Einer der führenden Finanzplätze Europas

Viele Standortvorteile sprechen für Frankfurt als führenden Finanzplatz in Europa und der Welt.  Mehr als 200 Banken sind am Finanzplatz Frankfurt angesiedelt  – davon sind 161 Auslandsbanken. Zudem ist das Rhein-Main-Gebiet einer der stärksten Wirtschaftsräume Europas, in dem viele Regulierungsbehörden ihren Sitz haben. Außerdem verfügt Frankfurt über exzellente Universitäten mit sehr hohem Ausbildungs- und Forschungsniveau. Frankfurt Main Finance hat die stärksten Standortvorteile des Rhein-Main Gebiets in einer Übersicht zusammengestellt.

Global Startup Ecosystem Report

Wirtschaftskraft und Innovationsstärke

Das Geschäftspotenzial für inländische wie ausländische Akteure beruht auf der hohen Konzentration erfolgreicher, zukunftsorientierter Unternehmen aus vielen Branchen, die aus der Region Rhein-Main einen prosperierenden Wirtschaftsraum machen. Zugang zu den Finanzmärkten erhalten die Unternehmen in Frankfurt über die Gruppe Deutsche Börse, die als Global Player zu den größten Aktienbörsen der Welt zählt. Als Technologie- und Innovationsführer verfügt sie über die stabilsten, effizientesten und kostengünstigsten Clearing- und Settlement-Systeme in Europa. Die Unternehmen profitieren in Frankfurt von einem einzigartigen, vollständig integrierten und internationalen Handelsnetzwerk.

Weitere Informationen über die Deutsche Börse

Mit der Gruppe Deutsche Börse verfügt der Finanzplatz Frankfurt über eine der größten Börsenorganisationen der Welt. Die Bilder aus dem Handelssaal am Börsenplatz in Frankfurt gehen um die Welt und die DAX®-Tafel ist aus Fernsehen und Internet nicht mehr wegzudenken. Die Anfänge der Börse sahen aber ganz anders aus. In einer Versammlung im September 1585 legten Frankfurter Kaufleute erstmals einheitliche Wechselkurse fest – ihre Zusammenkunft gilt als Geburtsstunde der Frankfurter Börse. Die Motivation war damals dieselbe wie heute: Transparenz schaffen. Denn insbesondere zu Messezeiten drohten die Fülle unterschiedlichster Münzsorten samt ungebundenen Wechselkursen das Geldwesen lahmzulegen und ermöglichten Betrug und Wucherei im großen Stil. Von nun an traf sich ein Kreis von Kaufleuten regelmäßig, um im Sortenverkehr die einheitlichen und verbindlichen Preise zu aktualisieren. Die Bezeichnung „Burs“ oder „Börse“ ist für diese Versammlung bereits seit 1605 schriftlich belegt.

Source: Deutsche Börse AG

Mehr als 425 Jahre später ist die FWB® Frankfurter Wertpapierbörse mit Abstand der größte und wichtigste Börsenplatz Deutschlands. Ihr Handelssystem Xetra® mit zwei verschiedenen Marktformen – der vollelektronische Xetra-Handel und die Auftragsausführung über den Spezialisten auf dem Börsenparkett – bietet privaten wie professionellen Anlegern schnelle und günstige Ausführung nicht nur in Aktien, sondern auch in Anleihen, Fonds, Zertifikaten, etc.

Die Deutsche Börse organisiert integre, transparente und sichere Märkte für Investoren, die Kapital anlegen, und für Unternehmen, die Kapital aufnehmen. An diesen Märkten kaufen und verkaufen professionelle Händler Aktien, Derivate und andere Finanzinstrumente nach klaren Regeln und unter strenger Aufsicht. Die Gruppe Deutsche Börse sorgt mit ihren Dienstleistungen und Systemen dafür, dass diese Märkte funktionieren und alle Teilnehmer gleiche Chancen erhalten – weltweit. Ihr Angebot ist breiter als das anderer Börsen und reicht von der überwachten Ausführung der Handelsaufträge über die Verrechnung, Abwicklung und Verwahrung der Wertpapiere im Nachhandel bis hin zu der dafür nötigen elektronischen Infrastruktur und der Bereitstellung von Marktinformationen. Weltweite Standards setzt die Deutsche Börse zudem durch ihr anspruchsvolles Risikomanagement und ihr innovatives Sicherheitenmanagement, das Kunden den effizienten Einsatz ihres Kapitals ermöglicht.

Für rund 1.000 Unternehmen ist die Frankfurter Wertpapierbörse ein zentraler Ort zur Finanzierung, über den sie Aktien und Anleihen an Investoren ausgeben. Die Deutsche Börse ist längst mehr als eine deutsche Börse – als eine der größten Börsenorganisationen der Welt öffnet sie Unternehmen und Investoren den Weg zu den weltweiten Kapitalmärkten.

