FMF begrüßt Theo Waigel als Sonderbeauftragten für Bewerbung um EBA-Ansiedlung in Frankfurt

Der langjährige Bundesminister der Finanzen Theo Waigel (CSU) übernimmt die Aufgabe des Sonderbeauftragten für die Bewerbung der Bundesregierung und der Hessischen Landesregierung um die Ansiedlung der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) in Frankfurt am Main. Das gab der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier am Freitag bekannt. Die Aufsichtsbehörde, die derzeit ihren Sitz in London hat, muss in der Folge des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (EU) ihren Sitz in die verbleibende EU verlegen. Neben Deutschland bewerben sich auch andere EU-Staaten um die EBA. Eine Entscheidung über den künftigen Sitz der Behörde nach dem Brexit wird voraussichtlich im November 2017 fallen.

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance (FMF) begrüßt ausdrücklich die Verpflichtung von Theo Waigel als Sonderbeauftragten. „Wir sind hocherfreut über dieses klare Signal der Bundesregierung für Frankfurt. Mit Theo Waigel erhält die Bewerbung um die EBA zusätzliche Durchschlagskraft. Der frühere Bundesfinanzminister vereint Sachkompetenz, Einfluss und diplomatisches Geschick. Ein kluger Schachzug des BMF, ihn für die Sache zu gewinnen“, sagt FMF-Geschäftsführer Hubertus Väth. „Theo Waigel ist ein glaubwürdiger und leidenschaftlicher Europäer. Er ist Frankfurt nicht zuletzt durch seinen Auftritt auf dem Frankfurt Finance Summit und einer Veröffentlichung im Jahrbuch des Standortes verbunden. Er war mit Helmut Kohl federführend bei der Einführung des Euro.“

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