Die digitale Zukunft der Finanzbranche: Livestream zum Frankfurt Finance Summit 2016

Beim heutigen Frankfurt Finance Summit stehen Fragen zur Digitalisierung, der  Finanzmarktregulierung sowie deren Auswirkungen im Fokus. Die Digitalisierung bietet große Chancen für die Finanzwirtschaft – gleichzeitig ist sie eine große Herausforderung, die auch Fragen aufwirft: Wie wird die Zukunft der Finanzbranche aussehen? Wie wird sich die Zusammenarbeit zwischen etablierten Finanzinstituten und FinTech-Unternehmen gestalten? Dies sind nur einige der Fragen, die im Rahmen des Frankfurt Finance Summit 2016 diskutiert werden.

Die Veranstaltung wird von 10 Uhr bis etwa 17 Uhr live im Internet übertragen unter
www.frankfurt-main-finance.com/stream

Bereits seit 2011 kommen in Frankfurt hochkarätige Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Finanzwelt zusammen und haben den Frankfurt Finance Summit als eine der führenden Veranstaltungen der Branche in Europa etabliert. Unter dem Motto „On the Move – The Future of Finance“ treffen sich in diesem Jahr Notenbankgouverneure, Regulierer, Vertreter der Aufsichtsbehörden, Finanzpolitiker, Wissenschaftler und Praktiker bereits zum sechsten Mal am Finanzplatz Frankfurt.

 

Frankfurt Finance Summit 2016: Herausforderung Digitalisierung

Der Countdown läuft! Am 12. Mai findet der sechste Frankfurt Finance Summit statt unter dem Motto „On the move – The Future of Finance“. Im Vorfeld der hochkarätigen Konferenz geben drei namhafte Sprecher einen Ausblick auf spannende Themen.

Dr. Lutz R. Raettig, Chairman of the Executive Committee, Frankfurt Main Finance

„It’s a real game changer: We may be talking about tectonic moves or tectonic changes. We are all invited to discuss with prominent practitioners, with central bankers, with politicians, among all is our Finance Minister, Dr. Wolfgang Schäuble. So we are looking forward to go through a very interesting and exciting program with you.“

Carl-Ludwig Thiele, Member of the Executive Board, Deutsche Bundesbank

„Yet, we are at the beginning of a very interesting development. And right now, we are only just beginning to understand its impact on the financial system and the way we bank in the future.“

Roland Boekhout, Chairman of the Management Board, ING-DiBa AG

„Digitalization, the Internet of Everything and Industry 4.0 – they offer massive changes to all kind of industries, including financial services and banking in particular. Massive challenges to move along, but also massive opportunities to offer more convenience services to our customers.“

Die deutsche Finanzindustrie steht mehrheitlich hinter der geplanten Fusion der London Stock Exchange mit der Deutschen Börse

FRANKFURT, 26. April 2016. Nach einer aktuellen Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen stehen 63% der befragten Unternehmen grundsätzlich hinter der geplanten Fusion der London Stock Exchange (LSE) und der Deutschen Börse. Allerdings befürworten 35% der Befragten die Fusion im Falle eines Brexit nur dann, wenn der Sitz der Holding in Frankfurt und damit in der Eurozone ist. Für 18% ist die Fusion ausschließlich dann positiv zu bewerten, wenn die Briten nicht aus der EU ausscheiden. Lediglich 9% unterstützen uneingeschränkt die geplante Fusion. Hingegen spricht sich ein Viertel der Befragten (25%) in jedem Fall gegen eine Fusion aus.

Finanzbranche erwartet negative Auswirkungen der Börsenfusion auf den Finanzplatz Frankfurt, falls der Hauptsitz London wird

Die Finanzbranche ist sich mehrheitlich darüber einig, dass eine Börsenfusion mit zukünftigem Hauptsitz London negative Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt haben würde. Im Falle eines Brexit werden die Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt von 64% negativ beurteilt, bei einem Verbleib der Briten in der EU von 57% der Befragten.

„Die industrielle Logik der Fusion überzeugt die Finanzindustrie, obwohl negative Auswirkungen auf den Finanzplatz Frankfurt bei einem Hauptsitz in London erwartet werden“, kommentiert Prof. Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies, die Umfrageergebnisse.

