Vierte FMF-Delegationsreise nach Südkorea und Hongkong

Unter der Führung von Herrn Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance (FMF) reiste vom 11. bis zum 16. Januar 2018 eine von FMF organisierte FinTech-Delegation nach Südkorea und Hong Kong, wie schon in den vergangenen Jahren.
In Seoul stand zu Beginn ein Gespräch mit dem Präsidenten der koreanischen Finanzaufsicht Heungsik Choe auf dem Programm. Themen des Gesprächs waren die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen FinTech, Blockchain und Cryptowährungen.
Beim FinTech- & Blockchain-Forum in der Sogang-Universität in Seoul präsentierten dann neben koreanischen Vertretern von deutscher Seite die Frankfurter Unternehmen Blockchain HELIX und Firamis sowie das Stuttgarter FinTech FINVAX. Dr. Jochen Papenbrock, der Gründer und CEO von Firamis erläuterte dabei seinen innovativen Ansatz der Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Finanzbranche.
Am nächsten Tag ging es mit dem Hochgeschwindigkeitszug KTX weiter nach Busan, der zweitgrößten koreanischen Stadt, mit der Frankfurt Main Finance durch verschiedene Kooperationsabkommen verbunden ist und eng zusammenarbeitet. Die Delegation wurde von Ki-young Kim, dem Vize-Bürgermeister für wirtschaftliche Angelegenheiten im Rathaus offiziell empfangen. Danach stand der Busan-Frankfurt-FinTech Roundtable im 52. Stock des BIFC-Gebäudes statt, welches symbolisch für die dynamische Entwicklung und die großen Ziele der Stadtplaner steht.
Zurück in Seoul standen Treffen mit koreanischen Politikern sowie Prof. Sooyong Park, dem Leiter des Global FinTech Research Institute auf dem Programm, bevor die Delegation weiter nach Hongkong reiste.
In Hongkong nahm die Delegation am Asian Financial Forum teil, auf dem FMF gemeinsam mit der FrankfurtRheinMain GmbH und Hessen Trade & Invest mit einem Gemeinschaftsstand vertreten war, um im Brexit-Kontext Interesse bei asiatischen Finanzdienstleistern, insbesondere FinTechs, für den Standort Frankfurt zu wecken.
Carrie Lam, die neue Hongkonger Regierungschefin, machte in ihrer Eröffnungsansprache klar, welche Bedeutung die FinTech- und Blockchain-Branche für Hongkong hat. Insbesondere von der Blockchain-Technologie erhofft man sich in Hongkong wichtige Impulse für die One Belt, One Road-Initiative der chinesischen Regierung.
Beim Fintech O2O International Fintech Pitch Evening in Cyberport, dem staatlichen Tech-Zentrum Hongkongs mit über 30.000 qm Fläche für FinTechs und andere Tech-Unternehmen, hatte Oliver Naegele, der Gründer und CEO des Frankfurter Blockchain-Unternehmens Blockchain HELIX die Gelegenheit, in seinem 5-minütigen Pitch anwesende Unternehmen und Investoren von seiner Lösung zur Digitalen Identität zu überzeugen. Dem Applaus und den zahlreichen positiven Kommentaren im Nachgang zufolge ist ihm dies mehr als gelungen.
Der zweite Tag des Asian Financial Forum widmete sich fast komplett den Startups. Neben zahlreichen Pitches beleuchten in verschiedenen „Innotalks“ internationale Experten insbesondere die FinTech-Ökosysteme in China, Hongkong und Asien.
Weitere Gespräche wurden mit der Hong Kong FinTech Association und dem neu-gegründeten Hong Kong Blockchain Center (HKBCC) geführt, mit denen Frankfurt Main Finance zukünftig eng zusammenarbeiten möchte.

FinTech-Delegation reist nach Südkorea und Hong Kong

Wie schon in den letzten Jahren reist eine FinTech-Delegation unter der Führung von Dr. Raettig im Januar wieder nach Hongkong zum Asian Financial Forum (AFF). Das AFF ist das wichtigste Treffen der asiatischen Finanzbranche und findet am 15. und 16. Januar 2018 bereits zum elften Mal statt. Zu den Themen des AFF gehören unter anderem Finanzinnovationen und Technologie, AI und Robotics, Green Finance, Versicherungs-Technologie, Fintech, Blockchain und Banking-Innovationen.

