Study the Future: neue FinTech-Vertiefung im Bachelor an der Frankfurt School

Zum Wintersemester 2016/17 bietet die Frankfurt School of Finance & Management die neue Spezialisierung „Digital Innovation and FinTech“ in ihrem Bachelor-Studium in Business Administration an. Launch-Partner und maßgeblicher Initiator ist die FinTech Group AG; sie fördert 20 Studierende durch eine hälftige Übernahme der Studiengebühren. Zusätzlich können sie bei der FinTech Group im Rahmen des dualen Studiengangs als Trainees erste Berufserfahrung sammeln.

„Durch IT-gestützte Innovationen entstehen enorme Potenziale. Hier in Frankfurt geht es vor allem um FinTechs“, so Professor Dr. Udo Steffens, Präsident der Frankfurt School. „Jetzt schaffen wir das erste Studienangebot, das junge Leute darauf vorbereitet, diese Chancen in Produkte und Services umzusetzen. Die FinTech Group hat sich als echter Sparringspartner bei der Entwicklung des Programms erwiesen. Die Kooperation wird vor allem den Studierenden zugutekommen.“

Frank Niehage, CEO der FinTech Group, ist wesentlicher Ideengeber für die neue Vertiefung. Er kommentiert: „Um die Digitalisierung in der Finanzbranche auch in Zukunft in Deutschland voranzubringen, benötigen wir engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter insbesondere am Standort Frankfurt. Nur mit ihnen können wir Marktchancen wahrnehmen und unser Wachstum realisieren. Wir freuen uns, mit der Frankfurt School einen exzellenten Partner gefunden zu haben, mit dem wir die Idee für das erste FinTech-Studienangebot schnell und dynamisch umsetzen können. Unser großes, gemeinsames Ziel ist es, den Studierenden vielversprechende Karriereperspektiven aufzuzeigen und andere Unternehmen einzuladen, sich an dem Thema zu beteiligen.“

Um die Studierenden zusätzlich zu motivieren, wird die FinTech Group AG den drei Jahrgangsbesten jeweils einen Arbeitsvertrag anbieten. Beim Bachelor Day am Samstag, dem 30. April 2016, stellte die Frankfurt School die neue Vertiefung vor. Auch die FinTech Group wurde mit einem Stand dabei.

Das Bachelor-Studium Business Administration mit der Vertiefung Digital Innovation and FinTech dauert sieben Semester. Es wird im 3-Tage-Modell angeboten. Während der Vorlesungszeit sind die Studierenden drei Tage in der Woche, auch samstags, an der Frankfurt School und drei weitere Tage im Unternehmen. Die Frankfurt School freut sich auf weitere Unternehmen aus allen Branchen, die Studierende in der Bachelor-Vertiefung Digital Innovation and Fintech als Praktikanten, Werkstudenten oder Trainees beschäftigen.

Erfolgreiche Absolventen erwerben den Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.). Das Studium beginnt am 29. August, Bewerbungsschluss ist in diesem Jahr der 30. Juni. Studierende müssen eine Hochschulzugangsberechtigung nachweisen und das Bewerbungsverfahren der Frankfurt School und der FinTech Group erfolgreich durchlaufen. Die Studiengebühren liegen bei 6.650 Euro pro Semester, von denen die FinTech Group die Hälfte übernimmt.

FinTechGermany Award prämiert beste FinTechs

Frankfurt am Main, 12. Mai 2016. Der Finanzplatz Frankfurt zeichnet zukünftig die erfolgsversprechendsten FinTech-Unternehmen aus. Eine hochrangig besetzte Jury trifft die Auswahl aus einer Investorenperspektive. Auf dem Prüfstand steht dabei die Werthaltigkeit der jungen Unternehmen.

FinTech-Unternehmen mit besonders werthaltigen, erfolgreichen oder zukunftsversprechenden Geschäftsmodellen haben ab diesem Jahr die Chance auf einen Gründerpreis. Dabei werden FinTech/ InsurTech-Unternehmen identifiziert, die aus der Sicht der Investoren ein besonders hohes Potential haben. Die drei wichtigsten Faktoren sind: Finanzierbarkeit, Skalierbarkeit und Exit-Fähigkeit der Unternehmen. Die jährliche Verleihung des FinTechGermany Award hat das Ziel, die deutsche FinTech-Gemeinschaft sowie deren Finanzierung zu fördern.

