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„Think Asia, Think Hong Kong“: Veranstaltung in Frankfurt/Main

Die Veranstaltung „Think Asia, Think Hong Kong“, organisiert vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), findet in diesem Jahr erstmals in Deutschland statt. Am 28. und 29. September bietet die Veranstaltungsserie Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größenordnungen in vier Städten die Möglichkeit, umfassende und aktuelle Informationen zum Geschäftsumfeld in Hongkong, China und Asien zu erhalten und Kontakte zu knüpfen. In Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München sieht das Programm themenspezifische Seminare und Panel-Diskussionen mit führenden Personen der Wirtschaft Deutschlands und Hongkongs vor. Über Beratungsangebote vor Ort und Business Matching Meetings können sich deutsche Geschäftsleute und Dienstleister aus Hongkong kennenlernen und austauschen. Im Rahmen der erstmals in Deutschland stattfindenden Veranstaltungsreihe wird Frankfurt Main Finance e.V. Kooperationspartner für das Seminar am Finanzplatz Frankfurt sein.

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China Europe International Exchange CEINEX erfolgreich gestartet

Im November 2015 startete die China Europe International Exchange (CEINEX), das Joint Venture der Shanghai Stock Exchange (SSE), der Deutschen Börse und der China Financial Futures Exchange (CFFEX). Bereits in den ersten Stunden nach Handelsstart wurden die ersten Transaktionen getätigt.

Am 18. November um 9:00 Uhr MEZ läuteten die CEINEX-Vorstandsmitglieder Han Chen (Co-CEO) und Jianhong Wu (Vorstandsmitglied) zum Marktstart die Börsenglocke im Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse. An den Feierlichkeiten zur Markteinführung nahmen der chinesische Botschafter Shi Mingde und CEOs der Joint Venture-Partner teil: Huang Hongyuan, Präsident der Shanghai Stock Exchange, und Carsten Kengeter, CEO Deutsche Börse AG.

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Peking

Hessen und Peking – eine besondere Verbindung

Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Frankfurt und China reichen in die achtziger Jahre zurück. Die Partnerschaft mit der Hauptstadt der Provinz Guangdong wurde bereits im Jahr 1988 ins Leben gerufen.

Um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Städten Frankfurt und Peking zu verstärken, unterzeichnete die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und das Beijing Investment Promotion Bureau im August 2007 ein Memorandum über freundschaftliche Zusammenarbeit.

Seitdem hat sich die wirtschaftliche Dynamik im Reich der Mitte und insbesondere Peking als Zentrum der Finanzwirtschaft rasant entwickelt. Im dritten Quartal 2012 hatten in der Beijing Financial Street über 1.000 Finanzinstitute sowie über 400 Aufsichts- und Regulierungsorgane ihren Sitz. Rund 174.000 Angestellte arbeiten dort für Finanzdienstleister und somit 70 Prozent aller Angestellten des Finanzsektors von ganz Peking. Das Volumen der Vermögenswerte belief sich auf 62,1 Billionen Yuan RMB, fast 50 Prozent der landesweiten Vermögenswerte.

Dementsprechend war es für die Finanzmetropole Frankfurt folgerichtig, im Jahr 2012 mit Peking eine Vereinbarung zur langfristigen Zusammenarbeit der beiden Finanzplätze zu unterzeichnen. Im Zentrum der Ausgestaltung stehen Fragen der Finanzmarktregulierung und des Risikomanagements sowie der Aus- und Weiterbildung von Führungspersonal. Der Finanzplatz Frankfurt baut so seine exzellenten Kapazitäten und Kontakte in diesen Bereichen aus.

Peking gehört mit seinem Distrikt Xicheng zu den dynamischsten Finanzzentren der Welt. Die Zusammenarbeit stellt eine wertvolle Bereicherung für das globale Netzwerk des Finanzplatzes Frankfurt dar. Xicheng bietet große Geschäftspotentiale, die durch die gemeinsamen Initiativen der hessischen Landesregierung, den Vertretern der hessischen Wirtschaft und des Finanzplatzes Frankfurt für die hessische Finanzindustrie erschlossen werden sollen.

Abgerundet wird das getroffene Finanzplatzabkommen durch die Vereinbarung, einen hessisch-chinesischen Wirtschafts- und Handelstag in Frankfurt durchzuführen. Sondiert wird, ob ein chinesisch-hessischer Wirtschaftsbeirat eingerichtet werden kann.

