FinTechGermany Award 2019

FinTechGermany Award „Golden Garage“ prämiert herausragende FinTech-Unternehmen am Finanzplatz Frankfurt

Mit dem führenden investorenseitigen Gründerpreis zeichnet der Finanzplatz Frankfurt herausragende FinTech-Unternehmen in sechs verschiedenen Kategorien aus. In der Kategorie Seed-/Early Stage konnte AUTHADA GmbH die Jury überzeugen, Barzahlen – Cash Payment Solutions GmbH in der Kategorie Late Stage. Als bestes FinTech in der Growth Stage wurde solarisBank AG ausgezeichnet. TransferWise Ltd. als bestes ausländisches FinTech auf dem deutschen Markt. Zudem ging der Sonderpreis für das beste PropTech an Exporo AG und Wefox Germany GmbH wurde in der Sonderkategorie Insurtech gewürdigt.

Bereits zum fünften Mal verliehen die Organisatoren Börsen-Zeitung (WM Gruppe), Business Angels Frankfurt RheinMain, Frankfurt Main Finance und TechFluence den FinTechGermany Award an FinTech-Unternehmen mit hohem Potential. „Unser Award ‘Golden Garage‘ bietet vor allem jungen Unternehmern die Möglichkeit, mit FinTech-Insidern und Vertretern des Finanzplatzes in Dialog zu treten und Ihr Netzwerk zu erweitern. Wir freuen uns, diese Plattform bereits das fünfte Mal anbieten zu können“, so Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der Börsen-Zeitung. Andreas Lukic, Vorsitzender der Business Angels Frankfurt RheinMain, sagt: „Wir zeichnen die besten Fintechs, Insurtechs und Proptechs aus, die mit ihren innovativen Geschäftsmodellen und neuen Technologien den Finanzsektor wertschaffend verändern. Gleichzeitig bilden wir am Finanzplatz Frankfurt die gesamte Finanzierungskette für Startups ab – von der Gründung über Wachstum bis zur Etablierung.“ Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance, führt an: „Die Kooperation zwischen FinTechs und den etablierten Akteuren am Finanzplatz ist der Schlüssel für den zukünftigen Erfolg. Der FinTechGermany Award schafft die Plattform dafür.“ Michael Mellinghoff, Managing Director bei TechFluence UK, stellt fest: „Mit der Verleihung des Preises unterstützen wir insbesondere Startups mit aussichtsreichen FinTech-Konzepten und erhöhen gleichzeitig ihre Sichtbarkeit auf dem deutschen Markt.“

Das Augenmerk der sechszehnköpfigen Jury lag insbesondere auf Finanzierbarkeit, Skalierbarkeit und Exit-Fähigkeit der Unternehmen. Sie bewerteten u.a. das Geschäftskonzept, Wettbewerbsvorteile, Positionierung, Finanzplan und das Management. Seed-/Early-Stage umfasst FinTechs, die bislang keine oder erste Umsätze sowie keinen oder einen ersten Prototyp vorweisen konnten. Für die Kategorie „Late Stage“ konnten sich Unternehmen mit einem kumulierten Umsatz im mindestens sechsstelligen Bereich bewerben. Ein deutlich siebenstelliger Umsatz sowie internationale Expansion war Voraussetzung für eine Würdigung in der Kategorie „Growth Stage“. Günter Rothenberger, Gründer der Günter Rothenberger Industries GmbH sowie Erfinder des R-Systems, stiftete die sechs Wanderpokale in Form von vergoldeten Wasserpumpenzangen.

Andreas Plies, Geschäftsführer von AUTHADA GmbH, führte an: „Der Preis ist nicht nur für uns, sondern auch für das ganze Unternehmen. Es ist schön eine Anerkennung für die eigene Arbeit zu erfahren.“ Ulrike Czekay, Head of PR & Marketing bei Barzahlen – Cash Payment Solution GmbH, möchte bei der Zahlungsinfrastruktur ansetzen und „den Kunden die Angst vor der Digitalisierung nehmen und neue Möglichkeiten anbieten.“ Chief Commercial Officer bei der solarisBank AG, Jörg Diewald, kündigte an: „Unsere Vertriebslinie ist auf Wachstumskurs und wir suchen händeringend nach neuen Mitarbeitern, um unseren Kundenanfragen gerecht zu werden.“ Thomas Adamski, European PR Manager bei TransferWise Ltd., freute sich über seine Trophäe: „In erster Linie geht es uns darum, anderen Menschen zu helfen und ihnen eine drastische Kostensenkung bei Auslandsüberweisungen zu ermöglichen. Gerade bei einem großen und aktiven Markt wie Fintech bin ich unheimlich dankbar, dass die Szene sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Alternativen ist. Ich freue mich hier sein zu dürfen und die vielen netten Menschen aus den unterschiedlichen Bereichen kennenzulernen.“ Botho von Hülsen, Senior Manager bei der Exporo AG, teilte mit: „In Deutschland wird viel gebaut und bei uns können Fondpakete auch in Form von Bestandsprodukte erworben werden. Es ist geplant, unsere Digitalisierung zunächst in Frankreich und in den Niederlanden auszurollen, da diese Länder wirtschaftlich gut einzuschätzen sind.“ John Shewell, Head of Group Marketing & Communications von Wefox Germany GmbH, fühlte sich geehrt über die Trophäe in Form einer Wasserpumpenzange: „It is a privilege to be here tonight. At the same time, it is also a honour for all tech start-ups to have the opportunity to transform the financial industry. We want to make insurance easy and convenient for our customers.”