Als erster großer internationaler Marktplatzbetreiber ist die Deutsche Börse AG Anfang 2001 selbst an die Börse gegangen. Dabei hat die Mitgliedschaft im deutschen Leitindex DAX® seit Dezember 2002 die Wettbewerbsposition des Unternehmens noch weiter gestärkt. Rund 3.300 Mitarbeiter der Gruppe Deutsche Börse bedienen Kunden in Europa, Nordamerika und Asien.

Als internationaler Zentralverwahrer (International Central Securities Depository, ICSD) mit Hauptsitz in Luxemburg stellt Clearstream – eine Tochtergesellschaft der Deutsche Börse AG – die Nachhandelsinfrastruktur für den Eurobond-Markt und Dienstleistungen für Wertpapiere von 54 Inlandsmärkten weltweit bereit. Rund 2.500 Finanzinstitute aus über 110 Ländern bilden die Kundenbasis des Unternehmens. Die Dienstleistungspalette umfasst die Emission, Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren sowie die Bereiche Investment Fund Services und Global Securities Financing. Mit einem verwahrten Vermögen von mehr als 13,2 Billionen Euro ist Clearstream einer der weltweit größten Abwicklungs- und Verwahrungsdienstleister für in- und ausländische Wertpapiere.

360T
360T ist ein unabhängig und global etablierter Handelsplatz. Mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, Deutschland, unterhält 360T Tochtergesellschaften in New York (360 Trading Networks Inc), Singapur (360T Asia Pacific Pte. Ltd.), Indien (Threesixty Trading Networks (India) Pvt Ltd) und Dubai (360 Trading Networks LLC ).

Eurex, der bevorzugte Handelsplatz für Derivate. Weltweit.
Eurex ist eine Aktiengesellschaft im vollständigen Besitz der Deutsche Börse AG. Eurex betreibt die Eurex-Börsen, Eurex Clearing sowie die ECNs (Electronic Communication Networks) Eurex Bonds und Eurex Repo.

Eurex ist eine der führenden Terminbörsen. Betrieben von Deutsche Börse AG bietet sie einen offenen und kostengünstigen elektronischen Zugang eine breite Palette internationaler Benchmark-Produkte an und betreibt die liquidesten Rentenmärkte der Welt. Von 700 Standorten auf der ganzen Welt sind Marktteilnehmer an Eurex miteinander verbunden und erzielen ein jährliches Handelsvolumen von weit über 1 Milliarde Kontrakten. Das macht Eurex zum weltweit bevorzugten Handelsplatz für Derivate.
Als schlankes, von unternehmerischem Geist geprägtes Unternehmen steht für Eurex die Erfüllung der Kundenbedürfnisse an erster Stelle. Die Spezialisten des Eurex-Teams setzen sich immer dafür ein, dass alle Anleger von den Vorteilen einer voll integrierten Organisation profitieren können — mit Kassa- und Terminmärkten unter einem Dach und dem entsprechenden Angebot an Clearing- und Abwicklungsleistungen.

International Securities Exchange
Übernommen am 20. Dezember 2007, ist die ISE heute eine 100-prozentige Tochter von Eurex. Dieses Mitglied der Eurex-Gruppe betreibt vollelektronische Handelsplattformen für eine Options- und eine Aktienbörse. Durch den Zusammenschluss sind die ISE und Eurex Marktführer im Segment Aktien- und Aktienindexderivate. Derzeit zählt man 560 direkte Teilnehmer.

Eurex Clearing
Die Eurex Clearing AG ist eine automatisierte und integrierte Clearingstelle und gewährleistet als zentraler Kontrahent die Erfüllung sämtlicher Geschäfte, die an Eurex-Börsen abgeschlossen werden, wodurch für die Marktteilnehmer das individuelle Kontrahentenrisiko entfällt. Diese Funktion erfüllt die Eurex Clearing AG auch für an Eurex Bonds, an Eurex Repo, an der FWB® Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra® und Parketthandel) und an der Irish Stock Exchange gehandelten Produkte.
Eurex-Teilnehmer profitieren so von einer qualitativ hochwertigen, kosteneffizienten und umfassenden Wertschöpfungskette, die über eine einzige elektronische Systemplattform Handel und Clearing abdeckt.

Eurex Bonds
Gemeinsam mit führenden internationalen Banken betreibt Eurex die elektronische Handelsplattform Eurex Bonds, ein ECN (electronic communication network) für außerbörslichen Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und unverzinslichen Schatzanweisungen (Bubills). Eurex Bonds bietet Marktteilnehmern eine direkte Verbindung zwischen Kassa- und Futures-Markt über ein zentrales Orderbuch, das so genannte Basis Trading.

Eurex Repo
Eurex Repo ist ein führender Anbieter von internationalen Finanzierungen am besicherten Geldmarkt (Repo und Wertpapierleihe). An diesem höchst liquiden Marktplatz wird der elektronische Handel mit einem effizienten und sicheren Clearing kombiniert und ein standardisiertes Sicherheitenmanagement und Settlement für die Wertpapierleihe und Finanzierungstransaktionen ermöglicht. Dabei handelt es sich um einen Wachstumsmarkt.

