Ausgezeichnete Start-ups – FinTechGermany Awards vergeben

Top-Leistung in schwierigen Zeiten: Acht Finanz-Startups sind am 17. September 2020 in Frankfurt mit den FinTechGermany Awards ausgezeichnet worden – seit fünf Jahren der wichtigste FinTech-Preis im deutschsprachigen Raum. Bei der Verleihung feierten in den Tatcraft New Hardware Studios gut 200 FinTech- und InsurTech-Enthusiasten, Banker und Investoren die Gewinner. Den Livestream verfolgten zahlreiche weitere Interessierte.

Die begehrte Auszeichnung wurde in acht Kategorien vergeben:

  • Kategorie
  • Seed Stage
  • Early Stage
  • Late Stage
  • Growth Stage
  • Foreign New Entrant to Germany
  • Insurtech
  • Artificial Intelligence
  • Blockchain
  • 1. Platz
  • Tangany
  • Myos
  • Penta
  • Raisin
  • Qonto
  • Getsafe
  • Hawk AI
  • Cashlink

Insgesamt hatten sich mehr als 220 Startups und Scaleups aus Deutschland und weltweit Anfang des Jahres beworben oder wurden von der Jury nominiert. Die Jury hat anschließend eine Shortlist von 43 Startups erarbeitet. Vergeben wird der prestigeträchtige FintechGermany Award bereits seit 2016 – dieses Mal fand die Verleihung wegen der Corona-Pandemie und der deshalb nötigen Hygiene- und Abstandsregeln erstmals als hybrides Event statt und nicht wie üblich im Tech Quartier an der Frankfurter Messe.

Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer WM Gruppe/Börsen-Zeitung, die den Award seit 2016 als Medienpartner und Mitveranstalter begleitet, sagt: „Zum fünften Mal wurden die FinTech Germany Awards vergeben und wieder einmal zeigte sich, wie hoch die Leistungsdichte bei den jungen und innovativen Unternehmen der Finanzbranche ist. Ein großes Lob allen Teilnehmern, alle Bewerbungen hatten eine hohe Qualität, die sich auch im internationalen Vergleich wirklich sehen lassen kann.“

Michael Mellinghoff, Managing Director von TechFluence UK, Co-Organisator und Co-Head der Jury: „Für die hochkarätig besetzte, 19-köpfige Jury war es dieses Jahr eine ganz besondere Herausforderung, die Top-FinTechs aus ganz Deutschland unter so vielen wirklich großartigen Bewerbungen aufzuspüren. Besonders freut uns, dass es dieses Jahr mit Raisin ein Unternehmen geschafft hat, unseren Award bereits zum zweiten Mal mit nach Hause zu nehmen.“

Dr. Lutz Raettig, Präsident der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance: „Die diesjährige Auflage des FinTechGermany Awards hat erneut unter Beweis gestellt, dass junge Finanzunternehmen sich neben den Platzhirschen etablieren können und die Quelle an Ideen für neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen nicht versiegt.“

Die vollständige Liste der Platzierten:

  • Kategorie
  • Seed Stage
  • Early Stage
  • Late Stage
  • Growth Stage
  • Foreign
  • Insurtech
  • Artificial Intelligence
  • Blockchain
  • 1. Platz
  • Tangany
  • Myos
  • Penta
  • Raisin
  • Qonto
  • Getsafe
  • Hawk AI
  • Cashlink
  • 2. Platz
  • Spherity
  • Trade Republic
  • Fraugster
  • N26
  • SumUp
  • -*
  • -*
  • -*
  • 3. Platz
  • Crypto Tax
  • Arabesque S-Ray
  • FinTecSystems
  • Mambu
  • Klarna
  • -*
  • -*
  • -*

*In den Kategorien Insurtech, Artificial Intelligence und Blockchain wurden keine zweiten und dritten Plätze vergeben.

