Standort Eschborn – lebenswert und wirtschaftsstark

Mit den Worten „Wirtschaftskraft trifft Lebensqualität“ fasst die Stadt Eschborn die Faktoren zusammen, die sie zu einem attraktiven Standort am Finanzplatz Frankfurt Rhein-Main macht. So überzeugt Eschborn mit einer hervorragenden infrastrukturellen Anbindung, attraktiven Wohngebieten sowie einem reichhaltigen Kulturangebot. Im Interview beschreibt Bürgermeister Mathias Geiger, was für ihn das Leben in Eschborn besonders auszeichnet, und gibt einen Einblick in die Weiterentwicklung der Stadt.

Mathias Geiger; Bürgermeister der Stadt Eschborn

Mathias Geiger, Bürgermeister der Stadt Eschborn

Was zeichnet das Leben in Eschborn für Sie besonders aus?

Eschborn sowie dessen Stadtteil Niederhöchstadt zeichnen sich einerseits durch einen dörflichen Charakter im Stadtkern und andererseits durch die enorme Wirtschaftskraft in den umliegenden Gewerbegebieten aus. Mehr als 100 Vereine und das damit verbundene außerordentliche Ehrenamt prägen die Stadt. Kulturell hat Eschborn – auch aufgrund seiner Finanzkraft – einiges zu bieten: Theater, Konzerte, Kunst und namenhafte Feste. Darüber hinaus ist die Stadt mit der Grünen Achse Westerbach, zahlreichen Parks, Grünanlagen, dem Eschborner Stadtwald mit einer Größe von 120 ha und über 5.000 innerstädtischen Bäumen ein sehr „grüner“ Standort. Besonders im Bereich Kinderbetreuung hat die Stadt mit 15 Betreuungseinrichtungen für Kinder über drei Jahren und einem Zuschuss in Höhe von zehn Millionen Euro für Kinder unter drei Jahren ein herausragendes Betreuungsangebot.

Welche weiteren Projekte und Maßnahmen der Stadtentwicklung sind für die Zukunft geplant – bzw. sind bereits in der Vorbereitung?

Mehrere Projekte werden derzeit umgesetzt: Ein Notfallzentrum inklusive Feuerwehr, ABS und Katastrophenschutz, ein Jugendzentrum, eine Zweifeldhalle sowie die Autobahnabfahrt A66 – Düsseldorfer Straße sind in Konstruktion. Der Bau einer neuen Seniorenimmobilie für rund 100 Menschen am Rapp-Kreisel beginnt Ende August. Den Masterplanprozess Eschborn 2030+ werden wir im 4. Quartal 2019 abschließen.

Zudem sind ein neuer innerstädtischer Kreisverkehr auf der Niederurseler Allee, eine Verbreiterung der Sossenheimer Straße, die Sanierung der historischen „Alten Mühle“ sowie eine zusätzliche Schwimmhalle mit acht 50-Meter-Bahnen im Wiesenbad geplant. Ein Architekten-Wettbewerb zur Sanierung des Rathauses und dem Neubau der Stadthalle findet Anfang 2020 statt. Des Weiteren ist eine Modernisierung der Bahnhöfe Eschborn Mitte und Niederhöchstadt anvisiert.

Zusätzlich fungiert Eschborn als Gesellschafter in der Planungsgesellschaft der Regionaltangente West (RTW) und möchte dieses Projekt mit den beteiligten Kommunen zügig umsetzen.

Welche Ziele verfolgen Sie bei der Stadtentwicklung?

Die Ziele ergeben sich vor allem aus dem Masterplan Eschborn 2030+, bei dem alle Bürger und Bürgerinnen, Unternehmen und die Politik im Vorfeld beteiligt waren. Das Ergebnis, beziehungsweise den Beschluss, erwarten wir Ende 2019. Vorab lässt sich festhalten: Bei der Stadtentwicklung wollen wir Eschborns Charakter erhalten. Ziel ist es, Stadtkern und Gewerbegebiet noch besser zu verzahnen und in Einklang zu bringen. Dies gelingt uns besonders gut durch verkehrsverbessernde Maßnahmen. Eine Ausdehnung des (baulichen) Stadtgebiets ist jedoch nicht vorgesehen. Vielmehr soll mit Augenmaß punktuell verdichtet und Baulücken geschlossen werden.

Beschreiben Sie die Stadt Eschborn in drei Worten:

Liebenswert, lebenswert, wirtschaftsstark.