Golden Garage

Top FinTech Unternehmen mit Golden Garage gewürdigt

Das Frankfurter FinTech Ökosystem zu fördern, könnte nicht erfolgreich sein, ohne einige der besten Start-ups und deren Leistungen zu würdigen. Am 17. November 2016 veranstalteten Frankfurt Main Finance, Business Angels FrankfurtRheinMain und die WM Gruppe die jährliche FinTechGermany Awards Verleihung, um FinTech Unternehmen den Golden Garage Award in den Kategorien Early/Seed Stage, Late Stage, Growth Stage und New entrant into Germany zu verleihen. Die Jury bewertete in diesem Zusammenhang vor allem in den Bereichen finanzielle Realisierbarkeit, Skalierbarkeit sowie Exit-Möglichkeiten.

Später am Abend füllte sich die Eingangslobby des Pollux Gebäude mit Gästen, welche zur Einweihungsfeier des Frankfurt FinTech Hub, Tech Quartier, kamen. Dies war sicherlich ein symbolischer Ort für die Verleihung dieser Awards, da die Eröffnung des Tech Quartier den Höhepunkt monatelanger Arbeit von Frankfurt Main Finance und anderen Akteuren des Finanzplatzes darstellte, um Frankfurts FinTech Ökosystem zu fördern. Bevor der Raum seine offizielle Feierlichkeit annahm, wurde er allerdings in eine Goldene Garage verwandelt. Dieses neue Konzept solle auf berühmte Gründer wie Steve Jobs, Bill Gates und Larry Page anspielen, die unermüdlich in ihrer Garage arbeiteten und dabei Technologien entwickelten, die später die Welt verändern würden. Abgerundet wurde der Effekt durch goldenes Werkzeug, verstreut auf Tischen und der Bühne, wo die Awards mit Namen Golden Garage auf einem Stapel goldener Reifen thronten. Nur die Gründer mit den vielversprechendsten und innovativsten Businessmodellen nahmen einen Golden Garage mit nach Hause – als Signal an Investoren für den Wert und das Potenzial dieser Start-ups.

Der Top Sponsor des FinTechGermany Awards war in diesem Jahr die Deutsche Börse. Vorstandsmitglied Hauke Stars erklärte: „Wir wollen dazu beitragen, dass Frankfurt die führende Region für FinTechs in Deutschland wird. Zu diesem Zweck ist es grundlegend, dass alle involvierte Institutionen zusammenarbeiten, um eine Community zu begründen, die für FinTechs attraktiv ist und es allen Akteuren erlaubt, voneinander zu profitieren.“ Frankfurt hat tatsächlich ein signifikantes FinTech Ökosystem entwickelt und ist mittlerweile Standort für mehr als 50 FinTechs sowie mehrere FinTech Hubs, Incubators und Accelerators und einer Reihe entsprechender Veranstaltungen. Stars weiter zur Wichtigkeit dieser Bemühungen und der Golden Garage: „Der FinTechGermany Award hilft diese Bestrebungen zu beleuchten.“ Zu den Sponsoren zählten außerdem EY, Baker & McKenzie und die IHK Frankfurt.

Das Event begann mit der Eröffnungsansprache des Frankfurt Main Finance Präsidenten, Dr. Lutz Raettig, welcher die Bedeutung der Digitalisierung für den Finanzsektor und die Wirtschaft darlegte. Sich auf den Finanzsektor als Zielort für FinTech Start-ups beziehend erklärte Dr. Raettig: „Einfach gesagt, wir haben ein Start-up Ökosystem in Frankfurt und eine großartige Infrastruktur, die ihresgleichen sucht. Außerdem haben wir, was viele Städte nicht haben, was besonders wichtig für den FinTech Sektor ist und das ist die Fähigkeit neue Anwendungen auszuprobieren und mit diesen zu experimentieren, da sich die Endverbraucher ebenfalls in Frankfurt befinden.

Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der Börsen-Zeitung, führte durch den Abend, um Laudatoren und Award-Gewinner vorzustellen. In seinen einleitenden Worten, sprach er über die wachsende Wichtigkeit von FinTechs. Gemäß Zinke, wurden FinTechs erstmals 2014 in der Börsen-Zeitung erwähnt und zählen nun zum festen Bestandteil der tagtäglichen Arbeit der Zeitung. „In den letzten zwölf Monaten wurden über 300 Artikel über FinTechs in der Börsen-Zeitung veröffentlicht, also mehr als einer am Tag.“ Diese zunehmende Relevanz von FinTechs unterstreicht die Bedeutung des FinTechGermany Awards und die Unterstützung des Finanzplatzes für das FinTech Ökosystem.

