Studie beziffert Jobwachstum in Frankfurt durch Brexit

Wie hoch ist das gesamte, durch den Brexit ausgelöste Jobwachstum in Frankfurt und Umgebung? Diese und weitere Fragen diskutierten Journalisten mit Vertretern der WHU, der Wirtschaftsförderung Frankfurt und Frankfurt Main Finance. Anlass war die Veröffentlichung der Studie „Winning Frankfurt: Brexit Bankers Bring More Welfare To Frankfurt Than Just Their Jobs“.

Insgesamt 13 Journalisten kamen in den Räumlichkeiten von Frankfurt Main Finance zusammen, wo Professor Lutz Johanning und Moritz C. Noll vom Lehrstuhl für Empirische Kapitalmarktforschung der WHU – Otto Beisheim School of Management, Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt sowie Hubertus Väth, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance am 24. August die aktuelle Studie „Winning Frankfurt: Brexit Bankers Bring More Welfare To Frankfurt Than Just Their Jobs“ vorstellten.

Bereits im Vorfeld war klar, dass der Brexit zu Verlagerungen von Arbeitsplätzen in der Finanzbranche von London nach Frankfurt führen würde. Gut begründete Schätzungen gingen von rund zehn Tausend Jobs innerhalb der nächsten vier Jahre aus. Doch das gesamte, durch den Brexit ausgelöste Jobwachstum ist viel höher, so das Ergebnis der Studie. Der Fokus der Untersuchung lag auf den Multiplikatoreffekten und damit auf der Frage, welches Wachstum für andere Branchen ein Plus an Bankarbeitsplätzen nach sich zieht. Das Ergebnis zeigt, dass dieser Effekt – je nach Betrachtungsraum – 2,1 bis 8,8 Mal so hoch liegt. Geht man von zehn Tausend neuen Bankstellen aus, können folglich in den folgenden vier Jahren in der Rhein-Main-Region im optimistischen Fall bis zu 88 Tausend neue Stellen entstehen.

Winning Frankfurt: Brexit Bankers’ Welfare Effect Beyond Bringing Their Jobs [Herunterladen]

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