Frankfurt Main Finance wird sich mit einem gemeinsamen Stand mit der FrankfurtRheinMain GmbH und Hessen Trade & Invest der asiatischen Finanzwelt als attraktiver internationaler Finanzplatz präsentieren – nicht nur im Brexit-Kontext.

Mit der FinTech-Community in Hongkong unterhält Frankfurt Main Finance seit Jahren enge Verbindungen, u.a. mit HKTDC, Invest.HK, der FATHK sowie Cyberport und Metta als führende FinTech-Hubs in Hongkong.

Bereits am 11. Januar 2018 wird die FinTech-Delegation nach Südkorea reisen und sich dort in Seoul und Busan auf FinTech-Veranstaltungen präsentieren. Mit beiden südkoreanischen Finanzplätzen ist Frankfurt Main Finance über eine Reihe von Abkommen eng verbunden, u.a. in den Bereichen FinTech und Blockchain. Seit mehreren Jahren erfolgt ein regelmäßiger Austausch auf Ebene der Finanzplätze wie auch der Aufsichtsbehörden. Südkorea ist ein wichtiger Partner für Frankfurt und auch regelmäßig Ziel von Delegationsreisen des Landes Hessen.

Über das Asian Financial Forum in Hongkong

Zum elften Mal kommen am 15. und 16. Januar 2018 hochkarätige, internationale Vertreter der Finanz- und Wirtschaftswelt zum Asian Financial Forum im Hongkong zusammen. Während der zwei Tage werden sie Entwicklungen und Trends in den dynamischen Märkten Asiens und darüber hinaus diskutieren. Die Veranstaltung, die von der Regierung der Hong Kong Special Administrative Region (HKSAR) und dem Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisiert wird, steht diesmal unter dem Motto: Wachstum steuern und Innovation den Weg bereiten, in Asien und weltweit. In 2017 verzeichnete das Forum über 2.900 Teilnehmer, darunter mehr als 100 international renommierte Sprecher. Großes Interesse gab es auch an den Deal Flow Matchmaking Sessions, wo in über 600 Gesprächen mehr als 490 Projekte mit Investoren diskutiert wurden. Insgesamt arrangierte der Veranstalter seit dem Start dieser Sessions bereits 3.800 Meetings mit mehr als 1.800 Unternehmen.

Unter den Referenten 2018 finden sich Jacob J. Lew, bis 2017 Finanzminister der USA, David Lipton, First Deputy Managing Director des International Monetary Fund, Pierre Gramegna, Finanzminister von Luxemburg, Hu Huaibang, Chairman der China Development Bank Corporation, und Takehiko Nakao, Präsident der Asian Development Bank. Aus Deutschland kommt Dr. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Sprecherin beim Keynote-Luncheon am 16. Januar ist in diesem Jahr die Expertin für AI und Robotics, Professor Daniela Rus, Director of Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) und Professor Electrical Engineering and Computer Science des MIT.

Angeboten werden den Besuchern des AFF zudem vorab arrangierte Meetings für Teilnehmer mit gemeinsamen Interessengebieten, der InnoVenture Salon für Startups, die ihre Geschäftsideen internationalen Investoren vorstellen möchten, eine Zone für kostenlose Finanz- und Serviceberatung sowie Sessions mit Projekteignern, die ihre Projekte möglichen Investoren präsentieren. Zur HKTDC-Homepage: http://bit.ly/2kpfT38

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Kontakt: Dr. Jochen Biedermann

Foto: Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) 

Delegationreise nach Japan & Korea

Dr. Jochen Biedermann hat für Frankfurt Main Finance e.V. an der Delegationsreise des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir nach Tokio und Seoul teilgenommen, die vom 29.10. bis 05.10.2016 durchgeführt wurde. Die Delegation, bestehend aus hochrangigen Vertretern der hessischen Politik und Wirtschaft, hat sich in den beiden Ländern mit Politikern, Vertretern von Ministerien und Unternehmen, aber auch Finanzdienstleistern und FinTechs ausgetauscht.