Im Hinblick auf den FinTech-Standort Frankfurt begrüßt das Jury-Mitglied und Sprecher des Präsidiums von Frankfurt Main Finance, Dr. Lutz Raettig die Ausschreibung des Preises: „Für den Finanzplatz Frankfurt ist der Preis eine perfekte Ergänzung der FinTech-Landschaft. Auch das geplante FinTech-Zentrum wird von der Attraktivität für nationale und internationale Investoren profierten. Auch Anwender und Regulatoren sehen hierin einen Vorteil. Frankfurt ist ein internationaler Finanzplatz, der optimale Bedingungen für die erfolgreiche Entwicklung von FinTech-Unternehmen bietet.“

Der Vorsitzende der Jury und Vorstandsvorsitzende der Business Angels FrankfurtRheinMain e.V., Andreas Lukic, sieht in der Fortführung des Preises im Rahmen der Frankfurter FinTech-Center-Initiative ein starkes Signal: „Dies ist das optimale Umfeld für unsere Aktivitäten und damit können wir den teils schwierigen Zugang zu institutionellem Kapital sowie Fördermitteln erleichtern und andererseits weiteres Privatkapital für FinTech-Unternehmen mobilisieren.“

Der Preis wird gemeinsam von Frankfurt Main Finance, Business Angels Frankfurt RheinMain und der WM Gruppe (Börsen-Zeitung) verliehen. Hauptsponsoren des Preises sind die Deutsche Bank und die Deutsche Börse. Eine renommierte Jury aus FinTech-Experten und namhaften Vertretern der Finanzbranche wird die spannendsten FinTech-Unternehmen in vier Kategorien auswählen.

Fakten zum Gründerpreis „FinTechGermany Award“

Der Preis wir in den folgenden Kategorien an FinTech-Unternehmen verliehen:

  1. Seed-/Early Stage
  2. Later Stage
  3. Growth Stage
  4. Foreign new entrant to Germany

Die ersten drei Kategorien sind absichtlich nicht auf deutsche FinTech-Unternehmen beschränkt.

Der Gründerpreis soll FinTechs sowie InsurTechs Zugang und Visibilität im Investorenumfeld von der Gründung bis zur Börse sowie relevante Rückmeldung zu deren Werthaltigkeit geben.

Kontakt für Anfragen seitens Gründern, Investoren und der Presse:

Business Angels FrankfurtRheinMain e.V. (BA-FRM) (www.ba-frm.de) ist das zentrale Forum für Wachstumsunternehmen auf Kapitalsuche und für betreuende Privatinvestoren aus ganz Deutschland. Die Organisation versteht sich als Förderer der jungen Unternehmergeneration insbesondere im Rhein-Main-Gebiet und hilft, eine speziell bei Innovatoren klaffende Finanzierungslücke zu schließen. Das Netzwerk setzt sich in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dafür ein, das Konzept der Business Angels als wichtigen Bestandteil der Gründerförderung zu stärken.

Andreas Lukic, Vorsitzender des Vorstands, alu@valuenet-capital.de
Frank Müller, Geschäftsführender Vorstand, info@ba-frm.de
069 . 2197-1591, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main

 

Download: die Pressemeldung im PDF Format

Frankfurt Finance Summit 2016: Herausforderung Digitalisierung

Der Countdown läuft! Am 12. Mai findet der sechste Frankfurt Finance Summit statt unter dem Motto „On the move – The Future of Finance“. Im Vorfeld der hochkarätigen Konferenz geben drei namhafte Sprecher einen Ausblick auf spannende Themen.

Dr. Lutz R. Raettig, Chairman of the Executive Committee, Frankfurt Main Finance

„It’s a real game changer: We may be talking about tectonic moves or tectonic changes. We are all invited to discuss with prominent practitioners, with central bankers, with politicians, among all is our Finance Minister, Dr. Wolfgang Schäuble. So we are looking forward to go through a very interesting and exciting program with you.“

Carl-Ludwig Thiele, Member of the Executive Board, Deutsche Bundesbank

„Yet, we are at the beginning of a very interesting development. And right now, we are only just beginning to understand its impact on the financial system and the way we bank in the future.“

Roland Boekhout, Chairman of the Management Board, ING-DiBa AG

„Digitalization, the Internet of Everything and Industry 4.0 – they offer massive changes to all kind of industries, including financial services and banking in particular. Massive challenges to move along, but also massive opportunities to offer more convenience services to our customers.“

Frankfurt Finance Summit: Digitalisierung im Fokus

Das zweite Panel des Frankfurt Finance Summit „On the Move“ am 12. Mai 2016 befasst sich mit dem Schwerpunkt „Digitalisation – The Dawning of FinTechs“. Weiterlesen

FinTechGermany Award

Jahrbuch 2016: Hessen fördert FinTechs

Welchen Beitrag leistet das Land Hessen, ein lebendiges FinTech-Ökosystem in der Region zu schaffen? Dazu äußert sich Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im neuen Jahrbuch von Frankfurt Main Finance.