Die Golden Garage Gewinner jeder Kategorie sind:

Mit dem Golden Garage gewürdigt worden zu sein ist mit Sicherheit ein Meilenstein für diese jungen Firmen ebenso wie die Eröffnung des Tech Quartiers für das Frankfurt FinTech Ökosystem. In seinen Ausführungen betonte Andreas Lukic, Vorsitzender der Business Angels FrankfurtRheinMain, die Bedeutung der Arbeit der Business Angels bei der Unterstützung dieser jungen Unternehmen. „Es gibt eine große Kluft in der Finanzierung, wenige hunderttausend auf der einen Seite und mehreren Millionen auf der anderen Seite. Wir wollen durch unsere Arbeit im Rahmen des Dialogforums diese Kluft verringern. Dieser Preis ist eines unserer besten Marketinginstrumente hierfür.“ Der FinTechGermany Award spielt eine grundlegende Rolle, um Investoren anzuziehen sowie Investments in der Region und in Deutschland zu erhöhen. Ohne die notwendige Förderung und Unterstützung würden Start-ups stagnieren, könnten sich nicht vergrößern und die bedeutenden Ideen innovativer Unternehmer könnten niemals realisiert werden.

FinTechGermany Award

FinTechGermany Award prämiert beste FinTechs, InsurTechs und RegTechs

Business Angels FrankfurtRheinMain und Frankfurt Main Finance verleihen in diesem Jahr, erstmalig mit der WM Gruppe (Börsen-Zeitung) am 17. November 2016 den FinTechGermany Award. Mit dem führenden Gründerpreis auf Investorenseite zeichnet der Finanzplatz Frankfurt die erfolgversprechendsten FinTech-, InsurTech- und RegTech-Unternehmen in den folgenden Kategorien aus:

  • Seed-/Early Stage
  • Late Stage
  • Growth Stage
  • Foreign new entrant to Germany.

Die ersten drei Kategorien sind bewusst nicht auf deutsche FinTech-Unternehmen beschränkt.

Die Preisverleihung des FinTechGermany Awards erfolgt im Rahmen der Eröffnung des Tech Quartiers, des neuen FinTech-Zentrums in Frankfurt am 17. November 2016 um 17.30 Uhr. Hauptsponsor ist die Deutsche Börse. Zudem konnten mit renommierten Unternehmen und Institutionen wie EY, Baker & McKenzie und der IHK Frankfurt am Main weitere zentrale Sponsoren gewonnen werden.

Die hochrangig besetzte Jury vergibt die Preise an FinTech-, InsurTech- und RegTech-Unternehmen, welche ein besonders hohes Potential haben und welche durch besonders werthaltige erfolgreiche oder zukunftsversprechende Geschäftsmodelle überzeugen. Die drei wichtigsten Kriterien sind: Finanzierbarkeit, Skalierbarkeit und Exit-Fähigkeit. Die jährliche Verleihung des FinTechGermany Awards hat das Ziel, die FinTech-Gemeinschaft sowie insbesondere deren Finanzierung zu fördern.  Der Gründerpreis soll den Startups Zugang und Visibilität im Investorenumfeld von der Gründung bis zum Börsengang oder Verkauf sowie relevante Rückmeldung zu deren Werthaltigkeit geben.

Hauke Stars, im Vorstand der Deutsche Börse AG für den Bereich Cash Market, Pre-IPO und Growth Financing verantwortlich, sagte: „Wir wollen dazu beitragen, dass Frankfurt der führende deutsche FinTech-Standort wird. Dafür ist es entscheidend, dass alle Beteiligten zusammenarbeiten und eine Community aufbauen, die FinTechs anzieht und die es allen Akteuren ermöglicht, voneinander zu profitieren. Der FinTechGermany-Award gibt diesem Bestreben hohe Visibilität.“

Im Hinblick auf den FinTech-Standort Frankfurt begrüßt Jury-Mitglied und Präsident von Frankfurt Main Finance e.V., Dr. Lutz Raettig die Ausschreibung des Preises: „Für den Finanzplatz Frankfurt ist der Preis eine perfekte Ergänzung der FinTech-Landschaft. Auch das neue FinTech-Zentrum wird von der Attraktivität für nationale und internationale Investoren profierten. Auch Anwender und Regulatoren sehen hierin einen Vorteil. Frankfurt ist ein internationaler Finanzplatz, der optimale Bedingungen für die erfolgreiche Entwicklung von FinTech-Unternehmen bietet.“

Der Vorsitzende der Jury und Vorstandsvorsitzende der Business Angels FrankfurtRheinMain e.V., Andreas Lukic, sieht in der Fortführung des Preises im Rahmen der Frankfurter FinTech-Center-Initiative ein starkes Signal: „Dies ist das optimale Umfeld für unsere Aktivitäten und damit können wir den teils schwierigen Zugang zu institutionellem Kapital und Fördermitteln erleichtern und andererseits weiteres Privatkapital für FinTech-Unternehmen mobilisieren.“

Der Jury gehören im Einzelnen an:

  • Andreas Lukic, Vorsitzender, BA-FRM e.V., Investor/Unternehmer, Frankfurt, Jury-Vorsitzender & Award-Koordinator
  • Franz Cong Bui, Leiter Online-Redaktion, Börsen-Zeitung, Frankfurt, Sektor-Experte
  • Marc Gille-Sepehri, SVP Product Management, FIS-Fidelity National Information Services Inc., Unternehmer, New York City/Frankfurt, Finanz-IT-Experte
  • Eric Leupold, Head of Department Pre-IPO & Capital Markets, Deutsche Börse AG, Eschborn
  • Manuel Lorenz, Partner, Baker & McKenzie, Frankfurt, Regtech-/Regulierungsexperte
  • Michael Mellinghoff, TechFluence, London & FinTech Forum Frankfurt, Fintech-Community-Insider
  • Simon Nörtersheuser, Co-CEO, Policen Direkt GmbH, Frankfurt, Insurtech-Experte
  • Lutz Raettig, AR-Vorsitzender, Morgan Stanley Bank AG, Präsident FMF, Frankfurt, Kapitalmarkt-Experte
  • Christopher Schmitz, Partner EMEIA Financial Services, EY-Ernst & Young GmbH, Eschborn
  • Alfred Schorno, Global Head of Sales/Managing Director, 360T Group, Business Angel, Frankfurt, Fintech-Experte.

InsurTech gewinnt weiter an Bedeutung in Deutschland

Deutsche InsurTech Start-ups wachsen stetig und ziehen verstärkt Geldmittel an. Eine kürzlich veröffentlichte EY-Studie zeigt die InsurTech Branche als neuen Shooting-Star in der FinTech-Gemeinschaft. InsurTechs sind finanztechnologische Start-ups. Sie versuchen im Rahmen der Digitalisierung, die Versicherungsbranche und den Zugang der Kunden zu Versicherungsprodukten zu modernisieren. Während andere FinTech-Sektoren bereits seit mehreren Jahren wachsen, befindet sich die InsurTech-Branche vergleichsweise noch in einer frühen Entwicklungsphase.

Der EY-Studie zufolge konzentrieren sich derzeit lediglich vier sogenannte Unicorns, Start-ups mit einem Marktwert von mehr als einer Milliarde Dollar, auf die Versicherungsbranche. InsurTechs konnten zwischen 2008 und 2015 weltweit 4,36 Milliarden US-Dollar Wagniskapital einsammeln. In Deutschland erreichten die Investitionen zwischen 2012 und dem ersten Quartal 2016 einen Wert von 53,52 Millionen Euro. Die meisten Mittel wurden im Jahr 2015 investiert. EY wertet diese Finanzierungswelle im vorangegangenen Jahr als Indikator für die zunehmende Bedeutung von InsurTechs. Beachtenswerte Beispiele der deutschen InsurTech-Branche sind die Unternehmen Friendsurance, Finanzchef24, Clark, Knip und Schutzklick – alle erreichten bereits 2015 die Serie B Finanzierungsrunde. Diese fünf Unternehmen vereinigen 88 Prozent aller bekanntgegebenen Investitionen der deutschen InsurTech-Branche auf sich.

Einflussfaktoren, die die Entwicklung von InsurTechs beschleunigen, sind laut Studie die Vernetzung und Big Data, der in infolge der Finanzkrise erhöhte Druck auf Zinssätze sowie die Unzufriedenheit der Kunden mit den niedrigen Zinsen.

Mit Blick auf die Studie erklärte Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V.: „Das Wachstum der FinTech- und InsurTech-Investments ist eine Entwicklung, die Mut macht. Diese Unternehmer gestalten die Finanzindustrie neu und entwickeln dabei Technologien, die nicht nur für den Endkunden, sondern auch für etablierte Akteure Wertsteigerung und Erhöhung der Effizienz bedeuten. Finanzinstitutionen tun gut daran, die Bedeutung dieser Start-ups zu erkennen. Frankfurt Main Finance hat sich an der Entwicklung des FinTech Ökosystems aktiv beteiligt, die Entstehung von FinTech Hubs gefördert und trägt durch das Sponsoring des FinTechGermany Awards dazu bei, die Aufmerksamkeit auf junge und erfolgreiche Unternehmen zu lenken.“

Im Rahmen der Studie wird weiter ausgeführt, dass InsurTechs unter anderem auch wegen regulatorischer Gründe weder in Deutschland noch international bisher in der Lage sind, eigenständige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Allerdings befinde sich die InsurTech-Branche noch in einem relativ frühen Entwicklungsstadium, das volle Entwicklungspotential könne noch nicht benannt werden. Viele im Ausland bereits bestehende Geschäftsmodelle seien zudem in Deutschland noch nicht reproduziert worden. Vor diesem Hintergrund erwartet EY die Entwicklung neuer Modelle vor allem in drei Bereichen: Big Data und Analyse, datenfokussierte Produkte sowie in der Unterstützung von Backoffice-Funktionen.

