Drei neue Mitglieder für die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance

Frankfurt am Main – Drei neue Mitglieder darf die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e. V. begrüßen. Die Neumitglieder CRIF Bürgel, Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und European DataWarehouse sind der Standortinitiative als Fördermitglieder beigetreten.

Durch ihre Mitgliedschaft geben die Vertreter aus Wissenschaft, Finanzindustrie, öffentlicher Verwaltung und dem aufstrebenden FinTech-Sektor ihrer Verbundenheit mit dem Finanzplatz Ausdruck, greifen aktuelle Themen des Finanzsektors auf und engagieren sich für die steigende nationale und internationale Bedeutung des Finanzzentrums Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

„Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder ganz herzlich. Mit der Unterstützung unserer langjährigen und neuen Mitglieder setzen wir uns für die Trag- und Leistungsfähigkeit des Finanzplatzes Frankfurt ein. Das gemeinsame Engagement wird dem Finanzzentrum signifikant zugutekommen und die weltweite Präsenz sowie Positionierung nachhaltig positiv beeinflussen“, führt Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance, an.

Christian Bock, Geschäftsführer der CRIF Bürgel GmbH sagt: „Frankfurt Main Finance steht ebenso wie CRIF Bürgel für Offenheit gegenüber Innovationen. Daher freuen wir uns sehr über die Mitgliedschaft und über die zukünftige Zusammenarbeit mit einem exzellenten Netzwerk innerhalb der Finanzbranche. Frankfurt hat sich durch die hohe Konzentration von Unternehmen der Finanzbranche als der führende Finanzplatz in Deutschland etabliert und zählt zu den wichtigsten Finanzzentren weltweit. Wir möchten die sich ergebenden Synergien mit Frankfurt Main Finance und den anderen Mitgliedern bestmöglich nutzen, damit Frankfurt diese Spitzenposition im Finanzmarkt weiter ausbauen kann. Darüber hinaus sind wir im Sinne unserer Strategie gespannt auf die Zusammenarbeit und den Kontakt mit einem der fortschrittlichsten internationalen Fintech-Hubs.“

Prof. Dr. Carl-Friedrich Leuschner, Wirtschaftsprüfer und Partner bei Deloitte, erläutert: „Als führender deutscher Finanzplatz ist Frankfurt einer der größten und wichtigsten Standorte von Deloitte. Die Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance erfüllt uns mit großer Vorfreude auf eine spürbare Vertiefung der Beziehungen zu allen Akteuren in der Finanzmetropole. Wir sind überzeugt, dass wir der Frankfurter Community mit unserer Arbeit viele wichtige Impulse geben können und in der Vergangenheit bereits gegeben haben, aber auch stark von ihr profitieren werden.“ Hans-Jürgen Walter, Chef der Banken-Practice bei Deloitte, ergänzt: „Deloitte unterstützt seit vielen Jahren die Entwicklung des Finanzplatzes Frankfurt im europäischen und globalen Wettbewerb der Finanzzentren. Neben dem europäischen Competence Center für die Bankenunion engagiert sich Deloitte in unterschiedlichen Initiativen mit Banken, Verbänden, Hochschulen und Politik zur Stärkung des wichtigsten deutschen Finanzplatzes. Die Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance ist ein weiterer konsequenter Schritt und aktiver Beitrag in diese Richtung. Hierzu zählt insbesondere auch der Ausbau Frankfurts als attraktiver Standort für die Start-up und FinTech-Szene.“

Dr. Christian Thun, Geschäftsführer der European DataWarehouse Gmbh, bekräftigt seine Vorfreude auf die Arbeit mit der Finanzplatzinitiative Frankfurt: „Die Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance sehen wir als Bekenntnis zum Finanzplatz Frankfurt, dem wir viel zu verdanken haben, dessen Entwicklung wir mit Spannung verfolgen und aktiv gestalten wollen. Frankfurt Main Finance gibt uns hierfür die Plattform, und wir freuen uns auf den Austausch mit den zahlreichen Mitgliedern und Marktteilnehmern.“

FinTechGermany

Bewerbungsphase für den 5. FinTechGermany Award gestartet

  • Bewerbungsfrist für eine der führenden Auszeichnungen für FinTech-Unternehmen in Deutschland und in Europa läuft bis zum 31. März 2020
  • Online-Bewerbung unter www.fintechgermanyaward.de
  • Offene Jury-Sitzung am 4. März 2020 auf dem Finanzplatztag der Börsen-Zeitung/WM Gruppe in Frankfurt
  • Verleihung am 14. Mai 2020 im TechQuartier, Frankfurt

Frankfurt am Main – Startschuss zur Bewerbungsphase für den 5. FinTech Germany Award (FTGA): Der zu den führenden Auszeichnungen für FinTech-Unternehmen in Deutschland zählende Preis bietet Jungunternehmen aus dem Finanzsektor die Möglichkeit, in bis zu acht Kategorien ausgezeichnet zu werden. Die Bewerbungsfrist läuft und endet am 31. März 2020, die Verleihung findet am 14. Mai 2020 in Frankfurt statt. Weitere Informationen über den Award und die Teilnahmebedingungen finden sich unter www.fintechgermanyaward.de.