Die Digitalisierung erfasst zunehmend auch den Finanzsektor und stellt insbesondere Banken, Börsen und Versicherungen in immer kürzer werdenden Zeiträumen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig verändern sich durch die neuen technologischen Möglichkeiten auch die Bedürfnisse und das Verhalten von Kunden grundlegend. Damit muss die Finanzbranche Schritt halten und in neue Produkte, Prozesse, Technologien sowie Sicherheit investieren. Eine große Anzahl junger Finanztechnologie-Unternehmen, FinTechs, hat sich gebildet. Sie können in der nächsten Dekade bis zu 60 Prozent des Gewinns traditioneller Banken im Privatkundengeschäft sowie 40 Prozent ihres Umsatzes übernehmen.

Diesen Veränderungen stellen sich sowohl der Finanzplatz Frankfurt als auch die Hessische Landesregierung. Sie wollen dazu beitragen, dass sich der Finanzplatz zu einem international führenden FinTech-Hub weiterentwickelt.

Dazu bietet die Metropolregion Frankfurt ideale Voraussetzungen. Keine andere Region Deutschlands oder Europas bietet eine ähnliche geografische Verknüpfung von Informations- und Kommunikationstechnologie mit Finanzdienstleistungen. So gibt es renommierte und international anerkannte wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten wie die Goethe-Universität und die Frankfurt School of Finance & Management sowie herausragende Adressen für IT.

Dabei ist der Finanzplatz weit mehr als ein potenzieller Geldgeber und Wachstumsförderer der FinTechs. Vielmehr trifft deren Innovationskraft auf die Finanzkraft und das Know-how des wichtigsten Finanzplatzes der Eurozone und Kontinentaleuropas.

Alle Standortvorteile bieten gerade für neue Finanztechnologien enorme Chancen, die bereits heute umfassend genutzt werden. Denn im Unterschied zu den typischen Gründerstädten waren es in Frankfurt bisher weniger Start-up-Unternehmen, sondern vielfach etablierte Finanz- oder IT-Dienstleister, die innovative Finanztechnologien entwickelt haben.

Im Interesse der Fortentwicklung des Finanzplatzes Frankfurt muss und will die Hessische Landesregierung noch stärker dazu beitragen, den Start-up-Bereich und die Gründerszene zu fördern, um auch die Talente aus Hochschulen sowie die hochkompetenten Mitarbeiter der Finanzindustrie mit eigener Geschäftsidee zu halten. Dank der Vielzahl hochengagierter Akteure hat sich das Ökosystem in den letzten Jahren erheblich entwickelt.

Das Land Hessen kann wesentlich dazu beitragen, die Vielzahl bestehender Aktivitäten zu koordinieren und zu bündeln, um das sich dynamisch entwickelnde FinTech-Ökosystem weiter voranzubringen. In den bisherigen Gesprächen hat sich ein Punkt besonders herauskristallisiert: Die Einrichtung und Etablierung eines zentralen Ortes, der FinTechs unter anderem günstigen und attraktiven Büroraum, Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch sowie Zugang zu Beratung und Investoren bietet. Darüber hinaus fördert das Land durch zinsvergünstigte Darlehen, Gründerfonds, Beteiligungen und Bürgschaften. Auch der Aufbau und Betrieb eines FinTech-Clusters werden unterstützt.

Insgesamt soll ein lebendiges Ökosystem entstehen, das verschiedene von Finanzplatzakteuren betriebene Start-up-Zentren beinhaltet, die unterschiedliche Ausrichtungen und Profile vorweisen und sich gegenseitig Anregung geben können. Zudem wird das Land seinen Anteil dazu leisten, die vorhandenen Stärken und Vorteile, die die Region bereits schon heute bietet, auf nationaler und internationaler Ebene besser zu vermarkten.