Dazu sagt Christopher Schmitz, Partner bei EY und einer der Studienautoren: „Die Digitalisierung wird die Versicherungsbranche nachhaltig verändern und das Tempo dieser Veränderungen für die Unternehmen wird in Zukunft noch zunehmen. Sie müssen sich stärker auf digitale Geschäftsmodelle konzentrieren und eigene Kapazitäten in-house aufbauen. Mit eigenen Innovation Labs oder Acceleratoren-Programmen werden sie innovativ und flexibel neue Geschäftsmodelle testen.“

Konkrete Herausforderungen für etablierte Versicherer sind bereits jetzt beobachtbar und werden zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter zunehmen. Die Studie verdeutlicht die Notwendigkeit für Versicherer, ihre Digitalisierungsbemühungen zu verstärken und selbst entsprechende Fähigkeiten aufzubauen. Vor allem jedoch warnt die Studie etablierte Versicherer vor einem Verlust der Kundenbeziehungen. Die Studie kommt zu dem Fazit: „Obwohl das ‚Monopol‘ versicherungstechnischer Garantien und dementsprechender Risiken vorläufig bei den Versicherern bleiben wird, wird ein anhaltender Mangel an kundenzentrierten Produkten und Dienstleitungen früher oder später Versicherern ihre ertragsreichsten Dienstleistungen entziehen.“

Die InsurTech Studie können Sie auf der EY-Website herunterladen.

Frankfurt FinTech

Frankfurt FinTech Report #3

Die Frankfurter Ortsgruppe von Startup Grind veranstaltete am 13. Oktober 2016 ihr achtes Event am Finanzplatz. Startup Grind ist eine globale Community, deren lokale Gruppen monatliche Events in Zusammenarbeit mit erfolgreichen lokalen Gründern und Erfindern veranstalten, um auf diese Weise Lessons Learned auf dem Weg zur Gründung eines erfolgreichen Startups zu teilen. Im Oktober stand vor diesem Hintergrund ein Kamingespräch mit Ivonne Arlod, COO und Head of Funding von Peermatch, eines Frankfurter FinTech Startups und Frankfurt Main Finance Mitglieds auf der Agenda. 20 Jahre lang war Ivonne Arold als Managerin im Bereich Kapital- und Finanzmärkte für internationale Investmentbanken tätig. Trotz ihres Erfolgs im traditionellen Bankensektor entschied sie sich für einen Wechsel in die FinTech-Szene und wechselte 2015 zu Peermatch. Während des Kamingesprächs, das vom Frankfurter Startup Grind Direktor Dr. Osman Sacarcelik moderiert wurde, beschrieb sie die Unterschiede zwischen der FinTech-Szene einerseits und dem Arbeitsleben in den großen Banken andererseits. In diesem Zusammenhang berichtete Arnolds, dass sie die Formalität und den Glamour der großen Banken nicht vermisse, sondern die Balance genieße, die sie in der Startup-Szene gefunden habe.

Peertmatch ist eine App für Immobiliendarlehen. Über die Plattform investieren Anleger direkt in Darlehen und erhalten risikogerechte Renditen; dahinter steht immer der Wert einer Immobilie. Darlehensnehmer profitieren von niedrigen Kapitalmarktzinsen. Ursprünglich war die Plattform für institutionelle Investoren und kommerzielle Kreditnehmer konzipiert, doch im Oktober 2016 wurden ebenso Produkte für private Investoren und Kreditnehmer etabliert. Peermatch versucht mit seinem Geschäftsmodell den digital affinen Sektor des Kreditgeschäfts anzusprechen, deren Mitglieder eine Onlineabwicklung ihrer Geschäfte präferieren und/oder mit den konventionellen Institutionen unzufrieden sind. Arold führte aus, dass Peermatch darauf abziele, diese Kunden durch die Erleichterungen und wettbewerbsfähigen Zinssätzen der Plattform für sich zu gewinnen.

Das Startup-Unternehmen versucht so viele Prozesse wie möglich im Rahmen der App abzuwickeln. Die Peermatch eigene Cryptographic Chat Search Engine stellt Datenschutz und Privatsphäre der Nutzer sicher. Obwohl Kreditwürdigkeit traditionell ermittelt wird, besteht die erste Interaktion der Kunden mit einem Computerprogramm, bevor sie schnell an den zuständigen Peermatch-Mitarbeiter weitergeleitet werden.

Auf der kommerziellen Seite erklärt Arold, dass diese Kunden normalerweise eine Reihe an Partnern bräuchten, um ihr Finanzierungsmodell zu vervollständigen: eine Bank für den Kredit und andere Partner für Fremdkapital. Das System vom Peematch dagegen ist so entworfen, dass Kreditnehmer die verschiedenen Investoren aus einer Hand beziehen können. Arold erklärt, dass der Kreditnehmer nur die erforderlichen Kreditpapiere ausfüllen müsse und alles Weitere durch Peermatch organisiert werde. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen die Investoren aus deutschen Versicherungen, Unternehmen und Pensionsfunds, die sichere Investitionsmöglichkeiten mit guten Zinssätzen suchen. Family Offices und Investmentfunds aus dem Vereinigten Königreich dagegen haben riskantere Kreditteile finanziert. In diesem Zusammenhang machte Arold deutlich, dass Peermatch sich von Asset Backed Securities darin unterscheide, dass Investoren Risiken in Bezug auf individuelle Kredite eingehen, die nicht in Tranchen oder Pakete gebündelt sind.