Impressionen FintechGermany Award 2020

 

Fotos: Kaleidomania / Axel Gaube

Börsenplatz – Der Podcast rund um die Finanzwelt: Folge #1 mit Hubertus Väth

In der ersten Podcast-Folge der Deutschen Börse spricht Sven Schumann, Senior Vice President Community Development bei der Deutschen Börse, mit Hubertus Väth, Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance, über die Rolle der Banken in der aktuellen Wirtschaftskrise, den Brexit und die Zukunft des Finanzplatzes Frankfurt.

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Vier Jahre nach dem Brexit-Votum – Frankfurt größter Gewinner

Morgen jährt sich der Tag des Brexit-Votums zum vierten Mal. Großbritannien ist nicht mehr Mitglied der Europäischen Union, der Streit um die Bedingungen des Austritts dauert an und könnte sogar noch in die Verlängerung gehen. Weiterlesen

Welt-Dachverband der Finanzzentren veröffentlicht Bericht zum Thema “The role of financial centers in driving economic growth“

Im Jahr 2018 haben sich Vertreter führender internationaler Finanzzentren aus der ganzen Welt versammelt, um eine neue strategische Initiative anzukündigen: den Weltverband der internationalen Finanzzentren (WAIFC). Die WAIFC ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Belgien. Sie repräsentiert führende internationale Finanzzentren und erleichtert ihre Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch.

Im Kontext der gegenwärtigen Unsicherheiten mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und den Anzeichen eines weltweit verlangsamten Wachstums, müssen die Finanzzentren eine noch wesentlichere Rolle spielen, um eine notwendige Erholung und die Ausrichtung der Volkswirtschaften auf eine nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung sozialer Bedürfnisse zu begleiten.

Die WAIFC hat zusammen mit ihrem Mitglied Casablanca Finance City einen Bericht über die „Rolle von Finanzzentren bei der Förderung des Wirtschaftswachstums“ veröffentlicht, in dem die Breite und Vielfalt der Aktivitäten von Finanzzentren bei der Finanzierung ihrer Realwirtschaft hervorgehoben werden.

Elf Finanzzentren haben mit ihren Erfahrungen zum Bericht beigetragen:

    • Abu Dhabi Global Market
    • Astana International Financial Center
    • Belgian Finance Center
    • Busan International Financial Center
    • Casablanca Finance City
    • Frankfurt Main Finance
    • Hong Kong Financial Services Development Council
    • Luxembourg for Finance
    • Paris Europlace
    • TheCityUK
    • Toronto Finance International

Die Finanzindustrie befindet sich in einem Strukturwandel. Heutzutage sind unsere Mitglieder bei Themen wie Umweltfinanzierung, technologische Innovation und Infrastruktur sowie der Finanzierung sozialer und territorialer Entwicklungen aktiv. Internationale Finanzzentren sind stärker auf neue Technologien angewiesen, und unsere Mitglieder haben Innovationen in der Finanzbranche vorangetrieben, indem sie die Einführung innovativer Technologien von Cloud Computing und Blockchain bis hin zu künstlicher Intelligenz und Big Data unterstützt haben. Darüber hinaus fördern unsere Mitglieder zunehmend alle Segmente der nachhaltigen Finanzierung und bemühen sich sicherzustellen, dass ökologische und soziale Aspekte angemessen berücksichtigt und in Zukunft in den Finanzsektor integriert werden.
Der neue Bericht bietet einen Überblick über diese Aktivitäten. Er steht zum kostenlosen Download unter frankfurt-main-finance.com/uploads zur Verfügung.

