Deutsche Börse geht in Frankfurt Schritt Richtung Zukunft

Die Deutsche Börse baut das historische Börsen-Gebäude im Herzen Frankfurts noch stärker zum Kommunikationszentrum des Finanzplatzes und als Anlaufstelle für die breite Öffentlichkeit aus. Das denkmalgeschützte Gebäude, in dem sich auch der bekannte Börsensaal und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt befinden, wird Repräsentationsstelle für die Deutsche Börse in Frankfurt und den Finanzplatz.

“Wir freuen uns außerordentlich über dieses Engagement der Deutschen Börse. Frankfurt erhält ein zeitgemäßes Zentrum und sichtbares Symbol für die zunehmende Bedeutung der Stadt und der Region als wichtigster kontinentaleuropäischer Finanzplatz”, sagt Dr. Lutz Raettig, Präsident der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance. „Die Entscheidung konnte zu keinem besseren Zeitpunkt getroffen werden. Die Deutsche Börse zeigt Flagge in Frankfurt, jetzt, wo der Brexit dazu führt, die Architektur der europäischen Finanzindustrie neu aufzustellen.“

Bis Anfang 2020 investiert die Deutsche Börse 18,5 Millionen Euro in den Ausbau und schließt einen Mietvertrag mit der IHK Frankfurt, der Eigentümerin des Gebäudes, bis zum Jahr 2048. Nach dem Umbau wird sich die Deutsche Börse vom Besucher-Center aus verstärkt an interessierte Besucher wenden, um auf moderne Weise über die Funktionsweise der Börse zu informieren und den Nutzen der Börse für Industrie und Handel und damit für die Wohlfahrt der Gesellschaft zu vermitteln.

Die Mitteilung der Deutschen Börse Group zum Thema finden Sie hier.

Foto: Deutsche Börse AG

CFS-Umfrage: Finanzbranche hält Bitcoin-Kursentwicklung nicht für nachvollziehbar / Eine stärkere Regulierung wird klar befürwortet

Seit Beginn des Jahres 2017 hat sich der Bitcoin-Kurs von 1.000 USD auf nahezu 20.000 USD im Dezember erhöht. Seitdem hat der Bitcoin nach wiederholtem Auf und Ab bis Mitte Januar rund 40% an Wert verloren. Nach einer aktuellen Umfrage des Center for Financial Studies ist diese Kursentwicklung für die deutsche Finanzbranche mehrheitlich nicht nachvollziehbar. Darin sind sich 81% der Befragten einig.

Mögliche Risiken, die durch diese Entwicklung für das Finanzsystem entstehen können, sind schwer absehbar. Über die Hälfte der Befragten (54%) schätzt die Entwicklung kritisch ein. Hingegen sind laut 41% der Umfrageteilnehmer die Risiken eher zu vernachlässigen. Jedoch unabhängig davon, wie die Befragten mögliche Risiken einschätzen, sind sie sich größtenteils darüber einig (78%), dass der Markt für Kryptowährungen stärker reguliert werden sollte.

„Die Umfrage verdeutlicht, dass die Sorgen der Finanzmarktteilnehmer angesichts der Intransparenz und der unberechenbaren Kursentwicklungen des Bitcoin zunehmen“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Auch wenn die Bedeutung der Kryptowährungen wächst, wird der Bitcoin dennoch auf lange Sicht unser klassisches Geldsystem nicht ersetzen können. Darin ist sich die Finanzbranche geschlossen einig (93%). Generell wird der Bitcoin von 79% der Befragten auch nicht für ein interessantes Anlageinstrument gehalten.

„In der jetzigen Form stellt der Bitcoin ein fragwürdiges Konstrukt dar, das keinen erkennbaren Mehrwert bietet. Daher sollten klare regulatorische Rahmenbedingungen und eine konsequente Aufsicht dafür sorgen, dass der Anlegerschutz auch bei Kryptowährungen greift und zudem mögliche Systemrisiken im Keim erstickt werden.“, so Brühl weiter.

Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., unterstreicht: „Trotz aller berechtigten Skepsis bleibt die Faszination der Technik und ihrer Potentiale. Regulierung sollte nicht das Experimentieren unterbinden.“

CFS-Index erreicht höchsten Stand seit Beginn der Finanzkrise in 2007

Die Finanzbranche meldet: Starke Umsatz- und Ertragszuwächse / Mitarbeiterzahlen im Aufwärtstrend / Investitionsvolumen leicht rückläufig, aber nach wie vor auf hohem Niveau

Der CFS-Index, der vierteljährlich die Verfassung der deutschen Finanzbranche abbildet, steigt um 5,9 Punkte auf 120,1 Punkte. Diese enorm positive Entwicklung ist primär auf die hohen Umsätze und Erträge der Finanzbranche im vierten Quartal 2017 zurückzuführen. Des Weiteren reduzieren die Finanzinstitute nun ihren Stellenabbau und erwarten, dass sich diese Entwicklung im laufenden Quartal weiter verstärkt. Auch bei den Dienstleistern ist die personelle Entwicklung positiv. Es werden verstärkt Mitarbeiter eingestellt. Allerdings meldet die Finanzbranche ein leicht rückläufiges Investitionsvolumen, welches sich aber nach wie vor auf einem hohen Niveau befindet.

„Die exzellente Zielerreichung der Banken bei Umsatz und Ertrag hilft ihnen bei der Bewältigung der nächsten großen Herausforderung, der digitalen Transformation. Dies spiegelt sich auch in den sehr positiven Erwartungszahlen für den Dienstleistungssektor der Finanzindustrie wider, wozu insbesondere Beratungs- und Prüfungsunternehmen zählen“, kommentiert Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies, die Ergebnisse.

Die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland wird unverändert sehr positiv eingeschätzt

Mit einem Anstieg um 0,4 Punkte liegt der Unternehmensstandort-Index, der die zukünftige internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland bewertet, mit 135,9 Punkten nur leicht unter dem bisherigen Höchststand, der im Zuge des Brexit-Votums in 2017 erreicht wurde.

„Die stabil hohe Bewertung des Index zeigt: Dem Finanzplatz Deutschland wird mehr zugetraut. Das sollte für alle Beteiligten Ansporn sein, die Zukunft der Branche hierzulande mit Optimismus und Selbstvertrauen zu gestalten“, kommentiert Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V., die Umfrageergebnisse.

Umsätze und Erträge der Finanzbranche steigen. Nur im Jahr 2007, dem ersten Jahr der Befragungen, hatten die Dienstleister noch höhere Werte.

Die befragten Finanzinstitute und Dienstleister können entgegen den eher verhaltenen Erwartungen aus dem Vorquartal ihre Umsätze bzw. ihr Geschäftsvolumen im letzten Quartal 2017 stark ausbauen. Der entsprechende Sub-Index steigt bei den Finanzinstituten um 11,2 Punkte auf 122,7 Punkte und bei den Dienstleistern sogar um 20,3 Punkte auf 137,5 Punkte. Für das laufende Quartal rechnen die Finanzinstitute nur mit einem minimalen Rückgang. Die Dienstleister erwarten einen Rückgang auf das Niveau der Vorquartale.

Auch die Erträge beider Gruppen entwickeln sich im vierten Quartal 2017 besonders positiv. Der entsprechende Sub-Index erreicht bei den Finanzinstituten mit einem Anstieg um 6,5 Punkte einen Wert von 113,9 Punkten. Auch die Dienstleister verzeichnen ein enormes Ertragswachstum um 26,9 Punkte, welches die bereits positiven Erwartungen aus dem Vorquartal noch deutlich übertrifft. Der Sub-Index Erträge steigt damit für diese Gruppe auf 133,6 Punkte.

Investitionsvolumen leicht rückläufig, aber nach wie vor auf einem hohen Niveau

Nachdem der Sub-Index Investitionen der Dienstleister Mitte 2017 den höchsten Stand seit Beginn der Befragungen im Jahr 2007 erreicht hatte, befindet er sich wie schon im Vorquartal mit -2,8 Punkten leicht im Abwärtstrend. Mit 113,9 Punkten ist dieser jedoch nach wie vor auf einem hohen Niveau. Auch der Sub-Index der Finanzinstitute sinkt um 5,1 Punkte auf 113,8 Punkte, wobei ein weiterer Rückgang erwartet wird. Hingegen rechnen die Dienstleister wieder mit einem Anstieg für das laufende Quartal.