Mit dem FinTech Germany Award zeichnet eine hochkarätig besetzte Jury im Auftrag der FTGA-Organisatoren Frankfurt Main Finance, TechFluence und WM Gruppe/Börsen-Zeitung herausragende FinTech-Unternehmen aus. An dem Wettbewerb können Finanz-Start-ups jeder Größe aus den unterschiedlichsten Sektoren – inklusive InsurTech – teilnehmen.

Die Jury vergibt die renommierte Auszeichnung in den folgenden Kategorien:

  • Seed Stage
  • Early Stage
  • Late Stage
  • Growth Stage
  • Best Foreign Entrant to Germany

Zudem wird es 2020 diese Sonderpreise geben:

  • InsurTech
  • Blockchain
  • Künstliche Intelligenz

Die Jury, geleitet von Michael Mellinghoff (TechFluence UK) und Franz Công Bùi (Börsen-Zeitung), besteht aus Sektorexperten, Unternehmern und Medienvertretern, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit Digitalthemen der Finanz- und Versicherungsbranche beschäftigen. Im Rahmen des Finanzplatztags der Börsen-Zeitung erhalten ausgewählte Start-ups am 4. März 2020 die Gelegenheit, sich vor der Jury zu präsentieren und deren Fragen zu beantworten.

Die festliche Preisverleihung findet am 14. Mai 2020 in Frankfurt im Beisein führender Köpfe der Finanz- und Versicherungsindustrie sowie der FinTech-Szene statt. Zu den FTGA-Gewinnern zählten in der Vergangenheit unter anderem Clark Germany, CRX Markets, Element Insurance, Exporo, Liqid, N26, Revolut, Scalable Capital, SolarisBank, TransferWise, Wefox Germany und WeltSparen/Raisin. Eine Übersicht über alle Preisträger des FinTech Germany Award ist unter www.fintechgermanyaward.de/about zu finden.

„Die Veranstaltung hat sich am Finanzplatz Deutschland etabliert und zu einer wichtigen Plattform für den Austausch zwischen Investoren und FinTech-Szene entwickelt.“, erklärt Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der Börsen-Zeitung. Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance, betont: „FinTechs sind für den Finanzstandort Frankfurt von enormer Bedeutung, damit die Region auch langfristig attraktiv und ökonomisch leistungsfähig bleibt.“ Dabei unterstreicht Michael Mellinghoff, Managing Director von TechFluence UK und Co-Vorsitzender der Jury: „Die deutsche FinTech-Industrie wächst und entwickelt sich in großen Schritten weiter. Wir befinden uns nach wie vor in einer Frühphase der Digitalisierung des Finanzbereichs.“

 

Finanzplatz Frankfurt

Finanzplätze Frankfurt und Dubai arbeiten künftig enger zusammen

Frankfurt am Main – Frankfurt Main Finance e.V. (FMF) und das Dubai International Financial Centre (DIFC) haben sich am Montag, den 4. November 2019, auf ein Memorandum of Understanding und damit auf einer engeren Kooperation beider Finanzplätze verständigt.

Arif Amiri, Chief Executive Officer des DIFC, und Hubertus Väth, Geschäftsführer von FMF, unterzeichneten das Abkommen in Anwesenheit des deutschen Generalkonsuls Holger Mahnicke und Yusef Ahmed, Geschäftsführer von Frankfurt International Consulting, in Dubai.

Im Rahmen einer Roadshow besucht Väth mit einer Frankfurter Delegation in dieser Woche den Nahen Osten. Sie nahmen unter anderem an einer Paneldiskussion zum Thema „The European financial landscape after Brexit and Germany´s increasing role” des DIFC teil.

„Ich bedanke mich nochmals ausdrücklich bei Arif Amiri, dem deutschen Generalkonsul Herrn Mahnicke und dem Team der Frankfurter Delegation für diesen gemeinsamen Schritt. Das Abkommen mit DIFC wird uns eine engere Zusammenarbeit und einen intensiveren Informationsaustausch ermöglichen.“

Frankfurt und Dubai werden in den kommenden Wochen und Monaten die gemeinsamen Pläne umsetzen und damit ihr freundschaftliches Verhältnis festigen und einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung ihrer jeweiligen Finanzplätze beitragen.

Frankfurt Brexit

Frankfurt Main Finance gewinnt vier neue Mitglieder für die Finanzplatzinitiative

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e. V. begrüßt vier neue Mitglieder und wächst damit auf 69 Mitglieder. Die Neumitglieder KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Quirin Privatbank AG und Sumitomo Mitsui Banking Corporation (SMBC) sind der Standortinitiative als Fördermitglieder und Frankfurt Solutions als FinTech-Mitglied beigetreten.

