Frankfurt Finance Summit: Digitalisierung im Fokus

Das zweite Panel des Frankfurt Finance Summit „On the Move“ am 12. Mai 2016 befasst sich mit dem Schwerpunkt „Digitalisation – The Dawning of FinTechs“. Weiterlesen

FinTechGermany Award

Jahrbuch 2016: Hessen fördert FinTechs

Welchen Beitrag leistet das Land Hessen, ein lebendiges FinTech-Ökosystem in der Region zu schaffen? Dazu äußert sich Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im neuen Jahrbuch von Frankfurt Main Finance.

Die Digitalisierung erfasst zunehmend auch den Finanzsektor und stellt insbesondere Banken, Börsen und Versicherungen in immer kürzer werdenden Zeiträumen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig verändern sich durch die neuen technologischen Möglichkeiten auch die Bedürfnisse und das Verhalten von Kunden grundlegend. Damit muss die Finanzbranche Schritt halten und in neue Produkte, Prozesse, Technologien sowie Sicherheit investieren. Eine große Anzahl junger Finanztechnologie-Unternehmen, FinTechs, hat sich gebildet. Sie können in der nächsten Dekade bis zu 60 Prozent des Gewinns traditioneller Banken im Privatkundengeschäft sowie 40 Prozent ihres Umsatzes übernehmen.

Diesen Veränderungen stellen sich sowohl der Finanzplatz Frankfurt als auch die Hessische Landesregierung. Sie wollen dazu beitragen, dass sich der Finanzplatz zu einem international führenden FinTech-Hub weiterentwickelt.

Dazu bietet die Metropolregion Frankfurt ideale Voraussetzungen. Keine andere Region Deutschlands oder Europas bietet eine ähnliche geografische Verknüpfung von Informations- und Kommunikationstechnologie mit Finanzdienstleistungen. So gibt es renommierte und international anerkannte wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten wie die Goethe-Universität und die Frankfurt School of Finance & Management sowie herausragende Adressen für IT.

Dabei ist der Finanzplatz weit mehr als ein potenzieller Geldgeber und Wachstumsförderer der FinTechs. Vielmehr trifft deren Innovationskraft auf die Finanzkraft und das Know-how des wichtigsten Finanzplatzes der Eurozone und Kontinentaleuropas.

Alle Standortvorteile bieten gerade für neue Finanztechnologien enorme Chancen, die bereits heute umfassend genutzt werden. Denn im Unterschied zu den typischen Gründerstädten waren es in Frankfurt bisher weniger Start-up-Unternehmen, sondern vielfach etablierte Finanz- oder IT-Dienstleister, die innovative Finanztechnologien entwickelt haben.

Im Interesse der Fortentwicklung des Finanzplatzes Frankfurt muss und will die Hessische Landesregierung noch stärker dazu beitragen, den Start-up-Bereich und die Gründerszene zu fördern, um auch die Talente aus Hochschulen sowie die hochkompetenten Mitarbeiter der Finanzindustrie mit eigener Geschäftsidee zu halten. Dank der Vielzahl hochengagierter Akteure hat sich das Ökosystem in den letzten Jahren erheblich entwickelt.

Das Land Hessen kann wesentlich dazu beitragen, die Vielzahl bestehender Aktivitäten zu koordinieren und zu bündeln, um das sich dynamisch entwickelnde FinTech-Ökosystem weiter voranzubringen. In den bisherigen Gesprächen hat sich ein Punkt besonders herauskristallisiert: Die Einrichtung und Etablierung eines zentralen Ortes, der FinTechs unter anderem günstigen und attraktiven Büroraum, Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch sowie Zugang zu Beratung und Investoren bietet. Darüber hinaus fördert das Land durch zinsvergünstigte Darlehen, Gründerfonds, Beteiligungen und Bürgschaften. Auch der Aufbau und Betrieb eines FinTech-Clusters werden unterstützt.

Insgesamt soll ein lebendiges Ökosystem entstehen, das verschiedene von Finanzplatzakteuren betriebene Start-up-Zentren beinhaltet, die unterschiedliche Ausrichtungen und Profile vorweisen und sich gegenseitig Anregung geben können. Zudem wird das Land seinen Anteil dazu leisten, die vorhandenen Stärken und Vorteile, die die Region bereits schon heute bietet, auf nationaler und internationaler Ebene besser zu vermarkten.

Frankfurt Finance Summit: On the Move

Der sechste „Frankfurt Finance Summit“ findet statt am Donnerstag, 12. Mai 2016. Unter dem Motto „On the Move – The Future of Finance“ diskutieren namhafte Finanzexperten, darunter Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen und Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Themen der Panels sind:

  • Redefining Banking – Regulatory and Economic Challenges
  • Digitalisation – The Dawning of FinTechs
  • Tectonic shift – Where will finance move to?

Die Konferenz findet statt im „Kap Europa“, Messe Frankfurt. Konferenzsprache ist Englisch.
Das Programm finden Sie hier.

Fintech Studie

Rhein-Main-Neckar ist Deutschlands dynamischste FinTech-Region

Im deutschen FinTech-Sektor herrscht Gründerstimmung. Insbesondere die Region Rhein-Main-Neckar hat in jüngster Zeit deutlich an Dynamik zugelegt: So stieg die Zahl der FinTech-Unternehmen hier im vergangenen Jahr um 22 Prozent auf 56 Unternehmen. Im übrigen Bundesgebiet lag diese Rate bei 13 Prozent. Damit steht die Region Rhein-Main-Neckar im deutschlandweiten Vergleich auf Rang zwei und nicht mehr allzu weit hinter Berlin und deutlich vor München.