 

Arnaud de Bresson, Vorsitzender des Vorstands der WAIFC und CEO von Paris Europlace: „Die WAIFC wurde gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen internationalen Finanzzentren zu fördern und ein globales Netzwerk aufzubauen. Ziel ist es, den Dialog und den Erfahrungsaustausch zwischen ihnen zu beschleunigen und die Kommunikation mit der Öffentlichkeit zu entwickeln. Unser Kernziel ist es, dass das Finanzwesen sich nicht auf sich selbst konzentriert, sondern der realen Wirtschaft auf der ganzen Welt dient. Wir setzen uns dafür ein, globalen wirtschaftlichen Transformationen zu unterstützen, die Kombination von öffentlicher und privater Finanzierung zu fördern und zur Erreichung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung in der ganzen Welt beizutragen.“

Said Ibrahimi, Vorstandsmitglied der WAIFC und CEO von Casablanca Finance City: „Als Gründungsmitglied der WAIFC und als erstes Finanzzentrum in Afrika, das der Allianz beigetreten ist, ist CFC stolz darauf, eine afrikanische Perspektive einzubringen, die das Niveau der internationalen Zusammenarbeit und ihr Engagement für die sozioökonomische Entwicklung des Kontinents zeigt. Wir glauben fest an das Potenzial Afrikas und an die zentrale Rolle, die Finanzzentren für das wirtschaftliche und soziale Wachstum spielen, und wir streben durch diesen Bericht an, diese Vorteile über die Finanzwelt hinaus bekannt zu machen.“

Dr. Jochen Biedermann, Geschäftsführer der WAIFC: „Finanzzentren sind für die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums von entscheidender Bedeutung. Sie bieten die Infrastruktur für Investitionen, die das unternehmerische Handeln und die wirtschaftliche Entwicklung in Branchen und Gemeinden vorantreiben und zunehmend zu einer nachhaltigen Entwicklung und der Stärkung der Finanzkompetenz beitragen. Unsere Mitglieder begrüßen Innovationen und treiben die Entwicklungen in diesem Bereich aktiv voran. Sie bieten Start-ups mit neuen Ideen und innovativen Geschäftsmodellen einen fruchtbaren Boden. Die Vielfalt der WAIFC-Mitglieder ist eine wichtige Stärke.“

Hubertus Väth, Vorstandsmitglied der WAIFC und Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance: „Frankfurt Main Finance ist stolz darauf, Mitbegründer des WAIFC-Netzwerkes zu sein. Gerade in Zeiten, in denen die Finanzindustrie vor gewaltigen Herausforderungen steht, wird deutlich, dass Lösungen in einer vernetzten Welt oft nur im internationalen Schulterschluss gefunden werden können. Das gilt insbesondere für die Finanzbranche. Der Finanzplatz Frankfurt, im Herzen von Europa, ist natürlicher Partner in einer solchen Kooperation.“

 

Die World Alliance of International Financial Centers (WAIFC) ist ein in Belgien registrierter gemeinnütziger Verein, der 16 führende internationale Finanzzentren auf vier Kontinenten vertritt. Die Mitglieder der WAIFC sind Stadtverwaltungen, Verbände und ähnliche Institutionen, die ihre Finanzzentren entwickeln und fördern.

In einer Zeit bahnbrechender neuer Technologien und eines raschen sozialen Wandels sind Finanzzentren für die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums von entscheidender Bedeutung. Ziel der WAIFC ist es daher, ein transparentes Netzwerk zu schaffen, das die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch erleichtert, sowie das Verständnis der Bedeutung internationaler Finanzzentren für die nationale und globale Wirtschaft sowie die soziale Entwicklung fördert.

FinTechGermany

Über 200 Bewerber beim FinTechGermany Award 2020

Am 31.03.20 endete die Bewerbungsfrist für den FinTechGermany Award „Golden Garage“. Über 200 Start-ups haben sich um eine Auszeichnung in einer der acht Kategorien beworben. Im jetzt beginnenden Juryprozess werden – in mehreren Phasen – diejenigen jungen Unternehmen ermittelt, die am 17. September 2020 im TechQuartier eine der begehrten Trophäen in Empfang nehmen dürfen. Details zur Vergabe sind auf der Webseite http://fintechgermanyaward.de zusammengefasst.