Durch ihre Mitgliedschaft geben die Vertreter aus Wissenschaft, Finanzindustrie, öffentlicher Verwaltung und dem aufstrebenden FinTech-Sektor ihrer Verbundenheit mit dem Finanzplatz Ausdruck, greifen aktuelle Themen des Finanzsektors auf und engagieren sich für die steigende nationale und internationale Bedeutung des Finanzzentrums Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

„Insbesondere in Zeiten vielseitiger Unsicherheiten ist es umso wichtiger, alle Kräfte der Finanzindustrie zu bündeln, geeint die Zukunft des Finanzplatztes aktiv mitzugestalten und zusammen zu wachsen. Durch die Unterstützung unserer langjährigen sowie neuen Mitglieder und unser stetig wachsendes Branchen-Netzwerk können wir gemeinsam Ansätze zur Lösung der Zukunftsfragen generieren“, sagt Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance.

Sven-Olaf Leitz, Vorstand von Financial Services bei KPMG Deutschland, freut sich über den Beitritt von KPMG bei Frankfurt Main Finance: „In ‚Mainhattan‘ hat sich ein Finanzsektor entwickelt, der weltweit eine hervorragende Reputation besitzt. Nicht ohne Grund befindet sich im Squaire am Frankfurter Flughafen die größte unserer mehr als 20 Niederlassungen in Deutschland. Dies unterstreicht, welche Bedeutung der Finanzplatz auch für uns als eine der größten Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hat. Wir schätzen die räumliche Nähe der unterschiedlichsten Akteure und den intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, den die Mainmetropole bietet. Dadurch entwickelt sich der Finanzplatz ständig weiter, und wir freuen uns, nun durch die Mitgliedschaft im Frankfurt Main Finance e.V. einen weiteren Beitrag zu dieser Entwicklung leisten zu können.“

Holger Clemens Hinz, Managing Director im Kapitalmarktgeschäft der Quirin Privatbank AG, bekräftigt: „Wir freuen uns, ab sofort Mitglied bei Frankfurt Main Finance zu sein, da uns dadurch die Möglichkeit gegeben wird, die Zukunft des Finanzplatzes Frankfurt mit den anderen Partnern und der Finanzcommunity aktiv mitzugestalten. Nicht nur zu der Ausrichtung des operativen Bankengeschäfts in Frankfurt, sondern gerade auch hinsichtlich wichtiger strategischer Entscheidungen durch Politik und Stadt können wir uns als Institut selbst einbringen, was wir für sehr wertvoll erachten wie auch darüber hinaus den Austausch mit Hochschulen.“

David Kleinz, Gründer von Frankfurt Solutions, sagt: „Sowie der Name Frankfurt Solutions ein Bekenntnis zum hiesigen Standort darstellt, so gilt dies auch für die Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance. Als Teil dieses Netzwerkes möchten wir im regen Austausch ein starkes Bindeglied werden und die aussichtsreichen Entwicklungen im Herzen Europas bekräftigen und nutzen. Wir freuen uns auf die Schaffung neuer Ideen, Veranstaltungen, Kontakte und gemeinsamen Projekten mit den Mitgliedern.“

FinTechGermany Award 2019

FinTechGermany Award „Golden Garage“ prämiert herausragende FinTech-Unternehmen am Finanzplatz Frankfurt

Mit dem führenden investorenseitigen Gründerpreis zeichnet der Finanzplatz Frankfurt herausragende FinTech-Unternehmen in sechs verschiedenen Kategorien aus. In der Kategorie Seed-/Early Stage konnte AUTHADA GmbH die Jury überzeugen, Barzahlen – Cash Payment Solutions GmbH in der Kategorie Late Stage. Als bestes FinTech in der Growth Stage wurde solarisBank AG ausgezeichnet. TransferWise Ltd. als bestes ausländisches FinTech auf dem deutschen Markt. Zudem ging der Sonderpreis für das beste PropTech an Exporo AG und Wefox Germany GmbH wurde in der Sonderkategorie Insurtech gewürdigt.

Bereits zum fünften Mal verliehen die Organisatoren Börsen-Zeitung (WM Gruppe), Business Angels Frankfurt RheinMain, Frankfurt Main Finance und TechFluence den FinTechGermany Award an FinTech-Unternehmen mit hohem Potential. „Unser Award ‘Golden Garage‘ bietet vor allem jungen Unternehmern die Möglichkeit, mit FinTech-Insidern und Vertretern des Finanzplatzes in Dialog zu treten und Ihr Netzwerk zu erweitern. Wir freuen uns, diese Plattform bereits das fünfte Mal anbieten zu können“, so Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der Börsen-Zeitung. Andreas Lukic, Vorsitzender der Business Angels Frankfurt RheinMain, sagt: „Wir zeichnen die besten Fintechs, Insurtechs und Proptechs aus, die mit ihren innovativen Geschäftsmodellen und neuen Technologien den Finanzsektor wertschaffend verändern. Gleichzeitig bilden wir am Finanzplatz Frankfurt die gesamte Finanzierungskette für Startups ab – von der Gründung über Wachstum bis zur Etablierung.“ Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance, führt an: „Die Kooperation zwischen FinTechs und den etablierten Akteuren am Finanzplatz ist der Schlüssel für den zukünftigen Erfolg. Der FinTechGermany Award schafft die Plattform dafür.“ Michael Mellinghoff, Managing Director bei TechFluence UK, stellt fest: „Mit der Verleihung des Preises unterstützen wir insbesondere Startups mit aussichtsreichen FinTech-Konzepten und erhöhen gleichzeitig ihre Sichtbarkeit auf dem deutschen Markt.“