 

Kategorie InsurTech: Wefox Germany GmbH

Kategorie PropTech: Exporo AG

Kategorie Bestes ausländisches FinTech in Deutschland: TransferWise Ltd.

Kategorie Growth Stage: solarisBank AG

Kategorie Late Stage: Barzahlen – Cash Payment Solutions GmbH

Kategorie Seed-/Early Stage: AUTHADA GmbH

FinTechGermany Award 2019: Das sagen die Sponsoren

Am 16. Mai wird Deutschlands führender investorenseitiger Gründerpreis FinTechGermany Award zum fünften Mal am Finanzplatz Frankfurt verliehen. Dabei werden herausragende FinTech-Start-ups mit vielversprechenden Geschäftsmodellen in verschiedenen Kategorien mit der Golden Garage ausgezeichnet. Das Augenmerk der Jury liegt insbesondere auf Finanzierbarkeit, Skalierbarkeit und Exit-Fähigkeit der Unternehmen. Unterstütz wird der Award für Excellenz im FinTech Bereich von Blackprint Proptech Booster, Ernest & Young, Heleba Digital, Metzler, ODDO BHF und Oliver Wymann. Warum sie sich für den Award einsetzen, lesen Sie hier:

 

„FinTech und PropTech haben deutliche Überschneidungen und ich halte es für wichtig, gerade über naheliegende Branchengrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Damit stärken wir gemeinsam den Standort Frankfurt am Main, der gerade im europäischen PropTech-Ökosystem weiterhin an Bedeutung gewinnen soll.“– Alexander Ubach-Utermöhl, Managing Partner bei blackprintpartners

 

„Der FinTechGermany Award prämiert erfolgreiche und potenzialstarke Unternehmen in vielen verschiedenen Kategorien. Deutschland als Standort für FinTech Start-ups hat stark an Attraktivität zugenommen. Erste Unicorns sind der beste Beweis für das gestiegene Interesse von inländischen und ausländischen Investoren. Das Engagement von EY für den FTGA seit der erstmaligen Verleihung geschieht mit dem Ziel, durch die Auszeichnung erfolgreicher Start-ups Vorbilder im Ökosystem herauszustellen und einen Ansporn für viele andere Gründer zu geben. Der FTGA bietet mit seinem breiten Ansatz über verschiedenste FinTech-Geschäftsmodelle, den starken Sponsoring-Partnern und seiner exzellent besetzten Jury eine ausgezeichnete Basis, um dem Zweck der Förderung des FinTech Start-up Ökosystems und der Kommunikation über die nachhaltig positive Entwicklung auch über die Grenzen Deutschlands hinaus gerecht zu werden.“– Christopher Schmitz, Partner Financial Services bei Ernest & Young 

 

„Insbesondere, wenn die B2B-FinTechs nicht nur an der Oberfläche „kratzen“, sondern sich auf Kernprozesse von Banken fokussieren, ist der Widerstand noch deutlich spürbar. Dies zu überwinden, braucht einen langen Atem und Partner, die an einen glauben. Plattformen wie der FinTechGermany Award unterstützen dabei, besondere FinTechs hervorzuheben, diese mit Unternehmen zusammenzuführen und damit die ersten Hürden einer Kooperation zu nehmen.“ – Lucie Haß, Managing Director bei Helaba Digital

 

„Der FinTechGermany Award ist ein wichtiger Impuls, zukünftigen Gründern einen guten Start zu ermöglichen und sie zu unterstützen. Hier wird Zukunft geschrieben – es entsteht eine neue Finanzindustrie. Das birgt nicht nur für Kunden Vorteile, sondern auch für etablierte Unternehmen.“ – Jörg-Matthias Butzlaff, Leiter Unternehmenskommunikation bei Metzler

 

Mit unserem Engagement beim FinTechGermany Award möchten wir zur Stärkung des FinTech-Standorts Frankfurt aktiv beitragen und ihn mit unserem Know-how unterstützen.“ – Sven Gräbedünkel, Managing Director bei ODDO BHF

 

„Wir möchten Innovation und Digitalisierung in der Finanzbranche fördern und Frankfurt dabei unterstützen, sich – als Teil einer „vierten Säule“ des deutschen Bankensystems – als führender FinTech-Hub zu positionieren.“ – Matthias Hübner, Partner bei Oliver Wyman

 

Interview mit Andreas Lukic zum FinTechGermany Award 2019

Andreas Lukic, Geschäftsführer der ValueNet-Capital-Partners GmbH

Andreas Lukic, Geschäftsführer der ValueNet-Capital-Partners GmbH

Andreas Lukic, Geschäftsführer der ValueNet-Capital-Partners GmbH und Jury-Koordinator des FinTechGermany Awards (FTGA), gibt im Interview mit Frankfurt Main Finance einen Einblick in die Entwicklung des Preises. Warum es den FinTechGermany Award eigentlich jeden Monat geben sollte, erfahren wir auch.

Was hat Sie inspiriert, den FinTechGermany Award als eine Reihe jährlicher Veranstaltungen ins Leben zu rufen?

Ich habe in den 90ern und um die Jahrtausendwende in den USA und England gearbeitet. Bei meiner Rückkehr fiel mir auf, dass es im Rhein-Main-Gebiet nur ein sehr kleines Startup-Ökosystemen gab. Es mangelte an Privatinvestorennetzwerken oder andere Initiativen, die Startups, Investoren und Auftraggeber zusammenbringen. Deshalb bin ich 2002 Mitglied in einem kleinen Business Angel Club geworden, seit 2006 bin ich Vorsitzender der Business Angels Frankfurt Rhein Main. Wir schauen uns jedes Jahr rund 900 Startups an und machen dann ca. 20 bis 30 Investments – auf privater Basis. Der Beitrag zum Startup-Ökosystem steht dabei im Fokus.

