WIR SIND JETZT – Neueröffnung des Jüdischen Museums Frankfurt

Nach fünfjähriger Umbauzeit präsentiert sich das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main mit dem spektakulären „Lichtbau“ und einer neuen Dauerausstellung über die jüdische Geschichte Frankfurts seit 1800.


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„Tod im Bankenviertel“ – Finanzredakteur schreibt Finanzplatz-Krimi

Kriminalromane mit regionalem Bezug stehen bei den Lesern derzeit hoch im Kurs. Die Identifikation mit bekannten Orten und manchmal auch die Nähe zu real existierenden Personen üben einen besonderen Reiz aus.  „Tod im Bankenviertel“ zeigt die zwei Gesichter Frankfurts zwischen Eintracht und Zwietracht, zwischen Apfelweinlokal und International, zwischen Konstabler Markt und Finanzmarkt – so beschreibt der Societäts-Verlags den neuen Roman des stellvertretenden Chefredakteurs der Börsen-Zeitung, Dr. Detlef Fechtner. Frankfurt Main Finance wollte von ihm wissen, was einen sonst sehr faktenorientierten Autor zu einem fiktionalen Kriminalroman über den Finanzplatz motiviert.

„Ich schreibe seit mehr als 25 Jahren Finanznachrichten. Und ich bin immer wieder erstaunt darüber, zu sehen, wie einzelne Nachrichten Kurse und Notierungen heftig in Bewegung bringen können. Oft habe ich mir in Gesprächen mit Bankern und Börsianern – und natürlich auch mit meinen Journalistenkollegen – ausgemalt, was eigentlich passieren würde, wenn es eine Handvoll Kriminelle darauf anlegen würde, falsche Nachrichten in den Markt zu schicken. Und zwar nicht nur eine oder zwei, sondern in systematischer Art und Weise. So bin ich darauf gekommen, einen Krimi zu schreiben. Und ich war, ehrlich gesagt, beim Schreiben überrascht, wie nah manchmal die Fiktion der Wirklichkeit kommen kann. Denn an einigen Stellen des Buches musste ich eigentlich nur aufschreiben, was ich selbst schon einmal so oder so ähnlich erlebt hatte. Na klar: Vieles ist auch reine Fantasie. Und ich müsste lügen, wenn ich nicht zugebe, dass es einen Riesenspaß macht, Geschichten so zusammenzuschreiben, wie es einem gerade in den Sinn kommt – und eben nicht, wie es gewesen ist.“

Miteinander statt Wettbewerb – die Macher des Grüne Soße Festivals gehen neue Wege

Seit 13 Jahren begeistert das Grüne Soße Festival zahlreiche Menschen aus Frankfurt, der Rhein-Main Region und darüber hinaus. Es wird im Oktober kein 8-tägiges Festival mit jeweils 650 Personen in einem Festivalzelt auf dem Frankfurter Roßmarkt geben – das lässt die Pandemie nicht zu. Den Veranstaltern Maja Wolff und Torsten Müller ist klar, das Thema Wettbewerb passt in diesem Jahr nicht in die Zeit. Nun präsentieren sie unter dem Motto „Miteinander statt Wettbewerb“ eine kreative Alternative.


Die Grüne Soße Gala am 10. Oktober 2020 – Live-Stream in zahlreiche Restaurants und Locations in Frankfurt und Umgebung

Am 10. Oktober öffnet das Frankfurter Frischezentrum die Tore für die Grüne Soße Gala! Auf einer großen Bühne, die extra für diese Nacht aufgebaut wird, treffen sich die diesjährigen Festivalgrößen zu einer fulminanten Show rund um die Grüne Soße. Diese Show/Gala wird per Live-Stream in zahlreiche Restaurants und Locations übertragen. Es wird natürlich keinen Wettbewerb geben – aber es gibt überall Grüne Soße! So kann, trotz Abstandsregelung, das hessische Kultgericht gefeiert werden – an unterschiedlichen Orten und doch gemeinsam. Normalerweise kommen Gastronomie und Zuschauer zum Festival – in diesem Jahr geht das Festival nach draußen. Das Publikum kann sich über das Ticket-System für die einzelnen Veranstaltungsorte einbuchen. Zahlreiche Restaurants haben ihre Teilnahme zugesagt und damit schon fast 2.000 Plätze für potenzielle Zuschauer geschaffen!

