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FinTech-Delegation reist nach Südkorea und Hong Kong

Wie schon in den letzten Jahren reist eine FinTech-Delegation unter der Führung von Dr. Raettig im Januar wieder nach Hongkong zum Asian Financial Forum (AFF). Das AFF ist das wichtigste Treffen der asiatischen Finanzbranche und findet am 15. und 16. Januar 2018 bereits zum elften Mal statt. Zu den Themen des AFF gehören unter anderem Finanzinnovationen und Technologie, AI und Robotics, Green Finance, Versicherungs-Technologie, Fintech, Blockchain und Banking-Innovationen.

Frankfurt Main Finance wird sich mit einem gemeinsamen Stand mit der FrankfurtRheinMain GmbH und Hessen Trade & Invest der asiatischen Finanzwelt als attraktiver internationaler Finanzplatz präsentieren – nicht nur im Brexit-Kontext.

Mit der FinTech-Community in Hongkong unterhält Frankfurt Main Finance seit Jahren enge Verbindungen, u.a. mit HKTDC, Invest.HK, der FATHK sowie Cyberport und Metta als führende FinTech-Hubs in Hongkong.

Bereits am 11. Januar 2018 wird die FinTech-Delegation nach Südkorea reisen und sich dort in Seoul und Busan auf FinTech-Veranstaltungen präsentieren. Mit beiden südkoreanischen Finanzplätzen ist Frankfurt Main Finance über eine Reihe von Abkommen eng verbunden, u.a. in den Bereichen FinTech und Blockchain. Seit mehreren Jahren erfolgt ein regelmäßiger Austausch auf Ebene der Finanzplätze wie auch der Aufsichtsbehörden. Südkorea ist ein wichtiger Partner für Frankfurt und auch regelmäßig Ziel von Delegationsreisen des Landes Hessen.

Über das Asian Financial Forum in Hongkong

Zum elften Mal kommen am 15. und 16. Januar 2018 hochkarätige, internationale Vertreter der Finanz- und Wirtschaftswelt zum Asian Financial Forum im Hongkong zusammen. Während der zwei Tage werden sie Entwicklungen und Trends in den dynamischen Märkten Asiens und darüber hinaus diskutieren. Die Veranstaltung, die von der Regierung der Hong Kong Special Administrative Region (HKSAR) und dem Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisiert wird, steht diesmal unter dem Motto: Wachstum steuern und Innovation den Weg bereiten, in Asien und weltweit. In 2017 verzeichnete das Forum über 2.900 Teilnehmer, darunter mehr als 100 international renommierte Sprecher. Großes Interesse gab es auch an den Deal Flow Matchmaking Sessions, wo in über 600 Gesprächen mehr als 490 Projekte mit Investoren diskutiert wurden. Insgesamt arrangierte der Veranstalter seit dem Start dieser Sessions bereits 3.800 Meetings mit mehr als 1.800 Unternehmen.

Unter den Referenten 2018 finden sich Jacob J. Lew, bis 2017 Finanzminister der USA, David Lipton, First Deputy Managing Director des International Monetary Fund, Pierre Gramegna, Finanzminister von Luxemburg, Hu Huaibang, Chairman der China Development Bank Corporation, und Takehiko Nakao, Präsident der Asian Development Bank. Aus Deutschland kommt Dr. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Sprecherin beim Keynote-Luncheon am 16. Januar ist in diesem Jahr die Expertin für AI und Robotics, Professor Daniela Rus, Director of Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) und Professor Electrical Engineering and Computer Science des MIT.

Angeboten werden den Besuchern des AFF zudem vorab arrangierte Meetings für Teilnehmer mit gemeinsamen Interessengebieten, der InnoVenture Salon für Startups, die ihre Geschäftsideen internationalen Investoren vorstellen möchten, eine Zone für kostenlose Finanz- und Serviceberatung sowie Sessions mit Projekteignern, die ihre Projekte möglichen Investoren präsentieren. Zur HKTDC-Homepage: http://bit.ly/2kpfT38

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Kontakt: Dr. Jochen Biedermann

Foto: Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) 

Wirtschaftsminister Al-Wazir reist mit Wirtschaftsdelegation nach China

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir ist am Samstag zu einer einwöchigen Delegationsreise in die Volksrepublik China aufgebrochen. Wenige Monate nach der Benennung Frankfurts zum ersten Handelszentrum der chinesischen Währung Renminbi (RMB) in der Euro-Zone stehen finanzwirtschaftliche Termine im Mittelpunkt der Reise. „Der Grundstein ist gelegt, damit sich Frankfurt als zentrale RMB-Handelsplattform im Euroraum etablieren kann. In den Gesprächen unter anderem mit der chinesischen Notenbank wird es jetzt darum gehen, letzte Feinheiten abzustimmen, damit das operative Geschäft möglichst schnell zum Laufen kommt. Davon kann der Finanzplatz Frankfurt profitieren und zugleich viele Mittelständler in Hessen, deren Geschäfte sich mit chinesischen Partner deutlich vereinfach können“, sagte Al-Wazir bei der Abreise in Frankfurt.

„Die Voraussetzungen für eine noch engere Verflechtung zwischen hessischen und chinesischen Unternehmen sind gut“, so Al-Wazir. China ist der wichtigste Wirtschaftspartner auf dem asiatischen Markt. Das gemeinsame Handelsvolumen liegt gegenwärtig bei über 9 Mrd. Euro. Zugleich zählt China zählt zu den aktivsten ausländischen Investoren in Hessen. „Immer mehr chinesische Technologieunternehmen, die im High-Tech Bereich investieren wollen, suchen einen Standort in Europa. Und insbesondere Hessen bietet mit seinem Angebot an qualifizierten Fachkräften, der hohen Wirtschaftskraft und dem Frankfurter Flughafen als internationales Drehkreuz dafür optimale Bedingungen.“ Gerade in zukunftsträchtigen Wirtschaftsbereichen wie Umweltindustrien, Energieeffizienz, neuen Materialien und im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien bestehe einerseits eine große Nachfrage in China, andererseits eine hohe Expertise in der hessischen Wirtschaft.

Die Delegation wird Station in der Hauptstadt Peking, der Finanzmetropole Shanghai und der hessischen Partnerprovinz Hunan machen.
In Peking wird der Ausbau von Handel- und Investitionen im Mittelpunkt der Gespräche mit dem chinesischen Handelsministerium (03.11.) und mit dem Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (04.11.).

In Shanghai (06.11.) werden die Investitionsbedingungen in der Shanghai Free Trade Zone einen Schwerpunkt der Gespräche mit der dortigen Handelskommission und Investitionsbehörde bilden. Am gleichen Tag findet das 3. Hessen-Shanghai Business Forum statt.

Neben der Hauptstadt Peking und der Wirtschaftsmetropole Shanghai bildet die Partnerprovinz Hunan (seit 1985) das dritte Reiseziel (05.11.). Sie gehört zu den 10 wirtschaftsstärksten Provinzen der VR China und ist seit Juni dieses Jahres mit einer direkten Flugverbindung mit Frankfurt verbunden. Hunan gehört zu den Provinzen, in denen auf Grund ihrer Ausgangslage ehrgeizige Ziele zur Verbesserung ihrer Umweltqualität gelten und ein ressourcensparender, umweltgerechter Entwicklungsweg vorgesehen ist. Dort werden Projekt- und Unternehmensbesuche im Mittelpunkt stehen.

Insgesamt umfasst die Delegation knapp 70 Personen. Die Reise geht bis zum 07.11.