Der Finanzplatz Frankfurt würde von einem Brexit profitieren, trotz negativer Erwartungen für die Wirtschaft der EU und Großbritanniens

Für den Fall, dass sich die Briten am 23. Juni mehrheitlich für den EU-Austritt entscheiden, werden negative Auswirkungen auf das wirtschaftliche Wachstum aller betroffenen Länder erwartet. Dabei geht der größte Teil der Befragten (82%) davon aus, dass die Briten stark betroffen sein werden. Hingegen werden negative Auswirkungen für die EU nur von der Hälfte der Befragten (48%) erwartet. Im Gegensatz dazu sehen 69% der Umfrageteilnehmer, dass der Finanzplatz Frankfurt als großer Profiteur aus einem Brexit hervorgehen wird.

Der Ausgang des Referendums ist laut in Großbritannien durchgeführten Meinungsumfragen völlig offen. Hierzulande erwartet die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (62%), dass sich die Briten für den Verbleib in der EU entscheiden werden.

Die Möglichkeit, dass ein Brexit weitere Austritte aus der EU nach sich ziehen könnte, hält gut die Hälfte der Befragten (51%) für unwahrscheinlich. 41% hingegen würden mit weiteren Austritten rechnen.

„Wir wünschen uns den Brexit nicht, er wäre schlecht für Deutschland, Europa und Großbritannien. Sollte er kommen, handelt es sich um eine klare Chance für den Finanzplatz Frankfurt, wie die Umfrage bestätigt“, kommentiert Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., die Umfrageergebnisse.

Die Ergebnisse basieren auf einer vierteljährlich vom Center for Financial Studies durchgeführten Managementbefragung unter rund 400 Unternehmen des Finanzstandortes Deutschland.

Das Center for Financial Studies (CFS) betreibt unabhängige und international orientierte Forschung in allen wesentlichen Themenfeldern der Finanzmärkte, Finanzinstitutionen und Monetären Ökonomie: von Finanzstabilität und Bankenregulierung über Wertpapierhandel und -bewertung auf Finanzmärkten, Portfolioentscheidungen von Haushalten und Recht und Ökonomie von Finanzorganisationen bis hin zu Geldpolitik und Ökonomie von Finanzmärkten. Das CFS leistet, unter Verwendung relevanter Erkenntnisse aus seinen Forschungsbereichen, einen Beitrag zu politischen Debatten und Analysen. Es greift für seine Forschungsprojekte und Politikberatung auf ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Persönlichkeiten aus Finanzindustrie und Zentralbanken in- und außerhalb Europas zurück.

Frankfurt als zentraler Internetknoten

Die Finanz- und Dienstleistungsmetropole Frankfurt am Main vereint als Mittelpunkt der Wirtschaftsregion Rhein- Main eine in Deutschland einzigartige Mischung aus branchenübergreifender Wirtschaftskraft, zentraler Lage, hervorragender Infrastruktur, exzellentem wissenschaftlichen Angebot sowie hoher Lebensqualität. 220 Kreditinstitute mit mehr als 73.000 Beschäftigten sowie 7.000 im Finanzbereich tätige Unternehmen bilden ein stabiles Rückgrat.

Aber Frankfurt ist nicht nur Drehkreuz für Handel, Verkehr und Finanzen, sondern auch ein zentrales Drehkreuz des internationalen Datenverkehrs. Frankfurt am Main hat nach Verkehrsaufkommen mit über 5,1 Terrabit pro Sekunde einen der größten und wichtigsten Internetknoten der Welt. Damit spielt Frankfurt nicht nur als Finanzplatz eine weltweit zentrale Rolle, sondern auch für den internationalen Datenverkehr.

Das Jahrbuch 2016

Frankfurt Main Finance Jahrbuch 2016: „On the Move – The Future of Finance“

Frankfurt am Main: Voll auf das Thema Zukunft setzt das achte Jahrbuch von Frankfurt Main Finance, der Finanzplatzinitiative des Finanzplatzes Frankfurt. Unter dem Titel „On the Move – The Future of Finance“ richtet das Jahrbuch seinen Blick nach vorn, hin zu den zukünftigen Herausforderungen der Finanzbranche.
Das Jahrbuch 2016 thematisiert die Herausforderungen, denen sich die Finanzbranche zukünftig stellen muss. Dabei steht die Entwicklung im FinTech-Sektor für den Finanzplatz Frankfurt besonders im Fokus. Frankfurt am Main hat für die kreative FinTech-Szene einiges zu bieten. Zum einen ist die Mainmetropole als internationale und weltoffene Stadt der kurzen Wege mit vielfältigen und hochqualitativen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen sowie Kultur- und Freizeitangeboten attraktiv für Arbeitgeber und Beschäftigte gleichermaßen. Auch die hochqualitative Infrastruktur ist ein entscheidender Standortvorteil.