Dabei wurde nicht nur Werbung für den Standort Frankfurt am Main bei den Brexit-Überlegungen japanischer und koreanischer Banken und Finanzdienstleister gemacht, sondern auch ein erster Kontakt zum japanischen FinTech-Verband „FinTech Japan“ aufgebaut. Auch in verschiedenen Treffen mit Aufsichtsbehörden und Banken in beiden Ländern war FinTech ein wichtiges Thema und es besteht großes Interesse an einem Erfahrungsaustausch, wie man Banken und FinTech-Unternehmen am besten vernetzt, so dass beide Seiten profitieren.

Mit FinTech Japan wurden Gespräche über wechselseitige FinTech-Matchmaking-Veranstaltungen in Tokio und Frankfurt geführt, die in 2017 umgesetzt werden sollen. In Korea gibt es ein großes Interesse, die schon seit zwei Jahren bestehende sehr enge Zusammenarbeit im Bereich FinTech weiter zu vertiefen, insbesondere im Bereich Blockchain. Die koreanische Seite freut sich schon auf den Besuch der Delegation deutscher FinTech-Unternehmen vom 11. bis 14.01.2017, die von Frankfurt Main Finance organisiert wird.

Delegationsreise in die Republik Indien

Vom 31. Oktober bis zum 7. November fand eine Delegationsreise des hessischen Wirtschaftsministeriums in die Republik Indien statt. Gerade für die Wirtschaft ist Indien aktuell eines der spannendsten Länder. Für das Finanzjahr 2015 / 2016 wird ein Wachstum von rund 8 % erwartet und die ausländischen Direktinvestitionen lagen von April 2014 bis Februar 2015 rund 39 % höher als im Vorjahr. Gemeinsam mit den Vertretern des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung unter der Leitung von Staatsminister Tarek Al-Wazir nahmen rund 40 Vertreter aus Politik und Wirtschaft mit dem Ziel teil, die intensiven Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hessen und Indien weiterzuentwickeln.

Mit dem Sprecher des Präsidiums, Dr. Lutz Raettig und dem Geschäftsführer Hubertus Väth war auch der Finanzplatz Frankfurt hochrangig bei der Delegationsreise vertreten. Beide konnten die Reise nutzen, um Kontakte zu knüpfen, sich zu informieren und wertvolle Verbindungen auf politischer, wie auf unternehmerischer Ebene in Indien zu vertiefen.

Über verschiedene Delegationsreisen und auf beiden Seiten aktive Player wie die State Bank of India hat sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt, die weiter ausgebaut werden soll. Insbesondere Financial Inclusion ist dabei ein wichtiges Thema, bei dem Frankfurt innovative Ansätze für den indischen Markt besteueren kann.

Delegation aus Südkorea besucht den Finanzplatz Frankfurt

Im Oktober 2015 besuchten führende koreanische FinTech Unternehmen, darunter Finotek, Yello Finance Group und Datastream corp., unter Leitung des Kongressabgeordneten Kim Jung-hoon den Finanzplatz Frankfurt. Zukunftsweisende Kooperationen wurden vereinbart. Zusätzlich fand neben Terminen bei der KfWIPEX Bank und weiteren Frankfurter Instituten ein von Frankfurt Main Finance organisierter FinTech-Workshop statt. Hier nahmen Vertreter aus Politik, FinTech-Unternehmen und Universitäten aus Busan und Frankfurt teil. Beide Finanzplätze sehen großes Potenzial in einem weiteren intensiven Austausch im Bereich FinTech.

„Mit Korea verbindet uns eine vertrauensvolle Partnerschaft: Vom Derivatehandel über maritime Finanzierung bis hin zu FinTech – alles Themen, in denen wir eng zusammenarbeiten und insbesondere Finanzinstitute, Universtitäten und junge FinTech-Unternehmen beider Seiten zusammenbringen“, fasste Dr. Jochen Biedermann von Frankfurt Main Finance den Besuch der Delegation zusammen.