Das Augenmerk der sechszehnköpfigen Jury lag insbesondere auf Finanzierbarkeit, Skalierbarkeit und Exit-Fähigkeit der Unternehmen. Sie bewerteten u.a. das Geschäftskonzept, Wettbewerbsvorteile, Positionierung, Finanzplan und das Management. Seed-/Early-Stage umfasst FinTechs, die bislang keine oder erste Umsätze sowie keinen oder einen ersten Prototyp vorweisen konnten. Für die Kategorie „Late Stage“ konnten sich Unternehmen mit einem kumulierten Umsatz im mindestens sechsstelligen Bereich bewerben. Ein deutlich siebenstelliger Umsatz sowie internationale Expansion war Voraussetzung für eine Würdigung in der Kategorie „Growth Stage“. Günter Rothenberger, Gründer der Günter Rothenberger Industries GmbH sowie Erfinder des R-Systems, stiftete die sechs Wanderpokale in Form von vergoldeten Wasserpumpenzangen.

Andreas Plies, Geschäftsführer von AUTHADA GmbH, führte an: „Der Preis ist nicht nur für uns, sondern auch für das ganze Unternehmen. Es ist schön eine Anerkennung für die eigene Arbeit zu erfahren.“ Ulrike Czekay, Head of PR & Marketing bei Barzahlen – Cash Payment Solution GmbH, möchte bei der Zahlungsinfrastruktur ansetzen und „den Kunden die Angst vor der Digitalisierung nehmen und neue Möglichkeiten anbieten.“ Chief Commercial Officer bei der solarisBank AG, Jörg Diewald, kündigte an: „Unsere Vertriebslinie ist auf Wachstumskurs und wir suchen händeringend nach neuen Mitarbeitern, um unseren Kundenanfragen gerecht zu werden.“ Thomas Adamski, European PR Manager bei TransferWise Ltd., freute sich über seine Trophäe: „In erster Linie geht es uns darum, anderen Menschen zu helfen und ihnen eine drastische Kostensenkung bei Auslandsüberweisungen zu ermöglichen. Gerade bei einem großen und aktiven Markt wie Fintech bin ich unheimlich dankbar, dass die Szene sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Alternativen ist. Ich freue mich hier sein zu dürfen und die vielen netten Menschen aus den unterschiedlichen Bereichen kennenzulernen.“ Botho von Hülsen, Senior Manager bei der Exporo AG, teilte mit: „In Deutschland wird viel gebaut und bei uns können Fondpakete auch in Form von Bestandsprodukte erworben werden. Es ist geplant, unsere Digitalisierung zunächst in Frankreich und in den Niederlanden auszurollen, da diese Länder wirtschaftlich gut einzuschätzen sind.“ John Shewell, Head of Group Marketing & Communications von Wefox Germany GmbH, fühlte sich geehrt über die Trophäe in Form einer Wasserpumpenzange: „It is a privilege to be here tonight. At the same time, it is also a honour for all tech start-ups to have the opportunity to transform the financial industry. We want to make insurance easy and convenient for our customers.”

 

Kategorie InsurTech: Wefox Germany GmbH

Kategorie PropTech: Exporo AG

Kategorie Bestes ausländisches FinTech in Deutschland: TransferWise Ltd.

Kategorie Growth Stage: solarisBank AG

Kategorie Late Stage: Barzahlen – Cash Payment Solutions GmbH

Kategorie Seed-/Early Stage: AUTHADA GmbH

Frankfurt Main Finance gewinnt fünf neue Mitglieder für die Finanzplatzinitiative

Frankfurt am Main – Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e. V. begrüßt fünf neue Mitglieder und wächst damit auf 64 Mitglieder. Die Neumitglieder Bloomberg L.P., Consileon Business Consultancy GmbH, Moody´s Deutschland GmbH, Refinitiv und Schalast & Partner Rechtsanwälte mbB sind der Standortinitiative als Fördermitglieder beigetreten.

Durch ihre Mitgliedschaft geben die Vertreter aus Wissenschaft, Finanzindustrie, öffentlicher Verwaltung und dem aufstrebenden FinTech-Sektor ihrer Verbundenheit mit dem Finanzplatz Ausdruck, greifen aktuelle Themen des Finanzsektors auf und engagieren sich für die steigende nationale und internationale Bedeutung des Finanzzentrums Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

„Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder ganz herzlich und ebenso ihr Bekenntnis zum Finanzstandort Frankfurt. Mit jedem neuen Mitglied wird auch für die bestehenden Mitglieder die Zugehörigkeit zu Frankfurt Main Finance attraktiver, die Stimme des Finanzplatzes erhält mehr Gewicht“, sagt Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance. „Durch unser Wachstum können wir gemeinsam ein breit gefächertes Branchen-Netzwerk bieten, dessen Trag- und Leistungsfähigkeit auch dem Finanzplatz Frankfurt zugutekommt. Das stetige Wachstum ist auch eine Anerkennung unserer täglichen Leistung, das Finanzzentrum weltweit zu repräsentieren und zu positionieren.“

Das neue Mitglied Bloomberg L.P. ist der global führende Dienstleister für Finanzinformationen und Finanznachrichten. „Frankfurt ist unser größter Standort in Kontinentaleuropa: Unsere Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance drückt unsere Verbundenheit mit diesem wichtigen und wachsenden Finanzplatz aus. Wir freuen uns auf den Austausch in der Initiative. Als globales Unternehmen an 176 Standorten weltweit wollen wir uns insbesondere bei der weiteren internationalen Vernetzung Frankfurts einbringen“, sagt Friederike von Tiesenhausen, Head of External Relations DACH Bloomberg L.P.

