DVFA Studie zu Sustainable Development Goals: Anbieter, Methoden, Daten und Output im Überblick

Die Ausrichtung an den „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen ist nicht so einfach, wie es den Anschein hat, und erfolgt bis heute sehr uneinheitlich. Eine aktuelle Studie der DVFA Kommission Sustainable Investing zur SDG-Auswirkungsmessung bietet einen Marktüberblick über die derzeit verfügbaren Messungen, Analysetools sowie Anbieter und hält einige Einschätzungen und Empfehlungen bereit.

Die Autoren der Studie, Christoph Klein und Dr. Rupini Rajagopalan, halten die 17 Nachhaltigkeitsziele aus dem Jahr 2015, obwohl zur Bewertung von Staaten eingeführt, für einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu effektiven nachhaltigen Investitionen in Unternehmen. Die SDGs haben aus ihrer Sicht das Potential, den Fokus der Marktteilnehmer und der Wissenschaft auf den Zweck und die positiven Auswirkungen von Investitionen zu verlagern. Bislang werde die Umsetzung von ESG-Überlegungen allerdings eher als umsichtiges Risikomanagement betrachtet.
Klein und Rajagopalan gehen folgenden Fragen nach: Wie können die SDG bezogenen Auswirkungen von Finanzinstrumenten und Fonds gemessen werden? Was wird eigentlich gemessen? Was ist die definierte Methodik? Welche Arten von Daten werden benötigt? Was ist der analytische Output?

Die Studie bietet einen Marktüberblick, versteht sich aber nicht als Empfehlung für den einen oder anderen Anbieter. Das DVFA Papier konzentriert sich auf die zwölf Anbieter, die aus Sicht der Autoren ihre Tools einer breiteren Kundenbasis anbieten.


Links:

DVFA Studie SDG-Auswirkungsmessung: https://www.dvfa.de/fileadmin/downloads/Verband/Kommissionen/Sustainable_Investing/DVFA_SDG-Auswirkungsmessung.pdf

Informationen zur DVFA Kommission Sustainable Investing: https://www.dvfa.de/der-berufsverband/kommissionen/sustainable-investing.html