Frankfurt Main Finance International

Frankfurt Main Finance ist Teil eines starken internationalen Netzwerks

Frankfurt Main Finance (FMF) arbeitet intensiv daran, den Finanzplatz noch stärker international zu vernetzen und Dialogplattformen zu bieten. Ein wichtiges Instrument dafür sind hochkarätige Delegationsreisen in bedeutende Partnerstädte. Anfang Dezember ist daher ein FMF-Team nach Katar und Kuwait gereist, um sich mit Vertretern der jeweiligen Regionen über Best Practices finanzplatzübergreifend auszutauschen und den Diskurs auf internationaler Ebene weiter voranzutreiben.

Unter anderem fand hierbei ein Treffen mit Repräsentanten der Qatar Financial Centre (QFC) Authority statt. Die Organisation verwaltet und pflegt das rechtliche und steuerliche Umfeld des Finanzzentrums Katar und lizenziert Unternehmen, Geschäfte im oder vom Finanzplatz aus zu tätigen. Außerdem baut sie, wie auch Frankfurt Main Finance, Beziehungen zur globalen Finanzwelt und zu anderen wichtigen Institutionen innerhalb und außerhalb Katars auf.

Ein weiteres Highlight der Reise stellte ein exklusives Interview mit dem Fernsehsender Al Jazeera English dar, welches die Folgen des britischen EU-Austritts thematisierte. „London wird einer der führenden Finanzplätze der Welt bleiben“, kommentierte FMF-Geschäftsführer Hubertus Väth, allerdings werde Großbritanien seine Passporting-Rechte verlieren, die dem vereinten Königreich bislang Finanzgeschäfte in den EU27 ermöglichen. Außerdem betonte Väth den Standpunkt der Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance: „Der Brexit ist weder gut für Europa, noch für Großbritannien.“

Quelle: Al Jazeera English

Diese Reise steht exemplarisch für die Anstrengungen von FMF, ein großes  internationales Finanzplatznetz auzubauen, welches immer weiter wächst und indem Frankfurt Main Finance die Interessen des Finanzplatzes Frankfurt vertritt. Beispielsweise führte eine weitere Delegationsreise im Juli 2018 die FMF-Vertreter in die kasachische Hauptstadt Astana. Experten für den Finanzplatz Frankfurt diskutierten dort auf dem Global Finance Forum zusammen mit hochrangigen internationalen Finanz- und Politikvertretern die Veränderungen einer global vernetzten Finanzindustrie sowie Entwicklungstendenzen.

Frankfurt Main Finance ist Gründungsmitgliede der World Alliance of International Financial Centers (WAIFC)

In einer Zeit rapider technologischer Entwicklung und sozialen Wandels sind Finanzplätze ein Schlüsselfaktor für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Ziel der Word Alliance of International Financial Centres ist es daher, ein transparentes Netzwerk zu schaffen und das Verständnis für die Bedeutung internationaler Finanzplätze für die nationale und internationale Wirtschaft sowie die soziale Entwicklung zu fördern.