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Metzler-Vorstand Wiesheu zum Präsidenten von Frankfurt Main Finance wiedergewählt

Das Präsidium von Frankfurt Main Finance hat Gerhard Wiesheu für weitere zwei Jahre zum Präsidenten der Finanzplatzinitiative gewählt. Die Wiederwahl Wiesheus, der erstmals 2020 das Präsidentenamt übernommen hatte, erfolgte einstimmig.

Tarek Al-Wazir (Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie stellvertretender Ministerpräsident des Landes Hessen), Dr. Bastian Bergerhoff (Kämmerer der Stadt Frankfurt), Dr. Thomas Book (Deutsche Börse AG), Thomas Groß (Helaba), Nick Jue (ING-DiBa), Bernd Leukert (Deutsche Bank), Dr. Cornelius Riese (DZ Bank), Dr. Felix Schwenke (Oberbürgermeister der Stadt Offenbach) Adnan Sheikh (Bürgermeister der Stadt Eschborn) Dr. Ingo Wiedemeier (Frankfurter Sparkasse) und Eva Wunsch-Weber (Frankfurter Volksbank) wurden als Vorstandsmitglieder bestätigt. Qua Amt als Vorsitzender der Gesellschaft für Risikomanagement und Regulierung e.V. ist Gerold Grasshoff (Boston Consulting Group) Mitglied des Vorstands von Frankfurt Main Finance.

Im Frühjahr 2022 wurde Wiesheu das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er erhielt die Auszeichnung unter anderem für seine Erfolge in der Stärkung der deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen und seiner Rolle als Botschafter für die asiatische Community in der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Von seinem gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Engagement konnte auch Frankfurt Main Finance profitieren. Unter seiner Führung gelang es der Finanzplatzinitiative, trotz der Vielzahl aktueller Herausforderungen, den Finanzplatz Frankfurt weiter auszubauen. Seit seinem Amtseintritt traten elf neue Mitglieder der Initiative bei. Während seiner Amtszeit gelang darüber hinaus die erfolgreiche Bewerbung Frankfurts um den Sitz des Vorstands und des Vorsitzenden des International Sustainability Standards Boards (ISSB). Die Finanzmetropole am Main wird damit als Drehscheibe für Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA) fungieren und zentrale Funktionen für das ISSB insgesamt übernehmen, wie die Ausrichtung von Vorstandssitzungen.

Gerhard Wiesheu ist seit 2001 für das Bankhaus Metzler tätig und Mitglied des Vorstands der B. Metzler seel. Sohn & Co. AG. Er ist verantwortlich für das Geschäftsfeld Asset Management, zudem verantwortet er das nordamerikanische Immobiliengeschäft. Darüber hinaus ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Metzler Asset Management GmbH und der Metzler Pensionsfonds AG sowie Mitglied des Aufsichtsrates der Nomura Asset Management Europe KVG mbH und der DWS Investment GmbH. Ab dem 1. Juli 2023 wird Gerhard Wiesheu Vorstandssprecher des Bankhauses. Er gehört seit 2017 Vorstand und Präsidium von Frankfurt Main Finance an und hat insbesondere die Aktivitäten zur Anwerbung japanischer Finanzinstitute maßgeblich unterstützt. Wiesheu ist seit 2011 Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreises und bereits seit 1987 im Japan-Geschäft aktiv.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein lobte Gerhard Wiesheu für sein großes Engagement um die deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen und seine Verdienste für den Finanzplatz Frankfurt und Hessen. Während seiner ersten Amtszeit sei insbesondere die Ansiedlung des Hauptsitzes des ISSB in Frankfurt ein großer Erfolg gewesen, sagte der Ministerpräsident und ergänzte: „Mit der Bestätigung von Gerhard Wiesheu für eine weitere Amtszeit als Präsident der Finanzplatzinitiative hat das Präsidium eine gute Entscheidung getroffen.“

Tarek Al-Wazir, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie stellvertretender Ministerpräsident des Landes Hessen, sagt: „Als Präsident von Frankfurt Main Finance hat es Gerhard Wiesheu in seiner ersten Amtszeit geschafft, die Kräfte der Akteure am Finanzplatz zu bündeln, den Standort gut zu vermarkten und den Dialog zu aktuellen Finanzthemen zu fördern – trotz der Corona-Pandemie und ihrer Folgen. Die erfolgreiche Bewerbung um den Sitz und das Büro des Chairs des neuen International Sustainability Standards Board (ISBB), das zukünftig globale Mindeststandards im Bereich der finanziellen Nachhaltigkeitsberichterstattung setzen soll, ist nur ein Beleg für seine erfolgreiche Arbeit. Seine Wiederwahl ist daher nicht nur ein starkes Signal für den Finanzplatz Frankfurt, sondern auch für wichtige Zukunftsthemen wie Sustainable Finance.“

Stephanie Wüst, Wirtschaftsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, sagt: „Die Finanzbranche ist für Frankfurt von erheblicher Bedeutung und essenziell für die Stadt. Ich freue mich daher, dass Frankfurt Main Finance, als Stimme des Finanzplatzes, auch in Zukunft unter der bewährten Leitung von Gerhard Wiesheu steht. Die Ansiedlung des ISSB war ein großer Erfolg. Nun steht die Bewerbung Frankfurts als Sitz der europäischen Anti-Geldwäsche Behörde AMLA auf dem Plan und es gilt weiter, die Attraktivität des Finanzplatzes für Finanzmarktteilnehmer im Post-Brexit-Prozess zu erhöhen. In der Person von Gerhard Wiesheu sind Weltläufigkeit und Bodenständigkeit aufs Beste vereint. Einen besseren Botschafter für den Frankfurt Main Finance lässt sich aus meiner Sicht schwerlich finden. Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl!“

Gerhard Wiesheu, Präsident von Frankfurt Main Finance, sagt: „Die vergangenen zwei Jahre waren keine einfache Zeit – für viele Menschen nicht, auch nicht für die Finanzbranche und ihre Akteure. Inmitten einer Pandemie, verschiedener geopolitischer Konflikte, den immer noch andauernden Folgen des Brexit, globalen Lieferkettenschwierigkeiten und Rekord-Inflationsraten wurde auch der Finanzplatz Frankfurt vor Herausforderungen gestellt. In Zeiten wie diesen ist eine starke Gemeinschaft, wie wir sie mit Frankfurt Main Finance geschaffen haben, unverzichtbar. Daher freue ich mich sehr, dass das Präsidium mir erneut das Vertrauen der Präsidentschaft entgegenbringt. In meinem Amt möchte ich unser Netzwerk weiter ausbauen und die internationale Zusammenarbeit der Finanzplätze voranbringen.“

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