 

Drei neue Mitglieder für die Finanzplatz­initiative Frankfurt Main Finance

Frankfurt am Main – Drei neue Mitglieder darf die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e. V. begrüßen. Die Neumitglieder CRIF Bürgel, Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und European DataWarehouse sind der Standortinitiative als Fördermitglieder beigetreten.

Durch ihre Mitgliedschaft geben die Vertreter aus Wissenschaft, Finanzindustrie, öffentlicher Verwaltung und dem aufstrebenden FinTech-Sektor ihrer Verbundenheit mit dem Finanzplatz Ausdruck, greifen aktuelle Themen des Finanzsektors auf und engagieren sich für die steigende nationale und internationale Bedeutung des Finanzzentrums Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

„Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder ganz herzlich. Mit der Unterstützung unserer langjährigen und neuen Mitglieder setzen wir uns für die Trag- und Leistungsfähigkeit des Finanzplatzes Frankfurt ein. Das gemeinsame Engagement wird dem Finanzzentrum signifikant zugutekommen und die weltweite Präsenz sowie Positionierung nachhaltig positiv beeinflussen“, führt Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance, an.

Christian Bock, Geschäftsführer der CRIF Bürgel GmbH sagt: „Frankfurt Main Finance steht ebenso wie CRIF Bürgel für Offenheit gegenüber Innovationen. Daher freuen wir uns sehr über die Mitgliedschaft und über die zukünftige Zusammenarbeit mit einem exzellenten Netzwerk innerhalb der Finanzbranche. Frankfurt hat sich durch die hohe Konzentration von Unternehmen der Finanzbranche als der führende Finanzplatz in Deutschland etabliert und zählt zu den wichtigsten Finanzzentren weltweit. Wir möchten die sich ergebenden Synergien mit Frankfurt Main Finance und den anderen Mitgliedern bestmöglich nutzen, damit Frankfurt diese Spitzenposition im Finanzmarkt weiter ausbauen kann. Darüber hinaus sind wir im Sinne unserer Strategie gespannt auf die Zusammenarbeit und den Kontakt mit einem der fortschrittlichsten internationalen Fintech-Hubs.“

Prof. Dr. Carl-Friedrich Leuschner, Wirtschaftsprüfer und Partner bei Deloitte, erläutert: „Als führender deutscher Finanzplatz ist Frankfurt einer der größten und wichtigsten Standorte von Deloitte. Die Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance erfüllt uns mit großer Vorfreude auf eine spürbare Vertiefung der Beziehungen zu allen Akteuren in der Finanzmetropole. Wir sind überzeugt, dass wir der Frankfurter Community mit unserer Arbeit viele wichtige Impulse geben können und in der Vergangenheit bereits gegeben haben, aber auch stark von ihr profitieren werden.“ Hans-Jürgen Walter, Chef der Banken-Practice bei Deloitte, ergänzt: „Deloitte unterstützt seit vielen Jahren die Entwicklung des Finanzplatzes Frankfurt im europäischen und globalen Wettbewerb der Finanzzentren. Neben dem europäischen Competence Center für die Bankenunion engagiert sich Deloitte in unterschiedlichen Initiativen mit Banken, Verbänden, Hochschulen und Politik zur Stärkung des wichtigsten deutschen Finanzplatzes. Die Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance ist ein weiterer konsequenter Schritt und aktiver Beitrag in diese Richtung. Hierzu zählt insbesondere auch der Ausbau Frankfurts als attraktiver Standort für die Start-up und FinTech-Szene.“

Dr. Christian Thun, Geschäftsführer der European DataWarehouse Gmbh, bekräftigt seine Vorfreude auf die Arbeit mit der Finanzplatzinitiative Frankfurt: „Die Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance sehen wir als Bekenntnis zum Finanzplatz Frankfurt, dem wir viel zu verdanken haben, dessen Entwicklung wir mit Spannung verfolgen und aktiv gestalten wollen. Frankfurt Main Finance gibt uns hierfür die Plattform, und wir freuen uns auf den Austausch mit den zahlreichen Mitgliedern und Marktteilnehmern.“