Mit dem Ausklang der Finanzkrise haben Wirtschaft und Politik begonnen, sich stärker für Gründer zu interessieren. Es bildeten sich Initiativen wie das Dialogforum FinTech, aus der auch das TechQuartier und der FinTechGermany Award, die „Golden Garage“, entstanden. Mit dem Award zeigen wir, dass Frankfurt als Finanzzentrum von Weltrang im Bereich Startups Flagge zeigen muss, um attraktiv für Gründer zu sein. Wir können zwar nicht sagen „Wir sind die Coolsten, die Kreativsten und die, die am längsten im Markt sind“. Aber wir können sagen, „Wir sind ein Finanzplatz – inklusive Kapital- und Finanzmarktkompetenz“. Und das auch schon 100 Jahre Plus. Der investorenseitige Award ist ein Beleg dafür, dass wir beurteilen können, ob Startups finanzierbar, skalierbar und Exit-fähig sind.

Wie hat sich die Veranstaltung im Laufe der Jahre entwickelt?

Inzwischen haben wir etwa 180 Startups, die jedes Jahr – wie bei den „Oskars“ – für den FTGA nominiert werden. Startups können sich natürlich auch extern bewerben. Mit diesen knapp 200 Unternehmen haben wir jedes Jahr den Markt gut abgebildet. Mittlerweile sind wir groß genug, dass wir eine eigene Preisverleihung haben. Diese findet dieses Jahr im Eurotheum, also im Zentrum der Stadt, statt. Eine offene Jurysitzung hat zudem im Rahmen des Finanzplatztages stattgefunden.

Was waren zu Beginn des FinTechGermany Awards die Herausforderungen für FinTechs in Deutschland?

FinTech ist zunächst einmal nichts Neues. Neu ist die breite öffentliche Wahrnehmung. Wir hätten im Jahr 2005 so einen Award nicht machen können. Es gab kein Zentrum, wo man gebündelt Ressourcen finden konnte. Mittlerweile ist das Thema FinTech doch recht etabliert. Es ist selbstverständlich geworden, neue Technologien im Finanzbereich einzusetzen.

Während es vor einigen Jahren darum ging, erste Ideen und Marktbereiche zu besetzen und sich richtig zu positionieren, liegt der Fokus heute darauf, sich richtig zu etablieren. Heutzutage müssen Startups viel tiefer eindringen und einen Mehrklang aus Endkunden, Wettbewerbslandschaft und Profit hinkriegen. Daher gibt es heute weniger Gründungen, dafür aber sehr viel „an- und durchfinanzierte“ FinTechs. Das ist der Wandel.

Sie haben die Entwicklungen der Gewinner-Unternehmen bis heute verfolgt. Haben die Gründer und ihre Unternehmen nach dem Gewinn des FinTechGermany Awards eine erhöhte Aufmerksamkeit von Investoren erfahren?

Ja, Gründer und Unternehmer haben nach dem Award erhöhte Aufmerksamkeit von der relevanten Öffentlichkeit. Diese Aufmerksamkeit wächst proportional mit der Bedeutung des FinTechGermany Award.

FinTechgermany Award Verleihung 2018

FinTechgermany Award Verleihung 2018

Als Startup – egal ob Seed/Early Stage, Late Stage oder Growth Stage – brauchen Sie immer Alleinstellungsmerkmale. Jeder macht viel Lärm. Jeder Wettbewerb, jeder Preis und jeder Zugang zu Partnern und Netzwerken sind für ein Startup daher sehr wichtig. Dieser Effekt gilt aber immer auch andersrum: Auch der Finanzplatz und die Spieler hier profitieren davon – beispielsweise in Form von Kooperationen und Aufträgen.

Was die Investoren angeht: Wir müssen zeigen, dass es sich lohnt nach Frankfurt zu kommen. Nicht nur wegen des herkömmlichen Netzwerkens, sondern eben auch wegen der Startups. Wir bräuchten so etwas wie den FintechGermany Award eigentlich jeden Monat (lacht).

Der Name „Goldene Garage“ bezieht sich auf die frühen Anfänge von Technologiepionieren wie Bill Gates, Steve Jobs und Larry Page. Sehen wir Karrieren wie diese heute auch noch? Oder sind aufstrebende FinTechs bereits auf dem Weg von ihren Garagen und Schlafzimmern zu den FinTech Hubs und Büros dieser Welt?

Die Garage ist das Symbol der unkonventionellen Gründung. Hewlett-Packard ist dabei die Urform. Im Silicon Valley gibt es ja sogar ein Museum, „die alte Garage“. Und ja, dieses unkonventionelle Gründen hält an.

Es gibt drei Merkmale, die ein Gründerzentrum ausmachen:

1. Gründer-Landschaft

Wenn man das Silicon Valley betrachtet, fällt auf, dass dort nur wenige Gründer geboren wurden.  Es gibt also nicht dieses eine Gründergen, das eine Region hat – oder nicht. Wir müssen daher eine attraktive Gründer-Landschaft selbst schaffen.
Dieser Faktor bleibt konstant und wir haben im Rhein-Main-Gebiet über die Jahre deutlich aufgeholt.

