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FS Invest – die studentische Investmentinitiative der Frankfurt School

Frankfurt Main Finance im Gespräch mit Dominik Schäfer und Annika Vrbsky (Co-Heads von FS Invest)

Der studentische Investment Club Frankfurt School (FS) Invest gehört zu den ältesten studentischen Initiativen an der Frankfurter Wirtschaftsuniversität. Gestartet 2012 aus einer kleinen Gruppe Studierender, die ihrem gemeinsamen Interesse, den Finanzmärkten und dem Investieren, auch außerhalb der Vorlesungen nachgehen wollten, organisieren sich durch die Initiative heute knapp 100 Studierende, gestaffelt in verschiedenen Abteilungen.

Was genau macht FS Invest?

Unabhängig davon, ob man seiner Passion für Fusionen und Übernahmen (M&A), für Aktien- oder für Anleihemärkte nachgehen möchte, sammelt der Investment Club unter seinem Dach überdurchschnittlich interessierte Studierende, die untereinander Wissen austauschen und gemeinsam neues lernen wollen. 

Hierbei können wir auch auf die Unterstützung von vielen renommierten Partnerunternehmen aus der Rhein-Main Region bauen.

Co-Head Annika Vrbsky: ,,Viele Unternehmen zeigen sich sehr offen und sind gerne bereit, unseren Mitgliedern im Rahmen von Workshops und Vorträgen Einblicke zu gewähren und Kenntnisse zu vermitteln.”

„Hierbei bietet sich natürlich auch Unternehmen eine Chance. Sie können über ihr Recruiting informieren und den Kontakt zu einer vorselektierten Gruppe aus besonders interessierten Studierenden aufbauen“, hebt Dominik Schäfer, Co-Leiter der Initiative hervor.

Das Erlernte setzen die angehenden Betriebswirtschaftler aber auch selbst schon praktisch um. Bereits im letzten Jahr starteten sie einen virtuellen Aktien- und einen Anleihefonds, welche über die Internetplattform Wikifolio laufen.

Wie genau läuft das ab?

Grundlage ihrer Investmententscheidungen sind fundamentale Analysen, die von den Studierenden in kleinen, spezialisierten Gruppen, aufgeteilt je nach Wirtschaftssektor (Aktienteam) oder geographischer Region (Anleiheteam), durchgeführt werden.

Im Anschluss werden die Investmentvorschläge in Form eines „Pitchdays“ den Kommilitonen vorgestellt und eindringlich überprüft. Ein ausgewähltes Komitee aus erfahrenen Studierenden trifft letztendlich die Entscheidung, ob ein Wertpapier gekauft werden soll und wenn ja, zu wie vielen Stücken.

Die Studierenden verstehen sich hierbei nicht als kurzfristig orientiert, sondern versuchen eine mittel- bis langfristige Strategie zu verfolgen und dabei ebenfalls ESG-Kriterien in Ihre Bewertungen miteinzubeziehen.

Ergänzt werden soll das Ganze nun durch einen Dachfonds, der die beiden Portfolien, je nach Markteinschätzung, unterschiedlich gewichtet. Die virtuellen Portfolien sind hierbei jedoch nur ein Zwischenschritt. Es laufen bereits die Planungen, bald auch ein real-investierbares Portfolio anzubieten.

Die Plattform Wikifolio bietet in Zusammenarbeit mit Lang & Schwarz auch hierfür unkomplizierte Lösungen. Daher verfolgen die Studierenden das Ziel, schon im Sommer dieses Jahres ein auf ihren Portfolien basierendes Zertifikat am Markt zu etablieren.

Über seine Aktivitäten informiert der Investmentclub regelmäßig über LinkedIn, Instagram, aber auch eine eigene Homepage.

Für Ihre Vorhaben sind die Studierenden weiterhin auf der Suche nach Unterstützung, in ideeller und auch monetärer Form.

Unternehmen, die an Veranstaltungen interessiert sind, aber auch Privatpersonen, die bereit wären, die Studierenden mit einem Investment in deren Portfolio zu unterstützen sind herzlich eingeladen, die genannten Kanäle zu verfolgen und den Kontakt aufzunehmen.

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