In den Segmenten General Collateral (GC) and Special Repo kann hier große Bandbreite an Fixed Income-Sicherheiten und Aktien beispielsweise in EUR, USD oder CHF gehandelt werden. Wobei der GC Pooling Markt die europäische Benchmark für standardisierte besicherte Finanzierungen mit einem zentralen Clearing darstellt.

Foto: Deutsche Börse AG

Wissensregion Frankfurt Rhein-Main

Das Zeug zu einem Exportschlager hat auch die Wissensregion Frankfurt am Main und Rhein-Main. Die Frankfurter Hochschulen und Universitäten verfügen über ein exzellentes internationales Forschungs- und Ausbildungsniveau. In der Rhein-Main-Region ist das weltweit wohl dichteste wissenschaftliche Netzwerk der Finanzwissenschaft entstanden. Unternehmen schätzen die große Zahl an, von den Universitäten in Frankfurt und dem Rhein-Main Gebiet exzellent ausgebildeten, Mitarbeitern. Die Praxisorientierung der Hochschulausbildung beruht auf einem engen und dauerhaften Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Hier eine Übersicht der Top-Hochschulen und Universitäten der Rhein-Main-Region:

House of Finance

Excellence in Finance for tomorrow’s Markets

Das House of Finance bündelt mehrere interdisziplinäre Forschungs- und Weiterbildungsaktivitäten im Bereich der Finanzwirtschaft und des Finanzrechts an der Goethe-Universität Frankfurt. Es ist ein offenes Forum der Begegnung und der Kooperation zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. Ziel des House of Finance ist es, sich zu einem der führenden europäischen und internationalen Zentren im Bereich der Finanzforschung zu entwickeln.

Das House of Finance beherbergt sieben Forschungs- und Weiterbildungseinrichtungen, die der Goethe-Universität angehören oder angegliedert sind. Seit Anfang 2013 hat zudem das Exzellenzzentrum „Sustainable Architecture for Finance in Europe“ (SAFE), eine Kooperation von Center for Financial Studies und Goethe-Universität, gefördert von der hessischen Exzellenzinitiative LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz), seinen Sitz im House of Finance.

Insgesamt forschen und lehren im House of Finance rund 170 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter 30 Professoren, – eine der größten Forschergruppen zu finanzwirtschaftlichen und monetären Themen in Europa. Die Wissenschaftler im Haus entstammen den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzen, Volkswirtschaftslehre, insbesondere Geld- und Währungsökonomie, und Rechtswissenschaften, insbesondere Recht der Unternehmen und Finanzen.

Das House of Finance wurde im Mai 2008 im Rahmen des Ausbaus des neuen Universitätscampus Westend eröffnet. Es bietet attraktive Räumlichkeiten und eine moderne technische Ausstattung.

Kontakt
House of Finance
Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0) 69 798-34 000
Fax: +49 (0) 69 798-33 910
E-Mail: info@hof.uni-frankfurt.de
Homepage

Forschungszentrum SAFE

Das Forschungszentrum „Sustainable Architecture for Finance in Europe“ (SAFE) ist im Januar 2013 an den Start gegangen. Die Kooperation des Center for Financial Studies und der Goethe-Universität Frankfurt widmet sich hochkarätiger Forschung und forschungsbasierter Politikberatung. Das Zentrum mit Sitz im House of Finance der Goethe-Universität wird von der hessischen Exzellenzinitiative LOEWE mit 13 Millionen Euro für die ersten drei Jahre gefördert. Insgesamt ist eine Laufzeit von sechs Jahren beantragt.

SAFE hat sich zum Ziel gesetzt, die Anforderungen an einen optimalen Ordnungsrahmen für die Finanzmärkte und ihre Akteure zu erforschen. Funktionsfähige Finanzmärkte sind für eine florierende Wirtschaft, Wachstum und Wohlstand unerlässlich. Die vergangenen Jahre haben jedoch gezeigt, dass Fehlentwicklungen an den Finanzmärkten ungeahnte Risiken für Wirtschaft, Gesellschaft und Staat bergen. „Wir brauchen daher einen Rahmen, der so flexibel wie möglich ist, um Innovation und Wettbewerb zuzulassen, und gleichzeitig so rigide wie nötig, um Stabilität zu gewährleisten“, so Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies und wissenschaftlicher Koordinator des Projekts.

Um die Komplexität der Finanzmärkte und ihr Zusammenspiel mit Wirtschaft, Politik und Zentralbanken in allen wichtigen Komponenten erfassen zu können, setzt das neue LOEWE-Zentrum auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit von rund 50 Professorinnen und Professoren und ebenso vielen Nachwuchswissenschaftlern aus den Bereichen Finanzwirtschaft, Mikro- und Makroökonomie, Finanzmathematik, Marketing und Recht. Darin enthalten sind elf neue Professuren und – allein in der Startphase – mehr als 20 Doktoranden- und Post-Doc-Stellen, die durch SAFE-Mittel geschaffen werden.