Zum anderen ist die Nähe zum bestehenden Bankensektor gerade für FinTechs interessant und nützlich. Am Finanzplatz Frankfurt sind gebündelte Ressourcen zugänglich, hier finden sich viele Talente mit weitreichenden Finanzkenntnissen.

Im vergangenen Jahr gab es in Frankfurt viel Bewegung in der FinTech-Szene. So war die Initiative zur Schaffung eines zentralen Anlaufpunktes für alle Beteiligten, eines sogenannten „FinTech-Centers“, ein wichtiger Schritt um ein Zentrum für junge FinTech-Unternehmen zu schaffen. Die Region hat die besten Voraussetzungen dafür. Sie bietet die nötige Infrastruktur, die universitäre Landschaft, die Nähe zu den Regulierern, der EZB und Bundesbank sowie die Vernetzung mit der Industrie. Nicht zuletzt bietet Frankfurt die internationalen Verbindungen, die für eine global agierende FinTech-Branche unerlässlich sind. Es bedarf einer Plattform, um die fragmentierte Szene zusammenzuführen.

Das ganze Jahrbuch finden Sie hier.

19.813 Studierende

19.813 Studierende

haben sich für eine private oder kirchliche Hochschule in Hessen entschieden.

Quelle: IHK-Forum Rhein-Main

Die Präsenz der Regulierungsbehörden in Frankfurt stärkt sowohl die Finanzindustrie als auch die Infrastruktur des Finanzplatzes nachhaltig. Zusätzlich schärft sich das Profil Frankfurts als rEgulierungszentrum weiter, da sich weitere Institutionen der europäischen Finanzaufsicht am Standort angesiedelt haben.

„Die Präsenz der Regulierungsbehörden in Frankfurt stärkt sowohl die Finanzindustrie als auch die Infrastruktur des Finanzplatzes nachhaltig. Zusätzlich schärft sich das Profil Frankfurts als rEgulierungszentrum weiter, da sich weitere Institutionen der europäischen Finanzaufsicht am Standort angesiedelt haben.“

Von: Wolfgang Hartmann, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Instituts für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) - 2015

Sowohl für die Wirtschaft Hessens als auch Deutschlands ist der Finanzplatz Frankfurt ein wichtiger Erfolgsfaktor.Nachhaltiges Wachstum, ein wettbewebsfähiger Mittelstand und Jahrhundertaufgaben wie die Energiewende oder die Modernisierung der Infrastruktur sind nur mit einem soliden und starken Finanzsektor zu bewältigen. Die Landesregierung unterstützt deshalb die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance und wird sich mit unverminderter Kraft dafür einsetzen, dass der Finanzsektor seiner volkswirtschaftlichen Funktion im Sinne des Gemeinwohls nachkommen kann.

„Sowohl für die Wirtschaft Hessens als auch Deutschlands ist der Finanzplatz Frankfurt ein wichtiger Erfolgsfaktor.Nachhaltiges Wachstum, ein wettbewebsfähiger Mittelstand und Jahrhundertaufgaben wie die Energiewende oder die Modernisierung der Infrastruktur sind nur mit einem soliden und starken Finanzsektor zu bewältigen. Die Landesregierung unterstützt deshalb die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance und wird sich mit unverminderter Kraft dafür einsetzen, dass der Finanzsektor seiner volkswirtschaftlichen Funktion im Sinne des Gemeinwohls nachkommen kann.“

Von: Tarek Al-Wazir, Staatsminister im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und Mitglied des Präsidiums von Frankfurt Main Finance. - 2015

Die Stärke Frankfurts liegt in der historisch gewachsenen und engen Verflechtung von Real- und Finanzwirtschaft.“

„Die Stärke Frankfurts liegt in der historisch gewachsenen und engen Verflechtung von Real- und Finanzwirtschaft.““

Von: Dr. Lutz R. Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance - 2015

17 Städtepartnerschaften

17 Städtepartnerschaften

unterhält die Stadt Frankfurt.

Quelle: Stadt Frankfurt