Unterzeichnung MoU Frankfurt und Busan

Frankfurt Main Finance schließt Kooperation mit dem südkoreanischen Finanzzentrum Busan

Die südkoreanische Stadt Busan und Frankfurt Main Finance wollen ihre Finanzplätze wechselseitig fördern und stärken. Dies ist Gegenstand einer Absichtserklärung, die heute von Vertretern beider Seiten in den Geschäftsräumen von Frankfurt Main Finance unterzeichnet worden ist. Die Stadt Busan repräsentierte Cho Donyoung, zweiter Bürgermeister der Stadt, im Rahmen eines Delegationsbesuchs von Vertretern aus Politik und Finanzindustrie der Republik Korea. Wilhelm Speckhardt, Bürgermeister der Stadt Eschborn, vertrat Frankfurt Main Finance in seiner Funktion als Mitglied des Vorstandes und Präsidiums. 

Die Kooperation findet in Südkorea ihre politische Unterstützung durch Herrn Kim Jung Hoon, Vorstand des politischen Ausschusses im Nationalparlament der Republik Korea, unter dessen Leitung die Delegationsreise steht. Auf Seiten von Frankfurt Main Finance wurde die Zusammenarbeit von Lutz Raettig, Präsident der Finanzplatzinitiative, vorbereitet. Südkorea will Busan zum zweiten großen Finanzzentrum neben Seoul entwickeln. Busan ist mit 3,7 Millionen Einwohnen die zweitgrößte Stadt Südkoreas, einer der führenden Industriestandorte sowie das wichtigste Logistikzentrum des Landes mit dem weltweit fünftgrößten Containerhafen.

Die Erklärung umfasst folgende Vereinbarungen:

Busan und Frankfurt Main Finance intensivieren die Beziehungen ihrer Finanzplätze und unterstützen sich gegenseitig in ihrer weiteren Entwicklung. Sie tauschen sich über das Geschehen an ihren Finanzzentren sowie über Ideen für deren Wachstum aus. Auch soll es zu einem Austausch junger Talente kommen. Finanzinstitutionen in ihrer Stadt sollen ermutigt werden, Niederlassungen im Finanzzentrum des Kooperationspartners zu eröffnen. Interessenten, die einen solchen Schritt gehen wollen, werden unterstützt.

Cho Donyoung: „Angesichts der Tatsache, dass Frankfurt Main Finance den führenden Finanzplatz in Deutschland repräsentiert, und hinsichtlich der Expansion südkoreanischer Unternehmen auf den deutschen Markt, ist die Schließung dieser Kooperation ein logischer Schritt. Ich wünsche mir sehr, dass damit die deutsch-koreanischen Beziehungen im Bereich der Finanzmärkte auf eine neue Stufe gehoben werden.“

Wilhelm Speckhardt: „Die Kooperation mit der Stadt Busan ist einer der Bausteine, die der Region Frankfurt-Rhein-Main neue Geschäftschancen erschließen können. Denn die Volkswirtschaften Asiens bergen erhebliches Geschäftspotenzial, bei dessen Erschließung Finanzplätze die nötigen Dienstleistungen und Produkte zur Verfügung stellen müssen. Ich freue mich über die heutige Unterzeichnung der Vereinbarung und wünsche beiden Finanzplätzen eine fruchtbare Zusammenarbeit.“

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