 

Wirtschaftsminister Al-Wazir reist mit Wirtschaftsdelegation nach China

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir ist am Samstag zu einer einwöchigen Delegationsreise in die Volksrepublik China aufgebrochen. Wenige Monate nach der Benennung Frankfurts zum ersten Handelszentrum der chinesischen Währung Renminbi (RMB) in der Euro-Zone stehen finanzwirtschaftliche Termine im Mittelpunkt der Reise. „Der Grundstein ist gelegt, damit sich Frankfurt als zentrale RMB-Handelsplattform im Euroraum etablieren kann. In den Gesprächen unter anderem mit der chinesischen Notenbank wird es jetzt darum gehen, letzte Feinheiten abzustimmen, damit das operative Geschäft möglichst schnell zum Laufen kommt. Davon kann der Finanzplatz Frankfurt profitieren und zugleich viele Mittelständler in Hessen, deren Geschäfte sich mit chinesischen Partner deutlich vereinfach können“, sagte Al-Wazir bei der Abreise in Frankfurt.

„Die Voraussetzungen für eine noch engere Verflechtung zwischen hessischen und chinesischen Unternehmen sind gut“, so Al-Wazir. China ist der wichtigste Wirtschaftspartner auf dem asiatischen Markt. Das gemeinsame Handelsvolumen liegt gegenwärtig bei über 9 Mrd. Euro. Zugleich zählt China zählt zu den aktivsten ausländischen Investoren in Hessen. „Immer mehr chinesische Technologieunternehmen, die im High-Tech Bereich investieren wollen, suchen einen Standort in Europa. Und insbesondere Hessen bietet mit seinem Angebot an qualifizierten Fachkräften, der hohen Wirtschaftskraft und dem Frankfurter Flughafen als internationales Drehkreuz dafür optimale Bedingungen.“ Gerade in zukunftsträchtigen Wirtschaftsbereichen wie Umweltindustrien, Energieeffizienz, neuen Materialien und im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien bestehe einerseits eine große Nachfrage in China, andererseits eine hohe Expertise in der hessischen Wirtschaft.

Die Delegation wird Station in der Hauptstadt Peking, der Finanzmetropole Shanghai und der hessischen Partnerprovinz Hunan machen.
In Peking wird der Ausbau von Handel- und Investitionen im Mittelpunkt der Gespräche mit dem chinesischen Handelsministerium (03.11.) und mit dem Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (04.11.).

In Shanghai (06.11.) werden die Investitionsbedingungen in der Shanghai Free Trade Zone einen Schwerpunkt der Gespräche mit der dortigen Handelskommission und Investitionsbehörde bilden. Am gleichen Tag findet das 3. Hessen-Shanghai Business Forum statt.

Neben der Hauptstadt Peking und der Wirtschaftsmetropole Shanghai bildet die Partnerprovinz Hunan (seit 1985) das dritte Reiseziel (05.11.). Sie gehört zu den 10 wirtschaftsstärksten Provinzen der VR China und ist seit Juni dieses Jahres mit einer direkten Flugverbindung mit Frankfurt verbunden. Hunan gehört zu den Provinzen, in denen auf Grund ihrer Ausgangslage ehrgeizige Ziele zur Verbesserung ihrer Umweltqualität gelten und ein ressourcensparender, umweltgerechter Entwicklungsweg vorgesehen ist. Dort werden Projekt- und Unternehmensbesuche im Mittelpunkt stehen.

Insgesamt umfasst die Delegation knapp 70 Personen. Die Reise geht bis zum 07.11.

Freundschaftliche Besuche zwischen guten Partnern

Die Reisen des hessischen Wirtschaftsministeriums in den Jahren 2012, 2013 und 2014 nach China zielten darauf ab, die gegenseitigen Beziehungen weiter zu intensivieren. Sie dienten darüber hinaus dazu, Frankfurt als Drehscheibe für Geschäfte in Renminbi zu etablieren.  Weiterlesen