Die Zukunft von FinTechs in Frankfurt

Peermatch trat kürzlich als erstes FinTech-Mitglied Frankfurt Main Finance bei. Diese neue Mitgliedschaft ist ein entscheidender Schritt in den Bemühungen des Vereins FinTechs bei der Entwicklung und Entfaltung in der Region zu unterstützen, die zurzeit knapp 60 FinTechs einen Sitz bietet. Auch Arold betonte deutlich die Bedeutung einer vielseitigen FinTech-Landschaft für den Finanzplatz Frankfurt. „Wir begrüßen jedes FinTech, das sich in Frankfurt ansiedelt. […] Es ist wichtig von anderen FinTechs umgeben zu sein mit denen Austausch stattfinden kann und Kooperationen eingegangen werden können. Jedes FinTech-Startup hat seinen eigenen Geschäftsbereich, aber in ein paar Jahren wird vielleicht die Zeit zur Kooperation kommen, da wir Teile entdecken, die zusammenpassen.“ Außerdem sind, gemäß Arold, Frankfurts Finanzcenter und Infrastruktur „prädestiniert der führende FinTech-Hub in Deutschland oder sogar Europa zu werden.“

Frankfurt FinTech Report #2

Bleiben Sie mithilfe des FinTech Report bei den neusten Entwicklungen der Frankfurter FinTech Szene auf dem Laufenden!

Beginn des FinTech-Bachelors von Frankfurt School und FinTech Group AG

Die ersten Studierenden haben den in Europa bislang einmaligen Studiengang „Digital Innovation and FinTech“ begonnen. Das Studienprogramm wurde von der Frankfurt School of Finance & Management und der FinTech Group AG ins Leben gerufen. Momentan absolvieren die Studierenden ein Modul bei der FinTech Group, welches der Orientierung dienen soll. Im Verlaufe dieses Studienabschnitts arbeiten die Studierenden mit einem Mentor, welcher ihnen bei den Einblicken in die verschiedenen Abteilungen und Projekte zur Seite steht. Auf diese Weise gewinnen die Studierenden verschiedene Perspektiven auf die vielseitige FinTech Landschaft und deren Anwendungen. Mehr Informationen zu diesem Bachelor-Programm finden Sie here.

Neue Mitgliedschaft für FinTechs

Frankfurt Main Finance hat eine neue Mitgliedschaftskategorie für FinTechs eingeführt. Als Teil der andauernden Bestrebungen die FinTech-Szene am Finanzplatz Frankfurt zu fördern, verfolgt FMF die Absicht, durch die neue Mitgliedschaft vielversprechende Start-ups aus ganz Deutschland mit der etablierten Finanz-Community in Kontakt zu bringen. Das erste FinTech-Mitglied ist die Peermatch Management GmbH. Lesen Sie mehr zur neuen Mitgliedschaftskategorie hier.

Between the Towers

Am 4. Oktober 2016 fand die monatliche Veranstaltung von main incubator, Between the Towers, an der Goethe Universität statt. In diesem Monat lag der Fokus der Veranstaltung auf der Blockchain Technologie. Die Hauptrede des Abends, „Umgang mit disruptiven Technologien: Ein Blockchain Praxisbericht“, hielten Philipp Harrschar und Daniel Scheu von Zühlke Engineering, auf welche eine Panel-Diskussion zum selben Thema folgte, die von Sven Koschinowski von der KPMG, Sponsor der Veranstaltung, moderiert wurde und an der Frank Brigge von der Commerzbank, Burkhard Blechschmidt von Cognizant, Johann Horch von niiio, Dr. Matthias Terlau von Osborne Clarke und Philipp Harrscharr teilnahmen. Bevor Networking und Gespräche den Abend ausklingen ließen, durften dann Quantoz, Berries, Diversifaktor und Blockchain Helix pitchen. Between the Towers findet jeden ersten Dienstag im Monat statt und ist eine der beliebtesten und meist besuchten FinTech-Veranstaltungen in Frankfurt.

