Studie: „Mehr Aktionäre in Deutschland – Gleichgültigkeit und Missverständnisse überwinden“

Trotz niedriger Zinsen haben viele Deutsche immer noch große Vorbehalte ihr Geld in Aktien anzulegen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Mehr Aktionäre in Deutschland – Gleichgültigkeit und Missverständnisse überwinden“ des Deutschen Aktieninstituts und der Börse Stuttgart. Die am Mittwoch vorgestellte Studie zeigt auf, warum das Verhältnis der Deutschen zur Aktie nach wie vor keine Liebesbeziehung ist und welche Konsequenzen sich aus diesem Verhältnis ergeben.

Die repräsentative Umfrage mit rund 2.000 Teilnehmern verdeutlicht, dass Vorurteile gegenüber Aktien weiterhin weit verbreitet sind: 65 Prozent der Nicht-Aktienbesitzer sehen Aktien als zu riskant an – obwohl sich Aktienrisiken durch die Einhaltung einfacher Regeln beherrschen lassen. Zudem wissen nur 19 Prozent, dass die Aktienanlage auch schon bei kleinen Anlagebeträgen sinnvoll ist. Diese Skepsis und die mangelnde Aufklärung über Investitionsmöglichkeiten könnten unter anderem Ursachen dafür sein, dass nur rund jeder achte Nicht-Aktienbesitzer nach eigener Aussage in den letzten Jahren eine Anlage in Aktien oder Aktienfonds in Betracht gezogen hat.

Wenn Sie 10.000 Euro langfristig frei zur Verfügung hätten…

Dennoch ist die Offenheit für die Aktienanlage gleichwohl größer: So geben immerhin 39 Prozent der Nicht-Aktienbesitzer an, dass sie in Aktien investieren würden, wenn sie 10.000 Euro langfristig frei zur Verfügung hätten. „Es gilt, das Potenzial für die Gewinnung von mehr Aktionären auszuschöpfen, damit mehr Menschen von den Renditevorteilen der Aktienanlage profitieren“, unterstreicht Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts.

Die vollständige Studie des Deutschen Aktieninstituts finden Sie auf der Homepage des Deutschen Aktieninstituts.