Safe City Index 2017: Frankfurt gehört zu den sichersten Städten Europas

Finanzplatz Frankfurt ist in drei Kategorien des Safe City Index 2017 unter den Top 3 Städten Europas

Dies ist das Ergebnis des „Safe City Index 2017“ (Index sicherer Städte) des Magazins The Economist, in dem der Finanzplatz Frankfurt im europäischen Vergleich Platz 4, im globalen Vergleich Platz 11 unter den 60 betrachteten Städten belegt. In den drei Kategorien Gesundheit, digitale Sicherheit und persönliche Sicherheit erzielt der Finanzplatz Frankfurt im europäischen Vergleich, aber auch weltweit Spitzenwerte, die auf ein gelungenes ganzheitliches Sicherheitskonzept Frankfurts schließen lassen.

In der Kategorie Gesundheit ist Frankfurt Europas Nummer 1

In der Kategorie Gesundheit erreicht Frankfurt sogar die weltweiten Top 3 und steht unmittelbar hinter Tokyo und Osaka; das bedeutet Platz 1 in Europa. Damit bietet keine andere europäische Stadt ihren Bürgern eine bessere Struktur des Gesundheitswesens. Die Ausstattung der Krankenhäuser, die Effektivität der Rettungsdienste sowie das Netz der Pflegeeinrichtungen überzeugt die Macher der Studie vom Magazin The Economist. Im Teilbereich Umwelt verhelfen die vielen Parks und Grünanlagen und die hohe Wasserqualität Frankfurt zu diesem Top-Ergebnis.

Digitales Sicherheitskonzept Frankfurts im Vergleich zu 2015 deutlich weiterentwickelt

Städte entwickeln sich durch den deutlich zunehmenden Einsatz intelligenter Technologien stetig weiter in Richtung Smart Cities. Trotz aller Sicherheitsvorteile der Digitalisierung steht im Zentrum der Kategorie die Frage, wie Städte vor Hackerangriffen und dem Ausfall komplexer technischer Systeme geschützt sind.
Der Stadt Frankfurt gelingt es in dieser Kategorie im Vergleich zu der Studie aus dem Jahr 2015 sieben Plätze zu gewinnen. Die Steigerung in diesem Bereich verdeutlicht, dass Frankfurt die Herausforderungen der Digitalisierung für die Sicherheit erkannt hat und zunehmend erfolgreichere Maßnahmen anwendet. Der Finanzplatz Frankfurt erreicht im europäischen Vergleich den 3. Platz, weltweit Platz 16.

Frankfurter Klischee einmal mehr überholt

Frankfurt ist nicht gefährlich. Durch die Ergebnisse der Studie wird im Bereich der personellen Sicherheit ein überholtes, hartnäckiges Vorurteil über die Main-Metropole einmal mehr widerlegt. Schließlich kann Frankfurt mit Rang 11 im weltweiten Vergleich und wiederum Platz 3 in Europa ein hohes Ranking in Sachen personelle Sicherheit erzielen. Würde man die Statistik der Delikte am Frankfurter Flughafen bereinigen, Frankfurt würde wohl eine noch höhere Platzierung erzielen. Aber die Studienergebnisse zur personellen Sicherheit gehen über das Thema Kriminalität hinaus und identifizieren Terrorismus als gegenwärtig größte Herausforderung globaler Städte in der Realisierung personelle Sicherheit. Auch in dieser Hinsicht überzeugt das Frankfurter Konzept das Team von The Economist.

Studie bescheinigt Frankfurt ein erfolgreiches ganzheitliches Sicherheitskonzept

Im Rahmen der Studie wird deutlich, dass die untersuchten Kategorien nicht getrennt voneinander betrachtet werden können, sondern sich untereinander stark beeinflussen und voneinander abhängig sind. Aus diesem Grund können Sicherheitskonzepte nur durch einen ganzheitlichen Ansatz, der alle genannten Bereiche und Kategorien berücksichtigt, erfolgreich sein. Eine Herausforderung, der sich Städte im Spannungsfeld regionaler und lokaler Besonderheiten, globaler Entwicklungen und Bedrohungsszenarien und limitierter finanzieller Ressourcen in der Zusammenarbeit mit föderalen, bundesstaatlichen und internationalen Institutionen stellen und diese zum Schutz und Wohlergehen ihrer Bürger erfolgreich meistern müssen.

Die hohe Platzierung der Stadt Frankfurt auf Platz 11 der Gesamtwertung und damit die Zuordnung zu den Top 5 der europäischen Städte zeigt deutlich, dass die Notwendigkeit eines umfassenden Sicherheitsverständnisses in Frankfurt erkannt worden ist und die Umsetzung eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes gelungen ist. London (20), Paris (24) und Mailand (25) schneiden im Gesamtranking schlechter ab.