Dr. Joachim Schü, geschäftsführender Gesellschafter der Consileon Business Consultancy GmbH, freut sich über den Beitritt seines Unternehmens zur Frankfurt Main Finance: „Gerade mit der sukzessiv abnehmenden Bedeutung von London als Finanzplatz aufgrund des Brexits nimmt die Bedeutung Frankfurts als starkem Wirtschaftsraum und Zentrum europäischer Geldpolitik erheblich zu. Wir bekennen uns mit unserer Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance klar zum Standort Frankfurt, was wir mit der kürzlich erfolgten Verlegung unseres Frankfurter Büros ins Herz der Stadt zusätzlich unterstreichen. Wir möchten uns gerne mit unserer ganzen Expertise aus dem Bereich Finanzwirtschaft in den Verein einbringen und freuen uns sehr auf den Austausch mit den anderen Mitgliedern und Stakeholdern.“ Mit der Consileon Frankfurt GmbH und der syracom AG bündelt die Consileon-Gruppe erhebliches Fachwissen in der Beratung von Banken, Versicherungen, FinTechs und anderen Finanzdienstleistern.

Carl-Johan von Uexküll, Managing Director Germany & Switzerland bei Refinitiv, bekräftigt: „Mit unserer Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance zeigen wir unser Vertrauen in den Finanzstandort Frankfurt. Gleichzeitig möchten wir aktiv zu der positiven Entwicklung der Stadt beitragen und sehen den Austausch mit allen weiteren Finanzmarktakteuren in Frankfurt und der Rhein-Main-Region mit Optimismus sowie Begeisterung entgegen.“

Dr. Andreas Walter, Partner und Leiter Banking & Finance bei Schalast, sagt „Wir betrachten uns als festverwurzelter Teil der Kultur der Stadt Frankfurt am Main, des wichtigsten kontinentaleuropäischen Finanzmarktzentrums. Vor diesem Hintergrund sind wir besonders glücklich darüber und stolz darauf, dass wir neben der Beratung zahlreicher bereits vor Ort sitzender Unternehmen, viele ausländische Unternehmen der Finanzindustrie dabei unterstützen durften und dürfen, ihre Deutschland- oder Europazentralen in Frankfurt zu eröffnen und etablieren. Gerade weil aus rechtlicher Perspektive bankaufsichtsrechtliche Fragen verstärkt in den Vordergrund rücken und FinTech-Unternehmen aus der ganzen Welt Interesse an Frankfurt haben, freuen wir uns umso mehr jetzt auch formal Teil von Frankfurt Main Finance geworden zu sein“.

FMF begrüßt Brexit-Einigung – Verlagerung von 750 – 800 Milliarden Euro Bilanzvolumen nach Frankfurt erwartet

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance (FMF) begrüßt die am vergangenen Wochenende getroffene Vereinbarung zwischen der Europäischen Union (EU) und Großbritannien. Denn sie schafft sehr viel mehr
Klarheit, wenn auch noch keine endgültige. FMF hofft zudem im Interesse aller Betroffenen, dass dieser Vertrag nun am 11. Dezember vom britischen Parlament ratifiziert wird. Als sicher kann das aber nicht gelten, und ein harter Brexit ist noch nicht abgewendet. Zudem steht bei Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine Entscheidung dazu an, ob der Artikel 50 noch einmal vor dem Ende der Laufzeit widerrufen werden kann. Somit besteht auch noch die Hoffnung auf einen Verbleib Großbritanniens, wenn das Urteil des EuGH dies bestätigen sollte. Die Wahrscheinlichkeit ist aber eher gering.

„Damit ist für die Finanzinstitute klar: Der Brexit kommt, die extreme Variante eines Austritts ohne Austrittsabkommen kann aufgrund der unsicheren Mehrheitsverhältnisse im britischen Parlament weiterhin nicht ausgeschlossen werden, auch wenn sie etwas unwahrscheinlicher geworden ist. Dagegen kann ein Verbleib Großbritanniens in der EU zwar nicht ganz ausgeschlossen werden, darf aber als sehr unwahrscheinlich gelten. Nun ist der Pfad für die Finanzinstitute abgesteckt. Die Brexit-Pläne werden umgesetzt“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance.

Aus einer Rede von Danièle Nouy, Vorsitzende des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus der Europäischen Zentralbank (EZB), wissen wir, dass 37 Finanzinstitute, Banken und Wertpapierhandelsbanken, neue Lizenzen bei der EZB beantragt oder existierende ausgeweitet haben und diese bereits erhalten haben oder sie nach aller Voraussicht in Kürze erhalten werden.

