mit den Behörden auf internationaler Ebene auszubauen.

Wer sind die Gründungsmitglieder von der WAIFC?

Die WAIFC besteht aus folgenden Gründungsmitgliedern:

Was sind die Ziele der Word Alliance of International Financial Centers?

In einer Zeit rapider technologischer Entwicklung und sozialen Wandels sind Finanzplätze ein Schlüsselfaktor für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Ziel der Word Alliance of International Financial Centres ist es daher, ein transparentes Netzwerk zu schaffen und das Verständnis für die Bedeutung internationaler Finanzzentren für die nationale und internationale Wirtschaft sowie die soziale Entwicklung zu fördern. Darüber hinaus wird die WAIFC projektbezogen arbeiten und sich auf folgende Bereiche konzentrieren:

  • Daten zu Finanzplätzen
  • Beitrag der Finanzplätze zu grünen Investitionen und Infrastruktur
  • Neue FinTech-Entwicklungen
  • Die Rolle der Finanzzentren bei der Finanzierung der Wirtschaft

Wie ist die WAIFC organisiert?

Der Sitz der World Alliance of International Financial Centers ist am Finanzplatz Frankfurt. Die erste Generalversammlung wird im Dezember 2018 unter Beteiligung der Gründungsmitglieder und weiterer Finanzplätze stattfinden. Der Vorstand der WAIFC besteht aus den folgenden hochrangigen Führungskräften der Gründungsmitglieder:

  • Abdullah Al Salmi, The Capital Markets Authority Oman
  • Arnaud de Bresson, Paris EUROPLACE
  • Said Ibrahimi, Casablanca Finance City
  • Kairat Kelimbetov, Astana International Financial Centre
  • Frederic de Laminne, Belgian Finance Club
  • Jennifer Reynolds, Toronto Finance International
  • Young Ho Park, Busan International Financial City Promotion Center
  • Philippe Richard, Abu Dhabi Global Market
  • Tom Theobald, Luxembourg for Finance
  • Hubertus Vaeth, Frankfurt Main Finance
  • Alexander Voloshin, Analytical Centre Forum Moscow

Arnaud de Bresson, Paris EUROPLACE, ist der erste gewählte Vorsitzende des Gremiums. Frederic de Laminne, Belgian Finance Club, übernimmt die Rolle des Schatzmeisters und Dr. Jochen Biedermann, Frankfurt Main Finance, wird als Geschäftsführer des neu gegründeten Verbandes fungieren.

Brexit Folgen für Frankfurt. Bild: Union Jack flag and EU flag combined over iconic London landmarks - UK leavs the EU

Business in London nach dem Brexit – Was lässt sich absehen

Der Brexit kommt näher. Bislang herrscht aber weiter Unklarheit, was der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) genau bedeutet und wie die künftigen Beziehungen zwischen der EU27 und Großbritannien ausgestaltet werden. Verfolgt man die deutschen Medien so liegt der Fokus der Berichterstattung, insbesonder zur Finanzindustrie, nicht selten darauf, wie sich die Geschäftsbeziehungen für britische Unternehmen in der EU ändern. Die internationale Rechtsanwaltskanzlei Norton Rose Fulbright hat die Perspektive einmal umgekehrt und untersucht, unter welchen Bedingungen deutsche bzw. EU-Unternehmen in Zukunft Geschäfte auf der Insel machen können. „Doing business in the UK after Brexit: Impact on the German financial services industry“, war der Titel einer Veranstaltung des Frankfurt Main Finance-Mitglieds Norton Rose Fulbright in der Niederlassung am Finanzplatz.

Nach einer kurzen Darstellung des Status Quo, der sich in erster Linie daran orientierte, wie bereits seit vielen Jahren Unternehmen aus Drittländern, wie etwa die USA oder Australien, ihren Geschäften in Großbritannien nachgehen, widmeten sich die folgenden Vorträge den jüngsten Entwicklungen der Austrittsverhandlungen und ihren möglichen Auswirkungen auf das künftige Verhältnis von EU und UK. Bei aller Offenheit des Ausgangs der Verhandlungen lassen sich doch einige Grundprinzipien herausarbeiten, auf deren Basis nach dem 29. März 2019 oder gegebenenfalls nach einer Übergangsperiode gearbeitet werden könnte. Für Unternehmen aus der Finanzindustrie, die an der Fortführung ihrer Aktivitäten in Großbritannien interessiert sind, sollten sich rechtzeitig mit diesen Leitlinien oder Grundprinzipien, aber auch mit Meldefristen und Terminen auseinandersetzen, die gerade im Falle eines harten Brexit die britische Politik bestimmen dürften. Es gilt, sich vorzubereiten und Entscheidungen zu treffen, auch wenn die Entscheidungsgrundlage noch viele offene Fragen beinhaltet. Es gilt der Grundsatz prepare for the worst, hope for the best.

Nach einer zusammenfassenden Betrachtung der Auswirkungen speziell auf die deutsche Finanz-Branche verwies Norton Rose Fulbright noch auf ihr Internet-Service-Angebot, den Brexit Pathfinder, der Orientierung bei Fragen zu den regulatorischen Anforderungen und Auswirkungen bieten wird.