2. Ausbildungslandschaft

Dazu zählen Universitäten, das Handwerk, aber auch Kulturangebote wie Museen. Das Rhein-Main-Gebiet hat sich in dieser Hinsicht deutlich auf das Gründen spezialisiert.

3. Finanzierungskette

Es muss eine Finanzierungslandschaft geschaffen werden, in der Startups alle Investmentformen – von 1000 über 10.00 bis 100.000 Euro – bekommen können. Deswegen betone ich auch immer den investorenseitigen Award und die Kapitalmarktkompetenz der Jury. Finanzierung ist unser Zukunftsthema. Die Goldene Garage lebt davon, dass ich mich dort niederlassen kann und mein Unternehmen auch finanziert bekomme. Wenn man mal an Facebook und Co. denkt: Irgendjemand hat denen ja mal zwischen einhundert- und fünfhunderttausend Dollar in die Hand gedrückt. Gleichzeitig hatte dieser Business Angel im Hinterkopf eine Idee, wo es mit diesem Startup einmal hingehen wird. Im Fintech-Bereich sind wir da heute auf einem guten Weg.

 

 

Andreas Lukic ist Gründer und Geschäftsführer der ValueNet-Capital-Partners GmbH, einer im Jahr 2000 gegründeten privaten Beteiligungs- und Beratungsgesellschaft, die Beteiligungen, Finanzierungen sowie M&A-Transaktionen bei Management-Buy-outs/Buy-ins sowie Unternehmensnachfolgen durchführt, sich fallweise an wachstumsorientierten Unternehmen aus dem Konzern-, Mittelstands- sowie Startup-Bereich beteiligt sowie deren Unternehmensentwicklung unterstützt und daneben in ausgewählte Immobilien investiert. Herr Lukic ist Mitglied mehrerer Beiräte, Vorstandsvorsitzender der Business-Angels FrankfurtRheinMain e.V. und seit 1999 als Business-Angel aktiv. Daneben unterstützt er renommierte, aufstrebende Künstler im Rahmen der Schirn Zeitgenossen, Frankfurt. Weitere Informationen zur Person finden Sie hier.

Bewerbungsfrist für den FinTechGermany Award „Golden Garage“ gestartet

Der führende investorenseitige Gründerpreis Deutschlands für FinTech- und InsurTech-Unternehmen wird 2018 zum vierten Mal verliehen. Interessierte Startups können sich ab jetzt bis zum 16. April 2018 für die Auszeichnungen bewerben.

Die Organisatoren des Preises – Börsen-Zeitung, Business Angels FrankfurtRheinMain, Frankfurt Main Finance und TechFluence – führen das bewährte Konzept der Vorjahre fort und vergeben den „Golden Garage“ genannten Award in den Kategorien Seed-/Early Stage, Late Stage, Growth Stage sowie „Best Foreign New Entrant to Germany“. Darüber hinaus werden Preisträger in den Sonderkategorien InsurTech und Proptech ermittelt.

Die öffentliche Verleihung der Awards, zu der wieder rund 200 Teilnehmer erwartet werden, findet am 14. Juni 2018 im Frankfurter TechQuartier statt. Die Veranstaltung bietet den anwesenden Gründern die Möglichkeit, ihre persönlichen Netzwerke auszubauen und den Bekanntheitsgrad unter den anwesenden Investoren zu steigern. Die Berichterstattung über die Veranstaltung verbessert zudem die Wahrnehmung der beteiligten Unternehmen in der breiten Öffentlichkeit.

Bereits vor dem Termin im Juni werden sich ausgewählte Bewerber während des Finanzplatztages der WM Gruppe am 7. März 2018 im Rahmen einer offenen Jurysitzung präsentieren. „Die offene Jurysitzung bietet den Bewerbern, aber auch interessierten Zuschauern einen Einblick in die Bewertung junger Unternehmen durch potenzielle Investoren“, erläutert Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der Börsen-Zeitung, das neue Veranstaltungsformat. Unterstützt wird der Fintech Germany Award u.a. durch das Bankhaus Metzler, Baker McKenzie, Ernst & Young, Oliver Wyman sowie durch die IHK Frankfurt am Main.

Detaillierte Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Startups, Sponsoren und Interessenten an der Veranstaltung sind auf der Internetseite www.fintechgermanyaward.de verfügbar. Bewerber können sie auch direkt per E-Mail an bewerbung@fintechgermanyaward.de an die Organisatoren wenden. Aktuelle Informationen gibt es auch bei Twitter unter @FinTechGermany und #GoldenGarage.

FinTechGermany Awards 2017: Fintech-Gründer mit Golden Garage ausgezeichnet

FinTechGermany Awards zum zweiten Mal für sechs vielversprechende Geschäftsmodelle verliehen – Ökosystem in Frankfurt wächst

Im Rahmen des Frankfurt Finance Summit sind am Mittwochabend zum zweiten Mal die FintechGermany Awards verliehen worden. Dabei wurden Start-ups aus sechs Kategorien ausgezeichnet: Im Segment Seed/Early Stage machte Catana Capital das Rennen, Liqid Asset Management hatte im Bereich Late Stage die Nase vorn, und als Gewinner im Growth Stage wurde Raisin mit ihrer Marke Weltsparen ausgezeichnet. Bestes ausländisches Fintech wurde die in Zürich ansässige Centralway Numbrs, den Sonderpreis im Bereich Blockchain erhielt die Berliner Bitbond. In der Kategorie Insurtech wurde Lokalmatador Clark mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Dieser Preis wurde in diesem Jahr wieder von den Business Angels Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurt Main Finance und der WM Gruppe, die auch die Börsen-Zeitung herausgibt, vergeben. Alle Start-ups waren mit Gründer und/oder Vorstand im Deutschen Filmmuseum auf der Bühne, um die Preise aus den Händen von Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der WM Gruppe, in Empfang zu nehmen.

