Financial Centre Report

Neuer Finanzstandortbericht: BUILDING BRIDGES – Frankfurt in Zeiten des Brexit

Der Brexit und seine Folgen – es vergeht kaum ein Tag ohne neue Nachrichten über die Chancen und Risiken, die Gewinner und Verlierer des EU-Austritts Großbritanniens. Während man sich auf der Insel auf Neuwahlen vorbereitet, um das politische Fundament für die Ausstiegsverhandlungen zu festigen, wird hierzulande vor allem über die Auswirkungen für das wirtschaftliche Zusammenspiel und den Finanzmarkt in der Europäischen Union diskutiert. London ist bislang der zentrale Platz für Finanzakteure aus aller Welt. Dies dürfte sich sehr bald ändern, und andere Finanzplätze in Europa werden an Bedeutung gewinnen. Dabei wird Frankfurt als das Finanzzentrum der stärksten Wirtschaftsnation in Europa eine besondere Rolle spielen.

Der neue Finanzstandortbericht zeigt auf, was Frankfurt zu bieten hat: von Infrastruktur und Institutionen bis Wissenschaft und Kultur in „Mainhattan“. Teil 2 des Berichts analysiert detailliert volkswirtschaftliche Fragen und wirft einen Blick auf die Chancen des Finanzplatzes nach dem britischen Brexit-Votum.

BUILDING BRIDGES ist ab sofort als Download verfügbar.

Frankfurt Main Finance Cup 2016: Eintracht Frankfurt gewinnt 3:1 gegen Celta de Vigo

Mit gleich zwei Veranstaltungen bekannte sich der Finanzplatz nun schon zum dritten Mal  zum Fußball in Frankfurt. Mit dem Frankfurt Main Finance Cup knüpft die Veranstaltung an den Erfolg der vergangenen Jahre an.

In diesem Jahr wurde der Frankfurt Main Finance Cup zwischen der Eintracht Frankfurt und dem spanischen Spitzenclub Celta Vigo ausgetragen. In der ganzen Region ist die Saisoneröffnung zu einem Highlight für die ganze Familie, für große und kleine Fußballfans geworden, auch wegen den Veranstaltungen rund um das eigentliche Spiel. Gerade die Autogrammstunden und Fotosessions mit den Spielern, aber auch die Präsentation der Mannschaft und der neuen Heim-Trikots sorgen für Begeisterung.

Schon am Samstagabend luden die Stadt Frankfurt, Eintracht Frankfurt und Frankfurt Main Finance zu einem Abendempfang anlässlich des Frankfurt Main Finance Cups in die Alte Oper. Mit prominenten Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft. Zudem konnten hier die Spieler der Eintacht und beide Trainer empfangen werden. In einer kurzweiligen Diskussionsrunde brachten Fredi Bobic und Nico Kovač ihren Optimismus für die anstehende Sasion zum Ausdruck. Für Frankfurt Main Finance e.V. fasste der Geschäftsführer Hubertus Väth die Bedeutung des Themas Fußball und die Vorfreude auf das anstehende Spiel zusammen: „Auch in diesem Jahr möchten wir wieder mit dem Frankfurt Main Finance Cup ein Signal vom Finanzplatz aussenden. Mit internationaler Strahlkraft spielen die Eintracht und die Finanzbranche in einem Team. Das Thema Fußball beherrscht montagvormittags die Gespräche auf den Fluren der Banken. Diese enge Verbindung leben wir morgen mit dem Spiel gegen die spanische Mannschaft Celta Vigo.“

Im Saisoneröffnungsspiel, dem Frankfurt Main Finance Cup, am 14. August konnte die Eintracht mit einem klaren 3:1 gegen den spanischen Gast Celta de Vigo deutlich überzeugen. Nach Toren von Hrgota (11., 49.), Hugo Mallo (Eigentor, 80.) und einem Gegentreffer durch Sisto (58.) besiegte die Eintracht Celta de Vigo mit 3:1 (1:0). Die Eintracht wurde damit Gewinner des Frankfurt Main Finance Cups 2016.