Helaba Finanzplatzstudie: Koffer packen bei Brexit-Banken

Der Brexit rückt näher und viele Banken treffen Vorbereitungen, um ihre Geschäftsaktivitäten von London an andere Standorte zu verlagern. Frankfurt ist dabei der Favorit, und die Liste von Zuzüglern an das deutsche Bankenzentrum wird zusehends länger. „Nach und nach werden die Koffer bei Brexit-Banken gepackt und viele davon gehen künftig in Richtung Rhein-Main. So haben bisher 25 Brexit-Banken den Finanzplatz Frankfurt auserkoren, darunter viele namhafte Institute. Erst mit Abstand folgen Paris und dahinter Luxemburg, Dublin sowie Amsterdam. Dies ist das Ergebnis unserer aktuellen Brexit-Map“, erläutert Dr. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin und Leiterin des Bereichs Volkswirtschaft/Research bei der Vorstellung der Studie in Frankfurt.

Einige große Konzerne haben die Main-Metropole als ihren in Zukunft wichtigsten EU-Hub benannt und damit eine strategische Grundsatzentscheidung pro Frankfurt getroffen. Diese wird sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahlen niederschlagen. Teilweise wird es Jobverlagerungen geben, die bei den betroffenen Mitarbeitern entweder mit einem privaten Umzug oder einem Pendeln zwischen den beiden Finanzmetropolen einhergehen. Teilweise werden Rekrutierungen in Frankfurt stattfinden, oder es werden deutsche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei Banken im Ausland tätig waren, für die neuen Jobs in Frankfurt gewonnen. Seit Jahresbeginn konkretisieren sich die Geschäftsverlagerungen bei immer mehr Brexit-Banken. Weitere Institute befinden sich noch im Dialog mit den hiesigen Aufsichtsbehörden. Insgesamt ist in Frankfurt eine Akkumulation von Brexit-Banken zu beobachten, die in Europa ihresgleichen sucht.

„Unser Ranking der großen europäischen Finanzzentren gilt grundsätzlich weiterhin: London vor Frankfurt vor Paris“, erläutert die Finanzplatz-Expertin der Helaba, Ulrike Bischoff. Lediglich die Abstände dieser relativen Standortattraktivität haben sich mittlerweile verringert. Dabei konnte Frankfurt seine Wettbewerbsposition stärker verbessern als Paris. Mit Blick auf die zuweilen sehr offensive Vermarktung anderer Standorte ist ein selbstbewusstes, konzertiertes Auftreten des deutschen Finanzzentrums wichtig. So begleitet die hessische Landesregierung den Brexit-Prozess seit dem Referendum mit vielen Aktivitäten. Darüber hinaus gibt es ein Netzwerk der verschiedenen Akteure in der Region. Auch seitens der Bundesregierung erfährt Frankfurt zunehmend verbale Rückendeckung. Jetzt gilt es, angesichts der knappen Zeit bis zum Brexit beispielsweise die angekündigte Lockerung des Kündigungsschutzes für Top-Banker zügig umzusetzen.

Der Frankfurter Büromarkt präsentiert sich kurz vor Abschluss der Brexit-Verhandlungen in guter Verfassung. Der Leerstand ist deutlich gesunken und die Mieten nähern sich früheren Höchstständen – sie liegen aber noch deutlich unter dem Niveau konkurrierender Finanzplätze. Die zusätzliche Nachfrage durch Brexit-Zuzügler und das Stellenwachstum in anderen Branchen dürften dank einer Reihe von Projektentwicklungen nicht zu Engpässen führen. Dagegen bleibt die Lage am Wohnungsmarkt trotz erhöhter Bautätigkeit angespannt. Die Wohnungsknappheit kann daher nur gemeinsam mit dem Umland überwunden werden.

Die Frankfurter Brexit-Banken stammen aus zehn Ländern. Die meisten haben bereits eine Zweigstelle in der Main-Metropole oder sind über Tochtergesellschaften vor Ort präsent. Darüber hinaus möchten sich etliche Banken in Frankfurt neu ansiedeln. Zusammen hatten die Frankfurter Brexit-Banken ausländischer Herkunft Ende 2017 hier schätzungsweise rund 2.500 Mitarbeiter. Im Rahmen ihrer Brexit-bedingten Anpassungen dürften sie diesen Bestand bis Ende 2020 nahezu verdoppeln.

Dr. Traud weist darauf hin, dass die Helaba seit dem Referendum an ihrer Brexit-Prognose festhält: „Im Laufe der nächsten Jahre werden mindestens 8.000 Finanzjobs in Frankfurt geschaffen.“ Bis Ende 2020 sollte sich dieser Effekt deutlich positiv in der hiesigen Beschäftigung bemerkbar machen und die konsolidierungsbedingten Stellenstreichungen im deutschen Bankwesen schließlich überkompensieren. Insgesamt lässt dies dann einen Stand von rund 65.000 Bankbeschäftigten in der Main-Metropole erwarten – ein Zuwachs von 3 Prozent bzw. fast 1.800 Bankern.

Die komplette Studie finden Sie hier als Download.