Frankfurt Main Finance führt FinTech-Mitgliedschaft ein

Auf der Mitgliederversammlung am 05. Oktober 2016 hat der Verein die Einführung einer neuen Mitgliedschaft für FinTech-Unternehmen beschlossen. Durch die Ergänzung der bestehenden Ordentlichen Mitgliedschaft und der Fördermitgliedschaft stehen jetzt drei Kategorien zur Verfügung. FinTech-Mitglieder können FinTech-Unternehmen aus ganz Deutschland sein, die bestimmte Kriterien erfüllen. So darf die maximale Anzahl der Mitarbeiter nicht höher sein als 50 und das Unternehmen nicht länger als 5 Jahre bestehen. FinTech-Mitglieder sind in den Mitgliederversammlungen nicht stimmberechtigt, können aber an den Versammlungen teilnehmen. Sie erhalten regelmäßig Informationen über die Arbeit des Vereins. Der Mitgliedsbeitrag für FinTech-Mitglieder beträgt in den ersten drei Jahren der Mitgliedschaft 500 Euro jährlich.

Erstes FinTech-Mitglied des Vereins ist die Peermatch Management GmbH, eine Tochtergesellschaft des Amsterdamer Finanztechnologie-Unternehmens Peermatch B.V., mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Grundidee hinter Peermatch ist, Immobilienfinanzierung so zu organisieren, dass jeder Marktteilnehmer ein Höchstmaß an Mobilität genießt und immer alles selbst in der Hand behält. Das Peermatch-Ökosystem ist so ausgestaltet, dass Immobilienfinanzierung unter den verschiedenen Rechtsrahmen im europäischen Markt möglich ist.

FinTechGermany Award

FinTech Matchmaking Veranstaltungen in Amsterdam und Frankfurt

Finanzdienstleistungen und Technologie-Unternehmen, bekannt als FinTech, machen von sich reden und sind zur Zeit der neueste Trend in der Finanzbranche. Auf der ganzen Welt verfolgen Start-ups das Ziel der Digitalisierung der Finanzindustrie, um diese effizienter und kundenorientiert zu machen.

FinTechs sind eine weltweite Angelegenheit, welche sich nicht an einem Platz allein abspielt. Die Digitalisierung ist ein globaler Prozess. Auch wenn Informationen mit Lichtgeschwindigkeit durch die Welt reisen, ist es die lokale Verbindung zu den Menschen, welche Werte schafft. Daher ist die Schaffung eines weltweiten Netzwerkes von FinTech-Zentren der einzige Weg, um wirklich das Wachstum von FinTechs zu beschleunigen und die Produkteinführungszeit für Start-ups und von großen Unternehmen zu reduzieren.

Die große Anzahl von FinTechs in den Niederlanden und in Deutschland bietet die perfekte Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen den FinTech Communities beider Länder zu steigern. Daher organisieren Frankfurt Main Finance e.V. und Holland FinTech zwei Veranstaltungen, eine am 4. November 2016 in Amsterdam und eine am 25. November 2016 in Frankfurt. FinTechs aus beiden Ländern sind dazu aufgerufen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, ihre Firmen vorzustellen und zu pitchen sowie die Chance zu ergreifen, potenzielle Kooperationspartner, Investoren und Freunde zu entdecken.

„Unsere FinTechs und ihre Innovationskraft sind entscheidend dafür, dass Frankfurt seine Position als führendes internationales Finanzzentrum hält. Es ist uns ein zentrales Anliegen, diese bei ihrer weltweiten Expansion durch die Nutzung unseres globalen Netzwerkes von Partnern zu unterstützen. Zusammen mit Holland FinTech wollen wir Amsterdam und Frankfurt näher zusammen bringen“, sagte Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V..

Die Veranstaltung in Frankfurt wird von der ING DiBa gesponsert.

Wenn Sie Interesse haben eine der Veranstaltungen zu besuchen, kontaktieren Sie uns. Weitere Informationen finden Sie unter Amsterdam und Frankfurt .

Kontakte:

Francesca Aliverti, Holland FinTech, francesca@hollandfintech.com

Dr. Jochen Biedermann, Frankfurt Main Finance, jochen.biedermann@fmfinance.de

Frankfurt FinTech Report #1

Die Frankfurter FinTech Szene pulsiert durch Events und neue Initiativen. Bleiben Sie auf dem Laufendem, indem sie Freitags unseren wöchentlichen Rückblick verfolgen.