 

Frankfurt Main Finance Cup – Schwarz weiß, wie scheeee

Bei besten Fußballwetter und vor großartiger Kulisse begeisterten die Spieler über 40.000 Zuschauer. Die spielfreudigen Gäste des spanischen Europa-League-Teilnehmers probierten es in der Anfangsphase mit langen Bällen, konnten jedoch keine wirkliche Torgefahr kreieren. Auf Seiten der Eintracht stand der schwedische Neuzugang Hrgota goldrichtig und hatte keine Mühe, die Eintracht in Führung zu bringen. So gelang ihm in der elften Spielminute das 1:0 zu erzielen und in Minute 49 erhöhte des 23-Jährige zudem zum 2:0. Ausgerechnet während einer extrem starken Phase der Eintracht in der zweiten Halbzeit gelang es den Gästen, auf 1:2 zu verkürzen: Nach einem perfekten Pass in die Schnittstelle der Frankfurter Abwehr war Sisto von Celta de Vigo plötzlich frei vor dem Tor und ließ dem Frankfurter Schlussmann keine Chance. Mit einem dritten Tor für die Eintracht in Spielminute 80 stand das Ergebnis fest: Die Eintracht konnte den Frankfurt Main Finance Cup mit einem 3:1 für sich entscheiden. Für Frankfurt Main Finance e.V. übergab Dr. Jochen Biedermann den Cup an Eintracht Kapitän Alexander Meier. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Die Trophäe wird nun die beiden Pokale des Frankfurt Main Finance Cups von 2014 und 2015 im Eintracht Museum ergänzen.

Frankfurt Main Finance Cup

Frankfurt Main Finance Cup 2016 – Eintracht Frankfurt gegen Celta de Vigo

„Schwarz-weiß wie scheeee!“ so lautet das Motto der Frankfurter Eintracht zur traditionellen Saisoneröffnung in der Commerzbank-Arena. Am 14. August 2016 öffnen um 10 Uhr die Pforten zu einem Tag voller Spiel, Spaß und Spannung. Neben den vielen Attraktionen auf dem Stadiongelände steht um 15 Uhr der große Höhepunkt auf dem Programm. Dann nämlich spielt die Bundesligamannschaft von Eintracht Frankfurt zum dritten Mal um den Frankfurt Main Finance Cup. Gegner ist in diesem Jahr mit dem spanischen Europa-League-Teilnehmer Real Club Celta de Vigo. Eröffnungsfeierlichkeiten und Eröffnungsspiel sind miteinander kombiniert und können mit derselben Eintrittskarte besucht werden.

Frankfurt Main Finance e.V. freut sich auch in diesem Jahr Partner des „Frankfurt Main Finance Cups“ zu sein und das zum dritten Mal in Folge. „In London beginnt jeder Montag mit der Spielanalyse vom Wochenende. Eintracht Frankfurt spielt daher eine große Rolle, wenn es darum geht den Bankern aus London zu zeigen, dass Frankfurt ein tolle Stadt ist. Und wer die Eintracht einmal erlebt hat, wird zum Fan. Und die werden hoffentlich bald noch mehr.“ kommentierte Hubertus Väth, der Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V. In den vergangen Jahren konnte der „Frankfurt Main Finance Cup“ mit den internationalen Gästen Inter Mailand und F.C. Tokyo die Zuschauer begeistern und zeigen, was die Mainmetropole zu bieten hat.

Ganz besonders freut sich Eintracht Frankfurt auf den attraktiven Gegner Celta Vigo. Das Team aus Galizien spielte eine sehr starke Saison und landete auf dem sechsten Tabellenplatz. Somit spielt die Mannschaft vom argentinischen Coach Eduardo Berizzo in der anstehenden Runde in der Europa-League. Einer der Stars der Celtiñas ist John Guidetti, der mit der schwedischen Nationalmannschaft in diesem Sommer an der Europameisterschaft in Frankreich teilgenommen hat.

Mehr zur Saisoneröffnung finden Sie auf der Seite von Eintracht Frankfurt.

FinTechGermany Award

Jahrbuch 2016: Hessen fördert FinTechs

Welchen Beitrag leistet das Land Hessen, ein lebendiges FinTech-Ökosystem in der Region zu schaffen? Dazu äußert sich Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im neuen Jahrbuch von Frankfurt Main Finance.