Shanghai

Kooperationen Shanghai
Hessen und Shanghai pflegen lebhaften Wirtschaftsaustausch

Neben der Hauptstadt Peking bestehen auch zu der 23-Millionen Metropole Shanghai enge Verbindungen. Seit 2012 findet jährlich das Hessen-Shanghai Business Forum statt – jeweils im Wechsel zwischen Shanghai und Frankfurt.

Das erste internationale Hessen-Shanghai Business Forum stand 2012 unter dem Titel „Finanzierung von Investitionen und Handel – Zusammenarbeit zwischen Banken und Unternehmen“. Rund 200 Besucher trafen sich. Die chinesischen Teilnehmer zeigten sich erfreut über die hervorragende Verkehrsinfrastruktur, die gesamte Bandbreite wirtschaftsnaher Dienstleistungen, die Anzahl hochqualifizierter Arbeitskräfte und das gute Schulangebot für chinesische Kinder in der Finanzmetropole Frankfurt.

Unter dem Titel „Partnerschaft und Investitionen stärken“ stand das 2. Hessen-Shanghai Business Forum 2013 in Shanghai. Im Mittelpunkt standen Themen wie Frankfurt als europäisches Zentrum für Geschäfte mit der chinesischen Währung, die Kooperation der Finanzplätze Shanghai und Frankfurt sowie die Finanzierung von Investitionen und Handel in Deutschland und China.

Bei den chinesischen Unternehmen besteht großes Interesse am Handel mit und an Investitionen in Hessen. Viele suchen zu diesem Zweck konkrete Gespräche und Finanzierungspartner. Das Hessen-Shanghai Business Forum bietet eine gute Plattform für diesen Austausch.

Während des Forums wurde nochmals verdeutlicht, dass Frankfurts Entwicklung zum Renminbi-Geschäftszentrum der Eurozone rasch voranschreitet. Bereits 2012 lag Deutschland im grenzüberschreitenden Renminbi-Zahlungsverkehr in Europa an erster Stelle. Wenn der chinesisch-deutsche Wirtschaftsaustausch, wie von der chinesischen Regierung angestrebt, von 130 Mrd. Euro in 2012 auf 200 Mrd. Euro in 2015 ansteigt, wird sich diese Stellung noch verstärken. Viele Unternehmen machen deutlich, dass sie Renminbi (RMB) bei ihrer Geschäftsabwicklung nutzen wollen. Die Anzahl der Finanzinstitute in Deutschland, die mit RMB handelten, stieg binnen eines Jahres von 17 auf 62.

In China wird die Entwicklung eines RMB-Zentrums und eines liberalisierten Güter- und Dienstleistungsverkehrs derzeit insbesondere in Shanghai vorangetrieben. Durch die Einrichtung der China (Shanghai) Pilot Free Trade Zone soll in China die schrittweise Öffnung der Märkte geprobt werden. Eine Vereinbarung mit der Stadt Shanghai sieht vor, die sich daraus ergebenden Chancen durch eine enge Kooperation der Finanz- und Wirtschaftszentren Shanghai und Frankfurt zu nutzen.

Deutsch-Chinesische Beziehungen
Traditionell gute politische Beziehungen

Die Bundesrepublik Deutschland und die Volksrepublik China haben im Jahr 1972 diplomatische Beziehungen aufgenommen. Beide Länder pflegen seit dieser Zeit exzellente politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen.

Seit 2004 werden die deutsch-chinesischen Beziehungen daher als „Strategische Partnerschaft in globaler Verantwortung“ bewertet und erreichten durch die Einrichtung jährlicher Regierungskonsultationen eine neue Ebene. Die letzte dieser Konsultationen auf höchster Ebene fand im August 2012 in Peking statt. Insgesamt gibt es  mittlerweile über 60 Dialogmechanismen, davon viele auf hoher Regierungsebene.

Der offizielle, hochrangige Besucherverkehr zwischen beiden Ländern ist auch außerhalb der Regierungskonsultationen sehr rege. So besuchte Premierminister Li Keqiang Deutschland bereits im Rahmen seiner ersten Auslandsreise im Mai 2013. Aus diesem Anlass eröffnete er auch zusammen mit Bundeskanzlerin Merkel das deutsch-chinesische Sprachenjahr. Ziel ist es, die deutsche Sprache in China und die chinesische Sprache in Deutschland zu weiter fördern.