Frankfurt Finance Summit: On the Move

Der sechste „Frankfurt Finance Summit“ findet statt am Donnerstag, 12. Mai 2016. Unter dem Motto „On the Move – The Future of Finance“ diskutieren namhafte Finanzexperten, darunter Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen und Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Themen der Panels sind:

  • Redefining Banking – Regulatory and Economic Challenges
  • Digitalisation – The Dawning of FinTechs
  • Tectonic shift – Where will finance move to?

Die Konferenz findet statt im „Kap Europa“, Messe Frankfurt. Konferenzsprache ist Englisch.
Das Programm finden Sie hier.

Fintech Studie

Rhein-Main-Neckar ist Deutschlands dynamischste FinTech-Region

Im deutschen FinTech-Sektor herrscht Gründerstimmung. Insbesondere die Region Rhein-Main-Neckar hat in jüngster Zeit deutlich an Dynamik zugelegt: So stieg die Zahl der FinTech-Unternehmen hier im vergangenen Jahr um 22 Prozent auf 56 Unternehmen. Im übrigen Bundesgebiet lag diese Rate bei 13 Prozent. Damit steht die Region Rhein-Main-Neckar im deutschlandweiten Vergleich auf Rang zwei und nicht mehr allzu weit hinter Berlin und deutlich vor München.

Diese Ergebnisse erzielte die Studie „German FinTech landscape: opportunity for Rhein-Main-Neckar“, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY im Auftrag von Frankfurt Main Finance im März 2016 vorlegte.

Deutschlandweit stieg die Zahl der jungen FinTechs 2015 um 32 auf 250 Unternehmen. Das Volumen an investiertem Risikokapital hat sich von rund 200 Mio. Euro 2014 auf 576 Mio. Euro fast verdreifacht. Rund 13.000 Beschäftigte sind in der jungen Branche tätig.

Auch im internationalen Vergleich hat Deutschland der Studie zufolge zuletzt stark aufgeholt. Es wird erwartet, dass Deutschland und insbesondere die Region um Frankfurt künftig eine noch größere Rolle spielen werden, wenn das geplante Frankfurter FinTech-Zentrum realisiert wird.

Download Studie

FinTech-Standort Frankfurt mit großem Wachstumspotenzial

In Kooperation mit Frankfurt Main Finance hat das Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) im Oktober 2015 die Analyse „Positioning of the Rhein-Main Region as an attractive FinTech Hub“ erstellt. Erstmalig wurde eine  Bestandsaufnahme erhoben, um den Status und die Entwicklungsmöglichkeiten deutscher FinTech-Zentren zu beschreiben. Dazu wurden Vertreter etablierter Institutionen, aus der Politik, Regulatoren sowie FinTechs befragt. Das ermutigende Fazit: Frankfurt besitze großes Potenzial, das jedoch noch nicht ausgeschöpft sei.

 

FinTech Meetup setzt Fokus auf InsurTech

Die Dynamik rund um das Thema FinTech hat die gesamte Region Rhein-Main-Neckar erfasst. Dies wird nicht nur an der Vielzahl neu entstehender Unternehmen deutlich, sondern auch in den Veranstaltungen, welche die Thematik aufgreifen. Gerade in Frankfurt sind die Palette und die Auswahl der Veranstaltungen enorm vielfältig. Einen ganz besonders spannenden Abend organsierte Meetup am 9. März: In den Räumen der Goethe Universität. Hier dreht sich alles um das spezielle Thema InsurTech. Bei kleinen Leckereien, die von Frankfurt Main Finance gesponsert wurden, konnten drei großartige Redner in die Materie einführen und auf die spezielle Thematik eingehen.

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Frankfurt digital:
22 Prozent mehr FinTechs in 2015

Rhein-Main-Neckar ist Deutschlands dynamischste FinTech-Region

Die Gründerkultur nimmt gerade beim Thema FinTech immer weiter an Fahrt auf. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 1,2 Mrd. Euro in FinTech Unternehmen investiert und die 250 FinTech-Unternehmen beschäftigen deutschlandweit schon etwa 13.000 Menschen. Damit ist die Bundesrepublik Deutschland der zweitgrößte FinTech-Standort in Europa und der viertgrößte der Welt. Führend in diesem Bereich sind Berlin und die Region Rhein-Main-Neckar. Besonders erfreulich ist die Dynamik mit der sich der Standort entwickelt. Gerade im Raum Rhein-Main-Neckar stieg die Zahl der FinTechs im Jahr 2015 um 22 auf 56 Prozent.  Weiterlesen