Die Digitalisierung erfasst zunehmend auch den Finanzsektor und stellt insbesondere Banken, Börsen und Versicherungen in immer kürzer werdenden Zeiträumen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig verändern sich durch die neuen technologischen Möglichkeiten auch die Bedürfnisse und das Verhalten von Kunden grundlegend. Damit muss die Finanzbranche Schritt halten und in neue Produkte, Prozesse, Technologien sowie Sicherheit investieren. Eine große Anzahl junger Finanztechnologie-Unternehmen, FinTechs, hat sich gebildet. Sie können in der nächsten Dekade bis zu 60 Prozent des Gewinns traditioneller Banken im Privatkundengeschäft sowie 40 Prozent ihres Umsatzes übernehmen.

Diesen Veränderungen stellen sich sowohl der Finanzplatz Frankfurt als auch die Hessische Landesregierung. Sie wollen dazu beitragen, dass sich der Finanzplatz zu einem international führenden FinTech-Hub weiterentwickelt.

Dazu bietet die Metropolregion Frankfurt ideale Voraussetzungen. Keine andere Region Deutschlands oder Europas bietet eine ähnliche geografische Verknüpfung von Informations- und Kommunikationstechnologie mit Finanzdienstleistungen. So gibt es renommierte und international anerkannte wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten wie die Goethe-Universität und die Frankfurt School of Finance & Management sowie herausragende Adressen für IT.

Dabei ist der Finanzplatz weit mehr als ein potenzieller Geldgeber und Wachstumsförderer der FinTechs. Vielmehr trifft deren Innovationskraft auf die Finanzkraft und das Know-how des wichtigsten Finanzplatzes der Eurozone und Kontinentaleuropas.

Alle Standortvorteile bieten gerade für neue Finanztechnologien enorme Chancen, die bereits heute umfassend genutzt werden. Denn im Unterschied zu den typischen Gründerstädten waren es in Frankfurt bisher weniger Start-up-Unternehmen, sondern vielfach etablierte Finanz- oder IT-Dienstleister, die innovative Finanztechnologien entwickelt haben.

Im Interesse der Fortentwicklung des Finanzplatzes Frankfurt muss und will die Hessische Landesregierung noch stärker dazu beitragen, den Start-up-Bereich und die Gründerszene zu fördern, um auch die Talente aus Hochschulen sowie die hochkompetenten Mitarbeiter der Finanzindustrie mit eigener Geschäftsidee zu halten. Dank der Vielzahl hochengagierter Akteure hat sich das Ökosystem in den letzten Jahren erheblich entwickelt.

Das Land Hessen kann wesentlich dazu beitragen, die Vielzahl bestehender Aktivitäten zu koordinieren und zu bündeln, um das sich dynamisch entwickelnde FinTech-Ökosystem weiter voranzubringen. In den bisherigen Gesprächen hat sich ein Punkt besonders herauskristallisiert: Die Einrichtung und Etablierung eines zentralen Ortes, der FinTechs unter anderem günstigen und attraktiven Büroraum, Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch sowie Zugang zu Beratung und Investoren bietet. Darüber hinaus fördert das Land durch zinsvergünstigte Darlehen, Gründerfonds, Beteiligungen und Bürgschaften. Auch der Aufbau und Betrieb eines FinTech-Clusters werden unterstützt.

Insgesamt soll ein lebendiges Ökosystem entstehen, das verschiedene von Finanzplatzakteuren betriebene Start-up-Zentren beinhaltet, die unterschiedliche Ausrichtungen und Profile vorweisen und sich gegenseitig Anregung geben können. Zudem wird das Land seinen Anteil dazu leisten, die vorhandenen Stärken und Vorteile, die die Region bereits schon heute bietet, auf nationaler und internationaler Ebene besser zu vermarkten.

Frankfurt bei Arbeitnehmern besonders beliebt

Immer mehr Menschen pendeln zum Arbeiten nach Hessen und insbesondere nach Frankfurt. Die Zahl der Berufs-Pendler stieg im Vorjahresvergleich um mehr als 9000 auf 344 667 Menschen (Stichtag: 30.6.2015), wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) bekanntgab. Demnach kommen 14,3 Prozent der in Hessen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus einem anderen Bundesland oder aus dem Ausland. Viele zieht es nach Frankfurt: 350 400 Menschen kommen täglich zur Arbeit in die Mainmetropole, davon 256 204 aus anderen hessischen Regionen.