FinTechGermany

Bewerbungsphase für den 5. FinTechGermany Award gestartet

  • Bewerbungsfrist für eine der führenden Auszeichnungen für FinTech-Unternehmen in Deutschland und in Europa läuft bis zum 31. März 2020
  • Online-Bewerbung unter www.fintechgermanyaward.de
  • Offene Jury-Sitzung am 4. März 2020 auf dem Finanzplatztag der Börsen-Zeitung/WM Gruppe in Frankfurt
  • Verleihung am 14. Mai 2020 im TechQuartier, Frankfurt

Frankfurt am Main – Startschuss zur Bewerbungsphase für den 5. FinTech Germany Award (FTGA): Der zu den führenden Auszeichnungen für FinTech-Unternehmen in Deutschland zählende Preis bietet Jungunternehmen aus dem Finanzsektor die Möglichkeit, in bis zu acht Kategorien ausgezeichnet zu werden. Die Bewerbungsfrist läuft und endet am 31. März 2020, die Verleihung findet am 14. Mai 2020 in Frankfurt statt. Weitere Informationen über den Award und die Teilnahmebedingungen finden sich unter www.fintechgermanyaward.de.

Mit dem FinTech Germany Award zeichnet eine hochkarätig besetzte Jury im Auftrag der FTGA-Organisatoren Frankfurt Main Finance, TechFluence und WM Gruppe/Börsen-Zeitung herausragende FinTech-Unternehmen aus. An dem Wettbewerb können Finanz-Start-ups jeder Größe aus den unterschiedlichsten Sektoren – inklusive InsurTech – teilnehmen.

Die Jury vergibt die renommierte Auszeichnung in den folgenden Kategorien:

  • Seed Stage
  • Early Stage
  • Late Stage
  • Growth Stage
  • Best Foreign Entrant to Germany

Zudem wird es 2020 diese Sonderpreise geben:

  • InsurTech
  • Blockchain
  • Künstliche Intelligenz

Die Jury, geleitet von Michael Mellinghoff (TechFluence UK) und Franz Công Bùi (Börsen-Zeitung), besteht aus Sektorexperten, Unternehmern und Medienvertretern, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit Digitalthemen der Finanz- und Versicherungsbranche beschäftigen. Im Rahmen des Finanzplatztags der Börsen-Zeitung erhalten ausgewählte Start-ups am 4. März 2020 die Gelegenheit, sich vor der Jury zu präsentieren und deren Fragen zu beantworten.

Die festliche Preisverleihung findet am 14. Mai 2020 in Frankfurt im Beisein führender Köpfe der Finanz- und Versicherungsindustrie sowie der FinTech-Szene statt. Zu den FTGA-Gewinnern zählten in der Vergangenheit unter anderem Clark Germany, CRX Markets, Element Insurance, Exporo, Liqid, N26, Revolut, Scalable Capital, SolarisBank, TransferWise, Wefox Germany und WeltSparen/Raisin. Eine Übersicht über alle Preisträger des FinTech Germany Award ist unter www.fintechgermanyaward.de/about zu finden.

„Die Veranstaltung hat sich am Finanzplatz Deutschland etabliert und zu einer wichtigen Plattform für den Austausch zwischen Investoren und FinTech-Szene entwickelt.“, erklärt Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der Börsen-Zeitung. Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance, betont: „FinTechs sind für den Finanzstandort Frankfurt von enormer Bedeutung, damit die Region auch langfristig attraktiv und ökonomisch leistungsfähig bleibt.“ Dabei unterstreicht Michael Mellinghoff, Managing Director von TechFluence UK und Co-Vorsitzender der Jury: „Die deutsche FinTech-Industrie wächst und entwickelt sich in großen Schritten weiter. Wir befinden uns nach wie vor in einer Frühphase der Digitalisierung des Finanzbereichs.“

 

Finanzplatz Frankfurt

Finanzplätze Frankfurt und Dubai arbeiten künftig enger zusammen

Frankfurt am Main – Frankfurt Main Finance e.V. (FMF) und das Dubai International Financial Centre (DIFC) haben sich am Montag, den 4. November 2019, auf ein Memorandum of Understanding und damit auf einer engeren Kooperation beider Finanzplätze verständigt.