Accelerator Frankfurt

Die erste Gruppe Start-ups hat ihr viermonatiges Programm bei Accelerator Frankfurt begonnen, einem unabhängiger Accelerator, der Startups durch die Vermittlung von Partnern, Kunden und Investoren zur Investitionsbereitschaft verhilft. Die erste Welle an Startups bestand aus acht Startups: Alyne (RegTech, Compliance als Dienstleistung), Beeeye (Kreditprüfung mithilfe lernfähiger Computer), Cindicis (kontextabhängige Informationsplattform), Fenror7 (Cybersecurity für Unternehmen) Pronteo (Peer-To-Peer FoodTech), Schnellspesen (FinTech, automatisiertes Kostenmanagement), Secured Touched (Cybersecurity für mobile Geräte) and Wroomer (efinance Plattform für Gebrauchtwagen). Das Kick-off Event des Programms kommentierend, betonte Ram Shoham, Gründer von Accelerator Frankfurt: „Das Programm wäre ohne unsere strategischen Partner Atobe, Beiten Burkhardt, d-fine und die firma nicht möglich, welche den Startups die nötigen Services bieten, um ihre Lernkurve zu beschleunigen und ihre Erfolgsaussichten zu erhöhen.“
Frankfurt Main Finance möchte den acht Start-ups, welche unter 150 Bewerbern ausgewählt wurden, gratulieren. Außerdem spielen Start-Up Accelerators eine entscheidende Rolle im sich stetig erweiternden Frankfurter FinTech Ökosystem. FMF unterstützt bereits seit langem Initiativen, Accelerators in die Rhein-Main-Region zu holen und wird dieses Ziel auch weiterhin verfolgen. Accelerator Frankfurt bringt Expertise und Mentoren aus Deutschalnd, Israel und Skandinavien miteinander in Verbindung und kann vor diesem Hintergrund als ausgezeichnetes Beispiel für private Initiative und internationaler Zusammenarbeit betrachtet werden. Erfolgreiche Start-ups sind ein wichtiger Impuls für die lokale Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und lockt Investitionen in die Region an.

Women in FinTech

Am Montagabend fand das von Frankfurt Main Finance ausgerichtete und von Marguerite Arnold initiierte Kick-off-Treffen zur geplanten Veranstaltungsreihe „Women in FinTech“ statt, in dem vor allem die inhaltliche Gestaltung zukünftiger Treffen im Mittelpunkt stand. Im Hinblick auf die zentrale Frage, wie der Anteil von Frauen, nicht nur als Gründerinnen, sondern im gesamten FinTech-Sektor, erhöht werden kann, wurden als grundlegende Stichworte Finanzierungsmöglichkeiten, gesetzliche Rahmenbedingungen Informationsverbreitung, Netzwerkbildung, aber auch die Sichtbarkeit von Frauchen in der FinTech-Branche sowie finanzielle Bildung identifiziert. Dementsprechend sollen zukünftige Women-in-FinTech-Abende anhand dieser Schlagworte strukturiert werden, wobei man sich darauf einigte, sich beim nächsten Treffen am 25. Oktober mit der gesetzlichen Grundlage zur Start-up Gründung zu beschäftigen. Große Einigkeit war unter den Teilnehmern auch in der generellen Überzeugung zu finden, dass Frauen als Nutzerinnen von Finanztechnologie auch an deren Entwicklung beteiligt sein sollten sowie dass ein größerer Anteil an Frauen für die FinTech-Branche von großem Nutzen sein würde, da deren alternative Perspektiven und Sichtweisen der Entwicklung von FinTechs neue Wege ermöglichten.

Start-Up Grind

Am Donnerstag, den 22. September 2016, veranstalte das Frankfurt Startup Grind Team sein siebtes Event, welches im 48sten Stock des PWC Gebäudes im Frankfurter Westend stattfand. Auf diese Weise wurden die Gespräche der dynamischen Frankfurter FinTech Gemeinschaft vor dem offiziellen Programm des Abens, von einem atemberaubenden Ausblick umgeben. Sprecher des Abends waren Hartmut Giesen, verantwortlich für die strategische Entwicklung des Sutor Startup-Platform und Andreas Wiethölter, CMO und Geschäftsführer von Deposit Solutions, einem Hamburger FinTech, welches 2014 ZINSPILOT als B2C Produkt etablierte. Ein Video des Abends kann auf der Facebook-Seite des Start-Up Grind Frankfurt abgerufen werden.

Kommende Frankfurt FinTech Events:

Global Fintech Hubs Federation

FMF Gründungsmitglied der Global FinTech Hubs Federation

Frankfurt Main Finance e.V. freut sich außerordentlich, Gründungsmitglied der Global FinTech Hubs Federation zu sein. Die Initiative, getragen von Mitgliedern wie Innovate Finance und Innotribe ist ein unabhängiges und umfassendes globales Netzwerk enstehender und sich etablierender FinTech Hubs, welches dabei hilft, Innovation in der weltweiten Finanzdienstleistungsbranche zu fördern. Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance e.V., erklärte hierzu: „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance, Frankfurt als globales Ziel für FinTechs zu positionieren. Wir freuen uns darauf, eng mit UK´s Innovate Finance und SWIFT´s Innotribe zusammenzuarbeiten. Beide Partner sind Paradebeispiele für Initiativen, die an der Förderung von FinTechs rund um den Globus arbeiten. Gerade den FinTechs kommt eine zunehmend wichtige Rolle in der Finanzindustrie zu, sie sind daher von größter Bedeutung für die Weiterentwicklung des Finanzplatzes Frankfurt.“