Die Show

© Tim Wegner

Moderiert wird die Grüne Soße Gala von dem bekannten Festival-Trio Anton Le Goff, Timo Becker und der Hilde aus Bornheim. Begleitet werden sie in bewährter Form von ihrer Band „Andi und die Gartenzwerge“ – Andreas Neuwirth (Keyboard), Christoph Maurer (Schlagzeug), Klaus Bussalb (Bass), Gernot Dechert (Saxophon) und Christian Lauterbach (Gitarre). Gemeinsam mit Lizzy Aumeier, Bodo Bach, Bäppi La Belle, Woody Feldmann, Maddin Schneider, Tamika Campbell, Sabine Fischmann & Ali Neander wird die Grüne Soße Gala zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Die Grüne Soße Box – #WirBleibenZuhause

Für alle, die aufgrund des Corona Virus Bedenken haben, unter Menschen zu gehen, gibt es die ultimative Grüne Soße Box – in zwei Varianten. Gepackt mit allen Kräutern, Zutaten und einem Rezept für die Zubereitung der Grünen Soße, dazu Kartoffeln & Eier, wird die Grüne Soße Box ganz bequem direkt mit der Post nach Hause geliefert. Nun kann gemeinsam geschnibbelt und gehackt werden – so wird die Grüne Soße Gala zum eigenen Event daheim. Für alle, die keine Zeit oder keine Lust haben oder denen das Schnibbeln zu gefährlich ist, gibt es die Grüne Soße Box mit einer Fertigsoße direkt vom Erzeuger inklusive Kartoffeln und hartgekochten Eiern.

Die wichtigste Zutat für den Abend ist in beiden Varianten natürlich immer enthalten: der Link für den Livestream für die Grüne Soße Gala am 10. Oktober um 20.00 Uhr.


Der Spendenmarathon „Kräuter für Künstler“ – ab dem 22. August

Schon vor der Grüne Soße Gala startet am 22. August ein 7-wöchiger Spendenmarathon unter dem Motto „Kräuter für Künstler“. Frankfurt ist Skyline, Ebbelwoi und die Grüne Soße, die längst zum Kult-Gericht der Mainmetropole geworden ist. Ziel des Spendenmarathons ist es, die Leute daran zu erinnern, gerade in dieser Zeit die unverschuldet in Not geratene Kulturbranche zu unterstützen. Gespendet werden kann natürlich immer, ob beim Genießen einer Grünen Soße, beim Schnitzel oder einfach nur bei dem Gedanken an Grüne Soße – ganz unkompliziert, direkt über das Smartphone.

Ein Drittel der Spenden geht an die Initiative „Kulturzeiter*in“, durch die in Not geratene, einzelne Künstler*innen und Kulturschaffende aller Sparten in Frankfurt und der Rhein-Main Region unterstützt werden. Zwei Drittel der Spenden gehen an Theater, bei denen die öffentliche Förderung bestenfalls Mietkosten abdeckt
und die aufgrund der Corona-Situation nicht kostendeckend arbeiten können.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite von Grüne Soße Festival GmbH.

Sponsoren der Veranstaltung sind unter anderem: Börse Frankfurt, Stadt Frankfurt am Main, Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Von A wie Alter Flugplatz bis Z wie Zoo: Das Frankfurt-ABC

Das Frankfurter Kinderbüro stellt allen Frankfurter Kindern und Familien ein Stadtlexikon zum Anhören und Entdecken zur Verfügung. Darin kommen verständlicher Weise auch die Kinder selbst zu Wort. Produziert wurde das Hörlexikon von dem Journalisten Michael Schulte, der Medienprojekte für Kinder, Schulen und Familien umsetzt und zudem Gründer der Kinder-Wikipedia Klexikon.de sowie der Hörspielseite Ohrka.de ist.