Das Zentrum verfolgt ein umfassendes Forschungsprogramm mit fünf Schwerpunkten: Financial Institutions, Corporate Governance, Household Finance, Financial Markets und Macro Finance. Zusätzlich zur traditionellen wissenschaftlichen Vorgehensweise betritt es Neuland mit der Einrichtung sogenannter „Research Labs”, die quer über die Forschungsbereiche hinweg agieren. In der ersten Phase wurden Research Labs zu den Themen „Systemic Risk“ und „Transparency“ eingerichtet. Diese interdisziplinäre Aufstellung mit einer institutionalisierten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachbereichen und Themenfeldern ermöglicht es, die Fragmentierung der Einzeldisziplinen zu überwinden.

Neben Forschungsprogramm und Graduiertenausbildung widmet sich SAFE einer professionellen Politikberatung. Auf der Basis wissenschaftlicher Unabhängigkeit und Neutralität ist ein kontinuierlicher Dialog mit Berlin, Brüssel und Wiesbaden vorgesehen, um Regierungs- und Parlamentsmitgliedern zeitnah wissenschaftlich fundierte Entscheidungshilfen zu aktuell anstehenden Finanzmarktthemen zur Verfügung stellen zu können.

Um beste Ergebnisse in Forschung und Politikberatung erzielen zu können, besteht ein bedeutendes Vorhaben des Zentrums in der Zusammenstellung einer umfangreichen Forschungsdatenbank. SAFE wird nicht nur relevante Datensätze erwerben, sondern auch neue einzigartige Daten erheben und aufbereiten, zum Beispiel zum Verhalten von Banken, Haushalten, Unternehmen und politischen Institutionen.

Mit seinem Sitz im House of Finance der Goethe-Universität baut SAFE auf bestehenden Beziehungen, Veranstaltungsformaten und Netzwerken auf.

Goethe Business School

Attraktiver Standort. Einzigartiger Anspruch.

Die Goethe Business School (GBS) bietet Führungskräften und Young Professionals eine exklusive Plattform für verschiedenste Weiterbildungsformate an der Goethe-Universität Frankfurt – im House of Finance auf dem Campus Westend inmitten der europäischen Finanzmetropole Frankfurt am Main. Die GBS wurde im Jahr 2004 gegründet und ist, eng angebunden an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, privatwirtschaftlich organisiert und geführt.
Die einzigartige Lehrphilosophie der GBS kombiniert führende Wissenschaft mit praxisorientierter Lehre unter attraktiven Studienbedingungen und unter Einbezug eines stetig wachsenden Partnernetzwerks. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht eine optimale Weiterentwicklung beruflicher und persönlicher Fähigkeiten in einer Umgebung, die zugleich herausfordernd und unterstützend ist. Alle Programme werden auf Basis höchster wissenschaftlicher Qualitätsstandards entwickelt und von renommierten, lehr- und praxiserfahrenen Dozenten durchgeführt.

Der Part-Time Master in Finance bietet insbesondere berufstätigen Akademikern die Möglichkeit, ihre berufliche und persönliche Entwicklung zielgerichtet voranzubringen. Durch seinen interdisziplinären Kernbereich und die Möglichkeit individueller Schwerpunktsetzung erlangen Studierende eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Weiterqualifizierung in allen relevanten finanzwirtschaftlichen Bereichen. Gleichzeitig qualifiziert der englischsprachige Weiterbildungsstudiengang auch für internationale Karrieren. Aufgrund des berufsbegleitenden Programmformats kann das Erlernte unmittelbar in die berufliche Praxis umgesetzt werden.

Mit den offenen Programmen bietet die GBS auch individuell und separat buchbare Formate an. Neben innovativen Leadership-Programmen und einem gezielten Vorbereitungsprogramm auf das Financial Risk Manager-Examen gehören dazu auch ausgewählte Kurse des Master in Finance. Ziel ist es, auch denjenigen Interessenten, die nicht als Studierende im Master in Finance eingeschrieben sind, die Möglichkeit zu bieten, sich in einzelnen finanzwirtschaftlichen Wissensgebieten weiterzubilden bzw. das bereits angeeignete Fachwissen wieder aufzufrischen.

Der Bereich Firmenprogramme der GBS bietet maßgeschneiderte Formate für Unternehmen an, die ihre Führungskräfte insbesondere in den Themenschwerpunkten Finanzen und Leadership weiterbilden möchten. Die Entwicklung der Programme erfolgt auf Basis der vereinbarten Lern- und Entwicklungsziele in enger Abstimmung mit den Kunden. Gemeinsam mit ihren Kunden hat die GBS das Ziel, die heutigen und zukünftigen Führungskräfte weiterzuentwickeln und ihnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, um auf die ständigen Veränderungen des heutigen Geschäftsumfelds reagieren zu können.

