Der Finanzplatz Frankfurt: Aufsichtsmetropole am Main

Für Aufsichtsbehörden der Europäischen Union ergeben sich mit dem Austritt Großbritanniens neue und komplexe Herausforderungen – daher verwundere es wenig, dass Behörden nun ihre Mitarbeiterzahlen erhöhen, schreibt Bernd Neubacher in der Börsen-Zeitung. In Teil 3 der Serie zum Finanzplatz Frankfurt diskutiert er, wie sich die erhöhte Personalzahl auf den Standort auswirkt.

In den letzten Jahren, so werde dem Finanzplatz nachgesagt, habe sich Frankfurt am Main mit der Ansässigkeit der Deutschen Bundesbank, Teilen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Europäische Zentralbank (EZB) und der European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) zur Hauptstadt der Finanzaufsicht entwickelt.

In den ersten vier Monaten des Jahres stockte die BaFin nun die Personalzahl in Frankfurt von 50 auf 750 auf. Wird eine derzeit von der EU-Kommission geplante Reform für die der Europäische Aufsichtsbehörden realisiert, werde die am Westhafen ansässige EIOPA um 35 Mitarbeiter wachsen. Bei der Deutschen Bundesbank wolle man sich derzeit nicht zur zukünftigen Personalplanung äußern, so Neubacher.

Während EZB, EIOPA und Bundesbank zwar Steuerbefreiungen am Finanzplatz erhielten, so hätten die Aufsichtsbehörden eine positive Auswirkung auf die regionale Konjunktur und würden auch andere Institution, wie etwa das European Banking Institute (EBI), anlocken.

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