Auf ihrem Weg durch das große Frankfurt-ABC können die kleinen Frankfurterinnen und Frankfurter zusammen mit ihren Eltern Vieles entdecken. Hinter jedem Buchstaben gibt es spannende Welten zu erforschen und Neues zu lernen. Das M steht beispielsweise für Mitmachen. Hier berichten Kinder, wie es ist, aktiv das Zusammenleben mitzugestalten, zum Beispiel als Klassensprecherin oder Klassensprecher. Aber auch interessante Orte stellt das Kinder-Hörlexikon vor. Das A steht beispielsweise für Alter Flugplatz oder das P für Paulskirche.

Wer beim Lesen oder vorgelesen bekommen gut aufgepasst hat, kann aus den eben genannten drei Buchstaben das englische Wort für Landkarte bilden: Map.

Zwei Kinder, die in einer Hängematte sitzen und auf ein Gewässer in der Natur schauen.

Foto von Janko Ferlič via Unsplash.

Das Frankfurter Kinderbüro bietet auch Maps für Kinder an, also Kinderstadtteilpläne. Hier können Familien die Stadt, ihre Stadtteile und Spielmöglichkeiten interaktiv entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug zur Stadtbücherei oder einem Picknick in einer der zahlreichen Grünanlagen der Stadt?

Das Hörlexikon ist auf frankfurt-mein-zuhause.de zu finden.

Die Kinderstadtteilpläne sind auf kinderbüro-frankfurt.de zu finden.

Viel Spaß beim Entdecken!

 

Titelbild von Ramin Talebi via Unsplash

Beitragsbild von Janko Ferlič via Unsplash

„Tin City“ von Niklas Görke – Neue Ausstellung im 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse

Der Fotograf Niklas Görke arbeitet vornehmlich in der Kollodium-Nassplattentechnik, bei der er Aluminiumplatten unmittelbar vor der Aufnahme lichtempfindlich beschichtet und sofort nach der Belichtung entwickelt. Nachdem er bislang Studioporträts aufnahm, trägt er nun diesen historischen Aufnahmeprozess auf die Straßen Frankfurts, um zu erkunden, wie Stadtfotografie mit dem unzuverlässigen und äußerst langsamen Verfahren und einer unhandlichen Großformatkamera funktionieren kann.

Ein selbst konstruiertes Mini-Fotolabor für das Lastenfahrrad ermöglicht ihm den Einsatz inmitten des Großstadtgetriebes. Sowohl die originalen Platten als auch Vergrößerungen davon zeigen in der Ausstellung ein raues, unpoliertes Bild von Straßenszenen und Gebäuden, die wie aus der Zeit gefallen erscheinen.

„Görke huldigt im Zeitalter der massenhaften Smartphone-Schnappschüsse der Einzelbild-fotografie, für die jedes Bild noch ein Unikat ist“, Kristina Lemke.

Vom 11. August bis 26. September 2020 präsentiert das 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse in der Fahrgasse 9, 60311 Frankfurt am Main, die Ausstellung „Tin City“ von Niklas Görke. Der Eintritt ist frei.


Das 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse in der Fahrgasse 9 präsentiert als nichtkommerzielle Galerie junge Kunst von Künstlerinnen und Künstlern mit besonders großem künstlerischen Potential. Neben der Ausstellung unter professionellen Bedingungen umfasst die Förderung durch die Stiftung der Frankfurter Sparkasse auch die Finanzierung des Katalogs sowie die umfassende Vermittlung der ausgestellten Werke an die Besucher und die Medien.

 

Text & Bild: © Frankfurter Sparkasse

Liebieghaus Live: Der Liebieghaus Garten wird zum privaten Wohnzimmer Frankfurts

„Kunst und Live-Musik laden ein zum Lauschen, Staunen und Träumen: Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert mit LIEBIEGHAUS LIVE in den Sommermonaten August und September ein besonderes Programm zur aktuellen Sonderausstellung ‚BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike‘. Zwischen dem 6. August und dem 3. September können die Besucherinnen und Besucher sich von Kunstvermittlerinnen und -vermittler in die faszinierende Welt der farbigen Antike einführen lassen, und in der einladenden Atmosphäre des Gartens der Liebieghaus Skulpturensammlung Music-Acts erleben. Das Line-up reicht von Indie Folk, über (Afro-) Soul bis hin zu Italo-Rock.“ Quelle: liebieghaus.de

Weitere Informationen zu den Terminen und dem Ticketverkauf finden Sie auf der Website des Liebieghauses.