Einen besonderen geographischen Fokus im Bereich Firmenprogramme der GBS hat das China Executive Education Center, das seit Jahren erfolgreich Führungskräfte chinesischer Finanzinstitutionen in verschiedenen interdisziplinären Managementthemen wie Finance, Leadership, Corporate Social Responsibility oder Regional Planning weiterbildet. Mit dem China Executive Education Center folgt die GBS den Entwicklungen der Globalisierung und schafft ein Lernumfeld, das zukünftige Führungskräfte aus China und Europa miteinander vernetzt.

Kontakt

Goethe Business School
House of Finance
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0) 69 798-33 500
Fax: +49 (0) 69 798-33 530
E-Mail: info@gbs.uni-frankfurt.de
Homepage

Frankfurt School of Finance & Management

Die Frankfurt School of Finance & Management ist eine forschungsbasierte Business School am Finanzplatz Frankfurt. Die Stiftungshochschule finanziert sich ausschließlich über Studiengebühren, Beratungshonorare sowie Stiftungsmittel.

Zu ihrem Bildungsangebot gehören Weiterbildungs- und Hochschulstudiengänge, Executive Education-Programme, Seminare und Trainings sowie maßgeschneiderte Bildungs- und Beratungsangebote für Unternehmen.

An knapp 100 Standorten in Deutschland bietet die Frankfurt School berufsbegleitende Studiengänge (Bankfachwirt, Bankbetriebswirt, Management-Studium) für Bankkaufleute an. Mehr als 100.000 Fach- und Führungskräfte haben diese absolviert.

Die Frankfurt School ist eine wissenschaftliche Hochschule mit Promotionsrecht. Auf dem Campus in Frankfurt studieren ca. 1.500 Studierende in staatlich anerkannten und akkreditierten Bachelor- und Master-Studiengängen oder promovieren. In den Bachelor-Programmen ist mindestens ein Auslandssemester obligatorisch, in den Master- und einigen Bachelor-Programmen ist englisch die Unterrichtssprache. Praxisintegration ist wesentlicher Bestandteil des Studiums. Die Studierenden arbeiten parallel in ihrem Beruf, absolvieren eine Berufsausbildung bzw. Praktika. Fremdsprachentrainings und ein Auslandsaufenthalt gehören zum Studium dazu. Beim Auslandspraktikum erhalten die Studierenden Einblicke in die Arbeitswelt des Gastlandes. Eine hohe Betreuungsqualität bietet die Frankfurt School durch kleine Gruppen, erreichbare und kompetente Dozenten sowie eine hervorragende Infrastruktur. Bibliothek und Computerräume sind jeden Tag rund um die Uhr geöffnet. Das Team der Career Services unterstützt Studierende und Absolventen bei der Bewerbung. Umgekehrt wenden sich Unternehmen, die über Vakanzen verfügen, an die Career Services.

Die Frankfurt School pflegt ein Netzwerk von etwa 100 Partnerhochschulen auf allen Kontinenten, bei denen die Studierenden ihre Auslandssemester verbringen. Außerdem unterhält die Frankfurt School eigene Büros und Repräsentanzen in Schanghai, Kinshasa, Nairobi, Pune, Peking, Sao Paolo, Istanbul und Duschanbe. Die FS finanziert sich ausschließlich über Studiengebühren, Beratungshonorare sowie Stiftungsmittel.

Knapp 50 Professorinnen und Professoren bilden die Fakultät der Frankfurt School. In ihrer Forschung adressieren sie aktuelle Finanz- und Managementfragestellungen. Sie sind in fünf Departments organisiert: Finance, Economics, Management, Accounting, Legal Studies & Ethics.

Mit ihren Zertifikatsstudiengängen, der Executive Education, Seminaren, Coachings und Trainings bietet die Frankfurt School spezialisierte fachliche Bildungsprogramme. Außerdem bietet sie generalistische Management-Programme zu Führungs- und Strategiefragen sowie zur persönlichen Entwicklung an. Alle Programme werden offen zugänglich und buchbar sowie maßgeschneidert als Inhouse-Maßnahme für Unternehmen und Organisationen angeboten.

Im Bereich International Advisory Services der Frankfurt School managen Experten Beratungs- und Trainingsprojekte zur Entwicklungsfinanzierung in Schwellen- und Entwicklungsländern auf der ganzen Welt. Mikrofinanz, die Finanzierung Erneuerbarer Energien, Angebote für den ländlichen Raum oder zur Wohnbaufinanzierung sind wesentliche Projektthemen. Hier ist auch das Frankfurt School – UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance angesiedelt.

In ihrem Tochterunternehmen ConCap (Connective Capital GmbH) hat die Frankfurt School ihren auf Entwicklungsfinanzierung spezialisierten Bereich Fondsmanagement und -beratung organisiert. Der Frankfurt School Verlag und die E-Learning-Firma efiport sind weitere Tochterunternehmen der Frankfurt School.

Kontakt

Frankfurt School of Finance & Management
Head of Communications
Sonnemannstrasse 9-11
D-60314 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0) 69 154 008 0
E-Mail: info@frankfurt-school.de

WHU – Otto Beisheim School of Management

Die WHU – Otto Beisheim School of Management ist eine international ausgerichtete, vorwiegend privat finanzierte Wirtschaftshochschule. Seit ihrer Gründung ist die WHU Vorbild für zukunftsorientierte Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft.