Diese Ergebnisse erzielte die Studie „German FinTech landscape: opportunity for Rhein-Main-Neckar“, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY im Auftrag von Frankfurt Main Finance im März 2016 vorlegte.

Deutschlandweit stieg die Zahl der jungen FinTechs 2015 um 32 auf 250 Unternehmen. Das Volumen an investiertem Risikokapital hat sich von rund 200 Mio. Euro 2014 auf 576 Mio. Euro fast verdreifacht. Rund 13.000 Beschäftigte sind in der jungen Branche tätig.

Auch im internationalen Vergleich hat Deutschland der Studie zufolge zuletzt stark aufgeholt. Es wird erwartet, dass Deutschland und insbesondere die Region um Frankfurt künftig eine noch größere Rolle spielen werden, wenn das geplante Frankfurter FinTech-Zentrum realisiert wird.

Download Studie

FinTech-Standort Frankfurt mit großem Wachstumspotenzial

In Kooperation mit Frankfurt Main Finance hat das Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) im Oktober 2015 die Analyse „Positioning of the Rhein-Main Region as an attractive FinTech Hub“ erstellt. Erstmalig wurde eine  Bestandsaufnahme erhoben, um den Status und die Entwicklungsmöglichkeiten deutscher FinTech-Zentren zu beschreiben. Dazu wurden Vertreter etablierter Institutionen, aus der Politik, Regulatoren sowie FinTechs befragt. Das ermutigende Fazit: Frankfurt besitze großes Potenzial, das jedoch noch nicht ausgeschöpft sei.

 

FinTech Meetup setzt Fokus auf InsurTech

Die Dynamik rund um das Thema FinTech hat die gesamte Region Rhein-Main-Neckar erfasst. Dies wird nicht nur an der Vielzahl neu entstehender Unternehmen deutlich, sondern auch in den Veranstaltungen, welche die Thematik aufgreifen. Gerade in Frankfurt sind die Palette und die Auswahl der Veranstaltungen enorm vielfältig. Einen ganz besonders spannenden Abend organsierte Meetup am 9. März: In den Räumen der Goethe Universität. Hier dreht sich alles um das spezielle Thema InsurTech. Bei kleinen Leckereien, die von Frankfurt Main Finance gesponsert wurden, konnten drei großartige Redner in die Materie einführen und auf die spezielle Thematik eingehen.

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Frankfurt digital:
22 Prozent mehr FinTechs in 2015

Rhein-Main-Neckar ist Deutschlands dynamischste FinTech-Region

Die Gründerkultur nimmt gerade beim Thema FinTech immer weiter an Fahrt auf. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 1,2 Mrd. Euro in FinTech Unternehmen investiert und die 250 FinTech-Unternehmen beschäftigen deutschlandweit schon etwa 13.000 Menschen. Damit ist die Bundesrepublik Deutschland der zweitgrößte FinTech-Standort in Europa und der viertgrößte der Welt. Führend in diesem Bereich sind Berlin und die Region Rhein-Main-Neckar. Besonders erfreulich ist die Dynamik mit der sich der Standort entwickelt. Gerade im Raum Rhein-Main-Neckar stieg die Zahl der FinTechs im Jahr 2015 um 22 auf 56 Prozent.  Weiterlesen

Fintech Studie

Rhein-Main-Neckar ist Deutschlands dynamischste FinTech-Region

  • 2015 wurden in Deutschland 1,2 Mrd. Euro in FinTech Unternehmen investiert
  • 250 FinTech-Unternehmen beschäftigen deutschlandweit etwa 13.000 Menschen
  • Deutschland ist zweitgrößter FinTech-Standort in Europa – hinter Großbritannien und viertgrößter der Welt
  • Berlin und die Region Rhein-Main-Neckar sind die führenden Standorte in Deutschland
  • Zahl der FinTechs im Raum Rhein-Main-Neckar stieg 2015 um 22 Prozent auf 56

Im deutschen FinTech-Sektor herrscht Gründerstimmung: Die Zahl der jungen Technologie-Unternehmen im Bereich Finanzdienstleistungen (FinTech) stieg im vergangenen Jahr um 32 auf 250. Das Volumen an Risikokapital, das in diese Jungunternehmen investiert wurde, hat sich sogar von ca. 200 Millionen Euro im Vorjahr auf 576 Millionen Euro fast verdreifacht. In Europa hat nur Großbritannien die Nase vorn: Dort wurden 707 Millionen Euro investiert. Die britischen FinTech-Unternehmen beschäftigen aktuell etwa 61.000 Menschen, in Deutschland liegt die Zahl der Beschäftigten bei 13.000. Berücksichtigt man den Kauf von 360T durch die Deutsche Börse, wurden 2015 sogar rund 1,2 Milliarden Euro in deutsche FinTech-Unternehmen investiert.  Weiterlesen

Frankfurt Main Finance Jahrbuch 2016: On the Move – das Video

Die Autoren aus unserem Jahrbuch äußern sich zum Thema Fintech und Frankfurt.

Koreanische FinTechs besuchen den Finanzplatz Frankfurt

Frankfurt am Main, 5. Oktober 2015: Anlässlich der Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung besuchte eine 14-köpfige südkoreanische Delegation unter der Leitung des Kongressabgeordneten Kim Jeong Hoon (im Bild mit Angela Merkel während des Empfangs) den Finanzplatz Frankfurt. Die Delegation umfasste führende FinTech Unternehmen wie YAP Global, Finotek, Yello Finance Group und Datastreams corp. Auf Initiative von Frankfurt Main Finance fand in der Frankfurter Wirtschaftsförderung ein intensiver Austausch mit den Frankfurter Hochschulen sowie führenden deutschen FinTech Unternehmen über die Stadtgrenzen hinaus und dem Maininkubator statt. Weiterlesen