Die FintechGermany Awards wurden erstmals im November 2016 anlässlich der Eröffnung des TechQuartiers vergeben. Dieses soll als zentrales Drehkreuz für die Ansiedelung von innovativen Unternehmen in der Region Rhein-Main dienen und hat sich bereits als Treffpunkt für deutsche und internationale Fintechs etabliert. Die damaligen Preisträger waren Scalable Capital, CRX Markets, WebID Solutions und Quantoz. Mit den diesjährigen FinTechGermany Awards wurde die Palette um die Sonderpreise für Insurtech und Blockchain erweitert.

Das von der Bundesregierung als einer von deutschlandweit fünf Knotenpunkten der Digitalisierung („Digital Hubs“) benannte Frankfurt hat in den vergangenen Monaten weiter an Reife und Strahlkraft als wichtiger Bestandteil des Fintech-Ökosystems von Flensburg bis Berchtesgaden gewonnen. Denn während anfangs viele Fintechs von Berlin aus mit auf Privatkunden (B2C) zielenden Geschäftsmodellen ins Rennen gingen, sind inzwischen viele junge Unternehmen auf einen B2B-Kurs umgeschwenkt und suchen verstärkt Kooperationen als Dienstleister von Banken. Damit einhergehend gewinnt die Mainmetropole als Bankenplatz an Attraktivität für Fintechs – selbst aus London wollen sich nun Brexit-bedingt Fintechs in Deutschland ansiedeln, blicken dabei aber in der Regel zuerst nach Berlin.

Skalierbar und exitfähig

Den Gewinnern der FintechGermany Awards soll die Auszeichnung Schwung verleihen bei der weiteren Geschäftsentwicklung. Das Augenmerk bei der Auswahl der Preisträger lag für die Juroren insbesondere darauf, wie gut sich das junge Unternehmen finanzieren lässt, wie leicht das Geschäft skalierbar ist und wie die Perspektiven für einen Exit sind, also für einen Börsengang oder einen Verkauf.

Noch aber sind alle in der „Golden Garage“ damit beschäftigt, zusätzliches Kapital für weiteres Wachstum zu akquirieren. Die im Growth Stage ausgezeichnete Raisin hat seit Gründung 60 Mill. Euro an Eigenkapital eingeworben. Die letzte Finanzierungsrunde der Berliner fand im Januar statt und brachte 30 Mill. Euro ein – eine für deutsche Verhältnisse beachtliche Dimension. Raisin hat als größter deutscher Anbieter in der Depositenvermittlung mehr als 2 Mrd. Euro an Einlagen vermittelt, wobei die Zinsanlagen in der Regel aus dem Ausland stammen.

Mit künstlicher Intelligenz

Die ebenfalls in Berlin ansässige Liqid ist auf digitales Wealth Management spezialisiert, zählt also zu den in Deutschland zahlreichen Robo-Advisern. Allerdings greift das Start-up um Geschäftsführer Christian Schneider-Sickert auf das Vermögensmanagement der Familie Harald Quandt zurück. Zur automatisierten Portfoliosteuerung ist ein zusammen mit den Universitäten in Zürich und St. Gallen entwickelter Algorithmus im Betrieb. Rund 10 Mill. Euro wurden bislang bei Investoren eingesammelt, zuletzt im Februar 4,5 Mill. Euro.

Die im Frankfurter Westend unweit des Palmengartens ansässige Catana Capital sorgte erstmals Mitte 2016 für Aufsehen, als bekannt wurde, dass das Start-up den weltweit ersten Publikumsfonds auflegte, der komplett auf Big Data und künstliche Intelligenz setzt. Eine zweistellige jährliche Rendite unabhängig von den Bewegungen am Aktienmarkt will Geschäftsführer Holger Knauer erzielen. Bei Dax-Produkten kommen dabei Long- und Short-Strategien zum Einsatz.

Mit Centralway Numbrs hat sich im Segment bestes ausländisches Fintech ein Plattformbetreiber für eine Multi-Banking-App durchgesetzt. Norisbank und Postbank zählen zu den Partnern, die ihre Produkte auf Numbrs vertreiben. Bei einer im Februar abgeschlossenen Finanzierungsrunde wurde angeblich eine Bewertung im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erzielt. Gezeichnet wurden Anteile im Wert von 50 Mill. Euro, Investor ist der Staatsfonds aus Dubai, Investment Corporation of Dubai. Im Gegensatz zur Smartphone-Bank N 26 will Numbrs als Partner und Vertriebsplattform der Banken agieren.

In der Kategorie Blockchain wurde mit Bitbond ein Spezialist für P2P-Kredite ausgezeichnet. Bereits Mitte 2013 gegründet, hatte Bitbond im Herbst 2016 als erstes deutsches Blockchain-Unternehmen eine Lizenz von der BaFin erhalten. Das Besondere: Ausgezahlt werden Kredite in Bitcoin. Knapp 80 000 Nutzer sind registriert, im Februar erhielt Bitbond ein Funding von 1,2 Mill. Euro. Die Jury für den Sonderpreis Blockchain bildeten Philipp Sandner (Frankfurt School of Finance & Management Blockchain Center) und Johannes Clauss (Unternehmer/Investor, CEO, Excon Services).