Worauf sind diese hervorragenden deutsch-chinesischen Beziehungen zurückzuführen? Im chinesischen Bewusstsein ist Deutschland nicht in vergleichbarer Weise wie beispielsweise Großbritannien, Frankreich, die Niederlande, Japan oder die USA von  negativen historischen Erfahrungen belastet. Dass es dort keine historisch bedingten Vorurteile gegen Deutschland gibt, macht jedoch nicht allein das hohe Ansehen der Deutschen in der Volksrepublik aus. Ein wichtiger Grund ist auch der außerordentlich gute Ruf der deutschen Industrie. „Made in Germany“ ist gleichbedeutend mit Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und vor allem Qualität. Als typisch deutsch angesehene Tugenden wie Fleiß und Disziplin werden als Rezeptur für den wirtschaftlichen Erfolg angesehen.

Bereits vor mehr als 100 Jahren eröffnete die Deutsche Bank ihr erstes Büro in Shanghai und auch Siemens kann auf genauso langjährige Aktivitäten in China zurückblicken.

Das Reich der Mitte hat auch in Frankfurt längst Fuß gefasst. Seit April 1988 ist Guang – zhou, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Guandong, Partnerstadt. Annähernd 5.000 chinesische  Staatsbürger leben in der Mainmetropole, mehr als 500 chinesische Unternehmen sind in Frankfurt ansässig. 54 Passagierflugzeuge starten und landen jede Woche von Frankfurt RheinMain; rund 100.000 chinesische Touristen besuchten die Stadt im zurückliegenden Jahr. Hilfreich für die Bekanntheit der Stadt Frankfurt in China ist die Fußballleidenschaft der Chinesen. Jedes Bundesligaspiel wird in China übertragen.

Botschaft der Volksrepublik China

Märkisches Ufer 54
10179 Berlin
+49 30 27 58 80
www.china-botschaft.de

Generalkonsulat der Volksrepublik China

Mainzer Landstr. 175
60327 Frankfurt am Main
+49 (0)69 90734687
www.china-botschaft.de

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Peking 17, Dong Zhi Men Wai Da Jie, Chaoyang District, Beijing, 100600
+86 10 85 32 90 00
http://www.peking.diplo.de

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

Kanton 14th floor, Teem Tower, 208 Tianhe Road, Tianhe District, Guangzhou – 510620
+86 20 83 13 00 00
http://www.kanton.diplo.de

Win-win für die führenden Exportnationen

Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in Europa. Die Wirtschaftsbeziehungen zu China blicken auf eine lange Tradition zurück und wachsen weiterhin kontinuierlich an. Aktuell ist China der fünftwichtigste Exportmarkt; Deutschland zudem das zweitgrößte Lieferland. Kurzum: Die deutsche Volkswirtschaft ist Chinas mit Abstand wichtigster Handelspartner in Europa. Weiterlesen

Antenne Frankfurt

Finanzplatz Nachrichten: Frankfurt als wichtiger Banken- und Wirtschaftsstandort für China

ANTENNE FRANKFURT strahlt die Service-Sendung „Finanzplatz Nachrichten“ aus. Finanzplatz-Experten sprechen über verschiedene Themen rund um Finanzen und den Finananzplatz Frankfurt.

Frankfurt als wichtiger Banken- und Wirtschaftsstandort für China
(15.09.2015 mit Bernd Kohl, GFT Technologies)

Finanzplatz-Studie: Finanzplatz Frankfurt – aufwärts mit China

  • Langfristig Chancen für Frankfurt als Renminbi-Hub
  • Helaba-Umfrage unter chinesischen Banken bestätigt Standortqualitäten
  • Deutsch-chinesische Finanzplatz-Beziehung weiter gemeinsam fördern

Die Ernennung des deutschen Finanzzentrums zum ersten Offshore-Clearingplatz außerhalb Asiens ist ein starkes Signal an die Finanzwelt. „Bis zu einem richtigen Renminbi-Hub in Frankfurt ist es allerdings noch ein langer Weg“, erläutert Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin der Helaba. „Derzeit handelt es sich eher um einen schicken Akzent im China-Outfit der Main-Metropole.“ Ziehen die Finanzplatz-Akteure weiter konsequent an einem Strang, hat das deutsche Finanzzentrum gute Chancen, nachhaltig eine besondere Bedeutung für die chinesische Währung zu erlangen.  Weiterlesen