Das Studienangebot umfasst ein Bachelorprogramm, zwei Masterprogramme in Management und Finance, ein Full-Time MBA-Studium, ein Part-Time MBA Studium sowie das Kellogg-WHU Executive MBA-Programm. Hinzu kommen maßgeschneiderte Programme für Führungskräfte, die den individuellen Bedürfnissen der Unternehmen angepasst werden. Weiterhin besitzt die WHU das Promotions- und Habilitationsrecht.

Ihr internationales Netzwerk umfasst über 195 Partnerhochschulen zum Austausch von Dozenten und Studenten sowie Forschungskooperationen auf allen Kontinenten. Die WHU lässt sich regelmäßig durch EQUIS und FIBAA zertifizieren und ist Mitglied der renommierten Akkreditierungsinstitution AACSB – das garantiert eine exzellente Qualität der Studiengänge und einen hohen Grad an Internationalisierung. Als einzige deutsche Privathochschule gehört die WHU außerdem der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an. In nationalen wie internationalen Ranglisten nimmt die WHU – Otto Beisheim School of Management stets Spitzenplätze ein.

Gegenwärtig gibt es an der WHU 38 Professuren, 11 Juniorprofessuren und 11 Zentren, die zu sogenannten Groups zusammengefasst sind.
Die Finance & Accounting Group umfasst die Lehrstühle:

  • Behavioral Finance – Prof. Dr. Mei Wang
  • Corporate Finance – Prof. Dr. Burcin Yurtoglu
  • Empirical Corporate Finance – Prof. Dr. Christian Andres
  • Empirical Capital Market Research – Prof. Dr. Lutz Johanning
  • Finance – Prof. Dr. Markus Rudolf
  • Financial Accouting – Prof. Dr. Garen Markarian
  • Mergers and Aquisistions – Prof. Dr. Nihat Aktas
  • International Accounting – Prof. Dr. Martin Glaum
  • Taxation – Prof. Dr. Martin Jacob

sowie die

  • Juniorprofessur für Financial Reporting – Jun.-Prof. Dr. Maximilian André Müller
  • Juniorprofessur für Asset and Wealth Management – Jun.-Prof. Dr. Julia Kapraun

Darüber hinaus wird das Center of Asset and Wealth Management von Herrn Prof. Dr. Rudolf geleitet.
Als Honorarprofessoren sind Prof. Dr. Paul Achleitner (Mitglied des Vorstands Allianz SE), Prof. Dr. Axel Wieandt (Vorstandsvorsitzender Valovis Bank) und Prof. Dr. Edgar Löv (Partner der Ernst & Young GmbH) tätig.

Kontakt

WHU – Otto Beisheim School of Management
Burgplatz 2
56179 Vallendar

Tel.: +49 261 6509-0
Fax: +49 261 6509-509

Homepage

Gutenberg School of Management and Economics

Die Gutenberg School of Management and Economics (MSME) ist Teil des Fachbereichs 03 – Rechts- und Wirtschaftswissenschaften – und gehört mit 22 Professuren und einer Juniorprofessur zu den größten Einrichtungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

An der GSME sind über 2700 Studierende in den Studiengängen Bachelor of Science (B. Sc.) Wirtschaftswissenschaften, B. Sc. Wirtschaftspädagogik und den auslaufenden Diplomstudiengängen (Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik) immatrikuliert. Zusätzlich sind über 1000 weitere Studierende im Nebenfach eingeschrieben.

Der Bereich der Wirtschaftswissenschaften wird durch die vielfältige Forschung und Lehre in voller Breite abgedeckt, was den Studierenden ein äußerst vielseitiges Methodenspektrum offeriert. Bereichert wird dies weiterhin durch eine enge Zusammenarbeit mit der juristischen Abteilung des Fachbereichs.
Durch seine Lage weist der Fachbereich 03 nur sehr geringe Entfernungen zu allen zentralen Einrichtungen der Universität auf und unterstreicht somit den besonderen Campuscharakter der Johannes Gutenberg – Universität Mainz in einzigartiger Weise. Dies eröffnet Einblicke in fachfremde Bereiche und ermöglicht ein Studium über enge Fachgrenzen hinaus.

Die Studienangebote der Gutenberg School of Management and Economics sind geprägt von dem Leitgedanken, die klassischen Grenzen zwischen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre aufzulösen und die Kooperation zwischen den Teilgebieten in den Wirtschaftswissenschaften zu intensivieren.
An der Gutenberg School of Management and Economics werden seit dem Wintersemester 2007/08 Bachelorprogramme in Wirtschaftswissenschaften und in Wirtschaftspädagogik angeboten. Hierauf aufbauend wird das Studienangebot im WS 2010/11 erweitert durch Masterprogramme in Management, in International Economics and Public Policy sowie in Wirtschaftspädagogik. Bereits auf eine lange Tradition kann das Executive MBA-Programm zurückblicken.