Mitarbeiterzahlen der Finanzbranche im Aufwärtstrend / Stellenabbau der Finanzinstitute abgeschwächt

Nach dem erhöhten Stellenabbau des Vorquartals schwächt sich dieser bei den Finanzinstituten nun ab. Der entsprechende Sub-Index Mitarbeiter steigt um 3,3 Punkte auf 98,6. Auch die Entwicklung bei den Dienstleistern ist positiv. Hier werden verstärkt Mitarbeiter eingestellt. Der Sub-Index steigt um 3,5 Punkte auf 116,8 Punkte. Beide Gruppen rechnen mit einer Fortsetzung dieses Aufwärtstrends, wobei die Erwartung der Dienstleister noch höher als die der Finanzinstitute ist.

Global Startup Ecosystem Report

Safe City Index 2017: Frankfurt gehört zu den sichersten Städten Europas

Finanzplatz Frankfurt ist in drei Kategorien des Safe City Index 2017 unter den Top 3 Städten Europas

Dies ist das Ergebnis des „Safe City Index 2017“ (Index sicherer Städte) des Magazins The Economist, in dem der Finanzplatz Frankfurt im europäischen Vergleich Platz 4, im globalen Vergleich Platz 11 unter den 60 betrachteten Städten belegt. In den drei Kategorien Gesundheit, digitale Sicherheit und persönliche Sicherheit erzielt der Finanzplatz Frankfurt im europäischen Vergleich, aber auch weltweit Spitzenwerte, die auf ein gelungenes ganzheitliches Sicherheitskonzept Frankfurts schließen lassen.

In der Kategorie Gesundheit ist Frankfurt Europas Nummer 1

In der Kategorie Gesundheit erreicht Frankfurt sogar die weltweiten Top 3 und steht unmittelbar hinter Tokyo und Osaka; das bedeutet Platz 1 in Europa. Damit bietet keine andere europäische Stadt ihren Bürgern eine bessere Struktur des Gesundheitswesens. Die Ausstattung der Krankenhäuser, die Effektivität der Rettungsdienste sowie das Netz der Pflegeeinrichtungen überzeugt die Macher der Studie vom Magazin The Economist. Im Teilbereich Umwelt verhelfen die vielen Parks und Grünanlagen und die hohe Wasserqualität Frankfurt zu diesem Top-Ergebnis.

Digitales Sicherheitskonzept Frankfurts im Vergleich zu 2015 deutlich weiterentwickelt

Städte entwickeln sich durch den deutlich zunehmenden Einsatz intelligenter Technologien stetig weiter in Richtung Smart Cities. Trotz aller Sicherheitsvorteile der Digitalisierung steht im Zentrum der Kategorie die Frage, wie Städte vor Hackerangriffen und dem Ausfall komplexer technischer Systeme geschützt sind.
Der Stadt Frankfurt gelingt es in dieser Kategorie im Vergleich zu der Studie aus dem Jahr 2015 sieben Plätze zu gewinnen. Die Steigerung in diesem Bereich verdeutlicht, dass Frankfurt die Herausforderungen der Digitalisierung für die Sicherheit erkannt hat und zunehmend erfolgreichere Maßnahmen anwendet. Der Finanzplatz Frankfurt erreicht im europäischen Vergleich den 3. Platz, weltweit Platz 16.

Frankfurter Klischee einmal mehr überholt

Frankfurt ist nicht gefährlich. Durch die Ergebnisse der Studie wird im Bereich der personellen Sicherheit ein überholtes, hartnäckiges Vorurteil über die Main-Metropole einmal mehr widerlegt. Schließlich kann Frankfurt mit Rang 11 im weltweiten Vergleich und wiederum Platz 3 in Europa ein hohes Ranking in Sachen personelle Sicherheit erzielen. Würde man die Statistik der Delikte am Frankfurter Flughafen bereinigen, Frankfurt würde wohl eine noch höhere Platzierung erzielen. Aber die Studienergebnisse zur personellen Sicherheit gehen über das Thema Kriminalität hinaus und identifizieren Terrorismus als gegenwärtig größte Herausforderung globaler Städte in der Realisierung personelle Sicherheit. Auch in dieser Hinsicht überzeugt das Frankfurter Konzept das Team von The Economist.

Studie bescheinigt Frankfurt ein erfolgreiches ganzheitliches Sicherheitskonzept

Im Rahmen der Studie wird deutlich, dass die untersuchten Kategorien nicht getrennt voneinander betrachtet werden können, sondern sich untereinander stark beeinflussen und voneinander abhängig sind. Aus diesem Grund können Sicherheitskonzepte nur durch einen ganzheitlichen Ansatz, der alle genannten Bereiche und Kategorien berücksichtigt, erfolgreich sein. Eine Herausforderung, der sich Städte im Spannungsfeld regionaler und lokaler Besonderheiten, globaler Entwicklungen und Bedrohungsszenarien und limitierter finanzieller Ressourcen in der Zusammenarbeit mit föderalen, bundesstaatlichen und internationalen Institutionen stellen und diese zum Schutz und Wohlergehen ihrer Bürger erfolgreich meistern müssen.