Arif Amiri, Chief Executive Officer des DIFC, und Hubertus Väth, Geschäftsführer von FMF, unterzeichneten das Abkommen in Anwesenheit des deutschen Generalkonsuls Holger Mahnicke und Yusef Ahmed, Geschäftsführer von Frankfurt International Consulting, in Dubai.

Im Rahmen einer Roadshow besucht Väth mit einer Frankfurter Delegation in dieser Woche den Nahen Osten. Sie nahmen unter anderem an einer Paneldiskussion zum Thema „The European financial landscape after Brexit and Germany´s increasing role” des DIFC teil.

„Ich bedanke mich nochmals ausdrücklich bei Arif Amiri, dem deutschen Generalkonsul Herrn Mahnicke und dem Team der Frankfurter Delegation für diesen gemeinsamen Schritt. Das Abkommen mit DIFC wird uns eine engere Zusammenarbeit und einen intensiveren Informationsaustausch ermöglichen.“

Frankfurt und Dubai werden in den kommenden Wochen und Monaten die gemeinsamen Pläne umsetzen und damit ihr freundschaftliches Verhältnis festigen und einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung ihrer jeweiligen Finanzplätze beitragen.

Frankfurt Brexit

Frankfurt Main Finance gewinnt vier neue Mitglieder für die Finanzplatzinitiative

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e. V. begrüßt vier neue Mitglieder und wächst damit auf 69 Mitglieder. Die Neumitglieder KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Quirin Privatbank AG und Sumitomo Mitsui Banking Corporation (SMBC) sind der Standortinitiative als Fördermitglieder und Frankfurt Solutions als FinTech-Mitglied beigetreten.

Durch ihre Mitgliedschaft geben die Vertreter aus Wissenschaft, Finanzindustrie, öffentlicher Verwaltung und dem aufstrebenden FinTech-Sektor ihrer Verbundenheit mit dem Finanzplatz Ausdruck, greifen aktuelle Themen des Finanzsektors auf und engagieren sich für die steigende nationale und internationale Bedeutung des Finanzzentrums Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

„Insbesondere in Zeiten vielseitiger Unsicherheiten ist es umso wichtiger, alle Kräfte der Finanzindustrie zu bündeln, geeint die Zukunft des Finanzplatztes aktiv mitzugestalten und zusammen zu wachsen. Durch die Unterstützung unserer langjährigen sowie neuen Mitglieder und unser stetig wachsendes Branchen-Netzwerk können wir gemeinsam Ansätze zur Lösung der Zukunftsfragen generieren“, sagt Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance.

Sven-Olaf Leitz, Vorstand von Financial Services bei KPMG Deutschland, freut sich über den Beitritt von KPMG bei Frankfurt Main Finance: „In ‚Mainhattan‘ hat sich ein Finanzsektor entwickelt, der weltweit eine hervorragende Reputation besitzt. Nicht ohne Grund befindet sich im Squaire am Frankfurter Flughafen die größte unserer mehr als 20 Niederlassungen in Deutschland. Dies unterstreicht, welche Bedeutung der Finanzplatz auch für uns als eine der größten Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hat. Wir schätzen die räumliche Nähe der unterschiedlichsten Akteure und den intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, den die Mainmetropole bietet. Dadurch entwickelt sich der Finanzplatz ständig weiter, und wir freuen uns, nun durch die Mitgliedschaft im Frankfurt Main Finance e.V. einen weiteren Beitrag zu dieser Entwicklung leisten zu können.“