Hingegen im Auslaufen begriffen sind die Diplomstudiengänge in Betriebswirtschaftslehre, in Volkswirtschaftslehre und in Wirtschaftspädagogik.

Kontakt

Gutenberg-Universität Mainz
Haus Recht und Wirtschaft I
Dekanat

Jakob-Welder-Weg 9
D-55128 Mainz
3.Stock Zimmer 03.114

Tel.: +49 (0) 6131 39-22223
Tel.: +49 (0) 6131 39-22225
Email: dekanat-fb03@uni-mainz.de

Homepage:
wiwi.uni-mainz.de
www.economics.uni-mainz.de

FIRM – Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung

Das Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) wird von der Gesellschaft für Risikomanagement und Regulierung e. V. getragen, in der namhafte Banken sowie Dienstleister, Verbände und das Land Hessen sich engagieren. Angesiedelt an den beiden Frankfurter Hochschulen fördert das FIRM hochwertige Forschung und Lehre in den Themenfeldern Risikomanagement und Regulierung – die Betreuung der Forschung obliegt dem House of Finance der Goethe-Universität; die Federführung in der Lehre liegt bei der Frankfurt School of Finance & Management. Mit Prof. Dr. Wolfgang König vom House of Finance der Goethe-Universität und Prof. Dr. Udo Steffens von der Frankfurt School of Finance & Management übernehmen zwei hochrangige Vertreter der beiden Hochschulen als Präsidenten die Leitung des Instituts. 2009 wurden Unterstützungen für die ersten Forschungsprojekte bewilligt – aktuell fördert das FIRM sieben Forschungsprojekte. Im März 2010 startete der Lehrbetrieb mit einem berufsbegleitenden Master in Risk Management & Regulation.

Zu den unmittelbaren Lehren aus der Finanzkrise zählt: Es gibt Handlungsbedarf im Risikomanagement der Banken. Der Blick auf die Lehre und Forschung zu diesem Thema verdeutlicht den Bedarf für eine Konsolidierung in Deutschland. Es existiert zwar insgesamt ein breites, jedoch eher fragmentarisches Angebot im bankspezifischen Risikomanagement. Das Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung verfolgt als wissenschaftliches Zentrum aus diesem Grund eine klare Zielsetzung:

  • In der Forschung: Praxisnahe Forschung zu Themen des Risikomanagements und der Regulierung
  • In der Lehre: Aus- und Weiterbildung von Risikomanagern

Hochschulübergreifende Struktur

Der Finanzplatz Frankfurt steht für exzellente und praxisnahe Forschung und Lehre im Bereich der Wirtschafts- und Finanzwissenschaft, wie sie die hier angesiedelten Forschungseinrichtungen wie das House of Finance an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und die Frankfurt School of Finance & Management eindrucksvoll unter Beweis stellen. Das FIRM vereint erstmals die Kompetenzen und Netzwerke beider Hochschulen zu einer Plattform. Mit einem geteilten Sitz sowohl an der Johann Wolfgang Goethe-Universität als auch an der Frankfurt School of Finance & Management ist das FIRM hochschulübergreifend angesiedelt.

Innerhalb des Instituts werden Forschung und Lehre in Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen organisiert. Mit Prof. Wolfgang König vom House of Finance der Goethe-Universität und Prof. Steffens von der Frankfurt School of Finance and Management übernehmen zwei hochrangige Vertreter der beiden Hochschulen als Präsidenten die Leitung des Instituts. Die Institutsstrukturen sind explizit auf eine Integration weiterer Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen sowie von Vertretern der Finanzwirtschaft ausgerichtet.

Ausbildung von zukünftigen Spitzenkräften im Risikomanagement

Im Studienangebot des FIRM stellt der Master in Risk Management & Regulation den zentralen Baustein bei der Qualifizierung von zukünftigen Spitzenkräften dar. Als berufsbegleitendes Programm vermittelt es den Teilnehmern eine umfassende und nachhaltige Ausbildung, die sie befähigt, verantwortungsvolle und entscheidungsorientierte Positionen im Risikomanagement zu besetzen. Der Master umfasst 60 ECTS-Credits bei einer Studiendauer von 18 Monaten. Zulassungsvoraussetzungen für dieses Lehrangebot, das im März 2010 an der Frankfurt School of Finance & Management startete, sind ein erster akademischer Abschluss sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Finanzsektor. Im Wintersemester 2011 startet bereits der zweite Kurs.

Um sein Lehrangebot zu erweitern, unterstützt das Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung auch Zertifikatsprogramme verschiedener Anbieter. Sowohl mit der Goethe Business School (GBS), die das Financial Risk Manager-Programm (FRM) anbietet, als auch mit der DVFA, die das Certified Risk Manager-Programm (CRM) erfolgreich etabliert hat, besteht eine rege Partnerschaft.