Die hohe Platzierung der Stadt Frankfurt auf Platz 11 der Gesamtwertung und damit die Zuordnung zu den Top 5 der europäischen Städte zeigt deutlich, dass die Notwendigkeit eines umfassenden Sicherheitsverständnisses in Frankfurt erkannt worden ist und die Umsetzung eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes gelungen ist. London (20), Paris (24) und Mailand (25) schneiden im Gesamtranking schlechter ab.

Vierte FMF-Delegationsreise nach Südkorea und Hongkong

Unter der Führung von Herrn Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance (FMF) reiste vom 11. bis zum 16. Januar 2018 eine von FMF organisierte FinTech-Delegation nach Südkorea und Hong Kong, wie schon in den vergangenen Jahren.
In Seoul stand zu Beginn ein Gespräch mit dem Präsidenten der koreanischen Finanzaufsicht Heungsik Choe auf dem Programm. Themen des Gesprächs waren die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen FinTech, Blockchain und Cryptowährungen.
Beim FinTech- & Blockchain-Forum in der Sogang-Universität in Seoul präsentierten dann neben koreanischen Vertretern von deutscher Seite die Frankfurter Unternehmen Blockchain HELIX und Firamis sowie das Stuttgarter FinTech FINVAX. Dr. Jochen Papenbrock, der Gründer und CEO von Firamis erläuterte dabei seinen innovativen Ansatz der Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Finanzbranche.
Am nächsten Tag ging es mit dem Hochgeschwindigkeitszug KTX weiter nach Busan, der zweitgrößten koreanischen Stadt, mit der Frankfurt Main Finance durch verschiedene Kooperationsabkommen verbunden ist und eng zusammenarbeitet. Die Delegation wurde von Ki-young Kim, dem Vize-Bürgermeister für wirtschaftliche Angelegenheiten im Rathaus offiziell empfangen. Danach stand der Busan-Frankfurt-FinTech Roundtable im 52. Stock des BIFC-Gebäudes statt, welches symbolisch für die dynamische Entwicklung und die großen Ziele der Stadtplaner steht.
Zurück in Seoul standen Treffen mit koreanischen Politikern sowie Prof. Sooyong Park, dem Leiter des Global FinTech Research Institute auf dem Programm, bevor die Delegation weiter nach Hongkong reiste.
In Hongkong nahm die Delegation am Asian Financial Forum teil, auf dem FMF gemeinsam mit der FrankfurtRheinMain GmbH und Hessen Trade & Invest mit einem Gemeinschaftsstand vertreten war, um im Brexit-Kontext Interesse bei asiatischen Finanzdienstleistern, insbesondere FinTechs, für den Standort Frankfurt zu wecken.
Carrie Lam, die neue Hongkonger Regierungschefin, machte in ihrer Eröffnungsansprache klar, welche Bedeutung die FinTech- und Blockchain-Branche für Hongkong hat. Insbesondere von der Blockchain-Technologie erhofft man sich in Hongkong wichtige Impulse für die One Belt, One Road-Initiative der chinesischen Regierung.
Beim Fintech O2O International Fintech Pitch Evening in Cyberport, dem staatlichen Tech-Zentrum Hongkongs mit über 30.000 qm Fläche für FinTechs und andere Tech-Unternehmen, hatte Oliver Naegele, der Gründer und CEO des Frankfurter Blockchain-Unternehmens Blockchain HELIX die Gelegenheit, in seinem 5-minütigen Pitch anwesende Unternehmen und Investoren von seiner Lösung zur Digitalen Identität zu überzeugen. Dem Applaus und den zahlreichen positiven Kommentaren im Nachgang zufolge ist ihm dies mehr als gelungen.
Der zweite Tag des Asian Financial Forum widmete sich fast komplett den Startups. Neben zahlreichen Pitches beleuchten in verschiedenen „Innotalks“ internationale Experten insbesondere die FinTech-Ökosysteme in China, Hongkong und Asien.
Weitere Gespräche wurden mit der Hong Kong FinTech Association und dem neu-gegründeten Hong Kong Blockchain Center (HKBCC) geführt, mit denen Frankfurt Main Finance zukünftig eng zusammenarbeiten möchte.

