Written by 16:10 Frankfurt Life

Den Tag des Kaffees in Frankfurt am Main erleben

Schonmal vom Tag des Kaffes gehört? Dieser wurde 2006 vom Deutschen Kaffeeverband, als „Hommage“ an die Kaffeebohne, ins Leben gerufen und wird dieses Jahr am 1. Oktober schon das 17. Mal gefeiert. Um unseren Anteil an diesem Feiertag zu leisten, haben wir einige der schönsten Cafés am Finanzplatz Frankfurt zusammengestellt.

Tages des Kaffees in Franfurt erleben - Titelbild

Wackers Kaffee

Beginnen wir mit dem kleinen, aber zentralen Wackers Kaffee. Es wurde 1914 gegründet und verbleibt seitdem als Familienunternehmen. Egal, ob man lieber vor Ort seinen Kaffee genießt oder sich für zuhause mit Kaffeebohnen eindecken möchte; das ist einer der besten Orte dafür. Nebenbei kam man zum Getränk auch Gebäck ergattern von süß bis herzhaft. Von Frankfurtern wird dieses Café als Kult, Klassiker und Juwel der Innenstadt beschrieben. Als ihr Anliegen beschreiben sie selbst, dass sie im Zeitalter des „schnellen Kaffees to go“ und großer industriell gesteuerter Kaffeeketten langfristig die handwerkliche Art des Röstens am Leben erhalten möchten. Gut besucht findet man es ganz in der Nähe der Hauptwache am Kornmarkt 9. Und selbst wenn man das Café nicht besuchen kann, sind die verschiedenen Hausröstungen im eigenen Online-Shop zu erwerben.

Wackers Kaffee, Kornmarkt 9- Frankfurt am Main

Eine Tasse Kaffe auf einem Holztisch

Kaffeemacherei

Weiter geht’s mit der beliebten kaffeemacherei im Nordend. Gelobt wird dieses schön eingerichtete Café vor allem für seine  vielen veganen Optionen. So wird beispielsweise der Kaffee ausschließlich mit Hafer- oder Sojamilch zubereitet. Neben der Auswahl verschiedener Kaffees findet man hier auch Neuheiten, wie zum Beispiel Matcha und Kurkuma Latte, aber auch leckeren hausgemachten Kuchen. Neben zahlreichen Kaffee-Optionen gibt es herzhafte vegane Mittagsspeisen und leckeres Frühstück.

Kaffeemacherei, Eckenheimer Landstraße 70 – Frankfurt am Main

Eine Tasse Matcha Kaffee

The Holy Cross Brewing Society

Ein sehr stylisches „third-wave“ Café bei der Altstadt ist The Holy Cross Brewing Society. Es begeistert Kaffee-Liebhaber nicht nur mit der eigenen Hausröstung, sondern auch mit ständig wechselnden Gastkaffees. Die Baristas beraten gerne nach jedem individuellen Gusto und beantworten alle Fragen über ihr Spezialgebiet. Ebenfalls sehr beliebt sind die selbst gebackenen Kuchen und Kekse.. Die Atmosphäre ist jung und locker, zudem wird auch auf glutenfreie und vegane Optionen geachtet.

The Holy Cross Brewing Society, Fahrgasse 7 – Frankfurt am Main

Eine Person macht ein Herz in den Milchschaum einer Kaffeezubereitung

Bunca

Ein weiteres beliebtes kleines Café ist das Bunca, was sich von „bun ’n ka“ (ቡን ና ኻ) ableitet. In einer der einheimischen Sprachen von Eritrea, Tigrinya, wird dieser Ausdruck benutzt, wenn einem Gast das dort traditionelle Kaffeegetränk serviert wird und bedeutet etwa, „Bitte sehr, Dein Kaffee“. Ein wenig abseits der Zeil und dem Trubel gelegen, bietet es eine stylische Einrichtung, gemütliche Sitzgelegenheit und natürlich sehr gelobten Kaffee. Die Kaffeebohnen werden in den Niederlanden selbst geröstet und die Baristas, welche auf der eigenen BUNCA-Academy geschult und ausgebildet werden, gehen gerne auf individuelle Wünsche ein. Es geht kein Milchgetränk über die Theke, das nicht mindestens mit einem Herz-Motiv vollendet wurde. Ganz nach dem Motto:Das Auge trinkt mit. Zudem kann man aus der hauseigenen Konditorei das berühmte Bananabread und weitere Köstlichkeiten ergattern.