Wirtschaftsminister Al-Wazir reist mit Wirtschaftsdelegation nach China

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir ist am Samstag zu einer einwöchigen Delegationsreise in die Volksrepublik China aufgebrochen. Wenige Monate nach der Benennung Frankfurts zum ersten Handelszentrum der chinesischen Währung Renminbi (RMB) in der Euro-Zone stehen finanzwirtschaftliche Termine im Mittelpunkt der Reise. „Der Grundstein ist gelegt, damit sich Frankfurt als zentrale RMB-Handelsplattform im Euroraum etablieren kann. In den Gesprächen unter anderem mit der chinesischen Notenbank wird es jetzt darum gehen, letzte Feinheiten abzustimmen, damit das operative Geschäft möglichst schnell zum Laufen kommt. Davon kann der Finanzplatz Frankfurt profitieren und zugleich viele Mittelständler in Hessen, deren Geschäfte sich mit chinesischen Partner deutlich vereinfach können“, sagte Al-Wazir bei der Abreise in Frankfurt.

„Die Voraussetzungen für eine noch engere Verflechtung zwischen hessischen und chinesischen Unternehmen sind gut“, so Al-Wazir. China ist der wichtigste Wirtschaftspartner auf dem asiatischen Markt. Das gemeinsame Handelsvolumen liegt gegenwärtig bei über 9 Mrd. Euro. Zugleich zählt China zählt zu den aktivsten ausländischen Investoren in Hessen. „Immer mehr chinesische Technologieunternehmen, die im High-Tech Bereich investieren wollen, suchen einen Standort in Europa. Und insbesondere Hessen bietet mit seinem Angebot an qualifizierten Fachkräften, der hohen Wirtschaftskraft und dem Frankfurter Flughafen als internationales Drehkreuz dafür optimale Bedingungen.“ Gerade in zukunftsträchtigen Wirtschaftsbereichen wie Umweltindustrien, Energieeffizienz, neuen Materialien und im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien bestehe einerseits eine große Nachfrage in China, andererseits eine hohe Expertise in der hessischen Wirtschaft.

Die Delegation wird Station in der Hauptstadt Peking, der Finanzmetropole Shanghai und der hessischen Partnerprovinz Hunan machen.
In Peking wird der Ausbau von Handel- und Investitionen im Mittelpunkt der Gespräche mit dem chinesischen Handelsministerium (03.11.) und mit dem Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (04.11.).

In Shanghai (06.11.) werden die Investitionsbedingungen in der Shanghai Free Trade Zone einen Schwerpunkt der Gespräche mit der dortigen Handelskommission und Investitionsbehörde bilden. Am gleichen Tag findet das 3. Hessen-Shanghai Business Forum statt.

Neben der Hauptstadt Peking und der Wirtschaftsmetropole Shanghai bildet die Partnerprovinz Hunan (seit 1985) das dritte Reiseziel (05.11.). Sie gehört zu den 10 wirtschaftsstärksten Provinzen der VR China und ist seit Juni dieses Jahres mit einer direkten Flugverbindung mit Frankfurt verbunden. Hunan gehört zu den Provinzen, in denen auf Grund ihrer Ausgangslage ehrgeizige Ziele zur Verbesserung ihrer Umweltqualität gelten und ein ressourcensparender, umweltgerechter Entwicklungsweg vorgesehen ist. Dort werden Projekt- und Unternehmensbesuche im Mittelpunkt stehen.

Insgesamt umfasst die Delegation knapp 70 Personen. Die Reise geht bis zum 07.11.

Renminbi ist Chefsache am Finanzplatz Frankfurt

Die deutsche Finanzwirtschaft begrüßt die Vereinbarung, in Frankfurt am Main eine Clearingbank für den Handel mit Renminbi zu benennen. Frankfurt ist damit in Europa der erste Finanzplatz mit einer solchen Vereinbarung und in der Euro-Zone das einzige Renminbi-Clearingzentrum. Unternehmen in Deutschland und Europa profitieren im China-Handel von verbesserten Konditionen.  Weiterlesen

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