Frankfurt Main Finance hat ein MoU mit Bahrain FinTech Bay unterzeichnet

Frankfurts Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance und Bahrain FinTech Bay haben sich auf ein Memorandum of Understanding (MoU) über die Kooperation der beiden FinTech Standorte verständigt. Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance und Gerben Visser, Gründer der Bahrain FinTech Bay unterzeichneten das Abkommen.

Das Ziel des Co-working spaces Bahrain FinTech Bay ist es, wichtigster FinTech Standort im Mittleren Osten zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt die Initiative junge FinTechs in ihrer Entwicklung, bietet ihnen Kooperationspartner und ein internationales weitgefächertes Kommunikationsnetzwerk. Dieses internationale Netzwerk wird nun durch die Kooperation mit Frankfurt Main Finance weiter gestärkt. Für Frankfurt Main Finance und das aufstrebende FinTech Ökosystem der Stadt stellt die Kooperation einen Eintrittspunkt zu FinTech-Veranstaltungen und -Themen im Mittleren Osten dar.

2. DVFA Corporate Reporting Day

MiFID II ist Schwerpunktthema beim 2. DVFA Corporate Reporting Day

Die Veranstaltung für Finanzanalysten, Fundmanager, IR Manager, Corporate Finance und Unternehmensbewerter
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FinTech-Delegation reist nach Südkorea und Hong Kong

Wie schon in den letzten Jahren reist eine FinTech-Delegation unter der Führung von Dr. Raettig im Januar wieder nach Hongkong zum Asian Financial Forum (AFF). Das AFF ist das wichtigste Treffen der asiatischen Finanzbranche und findet am 15. und 16. Januar 2018 bereits zum elften Mal statt. Zu den Themen des AFF gehören unter anderem Finanzinnovationen und Technologie, AI und Robotics, Green Finance, Versicherungs-Technologie, Fintech, Blockchain und Banking-Innovationen.

Frankfurt Main Finance wird sich mit einem gemeinsamen Stand mit der FrankfurtRheinMain GmbH und Hessen Trade & Invest der asiatischen Finanzwelt als attraktiver internationaler Finanzplatz präsentieren – nicht nur im Brexit-Kontext.

Mit der FinTech-Community in Hongkong unterhält Frankfurt Main Finance seit Jahren enge Verbindungen, u.a. mit HKTDC, Invest.HK, der FATHK sowie Cyberport und Metta als führende FinTech-Hubs in Hongkong.

Bereits am 11. Januar 2018 wird die FinTech-Delegation nach Südkorea reisen und sich dort in Seoul und Busan auf FinTech-Veranstaltungen präsentieren. Mit beiden südkoreanischen Finanzplätzen ist Frankfurt Main Finance über eine Reihe von Abkommen eng verbunden, u.a. in den Bereichen FinTech und Blockchain. Seit mehreren Jahren erfolgt ein regelmäßiger Austausch auf Ebene der Finanzplätze wie auch der Aufsichtsbehörden. Südkorea ist ein wichtiger Partner für Frankfurt und auch regelmäßig Ziel von Delegationsreisen des Landes Hessen.

Über das Asian Financial Forum in Hongkong

Zum elften Mal kommen am 15. und 16. Januar 2018 hochkarätige, internationale Vertreter der Finanz- und Wirtschaftswelt zum Asian Financial Forum im Hongkong zusammen. Während der zwei Tage werden sie Entwicklungen und Trends in den dynamischen Märkten Asiens und darüber hinaus diskutieren. Die Veranstaltung, die von der Regierung der Hong Kong Special Administrative Region (HKSAR) und dem Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisiert wird, steht diesmal unter dem Motto: Wachstum steuern und Innovation den Weg bereiten, in Asien und weltweit. In 2017 verzeichnete das Forum über 2.900 Teilnehmer, darunter mehr als 100 international renommierte Sprecher. Großes Interesse gab es auch an den Deal Flow Matchmaking Sessions, wo in über 600 Gesprächen mehr als 490 Projekte mit Investoren diskutiert wurden. Insgesamt arrangierte der Veranstalter seit dem Start dieser Sessions bereits 3.800 Meetings mit mehr als 1.800 Unternehmen.