Das FIRM unterstützt die ausgewählten Zertifikatsprogramme durch einen aktiven Austausch, der die gemeinsame Diskussion und Weiterentwicklung von Lehrinhalten ebenso umfasst wie die Einbindung von Referenten.

Im Juli 2011 hat der „Master in Risk Management and Regulation“ vom Akkreditierungsrat und der Foundation for International Business Administration Accreditiation (FIBAA) die offizielle Akkreditierung erhalten und ist damit nach deutschen Normen als Master of Science (M.Sc.) anerkannt. „Eine weitere schöne Bestätigung unserer Arbeit“, so Prof. Dr. Udo Steffens, Präsident des FIRM und der mit der Durchführung betrauten Frankfurt School of Finance and Management“.

Center for Financial Studies

Das 1967 gegründete Center for Financial Studies (bis 1996 bekannt als Institut für Kapitalmarktforschung) mit Sitz im House of Finance ist ein an die Goethe-Universität Frankfurt angegliedertes Forschungsinstitut. Ziel des CFS ist es, unabhängige und international ausgerichtete Forschung über Finanzmärkte, Finanzintermediäre und Monetäre Ökonomie zu betreiben und den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern. Das CFS bietet zudem hochgradige Weiterbildung und engagiert sich zu finanzmarktrelevanten Themen in der Politikberatung.

Forschung

Das Tätigkeitsspektrum umfasst derzeit fünf Forschungsbereiche, die jeweils unter der Leitung eines Programmdirektors stehen. An den daraus resultierenden Forschungsprojekten wirken sowohl anerkannte Wissenschaftler (Fellows) aus dem In- und Ausland mit als auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter des CFS. Die Forschungsergebnisse werden auf internationalen Konferenzen präsentiert und in internationalen Fachzeitschriften oder als Working Paper publiziert.

Dialog

Das Center for Financial Studies veranstaltet regelmäßig internationale Konferenzen, Kolloquien, wissenschaftliche Foren und Fachvorträge zu finanzmarktrelevanten Themen und fördert so den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Zudem beteiligt sich das CFS an internationalen Forschungsnetzwerken und kooperiert dabei als deutscher Partner mit internationalen Forschungszentren. Ziel des CFS ist es auch, eine Plattform für Diskussionen zu besonders aktuellen Problemen zu sein, und durch verschiedene Veröffentlichungen die wissenschaftliche Debatte in Frankfurt anzuregen.

Finanzplatzindex

Der CFS-Finanzplatzindex basiert auf einer vierteljährlich durchgeführten Managementbefragung. Die Befragung dient der Aggregation der Urteile und Erwartungen von Schlüsselpersonen des Finanzstandortes Deutschland. Der Index fasst qualitative Angaben bezüglich der Unternehmenskennzahlen Geschäftsvolumen, Ertragssituation, Mitarbeiteranzahl und Investitionen des vergangenen und aktuellen Quartals zusammen. Zusätzlich gibt es Sonderfragen, die dem aktuellen Geschehen in Wirtschaft und Politik gewidmet sind.

Träger des Centers for Financial Studies ist die Gesellschaft für Kapitalmarktforschung e.V., zu deren Mitgliedern mehr als 80 Banken, Versicherungen, Beratungsunternehmen und Industrieunternehmen zählen. Das Center for Financial Studies wird von dem Präsidenten Otmar Issing sowie von den Geschäftsführenden Direktoren Michael Haliassos, Jan Pieter Krahnen und Uwe Walz geleitet. Den Vorstandsvorsitz des Fördervereins hat Rolf E. Breuer inne.

Zentrum europäischer Geldpolitik und Regulierung

Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main Als Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank ist Frankfurt geld- und währungspolitisch von internationaler Bedeutung. Der Finanzplatz bildet somit nicht nur geografisch das Herz der europäischen Finanzbranche – hier entsteht die Geldstabilität für ganz Europa. Gerade für ausländische Banken ist diese Nähe zur Zentralbank ein entscheidendes Kriterium für eine Ansiedlung. Zudem ist das deutsche Finanzsystem weltweit für seine Stabilität bekannt, die auch durch die Zusammenarbeit verschiedener Aufsichtsbehörden gewährleistet wird. Die Stabilität Frankfurts zeigte sich gerade in Zeiten der Finanzkrise, in der der Finanzplatz verglichen mit anderen Finanzplätzen relative Stärke beweisen konnte. Gerade die deutschen Banken am Finanzplatz sind in diesem Bereich seit jeher gut aufgestellt.Als Sitz der „European Insurance and Occupational Pensions Authority“ kurz EIOPA ist Frankfurt darüber hinaus auch das Stabilitätszentrum für die europäische Versicherungswirtschaft.

Dies sind die Regulierungsbehörden, die in Frankfurt am Main ihren Sitz haben:

    • Europäischen Zentralbank (EZB)
    • Deutsche Bundesbank
    • European Systemic Risk Board (ESRB)
    • Global Legal Entity Indentifier Foundation (GLEIF)
    • Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
    • Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA)
    • European Insurance and Occupational Pension Authority (EIOPA)