30 dieser Institute haben sich für Frankfurt als ihrem Europäischen Sitz entschieden. Da sich etliche der Banken an mehreren Standorten niederlassen werden, wird es nach Ansicht von FMF viele Zahlen geben, die sich auf mehr als die von Frau Nouy genannten 37 addieren werden. Von dieser Verteilung profitiert der Standort Frankfurt aber auch, denn rund ein halbes Dutzend Finanzinstitute, die sich für Standorte in anderen EU Ländern entschieden haben, bauen ihre Präsenz dennoch maßgeblich in Frankfurt aus.

„In Gänze rechnen wir daher mit einer Verlagerung von 750 – 800 Milliarden Euro Bilanzvolumen von London nach Frankfurt, der Großteil davon dürfte im ersten Quartal 2019 verlagert werden“, sagt Väth. „Dabei wird es nicht bleiben.“

„Angesichts der aktuellen Situation stehen die Banken vor der Wahl, nun entweder nur das Nötigste zu verlagern oder sich auf die Verlagerung des gesamten Geschäftes vorzubereiten“, so Väth weiter. Die Institute haben auf diese Frage unterschiedliche Antworten gefunden. „Solange noch Unsicherheit besteht, dürften die meisten Institute die Minimallösung präferieren. In jedem Fall ist klar: Danach wird es erhebliche Zweitrundeneffekte geben.“

Als wichtiges Zeichen an die Finanzinstitute wertet Frankfurt Main Finance den Gesetzentwurf zur Lockerung des Kündigungsschutzes für Risikoträger mit hohen Einkommen. „Hier hat die Politik versprochen und geliefert. Das wird international sehr genau beobachtet, weil es zeigt, dass der Finanzplatz unterstützt wird.“

„Entsprechend werden die Zweitrundeneffekte nach Ansicht von Frankfurt Main Finance signifikant sein. Wir halten an dem von uns am Tag 1 nach dem BrexitReferendum geschätzten Potential von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen für Frankfurt fest. Allerdings zeichnet sich eine zweite Übergangsphase, die voraussichtlich bis Ende 2022 andauern wird, und damit eine weitere Verzögerung ab. Aus den ursprünglich erwarteten 5 Jahren für die Verlagerung von Arbeitsplätzen ab dem Zeitpunkt des Referendums im Juni 2016 werden daher nun 8 Jahre.“

Ein gewichtiges Argument für die Entscheidung der Finanzinstitute, Geschäft nach Frankfurt zu verlagern, war die von der deutschen Politik signalisierte Bereitschaft, das Thema Arbeitsschutz für Risikoträger zu überdenken. Nach der Aufnahme in die Koalitionsvereinbarungen, liegt der speziell auf Risikoträger hin maßgeschneiderte Gesetzentwurf nun zur Abstimmung in den Ressorts vor. „Die Politik hat zugehört, hat versprochen und liefert“, sagt Väth. „Das ist ein deutliches Zeichen, dass die Bankenverlagerung nach Deutschland gewollt ist. Es ist ein Zeichen, das gesehen und geschätzt wird.“

Frankfurt Main Finance gewinnt sechs neue Mitglieder für die Finanzplatzinitiative

Frankfurt am Main – Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance e. V. begrüßt sechs neue Mitglieder und wächst damit auf 60 Mitglieder. Die Neumitglieder PricewaterhouseCoopers (PwC), The Boston Consulting Group, CBRE GmbH, die Frankfurt School of Finance & Management und Norton Rose Fulbright LLP sind der Standortinitiative als Fördermitglieder beigetreten, die Werthstein GmbH als FinTech-Mitglied.

Durch ihre Mitgliedschaft geben die Vertreter aus Wissenschaft, Finanzindustrie, öffentlicher Verwaltung und dem aufstrebenden FinTech-Sektor ihrer Verbundenheit mit dem Finanzplatz Ausdruck, greifen aktuelle Themen des Finanzsektors auf und engagieren sich für die nationale und internationale Bedeutung des Finanzzentrums Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region.

Wir freuen uns sehr über die neuen Mitglieder und ihr Bekenntnis zum Finanzstandort Frankfurt. Das stetige Wachstum der Mitgliederzahl stärkt den Verein und ist eine Anerkennung unserer täglichen Leistung, den Finanzplatz weltweit zu repräsentieren und zu positionieren“, sagt Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance. „Unsere Stimme gewinnt Gewicht – ein Vorteil für alle Mitglieder und besonders für den Finanzplatz. Umgekehrt bieten wir schnellen, unmittelbaren Zugang zu einem herausragenden Branchen-Netzwerk.“

Das neue Mitglied PwC ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung mit 250.000 Mitarbeitern in 158 Ländern tätig – so auch am Finanzplatz Frankfurt. „Mit der Mitgliedschaft bei Frankfurt Main Finance möchten wir nicht nur unser Bekenntnis zu Frankfurt als führendem Finanzplatz in Deutschland bestärken, sondern uns auch aktiv in die hiesige Community einbringen. Der Standort entwickelt sich hoch-dynamisch, und wir möchten zu dieser positiven Entwicklung und zur weiteren Stärkung Frankfurts beitragen. Darum freuen wir uns auf den Austausch mit den Mitgliedern der Initiative, mit Hochschulen, Banken und allen weiteren Finanzmarktakteuren der Stadt“, sagt Clemens Koch, Leiter Financial Services und Mitglied der Geschäftsführung von PwC Deutschland.