Unter den Referenten 2018 finden sich Jacob J. Lew, bis 2017 Finanzminister der USA, David Lipton, First Deputy Managing Director des International Monetary Fund, Pierre Gramegna, Finanzminister von Luxemburg, Hu Huaibang, Chairman der China Development Bank Corporation, und Takehiko Nakao, Präsident der Asian Development Bank. Aus Deutschland kommt Dr. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Sprecherin beim Keynote-Luncheon am 16. Januar ist in diesem Jahr die Expertin für AI und Robotics, Professor Daniela Rus, Director of Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) und Professor Electrical Engineering and Computer Science des MIT.

Angeboten werden den Besuchern des AFF zudem vorab arrangierte Meetings für Teilnehmer mit gemeinsamen Interessengebieten, der InnoVenture Salon für Startups, die ihre Geschäftsideen internationalen Investoren vorstellen möchten, eine Zone für kostenlose Finanz- und Serviceberatung sowie Sessions mit Projekteignern, die ihre Projekte möglichen Investoren präsentieren. Zur HKTDC-Homepage: http://bit.ly/2kpfT38

Weitere Artikel zum Thema:

Kontakt: Dr. Jochen Biedermann

Foto: Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) 

1 Jahr TechQuartier – FinTech-Szene in Frankfurt

Das TechQuartier feiert 1-Jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass werfen Lars Reiner, Gründer und Geschäftsführer von Ginmon, Thomas Schalow, Gründer von AsiaFundManagers.com, Andreas Mang von easyfolio und Christopher Schmitz, Autor der EY-Studie „Germany FinTech Landscape“, einen Blick auf die FinTech-Szene in Frankfurt und in der Rhein-Main-Neckar Region. Weiterlesen

FinTechRat: Empfehlungen zur digitalen Entwicklung

Der Parlamentarische Staatssekretär Jens Spahn hat vom FinTechRat eine Reihe von Handlungsempfehlungen entgegengenommen. Diese beinhalten Möglichkeiten, wie Deutschland seine Potentiale als FinTech-Standort weiter kräftigen und digitale Entwicklungen besser berücksichtigen kann. Nicht nur FinTech-Unternehmen, sondern auch Vertreter von Banken, Versicherungen und Wissenschaft haben zu dem Papier beigetragen.

Der FinTechRat ist ein ehrenamtliches Expertengremium. Er berät das Bundesministerium der Finanzen zu Fragen der digitalen Finanztechnologie, insbesondere zu (informations-) technologischen Entwicklungen, ihren Potentialen, Chancen und Risiken sowie zu den staatlichen Rahmenbedingungen für digitale Finanzinnovationen in Deutschland. Der FinTechRat setzt sich zusammen aus Vertretern der Wissenschaft, Finanzwirtschaft und Behörden mit einschlägigen Kenntnissen und Erfahrungen.

Die konstituierende Sitzung des FinTechRates fand statt am 22. März 2017 unter dem Vorsitz von Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen. In diesem Jahr haben bereits vier Sitzungen des FinTechRats stattgefunden.

Die Emp­feh­lun­gen wurden verfasst von den Wirtschafts- und Wissenschaftsvertretern im FinTechRat. Es handelt sich dabei um Vertreter aus FinTechs, Banken und Versicherungen sowie Wissenschaftlern, die zur Digitalisierung des Finanzsektors forschen. Die im FinTechRat vertretenen Behörden (BMF, Bundesbank, BaFin) haben nicht an den Empfehlungen mitgewirkt.

Die Handlungsempfehlungen sollen Möglichkeiten aufzeigen, wie Deutschland seine Potentiale als FinTech-Standort weiter kräftigen und digitale Entwicklungen besser berücksichtigen kann; zum Beispiel im Bereich Infrastruktur, Zuwanderung oder auch durch die gezielte Pilotierung neuer Technologien. Das Bundesfinanzministerium wird insbesondere die Empfehlungen, die die eigene Zuständigkeit betreffen, sogfältig prüfen. Bei einigen Empfehlungen sind wir bereits tätig. So richtet die BaFin-Aufsicht künftig einen stärkeren Fokus auf die IT-Kompetenz in Geschäftsleitungen. Die IT der Banken wird immer wichtiger. Schwächen in der IT-Sicherheit können für Banken erhebliche Risiken darstellen. Diese IT-Risiken müssen auch Bankvorstände bewerten können. Dazu benötigen sie ein Mindestmaß an IT-Knowhow.

Reformvorschläge von Mitgliedern des FinTechRats

Quelle: Bundesministerium der Finanzen