Die offizielle Pressemeldung finden Sie im Newsroom des Liebieghauses.

 

Foto: LIEBIEGHAUS LIVE im Garten | Städel Museum – Tetyana Lux

Bunte Götter verblüffen mit der Farbenfreude antiker Skulpturen – Projekt und Ausstellung im Liebieghaus in Frankfurt

Zahlreiche Parks und Gärten im Rhein-Main-Gebiet laden ein – Fülle an Farben und Formen in Feld, Wald und Gärten

„Social Distancing“ ist auch in den Corona-Tagen in der Natur ein Fremdwort. So blühen gelbe Lilien und violette Iris unmittelbar nebeneinander, bestäuben Bienen Balkan-Storchschnabel beim Honigsammeln und wachsen weiße Rosen inmitten von tiefblauem Ehrenpreis. Bei einem Spaziergang durch Feld und Wald oder einen Garten oder Landschaftspark des Rhein-Main-Gebietes lassen sich vielfältige Entdeckungen machen. Begleiten Sie Wolfgang Gerhardt auf einem Streifzug durch die heimische Natur.


Der Höhepunkt des Blumenjahres naht

Die meisten Frühblüher wie Huflattich, Buschwindröschen und Maiglöckchen sind ebenso wie Tulpen, Narzissen und sogar Pfingstrosen nur noch an ihren Blättern erkennbar. Viele Pflanzen blühten in diesem Jahr früher als sonst und zudem eine kürzere Zeit. Mittlerweile hat die Blütenvielfalt gewechselt; es naht der Höhepunkt des Blumenjahres. Die Rosen, die schon Johann Wolfgang von Goethe als „Königin des Blumenreichs“ bezeichnete, entfalten in diesen Tagen mit ihren zarten Knospen, vollen Blüten und nuancierten Düften ihre volle Pracht.

Im Palmengarten Frankfurt bietet sich im Freigelände mit Wild- und Kletterrosen, englischen und historischen Rosen ebenso wie mit Zwerg- und Straurosen ein reiches Blütenpanorama. Jeweils knapp 50 Kilometer von Frankfurt entfernt liegen zwei weitere Ziele, die für ihre Rosen berühmt sind, wobei die weithin bekannten Rosenfeste an diesen Orten erst wieder im Juni 2021 stattfinden sollen.


Rosen in Steinfurth, Eltville und mehr …

Steinfurth – heute ein Stadtteil von Bad Nauheim in der Wetterau – ist das älteste Rosendorf Deutschlands, denn bereits 1868 gründete ein Bewohner des Ortes die erste Rosenschule, nachdem er in England den Rosenanbau erlernt hatte. Vier Rosengärten, vier Rosengärtnereien und ein Rosenmuseum schaffen mit rund 100.000 Rosenstöcken in über 3.000 Sorten ein Rosenparadies.

In Eltville im Rheingau verzaubern wiederum rund 22.000 Rosenstöcke in 350 Sorten die Stadt mit ihrer romantischen kurfürstlichen Burg und der verwinkelten Altstadt. Gerade im Burggraben und am Rheinufer kommt die Blütenpracht besonders gut zur Geltung. Dort finden sich auch japanische Beete mit Rosen, die als Ausdruck der Freundschaft zwischen der Friedensstadt Hiroshima und Eltville eigens gezüchtet wurden.

Spezielle Rosenpflanzungen finden sich darüber hinaus im Park Rosenhöhe Darmstadt und im Stadtpark Mainz. Ein besonderes Erlebnis sind auch die meist jahrhundertealten Landschaftsparks in den Kurvierteln von Bad Homburg und Bad Nauheim, rund um Schloss Biebrich in Wiesbaden, Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt oder Schloss Philippsruhe in Hanau.