Vor allem für die Bewohner der umliegenden Städte und Gemeinden spielt Frankfurt als Arbeitsort eine wichtige Rolle. So arbeiten in den Kommunen Bad Vilbel, Kelsterbach, Offenbach, Mörfelden-Walldorf, Maintal, Eschborn und Neu-Isenburg mehr als die Hälfte aller Auspendler im direkt angrenzenden Frankfurt; in vielen Kommunen – etwa aus dem Vordertaunus – beträgt der Anteil der „Frankfurt-Pendler“ immer noch vierzig Prozent und mehr.

International: In Frankfurt am Main leben und arbeiten Menschen aus 180 Nationen

Frankfurt am Main ist Deutschlands führender Finanzplatz und ist der wichtigste Finanzstandort der Eurozone. Der Grund dafür: Die Lage im Herzen Europas. Seit Jahrhunderten ist Frankfurt der wichtigste Verkehrsknotenpunkt Europas und eine er weltweit bedeutendsten Handels- und Messestädte. Die Stadt nimmt seit jeher eine europäische Spitzenposition bei Produktivität, Forschungsintensität und Qualität der Lehre ein. All das macht FrankfurtRheinMain zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsräume Europas.  Weiterlesen

Die Präsenz der Regulierungsbehörden in Frankfurt stärkt sowohl die Finanzindustrie als auch die Infrastruktur des Finanzplatzes nachhaltig. Zusätzlich schärft sich das Profil Frankfurts als rEgulierungszentrum weiter, da sich weitere Institutionen der europäischen Finanzaufsicht am Standort angesiedelt haben.

„Die Präsenz der Regulierungsbehörden in Frankfurt stärkt sowohl die Finanzindustrie als auch die Infrastruktur des Finanzplatzes nachhaltig. Zusätzlich schärft sich das Profil Frankfurts als rEgulierungszentrum weiter, da sich weitere Institutionen der europäischen Finanzaufsicht am Standort angesiedelt haben.“

Von: Wolfgang Hartmann, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Instituts für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) - 2015

Sowohl für die Wirtschaft Hessens als auch Deutschlands ist der Finanzplatz Frankfurt ein wichtiger Erfolgsfaktor.Nachhaltiges Wachstum, ein wettbewebsfähiger Mittelstand und Jahrhundertaufgaben wie die Energiewende oder die Modernisierung der Infrastruktur sind nur mit einem soliden und starken Finanzsektor zu bewältigen. Die Landesregierung unterstützt deshalb die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance und wird sich mit unverminderter Kraft dafür einsetzen, dass der Finanzsektor seiner volkswirtschaftlichen Funktion im Sinne des Gemeinwohls nachkommen kann.

„Sowohl für die Wirtschaft Hessens als auch Deutschlands ist der Finanzplatz Frankfurt ein wichtiger Erfolgsfaktor.Nachhaltiges Wachstum, ein wettbewebsfähiger Mittelstand und Jahrhundertaufgaben wie die Energiewende oder die Modernisierung der Infrastruktur sind nur mit einem soliden und starken Finanzsektor zu bewältigen. Die Landesregierung unterstützt deshalb die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance und wird sich mit unverminderter Kraft dafür einsetzen, dass der Finanzsektor seiner volkswirtschaftlichen Funktion im Sinne des Gemeinwohls nachkommen kann.“

Von: Tarek Al-Wazir, Staatsminister im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und Mitglied des Präsidiums von Frankfurt Main Finance. - 2015

Die Stärke Frankfurts liegt in der historisch gewachsenen und engen Verflechtung von Real- und Finanzwirtschaft.“

„Die Stärke Frankfurts liegt in der historisch gewachsenen und engen Verflechtung von Real- und Finanzwirtschaft.““

Von: Dr. Lutz R. Raettig, Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance - 2015

17 Städtepartnerschaften

17 Städtepartnerschaften

unterhält die Stadt Frankfurt.

Quelle: Stadt Frankfurt