Bunca, Kirchnerstraße 4 – Frankfurt am Main

Kaffeetassen in einem Regal

Espresso BAR

Einen auffälligen Kontrast zu den bisherigen Cafés bietet die Espresso BAR. Ein kleiner Raum, in dem sich ausschließlich Stehplätzen befinden, lädt die Gäste zu einem Kurzbesuch in Italien ein. Im Hintergrund laufen Italo Klassiker, zu denen gemütlich ein Café getrunken werden kann. Hinzukommen klassisch italienische Gebäckspezialitäten wie z.B. Cantucchini und ab und an auch Muttis hausgemachte herzhafte Aranchini. Das original sardische Bier „bira non filtrata“, findet sich in den Kühlschränken der Esspresso BAR wieder. Das Ambiente, das durch all die typisch italienischen Produkte und die Details im Laden erzeugt wird, vermittelt das Gefühl von einem kleinen Café mitten in Italien.

Espresso BAR, Schäfergasse 42-44 – Frankfurt am Main

Nahaufnahme einer Siebträger-Kaffeemaschine

Café im Liebighaus

Das nächste Café findet man im Liebighaus. Nachdem man dem Museum und den vielen Ausstellungen einen Besuch abgestattet hat, kann man den Tag in den schönen Räumlichkeiten, wie zum Beispiel in der Bibliothek oder am Kamin, bei einem Kaffee ausklingen lassen. Im Sommer genießen zahlreiche Gäste das Ambiente im Innenhof. Neben dem Kaffee gibt es selbstgebackene Kuchen, Tartes und Quiches und es wird auf Alternativen für Allergiker geachtet. Eine Ruhepause vom Alltag bekommt man in dieser verzaubernden Location allemal.

Café im Liebighaus, Schaumainkai 71

Kaffeebohnen in Nahaufnahme

Monza Caffè

Das Monza Caffè in Sachsenhausen und in der Fressgas erinnern an Café Bars in Florenz – und das nicht ohne Grund. Die Inhaber haben sich von der italienischen Stadt Florenz inspirieren lassen und ein Stück Italien nach Frankfurt gebracht. Die klassisch italienischen Gebäckstücke werden von einer Florentinischen Bäckerei und Rösterei geliefert und finden ihren Platz in der Monza Vitrine. Ein schneller Espresso, eine kurze Kaffeepause oder ein längerer Aufenthalt im Monza lohnt sich und zeichnet sich auch durch den authentisch italienischen Stil aus.

Monza Caffè, Große Bockenheimer Straße / Freßgass 43

Ein Glas Kaffee steht auf einer Fensterbank

Café No. 48

Zu guter Letzt gibt es noch das Café No. 48. In diesem Café treffen Generationen aufeinander, um den leckeren Kaffee, aber auch die selbst gebackenen und gekochten Köstlichkeiten zu genießen, was die Stimmung sehr einzigartig und bunt gestaltet.  Sehr viel Wert wird auf das heimische Gefühl gelegt.. Die Philosophie des Cafés bezieht sich vor allem auf die Qualität, den Genuss und die Tradition der Produkte, aber auch die dahinter liegende Nachhaltigkeit, den Umweltschutz und den fairen Handel. Serviert wird hier zum Beispiel Kaffa Wildkaffee, welcher aus Äthiopien stammt.

Café No. 48, Rotlintstraße 48


Diese Auswahl der vorgestellten Cafés in Frankfurt inkludiert für jeden etwas und bietet eine vielfältige Inspiration, um den Tag des Kaffes in Frankfurt zu zelebrieren oder generell die kalten Herbsttage in einem authentisch warmen Café zu genießen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Fotos: Unsplash, Pixabay

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