Am nördlichen Mainufer in Frankfurt zwischen Untermainbrücke und Friedensbrücke, dem so genannten Nizza, wurden vor 20 Jahren frostharte mediterrane Pflanzen angesiedelt, die nicht im Treibhaus überwintern müssen.  Das Nizza ist so zu einer der größten öffentlichen Parkanlagen mit mediterraner Bepflanzung nördlich der Alpen geworden. Wer sich zum Beispiel für einen Apothekergarten interessiert, sollte die ehemalige Benediktinerabtei in Seligenstadt oder den Apothekergarten in Wiesbaden besuchen. Coronabedingt der Hinweis: bitte erkundigen Sie sich vor einem Besuch über die Zugangsmöglichkeiten!


Attraktiv am Wegesrand

Ebenso attraktiv sind die Pflanzen, die in ihrer ursprünglichen Umgebung am Wegesrand, auf Wiesen, Feldern oder in lichten Wäldern wachsen. Roter Klatschmohn, blaue Kornblumen oder violette Lupinen setzen weithin sichtbar kräftige Farbakzente. Häufig bereitet die Entdeckung unscheinbarer Blumen und Blüten mehr Freude bei einem Spaziergang, wie der giftige Fingerhut, blaue und weiße Glockenblumen, gelber Hahnenfuß, Balkan-, Blut- oder Wald-Storchschnabel, Rittersporn oder Schachtelhalm mit einem Busch aus Graswedeln.

Auch Orchideen sind in Spessart, Rhön und Taunus heimisch. Meist hilft übrigens nur ein Bestimmungsführer analog als Buch oder digital als App, um zu erfahren, welche Pflanze in Sichtweite wächst. Damit lassen sich dann Erholung, Entspannung und Freude an Farben und Formen mit einer steigenden Kenntnis der Natur verknüpfen.


Text und Fotos: Wolfgang Gerhardt

BigCityBeats WORLD CLUB DOME Las Vegas Edition findet 2021 im „Deutsche Bank Park“ statt

BigCityBeats WORLD CLUB DOME Las Vegas Edition findet nicht wie geplant im Juni 2020 statt. Dafür dürfen sich WorldClubber 2021 auf 4 Tage statt 3 Tage freuen.


Das Wichtigste kurz und knapp gefasst:

  • Die BigCityBeats WORLD CLUB DOME Las Vegas Edition mit dem größten „Casino“ der Welt wird nicht wie geplant am 5., 6. und 7. Juni 2020 stattfinden. Dafür dürfen sich die WCD Fans auf eine Las Vegas Edition an vier aufeinanderfolgenden Tagen am 3., 4., 5. und 6. Juni 2021 freuen. Vier Tage ist aufgrund des diesjährig ausfallenden WCDs eine absolute Premiere.
  • Die Pforten öffnen sich somit bereits einen Tag früher, an Fronleichnam (Feiertag). Die WorldClubber erhalten Zugang zur Outdoor Mainstage auf dem Gelände der Commerzbank-Arena, auf dem dann bereits zahlreiche internationale Top-Acts auftreten.
  • Mit dem BigCityBeats Club Village entsteht Frankfurts „47. Stadtteil“ eigens zur BigCityBeats WORLD CLUB DOME Las Vegas Edition 2021 – mit Marktplatz, Bühne und vielem mehr. Alles ganz im Stil von Las Vegas natürlich. Hier können die WorldClubber preiswert zelten und übernachten – und werden bequem in Shuttle-Bussen zur Arena chauffiert. Des Weiteren wird es dank diverser Kooperationspartner günstige Hotel-Pakete geben.
  • Erstmals Camping-Area mit eigenem Shuttle-Service zum Arena-Gelände im „47. Stadtteil Frankfurts“

„Gesundheit ist das wertvollste Gut, das wir haben“, so BigCityBeats-CEO Bernd Breiter. „Wir müssen uns schützen, auf Abstand gehen, und das bis auf Weiteres. Bis das Coronavirus besiegt wurde.“ Und aufgrund der aktuellen Verordnung alle Veranstaltungen in dieser Größenordnung bis Ende August abzusagen, reagiert der Visionär und Gründer des Frankfurter Event-Unternehmens prompt: „Wir waren von Anfang an in stetigem Austausch mit den Behörden. Natürlich sind wir traurig, dass der WCD dieses Jahr nicht stattfinden kann. Aber die Gesundheit und das Leben aller gehen vor. Das ist auch unsere Verantwortung gegenüber unseren Besuchern, treuen Fans und der 1.500 Menschen, die während des Events bei uns arbeiten. Dafür freuen wir uns umso mehr auf die Las Vegas Edition in 2021. Und die wird größer, spektakulärer und länger als je zuvor!“