CBRE steht Investoren und Immobiliennutzern als Partner für alle Immobilienbelange weltweit zur Seite. Seit 1973 sitzt CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main. „Wir freuen uns sehr, mit unserer Mitgliedschaft helfen zu können, die vielen Vorteile des Finanzstandortes Frankfurts auch aus Sicht der Immobilienwirtschaft unterstützen zu können. Zahlreiche Projektentwicklungen bieten immer modernere und innovativere Büroflächen, welche die Skyline weiterwachsen lassen. Trotz des sinkenden Leerstandes finden sich deswegen auch für größere Flächengesuche noch immer hervorragende und repräsentative Büroflächen“, erklärt Carsten Ape, Head of Office Leasing Germany bei CBRE.

Als Frankfurt School of Finance & Management tragen wir den Finanzplatz quasi im Namen. Mit exzellenter Forschung setzen wir als Wirtschaftsuniversität neue Impulse – etwa im Bereich Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Nachhaltige Finanzwirtschaft. Außerdem bilden wir auf unserem Campus die Fach- und Führungskräfte aus- und weiter, die Frankfurt braucht, um weiterhin innovativ und erfolgreich zu sein. Ein starker Finanzplatz ist für uns essentiell, deshalb engagieren wir uns bei Frankfurt Main Finance“, so Professor Dr. Nils Stieglitz, Präsident der Frankfurt School of Finance & Management. Die forschungsorientierte Business School, akkreditiert von EQUIS, AMBA und AACSB International, bietet umfangreiche Bildungsprogramme zu Finanz-, Wirtschafts- und Managementthemen an. Der Master of Finance der Frankfurt School ist der einzige Finance-Master einer deutschen Hochschule im aktuellen Financial Times Ranking.

Norton Rose Fulbright LLP berät als globale Wirtschaftskanzlei führende national wie auch international tätige Unternehmen in allen wichtigen Branchen. „Frankfurt Main Finance ist die Stimme des Finanzplatzes Frankfurt. Wir unterstützen die Initiative, weil sie den Finanzplatz Frankfurt wirkungsvoll im nationalen und globalen Wettbewerb positioniert“, erläutert Dr. Oliver Sutter, Partner bei Norton Rose Fulbright LLP.

Als digitaler Vermögensverwalter bietet Werthstein seinen Kunden die Möglichkeit, ein breites, nach Risikoaspekten diversifiziertes, individuelles Portfolio aufzubauen, das auf die Anlage in aktuelle wirtschaftliche, technologische oder gesellschaftliche Trends spezialisiert ist. „Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance steht für Aufgeschlossenheit gegenüber der Innovation und dem Schwung, den FinTechs in die Vermögensverwaltung bringen. Deshalb sind wir der Initiative eng verbunden“, kommentiert Felix Röscheisen, Generalbevollmächtigter der Werthstein GmbH.

Frankfurt Main Finance – zehn Jahre für den Finanzplatz

Frankfurt Main Finance (FMF) hat Grund zu feiern. Vor zehn Jahren wurde die Finanzplatzinitiative gegründet und ihre Bedeutung nimmt stetig zu. Seit dem Brexit-Referendum und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Finanzwirtschaft ist FMF weiter gewachsen und hat heute mehr als 50 renommierte Mitglieder. Gegründet im Jahr 2008 als Reaktion auf die Finanzkrise und auf Betreiben des damaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und der früheren Oberbürgermeisterin Frankfurts, Petra Roth, gibt FMF der Finanzbranche in Frankfurt und der Region eine weltweit vernehmbare Stimme.

„Der Finanzplatz Frankfurt spielt bei der Bewältigung der großen Herausforderungen, die der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union für die Finanzindustrie mit sich bringt, eine bedeutende Rolle“, sagt der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. „In diesen Zeiten ist es wichtig, dass Frankfurt Main Finance die Interessen der Finanzwirtschaft in Hessen und in der Bundesrepublik bündelt und vernehmbar macht. Davon profitieren auch Handel und Industrie und damit das ganze Land.“

„Frankfurt ist eine weltoffene, lebenswerte und internationale Stadt. Die Finanzmetropole ist ein herausragender und attraktiver Wirtschaftsstandort. Die zentrale Lage in Europa, die passende Infrastruktur und auch die Nähe zur Zentralbank sind weitere Aspekte, die für Frankfurt sprechen“, sagt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Frankfurt kann einen wichtigen Beitrag zur Finanzstabilität in Europa leisten und Frankfurt Main Finance kommuniziert die Leistungsfähigkeit der Stadt seit Jahren weltweit mit offensichtlichem Erfolg.“

Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance, sagt: „Wir sind stolz, all die Jahre das Vertrauen unserer Mitglieder zu genießen, deren Zahl immer weiter zunimmt. Für uns ist das Ansporn, die vor uns liegenden Aufgaben mit Energie anzugehen und weiterhin Verantwortung für den Finanzplatz zu übernehmen. Dabei bauen wir darauf, dass die exzellente Zusammenarbeit mit dem Land Hessen, der Hessen Trade & Invest sowie den Städten Frankfurt und Eschborn und deren Wirtschaftsförderungen fortgeführt wird.“

Derzeit ist die Positionierung Frankfurts und der Region im Werben um die Verlagerung von Arbeitsplätzen aus London in die Europäische Union eine der vordringlichsten Aufgaben von Frankfurt Main Finance. Seit dem frühen Morgen nach der Referendumsentscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, steht der Finanzplatz am Main im Zentrum weltweiter Aufmerksamkeit. Schon von der ersten Stunde an vorbereitet und sprechfähig gewesen zu sein, hat Frankfurt einen erheblichen medialen Vorteil verschafft, den FMF seitdem nutzt, um die Vorteile Frankfurts auch dort zu platzieren, wo gegenüber der Mainmetropole Skepsis oder Unkenntnis vorherrscht.

Seit März 2016, als das Thema Brexit auf der medialen Landkarte Gestalt gewann, wurde Frankfurt Main Finance allein mit diesem Thema in mehr als 2.323 verschiedenen Medien in 96 Ländern erwähnt, es wurden rund 850 Interviews geführt und somit etwa 10 Milliarden potenzielle Leser erreicht. Vertreter von FMF waren auf einschlägigen Veranstaltungen in den USA, in Japan, Korea, im Nahen Osten, selbstverständlich immer wieder in London, in Berlin und in Brüssel, um die Position des Finanzplatzes zu vertreten.

Brexit

Das Risiko eines „harten Brexit“ bringt Unternehmen unter Zugzwang – Heißer Herbst steht bevor

Die Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals erhoffen sich bis zum EU Gipfel im Oktober, allerspätestens zum möglichen Sondergipfel im November, Klarheit über die Ausprägung des Brexit und die Auswirkungen auf ihr Geschäft. Ob im Herbst klar sein wird, inwieweit es zu einer Übergangsregelung kommen wird, die den Status-Quo bis Ende Dezember 2020 festschreibt, bleibt bislang offen. Zwar ist diese Übergangsfrist grundsätzlich vorgesehen, aber an noch unerfüllte Bedingungen geknüpft. Diese Bedingungen stellen sich als erhebliche Hürden dar. Das gilt vor allem für die Frage des Umgangs mit der Grenze in Irland.

Ob es also bald Klarheit dann geben wird, ist nicht ausgemacht. Ab September erwartet die Geschäftsführung von Frankfurt Main Finance daher einen heißen Herbst. Banken werden in den nächsten Wochen wesentliche Entscheidungen über Ihren Set-Up treffen müssen, denn die Zeit zur Vorbereitung auf den Brexit Ende März 2019 wird sonst zu knapp. Wenige Monate vor dem Termin für den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union ist das Risiko eines relativ harten Brexit noch immer nicht gebannt. Das bringt Handel, Industrie und Finanzdienstleister gleichermaßen unter Zeitdruck und Zugzwang.

Finanzinstitute rechnen in den nächsten Wochen nicht nur mit vermehrten Anfragen ihrer Kunden, sondern müssen auch für sich selbst konkret entscheiden, auf welches der Szenarien sie sich nun vorbereiten. „Die Zeit wird knapp“, sagt Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance. „Wir erwarten einen heißen Herbst: Industrie- und Handelsunternehmen, aber auch die Asset Management-Branche müssen unbedingt jetzt das Gespräch mit ihren Finanzdienstleistern suchen, um die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Es gilt, die Finanzierung und Anlagen Brexit-fest zu machen. Das geht nicht auf Knopfdruck. Wir laufen auf einen Massenstart zu, der bei verspätetem Beginn zu einem Nadelöhr führen kann.“

Daher rät Frankfurt Main Finance den Unternehmen aus Handel und Industrie, aber auch den Asset Managern jetzt aktiv das Gespräch mit ihren Finanzdienstleistern zu suchen, um ihre Finanzierung Brexit-fest zu machen. Das gilt gerade auch für das Clearing für in Euro denominierte Zinsderivate. „Die Unternehmen müssen selbst aktiv werden und auf die Banken zugehen“, sagt Väth. „Es ist in ihrem eigenen Interesse, beispielsweise ihre Finanzierungen und die Absicherung Ihrer Zinsrisiken selbst für einen harten Brexit abzusichern. Leider ist dieser Fall noch immer nicht auszuschließen. Je früher sie mit ihren Banken sprechen, umso besser wird die Vorbereitung sein, denn die Unternehmen werden im Zweifel die Hauptleidtragenden sein.“

Frankfurt Main Finance sieht den Finanzplatz Frankfurt als logische erste Wahl bei der Neuordnung und -orientierung der Finanzbranche nach dem Brexit. Diese Chancen unter zunehmend stärkerem internationalen Wettbewerb zu nutzen, bedarf es aber weiterer erheblicher Kraftanstrengung.