Der Frankfurter Weihnachtsmarkt

Duftende Lebkuchen und glitzernde Lichter: Der Frankfurter Weihnachtsmarkt zieht Besucher aus aller Welt an

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt blickt auf eine lange Tradition zurück und zählt zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Bis ins Jahr 1393 lässt sich nachweisen, dass an Weihnachten in Frankfurt Märkte stattfanden. Traditioneller Mittelpunkt des Marktes ist der Römerberg, der mit seinen historischen Fachwerkhäusern die Kulisse für einen der schönsten und größten Weihnachtsmärkte des Landes bietet. Die durchschnittlich drei Millionen Besucher können 2018 vom 26. November bis zum 22. Dezember die festliche Stimmung zwischen Innenstadt und Römerberg genießen.

Highlight der Eröffnungsfeier am 26. November wird ein Live-Konzert der Oper Frankfurt sein. Und bis zum 22. Dezember reicht das musikalische Angebot von der Darbietung internationaler Weihnachtslieder auf der Bühne am Römerberg, dem Spiel der Turmbläser der Alten Nikolaikirche bis hin zum großen Stadtgeläut mit dem zeitgleichen Läuten von 50 Glocken.

Anlässlich der Fertigstellung der neuen Frankfurter Altstadt, findet sich deren Umriss auf der neuen Glühweintasse 2018. Wer sich eine der allerersten Tassen sichern möchte, kann diese bereits ab dem 26. November in den Tourist Informationen Römer und Hauptbahnhof sowie direkt auf dem Markt in der Frankfurt Information-Hütte erwerben.

Frankfurter Weihnachtsmarkt - © #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Frankfurter Weihnachtsmarkt – © #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Von Apfelwein bis Zimtstern

Über 200 Weihnachtsmarktbuden locken die Besucher mit weihnachtlichen Geschenken, Kitsch und Leckereien. Neben den Klassikern, gebrannte Mandeln, Glühwein und Bratwürstchen, erfreuen sich typische Frankfurter Weihnachtsspezialitäten wie Bethmännchen, warmer Apfelwein und Quetschmännchen besonderer Beliebtheit.

Neben der kulinarischen Vielfalt erwarten den Besucher klassische Weihnachtsmarktartikel aus den Bereichen Dekoration und Volkskunst, aber auch modernes Kunsthandwerk und typische Frankfurter Waren wie Dippe und Steinguterzeugnisse. Auf dem angrenzenden Kunsthandwerksmarkt in den Römerhallen sowie der Paulskirche gibt es zudem die Möglichkeit, sich auf die Suche nach einem außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenk zu machen. Der Kunstmarkt in den Römerhallen beginnt am Freitag, den 7. Dezember. Für alle diejenigen, die sich schon ein paar Tage zuvor auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken begeben wollen, öffnet der Kunstmarkt in der Paulskirche schon am Dienstag. Auch vor den Toren der Stadt findet sich außerdem eine Vielzahl romantischer Weihnachtsmärkte in Odenwald, Rheingau, Taunus und Wetterau.

Weihnachtsmarktführungen

Am 16. Dezember wird für Blinde und Sehbehinderte die Weihnachtsmarktführung „Glühwein, Geschichten & Gebäck“ angeboten und die Frankfurter Weihnachtsmarkt-Spezialitäten vorgestellt. Begleitet vom Duft gebrannter Mandeln lernen Blinde und Sehbehinderte bei diesem Rundgang den Frankfurter Weihnachtsmarkt kennen und erfahren dabei allerlei Geschichten über das historische und moderne Frankfurt sowie Frankfurter Persönlichkeiten.

Zu Frankfurter Tourismusbüro einen eineinhalb stündigen Rundgang über den Frankfurter Weihnachtsmarkt an. Die Highlights sind Karussellfahrten, Glühwein, eine Bethmännchen- Kostprobe und der Besuch der Dachgalerie der Alten Nikolaikirche.

Ein weiteres Highlight stellt ein geführter Rundgang durch die verwinkelten Gassen der neuen Frankfurter Altstadt dar. Eine deutschsprachige Tour beginnt um täglich um 14 Uhr. Auch für englischsprachige Weihnachtsmarktbesucher wird die Tour durch die neue Altstadt angeboten. An sechs Terminen, beginnend ab dem 1. Dezember, können englischsprachige Gäste das Frankfurter Altstadt-Flair genießen. Die Besucher erwartet eine spannende Mischung aus Neubauten und Rekonstruktionen.

Rosa Weihnacht

An der Frankfurter Hauptwache finden sich weitere Weihnachtsmarktstände, die das klassische Weihnachtsmarktgelände bis auf die Shoppingmeile Zeil erweitern und somit einen Übergang zum Weihnachtsbummel bilden. Auf dem Friedrich-Stolze-Platz findet zudem die sogenannte „Rosa Weihnacht“ statt, die von der Gay Community des Rhein-Main-Gebietes ausgerichtet wird und mit bunten Lichtern sowie ausgefallener Dekoration und Gestaltung eine besondere Atmosphäre schafft.

Alle Informationen rund um die Anreise, Veranstaltungsanmeldungen, den Frankfurter Weihnachtsbaum oder die Glühweintassen hat das Frankfurter Tourismusbüro für Besucher hier zusammengestellt.

 

Bildnachweis: © #visitfrankfurt, Holger Ullmann, www.frankfurt-tourismus.de