Blockchain und Insurtech

Der digitale Versicherungsmakler Clark verfügt über eine breite Investorenbasis, zuletzt wurden im Rahmen einer Serie-A-Finanzierung im vergangenen August 13,2 Mill. Euro eingeworben. Da die klassische Assekuranz ihre eigene Digitalisierung nun entschlossen vorantreibt, ist in den vergangenen Monaten reichlich Corporate Venture Capital in den deutschen Insurtech-Sektor geflossen. Marktkenner trauen der von Finleap auf den Weg gebrachten Clark als einem der ersten deutschen Fintechs den Börsengang im neuen Wachstumssegment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse zu. Die Jury für den Sonderpreis Insurtech bildeten Markus Petry (Insurance and Finance, Hochschule RheinMain/Wiesbaden Business School), Simon Nörtersheuser (Insurtech-Investor, Co-CEO, Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH), Mehrdad Piroozram (Unternehmer/Investor, Partner, InsurTech.vc Management GmbH) und Christopher Schmitz (Partner EMEIA Financial Services, EY).

Dieser Artikel wurde am 27. April 2017 auf Seite fünf der Börsen-Zeitung sowie auf deren Webseite veröffentlicht. Der Author ist Björn Godenrath.

Golden Garage

Top FinTech Unternehmen mit Golden Garage gewürdigt

Das Frankfurter FinTech Ökosystem zu fördern, könnte nicht erfolgreich sein, ohne einige der besten Start-ups und deren Leistungen zu würdigen. Am 17. November 2016 veranstalteten Frankfurt Main Finance, Business Angels FrankfurtRheinMain und die WM Gruppe die jährliche FinTechGermany Awards Verleihung, um FinTech Unternehmen den Golden Garage Award in den Kategorien Early/Seed Stage, Late Stage, Growth Stage und New entrant into Germany zu verleihen. Die Jury bewertete in diesem Zusammenhang vor allem in den Bereichen finanzielle Realisierbarkeit, Skalierbarkeit sowie Exit-Möglichkeiten.

Später am Abend füllte sich die Eingangslobby des Pollux Gebäude mit Gästen, welche zur Einweihungsfeier des Frankfurt FinTech Hub, Tech Quartier, kamen. Dies war sicherlich ein symbolischer Ort für die Verleihung dieser Awards, da die Eröffnung des Tech Quartier den Höhepunkt monatelanger Arbeit von Frankfurt Main Finance und anderen Akteuren des Finanzplatzes darstellte, um Frankfurts FinTech Ökosystem zu fördern. Bevor der Raum seine offizielle Feierlichkeit annahm, wurde er allerdings in eine Goldene Garage verwandelt. Dieses neue Konzept solle auf berühmte Gründer wie Steve Jobs, Bill Gates und Larry Page anspielen, die unermüdlich in ihrer Garage arbeiteten und dabei Technologien entwickelten, die später die Welt verändern würden. Abgerundet wurde der Effekt durch goldenes Werkzeug, verstreut auf Tischen und der Bühne, wo die Awards mit Namen Golden Garage auf einem Stapel goldener Reifen thronten. Nur die Gründer mit den vielversprechendsten und innovativsten Businessmodellen nahmen einen Golden Garage mit nach Hause – als Signal an Investoren für den Wert und das Potenzial dieser Start-ups.

Der Top Sponsor des FinTechGermany Awards war in diesem Jahr die Deutsche Börse. Vorstandsmitglied Hauke Stars erklärte: „Wir wollen dazu beitragen, dass Frankfurt die führende Region für FinTechs in Deutschland wird. Zu diesem Zweck ist es grundlegend, dass alle involvierte Institutionen zusammenarbeiten, um eine Community zu begründen, die für FinTechs attraktiv ist und es allen Akteuren erlaubt, voneinander zu profitieren.“ Frankfurt hat tatsächlich ein signifikantes FinTech Ökosystem entwickelt und ist mittlerweile Standort für mehr als 50 FinTechs sowie mehrere FinTech Hubs, Incubators und Accelerators und einer Reihe entsprechender Veranstaltungen. Stars weiter zur Wichtigkeit dieser Bemühungen und der Golden Garage: „Der FinTechGermany Award hilft diese Bestrebungen zu beleuchten.“ Zu den Sponsoren zählten außerdem EY, Baker & McKenzie und die IHK Frankfurt.

Das Event begann mit der Eröffnungsansprache des Frankfurt Main Finance Präsidenten, Dr. Lutz Raettig, welcher die Bedeutung der Digitalisierung für den Finanzsektor und die Wirtschaft darlegte. Sich auf den Finanzsektor als Zielort für FinTech Start-ups beziehend erklärte Dr. Raettig: „Einfach gesagt, wir haben ein Start-up Ökosystem in Frankfurt und eine großartige Infrastruktur, die ihresgleichen sucht. Außerdem haben wir, was viele Städte nicht haben, was besonders wichtig für den FinTech Sektor ist und das ist die Fähigkeit neue Anwendungen auszuprobieren und mit diesen zu experimentieren, da sich die Endverbraucher ebenfalls in Frankfurt befinden.

Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der Börsen-Zeitung, führte durch den Abend, um Laudatoren und Award-Gewinner vorzustellen. In seinen einleitenden Worten, sprach er über die wachsende Wichtigkeit von FinTechs. Gemäß Zinke, wurden FinTechs erstmals 2014 in der Börsen-Zeitung erwähnt und zählen nun zum festen Bestandteil der tagtäglichen Arbeit der Zeitung. „In den letzten zwölf Monaten wurden über 300 Artikel über FinTechs in der Börsen-Zeitung veröffentlicht, also mehr als einer am Tag.“ Diese zunehmende Relevanz von FinTechs unterstreicht die Bedeutung des FinTechGermany Awards und die Unterstützung des Finanzplatzes für das FinTech Ökosystem.

Die Golden Garage Gewinner jeder Kategorie sind:

Mit dem Golden Garage gewürdigt worden zu sein ist mit Sicherheit ein Meilenstein für diese jungen Firmen ebenso wie die Eröffnung des Tech Quartiers für das Frankfurt FinTech Ökosystem. In seinen Ausführungen betonte Andreas Lukic, Vorsitzender der Business Angels FrankfurtRheinMain, die Bedeutung der Arbeit der Business Angels bei der Unterstützung dieser jungen Unternehmen. „Es gibt eine große Kluft in der Finanzierung, wenige hunderttausend auf der einen Seite und mehreren Millionen auf der anderen Seite. Wir wollen durch unsere Arbeit im Rahmen des Dialogforums diese Kluft verringern. Dieser Preis ist eines unserer besten Marketinginstrumente hierfür.“ Der FinTechGermany Award spielt eine grundlegende Rolle, um Investoren anzuziehen sowie Investments in der Region und in Deutschland zu erhöhen. Ohne die notwendige Förderung und Unterstützung würden Start-ups stagnieren, könnten sich nicht vergrößern und die bedeutenden Ideen innovativer Unternehmer könnten niemals realisiert werden.

FinTechGermany Award

FinTechGermany Award prämiert beste FinTechs, InsurTechs und RegTechs

Business Angels FrankfurtRheinMain und Frankfurt Main Finance verleihen in diesem Jahr, erstmalig mit der WM Gruppe (Börsen-Zeitung) am 17. November 2016 den FinTechGermany Award. Mit dem führenden Gründerpreis auf Investorenseite zeichnet der Finanzplatz Frankfurt die erfolgversprechendsten FinTech-, InsurTech- und RegTech-Unternehmen in den folgenden Kategorien aus:

  • Seed-/Early Stage
  • Late Stage
  • Growth Stage
  • Foreign new entrant to Germany.

Die ersten drei Kategorien sind bewusst nicht auf deutsche FinTech-Unternehmen beschränkt.

Die Preisverleihung des FinTechGermany Awards erfolgt im Rahmen der Eröffnung des Tech Quartiers, des neuen FinTech-Zentrums in Frankfurt am 17. November 2016 um 17.30 Uhr. Hauptsponsor ist die Deutsche Börse. Zudem konnten mit renommierten Unternehmen und Institutionen wie EY, Baker & McKenzie und der IHK Frankfurt am Main weitere zentrale Sponsoren gewonnen werden.

Die hochrangig besetzte Jury vergibt die Preise an FinTech-, InsurTech- und RegTech-Unternehmen, welche ein besonders hohes Potential haben und welche durch besonders werthaltige erfolgreiche oder zukunftsversprechende Geschäftsmodelle überzeugen. Die drei wichtigsten Kriterien sind: Finanzierbarkeit, Skalierbarkeit und Exit-Fähigkeit. Die jährliche Verleihung des FinTechGermany Awards hat das Ziel, die FinTech-Gemeinschaft sowie insbesondere deren Finanzierung zu fördern.  Der Gründerpreis soll den Startups Zugang und Visibilität im Investorenumfeld von der Gründung bis zum Börsengang oder Verkauf sowie relevante Rückmeldung zu deren Werthaltigkeit geben.

Hauke Stars, im Vorstand der Deutsche Börse AG für den Bereich Cash Market, Pre-IPO und Growth Financing verantwortlich, sagte: „Wir wollen dazu beitragen, dass Frankfurt der führende deutsche FinTech-Standort wird. Dafür ist es entscheidend, dass alle Beteiligten zusammenarbeiten und eine Community aufbauen, die FinTechs anzieht und die es allen Akteuren ermöglicht, voneinander zu profitieren. Der FinTechGermany-Award gibt diesem Bestreben hohe Visibilität.“

Im Hinblick auf den FinTech-Standort Frankfurt begrüßt Jury-Mitglied und Präsident von Frankfurt Main Finance e.V., Dr. Lutz Raettig die Ausschreibung des Preises: „Für den Finanzplatz Frankfurt ist der Preis eine perfekte Ergänzung der FinTech-Landschaft. Auch das neue FinTech-Zentrum wird von der Attraktivität für nationale und internationale Investoren profierten. Auch Anwender und Regulatoren sehen hierin einen Vorteil. Frankfurt ist ein internationaler Finanzplatz, der optimale Bedingungen für die erfolgreiche Entwicklung von FinTech-Unternehmen bietet.“

Der Vorsitzende der Jury und Vorstandsvorsitzende der Business Angels FrankfurtRheinMain e.V., Andreas Lukic, sieht in der Fortführung des Preises im Rahmen der Frankfurter FinTech-Center-Initiative ein starkes Signal: „Dies ist das optimale Umfeld für unsere Aktivitäten und damit können wir den teils schwierigen Zugang zu institutionellem Kapital und Fördermitteln erleichtern und andererseits weiteres Privatkapital für FinTech-Unternehmen mobilisieren.“

Der Jury gehören im Einzelnen an:

  • Andreas Lukic, Vorsitzender, BA-FRM e.V., Investor/Unternehmer, Frankfurt, Jury-Vorsitzender & Award-Koordinator
  • Franz Cong Bui, Leiter Online-Redaktion, Börsen-Zeitung, Frankfurt, Sektor-Experte
  • Marc Gille-Sepehri, SVP Product Management, FIS-Fidelity National Information Services Inc., Unternehmer, New York City/Frankfurt, Finanz-IT-Experte
  • Eric Leupold, Head of Department Pre-IPO & Capital Markets, Deutsche Börse AG, Eschborn
  • Manuel Lorenz, Partner, Baker & McKenzie, Frankfurt, Regtech-/Regulierungsexperte
  • Michael Mellinghoff, TechFluence, London & FinTech Forum Frankfurt, Fintech-Community-Insider
  • Simon Nörtersheuser, Co-CEO, Policen Direkt GmbH, Frankfurt, Insurtech-Experte
  • Lutz Raettig, AR-Vorsitzender, Morgan Stanley Bank AG, Präsident FMF, Frankfurt, Kapitalmarkt-Experte
  • Christopher Schmitz, Partner EMEIA Financial Services, EY-Ernst & Young GmbH, Eschborn
  • Alfred Schorno, Global Head of Sales/Managing Director, 360T Group, Business Angel, Frankfurt, Fintech-Experte.

FinTechGermany Award prämiert beste FinTechs

Frankfurt am Main, 12. Mai 2016. Der Finanzplatz Frankfurt zeichnet zukünftig die erfolgsversprechendsten FinTech-Unternehmen aus. Eine hochrangig besetzte Jury trifft die Auswahl aus einer Investorenperspektive. Auf dem Prüfstand steht dabei die Werthaltigkeit der jungen Unternehmen.

FinTech-Unternehmen mit besonders werthaltigen, erfolgreichen oder zukunftsversprechenden Geschäftsmodellen haben ab diesem Jahr die Chance auf einen Gründerpreis. Dabei werden FinTech/ InsurTech-Unternehmen identifiziert, die aus der Sicht der Investoren ein besonders hohes Potential haben. Die drei wichtigsten Faktoren sind: Finanzierbarkeit, Skalierbarkeit und Exit-Fähigkeit der Unternehmen. Die jährliche Verleihung des FinTechGermany Award hat das Ziel, die deutsche FinTech-Gemeinschaft sowie deren Finanzierung zu fördern.

Im Hinblick auf den FinTech-Standort Frankfurt begrüßt das Jury-Mitglied und Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance, Dr. Lutz Raettig die Ausschreibung des Preises: „Für den Finanzplatz Frankfurt ist der Preis eine perfekte Ergänzung der FinTech-Landschaft. Auch das geplante FinTech-Zentrum wird von der Attraktivität für nationale und internationale Investoren profierten. Auch Anwender und Regulatoren sehen hierin einen Vorteil. Frankfurt ist ein internationaler Finanzplatz, der optimale Bedingungen für die erfolgreiche Entwicklung von FinTech-Unternehmen bietet.“

Der Vorsitzende der Jury und Vorstandsvorsitzende der Business Angels FrankfurtRheinMain e.V., Andreas Lukic, sieht in der Fortführung des Preises im Rahmen der Frankfurter FinTech-Center-Initiative ein starkes Signal: „Dies ist das optimale Umfeld für unsere Aktivitäten und damit können wir den teils schwierigen Zugang zu institutionellem Kapital sowie Fördermitteln erleichtern und andererseits weiteres Privatkapital für FinTech-Unternehmen mobilisieren.“

Der Preis wird gemeinsam von Frankfurt Main Finance, Business Angels Frankfurt RheinMain und der WM Gruppe (Börsen-Zeitung) verliehen. Hauptsponsoren des Preises sind die Deutsche Bank und die Deutsche Börse. Eine renommierte Jury aus FinTech-Experten und namhaften Vertretern der Finanzbranche wird die spannendsten FinTech-Unternehmen in vier Kategorien auswählen.

Fakten zum Gründerpreis „FinTechGermany Award“

Der Preis wir in den folgenden Kategorien an FinTech-Unternehmen verliehen:

  1. Seed-/Early Stage
  2. Later Stage
  3. Growth Stage
  4. Foreign new entrant to Germany

Die ersten drei Kategorien sind absichtlich nicht auf deutsche FinTech-Unternehmen beschränkt.

Der Gründerpreis soll FinTechs sowie InsurTechs Zugang und Visibilität im Investorenumfeld von der Gründung bis zur Börse sowie relevante Rückmeldung zu deren Werthaltigkeit geben.

Kontakt für Anfragen seitens Gründern, Investoren und der Presse:

Business Angels FrankfurtRheinMain e.V. (BA-FRM) (www.ba-frm.de) ist das zentrale Forum für Wachstumsunternehmen auf Kapitalsuche und für betreuende Privatinvestoren aus ganz Deutschland. Die Organisation versteht sich als Förderer der jungen Unternehmergeneration insbesondere im Rhein-Main-Gebiet und hilft, eine speziell bei Innovatoren klaffende Finanzierungslücke zu schließen. Das Netzwerk setzt sich in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dafür ein, das Konzept der Business Angels als wichtigen Bestandteil der Gründerförderung zu stärken.

Andreas Lukic, Vorsitzender des Vorstands, alu@valuenet-capital.de
Frank Müller, Geschäftsführender Vorstand, info@ba-frm.de
069 . 2197-1591, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main

 

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