Holger Clemens Hinz, Managing Director im Kapitalmarktgeschäft der Quirin Privatbank AG, bekräftigt: „Wir freuen uns, ab sofort Mitglied bei Frankfurt Main Finance zu sein, da uns dadurch die Möglichkeit gegeben wird, die Zukunft des Finanzplatzes Frankfurt mit den anderen Partnern und der Finanzcommunity aktiv mitzugestalten. Nicht nur zu der Ausrichtung des operativen Bankengeschäfts in Frankfurt, sondern gerade auch hinsichtlich wichtiger strategischer Entscheidungen durch Politik und Stadt können wir uns als Institut selbst einbringen, was wir für sehr wertvoll erachten wie auch darüber hinaus den Austausch mit Hochschulen.“

David Kleinz, Gründer von Frankfurt Solutions, sagt: „Sowie der Name Frankfurt Solutions ein Bekenntnis zum hiesigen Standort darstellt, so gilt dies auch für die Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance. Als Teil dieses Netzwerkes möchten wir im regen Austausch ein starkes Bindeglied werden und die aussichtsreichen Entwicklungen im Herzen Europas bekräftigen und nutzen. Wir freuen uns auf die Schaffung neuer Ideen, Veranstaltungen, Kontakte und gemeinsamen Projekten mit den Mitgliedern.“

Drei Fragen an Holger Clemens Hinz, Leiter Corporate Finance der Quirin Privatbank im Kapitalmarktgeschäft

Seit September ist die Quirin Privatbank AG Mitglied von Frankfurt Main Finance. Wir haben Holger Clemens Hinz, Leiter Corporate Finance der Quirin Privatbank im Kapitalmarktgeschäft, gefragt, wo er die Standortvorteile des Finanzplatzes Frankfurt sieht.

Wie trägt Ihr Unternehmen zur Entwicklung des Finanzplatzes bei?

Der Frankfurter Standort ist sowohl für die Investmentbank als auch die Privatbank von zentraler Bedeutung. Frankfurt am Main ist unsere größte Niederlassung jenseits der Zentrale und  Sitz der Investmentbank als dezentrales Geschäftsfeld. Seit mehr als 15 Jahren zählen wir zu den etablierten Investmentbanken für mittelständische Unternehmen. Diese beraten wir als Wertpapiermanufaktur bei ihren Finanzierungsstrategien am Kapitalmarkt und sind eng mit der Deutsche Börse AG und allen anderen Dienstleistern im Ökosystem wie Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Agenturen verbunden.

Was sind für Sie die zentralen Standortvorteile des Finanzplatzes Frankfurt, was ist ausbaufähig?

Die Bedeutung von Frankfurt am Main wird vor allem im Hinblick auf den Brexit wachsen. Es ist zu hoffen, dass hieraus Labsal für eine Entwicklung weg von der doch provinziellen hin zur weltstädtischen Metropole gezogen werden kann. Dies ist wichtig, um im europäischen Wettbewerb mit Paris, Mailand oder Madrid ein stärkeres Gewicht zu bekommen.

Welche Trends sehen Sie momentan am Finanzplatz Frankfurt bzw. an internationalen Finanzplätzen?

In der aktuellen Niedrigzinswelt ist klar ein Trend der Konsolidierung, Standardisierung und starken Digitalisierung zu erkennen. Am Ende gilt es, für die Finanzdienstleister zukunftsfähige Geschäftsmodelle mit Mehrwert für den Kunden zu etablieren, um überhaupt eine Existenzberechtigung zu haben. Sowohl FinTechs als auch Technologieriesen mit starker Eigenkapitalausstattung wie Apple und Amazon bereiten den Eintritt in die Welt der Finanzdienstleitungen mit eigenen Produkten vor. Eine Entwicklung, der sich der Finanzplatz stellen muss – im Zeichen immer komplexerer gesetzlicher Rahmenbedingungen.