Frankfurt Main Finance ist kein Unbekannter, wenn es um die Förderung von FinTechs geht. Als Initiator des Dialogforums FinTech Frankfurt Rhein-Main arbeitet der Verein an der stetigen Entwicklung des FinTech Ökosystems in der Region. Ein Ziel des Dialogforums wird mit der Eröffnung des neuen FinTech Hubs in Frankfurt, des Tech Quartier, im Oktober erreicht. Mit der Unterstützung einer Vielzahl von Initiativen in der gesamten Region konnte Frankfurt Main Finance zudem den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmern, Wissenschaftlern, Behörden, Politiker und Finanzinstitutionen fördern und damit die weitere Entwicklung des Finanzplatzes Frankfurt als Ziel für FinTechs und Innovation stärken. Zudem konnte im Mai 2016 mit dem Flagshipevent „Frankfurt Finance Summit“ ein ganz besonderes Augenmerk auf die Themen Digitalisierung und FinTech gelenkt werden. Unter dem Titel On the Move – the Future of Finance  diskutierten Bänker, Politiker, Mitglieder der Regulierungsbehörden und Vertreter der Wirtschaft über die aktuellen Trends zur Digitalisierung und deren Folgen für die Industrie.

Ausbau internationaler Netzwerke über die Global FinTech Hubs Federation

Da sich der FinTech Sektor global entwickelt ist es entscheidend, eine  internationale Gemeinschaft zu schaffen. Die Global FinTech Hubs Federation bringt FinTech Hubs zusammen und bietet eine neutrale, grenzübergreifende Plattform, um eine bessere Zusammenarbeit, Engagement und Wissensaustausch innerhalb dieser wachsenden globalen Gemeinschaft zu fördern. Darüber hinaus ist Frankfurt Main Finance bestrebt, die Beziehungen zu anderen FinTechs und Finanzzentren der Welt zu erhalten und weiter zu entwickeln. Das internationale Netzwerk hat den Auftrag, die Zusammenarbeit zwischen FinTech Zentren zu unterstützen und steht für einen produktiven Dialog über die Bedürfnisse junger FinTech Unternehmen in einem globalen Umfeld. „Wir unterstützen aktiv deutsche FinTech Unternehmen dabei, international zu expandieren. Über unser globales Netzwerk helfen wir ihnen, leichter Fachleute, Kunden oder Investoren in unseren Partner-Hubs zu finden. Darüber hinaus heißen wir internationale FinTech Unternehmen in Frankfurt Rhein-Main, dem führenden Finanzzentrum der Eurozone willkommen und  bieten ihnen eine erstklassige Infrastruktur sowie einen einfachen Zugang zu Kapital, Fachwisssen und regulatorischem Know-how. Über die Global FinTech Hubs Federation werden wir unser Netzwerk erweitern und sind sehr gespannt auf den Austausch von Wissen und die Kooperation mit anderen führenden FinTech Hubs und Gemeinschaften“, so Dr. Jochen Biedermann, Senior Advisor von Frankfurt Main Finance.

FinTechs in der Region Frankfurt Rhein-Main

In den vergangenen Jahren hat sich die Region Frankfurt Rhein-Main zu einem dynamischen Zentrum bei der Entwicklung von FinTechs entwickelt. Folgt man einer EY Studie von 2016, ist die Zahl der FinTech Unternehmen in der Region von 2015 bis Anfang 2016 um 22 %, auf 56 angestiegen. Die Studie verdeutlicht zudem das gewaltige Wachstum bei den Investitionen in deutsche FinTech Unternehmen, welches 2015 bei 1,2 Milliarden € lag. Zusätzlich ist der Finanzplatz Frankfurt die Heimat von zahlreichen FinTech Zentren, wie beispielsweise dem im Aufbau befindlichen Tech Quartier, dem Main Incubator, dem FinTech Headquarter, dem Deutsche Börse Venture Network’s FinTech Hub, dem Accelerator Frankfurt und dem Goethe University’s Unibator.

FMF beim Symposium Globalization of FinTech in Korea

Auf Einladung des Global FinTech Research Institute in Seoul und in Anwesenheit von führenden koreanischen Politikern hat Dr. Biedermann eine Keynote beim Annual Symposium Globalization of FinTech in Korea gehalten. In seinem Vortrag hat er die Standortinitiative Dialogforum FinTech Frankfurt Rhein-Main, deren Ergebnisse sowie die Lokation des neuen FinTech-Zentrums vorgestellt und die weiteren Schritte zur Vertiefung der bestehenden Kooperation mit Korea im Bereich FinTech motiviert. Zusätzlich hat er einige koreanische FinTech-Unternehmen besucht und Werbung für ein Engagement in Frankfurt gemacht. Mit Finotek ist bereits eines dieser FinTech-Unternehmen im Frankfurt Rhein-Main aktiv und wird ab August einen Vertreter vor Ort haben. In einer weiteren Keynote hat er über die internationalen Entwicklungen in den Bereichen FinTech und Blockchain beim koreanischen Computer-Kongress in Jeju-City referiert.

 

Der nächste Frankfurt-Besuch einer koreanischen FinTech-Delegation wird für Ende Oktober erwartet.