 

Erste Eindrücke zum BCB WCD Las Vegas Edition 2021 finden Sie unter: https://youtu.be/r0Le60gUh8U

Foto- und Bildmaterial: BigCityBeats

Frankfurt aus Sicht einer Londonerin: 100 Gründe den Finanzplatz zu lieben

Warum liebt man das Leben am Finanzplatz Frankfurt? Gründe hat die in Frankfurt lebenden Londonerin Louise Sagar allemal und diese stellt sie in Ihrer Twitter-Kampagne #100ReasonsILoveFrankfurt genau vor. Im Interview erklärt Sie uns, was sie nach Frankfurt gezogen hat und wieso sie das Leben in der Stadt so genießt.


Wann und warum hat es Sie nach Frankfurt gezogen?

2009 lebte ich in Luxemburg und mein Arbeitsvertrag lief aus. Ein Freund erzählte mir von einer offenen Stelle als Übersetzerin/Redakteurin bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Ich wusste zwar nichts über die Institution oder die Stadt, aber ich war offen dafür, überall zu arbeiten und zu leben, also habe ich mich einfach beworben. Als ich zum Vorstellungsgespräch nach Frankfurt kam – ohne Vorurteile gegen Stadt oder Job – fühlte ich mich sehr unbeschwert. Ich erinnere mich lebhaft daran, wie ich nach dem Gespräch über eine Main-Brücke ging, die Skyline betrachtete und dachte: Das fühlt sich richtig an! Ich will hier arbeiten und leben. Der Job klang großartig und ich hatte unmittelbar eine Verbindung zur Stadt. Manchmal bringt das Leben einen genau dorthin, wo man sein sollte. Ich habe den Job bekommen, und damit hat sich mein Leben für immer verändert. Ich habe mir in Frankfurt meine Art von Leben aufgebaut.

Was war Ihr erster Eindruck als Londonerin, die am Finanzplatz Frankfurt lebt?

Es hat mich umgehauen, wie einfach alles war. Ich erinnere mich vor allem daran, wie erstaunt ich war, dass ich entlang wunderschöner, verkehrsarmer Straßen und am Fluss entlang zur Arbeit laufen konnte – und für nur 7 Euro konnte ich ein Taxi aus der Innenstadt zu meiner Wohnung nehmen!!! In London kostete das Taxi nach Hause ein Vermögen und Weg-geh-Abende in der Stadt fanden mit der letzten U-Bahn nach Hause häufig ein verfrühtes Ende. Außerdem liebte ich das Lebensgefühl in Frankfurt. Es ist eine Stadt, aber sie ist nicht hektisch oder erdrückend. Ich schlenderte am Wochenende heiter durch das belaubte Sachsenhausen (wo ich damals lebte – jetzt bin ich eine Nordenderin). Ich war verliebt in die Skyline. Während meines ersten Winters in der Stadt hat es viel geschneit und Frankfurt funkelte. Ich erinnere mich daran, wie ich an einem Wochenendmorgen um 4 oder 5 Uhr aus einem Club kam und von einem Winterwunderland begrüßt wurde – es hatte stark geschneit, während wir unterirdisch die Nacht durchtanzten. Wir liefen durch den Schnee zum Südbahnhof, wo wir an einer Bäckerei vorbeikamen, die nach frischen Croissants duftete, die wir dann warm gegessen haben. Es scheint mir, dass wir in Frankfurt ausgeprägtere Jahreszeiten haben als in London. Im Winter ist es kälter und im Sommer heißer als in London. Das gefällt mir.

Was hat Sie am Finanzplatz Frankfurt stutzig gemacht?

Ich fand es merkwürdig, dass es in den Pubs Tischservice gibt. In Großbritannien drängen wir uns alle um die Bar, während wir hier in Frankfurt an Tischen sitzen und bei einer Bedienung bestellen. Eigentlich finde ich das noch immer ein bisschen seltsam! Es ist eine gemächlichere Herangehensweise an einen Abend in der Stadt. Aber wenn ich nun nach Hause nach Großbritannien fahre, finde ich es ein wenig frustrierend, an der Bar auf einen Drink warten zu müssen. Allerdings ist es etwas geselliger: Ich denke, dass Singles eher jemanden treffen, der auch an der Bar steht. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass ich der lauteste Mensch in Frankfurt bin: Wenn ich in einem Café oder Restaurant lachte, drehten sich die Leute um und schauten mich an! Das passiert immer noch 😉. Zudem brauchte ich lange, um mich daran zu gewöhnen, dass die Geschäfte sonntags geschlossen sind… aber das ist etwas, was ich jetzt wegen des ruhigen Sonntagsgefühls sehr schätze.

Natürlich sind wir Fan Ihrer Twitter-Serie #100ReasonsILoveFrankfurt. Was hat Sie dazu bewogen, damit anzufangen?

Damals gab es mehrere Artikel in der britischen Presse, in denen es hieß: „Oh nein, nach Brexit werden wir alle ins langweilige Frankfurt ziehen müssen.“ Das hat mich geärgert, da es ein so uninformierter Standpunkt ist. Ich fühlte mich sehr defensiv – ich wollte der Welt mitteilen, wie ich mich als in Frankfurt lebende Expat fühlte. All das ging mir durch den Kopf, und dann twitterte der Journalist Tom Barfield (Nachrichtenagentur AFP) ein Bild vom Berger Straßenfest bei strahlend blauem Himmel. Er schrieb: „Ein weiterer schrecklicher Tag in Frankfurt.“ Dies fasste alles zusammen, was ich fühlte. Ich liebte es, und es war der Katalysator für meine 100 Reasons-Serie.

Wir wissen, dass Sie #100ReasonsYouLoveFrankfurt haben, aber was sind Ihre drei Hauptgründe?

Das ist eine wirklich schwere Frage…Der erste Grund ist allerdings einfach: Mein absoluter Favorit in Frankfurt sind die Freibäder im Sommer. Als Schwimmerin bin ich am glücklichsten, wenn ich im nahegelegenen Brentanobad im Freien schwimmen und danach auf der Liegewiese entspannen kann. Außerdem liebe ich die fast jedes Wochenende stattfindenden Straßenfeste. Im Vergleich zu dem den Aufwand, den ich früher für Veranstaltungen in London auf mich genommen habe, kann ich in Frankfurt einfach zu einem der Straßenfeste um die Ecke gehen – und wenn ich genug habe, laufe ich nach Hause. Für mich ist das wirklich wichtig. Einige bevorzugen eine größere Auswahl und den Großstadtdschungel, aber für mich ist das hier besser. Ich glaube, was ich am meisten liebe, ist einfach das Gefühl, dass mir mein Leben in Frankfurt gibt. Es ist schwer zu beschreiben. Es sind die Gebäude in den verschiedensten Architekturstilen und die Parks, die Möglichkeit überall zu Fuß gehen zu können – es ist die Lebensqualität. Ich fühle mich auch sicher. Ich liebe Frankfurt zu jeder Jahreszeit. Gerade jetzt bereitet mir der Winter in unserer Stadt so viel Freude.

Wollen Sie noch etwas hinzufügen?

Ich fühle mich nicht mehr ganz nach Großbritannien gehörig, was ein wirklich seltsames Gefühl ist. Ich vermisse meine Familie, den britischen Sinn für Humor und die Tatsache, dass die Menschen in Großbritannien auf der Straße und in den Geschäften mehr miteinander reden. Aber ich lebe im Ausland und bin ein internationales Leben gewöhnt. Zudem ist es ja auch recht einfach von Frankfurt aus, meine Familie zu besuchen, da der Flughafen sehr gut erreichbar ist und unzählige Verbindungen nach London bestehen. Wenn ich nach meiner Abreise wieder in Frankfurt ankomme, freue ich mich, die Skyline zu sehen und fühle mich wie zuhause! Sollte ich jemals woanders hinziehen, was durchaus möglich ist, da ich an verschiedenen Orten leben möchte, wird die nächste Stadt eine Menge bieten müssen.